DgM 079

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 15. November 2009 von helioda1
DEUTSCHLANDs TORWART NUMMER EINS SCHEITERTE, JA MUSSTE ALS MENSCH AM DOGMA, STOFF UND KRAFT SEI ALLES, EMPFINDUNG, PSYCHE NICHTS ZERBRECHEN. TIEFGRÜNDIGE ERKLÄRUNG DURCH WELTERSTE DIGITALE WIEDERVERÖFFENTLICHUNG VON DER GUTE MENSCHENKENNER 78 FOLGT.

 

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© August 1939, Nr. 79
DIE IDEALE GEISTIGE
LIEBES-LEBENSKRAFT
IM MENSCHEN UND IHR AUSDRUCK
IN GESICHT UND KÖRPERFORM
Wie steigert man die schöpferische Kraft, die jeder in sich trägt, die ihn Glück und Liebe, Freude und Wohlsein empfinden läßt?
Warum wirken Leid, Kummer und Schmerz lebenszerstörend und welche ENERGIEN liegen hier zugrunde?

DAS LEBEN
In seiner ganzen Größe und Erhabenheit
In beglückender Weise erklärt
Verstand und Gefühl wird befriedigt
Wir wollen auf die Frage „Was ist Leben?“ Antwort geben und darlegen, was man tun sollte, um die Kraft des Lebens zu stärken.

Die drei Bilder links oben zeigen den Ausdruck des Lebens, das sich auf voller Höhe befindet.

Die drei Bilder rechts zeigen den Lebensform- und Seelenausdruck der im Sinken und im Verfall befindlichen körperlichen und geistigen Kraft.
Links zeigt den Ausdruck Freude, Liebe, Glück, Lust am Leben und Dasein.
Rechts zeigt der Ausdruck Kummer, Leid und Sorge: die Lust am Leben ist verdorben, herabgesetzt und geschwächt.
Wer es versteht, die Lust am Leben und die Liebe zu heben und zu stärken, der fördert die Kraft des Lebens, das Wohlbefinden des Menschen, die Gesundheit, die Arbeitslust, – die körperliche und geistige Schaffenskraft.
Wer aber unkluger weise die Lust am Leben und die Liebe unnötig herabsetzt, der handelt töricht, weil das sorgen- und kummervolle Gemüt nicht mehr imstande ist, all das tatkräftig zu erhalten, was wir lieben und gerne haben und was wir wünschen.
Daraus folgt, daß die Wünsche des Lebens nur zu erfüllen sind bei gestärkter und nicht bei geschwächter Lebens-Liebeskraft. Wer daher richtig handeln will und nach Erfolg im Leben strebt, der erhöhe bei sich selbst und andern Menschen die Lust am Leben und Dasein und beachte nicht nur die eignen, sondern auch anderer Leute Wünsche und Lebensbedürfnisse.
Der Lebensausdruck spricht die Wahrheit. Man studiere ihn an unsern Bildern, um die Überzeugung zu erhalten, daß man das gute Leben niemals schwächen, sondern heben und stärken sollte.

Bild 1, ein Kunstwerk von J. Otemar, zeigt den idealen, verfeinerten und glücklichen Menschen.
Man betrachte das herrliche, lebensfrohe und warme Auge, den sprechenden, lebensfrohen und schönen Ausdruck an Mund, Gesicht, Haar, Hals und Brust. Das ist Gesundheit und echte Schönheit, die der innewohnende Lebensgeist und körperliche Organzustand äußerlich gestaltet und die der lebendige Beweis dafür ist, daß ideales, frohes und glückliches Leben diese Formen durchlebt und beseelt.
Die innere lebensfrohe und glückliche Abgeklärtheit ist offensichtlich, denn sonst wäre dieser Glanz des Auges, die Schönheit im Gesicht, am Haar und an allen Formen nicht zu erklären. Wir sehen an dieer tadellosen, gesunden Form- und Gewebsspannkraft, daß ihr Inhalt nur ein glücklicher und idealer Lebensgeist sein kann.
Wer daher das Schöne und Ideale liebt, den Menschen zur glücklichen Entfaltung bringen will, der halte alles fern, was Schmerz und Leid, Not und Kummer bringt, weil sonst dieses edle Leben gar nicht existenzfähig ist, der folge den Spuren der Natur, die uns durch ihre Offenbarung des Lebensgeistes den Weg zeigt.
Wir sehen aber auch an unserem Bilde, daß Glück nicht allein von außen kommt, es muß auch geistig im Menschen selbst liegen, in einer idealen Geistesrichtung, in der Liebe zum Schönen und Guten.

Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Leben [Hinzugefügt]

Man wartet oftmals auf das Glück, daß es irgendwie von außen her kommen sollte, aber man suche es vor allen Dingen in sich selbst und gestalte danach die Außenwelt so glücklich und freudig, wie es nur möglich ist.

Bild 2, Paris, der schöne Jüngling nach der altgriechischen Sage, der sich vor Macht, Weisheit und Königsruhm das Liebesglück erwählte und auch erhielt. Die Züge an Mund, Augen und Wangen haben einen wonnigen, liebesglücklichen Ausdruck. Kraftvoll lockt sich das Haar und ein wunderbarer Schmelz liegt an den Wangen und der gesamten Haut des Gesichts.

Das innere Glück, in diesem Falle ist es das Liebesglück, zaubert diesen Glanz und Schmelz der Haut und den wonnigfrohen Ausdruck im Gesicht hervor. Also muß doch im Liebesglück eine Kraft liegen, die das Leben außerordentlich steigert, alle Lebensvorgänge erhöht, eine Kraft, welche die Formen und alle Gewebe günstig beeinflußt, die Formen veredelt, das Wohlbefinden und die Freude am Leben erhöht. Daher sollte die Liebe in ihrer natürlich-ethischen Entfaltung frei sein, denn je stärker die Liebe um so höher ist die Schöpferkraft zu neuem Leben. –

Bild 3 zeigt den Gesichtsausdruck der Traumtänzerin Madeleine bei der Betrachtung und Vorstellung von etwas sehr Freudigem und Heiterem.
Auch an der gehobenen Brust-, Hals- und Kopfhaltung erkennt man daß sie innere Freude und Lust empfindet, wodurch das Lebensgefühl gehoben und gesteigert wird.
Die Merkzeichen für den inneren Geistes- und Sinnesvorgang, der mit diesem freudigen und glücklichen Erleben verbunden ist, sieht man an den freudig erregten Gesichtsorganen, an Augen, Mund, Nasenform und an den Wangen, die sich plastisch formen und glücklich spannen. Aber auch alle anderen Gewebe sind plastisch voll und schön gespannt und geformt, selbst das Haar ist locker und zeigt gesunde Fülle.
Demnach muß die freudige Wahrnehmung und Vorstellung den gesamten Lebensprozeß und das Wohlbefinden steigern, erhöhen und Lebensspannkraft erzeugen. Je mehr Spannkraft aber der Mensch hat, um so größer wird seine Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit sein und auch die Lebhaftigkeit seiner Gedanken und des Geistes. Wir sehen am Ausdruck und an allen Geweben, daß Freude die Lebenstätigkeit erhöht.
Wenn wir diese Gewißheit haben, dann können wir ja gar nichts Besseres tun, als die eigene Freude am Leben und die anderer Menschen zu heben und zu stärken.
Das kann im täglichen Leben auf tausenderlei Art geschehen. Es braucht nicht immer eine laute Freude zu sein, wenn nur der Funke, das Feuer des Lebens in irgendeiner Weise dabei glücklich angeregt wird. Wir sehen, das Leben steigert sich dadurch und wenn wir Freude eines anderen Menschen vermehren, wenn er dabei innerlich froh und glücklich wird, dann ist auch sein Wohlwollen wach und das Gegebene strahlt auf uns selbst und die Umgebung zurück.
Das Glückliche und das Gute, das man einem Menschen zufügt, hat stets eine doppelte, ja dreifache Wirkung, indem es den Menschen selbst stärkt, auf uns zurückfällt und auch die Umgebung günstig beeinflußt. Anderseits ist alles, was glücklich und froh macht, auch in Wirklichkeit gut und schön, und wir kommen somit auf dem geradesten und einfachsten Wege zu einer glücklichen Lebensführung und Gestaltung.
Man sagt, das Leben sei oftmals an Freude und Glück arm, und an Leid und Sorge, Ärger, Kummer und Verdruß viel reicher; es liegt aber vielfach nur am Menschen selbst und in seiner Macht, das Glück zu vermehren und das Leid zu vermindern. Das will auch die Natur; – denn wie sehr hat sie sich doch bemüht, um Leben und höheres Leben hervorzubringen, – es ist ihr kostbarstes Kleinod. Leben ist eine Liebes- und Glückeskraft, und wer diese unnötigerweise schwächt, der versündigt sich gegen die Natur und das Höchste, das sie hervorgebracht hat und er darf sich über die früher oder später eintretende üble Rück- und Folgewirkung nicht verwundern.
Was lebt, will glücklich sein -, das ist Naturgesetz des Lebens. Und wir können nichts Besseres tun, als unser Teil dazu beizutragen, daß dieses Naturgesetz erfüllt wird.
Scheinbar kann man ungestraft dagegen verstoßen; aber nur scheinbar. Denn eine Verringerung des Glückes in der Welt kann, da wir als Teil dieses Ganzen davon abhängig sind, auch das persönliche Eigenglück nicht verstärken. Ohne Glück und Freude zehrt sich das Leben in sich selbst auf. Man betrachte das nächste Bild.


Bild 4 zeigt dieselbe Dame bei der Vorstellung von etwas sehr Schmerzvollem, das in ihr tiefen Gram und Kümmernis auslöst.
Wir sehen die schmerzvollen Züge, den leidvollen, verkleinerten Blick des Auges, den tiefen Harm und Gram, der besonders am Mund liegt. Aber auch das Gewebe an den Wangen und am Hals erscheint so, als wollte es sich aufzehren.
Das Gewebe fällt ein, die Haut wird welk und schlaff, es bilden sich tiefe Schatten an den Augen, – an Hals und Brust hohle Gewebsstellen.
Die volle Spannkraft in den Geweben ist offensichtlich gewichen, die Stirn zieht sich in schwere Falten, wodurch deutlich wird, daß das Gehirn- und Geistesleben augenblicklich schwer bedrückt ist. Die Lebensspannkraft hat stark nachgelassen, die Brust trägt Hals und Kopf nur noch schwach, und selbst das Haar erscheint schwer und trüb. Das Leben steckt und zieht sich zurück, der ganze Lebensprozeß ist behindert, und würde dieser Zustand anhalten, – das ist ersichtlich, – dann würden sich schwere organische, seelische und geistige Erkrankungen einstellen. (Der beste Arzte, sagte Huter, ist derjenige, der die Lebensfreude des Kranken zu heben und zu stärken versteht.)
Die Natur, das Leben kann allein nur alle Schäden in uns mildern, ausgleichen und heilen und das Wesen der Naturheilkraft des Lebens in uns beruht auf Liebe, Glück und Freude. Nimmt man diese hinweg, dann nimmt man das Beste, und der Mensch vegetiert nur noch dahin und wartet sozusagen auf seine Erlösung.
Mit jeder Kümmernis, die man einem Menschen bereitet, stellt man Anforderungen an seine Lebensspannkraft, die ja zum Glück meist so gewaltig stark ist, daß sie immer und immer wieder alle Hindernisse überwindet. Aber dazu ist Kraft erforderlich und es ist nur ein bestimmtes Maß von Lebenskraft dem Menschen vererbt und von den Eltern mitgegeben, und damit muß er haushalten.
Wird diese Kraft nicht gestärkt und gesteigert durch Lebenslust und Freude, die mit Liebe identisch ist, sondern durch fortgesetzte Leiden und Kümmernisse geschwächt, so ist ein Niedergang der körperlichen, seelischen und geistigen Leistungsfähigkeit, besonders auch nach der Qualitätsrichtung hin, die Folge. Daher braucht der Mensch auch Anerkennung, wenn er etwas Gutes geleistet hat, um durch Freude die verbrauchte Kraft des Lebens neu anzuregen. Daher braucht der Mensch auch nach schwerer Arbeit nach Maßgabe seiner Kraft glückliche Ruhe und Sammlung, um die Lebensgeister, die Zellzentrosomen, wieder langsam anzuregen. In solchen Zuständen glücklicher Ruhe kommen oftmals sogar die besten Gedanken und Eingebungen.

Der Wert von Ruhe und Schlaf [Hinzugefügt]

Jeder Mensch weiß wohl aus eigner Erfahrung, daß eine Arbeit, in trauriger Gemütsverfassung und in seelischer Kümmernis begonnen, nur halb gelingt oder noch viel weniger; – man kommt nicht vorwärts damit, die Konzentration und Spannkraft fehlt; der ganze Lebensprozeß ist behindert und das wirkt nicht nur auf die eignen Arbeitsprodukte und die Gesundheit, sondern sogar auf die Umgebung ungünstig ein.
Wo man Kummer, Sorge, Leid und Betrübnis vermeiden kann, da tue man es, denn es hat gar keinen Zweck, das Leben in der Gesamtheit zu behindern. Dieses alles aber wird er’s recht verständlich, wenn man genau weiß, was Leben ist, worauf es beruht und welchen Zielen es bewußt oder unbewußt zustrebt.

Bild 5 zeigt die mimische Darstellung eines verzweifelten Seelenzustandes. Schwer bekümmert ist der Ausdruck an Stirn, Augen, Nasenform und Mund. Die Stirn scheint einzusinken, wobei die Falten schmerzhaft, wie Messerschnitte, erscheinen und kundtun, daß der Geist im Moment wie verwirrt ist. Das Gleiche zeigt auch der öde Ausdruck des Auges, das sich instinktiv, wie hilfesuchend nach oben wendet. Selbst der Mund hat den leeren, wie seelisch dürstenden Ausdruck, blaß und fahl sinken die Gewebe an den Wangen und an den Augen ein. Der Mensch weiß sich nicht zu helfen, weiß keinen Rat und Ausweg mehr.
Aller Sonnenschein, alles Glück des Lebens ist dahin. Flehend ist der Ausdruck. Von der Natur, von oben, von höherer Macht erwartet der Mensch Hilfe, was er sicher nicht instinktiv täte, wenn es so etwas in der Natur nicht gäbe.
Wir sehen, daß der Geist, die Lebenskraft, sich bei solcher verzweifelten Seelenstimmung in einem Zustand des Verfalls befindet, verursacht durch sehr unglückliche innere Gedanken und Vorstellungen. Wie sehr dabei der chemische Lebensprozeß leidet, zeigt der ähnlich wie bei einer schweren Krankheit drohend geschwollene Hals. Blutumlauf und Herztätigkeit scheinen zu stocken.
Niemand bringe daher, wenn er es zu vermeiden vermag, einen Menschen in tiefen Kummer oder gar zur Verzweiflung, weil das Leben, wie wir an dem Bilde sehen, dadurch stärkstens bedroht wird, was oftmals gar nicht wieder gutzumachen ist.
Das Leben beruht auf Liebe, Freude und Glück, und Leben ist Geisteskraft, auf geistige Ursachen zurückzuführen und außerordentlich stark darauf reagierend. Darum ist es im Umgang mit Menschen so außerordentlich wichtig, sich stets den Charakter der Lebensenergie vor Augen zu halten, und wo es möglich ist, die Schwächung derselben zu vermeiden. Leben ist die höchste, reinste und kostbarste Naturkraft, und daher auch als solche zu bewerten.


Bild 6. Es ist eine edle Frau, ein guter, empfindungsreicher Mensch, der wohl Gutes und nie bewußt Böses tat, der hier im Moment tief bekümmert ist, obwohl sonst die angeborene innere Lebenskraft und Freude groß ist.
Man beachte die Wirkung dieser traurigen Gemüts- und Seelenverfassung. Das Leid, das wie ein Lebensgift wirkt, kommt von außen; – denn dieses ans sich gute Auge bringt bewußt kein Verschulden. –
Das Haupt sinkt herab, als fehle die Kraft, es aufrecht zu erhalten. Wie ein Schleier liegt es vor den Augen. Der Blick ist nach innen gerichtet; – es ist die tief bekümmerte Gemütsverfassung, die einen Schleier über das Leben-, Gedanken- und Geisteslicht breitet.
Im mittleren Gesicht liegt ein fast starrer Zug, weil die Seele leidet. Die Atmung wird schwach, der Mund hat den traurigen Zug, und das Kinn, das die motorische Energie spiegelt, zeigt versagende Kraft. Das Leben zieht sich in die Tiefen des Inneren zurück, daher beobachten wir bei seelischem Leid den blassen, matten, schwachen Ton der Haut und Gewebe.




Diese letzten drei Bilder geben deutlich zu erkennen, wie sehr der gesamte Lebensprozeß durch alles, was der Liebe und Freude entgegengesetzt ist, herabgesetzt und bedroht wird. Das starke Leben wehrt sich und ringt sich wieder durch, es braucht Zeit und sammelt wieder aus den Zellen des Körpers neue Lebenskraft. Leid ist eine Anklage gegen Natur und Menschen und führt mit der Zeit eine ausgleichende Rückwirkung herbei.

Daher bietet auch wohl die Natur den Menschen so unendlich viel Schönes, – Sonnenlicht, Wolkenpracht und Sternenglanz, Farbenschönheit, Wald, Feld und Flur, Berge und Seen, – weil sie dadurch die Freude am Leben wecken und stärken will. Auch hierin ist die Natur ein Vorbild, eine Ganzheit. Sie will das Leben, das sie hervorgebracht hat, auch dem Lebenscharakter gemäß durch Freude erhalten und stärken. –
Wir wollen nunmehr versuchen, das Lebensgeheimnis voll und ganz zu verstehen, weil das am Ende nötig ist, um die praktischen Folgerungen daraus zu ziehen.



I. DAS SUCHEN NACH DER IMPULS-, ANTRIEBS- UND LEBENSKRAFT
Die durch Glück und Freude oder Leid und Verdruß ausgelösten Kräfte im Menschen sind wohl äußerlich in ihrer Wirkung, die sie hervorrufen, aus Augen und Gesicht, Stimme und Bewegung zu erkennen, aber nicht unmittelbar zu sehen. Die Leben und Bewegung, Denken und Fühlen hervorrufende Impuls- und Lebensenergie wirkt stets im Verborgenen.
Woher die Impuls- und Lebenskraft kommt, wie sie mit allen anderen Stoffen und Kräften verbunden ist und zusammenhängt, Form, Geist und Leben bildet, blieb bis zu Huters Zeit verborgen; alles Suchen danach war vergeblich. Wir sehen wohl die lebendige Formen und Gestalten, das Wachsen, Blühen und Gedeihen, Handlungen und Geschehnisse sich abspielen, ohne die ursächliche Impulskraft unmittelbar wahrnehmen oder durch vervollkommnete Instrumente feststellen zu können. Daraus mag man die Schwierigkeit erkennen, diese Energie näher zu erforschen.
Huter hatte ein außerordentliches, scharfes und genaues Sehvermögen und ein einfaches, natürliches Denken, die Vorgänge des Lebens und die Dinge der Welt gerade so zu sehen, wie sie sind – und das Wahrgenommene schärfstens zu durchdenken und sich darin durch nichts beeinflussen zu lassen.
Er machte infolgedessen schon von Jugend an Beobachtungen an Menschen, die ihn nicht nur zu seinen ersten Entdeckungen der Grund- und Haupttypen in der Natur führten, sondern ihn auch die Überzeugung gaben, daß die Energie, welche das Leben verursacht, primär sein müsse und auf Strahlung beruhe.
Die immerwährende Beobachtung an Menschen und Tieren löste einen sehr großen Eifer in ihm aus, diese im Verborgenen wirkende Lebens- und Impulsenergie unter allen Umständen, – wenn es sein müsse, auf Kosten seines Lebensglückes, – näher zu erforschen.
Da Huter ein ungewöhnlich gutes Gedächtnis hatte, – er vergaß fast nichts und hatte dabei alles Durchdachte stets übersichtlich, klar und natürlich vor Augen, – so eignete er sich alles ihm erreichbare Wissen seiner Zeit an. Das war eine Riesenarbeit, aber er verlor dabei nicht die Übersicht und drang gleichzeitig in die rätselvollen Vorgänge des Lebens immer tiefer ein, schärfte seine Beobachtung, sein Denkvermögen und alle Sinne.
Er sah bald ein, daß das gesamte Wissen seiner Zeit und alle üblichen Forschungsmethoden der damaligen Wissenschaft, die ihm ja nicht wie den Hochschulgelehrten zur Verfügung standen, seinen Wunsch, die Lebensrätsel zu lösen, nicht erfüllen konnten. Infolgedessen blieb ihm nichts weiter übrig, als sich auf die eigene Kraft zu verlassen und nach gänzlich neuen Forschungsmethoden zu suchen, was ihm auch gelang.
Danach setzte er erst seine ganze, schon außerordentlich geschulte und gewachsene Geisteskraft und alle Sinnestätigkeiten ein, wobei er mitten im Leben stehen blieb, – er hielt ständig Vorträge und Lehrkurse über seine Forschungen, – beobachtete schärfer und schärfer, dachte tiefer und tiefer nach, unbeeinflußbar in der einmal gewonnenen Wahrheitserkenntnis, eine unsagbaren Fleiß und Lebensmut entwickelnd und nie das Gesamtbild aller Erkenntnisse verlierend. Der Leser möge daher diese Ausführungen, in so einfacher Form sie hier auch gebracht werden müssen, mit Liebe und Geduld in sich aufnehmen, denn wir müssen auf den Grund der Dinge gehen. Ist einmal die Wahrheit erfaßt, so folgt der Lohn aller Mühe, ein großes inneres Glück, eine tiefe Gemütsbefriedigung und klare natürliche Übersicht über die Vorgänge des Lebens – und das eigene Dasein.





II. DIE URSTOFFE UND KRÄFTE, – ATOME UND MOLEKÜLE

Die kleinsten, noch zusammenhängenden Stoff- und Kraftteile, woraus die Materie und auch unser eigner lebender Körper besteht, ebenso die Atmosphäre, die uns umgibt, sind die Atome und Moleküle, Naturgebilde von kaum vorstellbarer Kleinheit.
Aus dieser Erkenntnis folgt, daß die sichtbare Welt einen sehr realen Grund in der Atomwelt hat, die weder unmittelbar sichtbar ist, noch sonstwie in unserer sinnlichen Wahrnehmung außer durch den Geruch mancher Duftstoffe sich bemerkbar macht. Die ganze Natur wurzelt in dieser Welt der außerordentlichen Kleinheit und unser eigenes Dasein ebenso. Diese unumstößliche Tatsache kann allein zur restlosen Erklärung des Lebens führen, den Tod als Abspalten der Lebenskraft von der Materie naturwissenschaftlich begründen und das Weiterleben nach dem Tode, von allem mystischen Beiwerk befreit, erklärlich machen.

Die Wahrheit über den Tod [Hinzugefügt]
Gibt es die Atomwelt, dann erscheint es nicht ausgeschlossen, daß es ein bewußtes geistiges Leben in der Kraft- und Stoffeinheit der Atomwelt gibt, unter der Voraussetzung, daß das Leben in der Atomwelt wurzelt und daraus entstanden, d.h. entwickelt ist. Die beiden letzten Faktoren treffen zweifellos zu.
Die moderne Physik hat das Glanzstück vollbracht, Atome und Moleküle durch sehr feine Instrumente indirekt sichtbar zu machen.
Soll nun dort das Ende der Welt in der Kleinheit sein, wo die Atome und Moleküle aufhören, – unsere besten Instrumente nichts Greifbares mehr verzeichnen? – Das ist nicht anzunehmen, denn niemand wird folgern, daß die Welt nach der Größe zu da zu Ende sei, wo unsere besten Fernrohre nicht mehr hinreichen! Ist aber die Welt nach der Größe und Kleinheit zu scheinbar in einem Zustand, den wir mit „unendlich“ bezeichnen, dann wird sich doch auch ebenso zweifellos dort noch irgend etwas befinden. Diese Fragen sind nunmehr offen und warten darauf, daß der gesunde Menschenverstand sie beantwortet. Wir leben auch heute noch in einer Welt, die um uns, und wie uns durch die Fortschritte der Biologie und Physik klar geworden ist, auch in uns noch voller Rätsel ist.

 

DEUTSCHLANDs TORWART NUMMER EINS, ENKE, WURDE, WIE VIEL ANDERE OPFER DES DOGMAs! BIS ZUM NÄCHSTEN DONNERSCHLAG UNSERER ELEKTRO-MAGNETISCHEN ZOMBIES, DIE AUFKOSTEN DER SEELE, DER PRIMÄREN DRITTEN WELTENERGIE IHRE MENSCHENVERACHTENDEN BROT- UND SPIELE IN RIESEN STADIEN MIT VIELEN MENSCHEN, ALSO AUSSCHALTUNG DER INDIVUALKRAFT, HELIODA, SELBST DEN TOD, DAS HEILIGSTE PRIVATE IN DIE ÖFFENTLICHKEIT ZERREN UND BIS ZUM ERBRECHEN DEN MEDIEN-OVERKILL CELEBRIEREN MIT DEN UNSÄGLICHEN HEUCHLERISCHEN DISKUSSIONEN VON FACHIDIOTEN, INKLUSIVE PSEUDO-PSYCHOLOGEN DER SCHULWISSENSCHAFTEN, SPRICH UNIVERSITÄTEN. HALTET ENDLICH ALLE FACH-IDIOTEN ZUM PRIVAT-MENSCH ENKE SCHLICHT UND EINFACH DIE KLAPPE. COMMENT BY MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM

III. DAS GRÖSSTE IRREFÜHRENDE DOGMA

Noch zu Huters Lebzeiten nahm die Naturwissenschaft an, daß die Kleinstteilchen der Elemente in ihrer Energie und Masse ewig und unveränderlich seien. Huter hatte diesen Grundsatz bereits vor der Entdeckung des Radiums aufgegeben, denn er hatte die Strahlungsfähigkeit aller Elemente erkannt, und damit die Um- und Neubildung derselben, also die Umbildung und Entwicklung von Stoff und Kraft, – die heute als Tatsache bekannt ist.
Die Naturwissenschaft lehrte ferner, daß Leben als Ausfluß chemischer und physikalischer Prozesse mit der fortschreitenden Um- und Neubildung der Materie entstanden sei. Alle Beobachtungen führten Huter aber dazu, diesen Grundsatz der Naturwissenschaft als das größte unhaltbare Dogma, den größten Irrtum der Welt zu erkennen.


Theoretisch und experimentell wies Huter fortlaufend nach, daß die scheinbar tote, anorganische Materie ja gar nicht absolut tot ist, sondern Empfindungsvermögen, Gedächtniskraft und Rückstrahlungsvermögen besitzt. Demnach ist das Empfinden ebenso eine primäre Energie wie Stoff und Kraft. Die Empfindungsenergie ist die von Huter entdeckte und nachgewiesene „dritte, große Weltenergie“. Diese Ansicht hat sich der greise Naturforscher Ernst Häckel in seinen alten Tagen nach Huters Tod offizielle angeschlossen. Die Keimkraft des Lebens liegt in der Materie. Damit ist ein neuer Forschungsweg bedingt, aber die hochschulmäßigen Forschungsmethoden sind im großen und ganzen bis heute die alten geblieben. Huters Forschungen waren davon unabhängig.



IV. DIE ANTRIEBS- UND IMPULSENERGIE
Die Impulsenergie, das Empfindungsvermögen, die Antriebskraft zur Um- und Neubildung der Elemente, liegt als unveräußerliche Eigenkraft in der Materie selbst. Was aber empfindet, wenn es auch noch so minimal und völlig unbewußt ist, das ist nicht absolut tot, sondern trägt die Spuren des Lebens in sich und kann unter günstigen Umständen zur Sammlung der Empfindungsenergie kommen, damit zum stärkeren Empfinden und schließlich zum Selbstempfinden, – und das ist es, was wir Leben nennen.
Man überlege und suche sich darüber klar zu werden, daß die rohe mechanische Kraft aus sich selbst niemals um Antrieb und zur Bewegung kommen kann, noch viel weniger der elementare Stoff, der in sich selbst schon den Charakter der Ruhe und Seineberechtigung trägt. Der Antrieb und die Impulskraft zu allem Werden und Entwickeln in der Welt kann daher nur in der Empfindungsenergie gesucht und gefunden werden. Diese aber als einen Ausfluß der Materie zu bezeichnen, widerspricht dem analytischen Denk- und Unterscheidungsvermögen.



V. DER WELTÄTHER
Es muß folglich in allen Atomen und Molekülen, die sich in ihrer inneren Struktur und auch rein äußerlich in sehr energischer Bewegung – und in Kraft- und Stoffaustausch befinden, neben Stoff und Kraft noch eine dritte Energie, die Impuls- und Empfindungsenergie vorhanden sein. Daß es so ist, beweist allein schon die individuelle Übertragung des Lichtes von Milliarden Weltenkörpern.
Da nun die Atome und Moleküle sich um- und neubilden können, so sind sie nicht von Ewigkeit her dagewesen, sondern Entwicklungsprodukte der Natur. Das aber setzt voraus, daß es Mutterstoffe der Materie gibt, die Huter Mediomen nannte, die sich aus einem Urstoff, dem Weltenäther entwickelt haben. Die Welt ist also keineswegs mit den Atomen und Molekülen am Ende ihrer Kleinheit angelangt, sondern dahinter liegt ein Urstoff, der den ganzen Weltenraum ausfüllt. Dieser muß aus elastischen, kugeligen Kleinstteilchen bestehen, – Huter nannte sie Ätherillionen, – das sonst die Bewegungen der Weltenkörper und die Erhaltung des Gleichgewichts im All nicht zu erklären wären.
Soweit unsere Fernrohre reichen, gibt es Nebelgebilde und Weltenkörper, deren Lichtstrahlen uns erreichen, und daher füllt der Urstoff, der Weltenäther; der Leitstoff aller Strahlen und Kräfte nicht nur den ganzen Weltenraum aus, sondern enthält in jedem Kleinstteilchen Stoff, Kraft und Empfinden, teils im völligen Gleichgewicht, teils differenziert. Vielleicht wird die Welt, je tiefer wir in die Kleinheit derselben eindringen, nicht schaler und fahler, sondern gigantischer und großartiger.
Ob nun dabei das alte Weltbild seine Gültigkeit verliert, ist nicht ausschlaggebend, wenn sich dafür unseren staunenden Augen eine neue und schönere, vor allen Dingen wahrere Welt öffnet. Wir sehen in der Vorstellung nicht nur die unendliche Welt der Weite und Größe, sondern auch ihre unendliche Kleinheit, Feinheit und Innerlichkeit. Und diese Welt der Kleinheit ist in uns nd um uns, ist Träger des individuellen Lebens und der Welt im Großen, des Universums.


VI. DAS LEBEN
Die Natur hat durch die Empfindungsenergie starken Anteil an unserem Leben, und durch keinen Tod ist die Verbindung zu stören. Nicht nur der Mensch bildet nach Körper, Geist und Seele ein Ganzes, sondern ebenso auch Natur und Mensch.
Wenn es im alles tragenden, leitenden und erhaltenden Urstoff, dem Weltenäther, außer Stoff und Kraft noch die primäre Empfindungs-, Impuls- und Antriebsenergie gibt, dann sind die Keime des Lebens allüberall vorhanden, und das Leben selbst ist kein Gnadengeschenk, sondern es beruht auf Eigengesetzlichkeit und einem natürlichen Entwicklungs- und Entfaltungsprozeß. Dann hat kein Gott und kein allmächtiger Wille von außen her das Leben in die Natur hineingetragen, sondern Leben ist Eigenkraft der Materie. – Dann gibt es wohl Wandel der Form, Höherentwicklung des Lebens oder auch Verfall, aber alles ist innerlich wie äußerlich in Körperform und Gestalt ausgedrückt. Leben sowohl wie auch der Tod, d.h. der Tod ist dann nur Lebensruhe oder Lebenswandlung.
Es ist damit die Brücke zwischen der belebten und unbelebten Materie geschlagen, die Entwicklungslehre von der Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt auf die Entwicklung der Lebensstoffe und Kräfte ausgedehnt und ein lückenloses Weltbild geschaffen.


VII. DIE TIEFEN DER WELT UND DES LEBENS
Allerdings dringt bis in die unergründlichen Tiefen der Welt nach der Kleinheit und Größe kein menschlicher Geist. Der Leser wird die Frage stellen: Woher kommt der das ganze Weltall ausfüllende Ur- und Entwicklungsstoff? – und vor allen Dingen: Woher kommt der Weltenraum? – Denn nichts, auch kein Gott und kein Geist ist ohne Raum denkbar. Wer daher vom lieben Gott als dem Anfang aller Dinge spricht, der hat übersehen, zuerst die Raumfrage zu beachten. Aber auch hier noch können wir vom Bekannten auf das Unbekannte mit vollem Recht und guter Begründung schließen.
Logisch zu folgern ist, daß zwei polare mit- und ineinander wirkende Raumenergien den Raum zur Entwicklung brachten. Dabei bewirkt die eine Energie die unendliche Größe und Ausdehnung des Raumes, die andere die unendliche Kleinheit, Innerlichkeit und Tiefe. Das Eine bedingt das Andere. Es ist das in der ganzen Natur waltende Urprinzip der schöpferischen, polaren Zweiheit, ähnlich der männlichen und weiblichen Natur von Vater und Mutter.
Wie die beiden Raumenergien mit- und ineinander wirken und den Raum zur Entwicklung brachten, entzieht sich unserer Erkenntnis. Anzunehmen ist aber, daß sie nicht im bösen Sinne zusammenwirken, sondern gegenseitig ihre Kräfte austauschen. Es ist anzunehmen, daß sie in einem ähnlichen Zustand wie Liebe gegenseitig ihre Kräfte zu schöpferischem Gestalten austauschen und sozusagen ihrem Kinde, dem Urweltäther, in jedem Ätherkleinstteilchen alles an Stoff, Kraft und Empfinden vererbten, daß daraus werden konnte, was geworden ist und immer noch fortschreitend weiter sich entwickelt.
Wir können daher annehmen, daß die Raumenergien göttlicher Natur sind. Aber das Größte und Vollkommenste war nicht im Anfang, sondern im Anfang war nur das Geringste und Unvollkommenste geworden und schreitet zu immer höherer Vollendung fort. Wollte man diese Erkenntnis verneinen, so hieße das den Entwicklungsgedanken abbrechen, anstatt ihn konsequent bis zu Ende durchzuführen. – Aber alles ist Entwicklung in dieser Welt.
Wir können es an dieser Stelle unterlassen, den mutmaßlichen Urzustand der Welt näher zu betrachten, wenn er auch über alle maßen gigantisch und großartig gewesen sein muß. Es mag uns genügen, vom Urweltäther an die Differenzierung desselben und damit alle Lebensbildung und das Werden, das sich in unserer Welt abspielt, naturwissenschaftlich erklären zu können. Es ist ein beglückendes und befreiendes Gefühl, frei von aller dunklen und unklaren Mystik das Naturgeschehen im menschenwürdigen Sinne überschauen zu können und mit klarem Bewußtsein im besten Sinne der Wahrheit, der Schönheit und dem Guten und damit dem ewig Seienden zu dienen.


Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein [Hinzugefügt]

VIII. GEISTESSINNLICHE ERFASSUNG – UND TECHNISCHE INSTRUMENTE
Trotz aller Verfeinerung unserer technischen Instrumente vermag man zur Zeit nicht den differenzierten Empfindungsäther damit zu erfassen, noch seine Strahlung zu messen. Soll daher die wissenschaftliche Forschung in ihren Erkenntnissen nicht nur endlos in die Breite gehen, ohne in die Tiefe dringen zu können, um endlich in einer Sackgasse stecken zu bleiben, dann muß, wie es durch Huter geschah, nach gänzlich neuen Forschungswegen gesucht werden. Diese neuen Wege sind in der Biologie teilweise schon beschritten. Auch die großen Künstler, Dichter, Schriftsteller und Ethiker der Welt haben sich auf ähnlichen Wegen befunden, denen sich aber nunmehr die gesamte naturwissenschaftliche Forschung, sobald sie den Geist, die Empfindungsenergie der Materie gefunden hat, folgerichtig anschließen kann, ohne an Exaktheit einzubüßen. Die scheinbaren Gegensätze sind durch Verstand und Gefühl zu vereinen, denn die geistessinnlichen Instrumente, die der Mensch selbst in seinem eigenen Körper besitzt, sind an Feinheit auch nicht annähernd durch technische Instrumente zu ersetzen. Diese können nur das, was sie sind, Hilfsmittel sein. Um diesen Weg praktisch und erfolgreich beschreiten zu können, begründete Huter in einer Riesenarbeit seine Psycho-Phsiognomik [Physiognomische Psychologie].


KOOPERATION PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, UND CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, SEIT OKTOBER 2007, ZUM 700. JAHRESTAG DER ERMORDUNG VON MOLAY, TEMPLER, 13. OKTOBER 1307.


IX. DIE WELT IM KLEINEN
Das Atom hat trotz seiner kaum vorstellbaren Kleinheit einen Kern, um den Elektronen und Protonen geordnet kreisen wie im Wirbel der Welt die Planeten um die Sonnen. Das Atom ist somit ein Spiegelbild der Welt im Kleinen, die Empfindungsenergie sozusagen das unbewußte Gehirn des Atoms, ähnlich wie in der lebenden Zelle das Zentrosoma so etwas wie ein Gehirn der Zelle darstellt.
Die materiellen Bestandteile der Empfindungsenergie der Atome nannte Huter Helionen. – wenn Ernst Häckels letztes Buch die „Kristallseelen“ behandelt und in seiner Lehre Stoff und Kraft überall die entscheidende Rolle spielen, dann müssen auch für diese Seelenenergien Stoffe und Kräfte angenommen werden. (Der aus den Helionen konzentrierte Lebens- und Seelenstoff ist die durch Huter gefundene und nachgewiesene Helioda.)

X. DER URANFANG DER WELT
Im Uranfang der Welt lagen jedenfalls Stoff, Kraft und Empfinden in den Ätherilionen gleich an gleich in völligem Unbewußtsein nebeneinander, in scheinbar urewigem Schlummerzustand. Es war der demokratische Zustand der Welt, der sich mit der Zeit müde lebte.
Die Empfindungsenergie begann sich zu regen, – damit kam der Stoff aus seiner Ruhe und suchte seinen Seinscharakter der Ruhe durch Verbindung mit anderen Stoffteilen zu bewahren. Dadurch wurden Kraftteile frei und suchten zu entfliehen. Das Empfinden ging teils mit der Kraft, teils mit dem Stoff, teils floh es über Kraft und Stoff hinaus, da es leichter war wie diese und suchte sich zu sammeln. Die Entwicklung, die es dann nahm, entzieht sich unserer Kenntnis und Erörterung. Jedenfalls ist sie über alle Maßen großartig gewesen und hat andere Entwicklungsziele erreicht als unsere grobmaterielle diesseitige Welt. Wenn es eine Gottheit und Vorsehung gibt, woran nicht zu Zweifeln ist, dann hat sie sich jenseits des Weltäthers bereits seit Uranfang der Welt entwickelt. –
Wir bleiben beim Weltäther. Das Gleichgewicht war gestört, – da scheinbar urewige Nirwana hatte aufgehört, – nun gab es kein Zurück mehr, nur noch ein Vorwärts und Aufwärts, die Entwicklung. In den Empfindungsteilen, die teils mit dem Stoff, teils mit der Kraft verbunden waren, wurde das Sehnen wach, das verlorene Glück des unbewußten Dämmerzustandes zurückzuerhalten. Aber es gab kein Zurück. Das Sehnen, der Wunsch und Wille, aus diesem Chaos herauszukommen, wurde stärker, wurde zur energischen Impuls- und Antriebskraft zu aller Entwicklung in der Welt.
Schier endlos mögen die Zeitläufe des Werdens und Vergehens gewesen sein, ein Donnern und Getöse im Chaos des Weltalls, von dem wir uns keine Vorstellung machen können, bis endlich in der Empfindungsenergie, aus Not und Leid geboren, das erste unbewußte Ahnen und Empfinden für Ordnung entstand. Von da an begannen die Stoffe und Kräfte sich ordnungsmäßig zu lagern und zu richten, bis jene Ordnung in der Natur entstand, die wir heute im ganzen Weltall finden, die uns in jeder Sekunde des Lebens begleitet, und die uns gewohnt geworden ist, daß wir sie kaum mehr beachten und als selbstverständlich hinnehmen.
Es ist jene Kraft- und Stoffbildungs-, Kraftrichtungs- und Kraftentwicklungsordnung, die Huter in mühsamster Arbeit chemisch-physikalisch und mathematisch nachgewiesen hat. Danach ist die Formbildung in der Natur wissenschaftlich zu erklären und darauf baut sich die Hutersche Entwicklungslehre auf. Sie ist vielen unserer Leser zum großen Teil bekannt und praktisch durch die Psycho-Physiognomik gänzlich unentbehrlich geworden.


XI. DIE ENTWICKLUNG DES LEBENS
Es entstanden mit der ersten Verdichtung der Stoffe zur Elementbildung die Weltnebel und mit der forschreitenden Verdichtung derselben bildete sich ordnungsgemäß die Kraft aus der andern. Ebenso entstand ein Element aus dem andern, zuerst bildeten sich die Leicht- und dann die Schwerelemente.
Als mit der Entwicklung der Weltenkörper und mit der allmählichen Abkühlung derselben die Elementbildung im Widerstand des Äthers ihre natürliche Grenze fand, war die Entwicklung der Stoffe und physikalischen Kräfte zu einem Abschluß gekommen. Was nu? – Das Werden hörte nicht auf, sondern nahm nur eine andere Richtung an.
Bedrängt von den schwersten Elementen, die Lebensgifte sind, drängte in einem gewissen Entwicklungsstadium, wie es z.B. unsere Erde durchgemacht hat, die Empfindungsenergie aus dem Innern der Weltkörper zur Oberfläche. Ähnliches spielt sich in unseren Breitengraden noch heute besonders im Frühjahr ab, wenn alles keimt, wächst und blüht.
Es entstanden mit der fortschreitenden Beruhigung der Erdoberfläche an besonders geschützten Stellen unter Einwirkung von Licht, Luft, Wasser und Sonnenschein die ersten lebenden Eiweißmassen. Sie bestanden vornehmlich aus den leichten Stoffen, mit denen naturgemäß die Empfindungsenergie besonders sympathisiert. Diese lebenden Eiweißmassen waren stark mit Empfindungsenergie geschwängert.
In diesen Stoffen strebte das Empfinden zur Konzentration und es entstanden kleine Strahlkörperchen.
Das hatte zur Folge, daß sich um diese oder neben den Strahlkörperchen die Schwerstoffe und chemischen Energien in kleinen Kernen sammelten. Das Leichte strebte zum Leichten, das Schwere zum Schweren.
Damit wurde die elektrische Energie, die den Charakter der Trennung und Oberflächenspannung trägt, frei und schnürte das kleine Gebilde von der Umwelt ab. Die konzentrierte Empfindungsenergie war damit in individuelle Fesseln gelegt und erwachte zum Sichselbstempfinden, zum ersten primitivsten Bewußtsein und damit zur starken Strahlung, zum Leben. Das Lebewesen ist somit verdichteter und organisierter Weltäther.
Das erste große Wunder der Welt war geschehen, die ersten lebenden Zellen entstanden. Damit hatte dieses kleine „Etwas“ den großen gigantischen Kampf mit der Natur und ihren Gesetzen aufgenommen. Es gab auch hier kein Zurück mehr, nur noch ein Vorwärts und Aufwärts in der Entwicklung, um freier und damit glücklicher im Selbstempfinden zu werden.
Das Strahlenkörperchen war die Zentrale, sozusagen das Gehirn der Zelle. Es strahlte positiv von innen nach außen durch alle stark mit Empfindungsenergie geladene Atome und Moleküle des Körperchens, mit der Zeit die Zellhaut und ganz feine Fibern und Fühler bildend, den Kontakt mit der Umwelt herstellend. Gleichzeitig wurden alle Erlebnisse des Empfindens von außen nach innen aufgenommen und diese negative Empfindungsenergie fing, angeregt durch die Reize und Eindrücke der Außenwelt an, die Atome und Moleküle im Innern des Zellkörpers entsprechend der Umwelt zu organisieren. Es ist das Grundgesetz des Lebens, das unseren Lesern bekannt ist und das zugleich die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] begründet, wonach alles innere und äußere geistige Leben einheitlich ist und in der Peripherie des Lebewesens zum Ausdruck kommt.




XII. DIE GESCHLECHTSDIFFERENZIERUNG

Es entstanden Zellen mit stärkerer positiver Lebensstrahlung oder mit stärkerem negativem Innenempfinden und entsprechend unterschiedlicher Innen- und Außenorganisation nach Stoff und Kraft. Beides zog sich an. Daraus entstand mit der Zeit und fortschreitenden Entwicklung die Geschlechtsdifferenzierung. Damit entstand das erste Liebes-, Glücks- und Freudegefühl in der Vereinigung von positiven und negativen Zellen. Viel mehr noch wie der Kampf um Dasein, die Zuchtwahl und Stammesentwicklung ist es die Liebe und der Heroismus gewesen, der alles Leben vorwärts und aufwärts bis zur Menschwerdung emporgetrieben hat. Es erübrigt sich, hier darauf einzugehen. Die Entwicklungslehre der Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt ist bekannt, und alle damit in Zusammenhang stehenden, bisher ungelösten Fragen haben im Prinzip durch Huters Forschungen ihre Lösungen gefunden.


XIII. DIE GRÖSSTE ENTDECKUNG DES 19. JAHRHUNDERTS

Huter hat nachgewiesen, daß in dem anatomischen Strahlengebilde des Zentrosomas der Zelle die Lebenskraft der Zelle als Lebenslichtstrahlung wirkt. Es ist die stark konzentrierte Empfindungsenergie der Materie. Es ist das geistig-schöpferische Element der lebenden Zelle, wodurch die Zellteilung, das Wachstum und die Zellvermehrung entstehen. Wenn die Zellebensstrahlung bei der Teilung der Zelle, wie bei der amitotischen Zellteilung, nicht genügend stark mitwirkt, ist stets der Tod der Zelle die Folge. Damit ist der Beweis erbracht, daß das Leben der Zelle an die Zellzentrosoma- oder Lebensstrahlung, die Huter „HELIODA“ nannte, gebunden ist.



XIV. DIE HELIODA ODER LEBENSSTRAHLKRAFT
Je stärker die Helioda sich in den Lebewesen konzentrierte, um so feiner wurde die Innenorganisation und um so feingliedriger, edler und schöner die äußere Formbildung. Aus etwa 25 Billionen Zellen des menschlichen Körpers und ungezählten Atomen und Molekülen sammelt sich die überschüssige Helioda in den Nerven, Ganglionen, dem Rückenmark, den Sinnesorganen und vornehmlich in den Bewußtseinszentralen des Gehirns zur schöpferischen Bewußtseins- und Gedankenkraft.
Wo die Nervenbahnen keine direkte Verbindung mit den Bewußtseinszentren des Gehirns haben, verläuft das innere körperliche Leben unbewußt.
Der Grundsinn aller Dinge liegt in der Empfindungs- und Lebensenergie aller Atome, Moleküle und Zellen des Körpers, aus welchen besondere Organe für das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen hervorwachsen.


XV. DAS INNERE WESEN DER LEBENSKRAFT
Nachdem wir nun wissen, wie das Leben entstanden ist, haben wir den Zusammenhang unseres Daseins mit der Natur und ihrem endlosen gewaltigen Geschehen gefunden.
Die Lebensenergie beruht auf einer sehr feinen positiven und negativen, sehr milden und äußerst wohltuenden Strahlung, die sich wesentlich von allen andern Strahlungen der Materie unseres Körpers unterscheidet, wie in früheren Arbeiten dargelegt wurde.
Nicht nur die Zellen, sondern auch alle Atome und Moleküle des Körpers, die bis in die Tiefen der Welt, aus welchen das Leben emporgestiegen ist, hineinragen, nehmen Anteil am Leben. Die Lebenslichtstrahlkraft durchstrahlt den ganzen Körper positiv von innen nach außen, formt und gestaltet und trägt das schöpferische geistige Element bis in die Außenwelt, geleitet durch die Empfindungsenergie der Atome und Moleküle der Außenwelt und den ihnen zugrunde liegenden Urstoff, in dem wir leben und in welchem alles Sein und Leben wurzelt.
Wir sind daher mit der Natur sehr eng verbunden, sie nimmt Anteil an unserem Leben und läßt es auch mit dem Tode nicht zugrunde gehen. Sie hat um der Lebensschöpfung willen Trillionen von Jahren all ihre Kräfte verschwendet und hergegeben. Wie riesige Mengen schwerster Gesteinsmassen bearbeitet werden müssen, um ein einziges Gramm Radium zu gewinnen, ähnlich so ist ein winziges Zellstrahlkörperchen das Qualitätsprodukt einer ungeheuren Kraft- und Stoffentwicklung und die ganze Erde mit ihrer ungeheuren Wucht und Schwere wiegt an Qualität nicht ein einziges Menschengehirn auf, das die überschüssige Kraft vo Billionen Zellstrahlungen vereint.
Was nur ein Wunderwerk an innerer und äußerer Organisation hat die Lebensenergie allein im menschlichen Körper vollbracht. Bis in die Tiefen der Zentralen der Zellzentrosomen werden alle inneren und äußeren Lebenseindrücke aufgenommen, im Erinnerungsvermögen sozusagen aufgespeichert, verarbeitet und der Lebensorganisation dienstbar gemacht. Wunder des Lebens, – wenn das Gehirn längst ausgewachsen istund sein Volumen sich nicht mehr vergrößert, nimmt dennoch der Mensch noch unbegrenzt viele Eindrücke der Welt in sich auf, ein Beweis dafür, daß alles Geistige in inneren Tiefen Aufnahme findet, die unermeßlich klein und in der Kleinheit unendlich sind, es sind die inneren Tiefen der Helionen, die in ihrer unendlichen Kleinheit mit der Ätherwelt der unendlichen Tiefe und Innerlichkeit fest verwurzelt sind und die dort, von wo sie aufgestiegen sind, ihre ewige Heimat finden. Mag der Körper mit dem Tode in seine Atome und Moleküle zerfallen, die innere Lebenskraft ist souverän, ist in unermeßlicher Entwicklungszeit eigengesetzlich und individuell geworden, sie wurzelt in der Kleinheit und Tiefe der Welt, wo keine menschliche Macht, nicht einmal die rohen Naturgewalten und Kräfte sie zerstören können. So hat die Natur ihr Kostbarstes, ihr Kleinod, das sie hervorgebracht hat, die Lebensenergie, vermöge der Kleinheit, die unterhalb der Grenze der Kleinheit der Atome und Moleküle liegt, liebend – kann man sagen – mit all ihrer Macht beschützt, um sie zu erhalten, sie in der Entwicklung weiter zu tragen und vollkommender zu gestalten.
Wir können die große, noch wenig verstandene Natur nur achten und lieben und alles tun, um sie schöner zu gestalten, sie ist dankbar und wirkt in Harmonie auf uns zurück. Mensch und Natur sind unlöslich verbunden, und wenn der Mensch die Dinge in der Natur verändert, dann sollte er es nur tun, um Besseres und Schöneres hervorzubringen als das ist.
Das ist der Sinn des Lebens, und daher wird die Religion der Menschheit in Zukunft einheitlich werden und ihren Gipfel in der Schönheitsverehrung und im Schönheitsgestalten finden, was gleichbedeutend ist mit dem steigenden Glück des Lebens.
Natur und Mensch, Natur und Leben – ein Ganzes. Es lohnt sich, diesen Gedanken auszusprechen, – alles höhere Leben damit in seiner Erhabenheit zu kennzeichnen. Welches Glück ist es eigentlich zu leben, einen Körper zu besitzen, der die Verbindung mit der Außenwelt vermittelt, zu denken, zu schaffen und zu arbeiten.


DER CHARAKTER DER LEBENSSTRAHLUNG
Huter wies laufend experimentell nach, daß die Lebensstrahlen, sofern sie von Liebe, Freude, Glück und Wohlsein getragen sind, sich verstärken, die Gewebe lockern und frischer spannen und den gesamten Lebensprozeß in wohltätiger Weise erhöhen, – daß sie sich verstärkend fernwirkend werden
Alles aber, was der Liebe entgegengesetzt ist, schwächt und verkürzt die Lebensstrahlen und kann sie unter Umständen fast aufheben, wodurch die Gewebe sich härten und festigen und das Gefühl in einen Zustand der Erstarrung versetzen. (Es gab Verbrecher, die bei sich selbst schwere Operationen ohne Betäubung vornehmen ließen und dabei kaum eine merkliche Schmerzempfindung hatten, ein Beweis, wie weit das Empfinden und die Lebensstrahlung sich zurückziehen können.)
Ist die Lebensstrahlung sehr schwach, so vermögen die magnetischen, elektrischen, mediomischen und elementaren Strahlungen des lebenden Körpers sie zu übertönen, wovon die elektro-magnetischen auch als Hassesstrahlungen zu bezeichnen sind.
Damit ist der Charakter der Lebensenergie und Lebensstrahlung im Prinzip gekennzeichnet, er beruht auf LIEBE, Freude und Glück, auf Lust und Freude am Leben und Dasein. Aus höchster Liebeslust, aus gesteigerter Lebensstrahlung und Schöpferkraft entsteht alles Leben, und wo diese Liebe nicht bewußt vorhanden ist, da sympathisieren dennoch die Stoffe und Kräfte. Wunder des Lebens, – das sich in der befruchteten mikroskopisch kleinen Mutterzelle abspielt, in deren Zentrosoma nicht nur der ganze Plan des Leibe-Seelewesens Mensch vererbt ist, sondern auch eine solche Lebensenergie, daß sich die Zelle billionenfach zu teilen vermag, ohne den ursprünglichen Charakter dabei zu verlieren, schöpferisch den werdenden Menschen gestaltend. Wir erkennen daraus, daß die Lebensenergie von unvorstellbarer Kleinheit und Feinheit ist und dennoch von ungeheurer Kraft; – sie spaltet sich unausgesetzt. Die Lebenskraft ist universell und individuell.






Wenn wir nun wissen, daß der Charakter der Lebensenergie auf Liebe, Freude und Glück, auf Lust am Leben beruht, auf Freude an dem, was man gerne und mit ganzer Kraft und Lust tut, dann können wir nach Möglichkeit das Leben, die Arbeits- und Schöpferkraft im Menschen stärken und tunlichst alles vermeiden, was das normale und gesunde, edle und gute Leben schwächt. Was das Leben schwächt, und was das Leben stärkt, und wie die Stärkung und Schwächung des Lebens zum Ausdruck kommt und zu erkennen ist, das soll weiterhin an Bildern praktisch und greifbar erklärt werden.

Fortsetzung folgt.

EINE STUDIE ÜBER DAS ALTE CHERUSKERLAND
Von Carl Huter.
In dieser Veröffentlichung aus dem Jahre 1898 legte Huter auf Grund einer Studie über die urdeutsche Staats- und Ständeverfassung der Cherusker die Notwendigkeit einer germanischen Religion dar.
Fortsetzung.
Alle vordringenden deutschen oder fremden, nahen und fernen Stämme und Völker, die alten Römer, die alten Wenden, die Duren, die Barden, die Lüonen, die Friesen und Westfalen wurden zurückgeschlagen und drangen nicht in das Innere des Cheruskerlandes. Fremde Forscher konnten daher nichts darüber berichten. Die eigenen Fürsten, Pröpste und Tanten aber bewahrten ihre Sitten und Sagen, Lehren und Gebräuche als Geheimnis.
Als aber das Christentum mit ausgesuchter List und Grausamkeit vordrang, vernichtete es alle heiligen Stätten und Einrichtungen unserer Urväter. Diese aber zogen sich in die Lüneburger Heide, an die pommerschen und mecklenburgischen Küsten und weiter nordwärts hin zurück.
Ihre Religion, ihre Einrichtungen waren den alten Cheruskern so ans Herz gewachsen, daß sie keinen andern Glauben annehmen wollten, weil sie sich nicht von der besseren Qualität desselben überzeugen konnten.
Wer die Edda, eine erhalten gebliebene Urkunde jener alten germanischen Sittenlehren, kennt, wird auch finden, daß die alten Cherusker in Religion und Sitte den Römern überlegen waren und die fränkischen Eindringlinge unter Karl dem Grausamen weit übertrafen, obwohl diese vorgaben, eine bessere, die christliche Religion einzuführen.



Ja, hätten die alten Germanen, wenigstens die Cherusker, nie das Pfaffentum kennen gelernt, wir hätten heute in Deutschland noch eine reinere Rasse, eine höhere Kultur und mehr Urwüchsigkeit und Kraft, Gastfreiheit, Biederkeit und Ehrbarkeit im Volksleben.
Die Feinde vernichteten unter dem Deckmantel des Christentums die altgermanische Kultur, die ehernen Tafeln, die Vesten und Haine, enthaupteten die Fürsten und Pröpste oder verbannten sie – wahrlich- eine nette Art der fränkischen Religionsritter, die Religion der Liebe einzuführen.
Sie verstanden sich auch auf das Geschäft und faßten die Religion des Christentums eben als Geschäfts-, d.h. Machtfrage ihrer fremdländischen Eroberungsgelüste auf- und so ist das Christentum bis auf den heutigen Tage geblieben, das beweist die herrschende Zentrumspartei im neuen Deutschen Reich.
Das Pfaffengewalt- Christentum ist eine geistige Impfung, die dem alten germanischen Geist geschadet hat, denn die jüdischen, byzantinischen und fränkischen Märchengebilde, die es enthielt, wurden als heilige Wahrheit und Offenbarung Gottes mit Feuer und Schwert eingeführt und mit Foltern durchs Mittelalter geschleppt und werden noch heute kultiviert zum Vorteile einiger fremder Eindringlinge und zum Nachteile des deutschen Volkes und seiner geistigen Entwicklung.

Diese Fremdbestimmung und Minderung der Kraft des Deutschen Volkes gilt noch heute, Jahr 2009 in der Bundesrepublik Deutschland der Berlin-Junta, Junta, das seit 1990 nicht vom Deutschen Volk legitimiert [Hinzugefügt]


Denn wie Religion und Ethik bei den alten Germanen schon auf einer hohen Entwicklungsstufe standen, davon gibt ihre herrliche Religionspoesie beredtes Zeugnis und insbesondere die von aller Welt und sogar den Feinden bewunderten Tugenden.
Bekanntlich geht seit uralten Zeiten durch Ober- und Mittelrußland je eine Heerstraße, die Europa mit Asien verbinden, die eine über Nischni- Nowgorod durch Finnland nach Schweden und Norwegen. Nach Dänemark und Island mögen auf diesem Wege auch schon die alten Kulturen von Persien her gelangt sein.

Die andere Straße führte durch den Kaukasus über Moskau, Krakau und Schlesien nach Böhmen. Ob nun in Urzeiten von Norden über die Ost- oder Nordsee diese ethische Kultur in das Harzer- oder Cheruskerland gedrungen ist oder vom Süden her von Böhmen die Elbe herauf, das weiß man nicht; sicher ist sie aber auf einem dieser beiden Wege zu den alten Germanen gelangt.
Wahrscheinlich aber hatten diese hochentwickelten germanischen Kulturstämme selbst in sich den Kern einer eigenen urwüchsigen Ethik und Religionsanschauung, welche durch die persischen, zoroastrischen und sonstigen morgenländischen religiösen Einflüsse günstig befruchtet wurde.
Erst in neuerer Zeit fängt man an einzusehen, was in Bibel und Pfaffendogmen Wahres und Falsches, Gutes und Schlechtes enthalten ist. Es hat sich gezeigt, daß man das Pfaffen- Christentum ignorieren und doch ein guter sittenreiner Mensch sein kann, ja ich behaupte, ein wahres Christentum, wie es Jesus lehrte, erstrebten die alten Germanen teilweise schon, natürlich in anderer Form, und es hat kein Jude erst die Weisheit und Offenbarung Gottes in die Welt gebracht. Das Christentum der Kirche ist nicht immer vorbildlich gewesen.
Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Der deutsche Papst Benedikt XVI. aus Bayern ist möglicherweise der letzte Papst auf dem Petrus-Sitz in Rom-Vatikan. Somit ist das Ende der ältesten Firma der Welt, um die 2000 Jahre, bald zu Ende, damit Besseres auf Grundlage der Germanischen Religion die Welt ins Goldene Zeitalter führen wird.

Das falsche Gewalt- Christentum der Pfaffen ist teilweise kultur- und naturfeindlich und es kann niemand zur reinen Menschlichkeit gelangen, wenn er nicht diesem verkehrten Ideengebilde erst voll und ganz entsagt oder es reformiert hat. Darin stimmen die größten Dichter und Denker aller Völker der letzten Jahrhunderte überein.
Das reine Christentum ist eine reine soziale Ethik mit dem Bestreben, für alle Mitmenschen und fühlenden Wesen stetig bessere und glücklicher Zustände zu schaffen.
Solches Christentum, das die reine Menschenliebe als Grundprinzip hat, ist ein herrliches Religionsideal, das jeder Deutsche gern aufnimmt aus freier Überzeugung. Daher fort mit dem pietistischen Glaubens- und Dogmenzwang, wodurch Vernunft, Gewissen, Tatkraft und Lebensfreude unseres Volkes erdrückt und erstickt werden. Nur das reine Religionsideal des großen Nazareners, das uns erhebt und fortträgt in der geistigen Entwicklung, das werde unser eigen.

Freisinnige Religionsgemeinschaften, wie die Bremer Theologen, sowie die opfervollen Freisozialen, das sind die wahren Theologen, die das echte Christentum mit dem echten germanischen Freiheitsgeiste zu vereinigen streben.
Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Nach den Privat-Recherchen von Carl-Huter-Zentral-Archiv, ist dies auch dem Papst Benedikt XVI. (Kardinal Ratzinger) bekannt und dieser hat entsprechende Vorkehrungen auch für sich persönlich selbst getroffen. Deswegen war es wohl erforderlich, dass ein Deutscher Papst nach dem polnischen Papst gewählt werden musste, um den einzigartigen epochalen PARADIGMENWECHSEL hin zum FRIENDENSREICH AUF ERDEN MIT ENORMEN POTENTIALITÄTS-FREISETZUNGEN DES INDIVIDUELLEN MENSCHEN, Stichwort: Das Öffnen der Sieben Siegel, das bis Jahr 2012 abgeschlossen ist.
Somit wird verständlich, DIE ZUKUNFT DEUTSCHLANDS IST DIE ZUKUNFT DER WELT – BERLIN WIRD HIERBEI IN NAHER ZUKUNFT EINE FULIMINANTE BEDEUTUNG AUSÜBEN – die gegenwärtigen Mega-Heuchler-Kreise in Wirtschaft und Politik der gegenwärtigen Berlin-Junta (60 Jahre Mega-Verarschung des Deutschen Volkes und Minderung seiner Volkskraft in 60 Jahren fremdbestimmter BRD, es gelten SHAEF-Gesetze, Verfassung hat bis heute Deutschland immer noch nicht) können sich schon einmal warm anziehen, wenn BERLIN für das NEUE DEUTSCHLAND (Begriff stammt vom Sohn vom Begründer der Original-Menschenkenntnis, Carl Heinrich Huter, bitte nicht mit Carl Huter seinem Vater verwechseln, aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Später übernahm die DDR diesen Begriff für Ihre Zeitung ihres Einheits-Parteien-Quarks bis Honecker. Sohn Huter publizierte damals das Auflagenstärkste Blatt zu Astrologischen Fragen. Sein Vater Carl Huter, der Begründer der Original-Menschenkenntnis befaßte sich weniger mit Astrologie) seine wahre Macht zum Wohl der Menschheit und zum Goldenen Zeitalter ausspielen wird, wie dies in der Vorsehung festgeschrieben ist.


EIN DEUTSCHER CHARAKTERKOPF
Dieses markante, einzigartige Bildnis, – das sich so fest in das Gedächtnis einprägt, wenn man es einmal gesehen hat, – zeigt den großen deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer, geb. am 22. Februar 1788 zu Danzig.

[Arthur Schopenhauer]
Wer die vorzüglich gute Denkgabe eines Menschen erkennen will, der betrachte diese sehr breite, außerordentlich kernig gebaute Stirn, deren Kraft besonders im zweiten Drittel, wo das philosophische Denkvermögen liegt, hervortritt.
Das festsitzende, forschende Auge, verrät das Tiefendenken, das die Dinge der Welt, die wir nicht direkt erkennen, zu erfassen vermag. Diese kernige Kraft der Nasenwurzel zeigt die unentwegte Dauerkonzentration, wobei das weiche quellende Gewebe des Mittelgesichts, wo sich das Mittelgehirn widerspiegelt, das breite, volle und tiefe Empfindungsleben kundgibt.
Schopenhauer ist hochtalentiert. Betrachtet man die Bildung der Stirn unmittelbar über den Augen, so erkennt man, daß die Auffassung des Nächstliegenden, Alltäglichen, pessimistisch kleinlich ist, was sich auch im übrigen Gesicht widerspiegelt. Aber das Haar und die obere Stirn geben die Kraft der inneren Gedankenwelt kund.
Man betrachte auch die Überwindungskraft, die sich an den Jochbeinen kundgibt, – Es ist eine Freude, diesen großen Geist, der aus dieser kernigen Stirn und dem tief blickenden Auge spricht, zu würdigen, der – nebenbei gesagt – sehr wohl den Wert der Physiognomik erkannte. – Es ist der philosophische Geist, der in das Naturgeschehen tief einzudringen sucht, gleichviel wie das Resultat auch sein wird.
Diese ernsten und markanten Züge, der ganze lebenswahre Ausdruck zeigen, wie der Geist innerlich gegrübelt und mit sich und der Welt um die tiefste und klarste Erkenntnis gerungen hat.
Ein Volk, das solche Denker hervorgebracht hat, muß eine ungeheure Kraft in sich tragen, die mit der Zeit der Welt auch noch das Glücklichste und Schönste, den frohesten Lebenssinn, gepaart mit dem allertiefsten Denkvermögen, in den Schoß legen wird. [Stichwort: Deutschland als zukünftige Leit-Nation, das die Menschheit und die Welt ins Goldene Zeitalter führen wird, nicht gemeint Berlin-Junta und die gegenwärtige gesamte Politische und Wirtschaftliche „Elite“ der fremdbestimmten Bundesrepublik Deutschland, die es zuließ, daß die Kraft des Deutschen Volkes total ausgeplündert wurde und geschwächt wurde.]
Hier sehen wir die Festigkeit und Treue bis in das hohe ehrwürdige Alter. Schopenhauer starb am 21. September 1860 in Frankfurt a.M.
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Die redliche wahrhaftige historische Forschung der Deutschen Geschichte wird somit erhellen, warum gerade das zukünftige Heilige Deutschland, das ZUKÜNFTIGE HEILIGE DEUTSCHE REICH als Art Phoenix die zukünftige Leitkraft als Nation in sich trägt, und von der Vorsehung dazu bestimmt ist, alle Nationen, bzw. alle Völker unserer Menschheit auf unserem Heimatplaneten Erde in Frieden in das GOLDENE ZEITALTER zu führen. CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS ist hierbei sozusagen der „MASTER-KEY“! An diesem in der Vergangenheit unzerstörbar gepflanzten heiligen Kern von GERMANIEN (nicht gemeint 12jährige Episode der absoluten Dunkelzeit totalitäres Drittes Reich von Goebbels & Hitler), seinen Urdeutschen Stämmen, Stichwort Cherusker, werden die heute, Jahr 2009, noch sehr mächtigen Dunkelkräfte (NWO, Bilderberger, CFR, Skull&Bones, etc.) definitiv in naher Zukunft scheitern. Deshalb wurde insbesondere in den letzten 150 Jahren von diesen Dunkelmächten alles unternommen, um die wahre Identität des Deutschen Volkes zu verschleiern, zu verleugnen, zu verfälschen und zu pervertieren, schlicht vergessen zu machen. Mit dem naturwissenschaftlichen Nachweis durch den Nicht-Akademiker, unserem wunderbaren Menschen und Privatgelehrten Carl Huter aus Hainde – nämlich der Lebenlichtleitstrahlkraft Helioda in der lebenden Zellen in klarer Abgrenzung zu den anderen Kräften, in der Tradition vom größten deutschen Künstler Albrecht Dürer (1471-1528), und dem generellen naturwissenschaftlichen Nachweis des Empfindungsvermögens der Materie, also der Tatsache der Gedächtniskraft der Materie, eröffnet der Menschheit völlig neue und großartige Möglichkeiten – kurz der Mensch als Individuum wird rück-gebunden (re-ligio) an seine per se unbegrenzten Potentialitäten als Geist-Mensch. Das gesamte Werkvermächtnis von Carl Huter, ca. 12.000 Seiten, vor 100 Jahren kreiert und bestens dokumentiert, zeigt dem Aufrichtigen durch das individuell zu erarbeitende Selbststudium der Original-Menschenkenntnis den Zukunfts-Weg der Menschheit in das Goldene Zeitalter, einer großartigen Epoche des Friedensreiches auf Erden - eben aufgrund dargelegter VERGEISTIGTER NATURWISSENSCHAFT. Heutige moderne Wissenschaftsbereiche bestätigen fortlaufend die Richtigkeit in ihren jeweiligen Forschungen, beispielsweise Masaru Emoto: Die Gedächtniskraft des Wassers.]

Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren.
Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

 


 


 


 

Es wurde einmal versucht, Huter zu veranlassen, mit seinen schlimmsten, ihn bekämpfenden Gegnern, die, wie sich nach seinem Tode herausstellte, völlig entartet waren, einen Kompromiß zu schließen. Das lehnte Huter völlig und ganz entschieden ab. Hier stand sozusagen das gute und dort das böse Prinzip, es gab daher nur noch einen Kampf bis zum letzten. Und den hat Huter bis zur völligen Aufopferung mit allen ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln geführt. Seine Gegner vereinigten sich. Huter allein war zu schwach, es fehlte die gesammelte Tatkraft der guten Menschen, und er ging an diesem letzten großen Kampf seines Lebens zugrunde. Er holte aber noch aus diesem Kampf seine letzte große Entdeckung heraus, indem er den Typus des Halbentarteten fand, den er vorher vermutet und berechnet hatte, dessen er aber niemals habhaft werden konnte.

So hat Huter bis zum Letzten für die Wahrheit seiner Entdeckungen gekämpft, bis seine Herzkraft versagte. Sein Sterben war mild.

Huter DgM 100

Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

KAMPF MK HU KUPFER

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wird zum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keine andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.


 

 

DgM 078

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 8. November 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Juli 1939, Nr. 78

DgM078 MK TITEL A
MENSCHEN IN GLÜCKLICHER EHE
UND UNPASSENDE CHARAKTERE

DgM078 EHE GLÜCK B
DgM078 MK KREIS
Menschen, die nach Anlage und
Neigung miteinander harmonieren,
sind glücklich, – Wohlsein und
Schaffenskraft steigern sich. Das
Gegenteil bringt Unfrieden und Verdruß.
WAS LEBT, WILL GLÜCKLICH SEIN. -

DgM078 MK TITEL C
DgM078 MK EHE UNGLÜCK A
Praktische Anleitung zur
Harmonieberechnung:
WELCHER TYPUS PASST ZU MIR?

DgM078 MK Text Ergänz

DgM078 MK TITEL B

DgM078 EHE GLÜCK A

Das Bild im Kreise zeigt zwei Menschen, die in
Glücklicher Ehe leben.

Schwere Schicksalsschläge haben beide zusammengeführt und glücklich vereint. Wenn man genauer hinsieht, so erkennt man wohl eine solche Übereinstimmung in Augen, Gesicht, Gewebsausdruck und Haltung, daß man die Überzeugung erhält, beide sind so eng verbunden, daß eine Trennung nicht mehr erfolgen kann.
DgM078 MK EHE GLÜCK B
Die gegenseitige Abstimmung ist außerordentlich passend. Beide kennen den Lebensernst aus eigner Erfahrung, beide sind in sich gereift und gefestigt. Keiner kann den andern auch nur in Gedanken kränken; beide sind arbeitsam, schlicht, bescheiden, fest im Charakter und nur noch gutwollend.
Die Dame liegt im harmonischen Bewegungs-Naturell und der Mann liegt im ähnlichen Typus. Man hat den Eindruck, beide ergänzen sich so, daß sie eine harmonische glückliche Einheit bilden.

DgM078 MK EHE UNGLÜCK 3
Das andere Bild zeigt, zeichnerisch sehr gut dargestellt, einen Ehezwist. Beide Ehegatten streben auseinander – und in diesem Moment zeigt das Barometer auf Sturm.
DgM078 MK EHE UNGLÜCK 2
Die vornehme Dame liegt im Bewegungs-Naturell; aber die Formen sind nicht nur straff und fest, sondern auch üppig und zeigen ebenso die stärker betonte Ernährung. Ihr Charakter ist real und hart, das ist besonders in der befehlshaberischen Haltung, dem länglich-vollen Gesicht und in der harten Nasenform herausgeholt. Sie will herrschen, liebt Glanz und Prachtentfaltung.
DgM078 EHE UNGLÜCK B
Der Mann ist im Moment wie zusammengeduckt und ebenfalls innerlich stark erregt. Er hat breite und weiche Formen und man muß ihn zum Ernährungs-Naturell rechnen. Er möchte Ruhe, Frieden und seine Gemütlichkeit haben. Ihm liegt nichts an der Unruhe rauschender Feste und er kommt bei dem bewegten Tempo seiner Gattin nicht mit. Sie ist mit ihm unzufrieden, er repräsentiert ihr nicht genügend; und er kann seinen Willen ihr gegenüber nicht zur Geltung bringen. Sie rechnet auch nicht, sondern ist großzügig in ihren Ansprüchen, – und er ist sehr ökonomisch.
Beide liegen sich, wie wir nach den vorhergehenden Ausführungen wissen, im Naturellton zu nahe, ähnlich wie Ton 6 zu 7 oder die Farben violett und blau.
Aber diese unpassende Verbindung der Naturelle und Charaktere wäre leicht zu vermeiden, wenn man sich nur einigermaßen nach der Naturellehre richtete. Wenn die Naturelle gut zueinander passen, dann streben die Menschen nicht mehr auseinander, wie es hier der Fall ist, sondern zueinander, wie beim ersten Bild, und da kann kein Zwist mehr aufkommen, denn der Zusammenklang und das eheliche Glück sind viel zu fest gefügt.

In den vorhergehenden Abhandlungen wurde die Naturell-Harmonie in den Grundzügen dargelegt.
Die Naturellehre an sich ist eine gänzlich neue Naturlehre, die für die Lebenswelt eine ganz besondere Bedeutung hat, sich aber auch auf das ganze Reich der anorganischen Welt erstreckt. Sie ist eine neue Wissenschaft für sich, und die Harmonielehre der Naturelle ein besonderer Zweig derselben, durch den der gute oder schlechte Zusammenklang der verschiedenen Personen und Geschlechter deutlich wird.

DgM078 MK Fig96, 97
Angesichts der Neuheit dieser ganz bedeutenden Naturellehre erscheint es wohl angebracht, speziell die Harmonielehre nochmals kurz und übersichtlich zusammenzufassen, was sicher auch dem Leser angenehm sein wird, da diese hier zum erstenmal auf breiterer Basis behandelt ist. Grundlegend bleibt das von Carl Huter gegebenen Schema der Harmonielehre, siehe Fig. 96.
DgM078 MK Fig96
Fig. 96. Naturell-Körper- und Seelen-Harmonielehre
Angelehnt ist das Naturell-Harmonieschema an die Ton- und Farbenharmonie, da auf diese Weise die Harmonieberechnung nicht nur erleichtert, sondern auch der Fluß und Zusammenhang in dem Natur- und Lebensgeschehen deutlich wird.
Es gibt drein Grundfarben, gelb, rot und blau, die verschiedenfach gemischt alle andern bunten Farben ergeben. Gelb wirkt tätig, sonnenhaft und licht, – rot warm, bewegt und lebensfroh, – blau kalt, konzentrierend und beruhigend.
In ähnlicher Weise gibt es drei Grundenergien in der Natur: Stoff, symbolisiert durch die Grundfarbe blau, – Kraft, durch die Grundfarbe rot, – und Empfinden, symbolisiert durch die Grundfarbe gelb, – aus denen sich alles entwickelt hat und die allem Natur- und Lebensgeschehen zugrunde liegen.
Aus der verschiedenartigen Mischung, Verbindung und Auswirkung dieser drei Grundenergien ist die gesamte Welt, alles was da ist, entstanden. Die unendliche Formverschiedenheit der Lebenswelt wird auf drei Grundformen zurückgeführt und kann danach ordnungsmäßig gegliedert werden. Es liegt hier eine neue Natur- und Formbeobachtung vor, die bisher unbekannt war und die etwas gänzlich Originales darstellt.
Sichtbar in die Erscheinung tritt dieses Naturprinzip in der Keimblase, die sich kurze Zeit nach der Befruchtung bildet.
XX
Keimblase [Hinzugefügt]
Die Keimblase, hat drei Keimblätter, aus denen die drei Körperbausysteme für die Empfindung, Ernährung und Bewegung zu einer Einheit des Lebens hervorwachsen. Es liegt auf der Hand, daß die Stoff- und Kraftmischung durch Zeugung, Verebung und Entwicklung unendlich verschiedenartig sein kann. Daher gibt es auch wohl kaum zwei Lebewesen, die vollkommen gleich sind. In dieser Mannigfaltigkeit liegt die Eigengesetzlichkeit des Lebens.
DgM078 MK Fig97
Fig. 97. Die schematische Anordnung der drei Grundnaturelle. Bilder-Archiv.
Der Vergleich mit den drei Grundfarben wird nun von den drei Grundenergien fortgeführt zu den drei Grundnaturellen, gelb gilt für das Empfindungs-, rot für das Bewegungs- und blau für das Ernährungs-Naturell, siehe Fig. 97.
XX
Drei Grundnaturelle [Hinzugefügt]
Die Einordnung der drei Grundnaturelle in das Kreisschema der Harmonie-Berechnung sollte man sich ebenso einprägen wie die der weiteren sekundären und polaren Typen, da die Harmonieberechnung dann nicht mehr allzu schwer fällt.
Zunächst ist natürlich die Kenntnis der Naturell-Typen Voraussetzung, – aber diese zum Teil unter medizinischer und sonstiger Benennung weltbekannt gewordene Lehre ist unsern Lesern ja geläufig.
XX
Kretschmer = Plagiat; Carl Huter = Original [Hinzugefügt]
Wenn man die Naturellehre mehrere Jahre kennt und in der Unterscheidung der Menschen nach Typen geübt ist, – ähnlich wie der Schriftzeichen zum Lesen und der Zahlen zum Rechnen, so stellt man sich, wenn man 2, 3 oder mehr Menschen zusammen sieht, schon unwillkürlich die Frage, wie dieselben wohl in Freundschaft, Beruf, Geschäft oder in der Ehe und Familie miteinander harmonieren mögen, ob sie gut oder schlecht miteinander auskommen.
Damit ist aber eine Frage angeschnitten, die für das Leben von ganz außerordentlicher Bedeutung ist. Jeder weiß, daß auf einer glücklichen Harmonie, einem friedvollen Zusammenleben und Zusammenarbeiten schließlich alles Glück des Lebens beruht. –
Mischen wir die Farben gelb und rot, also eine Grundfarbe zur andern zu ungefähr gleichen Teilen, so ergibt sich der sekundäre Farbton des feurigen, heißen Orange. Diese Farbe ist für das Bewegungs-Empfindungs-Naturell typisch.
Aus der Mischung von rot und blau ergibt sich der geheimnisvolle, prunkhafte, violette Farbton, typisch für das Bewegungs-Ernährungs-Naturell.
Blau und gelb gemischt ergibt die immer angenehme Farbe grün, typisch für das Ernährungs-Empfindungs-Naturell, siehe Fig. 98.
DgM078 Fig98 GOLD
Fig. 98. Die Anordnung der sekundären Naturelle
Außer diesen drei Grund- und drei sekundären Farben gibt es noch die beiden polaren, unbunten Farben weiß und schwarz, entsprechend dem harmonischen und disharmonischen Naturell, siehe Fig. 99.
Weiß reflektiert alle Lichtstrahlen und strahlt auf alles lichtgebend und Helligkeit verbreitend zurück; Schwarz absorbiert alle Lichtstrahlen und nimmt sie in sich auf.
Es gibt aber keinen Körper, der restlos alle Lichtstrahlen zurückwirft oder in sich aufnimmt. Daher gibt es kein absolutes Weiß oder Schwarz, und ebenso kein absolut harmonisches oder disharmonisches Naturell. Die Farben Weiß und Schwarz kennzeichnen mit den vielen Zwischenstufen streng genommen nur Helligkeitsunterschiede.
Der harmonische Typus, der geborene Leiter und Führer, wirkt, wie Licht und Helligkeit gebend, fortschrittlich und ideal, nach jeder Richtung hin vermittelnd und verbindlich.
DgM078 Fig99 GOLD
Fig. 99. Die Anordnung der polaren Naturelle
Das disharmonische Naturell wirkt hemmend und hindernd, will oftmals alles haben, saugt das Gute sozusagen in sich auf und gibt nichts Gleichwertiges wieder. Es stört die Harmonie. Die Charakteristik der polaren Naturelle ist dem Leser ja bekannt und es erübrigt sich hier, näher darauf einzugehen. –
Die leeren Felder in dem Kreisschema zwischen den einzelnen bisher gekennzeichneten Typen sind ausgefüllt durch mindestens zwei Zwischenfarben oder Naturelle.
Mischt man die Farbe weiß mit etwas gelb, so ergibt sich eine leichte Tönung in das Gelbliche, der für das Harmonie-Naturell mit stärkerer Empfindungsbetonung maßgeblich ist.
Mischt man gelb mit etwas weiß, so wird das Gelb etwas aufgehellt, es ergibt sich der Farbton, den wir als Naturell gedacht mit Empfindung und Harmonie bezeichnen.
Mischt man gelb mit etwas rot, oder orange mit etwas gelb, so ergibt sich das Naturell der Empfindung mit etwas Bewegung, oder Bewegung und Empfindung mit stärkerer Empfindungsanlage.
Orange mit rot gemischt, oder rot mit orange ergibt vergleichsweise das Naturell der Empfindung-Bewegung mit stärkerer Bewegungsanlage bzw. das Bewegungs-Naturell mit etwas Empfindung. –
Mischt man orange mit weiß oder rot mit weiß, so ergibt das Naturell Bewegung-Empfindung mit Harmonie, beziehungsweise Bewegung mit Harmonie usf. durch das ganze Kreisschema.
Umgekehrt ist es, wenn man orange oder rot mit etwas schwarz mischt, dann erhalten die entsprechenden Naturelle in ihrer Veranlagung die mehr oder minder starke Neigung zur Disharmonie. Schwarz dunkelt alle Farben, ähnlich wie die Disharmonie allen Naturellen eine Abwertung verleiht.
Die einzelnen Zwischennaturelle lassen sich nach Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenform genau so eindeutig unterscheiden, wie die verschiedenen hier angeführten Farben. Zu beachten ist, daß rechts des Kreisschemas die lichten und warmen, links die kalten Farbtöne oder Naturelle liegen. (Ob ein Mensch mehr warmer oder kalter Natur ist, läßt sich schon aus dem Farbton der Haut und aus dem Gewebe erkennen. Auch das ist unsern Lesern bekannt.)
Zu beachten ist nun folgendes: Je reiner ein Naturell ausgeprägt ist, um so reiner ist der Farbton, – und das Naturell ist um so mehr in den äußeren Ring des Kreisschemas einzuordnen.

Je mehr bei einem Menschen das Naturell verschwimmt, also unklar wird, um so weniger rein ist der Farbton und in dem Kreisschema in die inneren Ringe zu verlegen. Das einzelne Naturell gibt es also in einer reineren und unreinen Form. Je mehr ein Naturell sich veredelt und verfeinert, also höher entwickelt, was natürlich das Äußere des Menschen ebenso deutlich zeigt, um so mehr rückt dasselbe aus dem Kreisschema heraus und bekommt den Anklang an das Ideale. Auf diese Weise kann man sich die Entwicklung der Lebenswelt fortgesetzt denken bis zu den höchsten Lebensformen.
XX
Veredelung mit Hilfe der Original-Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
In der Mitte des Kreisschemas kann man sich auch die Keimblase denken, aus der alles Leben und jede Formbildung entstanden ist und dahinter nach der Tiefe zu, also nach der Welt im Kleinen die formbauenden Energien, Stoffe und Kräfte, dann haben wir das Symbol eines vollständigen Weltbildes.
XX
Keimblase [Hinzugefügt]
Je weiter ein Naturell in den zweiten innern Ring des Schemas eingeordnet werden muß, um so mehr wird der Farbton tertiär, mit Grau vermischt, – das Naturell unklarer, tertiär und schwerer feststellbar, in dem zweiten mittleren Ring liegen also die tertiären Naturelle, z.B. grün mit grau, gelb mit grau, orange mit grau, rot mit grau usw.
XX
Kreisschema in Farbe [Hinzugefügt]
Ganz im Innern des Kreisschemas liegen die grauen Farbtöne und zwar nach der oberen Hälfte die hellgrauen, und nach der unteren Hälfte die dunkelgrauen Farbtöne, rechtsseitig die warmgrauen, linksseitig die kaltgrauen Töne, die sich aus der Mischung von schwarz und weiß und der Grundfarbe ergeben, und ähnlich verliert das Naturell seine Aktivität. In einer Menschengruppe stellen diese grauen Töne die große Menge der neutralen und indifferenten Naturelle dar, die in manchen Völkern bzw. in niedern Rassen überwiegen. Es ist die große Menge der Durchschnittsmenschen, die nach keiner Richtung hin besonders hervortreten, die leicht beeinflußbar, leit- und lenkbar sind. Davon heben sich die erst gekennzeichneten Naturelle wie die Farben schön und leuchtend ab. Auch diese Naturelle sind nach Körper-, Kopf- und Gesichtsform ebenso feststellbar; schon das Gewebe hat einen grauen, wenig hellen und durchleuchteten Farbton.
Diese Mitte des Kreises ist wie ein grauer, nebeliger, eintöniger Novembertag, in dem alles lichtlos und grau zu verschwinden scheint.
Es sind im ganzen 61 Farben in dem Schema einzuordnen, die aber beliebig erweitert werden können, und alle Menschen sind in diesem Kreisschema unterzubringen.
Jedes Naturell findet seinen bestimmten Platz und somit ist auf naturwissenschaftlicher Grundlage erstmalig eine bisher völlig unbekannte Ordnung der Menschheit, die Rangordnung der Persönlichkeiten, gefunden.
XX
Rangordnung der Persönlichkeiten – Der Zukunftsstaat [Hinzugefügt]
Huter glaubte, daß mit der Zeit die idealen, harmonischen, primären und sekundären Naturelle sich vermehren würden und daß die disharmonischen, tertiären und neutralen Naturelle weniger werden – und damit sah er eine große Zeit anbrechen. Neben dem Kampf ums Dasein, der Zuchtwahl und Deszendenzlehre ist das Entwicklungsprinzip der Naturelle von Bedeutung und dieses wiederum führt uns auf die Harmonielehre der Naturelle zurück.

DIE HARMONIE-BERECHNUNG
Wie finde ich den passenden
Ergänzungstyp?

Die Harmonie-Berechnung der Naturelle geschieht in Anlehnung an die Ton- und Farbenharmonie. Setzen wir bei einem bestimmten Menschen seine Naturellanlage fest, – angenommen es sei der harmonische Typus, – so schlagen wir auf unserem Schema hier den ersten vollen Ton an und fahren dann nach rechts herum weiter, so wie der Zeiger der Uhr geht.
Das Empfindungs-Naturell liegt dann zum Harmonietypus im 2. vollen Ton. Ton 1, 3, 5 und 7 harmonieren in der Musik gut, Ton 1 zu 2, 3 zu 4, 5 zu 6 und 7 zu 8 harmonieren nicht so gut. Ähnlich so ist es mit den entsprechenden Farben und Naturellen. Dennoch würde das Empfindungs-Naturell im Ton 2 zum harmonischen Typus nicht gut passend liegen, siehe Fig. 100.
DgM078 MK Fig100
Fig. 100. Harmonie und Empfindung, Ton 1 und 2
Aber hier findet eine Ausnahme von der Regel statt, denn das Harmonie-Naturell steht zum Empfindungstypus stets in guter, wenn auch leichter Harmonie und Sympathie. Ähnlich so wie die Farbe gelb sich an die weiße Farbe anlehnt, verhält es sich bei diesen beiden Naturellen. Das Empfindungs-Naturell lehnt sich an und findet im harmonischen Typus seinen wohlwollenden Beschützer, die Festigkeit und den sicheren Halt im Leben.
Die Tiefe des Empfindens findet beim harmonischen Typus den gleichlaufenden Widerklang und das gibt eine gute seelische Harmonie im Austausch der Gedanken, Handlungen usw. (Hat der eine Mensch ein tiefes Empfinden und der andere Mensch nicht, so findet kein rechter Zusammenklang der Gedanken und Handlungen statt.) Abgesehen von dieser Ausnahme harmonieren alle übrigen Naturelle, wenn sie wie Ton 1 und 2 zueinanderstehen, nicht, weil sie sich zu nahe liegen und demgemäß die Anziehung und Sympathie nicht stark genug ist. Was sich aber nicht stark genug anzieht, das stößt sich leicht ab und kommt in Disharmonie, woraus dann Unfrieden und all das bekannte Leid eines Zwanges im Zusammenleben oder –arbeiten oft entstehen.
Anders ist es mit dem Harmonie-Naturell und dem Bewegungs-Empfindungstypus. Diese liegen sich in der großen Terz, wie Ton 1 zu 3, gleich den Farben weiß und orange, siehe Fig. 101.
DgM078 MK Fig101
Fig. 101. Das Harmonie- und das Bewegungs-Empfindungs-Naturell, Ton 1 und 3
Mancher Mann und manches weibliche Wesen hat vielleicht den Menschen noch nicht gesehen oder näher kennengelernt, der ihm in der Terz, also wie Ton 1 zu 3 liegt und ihn auf das glücklichste ergänzt. Wenn der Mensch etwa 200 Anlagen, Neigungen und Triebe hat und davon sich bei der Terz – nehmen wir an – über 100 in Sympathie ergänzen, dann kann man sich vorstellen, was für ein Glück es ist, wenn der Mensch seine Terz in einem andern Menschen findet.
Bisher war ein solches Sichfinden der reine Zufall; heute aber, da wir die Naturellehre kennen und den dadurch aufgedeckten gigantisch großen Plan der Natur, liegt es in des Menschen Macht, sich die glücklichste Ergänzung suchen zu können. Wenn die Natur es in dieser Beziehung den Menschen auch nicht leicht gemacht hat, so liegt auch das offensichtlich in ihrem Plan; denn sie will insbesondere durch das Liebesleben alle Intelligenz und alle Anlagen zur höchsten Entfaltung bringen. Wiederum ist auch das nicht zwecklos, denn durch die höchstentfaltete Sympathie wird auch die Liebe, die Schöpferkraft zur höchsten Blüte angetrieben und den Segen erbt der neue Mensch, das Kind der Liebe.
XX
Familie: Vater, Mutter und Kind [Hinzugefügt]
Betrachten wir nun Fig. 100 und 101, so hat man schon das natürliche Empfinden, daß das harmonische und das Bewegungs-Empfindungs-Naturell noch glücklicher zueinanderpassen wie das harmonische und das Empfindungs-Naturell.
DgM078 Fig100 GOLD
Fig. 100
Bei meinen Vorträgen im Frühjahr dieses Jahre habe ich die verschiedenen Naturelle aus den Zuhörern herausgesucht, auf der Bühne nebeneinander gestellt und dazu die entsprechenden Farben gezeigt und die Töne auf einem Musikinstrument anschlagen lassen. Großartig war es, wie die Zuhörer stets den gleichen Eindruck je nach dem guten oder schlechten Zusammenklang der Personen, Farben und Töne hatten. Auf Befragen erklärten auch dann meist die betreffenden Personen, daß sie wohl in diesem oder jenem Typus ihr Ideal sehen oder nicht sehen könnten, je nachdem gerade die passenden oder nicht passenden Personen unter den Zuhörern vorhanden waren. Durch das praktisch vorgeführte Experiment ist natürlich der Beweis für diese neue Lehre um vieles eindringlicher zu erbringen, wie durch die hier wiedergegebenen kleinen schematischen Zeichnungen.

DgM078 Fig101 GOLD

Fig. 101
Auf jeden Fall hat der Mensch, der die zu ihm passende Ergänzung in der großen Terz sucht und findet, das große Los des Lebens gezogen und damit bei entsprechender Liebesethik auch für seine Nachkommen.
Das Empfindungs-Naturell, Farbe gelb, und das Bewegungs-Empfindungs-Naturell, Farbe orange, passen dagegen nicht gut zusammen, es sind die sich zu nahe liegenden Töne 1 und 2, oder 2 und 3.
Die Farben und Naturelle haben nicht den Gleichklang, aber auch nicht die anziehende Ergänzung, in der Ehe, – der Mann im Empfindungs-, die Frau im Bewegungs-Empfindungs-Naturell oder umgekehrt, kann beim besten Willen und trotz aller Liebe kein rechtes Glück aufkommen.
DgM078 MK Fig102
Fig. 102. Empfindung und Bewegung-Empfindung, nicht passend, wie Ton 1 und 2
Dasselbe gilt für die Verbindung zwischen dem Bewegungs-Empfindungs-Naturell und dem Bewegungs-Naturell, Farbe orange und rot. Die beiden Farben liegen sich zu nahe und die beiden Menschen auch, es wird kein sympathischer Reiz ausgelöst, sondern leicht Abneigung und Antipathie.
Warum sollen sich also die Menschen unpassend verbinden und diese Verbindung wie schwere Ketten mit durch das Leben schleppen, – wenn es nicht nötig ist, da gerade in unserm Volk die Naturelle sehr reich differenziert sind und wir auf Grund der Naturellehre, einer der größten Entdeckungen der Welt, dieses vermeiden können? –
Manchmal kommt ja das Glück wie von selbst; aber bei weitem nicht immer. Es lohnt sich daher, sein Wissen durch die Naturellehre zu bereichern, – und viele tausend Menschen haben im Laufe der Jahre ihre höchste Befriedigung über diese neue Naturellehre ausgedrückt. Von selbst kommt der Fortschritt nicht, alles Unvollkommene muß durch Arbeit – durch sehr viel Arbeit langsam glücklicher gestaltet werden. Ich möchte den guten Menschen so gerne helfen, – und doch ist es so unendlich schwer, das Interesse für ein neues großes Wissensgebiet zu erwecken.

Das Empfindungs- und das Bewegungs-Naturell liegen sich wieder gut, wie Ton 1 zu 3, Farbe gelb und rot.
DgM078 MK Fig103
Fig. 103. Empfindung und Bewegung, – die Terz.
Es ist zu beachten, daß das Bewegungs-Naturell und auch der harmonische Typus in mittlerer und großer Gestalt auf tritt. Das Bewegungs-Naturell, das sich mit einem Empfindungs-Naturell verbindet, sollte eine entsprechend feinere Bildung und Lebensart besitzen und auch den natürlichen, seiner Anlage entsprechenden Beruf haben, da sonst die hier waltenden Gegensätze leicht zu groß sein können. –

Sehr schlecht paßt aber das Bewegungs-Naturell zum disharmonischen Typus, gleich den Farben rot und schwarz, die sich direkt abstoßen und in der Zusammensetzung dem Auge weh tun, siehe Fig. 104.
DgM078 MK Fig104
Fig. 104. Bewegung und Disharmonie, sehr schlecht passend
Eine solche Verbindung wirkt sich leicht sehr unglücklich aus und auch die Kinder sind vielfach die Leidtragenden und erben kein gutes Element.

Dahingegen paßt das disharmonische Naturell gut zum Ernährungstypus, Ton 1 und 3, wie die Farbe schwarz zu blau, siehe Fig. 105.
DgM078 MK Fig105
Fig. 105. Disharmonie und Ernährung – passend
Wenn auch in dieser Farbenzusammenstellung, schwarz und blau, wenig Licht und Helligkeit ist, da das Ideale fehlt, – so ist die Verbindung doch passend. Denn das Gefühlsleben ist beim Ernährungs-Naturell an sich schwach, es läßt sich durch die Disharmonie nicht beeindrucken, empfindet diese gar nicht einmal als solche und behält dabei seinen Humor, die im Grunde heitere Natur. Erst kürzlich sah ich eine solche Ehe. Die Frau im Ernährungs-Naturell war lustig und fidel, – die Disharmonie des oft brummigen Mannes störte sie nicht – und die Kinder hatten die Disharmonie des Vaters nicht geerbt, – was aber durchaus nicht immer der Fall ist.
Nach diesen Darlegungen kann der Leser selbst weitere Harmonien und Disharmonien leicht zusammenstellen, besonders, wenn dazu die entsprechenden Farben verglichen werden. –

Es harmonieren komplementär alle sich gegenüber liegenden Farben und Naturelle; aber alle nebeneinander liegenden Typen, mit Ausnahme des gekennzeichneten Einzelfalles, stoßen sich ab. Zur Veranschaulichung dient Fig. 106.
DgM078 MK Fig106
Fig. 106. Schema zur Berechnung der Harmonie und Disharmonie der gegenüber und nebeneinander liegenden Naturelle
Es harmonieren weiß – Harmonie – mit schwarz – Disharmonie – äußerlich positiv, innerlich negativ, da das disharmonische Naturell dem harmonischen Naturell in der gleichmäßigen Empfindungstiefe meistens nicht zu folgen vermag.
Bei gleichzeitiger Harmonie und Disharmonie zweier Menschen disharmonieren beide Naturelle solange bis die Aufhebung oder der Ruhepunkt in 1, dem absolut neutralen Grau gefunden wird. I bringt wieder Harmonie zu der Mischung aus II und III.
Es harmonieren die sekundären Farben zu den ergänzenden primären positiv, jedoch grün zu rot negativ. Ebenso stehen die entsprechenden Naturelltypen zueinander.

DIE TERTIÄREN UND NEUTRALEN NATURELLE
Hier tritt das Naturell nur noch gebrochen, vermischt und nicht mehr so offensichtlich hervor. Es ist ähnlich, als wenn Grund- und sekundäre Farben zu verschiedenen Teilen gemischt werden, wodurch die gebrochenen Mischfarben entstehen, die ihre Leuchtkraft verloren haben.
Die Verbindung dieser Naturelle in Ehe, Freundschaft oder Beruf sind einfacher Natur, gewöhnlich und alltäglich ohne besondere Abtönungen und Steigerungen nach irgend einer Richtung.
Die Berechnung erfolgt nach dem Harmonieschema, soweit das Naturell feststellbar ist oder die neutrale, indifferente Anlage überwiegt. Diese Naturelle können den primären, sekundären und polaren Typen beigeordnet werden, wodurch dann, ähnlich wie bei den Farben, eine bestimmte vermittelnde Wirkung ausgelöst wird.
Aber – wie gesagt – die Ehen zwischen neutralen Naturellen sind einfacher Natur, sich in der Hauptsache auf das Triebleben stützend und auf die Erfüllung der nötigsten Lebensbedürfnisse beschränkend.
Doch auch hier entscheidet wie bei allen ehelichen Verbindungen die Liebe. Ist die Liebe groß und rein, so kehrt das Glück ein und die Nachkommen stehen ihrer körperlichen, seelischen und geistigen Veranlagung nach oftmals höher wie die Eltern. Die Liebe, die Huter als die Lebens- und Schöpferkraft der Natur nachgewiesen hat, und die Allgüte, die zweifellos in der Natur waltet, kommt dadurch deutlich zum Ausdruck. So können selbst aus dem neutralen Grau die reineren Naturelle hervorgehen; aber aus den reineren Naturellen kann auch ein Zurückfluten in das Grau stattfinden, ebenso wie eine höhere Bildung und Entwicklung.
Die Natur will durch die waltende Gesetzmäßigkeit niemanden unverdient schuldig werden lassen, – sie trägt auch noch das Freiheitsprinzip in sich und läßt immer noch Auswege frei, Möglichkeiten zu aufsteigender Entwicklung, – wenn die Liebe als Schöpferkraft waltet. –
Mag anderseits eine Ehe durch gute ergänzende Veranlagung noch so passend erscheinen, noch so sehr von der Natur alles Glück den beiden Gatten mitzugeben sein, – dieses hohe Glück bleibt dennoch nur auf die Dauer erhalten, wenn beide Menschen neben ihren Pflichten und den Lebensfreuden noch ein höheres Ideal pflegen. Die Natur gibt nicht nur, sondern sie stellt auch ihre Forderungen; sie will, daß der Mensch der göttlichen Kraft in ihm, die ihm das Leben gab und erhält, gerecht werde, sich weiter, höher, vorwärts und aufwärts entwickle. –
Die ethische Verbindung zwischen einem idealen, genialen, harmonischen, primären oder sekundären Naturell mit einem neutralen Typus führt zu entsprechenden Hemmungen. Der neutrale Teil vermag dem andern nicht voll zu folgen, ihn nicht zu verstehen, er vermag ihn weder ideell, noch materiell wirksam zu unterstützen, denn die Innenspannung reicht nicht aus und die Kraft versagt. Auch ist meist der Wille nicht stark genug, und so bleibt der eine Teil der Leidtragende, der überwinden muß, der das Glück wohl gesucht, aber nur zu einem Teil gefunden hat. Viele solcher Ehen sind bekannt geworden.
Ist der Mann z.B. neben seiner Berufstätigkeit noch stark für das Ideale interessiert und tätig, und die Frau liegt im neutralen Typus, so wird der Mann mit der Zeit in den meisten Fällen unterliegen, seine Ideale mehr oder weniger aufgeben. Will er sie dennoch festhalten, so muß er schon eine gewaltige Kraft aufbringen.
So scheint das ganze Liebesleben von der Natur darauf angelegt zu sein, den Menschen zur höchsten Tatkraft und Entfaltung aller seiner Kräfte und Anlagen zu bringen. –
Es soll bei Eingehung einer Ehe in erster Linie die Rasse zusammenpassen, dann das Naturell, ebenso auch das Temperament, der Geschlechtston, die Bildung und das Feingefühl und mindestens 7-8 besondere Charaktereigenschaften, wie Kinderliebe, Heimliebe, Arbeitssinn usw., wobei die Liebe noch den Ausschlag geben muß.
Die Natur hat es dem Menschen in dieser Beziehung nicht leicht gemacht, sie zwingt ihn, will er das höchste Erdenglück erreichen und festhalten, alle seine Kräfte zur Entfaltung zu bringen, um sich höher zu entwickeln, über sich hinaus Höheres zu schaffen, an einem idealen Glück und Ziel mitzuarbeiten, denn sonst gäbe es keine höhere Entwicklung in der Natur. Daher soll der Mensch nach den Natur- und Lebensgesetzen suchen und neben allen anderen Lebenspflichten gleich stark Wissenschaft, Kunst und die Verbundenheit dem höchsten Ideal gegenüber pflegen.

DIE NEIGUNGSACHSEN ZUR SYMPATHIE UND ANTIPATHIE
In unserem Harmonieschema sehen wir links und rechts die beiden feststehenden Neigungsachsen zur Sympathie und Antipathie eingezeichnet. Diese haben eine besondere Bedeutung.
In A, weiß, liegt die Sympathiequelle, Empfinden, Gemüt, Seele und Tiefe, – die Liebe mit allen Fasern des Herzens und der Seele.
Nach rechts geht die Neigungsachse zur Sympathie.

Nach links herum liegt die Neigungsachse zur Antipathie, hier wirken mehr Verstand und Wille, das Äußere hat den Wert, – Beruf, Geld, Stand usw.
Das Harmonie-Naturell, weiß, steht zu grün, dem Ernährungs-Empfindungstypus nicht in Sympathie, sondern seine Sympathie neigt sich mehr zu den Naturellen, die nach rechts herum liegen.
Wenn wir den Kreis vom harmonischen Typus aus nach links herum zur Antipathie verfolgen, so finden wir hier in dem Schema das Ernährungs-Empfindungs-, das primäre Ernährungs- und das Ernährungs-Bewegungs-Naturell, siehe Fig. 107.
DgM078 MK Fig107
Fig. 107. Neigungsachse zur Antipathie
Man kann sich wohl denken, daß gegenüber dieser drei schweren Menschen, Fig. 107, die das Ernährungsleben stark betont haben und sehr stark für die materiellen Interessen veranlagt sind, die viel einnehmen und wenig ausgeben wollen, das Harmonie-Naturell, das auch noch höhere und ideale Interessen zu mehren bestrebt ist, nicht zur glücklichen Entfaltung kommen kann.
So wird es verständlich, daß hier nach links bei unserm Harmonie-Schema die Neigungsachse zur Antipathie liegt, und daher geht die Harmonieberechnung mit dem Zeiger der Uhr nach rechts herum.
Um hier die Harmonie zu finden, sind noch Menschen mit hinzuzuziehen, deren Naturell auf der andern Hälfe des Kreisschemas eingeordnet ist. Daß die Harmonien zwischen 3, 4 und mehr Personen etwas anders sind, wie zwischen zwei Personen, ist bereits gesagt und an Beispielen dargelegt.
Wenn nun z.B. ein Mann im Bewegungs-Empfindungs-Naturell sich mit einer Frau im Ernährungs-Naturell verbinden will, so liegen sich die beiden Personen gegenüber und eine solche Bindung würde gut passen. Geht aber die Neigungsrichtung des Mannes zur Harmonie und die Frau zur Disharmonie, dann streben die beiden in diesem Punkt auseinander und es kommt leicht zu Reibungen. Wenn aber beide Personen ihre Veranlagung kennen und beachten, dann kann die Frau ihre Neigungsrichtung zur Disharmonie aufgeben und eine solche zur Harmonie anzunehmen sich befleißigen. Hier ist also sehr viel durch Aufklärung und guten Willen zu erreichen. In allen Fällen ist daher eine etwa vorhandene besondere Neigungsrichtung in ähnlicher Weise mit in Betracht zu ziehen, wofür dieses eine Beispiel richtungsgebend ist.

DgM078 MK KÄTHE

DIE TONWELT IM VERGLEICH ZUR NATURELL-HARMONIELEHRE
Von Käthe Kupfer
Für manchen Menschen wird es leichter sein, die Harmonien und Disharmonien im Zusammenklang der Naturelle zu verstehen, wenn die Tonwelt zum Vergleich herangezogen wird.
Wir unterscheiden 8 Grundtöne, wobei der achte Ton gleich dem ersten ist in der nächsten Stufe, siehe Fig. 108.
DgM078 MK Fig108 Noten
Fig. 108
Wir finden in unserem Harmonieschema acht Grund- oder Haupttöne des Naturells, wobei aber der achte Ton sich nicht mit dem ersten Ton deckt. Daher können wir den Vergleich nicht vollkommen durchführen, sondern nur Ähnlichkeiten des Zusammenklangs aufzeigen.
Die acht Grundtöne stehen, wenn sie aufeinander in der Tonreihe folgen, in sehr gutem Zusammenklang.
Die acht Grundtöne des Naturells stehen in der Zusammenwirkung, wenn der harmonische Grundton den Anfang und Abschluß bildet, also zweimal vorhanden ist, in sehr gutem Klang oder Ergänzungsverhältnis zueinander bei Zusammenarbeit oder sonstiger Gesellschaftsbildung.
Die Vielgestaltigkeit der Töne ergibt, wenn diese in harmonierenden Gruppen oder Tonsätzen zusammengefügt sind, wunderbare Klangbilder, heitere und ernste Weisen, rhythmisch beschwingte oder getragen ruhige Formen, Symphonien und hohe Kunstformen des Wohlklangs, unerschöpfliche Möglichkeiten, so mannigfaltig, bunt und schön wie das Leben selbst.
Es harmonieren im Gleichklang die gleichen Töne gleicher oder verschiedener Höhenlage, so auch die menschlichen Naturelle des gleichen Grundtones gleichen oder verschiedenen Geschlechts.
Es ist die Harmonie im Gleichklang, wie in den ersten Abhandlungen in Wort und Bild dargestellt.
In der Musik kann man vo jedem Ton ausgehend eine wohlklingende Tonreihe, die Tonleiter, aus acht aufeinanderfolgenden Tönen bilden, und zwar ergibt die Dur-Tonleiter mit der großen Terz (Ton 3 = 2 1/2 Stufen) die stärkere Harmonie, die Moll-Tonleiter mit der kleinen Terz (1/2 Ton erniedrigt!) die schwächere Harmonie.
DgM078 MK TON DUR
C-Dur-Dreiklang – C-Moll-Dreiklang
Das Schema zur Naturellharmonie gestattet, die Terz zu jedem Grundton leicht aufzufinden. Stufe 1 und 3 des Schemas ergibt jeweils die große Terz, den besten harmonischen Zusammenklang, der in der Liebe oft zu untrennlicher, alle Hindernisse überwindender Bindung führt. Die kleine Terz auf unserm Schema, Ton 1 und 2 1/2, ergibt eine schwächere oder kleinere Harmonie.
Im harmonischen Dreiklang vereinigen sich bei jeder Tonart drei Grundtöne. Wir unterscheiden drei primäre oder Grundnaturelle und man kann symbolisch, – der Vergleich läßt sich wieder nicht vollkommen durchführen, – den ersten Grundton als den Pol der Ruhe (Ruh- oder Ernährungsprinzip der Natur) betrachten, die Quinte (Ton 5) als den Pol der Kraft (Bewegungs- und Kraftprinzip der Natur), – in dem Dreiklang die sogenannte Dominante, d.h. die führende oder herrschende Note – und zwischen beiden bald stärker zur Kraft, bald stärker zu Ruhe neigend, die sogenannte große oder die kleine Terz, das Prinzip des Empfindens, den Grad der Weichheit des Akkordes bestimmend.
Der Dreiklang der drei Grundtöne des Naturells in einem Menschen ergibt das sehr glückliche und beglückende harmonische Naturell, den edlen Vollmenschentypus. Drei primäre Grundnaturelle können aber erst den guten Zusammenhang finden, wenn sie sich alle drei einem harmonischen Typus unterordnen.
Bei dem Zusammenklang der verschiedenen Personen kann jedes Naturell den Grundton bilden, zu welchem dann die Terz und Quinte leicht nach dem Schema zu finden sind, was an zahlreichen Beispielen dargestellt wurde.
Neben den großen Harmonien der Dur- und Moll-Dreiklänge gibt es in der Musik noch zahlreiche Nebenharmonien, die in den großen Musikwerken kunstvoll zum Erklingen gebracht werden. Disharmonien, die Dissonanzen im Klang, müssen durch neutrale Töne ausgeglichen werden, die Nebenharmonien müssen sich den großen Harmonien unterordnen, diesen erst zu leuchtendem Wohlklang den Rahmen oder Untergrund bieten.
Ähnlich ist es im Zusammenklang der menschlichen Naturelle.
So ist zu verstehen, welche Rolle im Leben die vielen tertiären und neutralen Typen spielen. Sie gleichen zwischen Harmonie und Disharmonie oder zwischen großen Einseitigkeiten aus und bilden den Untergrund, auf dem herrliche Harmonien oder auch geniale Menschen hervorzuleuchten vermögen.
Je reicher und vielgestaltiger die menschlichen Naturelle, die wir mit den Tönen vergleichen, in einer Gemeinschaft, einem Verband, einem Volke oder Staat, einer Landschaft, einer Familiengruppe gemischt sind, im freien Austausch ihrer Tätigkeit, ihres handwerklichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Strebens und Könnens stehen, um so höher entwickelt sich ein solcher menschlicher Gesellschaftsverband in der Entfaltung von Lebensglück, Wohlstand, Kunst und Kultur.
Einseitigkeit, Monotonie der Töne ermüdet und bringt weder Schwung noch Begeisterung und Aufstieg, sondern Stillstand und Erstarrung.

Einseitigkeit in der Naturellentwicklung läßt ein Volk mit der Zeit erstarren und die Anpassungsfähigkeit und damit Lebensmöglichkeit verlieren.
Den Zusammenklang der Naturelle in der menschlichen Gesellschaft in großen und kleinen Gemeinschaften sinnvoll und künstlerisch zu gestalten, ist das Ziel dieser Naturellharmonielehre, das uns der Vergleich mit der Tonwelt deutlich macht.

Eine Spanierin
Dieses Bild zeigt eine schöne Frauengestalt aus Madrid.

DgM078 Fig109 Madrid
Der Leser erkennt an der natürlich schönen Haltung und Bewegung die vorzügliche Darstellungsgabe. Die Lebhaftigkeit des Ausdrucks an Augen, Nasenform und Mund, die Frische und der Schmelz der Haut und Formen, die Grazie, lassen auf die Schönheit des meerumspülten Landes, der Heimat dieser Frauengestalt, schließen.
DgM078 MK Fig 109 Madrid
Fig. 109 [schöne Frauengestalt aus Madrid]
Dabei verrät das Gesicht, sowie der starke Arm einen kräftigen Knochenbau, das ist besonders auch am Kinn zu erkennen, wobei doch die Formen voll und sehr gut proportioniert sind. Es ist das Bewegungs-Naturell mit einer Tönung zur Harmonie.
Es ist eine alte Kultur und eine große Vergangenheit, die dieses Land mit seinen Menschen hinter sich hat, – so lebensvoll wie dieses Auge, das erwartungsfreudig in die Welt schaut. -

DgM078 Fig109 Madrid mT

[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Die redliche wahrhaftige historische Forschung der Deutschen Geschichte wird somit erhellen, warum gerade das zukünftige Heilige Deutschland, das ZUKÜNFTIGE HEILIGE DEUTSCHE REICH als Art Phoenix die zukünftige Leitkraft als Nation in sich trägt, und von der Vorsehung dazu bestimmt ist, alle Nationen, bzw. alle Völker unserer Menschheit auf unserem Heimatplaneten Erde in Frieden in das GOLDENE ZEITALTER zu führen. CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS ist hierbei sozusagen der „MASTER-KEY“! An diesem in der Vergangenheit unzerstörbar gepflanzten heiligen Kern von GERMANIEN (nicht gemeint 12jährige Episode der absoluten Dunkelzeit totalitäres Drittes Reich von Goebbels & Hitler), seinen Urdeutschen Stämmen, Stichwort Cherusker, werden die heute, Jahr 2009, noch sehr mächtigen Dunkelkräfte (NWO, Bilderberger, CFR, Skull&Bones, etc.) definitiv in naher Zukunft scheitern. Deshalb wurde insbesondere in den letzten 150 Jahren von diesen Dunkelmächten alles unternommen, um die wahre Identität des Deutschen Volkes zu verschleiern, zu verleugnen, zu verfälschen und zu pervertieren, schlicht vergessen zu machen. Mit dem naturwissenschaftlichen Nachweis durch den Nicht-Akademiker, unserem wunderbaren Menschen und Privatgelehrten Carl Huter aus Hainde – nämlich der Lebenlichtleitstrahlkraft Helioda in der lebenden Zellen in klarer Abgrenzung zu den anderen Kräften, in der Tradition vom größten deutschen Künstler Albrecht Dürer (1471-1528), und dem generellen naturwissenschaftlichen Nachweis des Empfindungsvermögens der Materie, also der Tatsache der Gedächtniskraft der Materie, eröffnet der Menschheit völlig neue und großartige Möglichkeiten – kurz der Mensch als Individuum wird rück-gebunden (re-ligio) an seine per se unbegrenzten Potentialitäten als Geist-Mensch. Das gesamte Werkvermächtnis von Carl Huter, ca. 12.000 Seiten, vor 100 Jahren kreiert und bestens dokumentiert, zeigt dem Aufrichtigen durch das individuell zu erarbeitende Selbststudium der Original-Menschenkenntnis den Zukunfts-Weg der Menschheit in das Goldene Zeitalter, einer großartigen Epoche des Friedensreiches auf Erden - eben aufgrund dargelegter VERGEISTIGTER NATURWISSENSCHAFT. Heutige moderne Wissenschaftsbereiche bestätigen fortlaufend die Richtigkeit in ihren jeweiligen Forschungen, beispielsweise Masaru Emoto: Die Gedächtniskraft des Wassers.]

HU MK Verdelung Nach
Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)

XX
Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. [Hinzugefügt]

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

DgM 077

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 1. November 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Juni 1939, Nr. 77

DgM077 MK IDEALE LIEBE
IDEALE LIEBE
die trotz Sturm und Tod alles Leid überwindet
und durch irdische Gewalten nicht zu lösen ist

DgM077 MK TITEL A
DIE GESETZTE DER LIEBE
UND DES LEBENS
im großen Weltenplan

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM077 MK Gesetze Liebe
da die Natur alle Kräfte konzentrierte, um
Leben und Liebesglück hervorzubringen, ist
es so wichtig, die Liebes-, Lebens- und
Schöpferkraft zu pflegen und zu stärken,
um Gesundheit und Lebensglück zu fördern

DgM077 IDEALE LIEBE
PASSENDE
VERBINDUNGEN

nach Anlage, Neigung und Charakter

DgM077 MK VERBINDUNGEN

DgM077 MK BILD mT

Dieses herrliche Meisterwerk der Malerei zeigt die ideale Liebe und Treue, die den irdischen Tod nicht fürchtet: - selig und verklärt gleiten die beiden Gestalten bei schrecklichem Meeressturm von wracken Schiff sanft und wie erlöst in die Fluten.

DgM077 IDEALE LIEBE
Nur die Möwen, die sturmgepeitscht das Meer überfliegen, sind Zeugen dieser erhabenen Tragödie.
Mit ungeheurer Wucht und Schönheit hat der Künstler hier die ideale Liebe und ihr selbst den Tod besiegende Macht dargestellt. Von wunderbarer Schönheit sind beide Gestalten. Der Körper des Weibes, der sanft in die Fluten gleitet, ist voll erhabener Ruhe; – in völliger Selbstvergessenheit – bei schwerem Brecher am Bug des wrackgewordenen Schiffes – gleitet der von jugendlicher Kraft und Schönheit getragene Mann in inniger Umarmung mit herab in die Tiefe.

DgM071MK Harmonie Text2

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM077 IDEALE LIEBE BILD
Beide Gestalten zeigen bei aller Kraft und Schönheit in Angesicht und Körperform die seelische Verfeinerung, womit der Künstler hat sagen wollen, daß beide in idealer und treuer Liebe einander gehören und daß diese Liebe gar nicht anders kann, als allen irdischen Gewalten zum Trotz schwerste Not und selbst den Tod zu überdauern.

DgM077 IDEALE LIEBE

HELIODA GOLD
Die beiden Liebenden stießen auf die größten Hindernisse ihrer Vereinigung; sie flüchteten sich auf das Meer, um einer anderes Land zu erreichen, wo sie ihrer Liebe getreu leben könnten; aber der Sturm überraschte sie – und wir sehen das tragische Ende.

DgM077 MK IDEALE LIEBE
Der Künstler hat damit sagen wollen, daß die große Liebe ein Gesetz in sich verkörpert, – daß man ihr keine Hindernisse in den Weg legen sollte, – daß sie selbst Sturm und Meeresgebraus und den Tod nicht fürchtet.
So ist die große und ideale Liebe, sie setzt sich über alle Hindernisse hinweg und dem sollte man Rechnung tragen.

DgM077 IDEALE LIEBE
Die beiden Menschen, die hier in den Tod gehen, sind wie von der Natur für einander geschaffen; folglich ist die reine Liebe etwas so Großes und Erhabenes, daß man sie als heilig bezeichnen kann. Wo diese Liebe sich findet, da sollten alle Hindernisse fallen und alle kleinlichen Bedenken, wie vom Sturm des Meeres, der die Wogen peitscht, – hinweggefegt werden.

DgM077 MK BILD oT
Was ist das nun für eine wunderbare Kraft im Menschen, die wir hier – meisterhaft von Künstler dargestellt – den Tod überwindend vor uns sehen, woher kommt sie – und was hat es für eine Bewandtnis mit derselben? –

DgM077 MK Gesetze Liebe
Diese Frage ist heute geklärt. Wir wissen zunächst, daß alles Leben aus Liebe entsteht, – daß der Mensch die göttliche Schöpferkraft, neues Leben aus sich zu erwecken, in sich trägt. Damit ist der Mensch geadelt, und die Liebe ist zweifellos schon aus diesem Grunde die höchste Energie, die wir im Weltall kennen.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

NAT MK Harmon
Es ist die Liebe, aus der alle Leben entsteht, – die Organe schafft von Fleisch und Blut, die den Körper baut und formt, die aus Augen, Angesicht und allen Lebensäußerungen spricht, die das Bewußtsein und Organe mit hohem Denken wachruft.

Hut DUERER A
Es ist die Liebe, die in sich alle Freude und alles glück des Lebens trägt. Heute wissen wir, daß die Liebe der höchste Ausdruck der uns belebenden Kraft ist, gleichbedeutend mit Lebens- und Seelenkraft. Wir wissen aber auch, daß sie die Eigengesetzlichkeit des Lebens hervorruft, die Individualität des Lebens, Gesetz in sich selbst ist.

DgM077 MK IDEALE LIEBE
Carl Huter hat durch seine Forschungen naturwissenschaftlich nachgewiesen, daß in dem anatomischen Strahlengebilde der lebenden Zelle – und aus den Zellen baut sich unser Körper auf – die Lebenskraft als eine sehr feine und milde Strahlkraft wieder, die in ihrer Steigerung ein steter Ausfluß von Liebe, Freude, Glück und Lebenslust ist.
Daher ist dieser geistig schöpferischen und formbauenden Energie die Krone anzuerkennen, sie ist das Größte, was wir kennen. Sie ist die Trägerin unseres Lebens, alles Glückes – und unseres ganzen Seins.

DgM077 IDEALE LIEBE BILD
Die lebende Zelle, welche arm an Zellzentrosomastrahlung ist, geht zugrunde, wenn sie sich teilt, sie ist dem Tode geweiht. Da aber wo die Zellzentrosomastrahlung genügende Kraft entfaltet, wächst die lebende Zelle und teilt sich unter Vorherrschaft dieser Energie.
Mögen noch andere Kräfte damit einhergehen, zum Leben, Stoff- und Formbau nötig sein, so sind sie doch gegenüber dieser Energie nur von untergeordneter Bedeutung. Das ist durch die von Huter gefundene Kraftrichtungs- und – entwicklungsordnung in der Natur nachgewiesen.
Jedes noch so große oder kleine Tier und jede Pflanze und Blume, die sich nach Sonnenschein sehnt, – ist aus der Zelle entstanden und besitzt diese Liebes-Lebensstrahlung.
HELIODA GOLD
Helioda [Hinzugefügt]
Es ist die göttliche Kraft in der Natur, – sie ist in uns, aber auch um uns, es ist die Impuls- und Antriebskraft zu allem Werden und Entwickeln in der Welt.

DgM077 MK Gesetze Liebe
Diese Kraft wurzelt in der von Huter nachgewiesenen, dritten primären Weltenergie, der allüberall vorhandenen Empfindungsenergie der Materie.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
Im jahrmilliardenlangen Zeitlauf der Entwicklung hat sich die Urenergie des Lebens mit der fortschreitenden Um- und Neubildung der Materie in derselben gesammelt und konzentriert, bis sie in kleinen oder großen, von der übrigen Natur sich abschließenden Gebilden in individueller, eigengesetzlicher Form zur obersten Leit- und Richtkraft wurde.

V MK KNOWING 0
Die Lebensenergie, die in Atomfeinheit an die Stoffe und Kräfte gebunden ist, bleibt daher an die in der Atom- und Ätherwelt geltenden Gesetze auch mit und nach dem Tode gebunden, was uns heute erst durch die Fortschritte der modernen Atomphysik, – da diese uns die unendliche Größe der Natur im Kleinen und Unsichtbaren erschlossen hat, – naturwissenschaftlich greifbar erscheint.

DgM077 MK BILD mT
Die konzentrierte Lebensenergie kann nach dem Gesetz von der Erhaltung der Kraft die einmal in unendlich langer Entwicklung angenommene Form und Richtung auch mit und nach dem Tode nicht ändern, sondern sich nur noch verfeinern und veredeln, sich vorwärts und aufwärts weiterentwickeln.
Diese neue Erkenntnis vom Leben ist wie ein ewiger neu erschlossenes Loblied auf die Natur in bezug auf unser eigenes körperliches und seelisches Sein. Nur in der Gewißheit der Fortdauer des seelischen Lebens nach dem irdischen Tode konnte der Künstler die beiden lebenden Gestalten in tiefster Verinnerlichung und Selbstvergessenheit inmitten tobenden Naturgewalten so schön und erhaben darstellen. Der in die Fluten gleitende weibliche Körper ist voller Liebe, merkt nichts von der Kühle des Wassers, die Seele scheint schon losgelöst vom Körper in der Welt der Unvergänglichkeit zu sein. Der Künstler hat die Wahrheit gefühlt, wenn auch die naturwissenschaftliche Begründung, die heute möglich ist, noch ausstand. Die Natur sang dem Künstler, der sich im Sturm und Meeresgebraus in Tod und Vernichtung aller irdischen Liebe hineindachte, – dennoch ein ewiges Lebenslied.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM077 MK IDEALE LIEBE
Die große und ideale Liebe ist nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch in der Fortzeugung des Lebens das Grundelement, auf das wir alle Hoffnung bauen.
Wie aus den Atomen, Molekülen und Zellen unseres Körpers die Empfindungsenergie gesammelt und konzentriert als Lebens-Liebeskraft hervor wächst und anatomische Organe für das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen bildet, Organe des Bewußtseins und Denklebens, so wurzelte in ihr auch der Geschlechtstrieb, der Wurzeltrieb alles Bildens und Entfaltens, der Grundtrieb aller Liebe und die Quelle alles seelischen und geistigen Erwachens.
Es ist der Trieb zum Leben, zum Schönen, zum Sittlichen und zum Idealen. Daher soll die neue Moral nicht aus den geschlechtlich Minderwertigen, sondern aus den liebes- und geschlechtsstarken Naturen erwachsen.
Ohne Liebe ist kein Heil, – und die Ehe ist ein Sakrament nicht in der äußeren Formalität allein, sondern ihr Inhalt selbst, die in sich geheiligte und natürliche Liebe.

HELIODA GOLD
Wir sehen ja an unserm Bilde, daß die ideale Liebe alles um sich her vergißt und im Tode noch Selbstvergessenheit findet.
An die Liebe heftet sich alles Sein, alle Schöpfung und alle Entwicklung. Daher ist auch der Trieb zu neuem Leben zu zügeln, zu bilden, zu heiligen, zu stärken und zu entfalten. Denn aus ihm fließt Lebens- und Liebesglück, alles Heil, alle Kraft und alle Freude.

DgM077 MK IDEALE LIEBE

DgM077 MK BILD oT
Daher ist es auch berechtigt, nach den Gesetzen der Liebe zu suchen, wie es hier in den vorangegangenen Arbeiten geschehen ist, damit leichter wie bisher von vornherein glückliche passende Verbindungen entstehen und ein großes und starkes Menschengeschlecht erblühen kann.

HU-HEL 07 LIEBE

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

KRETSCHMER XXX

Kretschmer Sheldon Red
Die nachstehende Tafel soll dem Leser eine Überblick darüber vermitteln, wie sich die Lebens- und Liebeskraft aus der Natur entwickelt und wie damit einhergehend der innere und äußere Formbau der Lebenswelt sich in den Grundzügen vollzieht.

DgM077 MK WELTLEHRE HU

WELT- UND LEBENSLEHRE
nach Carl Huter
Die nebenstehende Tafel will den Plan der Natur verdeutlichen, nach welchem die nebeneinander liegenden, mit- und ineinander wirkenden Stoffe und Kräfte die Welt, das Leben und alles war da ist, zur Entwicklung brachten.

DgM077 MK Gesetze Liebe
DgM077 MK Gotha Entwickl-Lehre

HU-HEL 07 LIEBE

Ein lebenserfahrener Freund der Psycho-Physiognomik, Dr. Rüffer in Gotha, hat in zweijähriger Arbeit nach dem Haupt- und Lebenswerk Huters und der darin niedergelegten Welt-Entwicklungslehre die Stoffe und Kräfte und ihre Wirkungsweise übersichtlich angeordnet dargestellt. Der Leser kann darnach einen schnellen und leichten Überblick über das von Huter gelehrte Weltbild erhalten, wozu noch einige Worte der Erklärung dienen mögen.

DgM077 MK WELTLEHRE HU

DgM077 MK Gotha Urkräfte Total
Dr. Heinrich Frieling veröffentlichte im „Neuen Wiener Tageblatt“ vom 23. Februar 1939 eine kleine Arbeit über die „Plan wirtschaft“ in der Biologie.

DgM077 MK EMPFINDENtiff
Dr. Frieling stellt die Frage, warum ein Molch, der ein Bein verloren hat, das Glied wieder neu bildet, – warum ein durchschnittener Strudelwurm ein neues Hinterende oder einen neuen Kopf bilden kann, – der oberste Zweig einer Fichte, welche die Krone verloren hat, sich nach oben wendet, um die Krone neu zu bilden.

DgM077 MK Gotha Kräfte

HU-HEL 07 LIEBE
Dr. Frieling nennt diese und ähnliche Vorgänge ein Wunder, das selbst durch die Wuchshormone und andere bekannte Vorgänge nicht zu erklären wäre; der tiefe Sinn der Vorgänge sei hierdurch nicht zu erfassen, er müsse völlig unbekannten Richtkräften zugeschrieben werden.

DgM077 MK Gotha LIEBE
Dr. Frieling meint, Friedrich Nietzsche habe das auch schon gewußt, denn das beweise sein Ausspruch: „Es ist wirklich mehr Vernunft in deinem Leibe als in deiner besten Weisheit.“
Dr. Frieling meint zum Schluß, daß wir verfolgen lernen könnten, wie der Plan der Natur sich gestalte, aber den Plan selbst könnten wir nie anders als aus den Gesetzen unserer eigenen Vernunft begreifen.

DgM077 MK Gesetze Liebe

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM077 MK Gotha 1-12
Dieser modernen Denkungsart ist außerordentlich klar und vernünftig, und da Huter diesen Plan der Natur, wonach jede Formbildung, sowohl in der anorganischen, sogenannten toten, wie auch in der lebenden Welt erfolgt, nach den Gesetzen der menschlichen Vernunft durch eine geniale Denk- und Beobachtungsgabe bereits gefunden hat, so sei derselbe hier in der übersichtlichen Anordnung des Herrn Dr. Rüffer zur Kenntnisnahme und Nachprüfung dargelegt.

HU-HEL 07 LIEBE

DgM077 MK Gotha 1-6
Die zugrunde liegende Arbeit Carl Huters vollzog sich in großen Zügen in folgender Weise.
1.Zuerst faßte Huter die gesicherten Endresultate aus allen bekannten Wissenschaften und des gesamten Weltwissens seiner Zeit zusammen, eine Riesenarbeit, die nur möglich war auf Grund eines außerordentlich guten Gedächtnisses und einer entsprechenden Denk- und Gehirnveranlagung.

DgM077 MK Gotha 7-12
2. Huter stieß auf die wertvollste Spezialarbeit, aber auch überall auf Stückwerk, da der einheitliche, alles umfassende und umspannende Zusammenhang fehlte.
3. Huter stieß aber auch auf große Mängel und Halbheiten. Z.B. hatte Ernst Häckel die Entwicklungslehre auf Grund des Dogmas von Stoff und Kraft volkstümlich gemacht. Huter besuchte Häckel am Himmelfahrtstag 1906 in Jena und machte ihn mit seinem neuen Welt- und Lebensbild bekannt. Huter wies darauf hin, daß Stoff und Kraft aus sich selbst nicht zum Antrieb und zur Bewegung kommen könnten, daß eine Impuls-Empfindungsenergie, der dritten primären Weltenergie, gefunden habe.

DgM077 KRÄFTE GOTHA
Huter erklärte ferner, daß eine Seele, die Häckel als vorhanden annehme, nicht ohne Stoff und Kraft denkbar sei, – daß ferner die Entwicklungslehre der Tier- und Pflanzenwelt und des Menschen am entscheidenden Wendepunkt stehend sei, – daß er daher die Entwicklungslehre erweitert und eine Entwicklungslehre von Stoff und Kraft geschaffen habe.
Häckel hat ein Jahr nach Huters Tod in seinen alten Tagen noch verkündet, daß er das Empfinden als primäre Energie, die Dreieinigkeit der Substanz als eine nue monistische Erkenntnis angenommen habe.
KAMPF HU KU
Kampf um Macht – bzw. Machtwechsel auf der Erde
Wer sich über diese Unterredung Huters mit Häckel orientieren will, dem sei die Schrift: „Huter-Häckel, der Kampf zwischen zwei neuen Weltanschauungen“ empfohlen; dieselbe ist noch in einigen wenigen Exemplaren vorhanden [Stand 1939]; – ebenso sei auf die 1917 erschienene Schrift Häckels „Kristallseelen“ verwiesen.
4. Die unter Punkt 1 angeführte Arbeit Huters war leicht gegenüber der Arbeit, die Huter im weiteren noch zu leisten übrig blieb.

DgM077 MK WELTLEHRE HU

DgM077 KRÄFTE A

DgM077 KRÄFTE B
Huter war gezwungen, gänzlich neue Forschungswege zu beschreiten, da der übliche Forschungsweg vollkommen versagte, ihm, dem einfachen Privatmann, aber nicht die der Schulwissenschaft zugänglichen Mittel und Methoden zur Verfügung standen, um sein Ziel, die restlose Erklärung des architektonischen Planes der Natur zu erreichen.

HU-HEL 07 LIEBE

Hut FARBSCHEMA
Hut ATLAS NAT
Der Plan der Natur, von Carl Huter gefunden. Atlas der Naturellehre.
5. Einmal auf der richtigen Spur machte Huter eine Entdeckung nach der andern. Er fand zunächst die Kräfte, welche die anorganische und organische Form bauen, darnach lernte er dieselben streng voneinander unterscheiden und trennen. Dann begründete Huter die Stoff- und Kraftbildungs- und die Kraftentwicklungsordnung.

HELIODA GOLD

DgM077 MK Gotha Hel 9tiff
Als das geschehen war, wies er die Kraftrichtungs- und –entwicklungsordnung in jeder Formbildung und als den maßgeblichen Faktor der Zellteilung nach, als in jedem Atom und Molekül vorhanden und darüber hinaus in dem Urstoff, dem Weltenäther, aus dem sich alles, was da ist, entwickelt hat.

DgM077 MK Gotha Hel 10
In überraschender Weise haben die enormen Fortschritte der modernen Atomphysik die diesbezüglichen Lehren Huters bestätigt. Es ist daher auch für weiterhin zu erwarten, daß die fortschreitende Atomphysik, wie auch die Biologie, sobald diese zu einem gewissen Abschluß gekommen sind, um nicht stehen zu bleiben, sondern weiter fortschreiten zu können, eine andere Richtung werden anzunehmen gezwungen sein.

DgM077 MK WELTLEHRE HU

DgM077 MK Gotha HELIODA
Diese kann nur im Suchen nach der Impulskraft der Materie gefunden werden. Ist dieser Weg einmal eingeschlagen, – und wir stehen an diesem Wendepunkt, – dann wird man den Geist in der Materie finden, die primäre Empfindungsenergie, die mit der fortschreitenden Um- und Neubildung der Materie zur obersten Leit- und Richtkraft wird, womit dann auch restlos die Frage nach dem Plan der Natur, die Dr. Frieling stellt, beantwortet werden kann, – warum, wie und weshalb der durchschnittliche Strudelwurm den Kopf oder das Hinterende neu bilde, – der Molch das verlorene Bein neu bilde, der oberste Zweig der Fichte, welche die Krone verloren hat, eine neue zu bilden versuche usw.
HU-HEL 07 LIEBE

Hut BAUPLAN
Der Plan der Natur – von Carl Huter gefunden
Um den Plan der Natur zu finden, war die im einheitlichen Fluß befindliche Erklärung des gesamten Weltwerdens und der Lebensentwicklung nötig.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM077 MK Gesetze Liebe

DgM077 EmpfindImpuls
Nachdem Huter durch die Entdeckung des Empfindungsvermögens der Materie die Brücke geschlagen hatte zwischen der anorganischen, scheinbar toten und der organischen Welt, war das Lebensrätsel gelöst, die Verbindung zwischen einer natürlichen Weltreligion, Kunst und Wissenschaft vollzogen.
MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
[Hinzugefügt]
Von den Ätherkleinstteilchen und den Atomen, Elektronen, Jonen und Molekülen anfangend und zur anorganischen Materie mit ihren Strahlungen fortschreitend bis zur belebten Materie der Pflanzen, Tier- und Menschenwelt laufen alle Forschungen Huters im Menschen zusammen, da der Mensch, wenigstens für uns Erdenbewohner im Mittelpunkt alles Geschehens steht.

HU-HEL 07 LIEBE
KRETSCHMER XXX
CARL HUTER = ORIGINAL – KRETSCHMER = PLAGIAT [Hinzugefügt]
Daraus ging in Verbindung mit weiteren Forschungen Huters die Begründung der Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] hervor, in deren Mittelpunkt die – wenn auch unter anderer Benennung weltbekannt gewordene – Naturell- oder Konstitutionslehre Carl Huters steht.
V MK KNOWING 0
[Hinzugefügt]
Das ist in großen Zügen der Sinn und Inhalt der nebenstehenden Tafel.
DgM077 MK WELTLEHRE HU
Es ist der Grundplan eines im Fluß befindlichen einheitlichen Weltbildes, welches den denkbar schärfsten und prüfendsten Verstand und das tiefste Gefühlsleben befriedigen wird.

HU-HEL 07 LIEBE
Hut BAUPLAN
Der Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Weil die Einheit von Körper, Geist und Seele auch die Einheit der Körper-, Geist-, Seelen- und Lebensstoffe und –kräfte voraussetzt, sind in dem dargelegten Sinne auch die ersten und letzten Fragen des Daseins zu beantworten, sofern man diese Antwort einfach und natürlich, ohne art- und wesensfremde Dogmen zu erhalten wünscht.

V MK FINAL BATTLE
KAMPF MK HU KUPFER
DER KAMPF UM DIE MACHT [Hinzugefügt]

[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Heute im Jahr 2009 VERSCHÄRFT SICH DIESER KAMPF UM DAS KORREKTE WELT- UND MENSCHENBILD FINAL. AUF DER EINEN SEITE: Gerade wurde am 25. Oktober 2009 vom heutigen farbigen U.S.-Präsidenten Barack Obama, im Prinzip das KRIEGS-RECHT listig mit der „BAD MEDICINE“, ALSO SCHLECHTEN MEDIZIN DER NOCH FREIWILLIGEN SATANISTEN-SCHWEINE-GRIPPE-IMPFUNGEN GEGEN EINE REAL ÜBERHAUPT NICHT VORHANDENE KRANKHEITS-BEDROHUNG FREI GESCHALTET.

DEFEAT MK OBAMA HALO NAZI

WashPyr MK 01
Entsprechende „New-World-Order“-Terminolgie ist zur Verdeutlichung korrekt so zu formulieren: Der schwarze (farbige) Mann im Schwarzen Haus (Weißes Haus, in „Free-Mason“ Stil ist alles begrifflich verwirrend verdreht, also hier weiß = schwarz) im koordinierten Weltlichen „Trinity“-MACHT-Verbund, City of Vatikan, City of London und Washington District of Columbia, also die FUNDAMENTALEN DREI WELTLICHEN DOGMEN-ZENTREN VON STOFF UND KRAFT MIT DEM WELTLICHEN VERSUCH DER TOTALAUSSCHALTUNG DER DRITTEN WELTENERGIE „EMPFINDUNGS-VERMÖGEN DER MATERIE“ ZUR 1. TOTALITÄREN GLAUBENS- /GEDANKENKONTROLLE DURCH PAPSTTUM IN ROM („ROMA“ = REVERSE AMOR = LIEBE, ALSO ANTI-HELIODA UND ANTI-LIEBE), FINANZ- /GELD-MACHT-KONTROLLE DURCH BANKSTER IN LONDON (VOR EINEM JAHR WURDEN ALLE WELTLICHEN REGIERUNGEN TOTAL ERPRESST, DIE GESAMTE MATERIELLE VOLKS-WERTSCHÖPFUNG INKLUSIVE MITTELSTAND VON UNTEN NACH OBEN AN DIESEN DAHINTER STEHENDEN 13 FAMILIEN-CLANS TOTAL ABZUTRETEN) UND DER WELTWEITEN TÖTUNGS-MASCHINERIE-KONTROLLE, DIE JEDEN MENSCHEN INDIVIDUELL DURCH HEUTIGE TECHNOLOGIE PER KNOPFDRUCK SOFORT PUNKTGENAU GLOBAL TÖTEN KANN, IN WASHINGTON DC. = TOTALE EXEKUTIV-WELT-TÖTUNGS-MACHT.

VATICANO MK DOKU

LONDON MK DRACHEN CITY

ObamaJahn MK
DER OBERKOMMANDIERENDE DIESER TOTALEN EXECUTIV-GLOBALEN-TÖTUNGS-MACHT, (also totale LEBENSNEGIERUNG) ALSO POTENTIELL JEDEN MENSCHEN AUF UNSEREM HEIMATPLANETEN ERDE ZU TÖTEN, IST SEIT JANUAR 2009 BARACK OBAMA (Vor langer Zeit von noch sehr mächtigen Dunkelkräften geplant).

LEADER MK 01 DgM-1
MIT DER VERGABE DES FRIEDENS-NOBELPREISES (wieder „Free-Mason“-Begriffsverwirrung entwirrt: FRIEDEN = KRIEG) WURDE NUN IN RÜCKBINDUNG ZUM GEFÄHRLICHSTEN TYPUS DES MENSCHEN, GENANNT „HA-TYP“, DIE TOTALE FREIGABE DES GEWALTSAMEN ZUR VERZWEIFELTEN ZEMENTIERUNG FOLGENDER ZENTRAL-DOGMEN, KRAFT UND STOFF OHNE EMPFINDUNG, POLITISCH VOLLZOGEN. IN NAZI-DEUTSCHLAND WAR DER GEFÄHRLICHSTE MENSCHEN-TYP, DER „HA-TYP“ = JOSEPH GOEBBELS (siehe Das Buch von 1941 auf www.chza.de Rubrik „LICHT“].

HU-HEL 07 LIEBE

DgM069 MK TITEL
ES WAR IN NAZI-DEUTSCHLAND NICHT PRIMÄR ADOLF HITLER, DER DEUTSCHLAND DEN UNTERGANG GARANTIERTE, SONDERN DIE KOMBINATION „HA-TYP“ JOSEPH GOEBBELS UND „DAS ZÜNGLEIN AN DER WAAGE“, DAS KRAFT-TAT-NATURELL ADOLF HITLER. VOR ca. 70 JAHREN WAR DAS ZERSTÖRERISCHE WELTLICHE MACHT-POTENTIAL NOCH GLOBAL BEGRENZT – HEUTE NICHT MEHR!

HINDENBURG MK TITEL DGM3
DAS HISTORISCHE RESULTAT IST BEKANNT: DER UNTERGANG DEUTSCHLANDS. DER TIEFERBLICKEND WEISS NUN, WARUM ES BIS HEUTE IN DEUTSCHLAND VERBOTEN IST, SICH GENAUER MIT DEN WAHREN HINTERGRÜNDEN DES SOZUSAGEN VOREXPERIMENTES IN RELATION ZUM HAUPT-EXPERIMENT HEUTE, JAHR 2009, ALSO WAHRHEITSGEMÄSS MIT DEM TOTALITÄREN NAZI-DEUTSCHLAND MIT SEINEM TOTALEN WAHN, HERREN-MENSCH UND UNTER-MENSCH IN NOTWENDIGER GESAMTSCHAU NÄHER ZU BESCHÄFTIGEN.

Obam Peace MK Krieg.

DEFEAT MK PEACE WAR HALO
Diese Feststellung des „Ha-Typs“ kostete Carl Huter sein Leben (starb ca. 30 Jahr vor seiner biologischen Möglichkeit schon mit 51 Jahren in Dresden). Dieser Ha-Typ – „Wolf im Schafpelz“ – ist für seine Mitmenschen so extrem gefährlich, dass selbst der Großmeister der Original-Menschenkenntnis, nämlich dessen Begründer Huter, im realen Kontakt bei sich Zuhause mit diesem mega-gefährlichen Menschentypus, um eben für die Nachwelt seinen enorm gefährlichen Charakter wissenschaftlich fundiert und praktisch handhabbar festzuhalten, seine gesamten Kräfte und seine Lebens-Leitstrahlkraft HELIODA sich total erschöpfte.

HITLER MK TITEL DGM2
Huter starb mild an Herzschwäche – opferte sich biologisch sozusagen für den Erhalt der Menschheit, die an solchem Ha-Typ und seinen Helfern zugrunde gehen könnte. Dieser wunderbare Mensch Carl Huter (1861-1912) hinterließ dafür der Nachwelt das Bedeutsamste, nämlich sein HAUPTWERK MENSCHENKENNTNIS (1904-06) UND SEINE ZAHLREICHEN ORIGINAL-WERKE (total ca. 12.000 Seiten) um gerade in Zeiten wie heute, Jahr 2009, seine notwendige Zuversicht zu bewahren, dass die seit 2000 geborenen hochtalentierten Indigio-Babies uns in Zukunft in eine sehr lange Phase des GOLDENEN ZEITALTERS tatsächlich transformieren werden, da schon von Geburt an bei diesen Erd- und Himmelswesen die abgeschalteten DNS-Stränge des Menschen eingeschaltet sind.

HU-HEL 07 LIEBE

HU MK Verdelung Nach

HU-HEL 07 LIEBE
SO IST NUN ZU VERSTEHEN, WELCHE PANIK IN DEN WELTLICHEN DOGMEN-KREISEN VOR DER UNUMKEHRBAREN INDIVIDUAL-LICHT-MACHT BEI DEN NICHT GUTEN MENSCHEN BESTEHT, NÄMLICH HELIODA, IM ZELL-ZENTROSOMA UNSERER 6 BILLIONEN LEBENDEN ZELLEN, UND IM VERBUND ALS ERWACHENDE MENSCHHEIT, DIE SICH ZUNEHMEND BEWUSST WIRD, WIR ALLE SIND SOZUSAGEN EIN GROSSER ORGANISMUS MENSCH = MENSCHHEIT – JA INDIVIDUUM = UNIVERSUM SIND ZWEI SEITEN DER GLEICHEN UNIVERSALKRAFT, NÄMLICH UNENDLICHE LIEBE!

HU-HEL 07 LIEBE
Tja – da nützen letztendlich die nun dummdreisten zum finalen Kampf zuschlagenden Dunkelkräfte, die den totalen Finanz-Wirtschaftszusammenbruch, möglicherweise im Jahr 2010, und das Anzetteln eines Dritten Weltkrieges im Nahen Osten mit Atomwaffen exekutieren könnten, überhaupt nichts mehr. Die LICHTKRÄFTE IM MENSCHEN UND IN DER MENSCHHEIT AUF DER ERDE SIND HEUTE SCHON FAST EBENBÜRTIG MIT DEN SEHR HOCHGRADIG VERNETZTEN DUNKELKRÄFTEN UND STEHEN UNMITTELBAR VOR IHREM DURCHBRUCH. NOCHMALS: ES HERRSCHT PANIK BEI DEN WELTLICHEN UND KIRCHLICHEN MÄCHTIGEN – WER SICH AUF DIE UNENDLICHE KRAFT DER LIEBE KONZENTRIERT, HAT DIE „POWER“ SICH UNBEIRRT MIT SEINER HÖHEREN NATUR ZU KOPPELN UND DURCH SELBSTBILDUNG SICH SELBST ZU VEREDELN, ZU ERHÖHEN UND GEGEN DUNKLE BEGIERDEN UND MENSCHLICHE ABGRÜNDE IMMUN ZU HALTEN. UNSER TOD IST LETZTENDLICH AUCH EH NUR EIN ÜBERGANG IN EINE ANDERE WELT.

HU-HEL 07 LIEBE
DAS BÖSE VERZERRT SICH SELBST (KANN SOGAR DIE INDIVIDUALITÄT IM EXTREMFALL AUFLÖSEN – DAS AUFRICHTIG GUTE BLEIBT, SOMIT AUCH DIE EIGENE INDIVIDUALITÄT ÜBER SEINEN BIOLOGISCHEN TOD HINAUS FÜR IMMER UND ALLE EWIGKEIT ERHALTEN.]
NAT IDEAL VERBR MK 2
Ideales Naturell und Verbrecher-Naturell

Eine gute Harmonie zeigen die Bilder 89 und 90. Beide Menschen sind im gewissen Sinne Vollnaturen.
DgM077 MK 90, 89
Bild 89 und Bild 90
Die Dame liegt in Bewegung-Ernährung mit Harmonie und der Mann in Empfindung mit Harmonie. Siehe Fig. 91.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
DgM077 Fig91 Gold
Fig. 91.
Die beiden Eheleute liegen sich nach dem Harmonieschema, Figur 91, gegenüber. Es sind Gegensätze in der Veranlagung, die aber gut miteinander harmonieren, wie Ton 1 und 5.
DgM077 Bi89 mT
Bild 89
Die Dame hat volle kräftige Körperformen, auch das starke Kinn und den kräftigen Gesichtsbau. Die Richtung zur Harmonie liegt vornehmlich in dem frischen lebhaften und offenen Gewebe, sowie in einer guten Ausgeglichenheit der Formen, der energischen Kopfhaltung und dem dabei doch guten Gesichtsausdruck. (Die Bilder sind nach Farbenaufnahmen und bei voller Sonnenbeleuchtung gemacht. Daher kann sich das Auge nicht natürlich ungezwungen und voll öffnen.)
DgM077 Bi90
Bild 90
Auch der Mann hat die frischen, im Prinzip vollen Formen, es ist eine durchaus gereifte männliche Erscheinung, die durch den vollen Bart und das Haupthaar imposant uns – wie auch die Dame, - individuell original wirkt. Im Gewebe und in der Haut liegt bei dem Herrn eine besondere Feinheit, ebenso in dem hohen, plastisch sehr fein abgewölbten Stirn-, Oberhaupt- und Schädelbau.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
DgM077 Bi90, 89 Gold
Bild 90 und Bild 89
Beide Menschen sind hochintelligent und gewissermaßen Lebenskünstler, die trotz mancherlei Ungemach den frohen und heiteren Lebenssinn sich bewahrt haben. Das zeigt der frische, aufmerksame, geweckte, gereifte und doch im Prinzip lebensfrohe Ausdruck.
Der Mann ist in seinem Beruf außerordentlich schöpferisch, beweglich, und neuzeitlich eingestellt; beide zeigen ein starkes Innen- und ebenso starkes Außenleben. Die Welt und das Leben wird durchaus nicht allein von der ernsten, sondern auch von der frohen Seite aufgefaßt, wobei die Dame in ihrer großen Festigkeit und mit praktischem Lebenssinn geschäftlich die Maßnahmen des Mannes tatkräftig unterstützt.

DgM077 Bi90 mT
Beide sind in ihrer Art Mustermenschen an Treue, Redlichkeit und Strebsamkeit. Beide Menschen ergänzen sich, sie sind nicht nur der praktischen, sondern ebenso der idealen Seite des Lebens zugewandt, von großer Gastfreundlichkeit und Großzügigkeit.
Es sind nach der Naturellharmonielehre sich ergänzende, wenn auch im Prinzip grundverschiedene Naturen, - und man hat auch bei der Betrachtung der beiden Bilder den Eindruck, daß beide Menschen sich ergänzen in einer glücklichen Lebensübereinstimmung.
Man sieht, daß mit dem Zusammenhang der Naturelle zu harmonischer Ergänzung eine Grundbasis gefunden ist, die sich in der glücklichsten Weise, wie es hier der Fall ist, real und ideal, segensreich für die Umgebung und Mitmenschen auszuwirken vermag.

In Bild 92 und 93 sehen wir zwei Brüder, die gut miteinander harmonieren, die sich ergänzen und gut im Leben auskommen. (Wir wissen aus diesen Darlegungen und dem praktischen Leben, daß selbst Geschwister oftmals nicht gut miteinander leben, wenn die Naturellanlage nicht zueinander paßt, – hier aber ist sie passend und ergänzt sich.)

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
DgM077 MK 92,93
Bild 92 und Bild 93
Der Herr, Bild 92, hat einen stärkeren Knochenbau, starken Unterkiefer, kräftige Schultern usw., es ist teils eine Soldatennatur, und die Grundanlage die der Bewegung.
DgM077 Bi92 mT
Bild 92
Der Herr, Bild 93, ist zarter im Knochenbau bei einem sehr stark betonten Nervensystem und hohem Kopfbau.
DgM077 Bi93 mT
Bild 93
Beide liegen nach dem Harmonieschema, Fig. 94, wie Ton 1 und 3 zueinander, das ist die Richtung zur Harmonie, was man auch ohne Schwierigkeit aus den guten Formproportionen ersehen kann.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
DgM077 Fig94 GOLD
Fig. 94
Beide Brüder – siehe die ausgeprägte Nasenform – sind charakterfest und – wie der helle Ausdruck in Augen und Gesicht verrät, – auch hochbegabt.
DgM077 Bi92, 93
Bild 92 und Bild 93
Was aber beide Brüder glücklich vereint, das ist nicht nur der praktische Lebenssinn, sondern das ist ganz besonders die Richtung zum Idealen, die sich in dem vorzüglichen Stirn- und Oberhauptbau ausprägt, das Interesse für Naturwissenschaften und der opfermutige Einsatz für Wahrheit und aufstrebende Kulturarbeit.
WAHRHEIT MK GOLD
Carl Huter: Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein [Hinzugefügt]

Wer handelt, will betrügen – sagt der Volksmund, – und das trifft bezüglich dieser vorzüglichen mimischen Darstellung des „jüdischen Händlers bestimmt zu.
DgM077 JUDE GOLD
Der jüdische Händler [Mimische Darstellung]
Die Haltung und der Ausdruck der Augen, Gesicht und Bewegung sind sprechend.
Schon die Art, wie der Körper geduckt, der Kopf geneigt und das Gesicht teilweise versteckt ist, das Auge sich lauernd, boshaft und hämisch von unten hervor schiebt, wie der Hut in die Stirn gezogen ist und die Augen beschattet, um die Gedanken nicht zu verraten, zeigt deutlich die vorliegende betrügerische Absicht.
Bei aller Verstellung verrät aber der habgierige böse Mund, der ähnlich wie bei einem Raubtier die Zähne zeigt, die Wahrheit. Betrachtet man dazu den nadelspitzen Schnurrbart, die Stoppeln des Bartes und den schmutzigen und dumpfen Gewebsausdruck, so wird das Bild eindeutig. Es fehlt hier die Lauterkeit, Sauberkeit und Ehrlichkeit. Sprechend ist auch die scheinbar harmlose Bewegung der Hände. Die eine Hand scheint anzulocken und schon den Gewinn zu zählen, wobei die andere Hand wie zum Empfang des Geldes offen gehalten ist.
Wir brauchen, wie Huter sagt, nicht diesen jüdischen Schachergeist in unserem Lande und setzen an dessen Stelle die Sauberkeit, Gewissenhaftigkeit und Ehrlichkeit.

AUSSPRÜCHE BEDEUTENDER PERSÖNLICHKEITEN
Endlich sei noch darauf hingewiesen, daß der so weit verbreitete Standpunkt, die Erforschung des Lebens sei nichts als ein chemisch-physikalisches Problem, alles in der Welt sei Physik und Chemie, gewöhnlich mit einer großen Überschätzung des chemisch-physikalischen Wesens verbunden ist. Prof. O. Hertwig: Das Problem der Lebenskraft

HERMANN MK TRUTH

Mein Standpunkt ergibt sich aus der Überlegung, daß der lebende Organismus nicht nur ein Komplex chemischer Stoffe und ein Träger physikalischer Kräfte ist, sondern daß er außerdem noch eine besondere Organisation, eine Struktur besitzt, vermöge deren er sich von der unorganischen Welt ganz wesentlich unterscheidet und vermöge deren er auch alles als belebt bezeichnet wird.
E. Mach: Das Problem der Lebenskraft

CHERUSKER HU MK STUDIE

EINE STUDIE ÜBER DAS ALTE CHERUSKERLAND.
Von Carl Huter.
In dieser Veröffentlichung aus dem Jahre 1898 legte Huter auf Grund einer Studien über die urdeutsche Staats- und Ständeverfassung der Cherusker die Notwendigkeit einer germanischen Religion dar.
Fortsetzung:
Hier haben wir schon den Neudeutschen bei seiner ersten Überschätzung des Fremden und Verleugnung seiner Eigenart ertappt, indem er säuft und prahlt, ein ausländisches Gebräu sei das Getränk der alten Germanen gewesen.
„Mai“ oder „Maith“, so hieß das herrliche Nationalgetränk der alten Cherusker. Aber als sie zuerst das böhmische Bier tranken, das so bitter war von Hopfen wie Galle, da zogen sie wohl vor Schrecken den Mund breit und riefen: Brrr! Brrr!- daraus entstand vielleicht das Wort Bier.
Die Wenden nannten aber den „Mai“ der Cherusker in ihrer Mundart „Meth“, und so ist sogar der Name jenes Göttergetränkes verfälscht, durch den unsere Vorfahren ihre Kraft und Stärke hatten.
Jenes alte Honigbier wurde aber noch mit allerlei Kräutern, Waldmeister und einheimischem Gewürz, -gerösteten Wurzeln,- veredelt und so wurde ein Getränk hergestellt, das leicht und froh, gesund und stark machte und einen Überschuß an Kraft und Wohlsein hervorrief, so daß wer es viel und oft trank, nie betrunken wurde, vor Lust und Freude aber ganz toll wurde und so übermütig, daß sich die Herren Cherusker bei ihren Festgelagen oft bei den Kragen packten und einander aus reiner Wollust das Fell vergerbten.
Denn dieses Getränk machte so starke Nerven und gab ein solches Lustgefühl, daß bei aller Balgerei und Hauerei kaum ein Schmerz verspürt wurde. Die römischen Schriftsteller erzählen von den stahlharten Nerven der alten Germanen, die jeder Schmerzempfindung trotzten.

HUTER HEINDE MK BÜSTE1
Bei den alten Cheruskern war der Begriff des Heiligen schon derart ausgebildet, daß sie den König ihres Landes als die heilige Hut und Wacht für Ordnung, Recht und Frieden eingesetzt hatten, den sie aber nicht mit den blutigen Geschäften des Kriegführens betrauten. Ihr König galt ihnen als eine geheiligte Person.
Er mußte sich auch ganz besonders wohl mit dem Religionskult befassen, denn nur der, welcher sich die Gunst der Götter sichern konnte, vermochte wohl auch zugleich diese Gunst für sein Volk zu erbeten, so dachte man.
Die alten Landeshuter waren daher auch zugleich die Priester und Obergelehren und standen über den andern, rings im Lande eingesetzten Pröpsten und Priestern, welche zugleich die Richter des Volkes waren.
Die Pröpste hatten sich auch mit der Heilkunde zu befassen und die Kranken zu heilen und ganz besonders waren ihnen auch die Sympathiemittel bekannt, von welchen viele zum Teil sich heute auf natürliche Weise erklären lassen, deren Wirkung zum Teil auch noch unerklärlich ist und deren Kenntnis zumeist verlorengegangen ist.
Der uralte Glaube an Sympathiemittel hat sich im deutschen Volke aus alten Traditionen her vererbt und hat zum Teil auch heute noch seine Berechtigung überall da, wo sich Sympathiemittel bewährt haben. Es gibt eben noch mehr unbekannte, wie bekannte Kräfte in der Natur und auf die Wirkung solcher noch unbekannter Naturkräfte sind die oft wunderbaren Heilerfolge der alten germanischen Pröpste zurückzuführen.
Der Huter des Landes galt als eine durch der Götter Gnade geweihte Persönlichkeit, welcher gleichsam wie ein Vertreter Wodans,- besser gesagt Odins, denn Wodan ist wendisch, – den obersten Gott der Macht und Herrlichkeit im Reiche des Cheruskerlandes als König seines Volkes vertreten sollte. Odins, des Gottes erster Diener und seines Volkes erster Fürst, das war der König der Cherusker. Es war ein Friedensfürst, der Friedens- und Freudenabglanz der Walhalla, des Himmels unserer Urväter.
Was der Papst in Rom der katholischen Christenheit bedeutet, das war der Huter von Heinde seinem Cheruskervolke, eine geheiligte Persönlichkeit, ein Vertreter Gottes, ein Friedensfürst, die Verkörperung der Macht und Herrlichkeit des Himmels.
Da, wo der Friedensfürst der Cherusker residierte, war ein geheiligter Boden, auf dem die Götter auf- und niederstiegen und ihren Willen, ihre Macht und Herrlichkeit offenbarten, es war ein „Hain“.
Es gab jedoch mehrere solche Haine im um liegenden Lande. Was bedeutet das Wort „Hain“?- Man meint neuerdings, es hieße so viel wie Wald. Das ist richtig, aber ungenügend; denn Hain hieß nur der geheiligte Wald. Das Wort Wald kommt von „Wohl“. Das „heilige Wohl“, der geheiligte Wald, das war der Hain, wo die alten Germanen keine Kriege führten, keine Strafen vollzogen, keine Scheltworte gebrauchten, keine Untaten und keine nach ihren Begriffen sündigen Fehler und Handlungen begehen mochten.
Demnach waren das Moral-, das Gottes- und Heiligkeitsgefühl, die Ehrerbietung vor des Königs und Gottes Majestät, die Selbstzucht, schon hochentwickelte Eigenschaften jenes herrlichen Cheruskervolkes.
Denn man glaubte, wer im heiligen Haine irgendein Unrecht beging, würde nie die Pforten der Walhalla schauen, er müsse wie ein Währwulf,- Teufelswolf der Hölle,- unstet durch die Wälder und Berge jagen, den Fluch Odins auf sich tragen und Schreck und Unheil bringen, wo er in der Nacht dem Wanderer begegne oder vor einem Hause lagere.

HUTER HEINDE MK KIRCHE
Im heiligen Haine da wohnte der Friede, da heilten die guten alten Tanten vorwiegend mit Auszügen aus Tannenzapfen (daher „Tanten“), Nadeln, Wurzeln, Bast, Holz und Mark die Kranken, – später wurden sie die klugen Frauen genannt.
Die Tanten waren damals ungefähr das, was bei uns die barmherzigen Schwestern und Diakonissinnen sind, Hilfspersonen bei Kranken.
Die Pröpste selbst aber verordneten ebenfalls heilsame Kräuter, heilten Wunden mit Balsam und Wasser, belehrten das Volk, beteten und sangen und segneten und sprachen Recht und Fluch. Die Pröpste oder Priester der alten Germanen übten so teils im Verborgenen eine unheimliche Macht über das Volk aus; aber sie pflegten auch alle die herrlichen Sagen, die Poesie, die Gotteslehren und die Geschichte des Volkes.

HUTER HEINDE MK BÜSTE2
Heinde hieß also ursprünglich Haine und wird auch heute noch so im Volksmunde gesprochen. [Heinde = Geburtsort vom Begründer der Original-Menschenkenntnis, Carl Huter (1861-1912). Das Dorf Heinde bei Hildesheim wurde inzwischen zur Kleinstadt Bad-Salzdetfurth eingemeindet.]
Die heutigen Bewohner dieses halb idyllisch, halb romantisch gelegenen Dorfes kennen nicht die große historische Vergangenheit ihrer Heimat. Warum nicht ? – Weil sie nirgends aufgeschrieben ist und in der Schule nicht gelehrt wurde, und würde man die ersten deutschen Geschichtsforscher fragen- auch sie wissen wahrscheinlich nicht mehr als die heutigen Bauern von Heinde.
Das muß doch eine merkwürdige Ursache haben. Man hat Akten und Dokumente aus viel älterer Zeit, von den Griechen, Juden und Römern, und die Geschichte seines eigenen Vaterlandes kennt man nicht!

CHERUSKER HU GOLD
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Die redliche wahrhaftige historische Forschung der Deutschen Geschichte wird somit erhellen, warum gerade das zukünftige Heilige Deutschland, das ZUKÜNFTIGE HEILIGE DEUTSCHE REICH als Art Phoenix die zukünftige Leitkraft als Nation in sich trägt, und von der Vorsehung dazu bestimmt ist, alle Nationen, bzw. alle Völker unserer Menschheit auf unserem Heimatplaneten Erde in Frieden in das GOLDENE ZEITALTER zu führen. CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS ist hierbei sozusagen der „MASTER-KEY“! An diesem in der Vergangenheit unzerstörbar gepflanzten heiligen Kern von GERMANIEN (nicht gemeint 12jährige Episode der absoluten Dunkelzeit totalitäres Drittes Reich von Goebbels & Hitler), seinen Urdeutschen Stämmen, Stichwort Cherusker, werden die heute, Jahr 2009, noch sehr mächtigen Dunkelkräfte (NWO, Bilderberger, CFR, Skull&Bones, etc.) definitiv in naher Zukunft scheitern. Deshalb wurde insbesondere in den letzten 150 Jahren von diesen Dunkelmächten alles unternommen, um die wahre Identität des Deutschen Volkes zu verschleiern, zu verleugnen, zu verfälschen und zu pervertieren, schlicht vergessen zu machen. Mit dem naturwissenschaftlichen Nachweis durch den Nicht-Akademiker, unserem wunderbaren Menschen und Privatgelehrten Carl Huter aus Hainde – nämlich der Lebenlichtleitstrahlkraft Helioda in der lebenden Zellen in klarer Abgrenzung zu den anderen Kräften, in der Tradition vom größten deutschen Künstler Albrecht Dürer (1471-1528), und dem generellen naturwissenschaftlichen Nachweis des Empfindungsvermögens der Materie, also der Tatsache der Gedächtniskraft der Materie, eröffnet der Menschheit völlig neue und großartige Möglichkeiten – kurz der Mensch als Individuum wird rück-gebunden (re-ligio) an seine per se unbegrenzten Potentialitäten als Geist-Mensch. Das gesamte Werkvermächtnis von Carl Huter, ca. 12.000 Seiten, vor 100 Jahren kreiert und bestens dokumentiert, zeigt dem Aufrichtigen durch das individuell zu erarbeitende Selbststudium der Original-Menschenkenntnis den Zukunfts-Weg der Menschheit in das Goldene Zeitalter, einer großartigen Epoche des Friedensreiches auf Erden - eben aufgrund dargelegter VERGEISTIGTER NATURWISSENSCHAFT. Heutige moderne Wissenschaftsbereiche bestätigen fortlaufend die Richtigkeit in ihren jeweiligen Forschungen, beispielsweise Masaru Emoto: Die Gedächtniskraft des Wassers.]
Das ging folgendermaßen zu.

DgM077 MK IDEALE LIEBE
Fortsetzung folgt.

HERZ MK X15

DgM 076

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 23. Oktober 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 076 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Mai 1939, Nr. 76

DgM076 MK TITEL A
PASSENDE UND
UNPASSENDE VERBINDUNGEN

DgM076 MK KronprinzY

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
DgM076 89-91 Gold
Hoher Stand –
und doch kein Glück –
WARUM?

DgM076 MK TITEL C
Vater, Mutter
und Kind glücklich –
WARUM?

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
DgM076 MK TITEL E
FORTGESCHRITTENE
ERKENNTNISSE ÜBER
LIEBE UND EHE

In der Vollkraft und auf voller Lebenshöhe stehen die drei Personen, Bild 89, 90 und 91. Es sind der einstige Kronprinz Rudolf von Österreich, die Kronprinzessin Stephanie, Bild 90, und die Baronesse Vetsera, Bild 91.

DgM076 MK 89-91
Die Personen hatten äußerlich alles, – Macht, Reichtum und Ehre, - und man sollte denken, sie hätten glücklich sein können, – und doch folgte eine große Tragik, das Drama im Schloß Meyerling bei Wien. Am Morgen des 30. Januar 1889 fand man den 31 jährigen Thronerben erschossen in seinem Gemach. Gleichfach tot war die schöne, 17 jährige Baronesse Vetsera, die zur Wiener Hofgesellschaft gehörte.

Austria flag
Lange blieb das tragische Ende unaufgeklärt, und erst nach 43 Jahren stellte der 80 jährige Kammerdiener Loscheck, der das Geheimnis nicht mit in das Grab nehmen wollte, den Tatbestand fest, – der Kronprinz hatte die Vetsera und sich erschossen.

DgM076 MK KronprinzX
Nun ist wohl der Tatbestand äußerlich geklärt, aber die inneren Ursachen sind nach wie vor unaufgeklärt. Mag auch alles, was zum äußeren Glück beitragen kann, vorhanden sein, - wir sehen an diesem Drama, daß es null und nichtig ist, wenn das innere Glück fehlt.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
Nie wir man tief bis auf den Grund in das innere Verhältnis von Mensch zu Mensch, in die Innenwelt eines andern und seine Einstellung zur Umwelt blicken können, wenn nicht die naturwissenschaftliche Grundlage der Naturell-Harmonielehre, hinzugezogen wird. Und das soll hier geschehen, -und zwar um durch den tieferen Einblick in das Leben der Menschen zu lernen. –

DgM076 MK Bi89 PART

DgM076 MK KronprinzY
Der Kronprinz liegt, wie der Leser leicht erkennt, im Bewegungs-Empfindungs-Naturell. Haarscharf ist dieser Typus heute biologisch und psychologisch erfaßt, seine Wesensart ergründet und an sicheren Merkmalen zu erkennen.

DgM076 Bi89 oT
Der Kronprinz hat die hohe, schlanke Gestalt, ist sehnig und doch feinnervig mit dem schmalen, langen Gesicht, der starken Nerven- und Gehirnentwicklung.
Der
Kronprinz war hochbegabt, besonders für Naturwissenschaften interessiert, er war lebensfroh, beweglich, frei und fortschrittlich eingestellt, von vornehmem, ritterlichem Charakter.
An den
zarten, fast brüchig erscheinenden mittleren Wangen in der Höhe der Region der Atmung und der Nasenflügel und abwärts, wo der Herz-, Lebens- und Seelenzug liegt, ist eine Schwäche unverkennbar, die auf eine Zartheit des Lebenswillens deutet.
Kronprinz Rudolf war daher mehr, wie es sonst bei diesem Typus mit dem schmalen und zarten Gesicht der Fall ist, von Stimmungen abhängig, stärker schwankend zwischen den Polen der Harmonie und Disharmonie.

DgM076 Bi90 oT
Die Kronprinzessin Stephanie, Bild 90, liegt, auch das ist deutlich zu erkennen, – im Bewegungs-Naturell.

NAT MK Beweg
Sie hat den langen und derben Gesichtstypus, den festen und starken Gesichts-, Nasen-, Jochbein- und Unterkieferbau. Sie besitzt das strenge und feste Gewebe, den starken Bau des Hinterhauptes, die starke Spann- und Einflußkraft in Körperbau und Haltung.
Wenn auch der Glanz einer hohen Lebenskultur über Augen und Gesicht liegt, der Grundtypus, das Naturell der Bewegung, ist unverkennbar.

DgM076 Bi90 mT
Die Kronprinzessin ist streng rechtlich denkend, willensfest und stark, sie neigt zum Herrschen, sie ist auf die Äußerlichkeiten des Lebens eingestellt und den starken Empfindungen und Gefühlen, wie sie der Kronprinz besitzt, – steht sie abwartend und abgeneigt gegenüber. Auch vermag sie seinem lebhaften interessierten Geist nicht zu folgen.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM076 89, 90 GOLD

Obwohl die Kronprinzessin alles besitzt, was dem Manne begehrenswert erscheint, – so wissen wir doch, daß diese beiden Naturelle sich zu nahe liegen, wie Ton 1 und 2, gleich der warmen Farbe, Organe und der leicht alles beherrschenden und unterdrückenden Farbe Rot, – die nicht zusammen harmonieren, siehe Fig. 92.
DgM076 MK Fig92
Fig 92.

Wenn man sagt, es sei eine Bestimmungsehe gewesen, so mag das vielleicht bis zu einem gewissen Grade richtig sein, aber sicherlich glaubten doch diese beiden Menschen, sich lieben und dauernd glücklich werden zu können.
Sie übersahen dabei die damals noch unerkannten Naturellveranlagung und wußten nicht, daß eine dauernde Harmonie kaum möglich sein würde. Wohl wirkte die momentane Anziehung, die starke Spann- und Einflußkraft der Kronprinzessin auf den sensiblen Kronprinzen zunächst anregend, sie bannte und bestrickte ihn und beeinflußte ihn in seiner schwächeren Willens- und Widerstandskraft, – welche das geistig belebte, empfindungsreiche und zarte Gesicht des Kronprinzen mit den schmalen Jochbeinen ausprägt.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM076 MK 89, 90
Beide glaubten, sich zu lieben und sich immer treu sein zu können, – es war ein guter, aber falscher Glaube. Bald stieß die kühle Rechtlichkeit und Empfindungsoberflächlichkeit den Kronprinzen ab, und die Kronprinzessin verstand seine starken wechselnden Stimmungen und Gefühle, sein starkes geistiges und seelisches Suchen nicht; – sie blieb kühl, vornehm, rechtlich und schließlich abgeneigt. Es war scheinbar alles in Ordnung, – auch der gute beiderseitige Wille fehlte nicht, - aber es war dennoch nicht in Ordnung, es fehlte der tief innerliche, seelische Zusammenhalt, worüber selbst äußere Macht, Glanz und Reichtum nicht hinwegtäuschen konnten.

DgM076 Bi91 mT

DgM076 MK KronprinzY
In diesem Zwiespalt seiner Seele und Gefühle lernte der Kronprinz die Baronesse Vetsera kennen und damit trat ein Moment in sein Leben, das er nicht vorher gesehen und womit er auch nicht hatte rechnen können. Die starke gegenseitige Neigung der beiden Personen erwachte. Damit nahte sich dem Kronprinzen das wohl instinktiv ersehnte Glück, – aber auch gleichzeitig, wie wir noch weiterhin sehen werden, ein noch viel stärkerer, scheinbar unlöslicher Zwiespalt; – denn die ganze eisenharte Strenge und Sitte seiner Gattin und der Umgebung machte sich geltend.

DgM076 Kronprinz1
Diesem doppelten, ja dreifachen Schwierigkeiten war der Kronprinz nicht gewachsen, daran scheiterte seine ganze Intelligenz, auch die Klugheit seiner Umgebung, – und sein an und für sich schwacher Lebenswille versagte.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM076 MK 89-91
Niemand sah das drohende Unheil heraufziehen, – es fehlte das tiefe und schnelle Verstehen, die alle Rätsel und Konflikte lösende Natur- und Menschenkenntnis.

DgM076 Bi91 oT
Die junge und schöne Baronesse Vetsera liegt dem Grundtypus nach im Ernährungs-Empfindungs-Naturell. Sie hat die vollen Körpermassen und, wie das große schöne Auge zeigt, auch noch ein reiches Empfindungsleben, daher die weichen Gewebe und die weichen Formen. Die Baronesse lag dem Harmonieschema nach, Fig. 92, nicht im passenden Ergänzungs-Naturell zum Kronprinzen, sondern wie Ton 6 zu 1, also sehr entfernt.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM076 MK Fig92

DgM076 MK 91, 89
Nun kommt aber noch hinzu, daß die Baronesse krankhaft veranlagt war; denn dieses große schwärmerische, traurige und tiefsinnige Auge zeigt in Verbindung mit der Ruhe, die in dem Gewebe des Gesichts liegt, das ausgesprochen melancholische Temperament.
Betrachtet man noch den etwas starren Ausdruck an Augen und Gesicht, sowie die verdickten Augenlider, die Verdickung der Gewebe an Ohr und Vorderhals, sowie die eigenartige Konstanz des Haares, so sind daraus die typischen Merkmale der Blutentmischung und der Neigung zu Fettsucht und Untätigkeit zu erkennen.

DgM076 Bi91 mT
Diese eigentümliche Veranlagung konnte der Kronprinz nicht erkennen. Die Baronesse hatte die großen, schwärmerischen und träumerischen Augen, den weichen, vollen und schönen Mund, – sie war entgegengesetzt der Kronprinzessin willensschwach und hingebend, wie die weiche Formbildung an Nasenform und Stirn zeigt, und das zog den leicht entflammten Kronprinzen an und erregte sein Wohlgefallen.

DgM076 91, 89 Gold
Infolge dieses Zustandes der Melancholie und Neigung zu Fettsucht schwankte die Baronesse von dem gesunden Zustand des Ernährungs-Empfindungs-Naturells ab und nahm mehr das Wesen des Ernährungs-Naturells an, – aber mit einem sonst nicht bei diesem Naturell zu findenden eigenartigen, wenn auch krankhaften Reiz.

NAT MK Ernähr
Lag nun die Baronesse dem Harmonieschema nach, Fig. 92, dem Kronprinzen gegenüber wie Ton 5 zu1, wie die kalte Farbe blau mit einer Beimischung des Grün zu der heißen Farbe orange, so kam die volle Komplementärharmonie zustande. Beide Menschen zogen sich daher nun noch stärker an, konnten kaum noch eine Trennung überwinden und die tragischen Konflikte steigerten sich.

DgM076 MK Bi89 PART

DgM076 MK Fig92

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie
Zunächst hatte die Baronesse alles, was dem Kronprinzen und auch seiner Gemahlin fehlte, die üppige und weiche Fülle der Formen mit dem Schmelz der Jugend und dem schwärmerischen Sinn.
Die Kronprinzessin war im Gewebe fest und straff, – bei der Baronesse fand der Kronprinz das Gegenteil und wir gesagt – unter ganz eigenartigen Nebenerscheinungen.
Dabei war die Nervenkraft des Kronprinzen auch nicht stark, – siehe das schmale Gesicht mit dem blassen Unterton, - es lag eine gewisse Überreizung vor und er hatte darum nicht die Willenskraft, den eigenartigen Reizen der Baronesse zu widerstehen. Er vergaß dabei alle Lebensklugheit, die eiserne Strenge des Hofes, die willensstarke Natur seiner Gattin, die als Bewegungs-Naturell für solche Unbeherrschtheit der Gefühle kein Verständnis aufbrachte, für die gar nicht anderes in Frage kam, als auf ihren Rechten zu bestehen.

DgM076 Bi90 oT

DgM076 MK Bi89 PART
Der Kronprinz nahm die Verkettung der Umstände zu leicht und verstrickte sich in Netze, aus denen er nicht mehr herauskam.
Denn es ist so, wie Huter lehrte, – der wie kein anderer Forscher vor ihm die freien Lieberechte der Geschlechter naturwissenschaftlich begründete, – daß der Liebe auch Treue folgen müsse. Es wäre freilich von vornherein am besten gewesen, der Kronprinz hätte eine Gattin gewählt, die in einem glücklichen Ergänzungston zu ihm lag. Nachdem er sich aber mit Stephanie vermählt hatte, durfte er, auch wenn die Wahl ihn nicht befriedigte, die Treue nicht brechen, Herzleid über seine Gattin bringen.

DgM076 89-91 Gold
Hier mußte ein sittlich vermittelnder, alle Teile zufriedenstellender Weg gefunden werden. Aber den gab es nicht, die Gesetze und höfischen Sitten waren starr und nur eine einzige Eheform galt als sittlich. Daher sollte man auch vernünftigen Gedanken im Liebesleben Raum gewähren.
Was aber nicht nötig war, das war die nunmehr folgende Tragik, die nicht nur die beteiligten Personen, sondern ein ganzes Land, ja die Welt berührte, – und aus welcher man dennoch keine Folgerungen zu irgend einer vernünftigen Reform im Liebesleben gezogen hat. Es blieb alles beim Alten.

DgM076 MK TITEL E
Zunächst hatte der Kronprinz scheinbar das volle Glück gefunden, aber wie wir bereits gesehen haben, stand es auf schwankender Grundlage. Durch sein männliches und offenes Eintreten für die Baronesse stieß der Kronprinz bei seiner Gattin auf Widerstand und er bekam die Strenge des Hofes zu fühlen.
Er verlor den sicheren Halt und dort, wo er ihn suchte, bei der Baronesse, fand er ihn nicht, sondern das gerade Gegenteil. Sobald der Kronprinz zu der Baronesse von den ihn umgebenden Schwierigkeiten sprach, verfiel sie in tiefe Melancholie und Apathie, in völlige Taten- und Willenslosigkeit und in Lebensverneinung. Das ausgesprochen melancholische Temperment machte sich geltend.

DgM076 Kronprinz1
Diese neue Lage war für den Kronprinzen unhaltbar. Er fand keine Stütze bei der Baronesse, aber endlose Hindernisse und Verständnislosigkeit in seiner Umgebung am kaiserlichen Hof.
Erst auf Grund der genauen Kenntnis der Naturell- und Temperamentsanlage, sowie der sonstigen seelischen und körperlichen Zustände läßt sich die verzweifelte Seelenstimmung, die sich hier entwickeln mußte, ermessen.
Der Kronprinz war ein Ehrenmann, kein Freund von Heimlichkeiten, er schätzte die Redlichkeit der Kronprinzessin, er liebte die Baronesse und sah diese – wohl wie er annahm, durch seine Schuld – in völlige Lebensapathie verfallen.
Er sah nicht das Krankhafte des Zustandes der Baronesse, sondern abermals seine gescheiterte Liebe.
So kam die Nacht zum 30. Januar. –
Bis in die Morgenstunde brannte das Licht in dem Gemach des Kronprinzen. Die ganze lange Nacht hat er mit sich und der Vetsera und allen Widerständen um seine Liebe gerungen. Er suchte nach einer Lösung und fand sie nicht und die Baronesse antwortete mit völliger Apathie und Lebensverneinung. Sie wollte lieber sterben.

DgM076 MK 91, 89
Da nun die lebende Kraft eines Menschen auf die eines anderen polarisierend und stark beeinflussend wirken kann, so wurde der an sich schwache Lebenswille des Kronprinzen zur Verneinung mitgerissen und zur Verzweiflung getrieben.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

DgM076 MK 89-91
Vielleicht hat die Baronesse in Wirklichkeit das alles nicht so ernst genommen, da es in ihrem Charakter liegt (die Nasenform zeigt dies typisch), nebensächliche Dinge wichtig und sehr ernste Fragen zu leicht zu nehmen. Aber der Kronprinz als Bewegungs- und Tatnaturell, als Ritter und Ehrenmann, - man betrachte nochmals sein Bild, die freie und offene Haltung der Gestalt und den impulsiven Ausdruck des Gesichts, – schritt zur Tat und mit einem plötzlichen Entschluß willfahrte er dem Wunsch der Baronesse und das Unglück war durch zwei Schüsse geschehen.

DgM076 Bi89 oT
Diese Tragik wäre nicht nötig gewesen. – Man lasse daher auch im Liebesleben vernünftige Gedanken walten und nicht nur starre und menschenfeindliche Dogmen.
Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein! Beide Menschen gingen schuldlos an ihrer eigenen Schwäche zugrunde und daran war die Umgebung mit schuld, war der eiserne Zwang schuld, der keine Rücksicht auf die freien Lieberechte der verschiedenen Personen und Geschlechter nahm, und der keine tiefere Erkenntnis der menschlichen Natur aufkommen ließ.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

Die hohe Intelligenz des Thronerben, die Freiheit, die er liebte, hätte seinem Lande noch zugute kommen können. Auch die Baronesse wäre gesund zu machen gewesen und ein vermittelnder und vernünftiger Weg hätte sich finden lassen, um die Tragik zu vermeiden und das Glück aller Beteiligten neu zu begründen.

PASSENDE GEGENSÄTZE.
Der Mann, Bild 93, liegt im Bewegungs-Naturell, das zeigen die langen, knochig hageren Gesichtsformen
DgM076 MK 93X
Bild 93. Bewegungs-Naturell

Die Frau, Bild 94, liegt im Bewegungs-Ernährungstypus, sie hat den langen und derbfleischigen Gesichtstypus.
DgM076 MK 94 mT
Bild 94. Bewegungs-Ernährungs-Naturell.
Zeichnung E. Mellerke
Beide liegen wie Ton 1 und 3 zueinander, gleich den Farben rot und violett, siehe Fig. 95.
DgM076 MK Fig95
Fig. 95

Es sind teilweise Gegensätze, die sich hier anziehen, und diese Menschen können ihrer ganzen Veranlagung nach gut miteinander harmonieren. (Natürlich sind die beiden Bilder theoretisch zusammengesetzt, die Personen haben sich nicht gekannt.)
DgM076 MK 93,94
Bild 93 und Bild 94.

Schon die vergleichende Betrachtung der beiden Bilder läßt den guten Zusammenklang vermuten. Der Mann hat das reale Tat- und Bewegungsleben ganz einseitig stark betont und die Frau hat neben der stark bevorzugten Bewegung auch noch das reale Ernährungsleben in gleichem Maße entwickelt.
Der Mann schafft und arbeitet, ist draußen in Wind und Wetter, gleichviel ob die Sonne scheint oder ob es stürmt, regnet und eisig kalt ist, – er ist wetterhart und fest, – und das, was der Mann nicht hat, besitzt neben einer ähnlichen Anlage die Frau noch dazu, nämlich das Interesse für realwirtschaftliche Dinge, für zeitweise ausgiebige Ruhe, für Essen und Trinken, für Erhaltung und Pflege des Besitzes.

DgM076 93,94 Gold
Beide sind Persönlichkeiten, die durchaus mit Kraft, Energie und Nachdruck auf dem Boden der äußeren, realen und nüchternden Tatsachen stehen. Was ihnen fehlt und was beide nicht besitzen, nämlich die dritte Seite des Lebens, die empfindungs- und gefühlsbetonte Anlage, die höher hinauf treibt, veredelt und verfeinert, die innere Welt im Menschen und den höheren Wert des Lebens hervorhebt, - stört sie nicht. Sie leben ihrer Veranlagung nach ihre eigene Welt und empfinden dieses Manko nicht, da es ihnen nicht einmal zum Bewußtsein kommt, und kein Mensch anders denken, fühlen und handeln kann, wie seine Organe hierfür sind und wie er veranlagt ist.
Sie wirken daher durch Strenge und Härte, durch straffe Zucht und Sitte herrschend in ihrem Kreis, alles muß so gehen, wie sie es haben wollen und daneben darf nichts anderes, auch wenn es gut ist, aufkommen. Sie stellen sozusagen die Macht des Besitzes, der Unternehmungen, die Geld- und Schwertesmacht dar.

DgM076 MK Fig95
Die Geistesmacht steht zurück, so wie der Oberbau beider Schädel im Verhältnis zum Gesicht und Körper schwach ist. Die Harmonie dieser beiden Menschen ist im unteren Teil des Kreisschemas dargestellt, siehe Fig. 95. Sie wirken beherrschend zunächst auf solche Menschen, die ihrer Veranlagung nach in dem Dreieck des Harmonieschemas liegen, das in Fig. 95 durch Ziffern umschlossen ist. Vereint spannen sie diese Menschen, besonders die nach der Mitte des Kreises zu liegenden tertiären und neutralen Naturelle in ihren Dienst.
DgM076 MK 93, 94 mk
Solche Naturelle, wie diese beiden Menschen mit ihren Kräften, können, wenn sie vielfach vertreten sind, ihre Macht außerordentlich festigen und erweitern. Die Natur hat aber auch hier der Vereinseitigung vorgebeugt; denn das Bewegungs-Naturell hat einerseits, wie das große Naturell-Harmonie-Schema darstellt, Sympathien zum Empfindungsmenschen und anderseits zum Ernährungs-Empfindungs-Naturell und dasselbe gilt vom Bewegungs-Ernährungstypus.

MATRIX MK 5 HELIODA Kopie

So sorgt die Natur durch die Naturelldifferenzierung und die an den Typus gebundene sympathische Neigung wiederum für den Ausgleich, damit jede dauernde und starke Einseitigkeit vermeidend und die Entwicklung im Fluß erhaltend.

BÖSE MK CHRIST
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Gerade heute, Jahr 2009, stoßen zunehmend elektro-magnetische Kräfte auf heliodische. Also in Huterscher Terminologie seiner Original-Menschenkenntnis, seiner Original-Entdeckung der Naturelle findet man gerade in Führungspositionen (einseitig  äußerliche Machtpositionen zu erhalten und sich an diese festzuklammern), den Versuch der totalen Ausschaltung der dritten Weltenergie, nämlich Empfindung, also absoluten Vorrang von Bewegungs-Naturellen teils mit disharmonischer Richtung, absoluten Vorrang von Bewegungs-Ernährungs-Naturellen, teils mit disharmonischer Richtung, absoluten Vorrang von Disharmonischen Naturellen – also kurz, genau was die Natur nicht vorsieht. Statt Vermeidung von dauernder und starker Einseitigkeit statt naturgemäß die Entwicklung im Fluß zu erhalten, das genaue naturwidrige Gegenteil ist gerade  im oberen Führungssegment in der Regel der Fall. Konsequenz: Nachhaltiges Wirtschafts-Chaos - Soziale Spannungen.

KAMPF MK HU KUPFER

Betrachtet man rückblickend die letzen zwei Jahrtausende, wird folgendes Muster erkennbar: DIE MACHT DES BESITZES, DIE GELD- UND SCHWERTESMACHT wurde und wird rücksichtslos gegen das zarte Empfindsame in der Natur menschenverachtend durchgesetzt. So ist es auch nicht verwunderlich das die einseitige diesbezügliche Kirchenmacht DIE LIEBE DES CHRISTUS überhaupt nicht tiefgreifend thematisiert.

VATICANO MK DOKU

Gerade der heutige deutsche Papst Benedikt XVI. aus Bayern hat hier zu – nämlich zu Christus - nichts zu sagen – dafür vermag dieser DOGMEN-HEILIGE in der unheilvollen Tradition der ältesten Firma der Welt, PAPSTTUM, seine gesamte Energie für Kirchen-Dogmen einzusetzen, um eben die naturwidrige dauerhafte Einseitigkeit, nämlich die Macht des Besitzes, die Geld- und Tötungs-Macht aufrechtzuerhalten. VATIKAN = GEDANKEN- / GLAUBENSKONTROLLE. (City of Rome - andere zwei dieser "TRINITY-CONTROL-CITIES": CITY OF LONDON = GELDKONTROLLE UND WASHINGTON DISTRICT OF COLUMBIA, PENTAGON = EXEKUTIV-KONTROLLE = MENSCHEN-TÖTUNGS-MANAGEMENT)

ENTHUELL MK BACON LUZI

Das Dogma des definitiv naturwidrigen Zölibats, also Gottesmänner müssen ohne Frau und natürlichen Geschlechtsverkehr ihr Leben pervertiert bis zum Tod gestalten, macht gerade diese männliche Sekte der Katholischen Kirche prinzipiell sehr anfällig für sexuelle Abwegigkeiten. Bezeichnung "Sekte" deshalb, da dies nur für diesen winzigen Kreis der Dogma belasteten Kirchenmänner gilt, für den gesunden Menschen, also dem natürlichen Regelfall, überhaupt nicht.

WAHRHEIT MK GOLD

So ist es wohl nicht verwunderlich, daß gerade unsere schutzbedürftigen Kinder, von diesen meist älteren Herren Opfer von sexuellen Übergriffen werden. Wer wie das Papsttum in extrem langer Kirchen-Tradition naturwidrig Dogmen zementiert, kreiert doch im Kern nur Leid für Schutzbefohlene und für diese gehirngewaschenen Kirchenmänner selber, die glauben dies sei Gottgewollt und deren Opfer, meist Kinder- und Jugendliche. Das so lebenswichtige Weibliche Element wurde in dieser Papsttum-Sekte faktisch ausgeschaltet.]

KRETSCHMER XXX
Scheinbar planlos vollzieht sich das Geschehen unter den Menschen und dennoch liegt am Ende in dem bunten Spiel des Lebens Sinn und Ordnung, – und der Plan der Natur wird verständlich durch die Naturellentdeckung. [ORIGINAL = CARL HUTER. PLAGIAT, FÄLSCHUNG, WISSENSCHAFTSBETRUG = PSYCHIATER ERNST KRETSCHMER] Auf alle erdenkliche Weise kann daher der Mensch sein Glück versuchen und auch finden, aber dem tieferen Sinn, der in der Natur liegt, die alles vom Niederen zum Höheren treibt, dient er am Ende bewußt oder unbewußt, gewollt oder ungewollt.

NAT-LAW TRANSFORMATION
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: So ist heute - in der so bedeutsamen Jetzt-Zeit dem TRANSFORMATIONSZEITALTER VOM „ELEKTRISCHEN ZEITALTER INS LICHT ZEITALTER, DEM REALEN GOLDENEN ZEITALTER, dieser bedeutsamen Transformation des Menschen in den Jahren 2009 bis 2012, DIE VÖLLIGE OFFENLEGUNG bzw. DAS TOTALE AN DIE OBERFLÄCHE KOMMENDE UNMASKIERTE BÖSE.

BÖSE MK LAW

DIE sich zunehmend nicht mehr im Geheimen tarnenden NOCH SEHR MÄCHTIGEN DUNKELKRÄFTE (Globales Satanisten-Netzwerk mit Verstrickung auch sehr hochgestellter Personen des Establishments inklusive Kinderschändung, okkultes Morden, etc. Stichworte Bilderberg, CFR, 322, Freimaurer hohe Grade, etc.) die selbst sehr klar für IHR SELBST INSZENIERTES SATANISTISCHES MENSCHENNEGIERENDES PRINZIP (ca. 90% getötet und 10% Rest Tier-Menschen-Sklavenhaltung, SO IHR PLAN, WIRD JEDOCH SCHEITERN) und seinem FINALEN MENSCHHEITSVERNICHTUNGSPROGAMM (BEISPIELSWEISE DURCH IMPFUNG DER SATANISTEN-GRIPPE / Schweine-Grippe, und andere Maßnahmen) sich dezidiert positioniert haben, auf der einen Seite.

BÖSE MK BABY IMPF

(BEISPIELSWEISE DAS PRAKTIZIERTE ADMIRALS-RECHT IN DEN U.S.A. STÜTZT LETZTENDLICH DIESES BÖSE, DA PER SE SO KONSTRUIERT, d.h. "WAHRHEIT IST KEINE VERTEIDIGUNG")

NAT-LAW TRIUMPH MK

HELIODA GOLD

und eben auf der anderen Seite das CHRISTUS-PRINZIP, LEBENSLICHTSTRAHLKRAFT, HELIODA, IN UNSEREN 6 BILLIONEN ZELLEN, ALSO KURZ DIE LICHTERGIESSUNG IM MENSCHEN = INDIVIDUELLE STÄRKUNG DER HELIODA, ALS LEBENS-LICHTSTRAHL-LEITKRAFT, KURZ DIE HÖHERE NATUR IM MENSCHEN, NATURWISSENSCHAFTLICH VON HUTER (NICHT FALSIFIZIERBAR) NACHGEWIESEN, DAS HERAUSTRETEN AUS DER GRAUEN MASSE ALLER BETREFFENDEN GUTEN MENSCHEN UND DAS UNMISSVERSTÄNDLCHE UNUMKEHRBARE KLARE ENTSCHEIDEN FÜR DAS WAHRE UND SCHÖNE, DEM CHRISTUS-PRINZIP, IST INDIVIDUELL NUN FÜR JEDEN MENSCHEN AUF UNSEREM HEIMATPLANETEN ERDE ÜBERLEBENSNOTWENDIG!

HU-HEL 07 LIEBE
BEISPIELHAFT IST DIESEN PIONIER-WEG ALS ERSTER MENSCH CARL HUTER (1861-1912) VOR HUNDERT JAHREN GEGANGEN, UM AUCH NOCH DEN GEFÄHRLICHSTEN RAUBTIERMENSCHEN, DER WISSENSCHAFTLICH EXTREM SCHWER ZU FASSEN IST, DER NACHWELT KRISTALLKLAR ZU OFFENBAREN UND NATURWISSENSCHAFTLICH ZU BESCHREIBEN, GENANNT DER „HA-TYP“.

HITLER MK TITEL DGM2

IN NAZI-DEUTSCHLAND, DER ZWÖLFJÄHRIGEN DEUTSCHEN ABSOLUTEN DUNKELZEIT-EPISODE, WAR ES GERADE DIESER TYPUS, DER DEUTSCHLAND DEN UNTERGANG GARANTIERTE, SEIN NAME LAUTET JOSEPH GOEBBELS, DER DAMALIGE REICHSLÜGENMINISTER. NÄHERES ZU DIESER SUGGESTIONS-TRAGÖDIE UNTER WWW.CHZA.DE (RUBRIK „LICHT“! DIE CHRISTUS-LIEBE WURDE DAMALS IN NAZI-DEUTSCHLAND DURCH DIE NATIONAL-SOZIALISTISCHE EINHEITS-PSEUDO-STAATSRELIGION UND SEINEM DEUTSCHEN „MESSIAH“ UND „FRIEDENSENGEL“ ADOLF HITLER ERSETZT.

HINDENBURG MK TITEL DGM3

HEUTE SCHEINT IN DEN U.S.A. EIN AMERIKANISCHER, ODER DOCH „NUR“ AFRIKANISCHER? (EINDEUTIGER WISSENSCHAFTLICH VERIFIZIERTER GEBURTSNACH VON OBAMA FEHLT) „NEUER MESSIAH“ BARACK OBAMA IM WEISSEN HAUS (FREE-MASON TERMINOLOGIE = SCHWARZES HAUS!) DEN WELTUNTERGANG FÜR ALLE VÖLKER ZELEBRIEREN ZU DÜRFEN. OBWOHL GERADE MAL 9 MONATE IM AMT ERHÄLT DIESER MENSCH SCHON DEN FRIEDENSNOBELPREIS (FREE-MASON TERMINOLOGIE: FRIEDEN = KRIEG! ALSO DER FARBIGE/SCHWARZE MANN UND SEINE VIEL MÄCHTIGEREN HINTERGRUND-DUNKELMÄNNER IM SCHWARZEN HAUS) DIESE "SCHWARZES-HAUS" MÄNNER UND FRAUEN DÜRFEN SICH AB SOFORT MIT DEM TITEL KRIEGSWELTPRÄSIDENT SCHMÜCKEN. MAL SEHEN OB DIESER OBERKOMMANDIERENDE BUBI-PRÄSIDENTEN-MIME OHHBAMA DAS ZEUG ZUM GRÖSSTEN FELDHERR NACH ADOLF HITLER HAT UND NOCH MEHR LEID VERURSACHT ALS DAMALS STALIN, CHURCHILL, GOEBBELS & HITLER UND INSBESONDERE IHRE DAMALIGEN AMERIKANISCHEN, ENGLISCHEN, RUSSISCHEN UND FRANZÖSISCHEN FINANZIERS. STICHWORT WALLSTREEET FINANZIERTE DEN AUFSTIEG VON ADOLF HITLER TATKRÄFTIG MIT. AUCH DER BUSH-CLAN, PRESCOTT BUSH FINANZIERTE ADOLF HITLER UND NAZI-DEUTSCHLAND.

DEFEAT MK PEACE WAR HALO
DIESE OFFENLEGUNG VOM GEFÄHRLICHSTEN MENSCHEN-TYPUS DURCH CARL HUTER, DEM GROSSMEISTER DER MENSCHENKENNTNIS IN TRADITION MIT DEM GRÖSSTEN DEUTSCHEN KÜNSTLER, NÄMLICH ALBRECHT DUERER ("VIER BÜCHER MENSCHLICHE PROPORTIONEN") HAT IHN SO VIEL KRAFT GEKOSTET, DAS HUTER SCHON MIT NUR 51 JAHREN IN DRESDEN 1912, DEM SCHÖNEN „ELBFLORENZ“, AN HERZSCHWÄCHE MILDE VERSTARB. MONATE VORHER VERSANK DIE „TITANIC“ – ALS SYMBOL EINSEITIGEM NATURWIDRIGEN ÜBERZOGENEN MATERIALISMUS GEGEN GEIST UND MAHNUNG ZUR UMKEHR.

Huter DgM 100
DAMALS HATTE DIESER WUNDERBARE MENSCH UND SEINE SO BAHNBRECHENDE UND BEDEUTSAME ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS-WISSENSCHAFT ZU WENIGE FÖRDERER AUCH UND GERADE IN HÖHEREN WOHLWOLLENDEN ESTABLISMENT-KREISEN, WENN AUCH BERÜHRUNGEN MIT ENTSPRECHENDEN REGENTEN STATTGEFUNDEN HATTEN. HEUTE IST DIE GROSSE ZEIT GEKOMMEN, DIESE MENSCHENKENNTNIS ZUM ABSOLUT TREFFENDEN TIMING ALLEN GRATIS ZU PRÄSENTIEREN – IM ÜBERLEBENSNOTWENDIGEN KONTEXT UND ALS GESAMTSCHAU-DIGITAL. DAS VOLKS-INTERNET IST HIERZU DAS IDEALE MEDIUM. HIERMIT IST DIE GRUNDLAGE GESCHAFFEN, DASS JEDER GUTE MENSCH AUF DER ERDE, MITTELS ZUKÜNFTIGER WELTWEITEN WISSENSCHAFTSSPRACHE DEUTSCH, DA HIERFÜR AM BESTEN GEEIGNET, SEINEN PERSÖNLICHEN „MASTER-KEY“ ZUR GLÜCKSELIGKEIT SICH SELBSTÄNDIG ERARBEITEN KANN. HIERFÜR OFPRERTE MEINE WENIGKEIT, HERR MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM, SEINE GESAMTEN MATERIELLEN BEQUEMLICHKEITEN].

PGS MK ANZEIGE
Man betrachte nochmals die beiden Bilder, um zu erkennen, daß bei aller realen Tatkraft und Energie das Empfinden doch sehr stark zurücksteht. Die Kinder aus solchen Ehen sind vielfach sehr reale und kalte Naturen.

DgM076 93,94 Gold
Es gibt für diese beiden Naturelle natürlich auch andere glückliche Ergänzungen, – aber die hier dargestellte liegt im Rahmen der naturbedingten Harmonien. Die Natur scheint demnach das Liebesglück der Menschen in erster Linie zu betonen, und daher ist auch die Treue eine naturgebotene, sittliche Pflicht. Aber wenn Menschen unglücklich in ihrer Liebe sind, dann sollte man doch den Weg zu neuem Glück offen lassen und nicht durch unnatürliche Ideen und Dogmen erschweren.

DIE VERBINDUNG ZWISCHEN DISHARMONIE UND ERNÄHRUNG
Fig. 96 zeigt das Schema zu dieser Berechnung. Der Mann, Ton 1, liegt im disharmonischen Naturell, die Frau liegt nach dem Schema als Ergänzungs-Naturell im 3. Ton.

DgM076 MK Fig96
Diese Verbindung paßt so, wie die Farben schwarz und blau zueinander stehen.
Die Zusammenstellung ist günstig und so stehen auch
die beiden Menschen Bild 97 und 98 ihrer Naturellveranlagung nach gut zueinander.

DgM076 MK 97,98 XX
Das disharmonische Naturell hat extreme Anlagen und Neigungsrichtungen, und das Ernährungs-Naturell besitzt den Gleichmut, in sich eine gewisse Gemütskälte und läßt sich durch Disharmonien nicht aus der ruhigen Gemütsverfassung bringen. Es bleibt abwartend, unbeeinflußt, wie die kalte Farbe blau dem Schwarz gegenüber ihren Charakter bewahrt, aber doch noch Tönung und Glanz erhält.

DgM076 MK 97
So kann der Mann mit seiner Disharmonie niemals recht ankommen und das Zusammenleben verläuft gemäßigt.
Worin liegt nun die Disharmonie des Mannes? – Wir sehen, daß der Kopf- und Gesichtsbau zu stark in die Breite geht, es wirkt hier ein Übermaß an elektrischer Energie. Das hat neben der Neigung zur Verneinung auch eine gute Seite, – der Mann sorgt stark für den Erwerb, wie der breite untere Seitenkopfbau lehrt, der allerdings nach dem Proportionsmaß zu stark aus der guten Norm fällt. Das Ohr ist dabei tief angesetzt, – daher bleibt der Sinn kühl und der Mann kann im Erwerb mit Ruhe brutal werden; darauf deuten auch die eng liegenden und tief gerichteten Augen und die Willenshärte, die am Mund liegt.

DgM076 Bi98 mT
Der starke Erwerbssinn des Mannes ist der Frau gerade recht, – es ist auch ihre starke Seite; sie hat die breiten fleischigen Gesichtsformen, – sie sorgt zuerst für sich, – und die harte Seite des Mannes berührt sie nicht.
Dabei ist das Gewebe des Mannes fest, wie eisern; auch das Gewebe der Frau ist derb;- das verträgt sich. Die Derbheit im Charakter des Mannes, die sich in der Nasenform, in der Oberlippe, an Mund, Kinn und Wangen ausprägt, – stört die Frau nicht. Diese Wesensart erscheint ihr als männlich und natürlich, – sie gibt ihm recht und das tut ihm wohl, – und ihre Lebensart beeinflußt es nicht. Sie bleibt wie sie ist. Die Charakter- und Sinnesart beider steht in gutem gegenseitigem Verhältnis.
Das Oberhaupt des Mannes zieht sich hoch hinauf, – mag er hart und unverbindlich nach außenhin handeln, für die Seinen entfaltet er Verbindlichkeit und Sorge, was die Frau wohlgefällig aufnimmt, – und so verläuft alles äußerlich in Harmonie.

DgM076 Bi97 mT
Das sind einige Hauptpunkte dieses Zusammenklanges. – Und die Kinder? – Für diese sorgen beide gut, ganz in ihrer Art. Sie führen ein Dasein auf materieller und rein realer Grundlage, und etwas Weiteres wünschen sie nicht. Das Leben verläuft gut so. – Ideale vererben sie außer den gekennzeichneten, – und wenn die Kinder ebenso veranlagt sind und nicht anders und kaum anders sein können, so ist ihnen das recht, – sie leben ihr Leben aus, gemäß ihrer Naturellanlage.

DgM076 MK 98
Die Zusammenstellung hier ist eine theoretische, um zu zeigen, wie eine solche Naturellverbindung im großen ganzen ihren Verlauf nimmt. –

NAT MK Empf
Man stelle sich aber ein Empfindungs-Naturell als Frau dieses Mannes vor, oder ein Empfindungs-Naturell als Mann dieser Frau und der unmögliche Zusammenklang, das Unglück wäre da. In dieser Naturellharmonielehre liegen Liebes- und Lebensgesetze, – die gar nicht von der Hand zu weisen sind, die praktisch, einfach und vernünftig sind und gar nicht besser sein können.

Der Leser betrachte Bild 99 und die Harmonieberechnung Fig. 100.
DgM076 MK 99 Part
Bild 99. Vater, Mutter und Kind
Der Vater geistig, die Mutter arbeitsam und strebsam.
Der Mann, mittelgroß mit breitem Körper, vollen Kopf- und Gesichtsformen und sehr intelligentem Ausdruck, liegt im Ernährungs-Empfindungs-Naturell.

DgM076 MK Fig100
Fig. 100
Die Frau mit dem hageren Gesicht, den starken Jochbeinen und dem kräftigen Untergesicht, dem schmäleren Rumpfbau und den langen kräftigen Gliedern liegt im Bewegungs-Naturell.
Nach dem Harmonieschema, Fig. 100, liegen sich die beiden Menschen gegenüber wie Ton 1 und 5, gleich den Farben rot und grün.

DgM076 Bi99 mT
Das paßt zusammen und gibt einen guten Klang.
Ganz der Naturellanlage nach ist der Mann geistig arbeitsam uns strebsam und die Frau körperlich arbeitend und strebsam.
Das Auge des Mannes hat den verinnerlichten Blick, ein Zeichen der geistigen Tätigkeit, die ihm zusagend und recht ist; denn mit der weichen Fülle seines Körpers könnte er beim besten Willen, vor allen Dingen nicht angestrengt körperlich arbeiten. Dafür wäre auch der Magnetismus der Knochen zu schwach. Aber geistig in Innenräumen tätig zu sein, das liegt ihm, da er der körperlichen Veranlagung nach mit wenig Bewegung auskommt und doch dabei gesu
nd bleibt.
Außerdem wird das Gehirn durch die starke Ernährungsanlage, siehe den beleibten Rumpf, leicht und gut ernährt und durchblutet, sodaß er bei sitzender Beschäftigung sehr viel zu leisten imstande ist.

DgM076 MK 99 Part
Die Frau dagegen hat den aufmerksamen, nach außen auf die Dinge der Umwelt gerichteten Blick, ein Zeichen, daß sie körperlich tätig ist. Das liegt ihr gut, denn die Spannkraft liegt hier in den Knochen und den festen straffen Muskeln, in den langen Beinen, den langen Armen und der kräftigen Hand. Sie schafft freudig und rüstig von früh bis spät.
Sollte sie aber geistig tätig sein, so würde ihr das sehr sauer werden, auf die Dauer gar nicht gehen und sie würde auch nur wenig leisten, dabei unzufrieden und auch noch krank werden. Schon eine Brief zu schreiben, fällt ihr schwer, – es strengt den Kopf zu sehr an, würde sie sagen, – und auch die Gedanken fehlen. Daher ist es gerade so, wie es ist, recht.

Daß ihr Mann geistig so angestrengt tätig sein kann, imponiert der Frau sehr, denn sie könnte es nicht.
Und daß die Frau körperlich so angestrengt tätig ist, imponiert dem Manne sehr, sie macht alle sehr schön und sauber zurecht. Er bewundert diese Fähigkeit, sie kommt ihm zugute, denn er könnte körperlich nicht so angestrengt tätig sein.

Dabei ist die Frau durchaus nicht streitsüchtig oder rechthaberisch, wenn sie auch in ihrem Reich herrschen will, was er ihr nicht streitig macht. So ergänzen sich die beiden Eheleute auch im Charakter in der günstigsten Weise und es herrscht Harmonie.

DgM076 MK 99
Es ist eine ernste Ehe, eine Ehe der Treue und Pflichterfüllung. Man betrachte bei beiden Eheleuten das offene Auge, das offene Gesicht, sie sind beide streng ehrlich und rechtschaffen, – denn beide Gesichter sind hell und licht. Sie gehen ihren streng rechtlichen und ordentlichen Lebensweg. Untreue kommt überhaupt nicht mal in Gedanken in Frage, sie nehmen Pflichten auf sich, sind stetig, fest und sich gleichbleibend. Sie sind sparsam und wirtschaftlich und ein leichtes, seichtes, pflichtloses Leben kommt für sie überhaupt nicht inbetracht. Sie sind auch äußerlich einfach und doch sehr sauber und korrekt. Hier gilt so recht das alte Wort: „Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis.“

Sie sind so einfach, ordentlich, schlicht, bieder und korrekt, wie die ganze Haltung es deutlich zeigt.
Und nun das Kind. – Es ist ein liebes Mädchen mit einem sehr regelmäßigen Gesicht, gut geformtem Mund und lieben, ernsten, schönen und offenen Augen.

Warum ist das Kind nun gerade ein Mädchen? Diese Frage kann man wohl recht beantworten. Da alles Leben aus Liebe entsteht und Liebeskraft gleich Zeugungs- und Schöpferkraft ist, – so schloß Huter, daß die größere Liebe über das Geschlecht entscheidet. Und diese, so ist wohl anzunehmen, lag hier bei dem Manne, weil er an und für sich als Ernährungs-Empfindungs-Naturell das stärkere Empfinden besitzt, die Schöpferkraft aller Zellen, aus welcher sich die Liebe entwickelt. Daher entsteht das, was er liebt, das gegenteilige Geschlecht. Doch das nur nebenbei.

Man könnte fast sagen, das Mädchen hat etwas von dem tiefen Lebensernst von Vater und Mutter und nimmt eine harmonische Lebensrichtung an. Man betrachte das Gesichtchen aufmerksam, um das bestätigt zu finden. Das Kindchen hat also von beiden Eltern etwas vererbt und darüber hinaus hat es noch mehr, was beide Eltern nicht haben, was aber in ihrem Zusammenklang liegt, – die Richtung zur Harmonie des Lebens.
Die aufmerksamen Eltern merken das sehr wohl an ihrem Kinde; es hat etwas besonderes, was sie gerne sehen, eine äußerst ruhige Lebensvernünftigkeit totz seiner Jugend, gepaart mit vielseitiger Anteilnahme.
Man kann sich die innerliche Freude der Eltern an ihrem Kinde vorstellen, es ist ihr ganzes Glück, ihr Kleinod. Und alle Liebe, die sie geben können, übertragen sie auf das Kind. Da nun die Liebe Lebensentstehungs-, Lebenswachstums- und Lebenserhaltungskraft ist, die Hauptnahrung – wenn man so sagen darf – für das Kind, so gedeiht es sichtlich, ist gesund und voller Leben und gibt die Liebe, die es so nötig hat wie das liebe Brot, auch wieder durch sein liebes Wesen an die Eltern zurück.
Über sich hinaus höheres Leben zu schaffen, auch das liegt in des Menschen Hand, – und am Ende sind die Eltern für Körper, Geist und Seele des Kindes verantwortlich. – Darum ist der gute Zusammenklang der Eltern, die Harmonie in der Ehe so wichtig, weil dadurch das Kind das Beste erhält, was die Eltern geben können, eine starke Lebenskraft und sehr gute körperliche und geistige Veranlagung.

(Man sieht aus der Beschreibung, daß das einfache Leben viel mehr des Bemerkenswerte bietet, wie man gemeinhin glaubt, nur muß man es echt und wahr zu erfassen versuchen.)
Man wird vielleicht einwenden, daß nach der Vererbungslehre die Chromosomen in der befruchteten Mutterzelle die Hauptrolle spielen, welche oft das Erbgut weit zurückliegender Vorfahren dem Kinde übertragen und der geschilderte Zusammenklang der Eltern wäre von geringer Bedeutung. Aber darauf ist die Antwort leicht gegeben. Es wirken in der Zelle außer den Chromosomen auch die sehr wichtigen Zentrosomen, die Lebenslichtstrahlen, von denen das Leben selbst unmittelbar abhängig ist, – und diese sind heutzutage noch so gut wie gar nicht erforscht. Sobald man erst beginnt, das Zentrosoma und seine Kraft zu erforschen, wird man bestimmt dazu kommen, die derzeitige Ansicht zu berichtigen; denn das praktische Leben bestätigt die obigen Darlegungen auf Schritt und Tritt.
Im Zellzentrosoma liegt die geistig schöpferische Liebens- und Lebenskraft der Zelle. Wenn die Zellzentrosomastrahlung sehr schwach ist, dann ist die Zelle krank und dem Tode geweiht, – das lehrt die sogenannte amitotische Zellteilung. Je stärker die Liebe der Eltern vor, während und nach der Zeugung und während des Wachstums des Kindes ist, umso stärker ist dessen Liebes-, Lebens-, Geistes- und Beglückungskraft und entsprechend günstig entfalten sich die aus langen Vorfahrenreihen zusammentreffenden Anlagen.
Das erst ist die von Huter gefundene ganze Wahrheit über Liebe, Ehe und Vererbung.

wahrheit Gold
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Bitte die großartige Persönlichkeit Carl Huter (1861-1912) – dem so bedeutsamen naturwissenschaftlichen Begründer der Original-Menschenkenntnis, Nicht-Akademiker und Privatgelehrter, nicht mit seinem namensgleichen Sohn, Heinrich Carl Huter, dem späteren in Deutschland sehr bekannten Astronomie-Publizisten mit seiner in Deutschland größten diesbezüglichen Publikationen verwechseln. Der Sohn vom Begründer der Menschenkenntnis und insbesondere seinen zugrundeliegenden Kräften in der lebenden Zelle hat sich weniger mit Fragen der Astrologie beschäftigt. Übrigens prägte der namensgleiche Sohn von Carl Huter (1861-1912) den Begriff „NEUES DEUTSCHLAND“, welches später der Kunst-Staat DDR für seinen Einheits-Progaganda-Quark mittels Ein-Partei-Meinungs-Diktatur-Zeitung übernahm. West-BRD-Bürger mögen bitte nicht glauben, sie hätten eine aufrichtige und echte pluralistische Meinungs-Publikation erleben dürfen, diese war nur viel kaschierter und mittels Psycho-Tricks suggestivkräftiger. Auch hier nur gezielte Lenkung zum Transatlantischen Meinungs-Diktat, ohne das dies die meisten dumm und blöd gehaltenen Wessies überhaupt kapierten, da im Kalten Krieg das Spiel „Goldener materialistisch Reicher Wesen (Schaufenster des Westens) vs. Arme Ost-Zonen-DDR (Motto bei Euch armen DDR-Leuten war doch alles Scheiße) wirkungsvoll zelebriert wurde, bis es nach der sogenannten Wiedervereinigung von zwei Toten, BRD-Alt und DDR, ehemalige Kunst-Staaten wurde als damals fremdbestimmte Konstrukte in Paris vom damaligen Außenminister Baker faktisch aufgelöst. Datum: 18. Juli 1990! Wie es dann möglich sein sollte, das nach faktischer Auflösung diese zwei für tot erklärten Monate später also diese von Beginn an Tot-Geburten, BRD & DDR, doch noch wiedervereinigt werden konnten, deutet unmißverständlich auf die TOTALE VERARSCHUNG DER GESAMTDEUTSCHEN BEVÖLKERUNG, UND DAS SICH VERARSCHEN LASSEN VON GROSSTEILEN DES DEUTSCHEN VOLKES. Noch heute, Jahr 2009, läßt sich der „Deutsche Michel“, nun Ost und West gerne verarschen und läßt sich alles bieten. KEIN VOLK AUF DER ERDE WURDE DIE LETZTEN 150 JAHRE IN SEINEM LEGITIMEN VÖLKERRECHT, MENSCHENRECHT, INDIVIDUAL-RECHT, FREI UND SELBSTBESTIMMT ZU LEBEN, SO BETROGEN, HINTERGANGEN UND UNTERDRÜCKT, WIE EBEN DAS DEUTSCHE VOLK. FAST ALLE ERFINDUNGEN IN DIESEN LETZTEN 150 JAHREN, CA. WELTWEIT 90 % STAMMEN AUS DER WELTBESTEN SCHÖPFUNGSLEISTUNG DEUTSCHER AUFRICHTIGER ARBEITS-SCHAFFENS-LEISTUNG VOR DENEN SICH INSBESONDERE DAMALIGES BRISCHES EMPIRE MIT RECHT IN SEINEN AMBITIONEN AUF WELTBEHERRSCHUNG FÜRCHTETE. TROTZDEM WIRD DEUTSCHLAND NACH ECHTER BEFREIUNG UND WIEDEREINSETZUNG SEINES FAKTISCH GÜLTIGEN DEUTSCHEN REICH STATUS (nicht Dritte Reich Episode gemeint) - schon in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts - DER GESAMTEN MENSCHHEIT UND JEDEM INDIVIDUUM ZUM GOLDENEN ZEITALTER ALS LEIT-NATION UNUMKEHRBAR GARANTIEREN.
FAZIT: DAS ENDE DER TRANSATLANTISCHEN ENGLISCHEN UND AMERIKANISCHEN NOCH MÄCHTIGEN DUNKELKRÄFTE, ANGEBLICH NEUE WELTORDNUNG, WIRD ALS KARTENHAUS DEFINITIV FALLEN (koordiniert mittels ihren global hochvernetzten Geheimgesellschaften, die dank des Volks-Internets nicht mehr geheim sind, beispielsweise BILDERBERGER, Skull&Bones/322, CFR, etc). FRAGE IST NOCH OFFEN, OB BLUTIG IN EINEM DRITTEN WELTKRIEG MIT ATOMWAFFEN ODER FRIEDLICH.
SPRACHE DEUTSCH DER DENKER- UND DICHTER-NATION UND DER ERFINDER-NATION WIRD IN ZUKUNFT GLOBALE WISSENSCHAFTSSPRACHE SEIN, DA HIERFÜR AM BESTEN GEEIGNET.
CARL HUTERs NICHT-AKADEMISCHE MENSCHENKENNTNIS, DIE HEUTIGE PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE WIRD HIERBEI MITTELS NATURWISSENSCHAFTLICH VERIFIZIERTER ORIGINAL-NATURELLEHRE UND SEINEM WELTBESTEN HARMONIE-SCHEMA HARMONISCHE UND SOMIT ZUSAMMENPASSENDE FAMILIEN UND ENTSPRECHEND HOCHTALENTIERTE NACHKOMMEN GARANTIEREN. DER MENSCH WIRD WIEDER AN SEINE PER SE UNBEGRENZTE POTENTIALITÄT ALS MATERIELLES WESEN & LICHTWESEN UMUMKEHRBAR RÜCKGEBUNDEN.
FÜR DIE HERAUSKRISTALLISIERUNG INSBESONDERE VON BEFÄHIGTEN AUFRICHTIGEN, REDLICHEN FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEITEN WIRD IN NAHER ZUKUNFT CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTIS EINE ZENTRALE ROLLE SPIELEN. GEGENWÄRTIGE INKOMPETENTE OBERSTE FÜHRUNGS-PERSONAL-NIETEN, IMMER GEGEN DIE INTERESSEN DER VÖLKER, INSBESONDERE DIE BELIN-JUNTA, BILDERBERGER MERKEL UND IWF-KÖHLER DEM DEUTSCHEN VOLK ALS BUNDESPRÄSIDENTEN-MIME UNTEGEJUBELT GEHÖREN MEINER MEINUNG NACH ANGELKALGT UND DANN LEBENSLANG RECHTMÄSSIG VERURTEILT IN DEN KNAST. GERADE DIE GLOBALEN FÜHRUNGS-ELITEN SIND TEILS SELBST OFT IN OKKULTEN SATANISTISCHEN ZIRKELN VERSTRICKT, TEILS SOGAR MITGLIED UND TEILS AUCH SELBST MMIT BETEILIGT AN KINDES-MISSBRÄUCHEN, OKKULTEN RITUAL-MORDEN.
DIESE OKKULTEN RITUAL-MORDE WURDEN AN ANSCHULDIGEN KINDERN IM GROSSEN STIL MIT VERMUTLICH INSIDER-WISSEN PERSÖNLICH VON MERKEL (KÄSNER) UND DEM IWF-KÖHLER (schlechter BRD-Präsidenten-Mime) – GENAU AM 5. JAHRESTAG DES EBENFALLS SELBSTINSZENIERTEN TERRORAKTES MIT ÜBER 200 TOTEN IN MADRID - IN SÜD-DEUTSCHLAND HAUPTSÄCHLICH AN DER ALBERT-VILLE-SCHULE IN WINNENDEN EXEKUTIERT. MEDIEN-WIRKSAM ZUR DEUTSCHEN VOLKSVERARSCHUNG WURDEN NATÜRLICH WIE ÜBLICH TOTAL FALSCHE FÄHRTEN UND MEDIEN-DARLEGUNGEN FÜR DIE DENKFAULEN UND GLEICHGÜLTIGEN UND/ODER NAIVLINGEN DES DEUTSCHEN MICHELS DREIST GELEGT UND DUMMDREIST VERKAUFT, KURZ: ALLES LÜGE. (Täter laufen frei herum, Tim K. war definitiv nicht der Täter. Es handelte sich definitiv nicht um einen unkontrollierten Amoklauf, sondern genau um das Gegenteil, es wurde die reguläre Polizei mit anständigen Menschen total ausgeschaltet und total kontrolliert mittels bis ins letzte Detail minutiös geplanten Aktionen von Sonder-„Polizei-Kommandos“, die den mindestens drei Mördern ihr unvorstellbar brutales, kaltblütiges und exakt vorbestimmtes und gezieltes Morden der insgesamt 16 Personen, Tim K. extra, ermöglchen sollten und ebenso ihr Entkommen.
ENDZEIT ALLER MARIONETTEN-REGIERUNGEN DER NOCH MÄCHTIGEN DUNKELKRÄFTE IST NAH. NICHT DER EINZELNE MENSCH, NICHT DIE VÖLKER DER ERDE MÜSSEN SICH FÜRCHTEN, SONDERN DIESE MEGA-PSYCHO-SOZIOPAHTEN SELBST, KISSINGER, BUSH-CLAN, CHENEY, ALLE BANKSTER, ROTHSCHILD, ROCKEFELLER, UND UND UND, FÜRCHTEN SICH TOTAL VOR DEN ERWACHENDEN INDIVIDUEN. IHR GANZER TOTAL GRÖSSENWAHNSINNIGER MEGA-BULSHIT-WELTEROBERUNGSPLAN SEIT MEHR ALS 200 JAHREN DROHT NUN WIE EIN KARTENHAUS ZUSAMMEN ZU KRACHEN.

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV FORDERT DIE WIEDER-INKRAFTSETZUNG DES NOCH IM KOMA LIEGENDEN DEUTSCHEN REICH (VON ALLEN JURISTISCHEN HIERARCHISCHEN INSTITUTEN WIEDERHOLT SCHRIFTLICH BEKRÄFTIGT UND NACH MEINEN PRIVAT-RECHERCHEN DIE EINZIGE VERBLEIBENDE LEGALE LÖSUNGS-POTENTIALITÄT IM EINKLANG MIT DEM DEUTSCHEN VOLK EINE ORDNUNGSBEMÄSSE VERWALTUNG UND REGIERUNG ZU INSTALLIEREN IN SELBSTBESTIMMUNG.

FAKTISCH HAT ES DEFINITIV EINE ORDNUNGSGEMÄSSE, GESETZEN EFÜLLENDE, DEUTSCHE VEREINIGUNG NICHT GEGEBEN. FAKTISCH WURDEN MIT WIRKUNG ZUM 18. JULI 1990 DAMALIGE FREMDBESTIMMTE KUNSTSTAATEN, BRD UND DDR, AUFGELÖST UND DIESES DAMALIGEN AUSSENMINISTERN, U.A. GENSCHER, IN PARIS, DURCH DAMALIGEN U.S.-AUSSENMINISTER BAKER AUCH UNMISSVERSTÄNDLICH DARGELEGT.
ES IST NUN DIE ZEIT GEKOMMEN FÜR DAS FINALE ENDE DES SEIT FAST 20 JAHREN STATTFINDENDEN GIGANTISCHEN SCHWINDELS GEGENÜBER DEM SYSTEMATISCH DESINFORMIERTEN DEUSCHEN VOLKES DURCH DIE INSZENIERUNG DES „RIESEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND SCHMIEREN THEATERS“ – 60 JAHRE DEUTSCHE VOLKSVERARSCHUNG DURCH SEINE REPRÄSENTANTEN IST GENUG! SELBST DIE ELEMENTAREN ÜBERLEBENSBEREICHE DER DEUTSCHEN BEVÖLKERUNG (BEZAHLBARE GESUNDE GRUNDNAHRUNGSVERSORGUNG, BEZAHLBARES WOHNEN, BEZAHLBARE ENERGIEVERSORGUNG, BEZAHLBARE MOBILITÄT, ERWERBS-ARBEIT VON DER EINE FAMILIE ERNÄHRT WERDEN KANN) WURDEN MITTELS RECHTSWIDRIGEN GESETZEN DURCH DIE BERLIN-JUNTA-ELITEN SCHUTZLOS PREISGEGEBEN, BAUERN KÖNNEN VON MILCHERWERB NICHT MEHR EXISSTIEREN. ALLE KOMMUNALEN ELEMENTAREN HOHEITS-BEREICHE, WIE WASSER-VERSORGUNG, ETC. SIND OFT SCHON AN ANONYMEN FINANZ-HAIEN VERSCHERBELT WORDEN.]

Nun betrachte man das Gegenstück, Bild 101. Es ist nur eine theatralische Darstellung, aber die Gestalten sind trotzdem richtig getroffen und die Szene ist wohl aus dem Leben gegriffen.
DgM076 MK 101
Bild 101
Der Ehemann der Frau sitzt links auf dem Stuhl, er raucht gemütlich seine Zigarre und liest dabei die Zeitung. Er ist dabei vollkommen zufrieden, er will weiter nichts; aber seine liebe Frau hat offenbar noch andere Wünsche. – Es ist ein sehr guter Ehemann, der beste Gatte. Er tut in seinem Büro gewissenhaft seinen Dienst und daneben ist ihm die Häuslichkeit das Liebste.
Wie der Leser wohl leicht aus der ganzen zierlichen Gestalt des Ehemannes erkennt, aus dem zarten Gesicht und dem großen Schädelbau, liegt derselbe im Empfindungs-Naturell. Als solches ist er wie jeder andere Mensch auch an seine Anlagen gebunden. Er hat seine besonderen Wünsche und Neigungen, die an sich gut sind; – er ist auch ohne jeden Argwohn und bescheiden in seinem Wesen. Er schließt, wie es gewöhnlich der Fall ist, entsprechend seiner Anlage von sich auf andere, und so auch auf seine Frau.
Diese aber ist, – man betrachte die aufgerichtete, schlanke und lebensvolle Gestalt, das üppige reiche Haar, den starken Nacken, – ganz und gar anders veranlagt. Sie hat die elastische, lebhafte Haltung, und wenn man das Auge sehen könne, so würde der glanzvolle und feurige Blick auffallen. So gern sie ihren Gatten hat und alle seine Tugenden zu schätzen weiß, so will sie doch mehr vom Leben und ihre Liebesimpulstriebe sind lebhafter und feuriger wie die des Gatten im zarten Empfindungs-Naturell. Sie will umworben sein, sie ist voller sprühender, unverbrauchter Lebensfreude, abenteuerlustig und von reicher Phantasie.
Das alles kennt der Gatte nicht, seine Kraft ist leicht erschöpft, er ist geistig stark interessiert und starken physischen Genüssen abgeneigt.
Die Frau liegt im Bewegungs-Empfindungs-Naturell, sie ist liebes- und geschlechtsstark, sie liegt dem Harmonie-Schema nach, siehe Fig. 102, ihrem Gatten zu nahe wie Ton 2 zu 1, oder wie das heiße Orange zu der milden Farbe gelb.
DgM076 MK Fig102
Fig. 102
Daher fehlt bei aller Gutheit des Mannes noch etwas in der Ehe. –
Es erscheint am Fenster der feurige Mann, voller Spannkraft und liebesstark, schlank und großgewachsen, mir dunklen Haaren und Augenbrauen, mit glanzvollem Blick und lebhaften Gesichtsfarben. Es ist das Bewegungs-Empfindungs-Naturell. Es ist der Gleichklang zum Naturell der Frau, es ist der gleiche lebhafte Ton; – und diese gleichen Töne ziehen sich, wie wir wissen, stark an, viel stärker wie die sich zu nahe liegenden Töne 1 und 2.

DgM076 MK 101 Part
Der Mann wirkt bezaubernd, wie elektrisierend auf die Frau ein; er hat alles, was sie sich im Stillen wünscht, die sehnige Gestalt, die Lebhaftigkeit, die feurige Liebeswerbung. Er hat ihre Lieblingsblume in der Hand, die er der verheirateten Frau darbietet und die sie in Empfang nimmt, ohne daß es der Gatte scheinbar bemerkt.
Diese Szene ist – wie gesagt – nur eine gemachte Darstellung, aber sie trifft doch die Vorgänge des Lebens so, wie sie sich häufig abspielen.
Die beiden Gatten liegen sich zu nahe im Ton, die Verbindung paßt nicht richtig, – die Frau ist nicht ganz befriedigt und am Fenster erscheint der Versucher in Gestalt des Mannes, der zu dem Naturell der Frau im passenden Ton liegt.
Das ist ein schwieriger Fall. Man kann nun mit strengen Gesetzen hier Moral fordern und schuldig sprechen, – aber besser ist es wohl, man sucht von vornherein die Gesetze des Lebens und der Liebe zu erforschen, damit die richtige Wahl getroffen werden kann, Herzeleid und große Kümmernisse erspart bleiben, – wobei man auch an die Kinder denken sollte.

DgM076 Bi99 mT
Was, wie die Töne in der Musik, nicht zusammenklingt oder wie die Farben nach der Farbenharmonielehre, das kann sich nie ganz zufriedenstellend für das ganze Leben aneinander binden. Ob daher wohl vielleicht noch mal andere Eheformen kommen werden, vielleicht sogar zuerst die Ehe auf Zeit und Vertrag, von welcher man viel geschrieben hat, damit sich die Ehe erst bewähren kann, bevor sie auf Lebenszeit geschlossen wird, – ist schwer zu sagen. Aber das Eine steht fest, – mögen auch noch andere sittliche Ehenormen mit der Zeit Geltung erhalten, die Lebensehe bleibt das Ideal. Wenn man sich überlegt, daß alles mit der Zeit dem Wandel und Wechsel unterworfen ist, daß es darüber hinaus auch noch eine Entwicklung gibt, so kann man wohl folgern, daß in Zukunft auch noch andere Eheformen möglich sein werden.
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Carl Huter, der naturwissenschaftliche Begründer der Original-Menschenkenntnis, Privatgelehrter und Nichtakademiker aus Norddeutschland, hat in Bezug auf andere Eheformen ausdrücklich nicht gemeint, das gleichgeschlechtliche Paare, also Homo-Ehen mit denen von Hetero-Ehen, also mit denen von Eheformen zwischen Mann und Frau, gleichzustellen sind. Letztes Wochenende war in Madrid, der Geburtstadt meines erwachsenen Sohnes, eine beispiellose Demonstration gegen die in Spanien legalisierte Homo-Ehe und für die Stärkung von Familie. Familie = Vater, Mutter und Kind. Aus Familienpsychologischer Sicht hat jedes Kind das Recht auf Vater und Mutter.
Heute, Jahr 2009, wurde durch die extreme Penetration der faktisch weltweit gleichgeschalteten Mainstream-Massen-Propaganda Medien, gerade familienzersetzend für Kinder und Jugendliche ein künstliches viertes Element in den Natur-Dreiklang Familie mit Vater, Mutter und Kind zwischengeschaltet, das für sehr viele Kinder und Jugendliche faktisch zum besorgniserregenden Familienersatz fungiert. Die natürliche Autorität der Eltern wird in Bezug auf Kindererziehung dreist in Frage gestellt. Es ist traurig, wie viele Kinder und Jugendliche von alleinstehenden Müttern ohne Bezug zum eigenen Vater, oder zumindest einer männlichen konstanten festen Bezugsperson aufwachsen müssen, dies wird in den o.g. Massen-Lügen-Medien als völlig natürlich und normal dargestellt. Alle gegenwärtigen Bestrebungen von selbst demokratischen Regierungen in der Welt, versuchen die INDOKTRINATIONS-HOHEIT FÜR SICH ZU BEANSPRUCHEN UND STELLEN DEN WERT VON FAMILIE UND ELTERN FUNDAMENTAL IN FRAGE, WIE DIES FRÜHER NUR IN KLASSISCHEN DIKTATUREN DER FALL GEWESEN IST: Auf allen Medienkanälen wird der Normal-Verbraucher (also als kein vollwertiger Mensch betrachtet) mit familienzersetzenden Botschaften bombardiert, der Staat wüßte besser, wie ein Kind schon als Kleinkind via staatlich garantierten Kindergrippenplatz zu erziehen ist. Es geht hier lediglich um den klaren Machtmißbrauch, unsere Zukunft auf natürlichem Familien-Fundament zu zerstören, nämlich unsere Kinder als Roboter und Zombies für DAS ZIEL NEUE WELTORDNUNG DER „ELITEN“ = SATANISTEN WELTFASCHISMUS klein zu halten und gegen die Eltern in ihrer natürlichen naturgewollten Autorität auszuschalten.]
Man hat noch nicht genügend erkannt, daß die verschiedenen Naturelle, Anlagen, Neigungen und Triebe der Menschen, daß die freien Liebesrechte der verschiedenen Personen und Geschlechter nicht alle in eine Form zu bringen sind.
Man könnte auch die Natur anklagen, daß sie an solchen nicht passenden Verbindungen schuld sei, da sie immer wieder Menschen schafft, die sehr verschiedenartig in ihrer Veranlagung sind, - aber die Natur bleibt in ihrem Walten unbeeinflußt, und so ist es doch wohl vernünftig, die hier zugrunde liegenden Naturgesetze zu erforschen, um die richtige Wahl zu treffen und das Glück des Lebens zu erreichen.
DgM076 Bi101
Bild 101
Wenn man das Bild 101 betrachtet, so hat man aus der Szene zunächst gar keinen bösen Eindruck und man fragt, warum soll der Mensch nicht glücklich sein, wenn es möglich ist und auch der scheinbar benachteiligte Teil die Möglichkeit des Lebensglückes hat? – Man hat en Eindruck, daß in diesem Falle die Trennung der beiden Ehegatten, aber im guten Sinne ohne alle Härten auch schon um der Nachkommenschaft willen erwünscht sein könnte; denn der Mensch, der sich seiner Anlage gemäß ausleben will, wünscht und erstrebt sein volles Lebensglück, solange es Menschen gibt und geben wird. Die Wahl des Ehegatten nach den Gesetzen der Naturellharmonie, um möglichst glückliche und dauernde Verbindungen zu schaffen, ist ein noch offenstehendes Problem, das erst die Zeit in glücklichstem Sinne lösen wird.

DgM076 MK JUDE
EIN JÜDISCHER TYPUS. DAS DEGENERIERTE NATURELL
Diese Naturellanlage ist vererbt, sie kann aber auch bei vorhandener Disposition erworben werden.
Diese Typen sind Nachkommen uralter Völker, bei denen die minderwertigen Eigenschaften so stark zur Entwicklung gekommen sind, daß sie alles beherrschen.

NAT MK Harmon
Um die ganze Abnormität und Häßlichkeit dieses Mannes, sein abwegiges Innenleben zu erkennen, braucht man sich nur einen normalen hochentwickelten Menschen demgegenüber vorzustellen, und mit dessen Gesamt- und Einzelformen diesen verkümmerten Gehirn- und Schädelbau, die enorm überentwickelte Nasenform, die schwulstigen Lippen, das entartete Auge, Ohr, Kinn usw. zu vergleichen. Die Degeneration ist so offensichtlich, daß sie jeder sehen und begreifen kann.

EINE STUDIE ÜBER DAS ALTE CHERUSKERLAND.
Von Carl Huter.

In dieser Veröffentlichung aus dem Jahre 1898 legte Huter auf Grund einer Studie über die urdeutsche Staats- und Ständeverfassung der Cherusker die Notwendigkeit einer germanischen Religion dar.
Wenn man von der sagenumwobenen Stadt Hildesheim aus am Innerstetale entlang geht, strand aufwärts nach dem Harze zu, so kommt man in 1- 2 Stunden an ein Dorf, dessen Kirche mit ihren weiß gestrichenen Wänden und kurzem Kuppelturm auf einem mäßig hohen Berge weit ins Land hineinschaut. Das Dorf heißt Heinde.
DgM076 MK HAUS HUTER
Heinde [Bad Salzdetfurth] bei Hildesheim, Dorfstraße und Geburtshaus Carl Huters
Südlich am Fuße des Berges fließt die Innerste vorbei und im Tale an dem jenseitigen Ufer liegt eine Mühle, die mir schon oft Anregung zu allerhand philosophischen Betrachtungen gegeben hat, denn auch sie hatte sich im Laufe der Zeiten verändert.
Aus einer alten Holzklappermühle, die einst das gute nährkräftige Mehl für das gräfliche Gut, die Bauern und Tagelöhner des Ortes lieferte, ist eine große Handelsmühle geworden. Eiserne Mahlgänge zerquetschen das Korn und scheiden die gute Kleie aus, sehr zum Nachteile des heutigen modernen Brotes und der Gesundheit von Vieh und Menschen.
Die Mühle verkörpert ein kleines Industriewerk, das seine Produkte weithin in alle Lande gehen läßt, und die eifrigen Müller, drei Brüder von gleicher Herkunft, sind gar fleißige und geschickte Leute, klug genug, um reich zu werden.
Daher wandelten sie auch die innere Einrichtung und den Geschäftsbetrieb um,
bald nachdem sie den Pachtvertrag mit der alten Gräfin abgeschlossen hatten.
Reich, reicher und immer reicher werden, das ist das Losungswort unserer Zeit und unter diesem Zeichen lebt, strebt und leidet leider unsere Gegenwart in gar zu einseitiger Weise.

Dem Reichtum wird oft alles geopfert: Gesundheit, Poesie und Kunst, Rasse und Religion.
Religion, ah, wer lacht da- hier der Spötter,- dort der Vergötterer. Hier verleugnet man sie, dort verdreht man sie.
Ja, ja, Religion, die schöne Religion, welche die alten Vorfahren hatten, als Karl der Große sein fremdländisches Gewaltchristentum noch nicht eingeführt hatte mit Feuer, Blut und Eisen.
DgM076 MK KARL
Karl der Große
(Karl der Große- nach dem 600 Jahre nach seiner Zeit von Albrecht Dürer gemalten Bildnis. Dürer gab ihm die Züge einer gewaltigen Herrschernatur im ausgesprochenen Bewegungs-Naturell, was an dem sehr langen knöcherigen Gesicht mit der langen Nase, den langen Wangen und dem langen kräftigen Kinn zu erkennen ist. Die Gesichtspartien in Verbindung mit dem strengen Blick, den geraden Augenbrauen und der plastischen Stirneckenkraft zeigen uns den geborenen Herrscher, der rücksichtslos seinen Willen durchsetzt. Das lange Kinn deutet auf Grausamkeit.-)
Was mögen wohl die alten Germanen von dem Werte und der Heiligkeit solcher Religion gedacht haben?
Der welsche Fremdling hat bei Verden 8000 der edelsten Sachsen um der Treue zu ihrem alten Glauben willen hinschlachten lassen. – Ist das die Religion der Liebe eines Jesu von Nazareth, die unseren Vätern aufgezwungen wurde?

HUTER HEINDE MK BÜSTE2
Das intelligente und heidnische Volk der Römer, gefürchtet durch seine Macht, durch seine Rechtsverdrehung, durch seine Rücksichtslosigkeit, es hatte Achtung vor der Religion und den daraus entspringenden Tugenden der alten Deutschen.
Wie begeistert und ehrerbietig schreiben doch die römischen Schriftsteller von den Sitten unserer Vorfahren, – und wie grausam und entsetzlich hat der Karolinger gehaust in den Landen unserer Väter, indem er ihr Heiligstes zerstörte, ihre Religion und damit ihre urwüchsige Kraft.

HUTER HEINDE MK KIRCHE

Wo jener Berg bei Heinde, auf dem heute eine Kirche des Christenglaubes steht, sich weiter hinzieht, da hat einst eine herrliche Veste gestanden, das war der Sitz der alten Cheruskerfürsten oder- richtiger gesagt – ihrer Friedenskönige, genannt Huter.

HUTER HEINDE MK INSCHRIFT
Die Huter von Heinde waren die Könige der alten Cherusker, welche im Frieden das Land regierten, vom Harze bis zur Weser und vom Eichsfeld bis zur Heide. Ihr Land war ein Reich des Friedens, und drohte ein Feind diesen Frieden zu zerstören, so wurde aus der Mitte des Volkes heraus ein Heerführer gewählt, welchem die Verteidigung der Landesgrenzen oblag.
Dieser versammelte die Ältesten um sich in Ahlfeld, Adelum oder Allermüssen und rüstete dort sein Heer aus.

HUTER HEINDE MK BÜSTE1
Die Ältesten des Landes wurden auch Fürsten genannt, weil sie hoch oben auf steilem Bergesgipfel oder First ihre Vesten und ihre Gefolgschaft hatten, von wo aus sie den Feind beobachteten, der Jagd huldigten und Recht und Ordnung im Lande wahrten.
Bauern und Frauen, Knechte und sonstiges Gesinde hatten in den reichen, fruchtbaren Bergabhängen und Talkesseln sich mit der Kultur des Ackerbaues, der Viehzucht und sonstiger nützlicher Gewerbe zu befassen
.
Besonders aber pflegten sie die Bienenzucht und Brauerei, wodurch sie den herrlichen, zauberhaften Meth herstellen konnten, – jenes Getränk, das man heute kaum noch dem Namen nach kennt und an dessen Stelle man sich an ein slavisches Gebräu gewöhnt hat, das, im Übermaß genossen, faul, dick und dumm macht.
Unser heutiges Bier kannten die alten Germanen nicht, denn dieses ist erst später bei ihnen von den Wenden und besonders von den Böhmen und Tschechen eingeführt worden.
Fortsetzung folgt.

HU MK Verdelung Nach
Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis.
[Hinzugefügt]

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren.
OTTO MK H KAISERJAHR
Deutschland. [Hinzugefügt]

DgM 075

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 12. Oktober 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 075 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© April 1939, Nr. 75

DgM075 TITEL A
PASSENDE VERBINDUNGEN
zwischen
2, 3 und 4 Personen

Hut FARBSCHEMA
DgM075 MK VERB T1
DIE RICHTIGE ERGÄNZUNG,
DER GUTE ZUSAMMENKLANG
UNTER DEN MENSCHEN
bringt Freude und Glück,
Steigerung der Schaffens- und Lebenskraft,
Friede und Eintracht.

FREEDOM COURAGE

DgM074 MK SCHEMA

DgM075 MK VerbindA

Hut FARBSCHEMA

DgM075 TITEL C
Daher ist die Frage so wichtig:

DgM075 MK VerbindB
WEN SOLL ICH HEITRATEN
oder mit wem soll ich mich verbinden in Freundschaft und Beruf,
um Enttäuschungen, Leid und Verluste zu vermeiden?

DgM075 MK TitelB

Hut FARBSCHEMA

EINE HARMONIE IM ZWEI- UND VIERKLANG
Die vier Bilder 66-69 und die vier Frauenbilder 70-73 stellen das harmonische, das Empfindungs-, das Bewegungs-Empfindungs- und das Bewegungs-Naturell dar.
DgM075 MK Männer
Bilder 66-69
Es sind nach Körperbau und Hauptlebensrichtung jeweils vier grundverschiedene Menschen. Wir brauchen sie hier wohl nicht näher zu beschreiben, denn die Charakteristik der Haupttypen des Lebens wird als dem Leser bekannt vorausgesetzt.

Hut FARBSCHEMA
DgM075 MK FRAUEN
Frauenbilder 70-73


Wie aber die vier Personen in Harmonie zueinander stehen, das soll hier näher dargelegt werden.
DgM075 Fig74
Fig 74.
Nach dem Harmonie-Schema, Fig. 74, steht zunächst das harmonische Naturell, – sowohl das weibliche, wie das männlichen Geschlechts, – mit dem Bewegungs-Empfindungs-Naturell im Gemüt. Es sind die Töne 1 und 3, die gut zusammenklingen, resp. die weiße, lichte Farbe und das warme Orange.
Im allgemeinen ergibt die Zusammenstellung dieser vier Naturelle leicht eine sehr gute Arbeitsverbindung oder glückliche Freundschaft.

DgM074 MK SCHEMA
DgM075 MK Bi66
Bild 66.
Das harmonische Naturell, Bild 66, hat die starke innere Festigkeit und Treue, verbunden mit allseitiger körperlicher Kraft und Geschicklichkeit.

Hut FARBSCHEMA
DgM075 MK Bi67
Bild 67.
Das Bewegungs-Empfindungs-Naturell, Bild 67,
ist bewegungs- und empfindungsreicher auf Kosten der Ruhe, es kann z.B. weite und sehr anstrengende Reisen machen, da der Sinn weit gerichtet ist, – und es empfindet die Kraft, Ruhe und Stetigkeit des harmonischen Naturells sehr angenehm. Dieses wiederum ist hocherfreut durch die Intelligenz des Bewegungs-Empfindungs-Naturells. (Stellt sich aber das Bewegungs-Empfindungs-Naturell real ein, dann sucht es um so eher seine Ergänzung an anderer Stelle und zwar beim Ernährungs-Naturell.)
DgM075 MK Bi70
Bild 70.
Bild 70
stellt „Senta“, der Sage nach die Tochter eines reichen Handelsherrn an der Meeresküste, dar.
Diese Frau hat außer der harmonischen Körpergestalt und Gesichtsform das stark und schön ausgewölbte Oberhaupt, wodurch die große Verbindlichkeit der eigenen Person gegenüber den Mitmenschen und die Ethik gegenüber dem Großen und Höchsten in der Natur sprechend klar zum Ausdruck kommt.
Die Sage berichtet, daß „Senta“ oft ein Bild des „fliegenden Holländers“ betrachtete und erzählen hörte, daß dieser verdammt war, mit seinem Schiff im Sturm des Meeres zu fahren, bis er die große, ewig treue Frauenliebe suchen und finden würde, die ihn allein erlösen könnte. Nur alle sieben Jahre durfte er das Land betreten und nach einer Frau suchen, die ihm die Treue halten und ihn somit auch von seinem Schicksal erlösen würde.
„Senta“ empfand tiefstes Mitleid mit dem „fliegenden Holländer“ und seinem abenteuerlichen Geschick und war oft wie gebannt von seinem Bild. Obwohl sie von einem Manne, der ihr treu ergeben war, zum Verlöbnis gedrängt wurde, – der aber wahrscheinlich nicht stark genug im gegenseitigen guten Klang des Naturells zu ihr lag, – faßte sie den Entschluß, dem fliegenden Holländer zu helfen.

DgM075 MK 67, 70
Als ein fremder Seefahrer in ihres Vaters Haus kam, erkannte sie in ihm den Gesuchten, - der wahrscheinlich im Bewegungs-Empfindungs-Naturell lag und damit im 3. Ton, in der Terz zu ihr, siehe Fig. 74.

Hut FARBSCHEMA
DgM075 Fig74
Fig. 74.
Sie schwor dem fliegenden Holländer ewige Treue; er aber glaubte, – da das Bewegungs-Empfindungs-Naturell stark zwischen Harmonie und Disharmonie schwankt, – nicht daran und stach wieder mit seinem Schiff in See.
Nun erst zeigte sich die ganze herrliche Frauenliebe und Treue der harmonischen Natur der „Senta“. Sie stürzte sich vom Felsen herab ins Meer – und bewies damit ihre Treue bis in den Tod.
Damit war der Bann gebrochen, er war erlöst und in Sturm und Ungewitter versank sein Schiff. Richard Wagner läßt in seinem Musikdrama nun die beiden für ewig vereint gen Himmel fahren.
In diesem tragischen Geschehen tritt die harmonische Natur der „Senta“ und die des Bewegungs-Empfindungs-Naturells, des „fliegenden Holländers“ in ihrer ganzen Eigenart und Harmonie, die zwischen zwei solchen Menschen bestehen kann, deutlich hervor.

DgM075 MK 72, 68
Das Empfindungs-Naturell, Bild 68 und 72
, dieser ganz anders geartete geistesstarke und körperzarte Typus steht nur in leichter Harmonie und Sympathie zum harmonischen Naturell. Es sind vergleichsweise die Töne 1 und 2, bzw. die Farben weiß und gelb, die hier zueinander stehen.

DgM075 73, 69
Anders aber steht das Empfindungs-Naturell in leichter Sympathie zum Bewegungs-Naturell, Ton 2 und 4, Farbe gelb und rot.
Interessant ist nun folgendes: Das harmonische Naturell steht zu dem Bewegungs-Naturell, Bild 69 oder auch Bild 73, neutral oder in schlechter Harmonie.

DgM075 MK Männer
Sobald wir nun aber die vier Naturelle, Harmonie, Empfindung, Bewegung-Empfindung und Bewegung zusammenlegen, wenn also alle vier Personen zusammenlegen, wenn also alle vier Personen in einer Gemeinschaft stehen, ändert sich das Gesamtbild, dann ist auch hier die Harmonie aller Personen untereinander, also auch des harmonischen Naturells mit dem Bewegungs-Naturell gegeben. Voraussetzung ist dabei lediglich, daß in solchem Falle das harmonische Naturell absolut herrschend wirken kann, was auch der Natur der andern Personen entsprechend gewöhnlich der Fall sein wird.

Hut FARBSCHEMA

DgM075 MK FRAUEN
Es ist dann der harmonische Vier-Zusammenklang. Betrachtet man die hier zusammengestellten vier Männer- oder auch die vier Frauenbildnisse, so hat man den Eindruck, daß die vier Menschen jeweils zusammen eine harmonierende Einheit und Geschlossenheit darstellen. Es harmonieren diese vier Naturelle aber ebenso, wenn männliche und weibliche Personen in dem Kreis vereint sind.

NAT MK Harmon

NAT MK Empf
Das harmonische Naturell leitet, das Empfindungs-Naturell fühlt sich wohl und solcher Leitung, nimmt gerne den Schutz an, der ihm dadurch geboten ist und ordnet sich ohne weiteres unter. Wenn es sich dann auch einmal in seinem starken Empfindungsdrang übersteigert, was bekanntlich leicht der Fall ist, - so stellt der harmonische Mensch immer wieder die Harmonie und das Gleichgewicht her.

DgM075 MK Bi71
Das Bewegungs-Empfindungs-Naturell steht sowieso in starker Sympathie zum harmonischen Typus und ist daher leicht geneigt, sich diesem unterzuordnen, – besonders wenn es weiß, daß es von Natur aus zwischen Harmonie und Disharmonie schwankt.

NAT MK Harmon

Hut FARBSCHEMA

DgM075 MK Bi69

Nun kann das Bewegungs-Naturell mit seiner Realität und Tatkraft, ruhig hinzukommen, ohne daß es die Harmonie stört, denn es steht sowieso schon in leichter Sympathie und Harmonie gegenüber dem Empfindungs-Naturell. Den beiden andern Naturellen ist die reale Tatkraft des Bewegungs-Naturells nur erwünscht, und sie in guten Bahnen zu halten, ist nicht schwer, da ein Übergewicht des idealen Empfindens durch die drei andern Typen gewährleistet ist.

NAT MK Beweg

NAT MK Empf
Das Bewegungs-Naturell wird durch die andern Typen ganz wie von selbst in eine harmonische Richtung gelenkt, was für das eigene Leben ja auch das allerbeste ist.

DgM075 MK Männer

Hut FARBSCHEMA
Alle vier Personen stehen so in Harmonie, können glücklich und froh zusammenwirken und ganz Außerordentliches schaffen. Absolut herrschen muß aber, wie gesagt, das harmonische Naturell.
NAT MK Harmon
Harmonisches Naturell [Hinzugefügt]
Natürlich gibt es noch viele solche Harmonien im Vierklang und ähnliche, der Leser wird sie selbst zusammenzustellen in der Lage sein.
Wir werden oft im Leben derartige gesellschaftliche Verbindungen antreffen. Wenn z.B. zwei Personen nicht miteinander harmonieren, so kann die Harmonie unter Umständen sehr leicht hergestellt werden, wenn eine passende dritte und vierte Person hinzukommt.
Wenn anderseits z.B. in einer Ehe die beiden Gatten glücklich und harmonisch miteinander leben und es kommt nun eine dritte Person mit hinzu, – sagen wir, die Schwiegermutter wird in den Haushalt aufgenommen, – so kann die Harmonie, wenn sie nicht zu den beiden Naturellen der Ehegatten paßt, damit auch mehr oder weniger gestört werden. Kommt nun durch irgendeinen Umstand eine vierte glücklich passende Person hinzu, dann kann der verlorengegangene Friede wiederhergestellt sein.
Solche Harmonien und Disharmonien, die ja im Leben gang und gäbe sind, ließen sich bisher nicht ergründen und verstehen, was aber nunmehr durch die Naturellharmonielehre möglich ist.
Oftmals harmonieren sogar in einer Familie die Eltern nicht mit den eigenen mehr oder weniger erwachsenen Kindern, die noch zum Haushalt gehören. Oft herrschen Unfriede, Zank und Streit, die sich auch nicht durch guten Willen und selbst nicht durch die nahe Verwandtschaft aus der Welt schaffen lassen, – weil die Naturelle nicht zusammenklingen.
Manchmal fühlt sich sogar das eine oder andere Kind in einer anderen Familie viel wohler, es kommt dort nie zu Unfrieden, weil die Naturelle zusammenklingen.
Daher lehrte Huter auch eine harmonische Familiengemeinschaft.

BÖSE MK GOETHE NATUR
Ähnliche Fälle gibt es im täglichen Leben immer wieder, – im Beruf, im Geschäft, im Büro, in der Arbeit, kurz überall und man weiß gewöhnlich nicht, woran das liegt, – oftmals ist der Friede groß, oftmals aber auch der Unfriede. Hier haben wir nun in der Naturellehre eine naturwissenschaftliche Begründung dieser sich vor unsern Augen abspielenden Tatsachen und auch die Möglichkeit, das Zusammenleben günstiger, glücklicher und segenbringend für alle Teile zu gestalten.
Aus den glücklichen, harmonischen Gemeinschaften im Kleinen erblüht auch für den Staat und das Volk der allergrößte Segen. Dagegen lassen oftmals gar zu eng gezogene Dogmen und einseitige Sittenanschauungen kein rechtes Glück aufkommen.
Wie der große bildende Künstler und Maler die Farben und Formen zu einem Gemälde oftmals ganz wunderbar harmonierend und zusammenklingend zu vereinen weiß, oder wie der große Komponist die Töne meistert zu wunderbaren Symphonien und erhebendem Wohlklang, so ist es nach der Huterschen Naturell- und Harmonielehre möglich, auch unter den Menschen diesen wunderbaren Zusammenklang zu finden und damit das Glück, die Lebenfreude und Schaffenskraft ganz wesentlich zu erhöhen. Was bisher meistens dem Zufall preisgegeben war, das kann hier im Lichte einer neuen Naturwissenschaft glücklich geordnet werden.
Es ist sogar denkbar, daß aus diesen harmonischen Gemeinschaften in der Arbeit, im Beruf, in der Ehe und in der Familie sich nicht nur ein glückliches Volk entwickelt, sondern daß darüber hinaus auch mit der Zeit eine glückliche Völkerharmonie zu entwickeln ist. In einem Volk geben die verschiedenen besonders stark entwickelten Naturelle, die Zahl der vorherrschenden Naturelle vielfach den Ausschlag für das besondere Können, die Lebensneigung, Leistungsfähigkeit usw., wonach dann die Harmonie unter den Völkern ermöglicht werden könnte. Es schein diesbezüglich überhaupt bei der Großartigkeit der Natur zum Glück der Menschenwelt keine Unmöglichkeit zu geben.

YIN YANG MK

HARMONIEN UND DISHARMONIEN.
Huter fand verschiedene Arten Harmonien und Disharmonien, die wieder aufgehoben werden, wenn sich die Personen neutral gegenüber stehen.
Eine einfache Harmonie besteht, wenn eine Zuneigung von A zu B vorliegt, die B nur negativ, also schwach erwidert.
Eine starke Harmonie besteht, wenn A zu B positive Zuneigung hat, die von B zu A positiv erwidert wird.
Eine schwache Harmonie besteht, wenn A zu B Zuneigung hat, die B nur duldet, aber nicht erwidert, in diesem Falle verhält sich B neutral.
Unter Neutralität wird isolierte Abgrenzung des A und des B oder anderer Typen oder Elemente nebeneinander verstanden ohne direkte Gegnerschaft.
Eine einfache Disharmonie besteht, wenn A gegen B abgeneigt ist, welche Abneigung B schwach erwidert.
Eine schwache Disharmonie besteht, wenn A gegenüber B abgeneigt wirkt, worauf B sich neutral verhält, also nicht reagiert.
Eine starke Disharmonie besteht, wenn A gegen B und B gegen A abgeneigt einwirken.
Eine unreine Disharmonie entsteht, wenn A zu B stark hinneigt und B gegen A stark abneigt.
Diese tragischste und furchtbarste Disharmonie entsteht z.B. durch die Liebezuwendung eines Menschen zu einem andern, der diesem stark übelwollend abgeneigt ist; je liebevoller der erste hinneigt, desto stärker wendet der andere Teil sich erbost ab.
Eine absolute Harmonie besteht, wenn A zu B und B zu A so stark hinneigt, daß mit der Dauer die Neigung beider sich verstärkt.
Eine große Harmonie entsteht, wenn die Liebe des Wohlwollenden das Übelwollen des andern Teiles überwindet.

Hut FARBSCHEMA

GROSSE HARMONIE IM DREI-ZUSAMMENKLANG.
Im Drei-Zusammenklang harmoniert in großer Harmonie das harmonische Naturell a, weiß, mit dem Empfindungs-Naturell, gelb, und dem Ernährungs-Bewegungs-Naturell c, violett, siehe Fig. 75.
XX
Fig. 75.
A und B liegen wie Ton 1 und 2 zueinander.

NAT MK Harmon
DgM075 MK 77, 76
Bild 76 und 77.

NAT MK Empf
Aber das harmonische Naturell, Bild 76, und das Empfindungs-Naturell, Bild 77, stehen dennoch – es ist der bekannte Ausnahmefall – in schwacher Harmonie zueinander, - siehe auch Bild 79 und 80.
DgM075 MK 79, 80
Bild 79 und 80.
Ebenso steht das harmonische Naturell, da dieses die Ausnahme macht, zum Ernährungs-Bewegungs-Naturell, Bild 76 und 78 und Bild 79 und 81, in schwacher Harmonie und Sympathie.

DgM075 MK 77, 76, 78

Bild (77) 76 und 78.
DgM075 MK81, 79
Bild 79 und 81.
Es sind die Töne 1 und 6, siehe Fig. 75, die sonst nicht gut zusammenklingen.

Fig. 75.
Das Empfindungs-Naturell, Bild 77 oder auch Bild 80, aber steht zum Bewegungs-Ernährungstypus in Harmonie, es ist der Ton 1 zu 5 (Fig. 75 wie 2 zu 6), in der Farbenharmonie die komplementäre Ergänzung.
DgM075 Bi77 Empfind
Bild 77.

NAT MK Empf
DgM075 Bi80 mT
Bild 80.
Anders ist es ,wenn diese Naturelle alle drei vereinigt sind, dann besteht sogar eine große Harmonie.
Wir sehen hieran, daß die Harmonie von zwei Menschen ganz andere Typen bedingt, wie die von drei Personen.

NAT MK Harmon
DgM075 Bi76 Harm MK
Bild 76. Harmonie.
Das harmonische Naturell steht infolge der gesamten Naturentwicklung als selbständiges Geisteswesen mit seiner Innenwelt nach jeder Richtung hier in denkbar bestem Klang zur umgebenden Außenwelt.
DgM075 Bi78
Bild 78. Ernährung-Bewegung.
Das Ernährungs-Bewegungs-Naturell als Kraft- und Stoffnatur hat das dritte Element in der Natur, das Empfindungselement oder Empfindungsleben verhältnismäßig schwach entwickelt.

Hut FARBSCHEMA

DgM074 MK SCHEMA
DgM075 Bi79 Harmon
Bild 79. Harmonie.
Wohl sympathisiert das harmonische Naturell auch mit dieser Stoff- und Kraftnatur, da es ja die Kraft und Fülle selbst besitzt.
DgM075 Bi81 ErnBe mT
Bild 81. Ernährung-Bewegung.
Aber das zu schwache Empfindungselement derselben läßt eine volle und starke Harmonie nicht zu, da ja das Ernährungs-Bewegungs-Naturell in dieser Beziehung nur ein sehr schwaches Verständnis aufbringt. Das harmonische Naturell muß daher, um die Harmonie ständig zu erhalten, sozusagen einseitig – zu viel Kraft aufbieten.
DgM075 Bi80 Empf
Bild 80. Empfindung.
Tritt nun aber das Empfindungs-Naturell noch hinzu, dann überwiegt das Empfinden und letzteres wird im ständigen Zusammenleben dieser drei Personen dem Bewegungs-Ernährungs-Naturell so stark übertragen, daß es dabei ganz glücklich wird und diese beiden Freunde niemals im Leben mehr missen möchte.
Es schließt sich den beiden andern Naturellen eng an, und ganz wie von selbst kommt seine elementare Tatkraft und Wucht in eine harmonische, für die Beteiligten und die Außenwelt sehr glückliche Richtung.
Ist das Bewegungs-Ernährungs-Naturell auf sich allein angewiesen, sagen wir als Leiter eines Großbetriebes oder gar eines Industriekonzerns, dann herrscht mit ihm die reale und rücksichtslose Konjunkturmacht und das mitentscheiden sollende Empfinden für höhere Werte ist minimal.

PGS MK ANZEIGE
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Heute im Jahr 2009 findet diesbezüglich ein finaler unumkehrbarer Transformationsprozeß statt – noch herrscht das Auslaufmodell realer und rücksichtsloser Konjunkturmacht vor, die das mitentscheiden sollende Empfinden für höhere Werte ausschaltet. Ohne Menschenkenntnis - in Huterscher Terminologie - also Ernährungs-Bewegungs-Naturelle mit disharmonischer Richtung und auch Disharmonische Naturelle schaukeln diese reale und rücksichtslose Konjunkturmacht noch auf, was zur gegenwärtigen fundamentalen Systemkrise = globalen Finanzkrise führen mußte.

Solche disharmonische Richtung bedient lediglich einseitig Kapitalinteressen ohne Berücksichtigung von Menschenwerten und muß sich somit totlaufen. Wer diesbezüglich Emotion, Gefühl und Empfindung zu wenig mitberücksichtigt erzeugt die Folgen, die die Welt und Menschheit heute erleiden muß, da das seit 100 Jahren bahnbrechende Fundamentalwissen auf naturwissenschaftlicher Basis, also die Hutersche Menschenkenntnis und darauf aufbauend die Ethik und Schönheit, die diesen Namen auch verdient, schlicht ignoriert wurde und wird.

In Huterscher Terminologie seiner bahnbrechenden Kraftrichtungsordnung abschließend formuliert: Es stoßen zunehmend elektro-magnetische Kräfte und heliodische Lebens-Lichtkräfte gewaltig aufeinander, um den notwendigen evolutiven Schub jedes einzelnen Individuums und der Menschheit als Ganzes in eine völlig neue Daseins-Potentialität und damit seine Rückbindung zu seinen per se unbegrenzten positiven Möglichkeiten naturgesetzmäßig zu garantieren.

PGS MK BEACHTUNG

Keine – auch megaböse irdische Materielle Macht wird diese Lichtergießung im Menschen (Helioda in der lebenden Zelle) und um den Menschen auf seinem Heimatplaneten Erde, mehr durch Jahrtausende etablierte Angst-Spiele (niedere astrale, künstliche geschaffenen materielle elektro-magnetische Bewusstseinsminderungs-mehr aufhalten können! Da nützen letztendlich auch keine Haarp-Waffen, Chemtrails und sonstige bewußtseinsmindernde Manipulationen, die megaböse geplant und vorsätzlich gegen die eigenen Bevölkerungen von den hierfür verantwortlichen noch herrschenden globalen Wirtschafts- und Poltiker-Mafia-Klassen bewußt autorisiert wurden, da die genannte Lichtergießung in den lebenden ZELLEN und auf dem Planeten Erde ein unumkehrbares globales Erwachen der Menschheit garantiert. Nach meinen Informationen befinden sich die Schergen des satanistischen Netzwerkes, die noch machtvollen mega-bösen Dunkelkräfte, beispielsweise Kissinger, Blair, Bush-Clan, Rockefeller, etc. in Panik, da Ihr seit Jahrhunderten ausgeklügeltes Mega-Massen-Menschen-Vernichtungsprogramm nicht mehr entsprechend Ihres Timings funktioniert.

HELIODA GOLD

Nicht der einfache Mann, die einfache Frau muß Angst haben, Grund für Angst und Panik haben die falschen noch Machthaber vor ihren erwachenden Völkern. Wer individuell voll und ganz in sich ruhend und harmonisch auf die wahre Macht der Huterschen Menschenkenntnis, nämlich „der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein“ sich durch Selbsterziehung und Selbstbildung gepolt hat, ist zunehmend gegen solche zur Zeit schon absurden Angst-Spiele immun. Übrigens der Zeitplan, das „TIMING“ der noch bzw. ehemals sehr mächtigen Hintergrund-Strippenzieher „Invisible Empire“/“Unsichtbares Reich“ über das globale Netzwerk von Geheimgesellschaften, Freimauer, Bilderberger, CFR, etc, für einen seit Jahrhunderten geplanten Dritten Weltkrieg und die geplante Vernichtung der Menschheit um bis zu 90%, um sie besser kontrollieren und als Sklaven halten zu können ist schon nennenswert um ca. 11 Jahren nach meinen Privat-Recherchen zurück.]

PGS MK LINK CHZA

Wird dieses Naturell durch Gesetze zu stark eingeengt, dann erlahmt sein Unternehmeregoismus und auch seine Tatkraft läßt nach und kommt zum Versagen.
Das ist aber nicht der Fall, wenn dieses Naturell in Harmonie mit den zwei vorbezeichneten Naturellen tritt. In dieser Verbindung wird die reale Tatkraft sehr freudig und glücklich angeregt und damit ganz enorm und sehr vernünftig gesteigert und sogar noch in eine ideale Richtung gelenkt. Es waltet bei aller Erwerbstüchtigkeit und Unternehmungslust in solchem Falle auch noch die Liebe, – man kann ruhig sagen die Genialität im Dreiklang. Solch ein Großbetrieb vermag die denkbar schwersten Krisen glücklich zu überstehen.
Man kann durch Macht erwerben, auch durch reale Rücksichtslosigkeit, aber man kann auch durch Liebe erwerben und diese mit Kraft und Macht vereinen und damit selbst die allergrößten Schwierigkeiten fortgesetzt siegreich überwinden.
Der Leser wird erkennen, daß in dieser Naturell- und Harmonielehre noch ein viel tieferer Sinn liegt, wie man – oberflächlich gesehen – annehmen könnte, sie bringt gewissermaßen den Anfang zu einer Umwandlung der Werte.
Natürlich besteht dieser harmonische Dreiklang auch dann, wenn an die Stelle einer männlichen Person ein im entsprechenden Naturell liegendes weibliches Wesen tritt. Stellen wir aus diesem Dreiklang die gleichen männlichen und weiblichen Naturelle nebeneinander, so ergibt sich für diese die Harmonie im Gleichklang, die schon näher behandelt wurde.
Betrachten wir vergleichsweise die in den obigen Bildern dargestellten Typen und lassen den Ausdruck der Gesichter auf uns wirken, so haben wir gefühlsmäßig den bestimmten Eindruck des guten Klanges der Personen zueinander. Wer aber glaubt, sich nicht mehr auf sein natürliches Gefühl verlassen zu dürfen, der ist verlassen.
Die Lebenswelt ist im Prinzip ein wunderbares Spiel der Anlagen, Fähigkeiten und Talente, die sich erst im guten Klang miteinander so recht günstig auszuwirken vermögen, – was die Naturellehre zur Erkenntnis bringt.
Es besteht zwischen dem Bewegungs-Ernährungs-Naturell und dem Empfindungs-Typus eine glückliche Vereinigungsmöglichkeit, – aber damit ist noch nicht gesagt, daß man auch für die Umwelt das gleiche Glück daraus entstehen muß. Denn das Empfindungs-Naturell lebt seine ihm eigene Welt und hat am Ende nicht den entscheidenden Einfluß auf die Verbindlichkeit der Handlungen des Partners.

Dieser Fall tritt aber ein, wenn das harmonische Naturell noch hinzu kommt, wodurch die Kräfte und auflagen von drei Personen so zusammengefaßt werden, daß daraus nicht nur für diese, sondern auch für die Mitwelt, für viele andere Menschen großes Glück erwachen kann.
DgM075 MK 77, 76, 78
Bilder 76-78 [Harmonischer Dreiklang]
Die Bilder 76-78 und 79-81 nach Körperbau, Kopf-, Gesichtsform und Ausdruck näher zu beschreiben, ist der leichteren Übersicht halber unterlassen.
DgM075 MK 81, 79, 80
Bilder 79-81 [Harmonischer Dreiklang]

DIE HARMONIE DER GEGENSÄTZLICHKEIT.
Es gibt viele gut passende Ehen, in denen Mann und Frau nach Körperbau und Charakter gerade entgegengesetzt veranlagt sind.
Die starke Verschiedenheit fällt auf, – und der Volksmund sagt ganz richtig, die Gegensätze ziehen sich an.
Man ist sich aber im Volke nicht ganz klar darüber, welche Gegensätze miteinander harmonieren und glücklich zusammenleben können. Denn man hat auch ganz instinktiv und richtig herausgefühlt und beobachtet, daß es Gegensätze zwischen Mann und Frau gibt die sich wohl zunächst anziehen, aber auf die Dauer nicht zu einer guten Ergänzung führen.
Auch das ist richtig beobachtet. Wenn nämlich die Gegensätze im Körperbau und Charakter zu stark sind, dann ist die dauernde und glückliche Harmonie sehr oft in Frage gestellt. Daraus ergab sich auch wohl das bekannte Wort, „die Liebe macht blind“. Wir wissen, daß die Liebe leicht die Naturellanlage übersieht. Wenn der Grundton der Lebensrichtung, das Naturell zweier Menschen miteinander harmoniert, dann sind zwar damit noch nicht alle Fragen der guten Harmonie gelöst, – aber im Grundton stimmen dann die beiden Menschen überein. Wenn auch manches andere in der Bildung, im Feingefühl, Temperament und in der besonderen Charakteranlage nicht ganz und voll übereinstimmen oder sich glücklich ergänzen sollte, so finden sich doch die beiden Menschen in ihrem Grundton immer in Harmonie wieder.
Die Naturellehre gibt hier guten Aufschluß und Hilfe, – und zweifellos ist dem Schöpfer derselben Dank zu zollen.

Tatsächlich und rein praktisch genommen erleichtert die Naturellehre Carl Huters sowohl für den Mann wie auch für das weibliche Geschlecht ganz wesentlich und glücklich das „Sichfinden“ und Zusammenschließen. Jeder kennt von vornherein seinen Typus, kennt sich selbst mit allen starken, bevorzugten und schwachen Seiten, Wünschen und Neigungen und weiß demzufolge auch, welches Naturell ihm glücklich liegt und von vornherein die Gewähr einer Grundharmonie in Aussicht stellt.
Damit kommen beide Teile auf natürlich edle Weise aus der Ungewißheit, sozusagen aus dem Dunkeln heraus, in dem man bisher oftmals völlig ratlos dastand und vergeblich nach einer praktisch greifbaren Unterlage suchte.
Das ist nun anders geworden. – Wir erkennen, daß die Natur selbst uns sozusagen durch die Naturelldifferenzierung hilft und uns den richtigen Weg zeigt. Freudig und zielbewußt kann nun der Mann, wie auch das weibliche Wesen suchend an die schönste Lebensaufgabe herantreten.
Huter wollte, daß nicht nur der Mann sich seine Lebensgefährtin suchen soll, sondern, daß auch die Frau dabei mitzuhelfen hat. Auch sie soll in gewissem Sinne suchen, damit sich beide Menschen um so leichter finden und glücklich vereinen können. Der Mann soll werben – und die Frau entscheiden, womit aber nicht gesagt ist, daß die Frau nun völlig untätig in dieser Beziehung sein soll, sich nur „finden lassen“ soll, – denn das wäre kein rechter Ausgleich im Spiel der Kräfte.
Daher sollte jeder seine Intelligenz ganz besonders nach dieser Richtung hin anstrengen, – denn auch das will die Natur, – sie will alle Anlagen und Kräfte durch das Liebesspiel stärkstens entfalten, wenn es sich um das Lebensglück handelt, ein Fehlgriff schwer oder gar nicht wieder gut zu machen ist.

Zunächst stellen die Bilder 82-87 Gegensätze in drei Zusammenstellungen dar, die gut miteinander harmonieren können.
Es braucht nicht jedes Bild einzeln und genau beschrieben zu werden, denn der Typus, der Grundton, das Naturell, tritt so unverkennbar und treffend klar hervor, daß man sogar die Beschreibung der Bilder zusammenfassen kann, um das besonders Typische zu kennzeichnen.
DgM075 MK 87, 83, 85tiff
Bilder 83, 85 und 87.
Die männlichen Personen liegen, wie der Leser wohl gleich erkennt, im Bewegungs-Empfindungs-Naturell, die weiblichen Personen dagegen ihrem Grundton nach im Ernährungstypus. Gewiß kommen bei jeder dieser Persönlichkeiten noch ganz besondere Charaktereigentümlichkeiten, Anlagen, Talente und Fähigkeiten besonders in Betracht, die wir aber hier der Kürze halber außer Acht lassen wollen; nur der Grundton, das Naturell ist hervorgehoben.
Bei den männlichen Personen ist es der schlanke, bewegliche und intelligente Typus, mit der länglich schmalen Gesichtsform, den sehr gut und markant ausgeprägten Einzelformen, der gut entwickelten Stirn und dem verhältnismäßig kräftigen, vorspringenden Kinn.
Der Körperbau ist schlank, aber dennoch biegsam, kräftig und sehnig.
Es sind geschlechtsimpulsive Naturen. Die Ruhe und Ernährung steht bei ihnen stark zurück. Es ist das Naturell , das einesteils durch starke Innenspannung in bestimmte Hinsicht sehr leistungsfähig hervortreten kann, für das moderne Leben wie geschaffen, – andernteils aber auch, da der Ruhepol fehlt, leicht ins Schwanken zwischen den Polen der Harmonie und Disharmonie gerät.

NAT MK Ernähr
Den Pol der Ruhe und Gleichmäßigkeit findet dieser Typus in den gegenübergestellten weiblichen Personen. Diese liegen ihrem Grundtypus nach in Ruhe und Ernährung.
DgM075 MK 82, 86
Bilder 82, (84) und 86.
Diese drei Frauen haben den vollen und üppigen Körperbautypus, breitfleischige, runde Körper- und Gesichtsformen.
DgM075 Bi85
Bild 85. [Bewegungs-Empfindungs-Naturell]
Das zieht sich an. Der Mann ist meist ziemlich groß und wohlgefällig schlank gebaut, sehr lebhaft und doch noch dabei stramm und bestimmt in seinen Bewegungen. Die Frau hat gerade das, was ihm fehlt, die vollen und üppigen Körperformen, – und das erregt sein Wohlgefallen, er hat es gern, es ist seine Ergänzung.
DgM075 Bi84 mT
Bild 84.
Umgekehrt empfindet die Frau, welche die vollen Körperformen besitzt, oftmals großes Wohlgefallen an dieser schlanken, beweglichen, sehnigen und doch empfindungsstarken männlichen Gestalt. Das was ihr fehlt, zieht sie sympathisch an. Sie liebt die regsame Empfindung, verbunden mit Tatkraft, Intelligenz, lebhaftem geistigem Interesse bei solchem Manne.
Gerade das, was ihr fehlt, das regt sie an, das macht den Mann begehrenswert – und das kann sie lieben.

Hut FARBSCHEMA
DgM075 Fig88
Fig. 88 [Harmonieschema]
Diese Menschen liegen nach dem Harmonieschema, siehe Fig. 88, sich gegenüber, in dem passenden Tonverhältnis von 1 zu 5, gleich den Farben orange und blau. Was sich nach dem Naturellschema gegenüberliegt, das zieht sich an und harmoniert.
Auch im Grundton des Charakters und der Hauptlebensrichtung ergänzen sich jeweils diese beiden Menschen.
DgM075 Bi83
Bild 83.
Der Mann vernachlässigt leicht die Ruhe und Ernährung, das ist seine schwache Seite.

Schlaf GOLD
DgM075 Bi82 mT
Bild 82.
Dafür hat die Frau die Ruh- und Ernährungsanlage um so stärker ausgebildet, sie sorgt vorzüglich nach dieser Richtung hin für das körperliche Wohl des Mannes, – was ja auch gewissermaßen sehr nötig ist, – was er aber wohl ziemlich gleichgültig hinnimmt, sich aber immerhin gerne gefallen läßt. Dafür gibt er der Frau die geistige Anregung, ein vielseitiges Interesse, – was sie wiederum sehr wohltuend empfindet, – ohne sich dabei allerdings aus ihrer Ruhe und Gleichmäßigkeit bringen zu lassen. Wir sehen, es muß auch im Eheleben die Einnahme und Ausgabe in gutem Verhältnis stehen, es kann nicht der Eine immer nur geben und der Andere nehmen.
DgM075 Bi86 mT
Bild 86.
Die Frau legt den Mann damit auf einer Mittellinie fest, und dann wird wohl auch bei ihrem großen wirtschaftlichen Verständnis der praktische Erwerb gebührend mit hervorgehoben, wobei sie unter Umständen sehr gerne selbst eingreift, um geschäftlich mittätig zu sein.
DgM075 Bi87 mT
Bild 87.
Das empfindet der Mann bei seiner diesbezüglich manchmal schwachen Veranlagung sehr wohltuend, da es ihn entlastet und mancher Sorge enthebt.
Wenn der Mann dabei noch eine ideale Lebensrichtung annehmen sollte, was auch in seiner Naturellveranlagung liegt, so ist auch das möglich, ohne daß die Harmonie gestört wird. – Die Frau fördert ihn in dieser Hinsicht wohl nicht direkt, aber sie hält ihn auch nicht gerade ab, sie läßt ihm Freiheit, da sie an diesen Dingen, wenn sie sich auch passiv verhält, Wohlgefallen findet.
Auch bezüglich der Kinderliebe besteht meist eine gute Übereinstimmung. So kann diese Ehe, wenn einiges andere, was noch gut zusammenpaßt, hinzukommt, dauernd in Harmonie verhältnismäßig glücklich verlaufen.
Beide Teile liegen sich in der Mitte des Kreisschemas gegenüber, können ihre Naturellanlage voll ausleben und sollten versuchen, diese Mitte beizubehalten.
Kommt die Frau im Laufe der Jahre zu stark in die Richtung der Realität, dann tritt sie dem Mann allerdings aus dem Ergänzungston und es kommt zum Mißklang.
Nimmt die Frau im Laufe der Jahre eine ideale Richtung an, – so folgt der Mann.
Tritt der Mann im Laufe der Jahre in das Reale über, so folgt meistens auch die Frau, – allerdings verliert dann die Ehe an innerem Wert.
XX
Bild 82 und 83.
Die Natur hat auch hier manchen Spielraum gelassen und zwar so, daß beide Menschen auch ganz gut eine harmonische Richtung annehmen können, was natürlich das Beste ist, siehe Bild 82 und 83 – und Bild 84 und 85, wobei das Glück der Ehe dann noch gesteigert wird.
XX
Bild 84 und 85.
Aus diesen Ausführungen geht hervor, was die Natur will. Sie will durch das Liebesglück und die Ehe die Höherentwicklung fördern. Es liegen sozusagen verborgen Naturgesetze zugrunde, die man bisher, da sie nur sehr fein in Erscheinung treten, nicht beachtete und erkannte oder sich abseits vom grünen Baum des Lebens in Dogmen festlegte, die aber oftmals viel zu wünschen übrigließen. Nun ist der Plan der Natur durch die Naturellehre klar erkannt und das Liebes- und Eheglück kann entsprechend gestaltet werden.
XX
Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Das Glück kommt nicht immer von selbst und bleibt auch nicht immer von selbst bestehen, der Mensch sollte das Seinige dazu beitragen, und um das zu können, sind hier praktisch greifbare und naturbedingte Unterlagen für jedermann gegeben. Die Naturellharmonielehre ist wohl an sich ein schwieriges und absolut neue Kapitel, – sie kann aber trotzdem, wenn man genau auf Huters Lehren fußt, in den Anfangsgründen leicht verstanden werden. Ich habe mich redlich darum bemüht, sie dem Leser anschaulich darzubieten und darf wohl die Bitte anfügen, der Leser möge diese Studien nicht wieder fallen lassen. Anderseits sollte man sich aber auch dieselben nicht schwerer machen, wie sie sind und sich nicht in Tüfteleien verlieren, wie es bereits geschehen ist, sondern man muß sich an die von der Natur gegebenen und im praktischen Leben sich immer wieder darbietenden Tatsachen halten.
Nötig ist allerdings ein freier, offener Sinn, verbunden mit guter Beobachtung der Natur und des sich vor unsern Augen abspielenden Lebens. Die Ausführungen des Begründers der Naturellehre sind sehr klar gehalten und wenn man an diese anknüpft, erkennt man mit der Zeit immer mehr die Ordnung des Lebens und den Sinn dieser Harmonielehre. Es wird dadurch eine große innere Freude und höchste Befriedigung ausgelöst und Segen für die Mit- und Nachwelt, und eine glückliche, gesunde und lebensstarke Nachkommenschaft kann daraus erblühen.
Daher sah Huter auch den Anfangspunkt aller guten Reformen in der Schaffung glücklicher Liebes- und Ehebündnisse, in einer hochwertigen Nachkommenschaft, da erst solche Menschen wiederum auch hochwertige Reformen durchführen können.
Wohl macht der Kampf des Lebens den Menschen intelligent, aber noch nicht weise und glücklich, frei, groß und schön. Die Wahrheit und Schönheit, die in Gleichklang steht mit den Naturgesetzen, sollte in Fleisch und Blut übergehen, was aber wiederum ohne naturwissenschaftliche Grundlage und eine daraus entspringende Ethik nicht denkbar ist.

DgM075 MK Bi89 Jude
Bild 89. Schadchen. Die Partie ist gelungen.
Wenn wir Bild 89 psycho-physiognomische [physiognoisch-psychologisch] betrachten, - die häßliche, übergroße, grobfleischige, krumme, jüdisch-hebräische Nasenform, ferner den versteckt lauernden Blick mit der darin glimmenden Schadenfreude, die düsteren Augenbrauen, seitlich davon die pferdehaarartigen Schacherlocken, die vom Erwerbs- und Diebessinn herunterhängen und das teuflische Einfangen symbolisieren, dazu die fahlen Wangen mit der lappigen Mimik um den verworfenen Zug des Mundes, die übermäßige Behaarung, das löffelartige Henkelohr, den in die Stirn gezogenen Filzhut, der für das ausgeschaltete Wohlwollen typisch ist, während die Pfeife den Biedermann vortäuschen soll, – dann können wird die Worte Carl Huters von 1898 verstehen: Wir brauchen keinen jüdischen Schachergeist!

Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Lieber Geheimdienst in Israel, Mossad, bitte  vorgehende Zeilen einer treffenden Physiognomisch-Psychologischen Beurteilung vom bedeutsamsten Schüler des naturwissenschaftlichen Begründers MENSCHENKENNTNIS, nämlich AMANDUS KUPFER (1879-1952). nicht als antisemitisch fehlinterpretieren. Bevor es Dich, Mossad und Deine weltweit agierenden Todes-Schwadronen gab, die insbesondere in der BRD unbehelligt mit Verstrickung auch Deutscher Geheimdienste unbehlligt morden dürfen – also es überhaupt den STAAT ISRAEL gab, fand ein Kontakt von hochrangigen Vertretern eines Zionistenkongresses in Wien nach dem Ersten Weltkrieg des letzten Jahrhunderts  mit Amandus Kupfer bei ihm Zuhause bei Nürnberg statt. Euer spätere ERSTER PRÄSIDENT ISRAELS besuchte persönlich den bedeutsamsten Schüler Carl Huters und den Bewahrer der Original-Menschenkenntnis bei Nürnberg, der Albrecht Dürer Stadt.

WEIZMANN MK KUPFER X

Es wurden damals FRAGEN ZU EINEM ZUKÜNFTIGEN JÜDISCHEN NATIONALSTAAT ISRAEL von Eurem zukünftigen ersten Staatspräsidenten des Jüdischen Nationalstaates Israel mit Amandus Kupfer in seinem Haus erörtert – eben aufgrund der Huterschen Menschenkenntnis. Damals befürwortete Amandus Kupfer im Gespräch mit CHAIM WEIZMANN einen zukünftigen Staat Israel und sah dessen Verwirklichung positiv. Mit Sicherheit hat Amandus Kupfer damit nicht gemeint, dass das Recht anderer Völker menschenverachtend total durch Israels Regierung mißachtet wird.

Mossad World

Sicher hat Amandus Kupfer keinen Freibrief für das Morden in der Welt durch den Geheimdienst Mossad damit erteilen wollen. Sicher hat Amandus Kupfer das Abwerfen von Phosphor-Bomben und dessen Umdeutung in eine „Friedensmission“ entsprechender barbarischer Verbrechen durch Euere letzte Israel-Regierung und Euer „Riesen-KZ“ mit den Palästinenser-Menschen nicht befürwortet. Nur mit Glück überlebte Amandus Kupfer (1879-1952) selbst den Nazi-Terror im damaligen Deutschland zum Ende der 12-jährigen Episode „VOREXPERIMENT DEUTSCHER FASCHISMUS ZUM HAUPTEXPERIMENT WELTFASCHISMUS HEUTE – es lag ein Einlieferungsbefehl in ein Vernichtungslager gegen Amandus Kupfer von Goebbels persönlich aus Berlin vor, der in den Wirren des Endes des Zweiten Weltkrieges nicht mehr direkt ausgeführt wurde, zumal der Überbringer Amandus Kupfer persönlich kannte. Ab 1941 wurde vom damaligen Reichslügenminister Goebbels die TOTALVERNICHTUNG DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS ANGEORDNET UND AUCH IN NAZI-DEUTSCHLAND DURCHGEFÜHRT – ZENTNER DER ORIGINAL-PUBLIKATIONEN UND DAMIT DIE LEBENSARBEIT VOM SCHÜLER DES BEGRÜNDERS DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS WAREN ZERSTÖRT. Zum Glück konnte mit Hilfe der SCHWEIZ und seinen großartigen Menschen durch sehr mutige Huterfreunde – unter persönlicher Lebensgefahr – das gesamte so bahnbrechende und bedeutsame LEBENSWERK CARL HUTERs für die Nachwelt gerettet werden. Somit bewahrte die SCHWEIZ DEM ZUKÜNFTIGEN DEUTSCHLAND DEN „MASTER-KEY“ für den kommenden WELTFRIEDEN EBEN AUF GRUNDLAGE DER HUTERSCHEN MENSCHENKENNTNIS! Diese Großtat von Menschlichkeit bleibt im kollektiven Gedächtnis der Menschheit als Beispielhaft unvergessen!

EINE STUDIEN ÜBER DAS ALTE CHERUSKERLAND.
VON CARL HUTER.

In dieser Veröffentlichung aus dem Jahre 1898 legte Huter auf Grund einer Studie über die urdeutschen Staats- und Ständeverfassung der Cherusker die Notwendigkeit einer germanischen Religion dar.

Vorwort.
Es ändern sich Gesetze, Sitten und Rechte,- Völker und Staaten tauchen auf und vergehen, doch selten lernten wir vom Alten das Gute genügend schätzen- und vom Alten das Schlechte verbessernd scheiden.
Es gibt aber keinen Fortschritt ohne Konservierung des Bewährten und es gibt keinen guten Konservatismus ohne Preisgabe des alten Schlechten.
Eins aber lehrt uns die Geschichte: kein Staat kann bestehen ohne Tugend und ohne Harmonie zwischen Regierung und Volk. Jedes Volk geht zugrunde in aufgedrungenen Staatsformen, die sich dem Volksinstinkte nicht anpassen. Die Volks- und Staatsfeinde sind daher innerhalb ungeeigneter Regierungskreise im eigenen Lande oder in den Machtkreisen außerhalb des Landes zu suchen, niemals aber im Volke selbst.
Jedes bessergeartete Volk will eine gute Regierung und passende Gesetze und unterstützt diese mit ganzer Kraft. Das Volk ist im ganzen konservativ im Guten.
Das Volk will auch seinen Adel und seine Herrscher haben, aber solche, die aus dem Volke hervorgegangen sind und die sich durch irgend welche große Taten, Traditionen oder Leistungsfähigkeit die Anerkennung des Volkes als Herrscher oder Adelige verdient haben.
Darüber möge vorliegende Studie aus uraltem deutschen Land alte Wahrheiten für neue Staaaatsformen bringen.
Im September 1898. Carl Huter

Einleitung
Einer der bedeutendsten Volksstämme des deutschen Vaterlandes, der sich geschichtlich dadurch einen ewigen Ruhm erwarb, daß er deutsche Art und Sitte vor fremder Zersetzung bewahrte, ist das alte Cheruskervolk.
Jeder Deutsche, der sich für vaterländische Geschichte interessiert, hat sich wohl schon gefragt: Wo mag dieser einst so mächtige Volksstamm gewohnt haben, wie mögen seine Sitten und Gebräuche, seine staatliche Einrichtung, seine Heeresorganisation und Landesgrenzen gewesen sein? – Wie kam es, daß die alten Römer, welche Wundertaten vollbrachten und alle erreichbaren Vesten, Länder und Völker besiegten, auch die Wohnsitze der deutschen Stämme eroberten, nur vor diesem einzigen tapferen Völkchen gezwungen waren, Halt zu machen und schließlich geschlagen und zurückgedrängt wurden?-
Wer für diese Tatsachen als Deutscher kein Interesse hat, der würde sich ein geistiges und moralisches Armutszeugnis ausstellen.
Wie die alten Spartaner als Volk unter Führung eines Lykurg für jede denkende Nation als Vorbild fortleben, so die alten Cherusker mit ihrem Führer Hermann durch die befreiende Tat im Teutoburger Walde.
DgM075 Hermann
Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald bei Detmold.
Die alten Cherusker sind nach den geschichtlichen Quellen eine Musternation an Tapferkeit und Tugend gewesen und sie sollten für uns als unsere Vorfahren und Stammeseltern ein Muster bleiben, von denen wir als Neudeutsche unter Umständen noch viel, sehr viel zu lernen haben.
Bei der Schilderung jener kleinen und doch so großen Nation müssen wir Neudeutsche beschämt eingestehen, daß wir an Deutschtum, auf welches wir oft so stolz sind, ganz gewaltig verloren haben, ja, es hat fast den Anschein, als wäre im deutschen Vaterland gar wenig deutscher Geist anzutreffen, so gewaltig hat sich unser Volk geändert in Sitten, Tugenden, Sprache, Rechtsbegriffen und Weltanschauung.
Der superkluge Gigerl mag bei diesen Worten lächeln oder lachen, – befindet er sich doch in dem Wahne, in ihm verkörpere sich das Ideal der Nation, oder gar der Menschheit. Aber gerade dieses Lächeln unserer modernen Gigerl mit ihren blasierten Schädeln und prüfenden Gesichtern birgt eine tragische Perspektive für die Zukunft. Diese Gigerl sind die Schreckgespenster, die lebenden Warnungszeichen des nahenden Untergangs einer blühenden Nation. Wir sollten gar bald Umschau halten und einsehen, daß wir uns regenerieren müssen, um einem sicheren Untergang zu entgehen.
Schon heute will es scheinen, als ob die gute alte deutsche Art und Sitte mehr in Schweden und Norwegen und anderen Ländern zu finden sei, als bei uns, und als ob sich alle deutschen Tugenden aus dem alten Vaterlande hinweggerettet hätten vor lauter fremdem Geist und Macht und Wust. Was sich auf geheiligter Erde schon seit Jahrhunderten breit zu machen beliebt, droht jede nationale Volksart aufzulösen und zu ersticken. Fragen wir aber, wie es kommt, daß es einst so schön war in deutschen Landen, so müssen wir antworten: es waren die nationalen Tugenden, die aus dem Volke hervorgingen und gepflegt wurden, wodurch das Volk, der Staat, so hohen Wert gewannen, daß es eine Pracht war, – daß einem das Herz im Leibe lacht, wenn man sich an jene alten und schönen Zeiten erinnert.
DgM075 MK Gigerl
Gigerl. Das Breit- und Langgesicht in der Karikatur.
Heute sind Volk und Staat nicht immer eins, sondern oft zwei Gegensätze geworden und der Staat wurde als solcher in mancher Hinsicht nicht zum Volksglück, insofern er nicht aus dem Volke hervorgegangen war und mit dem Volke lebte und wirkte, sondern fremden Geist und Ursprung hatte, der alles Urdeutsche erdrückte.
XX
Kehren wir daher in manchen Dingen zum Alten zurück, lernen wir am Alten, ehren wir das Alte, bekehren wir uns wieder zum Alten, wenigstens insoweit es gut und echt und erstrebenswert gewesen ist.
Erst wenn wir diese Regenerationspflicht erfüllt haben, können wir daran denken, Neues zu schaffen und zu gründen und noch Besseres, wie das Alte war, hervorzubringen.
Diese Abhandlung soll daher nicht nur eine historische Skizze, sondern auch eine kulturerzieherische Einleitung sein zu weiteren größeren Arbeiten.
Fortsetzung folgt.

HU MK Verdelung Nach
Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]

XXXX
Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)
XX
Deutschland. [Hinzugefügt]

XX
Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. [Hinzugefügt]

xxxxxxxxxxx

DgM 074

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 29. September 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 074 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© März 1939, Nr. 74

DgM074 MK Titel A

DgM074 Titel BiA
WIE BERECHNET MAN DIE HARMONIE
UNTER DEN MENSCHEN

in Anlehnung an die Ton- und Farbharmonie

DgM074 MK HarmA

DgM074 Titel BiB
DER HARMONISCHE VOLLMENSCH
und seine glückliche Ergänzung in Ehe, Freundschaft uns Beruf.
Es ist der Typus, der vielseitig begabt und leistungsfähig ist.

DgM074 MK Vollmensch

DgM074 Titel BiC

DgM074 MK Titel B

Hut FARBSCHEMA

Wir betrachten das rechts oben stehende Bild.
DgM074 MK SCHEMA
In der Mitte finden wir das Schema zur Naturell-Harmonielehre Carl Huters, um dasselbe geordnet, dem Kreisschema entsprechend, die primären, polaren und sekundären Naturelle.
Jeder einzelne Kopf kennzeichnet ein Naturell, das im praktischen Leben immer wieder in die Erscheinung tritt.
Der Gesichtsbau, die Kopfform, der Augen- und Gesichtsausdruck ist so typisch, daß man sofort ein System der Ordnung erkennt, das in der Lebensformbildung vorhanden sein muß.

Hut FARBSCHEMA
In der Tat, es spiegelt sich darin die unabänderliche Wahrheit der Natur, daß der innewohnende Lebensgeist in typischer Form, Gestalt und im Ausdruck sich offenbart, eine Wahrheit, die wohl durch nichts in der Natur an Größe und Allgültigkeit übertroffen wird. –

ppEMBRYO MK
Wo in der Zeichnung zwischen den im Bilde sichtbaren Typen die leeren Zwischenräume sich befinden, liegen die ebenso typischen Übergangs-Naturelle, die einen Anklang sowohl an den einen wie an den andern Typus haben.
Alle mehr oder weniger stark nach Körperform und Ausdruck, nach Charakter und Lebenswillen hervortretenden menschlichen Typen sind in diesem Schema unterzubringen, was natürlich auf so kleinem Raum im Bilde zu zeigen nicht möglich ist.

Hut FARBSCHEMA
Aber das Kreisschema hat einen besonderen Wert, vor allen Dingen zur Berechnung der Harmonie einzelner Menschen zueinander. Um diese zu erleichtern, ist die Farbenharmonielehre und die Harmonielehre der Töne der Musik vergleichsweise mit herangezogen.
Man vertiefe sich aufmerksam in die Betrachtung der Fig. 48, die dieses Schema in vereinfachter Weise leichter verständlich macht.
DgM074 Fig48 Schema
Fig. 48. Schema der Körperbautypen nach Huter.

Hut FARBSCHEMA

I. Drei primäre Naturelle

NAT MK Empf
Empfindung gelb

NAT MK Beweg
Bewegung – rot

NAT MK Ernähr
Ernährung – blau

II. Zwei polare Naturelle

NAT MK Harmon
Harmonisches Naturell – weiß
Disharmonisches Naturell – schwarz

III. Drei sekundäre Naturelle
Empfindung-Bewegung – organge
Bewegung-Ernährung – violett
Ernährung-Empfindung – grün

Hut FARBSCHEMA

DgM074 Fig48 Schema mT

IV. Acht tertiäre Naturelle
Diese liegen in den grau getönten Farben der polaren, primären und sekundären Naturelle. (2. innerer Kreis.)

V. Fünf positiv neutrale Naturelle
Diese decken sich mit dem Farbencharakter 1. des Hellgrau, und des Dunkelgrau, 2. mit gleichem Farbton bei verschiedener Lichtstärke, siehe die Einzeichnungen in der magnetischen Achse A-B.

PP Naturell Sprache Natur

Sodann Kaltgrau, 3. und Warmgrau, 4. bei gleicher Lichtstärke mit verschiedenem Farbencharakter, – und schließlich das absolut neutrale Grau, 5. das im Mittelfeld um den Schnittpunkt der magnetischen und elektrischen Achse gelagert ist. (4. und 5. innerer Kreis.)

DgM074 Fig48 Schema

VI. Sechs negativ neutrale Naturelle
Diese sind grau mit 1. blauer, 2. roter, 3. gelber, 4. violetter, 5. grüner und 6. oranger Vorherrschaft. (3. innerer Kreis.)

Hut FARBSCHEMA
Außerdem gibt es noch eine Anzahl unbestimmt neutraler Naturelle, sie fallen unter alle erdenklichen unreinen graufarbigen Töne. Es sind unbestimmte Typen der elementaren Menschheit, sogenannte charakterlose, bedeutungslose Menschen, die als graue Masse den Hintergrund bilden, auf dem alle Farben, d.h. besondere Anlagen, Fähigkeiten, Talente so schön hervorleuchten.
Ein Farbenton in Grau, der zu weiß und zu schwarz genau in der Mitte liegt und ebenso zu der kältesten Farbe, dem Blau, und der wärmsten, dem Orange, ist der absolut neutrale, der Harmonie und Disharmonie auflöst.

ppMENSCH MK

Es wären demnach 2 polare, 3 primäre, 3 sekundäre, 8 tertiäre, 5 bestimmt neutrale, insgesamt 21 Farbtöne auf unserer Tafel, denen ebenso viele Naturelle entsprechen. (Die negativ neutralen Naturelle heben sich von der grauen Masse zu wenig ab und werden daher nicht besonders gezählt.)
Je nach der Neigung der einen zur anderen Farbe entstehen noch die gemischten Farbtöne, welche zahllos sein können. Der absolut neutrale Ton ist in keiner Mischung vorhanden. Der Einfachheit halber zählen wir je zwei verschiedene Mischtöne, die sich aus zwei Haupttönen ergeben, z.B. aus blau und grün ergibt sich blau-grün mit stärkerer Blautönung und grün-blau mit stärkerer Grüntönung, so daß sich aus 20 Haupttönen 40 geneigte oder Mischtöne ergeben.

Hut FARBSCHEMA
Demgemäß finden wir in Fig. 48 diese 20 und 40 Typen oder Farben, mit Einschluß des absolut neutralen Tons, dem Zentral-Grau, 61, in guter Übersichtlichkeit.
ALLE MENSCHEN LASSEN SICH IN DIESE 61 FARBEN-NATURELL-TÖNE UNTERBRINGEN.

ppKEIMBLASE MK

Ein hervorragender Fachmann der modernen medizinischen Konstitutionsforschung, Dr. med. Fr. von Rhoden, äußerte sich im „Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten“ in seiner Arbeit: „Konstitutionelle Körperbau-Untersuchungen an Gesunden und Kranken“, Band 79, Schlußheft 5, 1927, u.a. über das obige Naturell-Harmonieschema wie folgt:
„Huter hat zu seiner Naturellehre eine schematische Darstellung gegeben, die in übersichtlicher Anordnung die komplizierten wechselseitigen Beziehungen veranschaulicht.

Hut FARBSCHEMA
Denken wir uns das gesamte Untersuchungsmaterial durch einen großen Kreis dargestellt, dann treten zunächst an der Peripherie deutlich erkennbar die drei primären Grundtypen der Empfindung, Bewegung und Ernährung auf.

ppNATempf MK

ppNATbeweg MK
ppNATernähr MK
[Hinzugefügt]
Zwischen ihnen liegen, fast ebenso deutlich sich abhebend, die drei sekundären Naturelle. Etwas außerhalb des Kreises erscheinen die beiden polaren Naturelle, oben das harmonische, unten das disharmonische.
NAT MK Harmon
Harmonisches Naturell [Hinzugefügt]
Eine weitere Verdeutlichung erfährt dieses Schema durch die Zuordnung bestimmter Farben zu den sechs primären und sekundären Körperbautypen. Nimmt man für das Empfindungs-Naturell die Farbe, Gelb, für das Bewegungs-Naturell Rot, für das Ernährungs-Naturell Blau, so ergeben sich für die dazwischen liegenden Mischtypen die Farbtöne Orange, Violett und Grün. Die außerhalb der Peripherie liegenden polaren Naturelle sind weiß und schwarz.
PP Naturell Sprache Natur
Farbschema [Hinzugefügt]
In dem mittleren konzentrischen Kreis sind die weniger deutlichen tertiären konzentrischen Kreis sind die weniger deutlichen tertiären Typen zu suchen, die zwar die Grundfarbe noch erkennen lassen, aber durch Beimischung anderer Farbtöne einen grauen Untergrund erhalten. Im dritten inneren Kreis sind die neutralen Naturelle zu denken, kenntlich gemacht durch ein völlig unbestimmbares Grau.
Dieses sinnreich erdachte Hutersche Schema hat keineswegs lediglich theoretische Bedeutung. Seine Anwendung in der Praxis der Körperbauforschung kann ich nach eigenen Erfahrungen nur empfehlen. In willkommener Weise erleichtert es die Erkennung und Rubrizierung der unendlichen Fülle der Formen.

NAT MK Keimblatt
Auch seine Keimblattheorie ist, wenn auch ihrem Wesen nach unbeweisbar (der Beweis ist inzwischen durch die Keimplasmaverpflanzung der Experimental-Biologen erbracht, Anm. d. Verf.), zum mindesten als heuristisches Prinzip nicht ohne Bedeutung und verdient in der wissenschaftlichen Konstitutions- und Rassenlehre zur Diskussion gestellt zu werden.
Durch diesen Bericht wird der Standpunkt des medizinischen Fachmannes vertreten; selbstverständlich ist aber diese neue Naturwissenschaft für alle anderen Fachgebiete und für das praktische Leben von ebenso großer Bedeutung.
Nach diesem Schema hat Huter viele Jahre die verschiedensten harmonischen und disharmonischen, physischen und seelischen Beziehungen zwischen 2, 3 und mehr Menschen berechnet. Man kann sich danach selber leicht die Naturelle, welche harmonieren, zusammenstellen, was hier in einem vierten Versuch weiterhin geschehen soll.

Hut FARBSCHEMA
Die Regel ist folgende: Wie ein Zeiger der Uhr sich nach rechts dreht, so steht irgendeine als Ausgangspunkt der Berechnung genommene Farbe, resp. ein beliebiges Naturell zum 3., 5. oder 7 Ton nach rechts in dem Schema fortschreitend in größerer oder geringerer Harmonie.
Es klingen Ton 1 und 2, 3 und 4, 5 und 6 weniger gut harmonisch, jedoch ist in manchen Fällen wie zwischen Weiß und Gelb auch schon vom ersten zum zweiten Ton eine leichte Harmonie da, resp. möglich.
Schlagen wir den Ton Weiß, das harmonische Naturell, an und gehen mit dem Zeiger der Uhr rechts weiter, so liegt das Empfindungs-Naturell, gelb, im 2. Ton, siehe Abbildung 49, 50 und 51.
DgM074 Bi49 MK
Bild 49.
Bild 49 und 50. Wie weiß auf alles lichtgebend zurückstrahlt, so wirkt das harmonische Naturell, Bild 49, das sozusagen alle Naturelle in sich vereinigt, in bester Weise auf die meisten Menschen ein.
DgM074 Bi50
Bild 50.
Es steht daher auch zu gelb, dem Empfindungs-Naturell, Bild 50, in leichter Sympathie. Siehe Bild 51.

DgM074 Fig51

Bild 51
Das zarteste Empfindungsleben der Dame findet bei dieser harmonischen Vollnatur Verständnis und Erwiderung.
Hier ist die Sympathiequelle. Der harmonische Mensch gibt dem Empfindungstypus Schutz und Schirm und sichert die glückliche Verbindung, den glücklichen Lebensablauf. Er ist und bleibt verbindlich, ob nun die Gemütsrichtung, die Tat- oder die Verstandesrichtung bei ihm angeschlagen wird, er bleibt harmonisch, voller Adel, Ritterlichkeit, Takt und Feingefühl.

Hut FARBSCHEMA
Selbst wenn der harmonische Mensch im Lebenskampf steht – mit Tat und Kraft kann ihn das Empfindungs-Naturell nicht unterstützen – hier ist ein Mangel – so folgt es ihm doch in seinen Empfindungen und nimmt lebhaft Anteil, – und wenn der Kampf des Lebens nicht übermenschlich schwer ist, hält der harmonische Mensch stand.
Man kann es den beiden Bildern förmlich ansehen, daß das reiche, feine und zarteste Empfindungsleben der Dame – man betrachte das belebte Gesicht bei Bild 50, die großen, klaren Augen – hier volles Verständnis findet, den Ruhepunkt und das Gleichgewicht. Die Dame kann unter allen Umständen – was ja auch im Grundzug des weiblichen Gemüts liegt – zu diesem Manne aufschauen.
DgM074 Bi50 mT
Bild 50.
Der harmonische Mensch ist ein prachtvoller Typus, er ist universell, er kann jeder Lebenslage gerecht werden, er behält bei allen seinen Handlungen das harmonische Gleichgewicht.
OCHSENKNECHT NAT1
Harmonisches Naturell heute: Schauspieler Uwe Ochsenknecht [Hinzugefügt]
Nicht einmal der Beruf ist beim harmonischen Menschen ausschlaggebend, weil er in jedem Beruf, sei er noch so hoch oder noch so gering, seinen Mann stellt und stets den Adel seiner Gesinnung beibehält, er ist Mensch, Ritter und Kämpfer zugleich. Aber er ist es nicht in dem Sinne, daß er z.B. alle guten Reformbestrebungen mit Feuereifer fördert, – das ist nicht der Fall. Man muß ihn nach der Wirklichkeit ganz genau verstehen, er fördert gern, er ist dem Guten gegenüber niemals abgeneigt, kritisiert auch nicht übel, er bleibt in Harmonie.

Hut FARBSCHEMA
Gesetzt den Fall, der harmonische Mensch ist Baumeister, Architekt oder Unternehmer, Kaufmann, Handwerker, Landwirt, Arbeiter oder Gelehrter, ganz gleich, er stellt seinen Mann und bei allen seinen Handlungen bleibt der Adel der Gesinnung unverkennbar.

DgM074 Bi49 Harmonie mT
Er nimmt Rücksicht auf die Zartheit des Empfindungs-Naturells, er bleibt voller Würde – auch in Armut -, voller Vornehmheit.
Eine Frau im Empfindungs-Naturell lernt bald diese Mannestugend schätzen, empfindet gleichlaufend mit; sie kann solchen Mann lieben und verehren und geht glücklich beschützt mit ihren Kindern durchs Leben.
Die harmonischen Naturen sind die natürlichen Helfer und Berater anderer Menschen.
NAT MK Harmon
Harmonisches Naturell [Hinzugefügt]
Nehmen wir den schwer disharmonischen Charakter aus – er ist zeitlebens ein natürlicher Feind alles Guten und daher auch des guten Menschen -, so sagt man oft von solchen Harmonie-Naturen, daß sie keine Feinde haben. Auch das Volk empfindet hier richtig, es steht in natürlicher Hochschätzung vor diesen Kraft-, Gefühls-, Tat- und Vollmenschen.
Es sind jene Charaktere, die oft in den großen Romanen der Weltliteratur als großartige Charaktertypen und Helden, die nie versagen, geschildert sind. Es ist der Mann, der Herz, Sinn und Verstand auf dem rechten Fleck hat, der selbst in Armut und Erniedrigung noch Hochachtung abzwingt, der unnötige Härten und Lieblosigkeiten zu vermeiden versteht, der allem Tun noch den edlen Glanz der Menschlichkeit verleiht.

Hut FARBSCHEMA
Dabei ist der harmonische Mensch aber von keiner unangebrachten Weichheit, Nachgiebigkeit oder Gefühlsseligkeit; alles findet bei ihm das richtige Verständnis, – und die großen Schriftsteller der Welt haben es meisterhaft verstanden, diesen Typus richtig zu schildern. Die Naturellehre bringt denselben zum erstenmal in naturwissenschaftlicher Weise dem Verständnis näher.

OCHSENKNECHT NAT2
Mit der Entdeckung des harmonischen Naturells ist das Geheimnis gefunden, auf Grund dessen jede Regierung, jeder Groß- und Kleinbetrieb die Garantie haben kann, daß es im guten Sinne vorwärts und aufwärts geht und kein Rückschritt mehr erfolgt.
Es ist der harmonische Mensch, der das gute Alte festhält und ebenso das gute Neue fördert, der stets den goldenen Mittelweg des Lebens geht, der die höchsten Menschenwerte lebendig verkörpert in sich trägt, und diese sind es, die letzten Endes über allen andern Werten stehen. –

Bild 52 ist eine fröhliche Darstellung, es ist ein Deutsch-Schweizer in Amerika im harmonischen Naturell, der seine ganze Familie trägt. Die Frau liegt im Empfindungs-Naturell.
DgM074 Bi52 Fam
Bild 52. Bilder Archiv
Ähnlich wie der Stamm des Baumes, der im Hintergrunde sichtbar wird, ist dieser starke Mann; – er hat auch die Kraft, für alle gut zu sorgen und die Seinen noch dabei lebensfroh und glücklich zu machen.
Dabei hat dieser treusorgende Vater zeitlebens die feinste künstlerische Arbeit verrichtet, obwohl er ebensogut schwere Körperarbeit liebte, wie auch anstrengende geistige Tätigkeit.

DgM074 Bi52 Mann
Das Bild macht deutlich, daß das harmonische und das Empfindungs-Naturell, die Frau, gut zueinander passen.
Der Mann war schon über 70 Jahre alt, dabei stets humorvoll und gesund, als ihm die Arbeitslosigkeit seine Tätigkeit nahm. Er reiste daraufhin in seine alte Heimat, und nach zwei Jahren wurde er wieder zurückgerufen, um seine frühere Berufstätigkeit wieder aufzunehmen. Er war ähnlich wie eine Eiche, von fast unverwüstlicher Lebenskraft und Freude und, wie aus dieser Beschreibung hervorgeht, von großer Vielseitigkeit und Feinheit, verbunden mit vielen sonstigen Mannestugenden.

Hut FARBSCHEMA
Es ist der gesunde Adel des Blutes, die harmonische Vollnatur. So ist auch zu verstehen, daß das ideale Empfindungs-Naturell unter seiner Obhut gut beschützt durch das Leben gehen kann. Diese Erfahrung bestätigt fortlaufend das praktische Leben.
Wir wollen nun gleich eine naheliegende Frage berühren. Die harmonische, wie auch die disharmonische Natur ist gewöhnlich nicht total harmonisch oder disharmonisch, sondern liegt stets in der Nähe der höchsten Harmonie und der niedrigsten Disharmonie.
Der harmonische Mensch vermag mit dem disharmonischen Naturell normalen Grades zu harmonieren.

DgM074 MK 54-57

Eine Studie: Bild 53, 54, 55, 56 und 57.
Bild 53 zeigt eine Mann im harmonischen Naturell, alle Formen sind ausgeglichen und auch der Ausdruck ist harmonisch.
DgM074 Bi53
Bild 53.
Die beiden Frauen, Bild 54 und 55, liegen im disharmonischen Typus. Sie liegen zum Manne, weiß, in Ton 5, schwarz, in polarem Gegensatz, siehe das kleine Schema Fig. 58.
DgM074 MK 54,55
Bild 54 und Bild 55.
Eine Harmonie ist möglich, wenn der harmonische Mensch energisch mit dem Willen, also absolut herrschend wirken kann.
DgM074 Fig58
Fig. 58.
Das wäre z.B. der Fall, wenn der harmonische Mann in einem Betrieb tätig wäre und die beiden Frauen von ihm beschäftigt würden. Hier kann er energisch mit dem Willen seinen Einfluß geltend machen und beide Frauen würden sich dieser Autorität auch fügen.

DgM074 MK 54,53,55
Wenn aber das disharmonische Naturell abgeneigt ist und den eigenen Willen durchsetzen will, dann wendet sich der harmonische Mensch ab und es ist keine Harmonie möglich.

Hut FARBSCHEMA
Beide Frauen haben die ausgeprägte, markante Nasenform, sie sind unter der Leitung eines harmonischen Menschen tüchtige Arbeiterinnen.
Der Formcharakter ist bei beiden Frauen ein harter, was gerade nicht auf ein weiches Gemüt und auf Weichheit der Seele deutet, wie sie sonst den Frauen meist eigen sind. Diese beiden haben neben Härte auch noch andere Disharmonien, Unliebsamkeiten, Ecken und Kanten, Neigung zu Widerspruch, Kritik und unnötiger Verneinung, was der Ausdruck an Augen, Mund und im ganzen Gesicht deutlich zeigt, so daß ein Eingehen auf Einzelheiten sich erübrigt.
DgM074 MK 54,55
Bild 54 und Bild 55.
Der harmonische Mensch würde die Harmonie bewahren, resp. stets wiederherstellen, er wird mit der disharmonischen Veranlagung fertig und leitet sie so, daß eine zufriedenstellende gute Arbeit für alle möglich ist. Er ist sozusagen in dieser Hinsicht im praktischen Leben ein natürlicher Lehrer und Erzieher, der stets den richtigen Ton der Unterweisung und die ausgleichende Tat findet.
Der Leser wird erkennen, daß hier dem Körperbau des harmonischen Menschen und seinem Einfluß auf die Umwelt ein Naturgesetz zugrunde liegt, da richtig erkannt und ausgewertet außerordentlich vernünftig, erhaltend, fortschrittlich und segensreich wirken kann.

Hut FARBSCHEMA
Eine harmonische Ehe zwischen dem Mann, Bild 53, und der Frau, Bild 55, wäre – starke gegenseitige Zuneigung vorausgesetzt – denkbar, denn selbst die polaren starken Gegensätze ziehen sich unter Umständen an, – aber bei Kenntnis der Naturellehre und bei Betrachtung der Bilder würde man doch dem Manne, der ein sehr hohes Feingefühl hat, eine solche Verbindung wohl kaum zumuten können.
DgM074 54,53,55
Frauen Bild 53 und Bild 55. Mann Mitte.
Besser paßt es für den harmonischen Menschen, er trifft seine Wahl auf einer anderen Lebensstufe, wie es z.B. bei den beiden Frauenbildern 56 und 57 der Fall sein würde.
DgM074 MK 56,57
Bild 56 und Bild 57.
Diese beiden Frauen liegen in der harmonischen Lebensrichtung, und das ergäbe wiederum eine Harmonie, die dem Gleichklang nahe kommt.
DgM074 Bi56
Bild 56.
Wir wissen, daß solche Verbindungen günstig sind. Allerdings hat die Frau, Bild 56, bei all ihrer Regsamkeit das Geistige zu wenig gepflegt, was sie aber in solchem Falle bei gutem Willen und mit Hilfe des Mannes nachholen könnte, wodurch sie ihm dann noch näher käme und wodurch seine Freude stärker geweckt würde.
DgM074 Bi57
Bild 57.
Die Dame, Bild 57, steht der Pflege des Geistigen, des Innenlebens aktiver gegenüber, was der verinnerlichte Ausdruck an Augen und Gesicht und die klare Formbildung deutlich zeigen.
Es ist das Ganze natürlich nur eine Studie, um zu zeigen, daß es in der Tat naturbedingte gute Harmoniemöglichkeiten für den Menschen gibt, die aus der lebendigen Formbildung, aus dem Augen- und Gesichtsausdruck zu berechnen sind, - die hier gezeigten Personen standen sich im Leben fern.

Hut FARBSCHEMA
Aber auch ohne alle Vorkenntnisse in dieser Lehre wird schon die aufmerksame vergleichende Betrachtung der fünf Bilder rein gefühlsmäßig das Richtige finden lassen, ungefähr den Klang und Ton zwischen diesen Menschen, – wie ja auch im praktischen Leben oft schon ohnehin ähnlich bei der Wahl des Lebensgefährten entschieden wird.

Bild 59, 60 und 61. Betrachten wir die Zeichnung Nr. 59, ein Originalbild nach Huters Forschungen, das harmonische Naturell darstellend, so fällt die Festigkeit, Würde und hohe Vernünftigkeit im Augen- und Gesichtsausdruck auf, ferner die außerordentliche Ebenmäßigkeit in allen Formbildungen.
DgM074 Bi59 NatHarm
Bild 59. [Harmonisches Naturell]
Das Frauengemälde nach dem Gemälde Raphaels verkörpert ebenso den idealen harmonischen Typus. Beide Bilder haben so viel Ähnlichkeiten, daß man sich sagen muß, solche Menschen passen zusammen, – es ist der Gleichklang in Harmonie, es ist ein der Anlage nach ebenbürtiges Paar.
DgM074 Bi61
Bild 61. Raphael. Rom. Die erste Stunde des Tages.
Dieses weibliche Haupt ist nicht nur sehr edel im Ausdruck, sondern auch voller Schmelz und Frische. Die Augen mit ihren Lidern haben einen ausgeruhten und wie verjüngten Ausdruck. Frisch ist das Antlitz und sehr schmiegsam die Kopfhaltung. Das reiche Haar ist wie frisch belebt, der Scheitel frei – und dort, wo sich das Haar wie eine Krone legt, liegt das Vertrauen auf das Gute des erwachenden Tages.

Betrachten wir nun Bild 60, eine Sängerin, – so fallen auch hier die vollen schönen Formen mit der plastisch schönen Stirn auf. Es ist wiederum der harmonische Typus mit sehr starkem Empfindungsleben.
DgM074 Bi60 mT
Bild 60. Eine Sängerin von Carriera, Gemäldegalerie Dresden.
Auch hier hat man im Vergleich mit Bild 59 die Überzeugung, daß auch zwischen diesen beiden Menschen eine ideale harmonische Bindung bestehen könnte. Es ist wiederum der harmonische Gleichklang.
DgM074 MK 60, 61
Bild 60 und Bild 61.
Die empfindungsreichen großen Augen der Sängerin mit den überhängenden Lidern deuten die hohe geistig-sinnliche Regsamkeit.

Nat Harmonie
Der leicht geöffnete sprechende und schöne Mund, die belebte Muskulatur um denselben, sowie die Plastik am Vorderhals in der Gegend des Kehlkopfes und der ganze Ausdruck zeigen die Lust und Liebe zum Gesang, die volle Entfaltung der Stimme. Die Blumen im Haar und die Locke auf der Schulter versinnbildlichen den Zauber und die Schönheit des Gesanges und der Persönlichkeit.
DgM074 MK 60 Harm
Bild 59 und 60 [Harmonisches Naturell]
Bild 59 aber zeigt den Mann in seiner ganzen Würde, in körperlicher und geistiger Spannkraft, den Adel der menschlichen Natur. Man kann sich wohl denken, daß solche Menschen, wenn sie einander stark zugeneigt sind, in einem großen Glück leben können, wobei auch die ideale Seite des Lebens die starke Betonung findet.

Hut FARBSCHEMA
Das Glück solcher Menschen, die wie füreinander geschaffen sind, ist dann auch tatsächlich sehr groß. Harmonische Frauen sind sehr gute Gattinnen und Mütter, die Kinder einer solchen Bindung sind außerordentlich lebensstark, gesund, begabt und leistungsfähig. Das Leben solcher Menschen spielt sich auf voller glücklicher Höhe ab, – es ist die Harmonie.
Das Glück solcher Menschen ist wie unzerstörbar, und man kann sich sein, die über alle maßen große Natur, die im Laufe einer Jahrmillionen langen Entwicklung ein solches Glück geschaffen hat, zerstört es auch mit dem Tode nicht, – es kann sich nicht müde leben. –

DgM074 Bi61 mT Raphael

Das Bild 61, „Die erste Stunde des Tages“, zeigt eine natürliche, sehr reine und noch sehr zarte erwachende Frische. Der Künstler stellt damit dar, daß die lebende Kraft in Verbundenheit mit der Natur am frühen Morgen erst langsam ansteigt, und gleichsam mit dem Aufsteigen der Sonne bis gegen Mittag ihren Höhepunkt erreicht, – um dann langsam und gegen den Abend hin etwas schneller wieder abzufluten.
DgM074 Bi61
Bild 61. Raphael. Rom. Die erste Stunde des Tages.
Dieses Auf- und Absteigen der belebenden Kraft sollte man beachten, und daher starke Reize, körperliche und geistige Anstrengungen am sehr frühen Morgen vermeiden, vielmehr die Anforderungen allmählich steigern, weil sich sonst leicht Müdigkeit am Tage, verminderte Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit einstellen.

DgM074 MK 61 Harm
Am späten Vormittag – der aufsteigenden Kurve – ist der Mensch gewöhnlich am leistungsfähigsten, die belebende Kraft steht auf voller Höhe und ist allen Anstrengungen des Tages gewachsen; – es ist daher auf Fehler zurückzuführen, wenn sich zu diesem Zeitpunkt bereits Müdigkeit und Abspannung bemerkbar machen, – was anderseits leicht zu vermeiden ist.

Raffaello Sanzio sm
Raphael, der König der Maler, war auch der große Naturbeobachter. Sein Frauenbildnis erscheint voll ausgeruht und wie neu belebt, womit der Künstler sagen will, daß Ruhe, Schlaf und Arbeit in einem harmonischen Gleichklang mit der Natur stehen sollen. Raphael hat gewußt, daß Übermüdung schadet, die Aufmerksamkeit und Frische aller Sinne beeinträchtigt und die normale Leistungsfähigkeit herabsetzt.

Hut FARBSCHEMA
Übermüdete Völker brauchen Jahrtausende, um sich wieder voll zu erholen, übermüdete Truppen vermögen meist nicht frischen und ausgeruhten Widerstand entgegenzusetzen und standzuhalten. Bergvölker, die natürlich lebten und ausgeruht waren, ertrugen alle Strapazen und waren selbst durch Übermacht nicht zu besiegen.

DgM MK Ruhe Schlaf

Raphael führt mit seinem Kunstwerk den Wert von Ruhe und Schlaf vor Augen, wie man die gute Entwicklung, Kraft, Gesundheit und Schönheit auf voller Höhe zu erhalten vermag. –

DIE TOTALEN GEGENSÄTZE
Wie bereits ausgeführt wurde, kann das harmonische Naturell, da es sozusagen alle Naturelle in sich trägt, auch im großen Ganzen mit allen andern Menschen mehr oder weniger stark harmonieren. Es ist daher auch eine Harmonie zwischen dem harmonischen und dem disharmonischen Naturell möglich, wenn das erstere absolut herrschend wirkt. Ob eine solche Bindung gerade immer sehr wünschenswert ist, – bleibt fraglich. Schließlich müssen die in Betracht kommenden Persönlichkeiten selbst entscheiden, denn im allgemeinen sollte der Mann bestrebt sein, sich mit einer Frau zu verbinden, die womöglich nach Anlage und Bildung höher steht wie er selbst; auch die Frau sollte bestrebt sein, einen Mann zu erhalten, der möglichst hoch entwickelt ist.

DgM074 Pole Gut Evil
Die Natur schafft vornehmlich durch die Differenzierung der Naturelle eine außerordentlich bunte Mannigfaltigkeit des Lebens, sie läßt den allergrößten Spielraum, damit alles Leben sich glücklich, großzügig und frei entfalten kann. Daher sollte auch der Mensch das Liebesleben nicht durch gar zu enge Fesseln, Sitten und Dogmen festlegen, sondern den von der Natur gegebenen Spielraum, wenn auch nach strengen sittlichen Normen, offen lassen.
Sicher wird auch einst die Zeit kommen, daß der Mensch in diesen höchsten und heiligsten Dingen die engen Fesseln sprengt – wie es liebesstarke Naturen noch stets getan haben -, um nach dem natürlichen Sittengesetz den unterschiedlichen Triebanlagen und den freien Lieberechten der verschiedenen Personen und Geschlechter, nach der harmonischen Gemeinschaft, der Rassen- und Rangordnung der Persönlichkeiten sich das Lebens-Liebesglück frei von engen und starren Dogmen zu wählen und zu gestalten.

Hut FARBSCHEMA
Groß und frei sich zu entfalten, ist das Vorrecht des Menschengeschlechts und es soll sich auch in seinen heiligsten Rechten groß und frei entwickeln können. Hier hat Huter wie kein anderer Forscher vor ihm, die Möglichkeiten für eine Großzügigkeit in der Entfaltung des Lebensglückes und einer hochwertigen Nachkommenschaft geschaffen, die hinter seinen größten Entdeckungen nicht zurücksteht. –
Es ist schon darauf hingewiesen, daß sowohl das harmonische, wie auch das disharmonische Naturell meistens nicht total harmonisch oder disharmonisch ist. Die totale Disharmonie, die Endbegriffe aller Entwicklung, sind außerhalb des Kreisschemas für die Harmonieberechnung zu denken.
Die über das Kreisschema hinausgehend Harmonie und Disharmonie (letzten Endes der Gottheits- und Teufelsbegriff) stehen in totalem Gegensatz zueinander, hier ist keine Harmonie mehr möglich, noch denkbar.
Es ist der Gegensatz zwischen dem vollendet guten und bösen Prinzip. –
Huter hat nach seinen Forschungen versucht, das ideale hinaufziehende Naturell und das total verbrecherische, herabziehend Naturell, soweit menschliche Entwicklung vorstellbar ist, zeichnerisch darzustellen, siehe die Bilder 62 und 63.
DgM074 MK POLE
Bild 62 und 63. [Gegensatz Gut und Böse]
Das ideale Naturell, Bild 62, hat den schöpferischen Blick der Güte, Liebe und Weisheit. Es erkennt als letzte Ursache des Seienden das Schöne und Gute als das Wahre und ewig Seiende. Dieses Naturell sollte überall als das leitende oder als Vorbild aufgestellt werden. Das Bild näher zu beschreiben, erübrigt sich, da das ideale Naturell nach den vorangegangenen Beschreibungen in dieser Zeitschrift dem Leser bekannt ist.
DgM074 Bi62
Bild 62. Das ideale Naturell.
Das herabziehende Naturell, Bild 63, hat den bösen Blick des zerstörenden Dämonismus im Impuls, Willen, Gedanken und Tat. Es ist der entartete Mensch, das Verbrecher-Naturell, der Inbegriff alles Bösen. Diese Naturen sollten rechtzeitig erkannt werden, bevor sie Unheil und Unglück über Unglück anstiften, von der Fortzeugung ausgeschlossen werden und dauernd unter Bewahrung stehen, da sonst die fortschreitende glückliche Entwicklung immer wieder aufgehalten und durchbrochen wird. –
DgM074 Bi63
Bild 63. Das herabziehende, total disharmonische Verbrecher-Naturell.
In Bild 62 und 63 sehen wir die zwei Pole von Gut und Böse verkörpert, die sich gegenüberstehen wie Tag und Nacht, wie Feuer und Wasser.
DgM074 MK POLE
Bild 62 und 63. Die zwei Pole von Gut und Böse.
Hier ist nie ein Friede und eine Versöhnung möglich, sondern nur ein Kampf auf Leben und Tod bis zum Sein oder Nichtsein. Hier gibt es nur noch einen Sieg des guten Prinzips über das böse, bis zur völligen Überwindung desselben.

Hut FARBSCHEMA
Es wurde einmal versucht, Huter zu veranlassen, mit seinen schlimmsten, ihn bekämpfenden Gegnern, die, wie sich nach seinem Tode herausstellte, völlig entartet waren, einen Kompromiß zu schließen. Das lehnte Huter völlig und ganz entschieden ab. Hier stand sozusagen das gute und dort das böse Prinzip, es gab daher nur noch einen Kampf bis zum letzten. Und den hat Huter bis zur völligen Aufopferung mit allen ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln geführt. Seine Gegner vereinigten sich. Huter allein war zu schwach, es fehlte die gesammelte Tatkraft der guten Menschen, und er ging an diesem letzten großen Kampf seines Lebens zugrunde. Er holte aber noch aus diesem Kampf seine letzte große Entdeckung heraus, indem er den Typus des Halbentarteten fand, den er vorher vermutet und berechnet hatte, dessen er aber niemals habhaft werden konnte.
So hat Huter bis zum Letzten für die Wahrheit seiner Entdeckungen gekämpft, bis seine Herzkraft versagte. Sein Sterben war mild.
Huter DgM 100
Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

KAMPF MK HU KUPFER

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wird zum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keine andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.

Der Leser wir bei der Beschneidung des Bildes Nr. 64 denken: „Was ist denn das für ein merkwürdiger Aufzug?“ – Der uralte Mann im Lehnsessel hält ein kleines Kind im Arm und ein anderer Mann, der davor steht, hält eine Schere in der Hand. – Es ist die Zeremonie der Beschneidung. Daß dieser Handlung große Wichtigkeit beigemessen wird, ersieht man aus dem ganzen Aufzug.
DgM074 MK BESCHNEI
Bild 64. Obrzezanie. Die Beschneidung – und ihre Folgen.
Es findet ein scheinbar harmloser Eingriff in die Natur des kleinen Kindes statt, – was der wissenschaftlichen Forschung längst hätte Anlaß geben können, den Folgen dieser Handlung nachzugehen, was leider nicht oder nur sehr einseitig ohne Erkenntnis der Leib-Seele-Einheit geschehen ist. Hätte man die Folgen dieses Eingriffes in die menschliche Natur an einer Stelle, die sie außerordentlich geschützt hat – ähnlich wie das Auge durch das Augenlid geschützt ist-, in ihrer ganzen Tragweite erkannt, so wäre diese Sitte wahrscheinlich längst abgeschafft worden. Aber der Schleier des Geheimnisvollen lag darüber gebreitet.
m2m MK Schleier2
M2M Schleier [Hinzugefügt]
Die Beschneidung wurde von dem Gesetzgeber Moses, der die bekannten zehn Gebote gegeben hat, geboten. Wahrscheinlich ist sich aber der Gesetzgeber über die Folgen dieser Handlung, die sich ergeben, wenn sie Jahrhunderte und Jahrtausende fortgesetzt wird, nicht klar gewesen.
Erst Huter hat durch seine Forschungen hierüber die sehr notwendige wissenschaftliche Aufklärung im Lichte neuer Erkenntnisse gegeben.

DgM074 MK Beschneidung
Ursprünglich war die Beschneidung als ein Schutzmittel gegen Ansteckung gedacht. Die Juden zogen in alle Welt und bedurften scheinbar eines solchen Schutzes, der zunächst auch eine gewisse Berechtigung zu haben scheint.
Aber die Folgen im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende sind, wenn auch aus den kleinsten Ursachen der Vererbung und Entwicklung summiert, katastrophal zu nennen. Den anatomischen Eingriff an sich gleicht die Natur immer wider aus; aber die damit verbundenen physiologischen, morphologischen und psychologischen Folgen, die dieser Eingriff an der geschützesten Stelle des Körpers im Laufe der Jahrtausende zeitigt, sind unerkannt geblieben.
Der Eingriff hat zunächst zur Folge, daß der Kranz allerfeinster Nerven an Organen, welche die Schöpferkraft zu neuem Leben in sich tragen, frei gelegt wird und damit allen atmosphärischen, elektrischen und weiteren Einflüssen dauernd ungeschützt ausgesetzt, der Abstumpfung und Verhärtung preisgegeben wird.
Mit der Zeit stumpfen die feinsten Nervengeflechte ab und härten sich, wodurch zunächst einmal die physische Kraft unnatürlich erhöht wird.
Da nun das Leben aus Liebe entsteht, welche Trägerin aller Entwicklung ist, muß man sich folgende Tatsache vor Augen halten: Die bezeichneten Nervengeflechte verlaufen durch das Rückenmark ins Gehirn; es entspringen daraus Impuls- und Regulierungsorgane und weiterhin Zentren des Bewußtseins. Es entsteht durch die anatomische Veränderung zunächst in den Organen des unteren Kleinhirns, die für die Fortzeugung, Kinderliebe, Familiensinn, Anhänglichkeit usw. tätig sind, besonders von der Zeit der Geschlechtsreife ab, eine erhöhte, aber keineswegs eine natürliche und verfeinerte Spannung.
Das hat zur Folge, daß am entgegengesetzten korrespondierenden Pol des Gehirn, im obersten Vorderhirn, die Organe der allgemeinen Menschenliebe, des psychologischen Tiefensinnes, der umfassenden menschlichen Güte, des Wohlwollens usw., welche normalerweise gerade in dieser Zeit zur Entfaltung kommen, in der Entwicklung gehemmt werden, mit der Zeit verrohen und verkümmern.

DgM074 MK Beschei Part
Weiterhin werden die unmittelbar mit den unnatürlich gestärkten Triebe des Erwerbs, – resp. Schachersinnes außerordentlich entwickelt, ferner die Machterhebung der eigenen Person, um die stark entwickelten Triebe befriedigen zu können und zwar so, daß für die körperliche Arbeit und Tätigkeit fast so gut wie keine Kraft mehr übrig bleibt.
Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende zeitigt der vorerwähnte, zunächst harmlos erscheinende Eingriff nicht nur die bekannte jüdische Seelen- und Charaktereigenart, das bekannte reizbare Temperament, das sich selbst über die Gesetze der Wirtsvölker hinwegsetzt, sondern auch eine damit gleichlaufende innere und äußere Umbildung des gesamten körperlichen Zustandes. Das als Ausläufer der gesamten Gehirnentwicklung die Nasenform anzusprechen ist, so erklärt sich daraus die typisch-jüdisch-hebräische Nasenform, weiterhin die typische Organ-, Gesichts-, Blut- und Gewebsbildung, das Typische der Körpergestalt überhaupt, der Stimme, Sprache, Gebärden und der gesamten Lebensäußerung.
Diese typischen, mit der Zeit durch die Beschneidung hervorgerufenen Merkmale sind so stark, daß sie als Rassenmerkmale anzusprechen sind und zur Folge haben, was sonst bei einer Rasse nicht der Fall ist, daß die Eigenart derselben unter allen Zonen, Längen- und Breitengraden der Erde erhalten bleibt. Damit ist erst die Ausnahmestellung der jüdischen Rasse naturwissenschaftlich erklärt. Der Jude bleibt Jude, ganz einerlei wo er sich befindet, welche Staats-, Religions- oder sonstige Zugehörigkeit er auch annimmt.
Das Bild 64, die Beschneidung, ist eine Postkarte. Beachtenswert ist auch die Vorderseite derselben, siehe die Abbildung weiter unten.
DgM074 MK KARTE
[Postkarte an Carl Huter von Amandus Kupfer]
Vor 30 Jahren reiste ich nach Owiecim, um das jüdische Milieu kennenzulernen und sandte die Karte an Carl Huter, - die Jahre nach seinem Tode wieder in meinen Besitz kam.

DgM074 MK Karte Part
Mein damaliges Urteil „es ist ein degeneriertes Volk, kaum zu glauben“, ist kurz, aber keineswegs unbegründet oder leichtfertig abgegeben, – die Begründung ist oben ausgeführt. Damals hatte ich schon viele Experimentalvorträge über „Menschenkenntnis“ gehalten, beherrschte dieselbe, und habe danach urteilen können. –
Fortsetzung folgt.

HU MK Verdelung Nach
Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)
BRDjunta MK 1
Deutschland. [Hinzugefügt]

DgM 073

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 22. September 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 073 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Februar 1939, Nr. 73

DgM073 MK TITEL D
SYMPATHIE UND ANTIPATHIE
unter den Menschen

DgM073 MK TITEL A

DRITTER VERSUCH,
den Zusammenklang der verschiedenen Personen, Charaktere und Geschlechter nach der natürlichen Grundlage der Naturellehre zu finden.

DgM073 MK Bi35 Übung
ZUR ÜBUNG:
Man beurteile nach eigener Anschauung und Gefühl, ob die Frau, Bild 35, zu dem Mann, Bild 33, passen würde oder nicht. Zur Nachprüfung des eigenen Urteils lese man im Text die Harmonie-Berechnung.

DgM073 Bi33, 34 Tat
DAS REALE TAT- UND BEWEGUNGS-NATURELL.

Wenn wir hier die Frage zu beantworten suchen, „Welche Menschen passen gemäß ihrer Veranlagung, Neigung und Lebensrichtung zueinander – und welche nicht?“ – so bitten wir den Leser von vornherein um sehr viel Nachsicht; denn das Problem ist schwierig, und es fehlten bisher die wissenschaftlichen greifbaren Unterlagen zu einer Klärung.
Diese sind nunmehr durch die Entdeckung der Naturell, der menschlichen Körpertypen, gefunden.
KRETSCHMER XXX
Carl Huter = Original. Kretschmer = Plagiat/Fälschung. [Hinzugefügt]
Daher möge man diese Versuche zunächst einmal zur Kenntnis nehmen, sie wollen anregen, – und die Zeit muß lehren, ob sie einer Nachprüfung standhalten.
Es handelt sich um Erfahrungstatsachen, gesammelt in langer, mühsamer Arbeit.
Wer sich vergegenwärtigt, wie bunt und mannigfaltig das Leben ist, die Anlagen, Neigungen, Triebe, Fähigkeiten und Wünsche der Menschen, der wird diese Versuche unvoreingenommen zur Kenntnis nehmen.

HELIODA GOLD
Es soll versucht werden, dem Plan der Natur nachzuspüren, durch welchen sie die Entwicklung vorwärts treibt, in der Vielgestaltigkeit des Lebens dennoch System und Ordnung zu erkennen und die glückliche Vereinigung in Freundschaft, Ehe oder Beruf für kürzere oder längere Zeit oder gar für das ganze Leben zu erleichtern.
Hut BAUPLAN
Bauplan der Natur von Carl Huter entdeckt. [Hinzugefügt]

Oft schließen sich Menschen im guten Glauben, in Harmonie und Frieden leben, arbeiten und streben zu können, zusammen, ohne die Naturveranlagung zu beachten; – und oft, wenn es zu spät ist, sind sie bitter enttäuscht.
Denn was im Zusammenhang eine Disharmonie ergibt, paßt nicht zusammen, es strebt auseinander, das lehrt uns die Eigengesetzlichkeit des Lebens, das lehrt die ganze Natur, auch die Tier- und Pflanzenwelt, selbst die Chemie, denn bestimmte Stoffe und Kräfte ziehen sich an und verbinden sich innig und andere wiederum stoßen sich ab.

LEADER MK 01 DgM-1
Es ist daher sicherlich ein Verdienst Carl Huters, im langen Suchen nach den Harmoniegesetzen in der Natur positive Ergebnisse erreicht zu haben, die das praktische Leben als richtig bestätigt.
Es soll ja durch diese Versuche nur das Glück und die Freude am Leben gestärkt werden. Gesundheit und Lebenskraft erhöht, die Schaffenskraft erhalten und auch das Kinderglück vermehrt werden.
Es gibt ohne Zweifel kein größeres Glück auf Erden, als im engen oder weiteren Kreis mit Menschen zusammenzuleben, die gut miteinander harmonieren. Aus solcher Gemeinschaft im Kleinen, in der Freundschaft, im Geschäft, in der Familie wächst dann um so eher der glückliche und starke Staat im Großen hervor.
In diesem Sinne wurde bereits das Einfachste dargelegt, die parallele Harmonie der Ernährungs- und der Empfindungs-Naturelle.

Wir kommen nun zu der Harmonie im Gleichklang der
Tat- und Bewegungs-Naturelle

Die Bilder 33 und 34 zeigen einen Mann und eine Frau, beide typische Vertreter des uns bekannten und im Prinzip prachtvollen, gesunden und natürlichen Bewegungs-Naturells.
DgM073 MK Bi33, 34
Bild 33 und 34
Wir erkennen die typisch lange, hagere, markante und derbe Kopf- und Gesichtsform, die einem entsprechenden Körperbau eigen ist.
Es ist unnötig, diesen Typen, der fortlaufend im Leben zu beobachten und unseren Lesern wohl bekannt ist, hier erschöpfend zu beschreiben. Bis zu einem gewissen Grade ist es sogar möglich, von der Geschlechtsverschiedenheit abzusehen, – so sehr ähneln sich diese beiden Menschen verschiedenerlei Geschlechts in den Hauptpunkten des Lebens.

LEADER MK 03 MK
Bei beiden Bildern finden wir z.B. die kräftige Bildung der Nasenform, eine enorme Wucht besonders im oberen Teil derselben, der mit dem Knochengerüst in Korrespondenz steht und auf Tat- und Willensenergie schließen läßt.
Das Auge sitzt fest und kernig in der Umrahmung, weitsehend ist der Blick, da dieses Naturell zur Betätigung im nahen und weiten Umkreis strebt.
Kraft liegt in der unteren Stirnbildung, wo die realen Beobachtungssinne und das praktische Denkleben zu suchen sind.
Stark sind auch die übrigen knochigen Teile des Gesichts, die Einheit von Leib und Leben symbolisierend, so die Jochbeine, die für die starke Widerstands- und Überwindungskraft typisch sind, so vor allem das starke, knochige Kinn mit dem wuchtigen Unterkieferbogen und dem straffen Gewebe, charakteristisch für den lebhaften Impuls und die enorme Knochen-, Muskel- und Arbeitsenergie.

ppNATbeweg MK
Spannkraft liegt in der aufrechten Kopfhaltung, im sehnig starken Hals und Nacken, da ja bei diesem Naturell das Knochen-, Muskel- und Sehnenbändersystem des Körperbaues so stark von der Natur aus betont ist, wie das Ernährungs- und Empfindungssystem zusammengenommen.
Damit ist in wenigen Zügen die Grundveranlagung, die Grundlebensrichtung dieser beiden Menschen schnell und leicht erfaßt.
Wir nehmen zunächst an, der Mann, Bild 33, hat den richtigen Lebensberuf, der für seine hervorstechende Veranlagung paßt, – denn das ist allemal ein wichtiger Punkt zur glücklichen Lebensgestaltung.
DgM073 Bi33 Nat-Bew
Bild 33
Mit einem solchen Manne, der den richtigen Lebensberuf hat und am rechten Platz steht, kann dann auch die Frau im Bewegungs-Naturell um so eher glücklich harmonieren.
Nehmen wir aber an, der Mann wäre von Beruf Schneider oder Bürokrat, müßte also ausschließlich leichte, feine Handarbeit machen oder in der Hauptsache geistig tätig sein, noch dazu in warmen engen Räumen, dann möchte er die engen Fesseln sprengen – und kann sich nicht anpassen.
Er möchte, wie es seine Natur verlangt, lieber tüchtig und angestrengt arbeiten, die Knochen- und Muskelkraft entsprechend der Spannkraft seines Körpers betätigen.
Wie sehnt er sich hinaus in frische, freie Luft, um tief ein- und auszuatmen, um sich zu strecken und zu dehnen, auszuarbeiten, auszulaufen, seine Sinne weit zu richten. Da sein Beruf das nicht zuläßt, kann er dazu kommen, jeden Arbeiter zu beneiden, der in frischer Luft, bei Wind und Wetter, Eis und Schnee draußen in der Natur ist.
Gerade die körperliche Anspannung, die Entfaltung der Willensenergie ist sein Element. Bei dauernder Innenarbeit verweichlicht er, seine Muskeln werden schlaff und weich, die Körperfunktionen träge, die Nerven erschlaffen. Er wird nervös, unzufrieden, er wird leicht sogar unleidlich, denn sein ganzes Wesen braucht ein anderes Lebens- und Tätigkeitsfeld.
Das unzufriedene Wesen überträgt sich auf seine Arbeitsprodukte, sie werden minderwertig und es ist kein gutes Auskommen mit ihm, nur der Zwang oder das Pflichtbewußtsein hält ihn fest, wenn er nicht bei der ersten besten Gelegenheit die Fesseln bricht.
Daher müssen wir von vornherein als Vorbedingung einer glücklichen ehelichen Verbindung und eines guten Familienlebens für den Mann im Tat- und Bewegungs-Naturell den richtigen Lebensberuf annehmen. Auch für die Berufswahl ist diese Naturellehre, wie schon oft hervorgehoben, von großem Segen.
Hat aber der Mann den richtigen Beruf im Außendienst, in der Großindustrie, im Großhandel, im Reiseverkehr, im Bauhandwerk oder als Landmann, der das Feld bebaut, dann steht er am richtigen Platz und die ganze Frische, Natürlichkeit und Urwüchsigkeit seines Naturells kommt zur Geltung.

DgM073 Bi34
Und nun die Frau im Bewegungs-Naturell, – wenn der Mann Landwirt ist, so greift auch sie frisch und freudig mit an, keine Arbeit ist ihr zu grob und schwer oder nicht fein genug; der Beruf ihres Mannes ist ihr nach jeder Richtung hin recht.
Und der Mann ist wohltätig berührt durch solch eine Prachtfrau, sie paßt zu ihm.
Sie sind sich beide in allen Hauptpunkten des Lebens einig, da ja ihre Grundlebens-, Willens- und Charakterrichtung die gleiche ist. Sie stimmen überein wie zwei gleiche Töne in der Musik, wie zwei gleiche Farben, – in der Arbeit, in der Lebensfreude, – die Kraft und Lebenslust steigert sich.

DgM073 MK Bi33, 34
Beide Menschen sind Feinde von allen Zimperlichkeiten, Gefühlsergüssen und philosophischen Betrachtungen. Sie sind tat- und willensfreudig, durchaus real, gegenständlich und nüchtern eingestellt.
Das wäre eine parallele Harmonie, ein Gleichklang für das Tat- und Bewegungs-Naturell, bei voller Charakterübereinstimmung. Beide Personen würden bei normalem Lebensablauf gesund und glücklich bleiben bis ins hohe Alter.
Das ist aber keine graue Theorie, denn die Erfahrung, das Leben bestätigt diese Erkenntnis fortlaufend – und das Staatswohl erfordert solche glückliche Bindungen – sie sind natürlich, nach der Veranlagung passend, sie sind vorbildlich.

Die unpassende Bindung.
Mit kurzen Hinweisen sei ein Gegenstück gekennzeichnet.

Die gewiß stattliche Frau, Bild 35, liegt im primären Ruh- und Ernährungs-Naturell und damit dem Manne, Bild 33, und auch der Frau, Bild 34, in allen ihren Neigungen viel zu weit entfernt.

DgM073 MK Bi33-35
Die Frau, Bild 35, hat noch dazu das phlegmatische Temperament, das zeigt der sehr ruhige, fast unbewegte Augen- und Gesichtsausdruck. Die lebhafteste Bewegungsfreudigkeit und die ausgesprochene Bewegungsträgheit passen nicht zusammen.

DgM073 Bi35
Diese Frau mit ihrer stattlichen und weichen Fülle neigt unter allen Umständen zur Ruhe, Bequemlichkeit, zu gutem, reichlichem Essen und Trinken, zur behäbigen Lebensanschauung. Dabei ist sie ökonomisch und wirtschaftlich klug, sie versteht, ohne große körperliche und geistige Anstrengung gut auszukommen.

DgM073 MK Bi33, 35
Gewiß, das Bewegungs-Naturell regt selbst das Ernährungs-Naturell durch Beispiel und Willen energisch an.
Die Frau würde zunächst versuchen, die körperlichen Anstrengungen mitzumachen, aber es geht beim besten Willen nicht, – die körperliche Gebundenheit ist eine ganz und gar andere. Die grobe, anhaltend schwere Arbeit löst allerlei Beschwerden aus. Sie kann nicht dauernd mitmachen, – sie kommt aus der angeborenen Ruhe ihres Naturells heraus. Das macht sie mürrisch, unzufrieden, bringt sie mit ihrer Veranlagung in Konflikt und sie verliert die natürliche und gesunde Schönheit ihres Typus.

NAT MK Ernähr
Der Mann kann das Wesen der Frau nicht verstehen, weil er das Naturell nicht kennt und selbst ganz und gar anders veranlagt ist, – die zu starken einseitigen Gegensätze machen sich geltend. Es kommt zu Zwiespalt und Reibereien, keiner kann trotz besten Willens nachgeben und gibt auch nach.

DgM073 Bi34, 35
Die Zerwürfnisse, selbst bei anfänglicher Zuneigung, sind bald da.
Wer ist schuld? – Niemand – beide leiden am Ende ohne Schuld, was auf das ganze äußere und innere Lebensglück, und vornehmlich wenn Kinder da sind, nicht gut einwirkt.

ppNATernähr MK
Schuld ist die gegenseitig sich zu fernliegende, einseitig betonte Naturellveranlagung – und daher sollte der Mensch nicht zusammenschließen, was die Natur nicht füreinander bestimmt hat und was nicht harmonieren kann -, zumal ja der gute Klang leicht von vornherein in solchen Fällen zu finden ist. Diese kurze Darstellung möge hier zugunsten der weiteren Abhandlung genügen.

Beide Personen, Bild 36 und 37, liegen im Bewegungs-Naturell.
DgM073 MK 36, 37
Bild 36 und 37.
Der Mann hat das derbknochige Gesicht, starke Jochbeine, Kinn- und Unterkieferpartien.
Die Frau hat ebenfalls den kräftigen Gesichtsbau und den starken Hals. Dazu beachte man die Spannkraft, die in der kerzengeraden, aufrechten Haltung des Kopfes liegt, ferner das derbfleischige Gesicht mit der Kraft, die in der wuchtigen Wangenpartie zum Ausdruck kommt; – man muß sagen, es ist sogar ein Anklang an das athletische Naturell vorhanden.
Aber auch der Mann hat den klaren Blick und den ruhigen Ausdruck der Kraft.

NAT MK Beweg
Die Frau hat den energischen Blick, die entschlossenen Gesichtszüge; – man sieht förmlich, diese beiden Kraftnaturen sind einander gewachsen.

DgM073 MK Bi36,37
Wenn man den klaren Blick des Mannes, diese gerade Nasenform, die kraftvolle Stirnbildung und dabei den guten Mundausdruck beachtet, so ist es naheliegend, zu folgern, daß er in seiner männlichen Persönlichkeit auch dieser starken Frau gegenüber bleibt wie er ist.
Dabei zieht sich auch die Stirnbildung gut nach oben, dieser Mann hat viel Wohlwollen und Gutmütigkeit.

DgM073 Bi36

Bild 36
Das ist bei einer solchen Tat- und Kraftnatur eigentlich etwas Großartiges; das überlegene Kraftgefühl wird dem Schwächeren gegenüber nicht mißbraucht, sondern derselbe wird noch wohlwollend behandelt und beschützt. (Vorgreifend sei erwähnt, daß dieser Typus unter solchen Umständen sogar dem zarten und feinen Empfindungs-Naturell in der Terz liegt und glücklich mit demselben harmoniert.)
Doch bleiben wir hier zunächst beim Gleichklang, – denn auch bei der Frau geht die Kopfbildung stark nach oben und daher ist das Empfindungsleben, trotz der bevorzugten Bewegungsanlage gar nicht schwach und könnte durch Einfluß des Mannes, durch seine natürliche Gutmütigkeit noch leicht gehoben werden.
DgM073 Bi37
Bild 37
Wäre nun die Frau ein wenig mit der Naturellehre vertraut, so könnte sie sich von vornherein danach richten. Sie würde dann die Gutmütigkeit des Mannes nicht falsch einschätzen, sondern hochschätzen und unbeschadet aller Tatkraft und Empfinden und Gemüt erwidern.
Dann könnte sie selbst sich großartig entwickeln, die Neigungsrichtung beider würde zusammenfließen und der Mann hochbeglückt sein.
Es ist nun einmal so, die starken Anlagen, die ein Mensch hat, die möchte er vom anderen Geschlecht gewürdigt sehen.
Wenn das die Frau versteht, hat sie den Mann leicht gewonnen, und wenn die Naturellanlage dabei passend ist, herrscht in der Ehe eine gute Harmonie.
Man glaubt gar nicht, wieviel davon abhängt, daß die Frau den Mann richtig versteht und behandelt. Daß der Mann auch die Frau richtig behandeln soll, ist selbstverständlich, daher sollten beide etwas Menschenkenntnis besitzen, welche oftmals erst das richtige Verständnis lehrt, das aber wiederum nur durch Liebe und gegenseitiges Eingehen auf die Persönlichkeit zur Harmonie führt.
Noch wichtiger wie für den Mann ist für die Frau die Menschenkenntnis, da es oft in ihrer Hand liegt, durch richtige Behandlung des Mannes das Glück zu erhalten und zu vertiefen.
Nun hat in diesem Falle die Frau, Bild 37, die energische Kopfhaltung, den energischen Augen- und Mundausdruck. Sie hat auch breite Jochbeine, – der Mann aber auch, beide haben die starke Widerstandskraft und Eigengesetzlichkeit.
Würde nun die Frau sich dem Manne gegenüber rechthaberisch, widerspenstig und unlieb zeigen, seine starken Seiten nicht beachten oder gar mißachten, dann hätte sie von vornherein verloren. ER würde das zunächst nicht verstehen und sie durch Gutmütigkeit zu anderem Benehmen veranlassen wollen.
Wenn ihm das dann nicht gelingt, ist er enttäuscht, in seiner männlichen Persönlichkeit verletzt und es entstehen Reibungen.
Es würde dann sein Widerstand wachgerufen, die Kraftnatur in ihm, und wenn die Frau nicht klug genug ist, nachzugeben, wäre die Harmonie gestört, – weil die Neigungsrichtung auseinandergeht.

NAT MK Beweg
Man hat gewiß viel darüber geschrieben, wie Mann und Frau sich in der Ehe benehmen sollen, – aber das ist zweifellos in jedem Einzelfall verschieden. Hier ist der praktische Weg gezeigt, wie man das Verhalten von vornherein richtig einstellen kann.
Wenn aber der lebendige Form- und Lebensausdruck nichts mehr bedeuten, die Grundlebens- und Charakterrichtung, das Naturell des Menschen belanglos sein soll, dann freilich wird man vergeblich nach praktisch greifbaren Unterlagen für eine richtige Menschenbehandlung suchen und sich mit sehr wohlfeilen schönen Belehrungen zufriedengeben müssen, die gar zu oft auf den persönlichen Einzelfall nicht passen und wirkungslos bleiben.
Alles, was aber hier über Harmoniemöglichkeiten der beiden Menschen gesagt wurde, ist sozusagen aus den Gesichtern entnommen, und man kann sich durch den Augenschein von den körperlichen Besonderheiten überzeugen und auch davon, daß wissenschaftliche Grundlagen für die psychologische Deutung vorhanden sind.
Wenn man sich aber nicht mehr nach dem gesunden Sehen und natürlichen Denken richtet, dann ist man allerdings, wie man so sagt, von allen guten Geistern verlassen, handelt oftmals blindlings und gerade verkehrt, obwohl die besten Absichten vorliegen können.

Betrachten wir nun die beiden nächsten hochinteressanten Bilder.
Das Grundnaturell beider Personen, Bild 38 und 39, ist für die Harmonieberechnung als Bewegungstypus anzusprechen.
DgM073 MK 38, 39
Bild 38 und 39.
Der Mann hat den langen kräftigen Gesichtstypus, dabei die gerade, bestimmte, willensstarke Nasenform, das fest-harte Kinn und den starken Unterkiefer.
Die Frau hat ebenfalls den für das Bewegungs-Naturell bekannten langen Gesichtstypus.
Dabei ist die Nasenform kräftig entwickelt, besonders auch im oberen Teil und dort, wo der Nasenknochen endet.
DgM073 Bi39
Bild 39
Das Kinn ist kräftig, ebenso der Unterkiefer, der Hals und die Kopfhaltung verraten Spannkraft und Energie.
Dabei ist aber der ganze Ausdruck außerordentlich geweckt, das Auge ist lebhaft beobachtend und der Mundzug wie prüfend abgestimmt.
Wenn man genauer hinsieht, so findet man eine besondere Feinheit in der Haut, welche die Stirn überspannt. Dabei ist das Haar sehr ausdrucksvoll und fein, fast dünn, möchte man sagen, wie es sonst dem Bewegungstypus nicht eigen ist.
Es ist also eine großartige Abtönung des Bewegungs-Naturells, ein Einschlag in das Talentierte.
Ein Volk, das solche Frauen hat, kann sich glücklich schätzen.
FRAUEN Melerke
Erich Mellerke und seine Frauen-Bilder nach CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS. [Hinzugefügt]
Dieser Frau braucht man wohl nicht erst zu sagen, daß sie den Mann richtig behandeln soll.
Sie ist so aufmerksam und geistig geweckt, hat einen so forschenden lebendigen Blick, eine solch praktischen Sinn – man beachte die breite Nasenwurzel, das fein gebaute Ohr -, daß sie schon aus natürlicher Veranlagung heraus das Richtige findet, und zwar aus angeborener Menschenkenntnis, Gefühls- und Beobachtungsfähigkeit. Sie gibt sich ganz, wie sie ist und bleibt frei von Eitelkeit.
Nun der Mann. Zunächst haben beide Personen den natürlichen ernsten Lebensausdruck, jedoch die Frau mit mehr Heiterkeit. Beide sind willensstark, haben die Selbstbeherrschung, sind fest, bestimmt und auch großzügig im Charakter.
DgM073 Bi38
Bild 38
Dabei hat dieser ernste Mann die breite, hochgehende und angespannte Stirn, er ist klar im Denken, rein in Gedanken, im Charakter genügsam und bescheiden.
Bei beiden Personen ist neben der Grundtönung des Bewegungs-Naturells eine Anspannung in Bezug weitergehender geistiger Betätigung unverkennbar.
Insofern würde die Naturellanlage, die Tätigkeits- und Neigungsrichtungs im guten Gleichklang stehen.
Die Frau würde dem Manne auch bezüglich geistiger Tätigkeit infolge ihrer großen Intelligenz hilfreich zur Seite stehen könne, was für ihn eine wohltätige Entlastung bedeuten würde.
DgM073 MK Bi38, 39
Bild 38 und 39.
Man beachte beim Manne den entschlossenen Mundzug, die festgezogene Linie der willensstarken Nasenform, das geistig konzentrierte Auge, die Kraft der Stirn und das hochliegende kraftvolle Haar.
Dagegen ist die Anspannung an Kinn und Unterkiefer nicht so stark, wie es sonst bei der Bewegungs-Natur der Fall ist.
Die Bewegungsanlage ist zweifellos nicht so betätigt worden, wie es der Anlage nach gut wäre. Darauf ist auch wohl die Schwellung der Gewebe unter den Augen zurückzuführen, wie man sie bei Überlastung der Nieren findet, eine Folge mangelnder Körperbestätigung dieses Naturells.
Die Frau mit ihrem lebhaften verständnisvollen Geist würde erfrischend auf den Mann einwirken, den Ernst des Lebens für ihn mildern und ihn freudiger stimmen.
Ihre Bewegungsfreudigkeit würde ihn auch mehr zur Körperbetätigung anregen. Diese wiederum würde entlastend auf die inneren Organe wirken, denn das Tatnaturell muß ausgiebige körperliche Betätigung haben, um gesund zu bleiben.
Der Mann hätte mit dieser Frau sozusagen das große Los gezogen, es wäre ein glückliches und dauernd gutes Zusammenleben möglich.

NAT MK Beweg
Man sieht an diesen Bildern zu recht, welches Glück durch eine wohltätige Harmonie bedingt ist, – die Kraft steigert sich! –
Warum steigert die Natur dergestalt die Kraft? Als vor bald 20 Jahren mir ein vierter Sohn geboren wurde sprach eine Frau mir ihr Bedauern darüber aus. Ich war sprachlos und fragte: „Warum denn?“ Nun, meinte dieselbe, „wegen der Kosten und Lasten“. Ich war erstaunt ob solcher Gedankengänge und sagte mir, die Kraft und der Eifer von Vater und Mutter zu sorgen und zu arbeiten steigert sich – und habe das Geschäft, das diese Frau innehatte, nie wieder betreten können.
Die Natur ist weiser, wie manche Menschen glauben können, – und nichts ist mehr zu verehren, wie der Eifer und die Sorge der Eltern für ihre Kinder. Wenn das Anwachsen der Familie aber Bedauern auslöst, ist es für ein Volk nicht gut.

Zu Studienzwecken betrachten wir nochmals Bild 39 und dazu im Vergleich Bild 40.
DgM073 MK 39, 40
Bild 39 und Bild 40.
Schon allein nach dem Eindruck – vom Altersunterschied abgesehen – wird der Leser wahrscheinlich sagen, das paßt nicht zusammen.
So ist es auch in der Tat, – denn der Herr, Bild 40, liegt im disharmonischen Naturell, da sowohl der Ausdruck, wie auch die Formbildung von Kopf, Gesicht und Ohr lange nicht diese geschlossene Einheit, Regelmäßigkeit und auch Schönheit zeigt wie bei den Bildern 38 und 39.
DgM073 Bi40
Bild 40
Die Grundwesensrichtung beider Personen geht hier zu weit auseinander und steht in Mißklang, ähnlich wie die Farben rot und schwarz zueinander stehen oder Ton 4 und 5 in der Musik. Das Naturellschema Carl Huters, das eine leichte Übersicht zu dieser Berechnung gestattet, ist vielen Lesern bekannt und wird in einer der nächsten Nummern behandelt.
PP Naturell Sprache Natur
Naturellschema Carl Huters. [Hinzugefügt]
Wenn wir den äußeren Eindruck von Bild 40 mit Bezugnahme auf Bild 39 nach der Naturellehre näher begründen, so ergibt sich in den Hauptpunkten folgendes:
1. Die Nasenform, die den Charakter kennzeichnet, ist bei der Dame ausgesprochen entwickelt und zeigt Großzügigkeit, schnelle Auffassung, schnelles Handeln, Willensenergie, Festigkeit, Selbstbeherrschung und Erziehungsanlage.
Die Nasenform des Herrn ist eingebogen, ähnlich wie bei der Kindesnase, unentwickelt, im oberen Teil schwach, im unteren plump. Entsprechend ist der Charakter. Der Mann läßt sich gehen, neigt zu Unschönheiten, Launen, Plumpheiten und Ungerechtigkeiten.
Allein schon die Charakterverschiedenheit ist zu groß, die Frau würde bald enttäuscht sein, sich abgestoßen fühlen und könnte zu dem Manne nicht aufsehen.
2. Die Frau hat auch das klare, bestimmte, geweckte Auge, den reinen, lauteren Blick, – der Mann hat das verschleierte Auge, das auf einen engen Gesichtskreis und eine undefinierbare Gedankenrichtung deutet.
Auch das läßt sich nicht verneinen.
Die Frau mit ihrer hervorragenden Gewecktheit und Intelligenz würde den Mann einfach nicht verstehen, ihm auch nicht folgen können, kein gutes Vorbild finden, enttäuscht sein und sie könnte nicht mit ihm fertig werden. Im täglichen Leben würden sich daraus zu starke Gegensätze ergeben, die sich nicht überbrücken lassen.

DgM073 MK 39, 40
3. Die Frau hat den genügsamen und bescheidenen Mundzug, der Mundausdruck des Mannes zeigt starke Genußliebe und Unschönheiten im Begehren und Erleben, im Denk- und Gemütszustand. Allein schon im täglichen Wortausdruck und in den Wünschen laufen die Ansichten auseinander und lassen sich nicht vereinen.
4. Die mittleren Gesichtspartien haben bei der Frau Plastik und Wärme, beim Mann sind dieselben flach und es dringt keine Hoheit der Gefühle daraus empor.
Auch in der Klarheit der Gefühlsbetätigung laufen daher die Lebensansichten auseinander, es fehlt die so nötige Ergänzung. Das Gewebe im Gesicht des Mannes ist unrein.
5. Die Frau hat den großen Fleiß, den lebhaften körperlichen und geistigen Impuls – siehe Nasenform und Kinn – zu selbsteigener Tätigkeit und Wirksamkeit. Der Mann ist gerade entgegengesetzt veranlagt.
6. Man beachte ferner das fein gebildete Ohr der Frau, es zeigt einen inneren Seelenadel und eine feinere Empfindlichkeit in der Tonaufnahme, für die Art der Sprache usw.
Beim Mann ist das Ohr lappig und übergroß, er wird leicht roh, verständnislos und ausfällig, er hat nicht einmal die Neigung, Schönes, Gutes, Ernstes und Großes nur anzuhören.
Schon diese starken Verschiedenheiten in der Grundveranlagung machen deutlich, daß die Grundlebens- und Charakterrichtung durchaus nicht zusammenklingt. Was sollte nun die Frau an dem Manne achten und ehren, wie sollte sie sich an ihm emporrichten und zu ihm aufsehen? Sie würde enttäuscht und unglücklich werden, und er würde die Gründe dafür nicht einmal verstehen.
Man könnte vielleicht einwenden, daß zwei solche Menschen sich von vornherein abstoßen würden. Das ist aber durchaus nicht immer der Fall. Eine Ehe zwischen so unpassenden Menschen aus dem gleichen Lebensniveau verlief für die Frau total unglücklich, das Kind der Ehe wurde krank, die Frau lebenstraurig, erkrankte ebenfalls und starb bald darauf.
Zum Glück sagt ja das natürliche Gefühl dem Menschen oftmals das Richtige, aber es heißt auch nicht umsonst, die Liebe macht blind. Daher ist die Entdeckung der Naturelle durch Huter ganz gewiß ein großer Fortschritt in der Lebenserkenntnis.
KRETSCHMER XXX
Kretschmer = Plagiat/Fälschung; Carl Huter = Original. [Hinzugefügt]

Betrachten wir nun die Bilder 41 und 42, zwei prachtvolle, gesunde Menschen im Bewegungs-Naturell, die wiederum im Gleichklang liegen und daher gut zueinander passen.
DgM073 MK 41, 42
Bild 41 und Bild 42.
Es sind zwei liebesstarke Menschen, das ist aus dem plastischen Augen- und Mundausdruck zu erkennen, aus der gesunden Kraft, die im Auge und Gewebe liegt.
Die Stärke oder der Grad der physischen Liebeskraft ist für das Zusammenpassen und die Lebensharmonie ein wichtiger Faktor und stimmt bei den reinen ausgeprägten Naturellen, die im Gleichklang liegen, meist günstig überein und zwar so, daß der Mann meist etwas stärker in der Geschlechtsanlage ist und folglich bei völliger Ergänzung doch noch genügend Kraft für Beruf und Arbeit behält.
In diesem wichtigen Punkt liegt also hier Übereinstimmung vor, – und wir versuchen nun, den Charakter und weitere Hauptlebensübereinstimmungen zu erkennen.
Zunächst scheint die Feststellung des Naturells auf einige Schwierigkeiten zu stoßen, da beide Menschen eine gewisse Fülle der Formen im Gesicht, am Hals und natürlich auch am Körperbau aufweisen.
Das Hagere und Markante des Bewegungs-Naturells tritt nicht so stark, wie man es oft zu sehen gewohnt ist, hervor. Man betrachte auch den Mundausdruck, – es ist eine gewisse Richtung zur Ernährungsanlage etwas mit betont.
Aber diese spielt nur etwas stärker mit hinein, denn in erster Linie müssen wir beide Menschen für die Harmonie-Berechnung zu dem zweifellos vornehmlich betonten Bewegungs-Naturell rechnen; das andere kommt dann als Neigungsrichtung in Betracht, – und auch darin stimmen beide Menschen gut überein.
Es liegt eine Harmonie im Gleichklang vor.
Beide haben das länglich-kräftige Gesicht, den starken Unterkieferbau, wobei an Formmasse im Gesicht unterhalb der Augen mehr liegt als oberhalb derselben. Das sind ganz unverkennbar typische Naturellmerkmale.
DgM073 Bi41
Bild 41
Der Mann hat den Blick der sinnlichen Liebe und der starken diesbezüglichen Gedanken- und Gemütseinstellung.
DgM073 Bi42
Bild 42
Die Dame hat das klare, offene, sehr wohltuende und freundliche Auge, den Blick der Vorstellung. Sie hat auch das vorstehende, gerundete Kinn, den starken weiblichen Impuls, die große Gatten- und Kinderliebe.
Das ist für den Mann sehr gut, es ist ein bereitwilliges natürliches und freundliches Entgegenkommen.
Wenn nun – was man voraussetzen muß – die starke beiderseitige Liebe vorhanden ist, dann hat die Natur beiden Menschen alles zu ihrem Glück mitgegeben, was sie sich nur wünschen können.
Der Mann hat auch den richtigen Beruf, denn sonst würde er nicht so lebensnatürlich und unbefangen in die Welt sehen.
Er hat, wie vornehmlich das Kinn zeigt, die starke Arbeits- und Durchführungskraft.
Dasselbe kann man auch von der Dame sagen, siehe das kraftvolle Kinn, die starken Wangenpartien.
Man lasse den Ausdruck von Augen, Gesicht und Kopfhaltung auf sich wirken, – beide Menschen sind frisch, natürlich und durchaus lebensgegenwärtig eingestellt.

DgM073 MK Bi41, 42
Bei beiden ist der Sinn auf die schöne Lebensrealität gerichtet, Arbeit, Beruf, Freude und Pflichten.
Diese Richtung herrscht vor; – die Lust, Liebe und Veranlagung zu besonderer geistiger Betätigung steht demgegenüber zurück, ebenso auch die Neigungsrichtung zur Ruhe und Bequemlichkeit, die typisch für das Ernährungs-Naturell ist.
Für beide ist die Arbeit, die Körperbetätigung das Hauptelement. Darin und auch in allem Übrigen, was dazu gehört, sind sie sich aus Veranlagung einig und gleicher Sinnesrichtung.
Entsprechend würden sie ihr Heim gestalten und ihre ganze Lebensführung, wie nach einer Linie gezogen, einstellen. Die Frau würde spielend auch mit viel körperlicher Arbeit fertig, wie würde fest zufassen, auch wenn die Arbeit grob und schwer ist, – und sich nach getaner Arbeit des Lebens freuen, weite Ausflüge mitmachen, entfernt wohnende Verwandte und Freunde besuchen. Der Mann würde noch neben seinem Beruf körperlich in Sport und Anstrengung mit Vorliebe tätig sein, und sie steht ihm im Rahmen ihrer weiblichen Veranlagung nicht nach und sieht mit Wohlgefallen des Mannes Tätigkeit und Pflichteifer.
Ihn würde ihr ganzes Wesen beglücken und zufriedenstellen, denn besser könnte er es sich nicht wünschen, – die Dame ist auch noch im Charakter gut, beherrscht sich und ist bescheiden, und er würde diesbezüglich noch einiges von ihr lernen, was ihm bei seiner Aufmerksamkeit, auf welche die hochgezogenen Augenbrauen deuten, nicht schwer fällt.

NAT MK Beweg
Wir sehen, ein Glück ist in manchen Fällen leicht zu begründen, wenn die Menschen richtig zusammenpassen.
Käme dann noch eine dritte Person hinzu, die harmonisch veranlagt ist und mit beiden Menschen zusammenleben würde, sei es der Vater oder die Mutter, dann würde sich ein großartiger Dreiklang ergeben, und die Ehegatten würden sich in der Verehrung dieser Person einig sein.
Diese würde noch ein Ideal mit hineintragen oder wenigstens die Richtung dahin angeben, und so könnte für alle die Entwicklung eine aufsteigende sein.
Der Leser wird einwenden, „Ja, – wenn“, – nun, dieses „Wenn“ hängt von Menschenkenntnis ab.
Läge aber die erwähnte dritte Person im disharmonischen Naturell, dann würde sie das Glück der ersten beiden erheblich trüben können, wie das Leben sehr vieler Menschen gelehrt hat.
Das Glück ist oftmals wie eine Sphinx, wer es allein in äußeren Dingen sucht, wird es nicht finden, – und durch Menschen- und Naturellkenntnis wird es dem Zufall entrissen.
Gewiß kommt das Glück oftmals auch wie von selbst, – aber mit Menschenkenntnis braucht man sich auf diesen Zufall nicht zu verlassen; – denn oft läßt er im Stich und man kann auf diese Weise einiges zum eigenen Glück beitragen.
Freilich muß man seine Intelligenz nach jeder Richtung hin anspannen, aber das hat die Natur durch die Differenzierung der Naturelle offenbar gewollt und beabsichtigt, es liegt in ihrem Plan, um die Höherentwicklung zu erreichen.

DgM073 Bi43

Der Mann, den Bild 43 zeigt, liegt im Bewegungs-Naturell, wie schon die langen knochigen Gesichtsformen deutlich erkennen lassen. Besonders das lange Kinn mit dem kräftigen Unterkieferbogen und die große Entfernung von der Nasenspitze bis zur Kinngrenze lassen die motorische Arbeitskraft der Knochen und Muskeln in Erscheinung treten.
Das Ohr ist groß und langförmig und zeigt die verwegene Tat- und Unternehmungslust, wogegen das Mittelgesicht seitlich der Nasenform mit der Spiegelung des inneren warmen Gefühlslebens proportional nur kurz ist und streng im Gewebe erscheint. Daher steht das Gefühl nach Kraft und Ausdauer gegenüber der Tat- und Bewegungsenergie sehr zurück.
Aber der Stirnansatz über den Augen, wo die Sinne der Beobachtung und realen Erfassung der Umwelt liegen, ist sehr markant und vorspringend, – hier liegt viel Kraft, wie auch in der energisch angesetzten Nasenwurzel und in der Willenslinie der Nasenform.
Der borstige und struppige Schnauzbart, sowie die harte Partie der Unterlippe, die etwas vorgeschoben ist, zeigen Derbheit und Grobheit in der persönlichen Einstellung und Lebensart. Der Mund ist verbissen.
Das durchaus real blickende und geistesnüchterne Auge, sowie der ganze Ausdruck, die Lage des Haares, die energischen Augenbrauen zeigen Wildheit und Verwegenheit, – die eisenharte Natur des Bewegungs-Naturells.
Schwere grobe Körperarbeit und Anstrengung bei harter Herrschaft ist sein Element. Das flache Seitenhaupt zeigt nur schwache wirtschaftliche Anlagen. Ein ungebundenes, verwegenes und abenteuerliches Leben ist ihm das liebste.
Die zarten Bande der Familie können ihn kaum oder nur in geringem Grade fesseln, die Anhänglichkeit und Familienliebe und –sorge ist schwach, der Mann gehört zu den Einzelgängern, die sich nur schwach binden lassen, die wenig Sinn für Heim, Haus und Familie haben. Es ist schwer mit ihm umzugehen, er durchbricht die zarten Bande, kommt leicht in Händel und zu Rücksichtslosigkeit bei harter Herrschaft über andere. Es ist ein Mann für schwere Arbeit und Tatdurchführung.
Die Natur schafft im bunten Lebensspiel, wie wir an diesen Bildern erkennen, die verschiedenartigsten Naturen, auch solche mit starkem und solche mit schwachem Familien- und Wirtschaftssinn.

DgM073 MK Bi43, 44

Die Frau, Bild 44, liegt, wie an den langen, harten Gesichtsformen kenntlich ist, im Bewegungstypus. Sie hat ein hartes und schweres Leben hinter sich, was zum Teil mit der Bewegungsanlage zusammenhängt. Es ist der Ausdruck der Freudlosigkeit und der Mund zeigt Unzufriedenheit.
DgM073 Bi44
Bild 44.
Dabei war sie im Grunde ihres Wesens gut, wie es die großen, jetzt hängenden Augen und die Ohrbildung zeigen. Das Haar ist strähnig und ausgetrocknet, die Nervenkraft verbraucht, die Haut ist dürr wie der ganze Ausdruck.
Es ist der harte Lebenskampf, der sich hier abzeichnet, den das Bewegungs-Naturell zufolge seiner Anlage oft führt, wobei das schmale Seitenhaupt die nur schwache Möglichkeit des wirtschaftlichen Emporkommens zeigt.
Es spiegelt sich hier die reale, nüchterne und harte Seite des Lebens, die rast- und ruhelose einseitige körperliche Anspannung und Tätigkeit.

DgM073 MK 43, 44
Diese beiden Bilder kennzeichnen oftmalige Auswirkung der ganzen starken Einseitigkeit des Bewegungs-Naturells und sie führen deutlich vor Augen, daß die Differenzierung nach der Naturellanlage ein weises Naturgesetz ist, wodurch jede Einseitigkeit in der Entwicklung vermieden wird. Gäbe es nur Bewegungs-Naturelle, dann würde das Leben sich in einer beispiellosen Nüchternheit und Realität abspielen. Erst die Differenzierung der Naturelle bedingt die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit des Lebens, ermöglicht es, das Leben wie ein Kunstwerk sinnreich und schön zu gestalten. Daher sollte die Arbeit des Bewegungs-Naturells, die oft allzu reale Nüchternheit des Lebens von einem Ideal gekrönt sein, das durch den empfindungsreichen Menschen zur Auswirkung kommt, damit die Elastizität des Lebens gewahrt bleibt.
ppNATempf MK
Empfindungs-Naturell
[Hinzugefügt]

NAT MK Empf

Wenn es angesichts der grandiosen Entwicklung, durch die das Leben und auch der Mensch entstanden ist, heißt, „der liebe Gott habe den Menschen aus einem Erdenkloß gemacht und ihm in seine Nase den lebendigen Odem eingeblasen“ -, so muß man beim Anblick dieser beiden jüdischen Gesichter unwillkürlich denken, daß hier erstens keine gute Entwicklung stattgefunden hat und zweitens, daß vom Odem wenig geblieben ist.
Daß wir, solange solche Personen die Möglichkeit haben, frei zu wirken und womöglich maßgebenden Einfluß ausüben, noch nicht den Himmel auf Erden haben können oder doch im allgemeinen einigermaßen glückliche Zustände, ist leicht zu verstehen.
Da der Lebensodem auch heute noch durch die Nase des Menschen ein- und auszieht, so ist der Eindruck, den speziell dieses Organ bei einem Menschen macht, von besonderer Bedeutung. Der Eindruck ist bei den beiden Bildern wirklich kein erhabener.
Was wir hier in den beiden Gesichtern vor uns sehen, was also die Natur im Laufe langer Entwicklung hervorgebracht hat, kann man, ohne die Ehrfurcht gegenüber dem Schöpfer aller Dinge zu verletzen, als die lebendige, auf Irrlehren, Entwicklung und Vererbung beruhende Dekadenz bezeichnen.
Der Mann, Bild 45, liegt dem Typus nach im Bewegungs-Naturell, – aber er hat eine so durchdringende Härte im Blick, in der Augen- und Gesamtformbildung, daß man glauben könnte, die Knochen hinter den Geweben seien aus Elfenbeinmasse geformt.
DgM073 Bi45
Bild 45.
Mit einer keilartigen Wucht drängt die jüdisch-hebräische Nasenform aus dem Gesicht hervor, als wolle die Natur zum Ausdruck bringen, daß der Charakter dieses Mannes alles besser geartete Leben zersprengen könne, um es sich untertan zu machen.
Das ist in der Tat der Grundcharakter. Wildheit und Unruhe liegt im Augen- und Gesichtsausdruck, verbunden mit rücksichtsloser Dauerenergie, die danach strebt, sich möglichst schnell zum Herrn der Welt aufzuschwingen, – mag auch alles unter seinen Füßen zerbrechen.
Daß der Mann sich in diesem Sinne einschätzt, geht symbolisch aus dem unheimlichen, dolchartig in die Stirn fallenden Haarsträhnen hervor, denn hier im oberen Vorderhirn liegen bei guter Veranlagung die edelsten Gehirnorgane für Menschenglück und Wohlergehen, die in diesem Falle nicht nur ausgeschaltet, sondern in das Gegenteil verkehrt sind.
Dort aber, wo die Geltungstriebe für die eigene Persönlichkeit liegen, bedeckt das Käppi dieselben, um sie zu schützen und Freiheit in allen andern Trieben zu lassen.
Drohend wölbt sich die Stirn mit den buschigen Augenbrauen und damit das reale Denkleben hervor. Dabei scheut der Mann keine Anstrengung, siehe die hervortretenden spitzigen Jochbeine mit dem abfallenden, fahlen Zug der Wangen.
Wucht und Anspannung liegt in der Ohrengegend, wo die Gewalt- und Geheimsinne ihren Sitz haben, und das Ohr selbst ist hart wie der seelische Geltungsdrang und fast wie aus Porzellan geformt.
Dabei ist der Mund wie zum sofortigen Wortgebrauch geöffnet, – mit größter Lust alles Beste sich erwünschend, – aber demgegenüber ist die Stirn und Geisteskraft sehr eng begrenzt, – und was der Mund spricht, ist in Wirklichkeit fahl und dürr wie der Bart des Gesichtes.
So ist dieser lebenswahre Form- und Gesichtsausdruck zu verstehen.
Huter Geist Formen
In den Formen lebt der Geist. [Hinzugefügt]

Und nun erst die Frau, Bild 46, - es ist das leibhafte böse Gewissen, der schmutzig finstere, leidenschaftliche Ausdruck.
DgM073 Bi46
Bild 46.
Von der Perücke abgesehen, die das Haupt ähnlich wie die Wolle das Schaf bedeckt, betrachten wir die Gesichtsformen. Die Augen sind weit aufgerissen, aber dabei unruhig, da im Hintergrund Heimtücke liegt, die Iris ist ganz dünn und bedeutungslos und hat eine schmutzigen Unterton.
Die Augen liegen ungleich und zeigen in ihrer Umgebung starke Verformungen.
Verfolgen wir die letzteren weiter, so erkennen wir deutlich, daß die Backen hängend sind, daß der ganze Hals und Vorderrumpf schwer belastet ist. Diese Verformungen geben kund, daß auch die Rumpforgane schwammig aufgedunsen, erschlafft und verfettet sind.
Man braucht nur noch den Mund zu betrachten, der mit seinem schweren Gewebe einen unreinen Ausdruck hat, – um zu erkennen, daß eine nicht mehr zu beherrschende sinnliche Genußliebe Platz gegriffen hat. Es ist der schwartige, sogenannte Fressermund. Es ist fast kein Kinn vorhanden, daher arbeitet die Frau auch nicht.
Dieser höchst unangenehme Belastungszustand hat alle natürlichen Organfunktionen gestört, insbesondere die der edelsten Vorder- und Oberhirnorgane, und daher fehlt jedes Verständnis für das Wohlergehen der Menschen, die nicht zu ihrer Sippe gehören, und sie glaubt, sich gegen diese alles erlauben zu dürfen.
Die Gewebe sind unrein und nur eines ist geblieben, die fest herausgehobene Nasenform mit einer schmutzigen, sehr üblen Willensenergie, wodurch sie ihre Art nie verleugnet.
DgM073 MK Bi46, 45
Bild 45 und 46.
Wenn man dieses Frauenbildnis betrachtet, kann man auch den Mann verstehen, es ist die gleiche Art, die zueinander paßt.
Da nun bei der Fortzeugung und Vererbung das Protoplasma, die Quelle des Blutes, eine ungeheure Konstanz besitzt, so folgt daraus, daß eine Eheschließung außerhalb der Art, eine Verbindung mit edlerem Blut, dieses vergiften und gleicher Weise entarten muß.
HU MK Verdelung Nach
Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]
Es ist sonnenklar, daß nie solche dekadente Naturen, sondern nur hochwertige Menschen mit körperlichem und geistigem Adel, der aus Augen, Geweben und Angesicht spricht, ein natürliches Recht zur Führung und Leitung anderer Menschen besitzen.
Fortsetzung folgt.

W MK 05 POSTER A

W MK 06 POSTER B
Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)
DR MK Alliierte Adenauer
Deutschland. [Hinzugefügt]
Hut HEILWISSEN F

Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. [Hinzugefügt]

xxxxxxxxxxx

DgM 072

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 15. September 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 072 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2
Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Januar 1939, Nr. 72

DgM072 TITEL A
DER IDEALE EMPFINDUNGSREICHE MENSCH
Mit dem zarten, eleganten Körperbau, den seelenvollen Augen, der freien Stirn und dem weichgetönten Gewebe -

DgM072 MK Titel X
UND SEINE GLÜCKLICHE ERGÄNZUNG
IN EHE, FREUNDSCHAFT UND BERUF

DgM072 MK Titel Z
20 STUDIEN AUS KUNST UND LEBEN.

DgM072 MK Titel X
Ein Versuch, den Gleichklang und andere Harmoniemöglichkeiten
für diesen hochwertigen, verfeinerten Lebenstyp zu finden

DgM072 MK Titel Y
Es ist für diesen Typus wegen seines reichen Ideen- und Empfindungslebens besonders schwer, die passende Bindung mit anderen Menschen zu finden.

Durch die Denk- und Empfindungs-Naturelle kommt die ideale Seite des Lebens stark zur Geltung.
Es sind die Menschen, die das reiche Empfindungsleben besitzen, da bei ihnen Nervensystem und Gehirn, Haut und Sinnesorgane stark betont und überaus fein abgestimmt sind. Die Körperbausysteme der Ernährung und Bewegung stehen dagegen stark zurück. Daher ist dieser Typus auch feingliedrig und zart gebaut, – die Bewegungen sind leicht, elegant und graziös.

DgM072 Bi13-16 oT

Wir betrachten die Bilder 13, 14, 15 und 16. Die Gesichter sind nur klein und zart, die Wangen dünn, – fast durchsichtig, von blaß-gelblicher Farbtönung. Oberhalb des Augendurchmessers liegt an Formmasse mehr wie unterhalb desselben. Dabei ist das Gesicht von geistig regsamen, seelenvollen Augen belebt.

DgM072 HEL EMPF-NAT
Solche Naturen im Empfindungs-Naturell gab es besonders in den alten Kulturzentren, Rom, Florenz, Paris, Madrid usw.
Die Indier liegen noch heute vornehmlich in diesem Typus, sie leben stark in religiösen Sitten und Gebräuchen.
Auch unter den Japanern gibt es viele Empfindungs-Naturelle. Dieses Volk entfaltete ein feines Kunstgewerbe und große nationale Tugenden.

DgM072 Bi13, 14 SEP
In Deutschland war es zur Zeit Huters die Kunststadt Dresden, die viele Empfindungs-Naturelle – teils mit einem Anklang an das Ideale – aufwies.
Auch in den Städten Bielefeld und Stuttgart war dieser Typus reich vertreten und mit ihm eine besondere feingewerbliche Tätigkeit und Kultur.
Empfindungs-Naturelle haben ein edles Wesen, sind meist bescheiden und stets hilfsbereit, – sie werden leicht übersehen, das sie weder durch Körperfülle, noch durch robuste Kraft imponieren.

ppNATernähr MK

Das Ernährungs-Naturell

Das Ernährungs-Naturell hat die gewichtige Körperfülle und sieht diese zarten und leichten Menschen oft für nicht ganz voll an, glaubt vielleicht sogar, sie seien unterernährt oder krank. Das ist aber durchaus nicht der Fall; das Zarte des Körperbaues ist vielmehr natürlicher Ausdruck ihrer Eigenart; – diese Menschen sind dabei gedankenreich und idealstark.

ppNATempf MK

Das Empfindungs-Naturell
Umgekehrt glaubt das Empfindungs-Naturell oft es den robusten Naturellen im Essen und Trinken oder in der Energie- und Kraftentfaltung gleichtun zu können. Das gelingt aber nicht, solche Versuche führen vielmehr oft zur Schädigung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

DgM072 Bi13, 15 SEP
Der Arzt alter Schule, der die Naturelle noch nicht kannte, glaubte oft, die Zartheit des ganzen Körperbaues auf Unterernährung, Blutarmut und Bleichsucht zurückführen zu müssen. Er verordnete eiweißreiche Nahrung, viel Fleisch, Lebertran, Malzpräparate usw., wogegen aber gerade dieses Naturell eine natürliche Abneigung hat, weil die zarten Verdauungsorgane, sehr fein abgestimmt sind und leicht überlastet werden.

ppNATempf MK
Wenig Fleisch, viel Obst, Südfrüchte, süße Speisen und Getränke sind den Empfindungs-Naturellen meist liebt und bekommen gut. Sie fühlen sich sogar bei sehr geringer Nahrungsaufnahme gesund und frisch und sind dann geistig außerordentlich rege.
Diese Naturelle sind oft tüchtig im Kunstgewerbe und in der Wissenschaft, in feiner Handarbeit, in der Feinindustrie, Technik, Optik usw.
Sie sind geistig interessiert, lieben Kunst, Poesie und Dichtung, freuen sich über alles Schöne und huldigen einer verfeinerten Lebensart und Kultur.

MATRIX MK MED
Durch anhaltende rohe und schwere Arbeit überanstrengen sie leicht ihre schwachen körperlichen Kräfte, und bei liebloser, kalter und roher Behandlung werden sie bald total unglücklich und leisten dann nichts mehr.

DgM072 Bi13, 16 SEP
Das Empfindungs-Naturell ist überhaupt am leichtesten der Tragik des Lebens ausgesetzt, einmal, weil das Empfindungs- und Ideenleben so außerordentlich stark ist und das Leid deshalb schwer empfunden wird und zweitens, weil diese Menschen dem brutalen Realismus nur wenig Widerstand entgegensetzen können.

MATRIX MK 6 HELIODA

Dieses edlen blumenhaften Menschentypen sollten den Schutz der elementaren Menschheit genießen, was sich tausendfach lohnt, weil mit ihnen die edelsten Kulturwerte zur Entfaltung kommen. Es sollte also neben der rohen Kraft- und Energieentfaltung, der realen Nüchternheit auch die ideale Seite des Lebens noch stärker zur Geltung kommen. Die Natur lebt uns das gewissermaßen vor. –

ppNATempf MK

Die drei Körperbausysteme für die Ernährung, Bewegung und Empfindung sollte jeder Mensch möglichst gleich stark, also harmonisch zu entwickeln bestrebt sein. –

ppEMBRYO MK
Lernten Empfindungsmenschen diese Naturellehre kennen, so hatten sie meist einen großen Gewinn, lernten sich selbst erkennen, die eigene Kraft und Lebensfreude stärken, – sie gewannen dadurch einen Schutz, innere und äußere Festigkeit, diese Lehre half ihnen mehr wie andere, oft für so wichtig gehaltene äußere Dinge.
Schon aus diesen kurzen Darlegungen kann man entnehmen, daß gerade dieses Naturell schwerer wie mancher anderer Mensch die glückliche Lebensharmonie mit einer anderen Person findet.

FREE MK 0X EVERY

War die Wahl unglücklich, so opfert sich dieses Naturell leicht und geht womöglich daran zugrunde.
War aber die Wahl des Lebensgefährten glücklich, dann sind meist die Kinder gesund und begabt, dann entfaltet sich dieses Naturell in wunderbarer Weise und gerade aus diesen Menschheitstypen sind die großen, schöpferischen Persönlichkeiten des geistigen Lebens hervorgegangen.

DgM072 MK 13-16
Ist dieser Mensch noch ethisch durchgebildet, dann beglückt er seine nähere und weitere Umgebung.
Zwei Empfindungs-Naturelle verschiedenerlei Geschlechts liegen im Gleichklang, in paralleler Harmonie.

MATRIX MK 3 HELIODA
Eine eheliche Verbindung verläuft daher meist glücklich, vorausgesetzt, daß die äußeren Verhältnisse einigermaßen günstig liegen, denn sonst sind beide leicht materieller Not und damit der Tragik des Lebens ausgesetzt.

DgM072 MK 13, 14
Gleiche Interessen finden sich, was beide beglückt. Sie lieben schöne, sonnig warme Räume, besuchen Konzerte, Theater, Museen, lieben schöngeistige Literatur, pflegen edle Lebensart, Wissenschaften, – sie sind sehr menschenfreundlich und gastfreundlich, dabei voller Güte und Liebe und stets hilfsbereit.

MATRIX MK 5 HELIODA
Ihre Vorzüge und Tugenden ergänzen sich, – aber diese Menschen übersteigern sich auch leicht durch ihre vielseitigen Ideen, geben das Reale für das Ideale hin, und wenn sie in den harten rohen Lebenskampf kommen, so opfern sie oft alles – aber ihre Ideale nicht.

DgM072 MK 13, 15
Kennen diese Menschen aber ihre Naturellanlage, wissen sie, wie sich ihr Typus von den anderen unterscheidet, dann ist viel gewonnen, sie können ihre schwachen und starken Seiten besser beachten und in Gleichgewicht bringen, vermögen klar und scharf die Grundursache ihrer Leiden zu erkennen und vermeiden so oftmals unnötige Tragik.
DgM072 Bi13-16 mT
Die 4 Bilder dienen nur zu schematischen Vergleichen. Der Leser wird jedoch den Eindruck haben, daß diese Menschen zueinander passen, sie sehen sich ähnlich, – obwohl sie im Leben nie zusammen kamen, sie liegen im gleichen Typus, in paralleler Harmonie.

DgM072 MK 13, 16

Die Bilder 17 und 18 zeigen den großen Kinderfreund und Jugendbildner Pestalozzi mit seiner Gattin. Beide liegen im Empfindungs-Naturell.
DgM072 MK Pesta2
Bild 17 Pestalozzi. Bild 18. Anna Pestalozzi.
Anna Pestalozzi versprach nach der Vermählung ihrem Gatten, „sie wolle ihm treu bleiben, solange er der Tugend treu bleibe“.
Sie hat Wort gehalten, – und Pestalozzi selbst hat sich zum Tugendnaturell entwickelt.
Als Pestalozzi bald nach seiner Eheschließung die Landwirtschaft anfing, um in reformerischer Beziehung ein Beispiel zu geben, war dieser Beruf für ihn als Empfindungs-Naturell so verkehrt wie nur möglich.

MATRIX MK 4 HELIODA
Bald war alles verloren. Frau Anna brach unter den Strapazen zusammen und hat sich nie wieder ganz davon erholt. Pestalozzi aber, der geniale Erzieher, wurde in seiner armseligen Kleidung von den Landjägern für einen Bettler gehalten – und nur seine Frau bewahrte ihn in dieser Zeit der Not vor der Verzweiflung.

DgM072 Bi17, 18 mT
Er hat es ihr zeitlebens gedankt, sie geliebt, bewundert und verehrt.
Man betrachte diese feinen zarten Gesichter, das belebte Gewebe, die zarte Haut, das seidenweiche dünne Haar; es gibt sich darin das allerfeinstens abgestimmte Nervensystem kund.

DgM072 Bi13, Pesta SEP
Das gütige Auge, der edle Ausdruck der Stirn, – alle typischen Merkmale des Denk- und Empfindungs-Naturells finden sich noch bei beiden Personen im hohen Alter wieder.

DgM072 Bi18 Pestalozzi
Alte Liebe rostet nicht!
Wenn auch Falten im Gesicht,
Bleibt doch die Erinnerung
Ewig schön und ewig jung!

DgM072 Bi17 Pestalozzi

Bild 19. Der Künstler hat in einem Bildwerk mit meisterhafter Technik und Innigkeit des Ausdrucks das Empfindungs-Naturell in einer ergreifenden Szene dargestellt.

DgM072 Bi19 Bettler

Bild 19. Der blinde Bettler. J. Laurent Dyckmans.
Vor dem Portal einer Kirche, von der Sonne beleuchtet, steht ein blinder Bettler. Vom Licht schwach erhellt ist im Innern der Kirche der gekreuzigte Heiland sichtbar.
Der Maler hat damit zum Ausdruck gebracht, daß die christliche Kirche es bei all ihrer Macht nicht vermochte, die bitterste Not zu überwinden.
Der Künstler hat den blinden Bettler im harmonischen Naturell mit so erhabenen Gesichtszügen dargestellt, daß man glauben könnte, es sei ein blinder König aus alten Heldensagen, – der hier bettelt.
Der Künstler hat damit sagen wollen, daß selbst ein verehrungswürdiger Mensch, der sicher im Leben Großes und Gutes getan hat, der in heldenhafter Tat sein Augenlicht verloren hat, bei den bestehenden Verhältnissen im hilflosen hohen Alter noch gezwungen sein kann, zu betteln.
Der Künstler geht aber auch noch weiter, – er hat die Frau, die eben das Portal der Kirche verläßt, in reicher Kleidung, aber mit sehr harten Gesichtszügen und reservierter Haltung dargestellt, – wodurch er ausgedrückt hat, daß der Reichtum in harten Händen die Not des armen, selbst königlichen Menschen nach sich zieht.
Wer schützt nun den Bettler, – wer stellt sich vor ihn?
Es ist ein engelgleiches Wesen, ein Empfindungs-Naturell! Man betrachte nicht nur das Gesicht, die Gestalt, sondern auch diese wunderbare Hand, Form und Haltung, es ist alles typisch für das Empfindungs-Naturell.
Der Künstler hat also bereits gewußt, daß dieser edle Menschentyp stets hilfsbereit ist, – und wenn es sein muß, sich für andere opfert.
Aber noch mehr, – dieses edle Wesen im Empfindungstypus hat gefühlt und erkannt, was für ein großer, prachtvoller Mensch der blinde Bettler in Wirklichkeit ist. Das Mädchen hat, was niemand gewahrte, die große Seele des alten Mannes erkannt, verehrt ihn und sucht ihn mit seiner schwachen Kraft zu schützen.

DgM072 Bi19 Bettler mT
Das ist wahrlich ergreifend und zu bewundern, wie scharf der bildende Künstler das Leben beobachtet hat. Denn es ist durch die Naturellehre heute wissenschaftlich und erfahrungsgemäß begründet, daß der harmonische Mensch stets in großer Sympathie zu dem Empfindungs-Naturell steht und diesen blumenhaften Menschen zu schützen sucht.
Sicher hat auch in diesem Falle der blinde Bettler dem Empfindungs-Naturell, das ihn jetzt schützt, viel Gutes erwiesen und es verläßt ihn selbst im Alter und in der Hilflosigkeit nicht, denn groß und tief ist die sympathische Verbundenheit dieser beiden Menschen und das Erbarmen des Mädchens.
Der große Künstler hat also schon die natürliche Harmonie dieser sehr verschiedenen Menschen gekannt und mit seinem Bildwerk sagen wollen, daß solche Menschentypen nicht nötig haben sollten, vor der Kirche zu betteln, sondern in ihrer königlichen Erhabenheit als Menschen zu Besserem berufen wären. Das alles hat den Künstler zur Hergabe seiner ganzen Kunst veranlaßt, um durch sein Werk die erbarmungslose Wirklichkeit seiner Lebensumwelt deutlich zu machen.

Bild 20. Es ist ein glücklich liebendes Paar, – das Werdende, – das eine glückliche Zukunft in sich tragende, schöpferisch gestaltende Lieben und Leben. Die reine Frauenliebe symbolisiert das Gretchen, der Künstler hat des im Empfindungs-Naturell dargestellt.
DgM072 Bi20 Faust Gret
Bild 20. Faust und Gretchen.
Faust ist der zur Harmonie strebende Typus, der Mannesgeist, der das Gute sucht; die schönsten Vorstellungen, die besten Gedanken und Vorsätze spiegeln sich in seinem Gesicht wieder. –
Der Künstler will sagen, daß diese reine, edle Liebe, das reinste Glück in sich trägt und nach sich zieht, daß dieses aber ohne Treue und Charakterstärke gar nicht denkbar ist. Man hat den Eindruck, das Glück der beiden müsse ewig sein, nur ein Mephisto kann es zerstören.

DgM072 Bi20 Faust Gret mT
Aber mag sich Faust durch Ränke zeitweilig verirren, er kehrt dennoch zum Guten zurück.
Die großen Künstler haben gefunden, wie sie es immer wieder, wenn auch mit Abweichungen darstellen, daß die Harmonie der Geschlechter, das Glück der Liebe und Ehe mit dem Typus eng verbunden ist.

DgM072 MK Faust Gret
Zwar kannten sie weder die Naturelle, noch die entsprechenden Harmoniegesetze, wie erst Huter sie lehrte. Aber scharfe Beobachtung, verbunden mit dem natürlichen Gefühl hat bereits das Richtige gefunden, bevor noch die Naturelle entdeckt waren und eine wissenschaftliche Begründung gegeben werden konnte.

Bild 21. Die Madonna, die liebende Mutter, ist hier im Empfindungs-Naturell dargestellt mit wunderbar schönen, edlen Gesichtszügen. Das Kind ist von solcher Schönheit und Zartheit, daß man unwillkürlich bangen muß, ob Mutter und Kind nicht schutzlos bleiben und einer rauhen Welt standhalten können.
DgM072 Bi21 Madonna
Bild 21. Die Madonna mit dem Jesusknaben. Von Ferruzzi. Esposizione Moderna-Venezia
Die Erfahrung vergangener Jahrzehnte hat gelehrt, daß gerade die edelsten kleinen Kinder, die den Stempel eines Adelmenschentums, womöglich der Genialität in sich tragen, – oft in größter Armut und ungünstigster Umgebung geboren, – als Kinder reinster Liebe den Unbilden nicht standhalten und – kaum auf die ungastliche Welt gekommen – sie wieder verlassen, wodurch die kostbarsten Menschengüter verloren gehen.
Daher ist unter allen Umständen der Schutz von Mutter und Kind die erste Pflicht – und das große Hilfswerk für Mutter und Kind vorbildlich.

DgM072 Bi21 Madonna mT
Der Künstler hat aber auch gerade das Empfindungs-Naturell als Mutter des Jesusknaben gekrönt und damit sagen wollen, daß dieser edle Menschentypus das schönste, gesunde und höchstbegabte Kind sein eigen nennen darf.
In den Werken der großen bildenden Kunst liegen psychologische Werte, die praktisch noch gar nicht gehoben sind und viel zu wenig beobachtet werden.
Auch das zarte Empfindungs-Naturell, dieser so oft verkannte edle Typus, sollte den Schutz finden, den es nötig hat und Verständnis; es sollte nie wieder als minderwertig angesehen werden, denn es ist hochwertig.

Bild 22. Wir greifen 3600 Jahre in der Geschichte zurück, - das Glück der Nofretete und ihr Leid war Jahrtausende vergessen und ist wieder bekannt geworden.
DgM072 Bi22 Echnaton
Bild 22. Der Sonnenkönig Echnaton und

DgM072 Bi23 Nofretete
Bild 23. die Königin Nofretete.
Wie leicht ersichtlich, liegt Nofretete vorwiegend im Empfindungs-Naturell, Bild 23. Das zeigen die klassische Stirn, das große, schöne Auge, die lange edle Nasenform, die Weichheit der Gewebe im Mittelgesicht, um Nasenform und Mund, das zeigt das feine und kleine Gesicht, der zarte Hals.
Die Königin mit ihrem Empfindungs- und Gedankenreichtum, – über dem kleinen, feinen Gesichtchen liegt es wie Sonnenschein, war die geistige Schöpferin des neuen Sonnenreiches und in ihrem Gemahl sah sie den König dieses Reiches.
Der König liegt auch stark im Empfindungsleben, teils mit Harmonie, wie die Nasenlinie und das Sonnige und Belebte des Gesichts zeigen, teils mit Disharmonie, denn der Mund ist gröber, das Kinn etwas keilförmig und lang.
Daher ist der Königin an seiner Seite wohl ein großes Glück zuteil geworden, aber sicher hat sie auch unter der Disharmonie des Königs gelitten. Der König hätte sich harmonisch entwickeln sollen, die Königin nie verletzten und ihrer besseren Meinung folgen sollen, – dann wäre sein Reich und seine neue Weltanschauung nicht in kürzester Frist, gleich nach seinem Tode, zugrund gegangen.

DgM072 MK Nofretete
Der König aber zog sich Günstlinge groß, die ihn nicht einmal verstehen konnten, noch viel weniger die Königin, die nur Verständnis vorgaben, aber in Wirklichkeit niedrige Interessen verfolgten.
Die Königin hätte gemäß ihrer größeren Einsicht und psychologischen Gabe andere, befähigtere und hochstehendere Menschen dem König als Berater vorgeschlagen. Zufolge seiner Anlage aber mußte sie neben einem großen Glück auch viel Ungemach erfahren. Das Reich des Sonnenkönigs zerfiel trotz seiner in vieler Hinsicht großartigen Weltanschauung.
Glück und Aufstieg für ein großes Volk waren damals mit dem Sonnenkönig und seiner Gemahlin Nofretete nahe gerückt, aber alles Errungene mußte wieder zerfallen, konnte sich nicht aufsteigend weiter entwickeln, weil die Hauptsache fehlte, – den Geist aus den Lebensformen zu erkennen, – die Auslese der Guten und Begabten.
Huter Geist Formen
In den Formen lebt der Geist. [Hinzugefügt]
Es ist die Tragik des Empfindungs-Naturells, sich gegenüber der Disharmonie und Minderwertigkeit nicht durchsetzen zu können. So tiefstehend und unfähig die Nachfolger des Königs waren, so groß war das Leid, das Nofretete erfahren mußte.

Bild 24 zeigt eine der bedeutsamsten Frauen Englands, die ihr ganzes Leben der Krankenpflege widmete und das gesamte Spitalwesen reformierte. Das bedeutet für eine schwache Frau im Empfindungs-Naturell ein Heldentum, und ist fast nur zu verstehen, wenn man den Opfermut, die Menschenliebe und Hilfsbereitschaft dieses Naturells kennt, das uns hier so sprechend deutlich nach Gesicht und Kopfform, Augen, Nasenform, Mund, Kinn, Halsform und Ausdruck engegentritt.
DgM072 Bi24 Nightingale
Bild 24. Florence Nightingale (1820-1890).
Diesen Menschen zu schützen, ihn vor Lebenstragik zu behüten und zu bewahren, zur Entfaltung kommen zu lassen, das lohnt der Mühe, denn das Glück der Mitmenschen zu vermehren, ist sein steter Lebensinhalt.

Bild 25 und 26. Auch diese beiden Menschen, Bild 25 und 26, liegen im Empfindungs-Naturell.
DgM072 Bi25,26, 29 mT
Bild 25 und 26.
Beim Mann fällt das kleine Gesicht, das gut geformte Ohr und vor allem die breite, vortretende Stirn auf.
Schon durch diese vornehmlich ins Auge fallende Stirn kommt zum Ausdruck, daß die Veranlagung für eine geistige Tätigkeit und Arbeitsrichtung im Vordergrunde liegt.
DgM072 Bi25 Empf
Bild 25
Dieser Eindruck der Stirn wird noch verstärkt durch das Oberhaupt mit dem hochstehenden Haar, das sich frei und ungezwungen wellt. Im Oberhaupt walten die Sinne für das höchste Gefühl und die Ansammlung hoher Wissens- und Kulturgüter, – für das Ideale.
Leicht kann man auch sehen, wie das Auge scharf beobachtet, – prüfend und denkend eingestellt ist.
Dieser Mann hat es aus sich selbst zu feinster technisch-wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeits- und Leistungsfähigkeit gebracht.
Er besitzt dabei für sein Naturell eine starke Durchführungskraft – siehe die Spannung des Unterkiefers, dort wo die Hand am Kinn liegt – und hat durch gute Begabung, Veranlagung und Ausführungskraft sehr viel erreicht. Die Hand faßt geschickt zu; dabei ist er aber wieder ganz Empfindungs-Naturell, liebt feine Handarbeit, Schönheit, Schmuck und verfeinerte Lebensart.
Um das letztere zu erkennen, braucht man gar nicht einmal diese Wissenschaft der Psycho-Phyisiognomik [Physiognomische Psychologie], denn die durch praktische Lebenserfahrung erworbene Menschenkenntnis läßt schon nach der ganzen äußeren Erscheinung, nach Kleidung, Haltung und Ausdruck diese Schlußfolgerung zu, und diese Art praktischer Menschenkenntnis hat auch ihre Berechtigung.
Nun betrachten wir das Bildnis der Dame, die auch im Empfindungs-Naturell liegt, die aber nach der ganzen äußeren Erscheinung und nach dem Ausdruck einfacher ist. – Beide Bilder sind aus dem täglichen Leben gegriffen. – Es fällt uns wiederum auf, wie geistig belebt Auge und Mundausdruck sind, wie am bewegten Kinn sich ein lebhaftes Tempo und ein frischer Impuls zeigen.
Geistige und körperliche Regsamkeit, verbunden mit Zartheit, Klarheit und Feinheit im Empfinden sind ihr eigen, – was aus der Zartheit und Feinheit der Gewebe und Formbildungen des mittleren Gesichts und vornehmlich an den Augenlidern deutlich wird.
DgM072 Bi26 Empf
Bild 26
Das Auge mit seiner Umgebung ist ausdrucksvoll und wie abgezirkelt. Die Nasenwurzel zeigt eine sehr gute plastische Feinheit und Belebtheit, typisch für den vorzüglichen Gestaltsinn, die gute Beobachtungs- und Ausdrucksfähigkeit.
Zart und doch fein bildet die Nasenform den Ausläufer der breiten und frisch-belebten Stirn, zum mindestens eine Charakter- und Denkfeinheit verratend.
Die beiden Personen standen sich im Leben fern, und diese Gegenüberstellung soll nur Studienzwecken dienen und zwar in systematisch-korrekter Lehrweise.
DgM072 MK 29, 26, 25
Bild 29, 26 und 25
Wenn man so das innere Wesen dieser beiden Menschen im Denk- und Empfindungs-Naturell sich geistig vor Augen hält, muß man schließen, daß der Mann dieser Dame all das bieten könnte, was sie gern hat und was ihrer Veranlagung und Lebensneigung entspricht.
Umgekehrt würde die Dame durch ihre geistige, natürliche und frische Regsamkeit, ihre Empfindungstiefe und Feinheit den Mann stetig und freudig anregen, ihn in seiner Tätigkeit stärken.
Das ist es, was so herzerquickend und stärkend wirkt, die Lebensfreude und Schaffenskraft erhöht, wenn ein Mensch Verständnis beim andern für die bevorzugten Anlagen findet. Daraus geht das tägliche Lebensglück hervor, – der harmonische innere Klang.
Beide Personen lieben Wissenschaft, Musik und schöne Künste, sind äußerst regsam, erfreuen sich an kleinen, schönen Dingen des Lebens, an Blumen, Farben, Formen, Natur und Sonnenschein, – pflegen eine verfeinerte Lebensart.
Man glaubt gar nicht, wie nötig das Empfindungs-Naturell diese und noch andere kleine Freuden des Lebens hat; sie sind für diesen Typus das, was für das Tatnaturell die Energieentfaltung und für das Ruhnaturell die Gleichmäßigkeit und reichlich gute Ernährung bedeuten. Sie sind Kraftquell des Lebens.
Das Empfindungs-Naturell liebt eine verfeinerte Nahrung, wobei es auf die Menge nicht ankommt, sondern mehr darauf, daß alles sehr schön hergerichtet ist.
So treffen sich diese zwei Menschen auf einer Lebenslinie und wenn die äußeren Verhältnisse nur einigermaßen ein wenig Glück zulassen, – Empfindungs-Naturelle tragen es ja vornehmlich in sich selbst, – dann ist die Freude unendlich groß und sie übertragen dieselbe auf ihre Umwelt und ihre Arbeit, die ganze Schönheit dieser Veranlagung entfaltet sich.

Das Bildnis Nr. 27. des älteren Herrn, der im Empfindungs-Naturell liegt, zeigt sehr ausgeprägte, warme und kraftvoll belebte Formen.
DgM072 Bi27 Empf
Bild 27.
Um das zu erkennen, betrachte man alle Einzelheiten des Gesichts, z.B. die sehr kraftvolle Unterstirn und die großartig breit gebildete Nasenwurzel.
Wie lebhaft die Nasenform aus dieser Stirnbildung hervorgeht, und wie quellend seitlich der Nasenform nach den Wangen zu die Gewebe sind.
Der schön geformte Mund mit seinen Zügen hat den milden, natürlich ungezwungenen und freundlichen Ausdruck.
Das Oberhaupt ist hoch und gerundet, – das obere Ohr feinstens gebildet; – sprechend, klug und gütig ist das Auge. –
Das alles sind die naturgesetzlich bedingten Merkmale dafür, daß sich die lebende Kraft, – die zugleich Formkraft ist, nicht nur stark innerlich, sondern auch stark positiv, von innen nach außen, betätigt.

Huter Innere Erschließung

Innen und Außen [Hinzugefügt]
Es spricht aus diesem Gesicht die Erfahrung, die Lebensreife, – dieser Herr konnte sich als Empfindungs-Naturell seiner Anlage entsprechend sehr günstig, geistig kraftvoll betätigen und sich so großartig entwickeln.
Man könnte ihn sich in der Regierung denken; – mit seinem warmen weiten Blick, seiner großartigen Lebenserfahrung rechtfertigt er jedes Vertrauen.

Um die Formkraft des Lebens beim Empfindungs-Naturell in den Abtönungen kennen zu lernen, betrachten wir den Gegensatz, den uns Bild 29 zeigt.
DgM072 Bi29 Empf
Bild 29
Dieser noch wesentlich jüngere Mann liegt auch, wie wir nach den vorangegangenen Schilderungen leicht erkennen, – im Empfindungs-Naturell.
Alle Formen sind hier sehr zart, man beachte allein die Zartheit der Formen und Gewebe an den unteren Augenlidern. Dabei sind die Formen und Gewebe rein, aber lange nicht so positiv, nach außen gewandt und ausgeprägt wie bei Bild 27
DgM MK 27, 28, 29
Bild 27 und Bild 29 zum Vergleich
Hier wirkt die belebende und formende Kraft, wie es oft bei dem Empfindungs-Naturell der Fall ist, vornehmlich negativ innerlich, in Gedanken, Gefühlen und Empfindungen – leicht einer Übersteigerung ausgesetzt, so daß solcher Mensch zu Gemütsverstimmungen und Melancholie neigt.
Das ist hier Anlage, – man beachte, wie breit im oberen Teil die Stirn ist mitsamt dem oberen Seitenhaupt, wo die Gefühle stark wirken.
Demgemäß ist auch das Auge etwas tiefer liegend, nach innen gewandt, fast ängstlich, mindestens zurückhaltend.
Die Lippen fallen auf, sie sind weich und voll, wie überformt und geben kund, daß die Gefühle stark und weich sind.
Der noch junge Mann war zu ängstlich, besorgt, ja so zu essen und zu trinken, daß er voller und stärker würde, wobei er die zarten Verdauungsorgane überlastete und sich schadete. So ist ein gewisse Brüchigkeit und Schwäche in der Form- und Gewebsbildung zu erklären.
Die Stärke des Empfindungs-Naturells liegt weder in der guten Verarbeitung der aufgenommenen Nahrung, noch in der physischen Kraftanstrengung; es bleibt gesund bei großer Genügsamkeit und ganz intensiver geistig regsamer Tätigkeit. Bild 29 ist der lebendige Beweis dafür.

Die Frau, Bild 28, liegt auch im Empfindungs-Naturell, sie ist sehr einfach, genügsam, ohne jede Überhebung, innerlich und nach außen zu stark tätig.
Man betrachte das warme, seelenvolle, leuchtende Auge, dann die lange, gerade Nasenform, aus welcher große, kluge Voraussicht, Selbsterziehung und Selbstbeherrschung spricht.
DgM072 Bi28 Empf
Bild 28.
Diese Frau bemüht sich förmlich darum, helfend und liebevoll einzugreifen, wo sie nur kann. Das ist so recht typisch für das Empfindungs-Naturell, das sich oft selbst ganz zurückstellt, um andern Menschen und einer guten Sache zu dienen.
Die Stirn ist sehr fein, wie von innen geistig durchspannt; – weich und voll liegt das Haar, dem reichen Denk- und Gemütszustand entsprechend.

DgM072 Bi27 mT
Man glaubt gar nicht, welch feines Lebensverständnis solche Menschen, wie die Bilder 27 und 28 sie zeigen, aufbringen können – ob sie nun in kleinen einfachen oder in besseren äußeren Verhältnissen leben, – wieviel Gutes sie selbstlos zu tun imstande sind. Wenn Huter sagte, „Empfindungs-Naturelle sind wie gute, hilfsbereite Engelsnaturen unter den Menschen“, so zeigen diese beiden Bilder, – daß es tatsächlich der Fall ist. Gutes zu tun, ist diesen Naturen Bedürfnis und Selbstverständlichkeit.
DgM072 MK 27, 28, 30 mT
Bild 27 und 28
Der Mann, Bild 27, und die Frau, Bild 28, stehen ihrem innersten Wesen nach im Gleichklang, wobei jeder natürlich seine Eigenart hat. –

DAS EMPFINDUNGS-NATURELL IN GUTEN LEBENSVERHÄLTNISSEN.
Das Empfindungs-Naturell ist – wie eine zarte Blume von Sonnenschein und Wärme – sehr stark von guten äußeren Lebensverhältnissen abhängig. Weil es so nachhaltig und tief empfindet, kann es einesteils sehr lebensfreudig und glücklich sein, aber auch andernteils seelisch, geistig und körperlich tief niedergedrückt werden, so daß es sich dann kaum mehr zu behaupten vermag.

Das junge Mädchen, Bild 30, im Empfindungs-Naturell liegend, wie schon das kleine zarte Gesicht mit der großen Stirn zeigt, – hat einen recht natürlich frohen und gesunden Ausdruck.
DgM072 Bi30 Empf
Bild 30.
Das ist besonders am Mund und an den plastisch-zartgeformten Wangen zu erkennen, aber auch an Augen, Stirn und Kopfhaltung. Besonders die mittleren Weichteile des Gesichts seitlich der Nasenform, die das seelische Empfindungsleben des Mittelgesichts widerspiegeln, quellen zart und glücklich gesund hervor.
Die breite, plastisch gut hervorgewölbte Stirn zeigt die Gewecktheit im Geistesleben; – zwar ist die Nasenform und mithin der Charakter noch recht kindlich und das junge Mädchen könnte sich im Lerne und Auffassen gewiß noch viel planmäßiger und stärker geistig betätigen, womit dann auch das Auge geistig wachsen würde.

DgM072 Bi30 mT
Dazu lagen aber die äußeren Verhältnisse noch nicht günstig genug; – sonst hatte das Mädchen es gut, der Ausdruck ist freudig, voller Aufmerksamkeit und Lebendigkeit.
So ist das Empfindungs-Naturell; – wenn die äußeren Verhältnisse nur einigermaßen günstig sind, dann entwickelt es sich glücklich und gesund.

Haben wir das Empfindungs-Naturell als den idealen, edlen und empfindungsreichen Typus kennengelernt, so ist es wohl berechtigt, damit die gewaltigen Unterschiede in der Formbildung und im Ausdruck erkennt werden, einen Menschen im Bilde zu zeigen, der sich ganz und gar gegenteilig entwickelt hat. Siehe Bild 31.
DgM072 MK HEL JÜDIN
Bild 31. Eine Jüdin.
Folgendes ist hier festzuhalten:
1. Die übergroße Häßlichkeit – die noch verstärkt wird durch die Perücke, welche die Frau trägt, – ist ein Zeichen von Abnormität im Denk- und Seelenleben. Die Ostjüdinnen lassen sich bei ihrer Verheiratung das natürliche Haar abschneiden und tragen dann zeitlebens eine Perücke, die oft sehr schmierig und verfettet ist. Nach und nach zeitigt diese häßliche Sitte durch Vererbung und Gewohnheit Belastung und Verkümmerung der besonders empfindlichen Vorder- und Oberhirnorgane, die dann rückwirkend diese außerordentliche, fast sprichwörtlich gewordene Häßlichkeit der Jeduwka zur Folge.
2. Unheimlich wirkende, quer abstehende Henkel- und Verbrecherohren, die auf starke Angriffsimpulse und Neigung zu Durchtriebenheit und Verschlagenheit deuten, um heimlich oder offen verbrecherische Handlungen anzustiften oder zu begünstigen.
3. Die trüben, halb verdeckten Augen, mit dem von unten herauf selbstherrlich in die Welt gerichteten Blick bekunden einen furchtbaren Realismus, der dem eignen Vorteil zunutze vor keinem Betrug und keiner offenen oder geheimen bösen Handlung und Anstiftung zurückschreckt.

DgM072 Bi31 Jüdin mT
4. Dabei zeigt die lange, oben plastische Nasenform eine seltene böse Intelligenz und rücksichtslose Willensenergie, die kein Mitleid und kein Erbarmen kennt, verbunden mit großer Lebenserfahrung im Bösen und einer seltenen raffinierten Klugheit.
5. Die steinerne Ruhe im Gesicht, der lederartige Zug der rechten Wange, die absolute Selbstherrlichkeit ausprägende pergamentartige Oberlippe, die dünnen, wie mit dem Messer scharf nach unten geschnittenen Lippen vervollständigen dieses Bild eines Menschen, der entartete Handlungen zu begehen vermag.
6. Dabei ist der Schädel im oberen und vorderen Teil abgeflacht, was auf Verkümmerung der hier liegenden Gehirnorgane deutet, so daß jede höhere moralische Vernunft von vornherein ausschaltet.
7. In Verbindung mit dem moralisch idiotischen Ausdruck zeigen die eingetrockneten Verformungen an den Augen, an Kinn und Hals, – die nicht allein auf die Alterserscheinungen zurückzuführen sind, – vererbte und erworbene schwere Belastung des Nervensystems, wodurch auch das Blut wie vergiftet wird.
Dieser Typus kennzeichnet die totale Minderwertigkeit, und ein Unglück für gut geartete Menschen ist es, wenn solche Naturen nicht rechtzeitig erkannt werden und frei schalten und walten können.

DgM072 MK TEXT EMPF

Ein Empfindungs-Naturell, das in Abhängigkeit von solchen Menschen gerät und nicht durch Tatnaturen befreit wird, ist rettungslos verloren, der Minderwertigkeit mit Leib und Seele ausgeliefert. Daher sollte vor allen Dingen das Empfindungs-Naturell sich diese naturwissenschaftliche Menschenkenntnis aneignen und nicht blindlings dem christlichen Gebot folgen, den Nächsten zu lieben wie sich selbst; denn das Böse, das dieser Typus, verkörpert, soll man nicht lieben, sondern hassen, anderseits, aber die Liebe stets bereit halten, um sie dort walten zu lassen, wo sie verdient ist.

NAT MK Beweg

Das Tat- und Bewegungs-Naturell hat die Kraft das schützenswerte gute Empfindungs-Naturell vor minderwertige Menschen zu schützen. Bild und Text hinzgefügt.
Man strenge daher seine ganze Intelligenz an, den hochwertigen Menschen zu erkennen und ihm zu dienen, ihm Macht und Einfluß zu geben, denn das ist der natürliche Weg zum Lebensglück. –

FREE MK 0C PP TI
Fortsetzung folgt.

HELIODA GOLD

NACHRUF [IN MEMORIAM ERICH MELLERKE – DER BEDEUTSAMSTE ZEICHNER FÜR CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS. Hinzugefügt]
Am 11. November 1938 ist Herr Erich Mellerke, uns allen als nimmermüder Zeichner recht wohl bekannt, – nach kurzem, schwerem Krankenlager verstorben.
Mellerke war, wie das Bildnis unten zeigt, ein Empfindungs-Naturell.

DgM072 Mellerke Empf-Nat SEP
Sein Leiden, die Atemnot, von einer alten Lungenerkrankung und Behandlung herrührend, machte sich schon lange geltend und zehrte, wie der Ausdruck deutlich zeigt, an seinen Kräften.
Sein so hoffnungsvoller, lebensfreudiger Sinn half ihm immer wieder über manchen Schwächeanfall hinweg.
DgM072 MELLERKE mT
ERICH MELLERKE
Kopie nach einer Farbbildaufnahme. Juli 1938.
In den Augen konzentriert sich sein ganzer lebhafter Geist, die sinnvolle Beobachtung von Natur, Form und Gestalt bei schärfster Erfassung selbst großer Feinheiten und Kleinheiten.
Man betrachte nur den Zug der seitlichen Stirn, wo der Sinn für Technik, Impuls und Kunst liegt, der sich plastisch herausgewölbt nach oben zieht, dorthin wo der Ansammlungssinn für höhere Werte und der Idealsinn liegen.

DgM072 MELLERKE
Dabei ist die Stirn breit, – es wohnt darin ein lebhafter Sinn für Natur- und Lebenswissenschaften.
Mag auch das Gesicht die Zeichen des Verfalls der Kraft tragen, das Auge traurig blicken, – der Geist suchte den Körper zu beherrschen, der Glanz einer gütigen, leidenden und besorgten Seele, des Feinempfindens, liegt wie Sonnenschein darüber. –
Schon fast gebrochen hat Herr Mellerke noch die Naturellbilder der Frauen gezeichnet. Es sind die ersten Naturellbilder dieser Art.
Helvetia MK FRAUEN
Mellerke bei der Arbeit. Source: Der gute Menschenkenner Nr. 50 [Hinzugefügt]
Herr Mellerke war sowohl für die Wissenschaft, wie für die Kunst der Psycho-Physiognomik interessiert, er hat den scharfen Blick für Form und Gestalt, und es gelang ihm, das Typische der Naturelle in der Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt meisterhaft charakteristisch wiederzugeben, wie es natürlich, wahr und echt in die Erscheinung tritt.
Nun ist der Zeichenstift seiner geschickten Hand entglitten, – er hat den Tod nicht gefürchtet, – wenn ihn auch stete, treue Sorge um Frau und Kind bewegte Den Geist, der in allen Formen, Farben und Erscheinungen lebt, darzustellen, – seine Kunst, – war ihm alles, – er wollte ja nur damit der Wahrheit und den Menschen dienen.
So nehmen wir von ihm Abschied, von dem edlen Empfindungs-Naturell, das sich aus eigner Kraft zum Künstler bildete, – und wir bewahren ihm ein treues Gedenken.

HU MK Verdelung Nach

HU MK Veredelung Vor
Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)

Die genialen Methoden dieser beiden kerndeutschen Volksfreunde möchte wohl niemand in dem Heilschatz mehr missen.
MKLOVE FREE TITEL
Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. MENSCHENKENNTNIS [Hinzugefügt]

DgM 071

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 31. August 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 071 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2
Ein erster Versuch
Nach den wissenschaftlichen Grundlagen der Naturellehre,
die Harmonie im Gleichklang darzustellen.


DgM071 TITEL A
15 BILDSTUDIEN

DgM071 TITEL C

Die Frage, „welche Menschen passen zusammen und welche nicht“, hat durch die Forschungen Carl Huters eine sehr befriedigende Beantwortung auf naturwissenschaftlicher Grundlage gefunden.
Die Naturellehre Huters, – wir setzen sie bei unseren Lesern als bekannt voraus, zeigt, daß die drei Körperbausysteme für die Ernährung, Bewegung und Empfindung außerordentlich verschiedenartig entwickelt und miteinander verbunden sein können.
Es gibt daher wohl kaum zwei Menschen, die einander vollkommen gleichen.
Je besser die drei Organsysteme entwickelt und harmonisch miteinander verbunden sind, um so glücklicher und vielseitiger ist die Naturellveranlagung, die Grundlebens- und Charakterrichtung des Menschen.

Es ist sehr naheliegend zu folgern, daß zwei oder mehr Menschen sich nach ihrem Naturell, der Organsystemveranlagung mehr oder weniger gut ergänzen können, also zueinander passen.
Passen die Naturelle gut zueinander, dann harmonieren bei einem näheren Zusammenschluß die Menschen, sei es in der Freundschaft, in der Zusammenarbeit oder in der engsten Bindung, in der Ehe.
Aus einer solchen Verbindung erblüht Harmonie, Friede, Freude, Glück und Segen.
Passen die Naturelle nicht, dann entstehen Disharmonien, Unfriede, Zank, Streit, Zerwürfnisse mit allen mündlichen unglücklichen Folgen.

HU MK Veredelung Vor
Wir berühren also ein Problem, das, wie der Leser schon aus den wenigen Worten erkennt, von ganz außerordentlicher Bedeutung ist, und das bisher eine so glückliche Lösung noch nicht gefunden hat.
Huter, der 1912 starb, hat sein ganzes Leben mit aller Kraft an seiner Naturellharmonielehre gearbeitet und seit über 30 Jahren habe ich als Schüler mich damit beschäftigt und vergleichende Studien angestellt.
Huter hat damit in der großartigsten Weise ein Problem von ganz außerordentlicher Bedeutung gelöst.

HU MK Verdelung Nach
Wenn man an die Berechnung der Harmonie zwischen zwei Menschen gehen will, – was zunächst am einfachsten ist, – so ist eine gewisse Kenntnis der Naturellehre Huters und seiner Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] nicht zu umgehen, also Vorbedingung.

ObamaJahn MK
Zunächst ist erforderlich, das Naturell eines Menschen eindeutig und genau festzustellen. Das fällt bei den primären, polaren und sekundären Naturellen nicht schwer, – und wir wollen gleich einen praktischen Versuch machen.

Betrachten wir nunmehr die Bilder 1, 2 und 3. Der Leser wird sofort erkennen, daß diese drei Personen im
Primären Ernährungs-Naturell

DgM071 BI1-3 TITEL
Liegen und eine dementsprechende Grundlebens- und Charakterrichtung haben. D.h. das Ernährungs- und Verdauungssystem ist bei jeder dieser Personen so stark entwickelt, wie das Bewegungs- und das Empfindungssystem zusammengenommen.
Demgemäß ist der Körperbau von starker Fülle, korpulent, voll, rund und dick.
Wir wissen, diese Naturelle sind ökonomische Talente, wirtschaftlich tüchtig, sparsam, ruhig und langsam in der Ausgabe; sie suchen mit möglichst wenig Kraftaufwand in gute Vermögensverhältnisse zu kommen, – und sie haben das praktische Geschick dazu.
Sie sind behäbig, lieben die Gemütlichkeit, Bequemlichkeit und sind Freunde von reichlich gutem Essen und Trinken.
Soweit ist uns die äußere Erscheinung dieser Naturelle und ihre Charakteristik vollkommen geläufig.

DgM071MK Bi01-02
Gesetzt nun den Fall, der Herr, Bild 1, und die Dame, Bild 2, - die Bilder sind nach dem Leben gezeichnet und die Personen haben sich nicht gekannt, hätten große Liebe zueinander gehabt und sich geheiratet.
Wie wäre nun die Ehe erfahrungsgemäß geworden?
Wir können nur sagen, es wäre eine Ehe in guter Harmonie, in Gleichklang geworden.
Allerdings müssen wir das Eine beachten; so wichtig die Naturellanlage des Menschen für ein gutes Zusammenleben und –arbeiten ist, so ist natürlich damit nicht gesagt, daß nun auch gleich die entsprechende Zuneigung zueinander da sein muß, denn diese hat noch tiefere, eigengesetzliche Ursachen.
Aber die dauernde gute Harmonie ist zu einem großen Teil allein schon durch die Naturell-, die körperliche Organsystemveranlagung bedingt.
Man sagt im Volksmund, die Liebe mache blind, – d.h. sie übersieht die Naturellanlage; – diese Erkenntnis erst macht wieder sehend, und das ist, wenn es sich um das Lebens- und Familienglück des Menschen handelt, von gewiß großer Bedeutung.
Es sollte also zunächst gesagt werden, daß für eine Ehe die große Liebe beider Teile zueinander von allererster und größter Bedeutung ist.
Die Liebe ist die Schöpferkraft, – und daher sollte eine Ehe ohne große gegenseitige Neigung undenkbar sein und nie geschlossen werden.
Je größer und heiliger die Liebe ist, um so schöner, gesünder, glücklicher und begabter kann auch das Kind werden, – das große Glück der Ehe.
Aber daneben sollte auch die Naturellanlage nicht übersehen werden, damit nicht nach kürzerer oder längerer Zeit der graue Alltag einkehrt, der sich aus einer unpassenden Verbindung ergibt.
Sehen wir daher von dem Hauptpunkt, daß die Liebe für die Ehe das Höchste und Wichtigste ist, ab, – so bleibt die Frage der möglichen Lebensharmonie offen, - und diese liegt zum großen Teil in der Naturellergänzung begründet. Das ist es, was wir hier praktisch aus der Lebenserfahrung heraus und naturwissenschaftlich so einfach und bescheiden wie möglich zu begründen versuchen.
Ist eine Ehe im Gleichklang, wie Bild 1 und 2, eine Ehe zwischen zwei Ernährungs-Naturellen geschlossen, so haben beide Menschen zunächst die gleiche Lebensrichtung und Lebensauffassung, – und das paßt recht gut zusammen.

DgM071MK Bi01-02
Beide Menschen sind ruhig, behäbig, gleichmäßig und ökonomisch, materiell eingestellt.
Das ist ein guter Gleichklang, wenn der Mann für das, was er liebt, für seine hervorstechendsten Eigenschaften und Neigungen Verständnis bei der Frau findet. Das stimmt ihn heute und morgen und alle Tage glücklich, es ist ihm angenehm und macht ihm Freude.
Gesetzt nun den Fall, der Mann hat einen Lebensberuf, der seiner Veranlagung voll und ganz entspricht, denn das ist zu einem glücklichen und erfolgreichen Ausleben erforderlich, – und damit die seelische und geistige Neigungsrichtung, – die Naturellveranlagung, maßgeblich.
Kenntnis der Naturellehre hilft also dazu, glückliche, lebens- und berufsfreudige, tüchtige Menschen zu schaffen und sie hilft auch, glückliche, gesunde und lebensstarke Nachkommen zu erzielen.

DgM071MK Bi01
Gesetzt den Fall, der Mann, Bild 1, fängt eine Gastwirtschaft an, was diesem Naturell u.a. ganz vorzüglich liegt.
Ja, man kann sich gar keinen besseren Gastwirt, als einen im Ernährungs-Naturell liegenden behäbigen Mann, denken, der ruhig und gemütlich ist, selbst ein Freund von gutem Essen und Trinken, – der von diesen Dingen aus purer Veranlagung heraus etwas versteht, der es weiterhin versteht, es seinen Gäste angenehm, bequem und gemütlich zu machen.
Dabei ist er ökonomisch und folgt der Devise „Leben und leben lassen“. – Wenn auch die eigene Person stets den Vorrang hat, so besitzt er doch auch das richtige Verständnis für die körperlichen Bedürfnisse seiner Mitmenschen.
Und nun erst die Frau, sie hat die gleiche Lebensrichtung, sie ist aus Veranlagung heraus eine ebenso gute Köchin und Wirtin zugleich, Auch sie ist ökonomisch und klug. Beide verstehen gut einzukaufen, zu wirtschaften, es den Gästen angenehm zu machen usw.
Wenn nicht alles gegen sie ist, so nimmt die Wirtschaft bald einen guten Aufschwung. Sie ziehen, möchte man sagen, die Gäste an, bei ihnen sind die Speisen und Getränke stets gleichmäßig gut und schmackhaft, beide verbreiten um sich eine Atmosphäre der Sicherheit, der Gemütlichkeit, Behäbigkeit und sie sind großartig für ihren Beruf geeignet.
Das Geschäft geht, beide sind zufrieden und sie werden bestimmt, wenn es die Verhältnisse eben zulassen, mit der Zeit auch wohlhabend.
Die Kinder erben etwas von der glücklichen Harmonie des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit und oft ist das eine oder andere Kind noch darüber hinaus besonders begabt. Dasselbe muß dann natürlich studieren, die Eltern können es sich leisten.
Beide Ehegatten bleiben bis an ihr Lebensende in guter Harmonie, sie sind sehr nützliche, brauchbare und zufriedene Menschen.
Allerdings wird die Bewegung leicht vernachlässigt, die Ernährung etwas zu gut und reichlich, – es stellen sich dann oft mit der Zeit die entsprechenden Folgen und Beschwerden ein, aber das kann man ja auch verhüten, wenn man seine Naturellanlage kennt und sich in der Lebensweise etwas danach richtet.

DgM071MK Bi02
Die Pflege des Geistigen und Idealen steht dann allerdings meist zurück, die materiellen Lebensbedürfnisse haben den Vorrang.Gewiß, beide lesen vielleicht die Zeitung und lesen das heraus, was sie interessiert. Sie haben auch einen gefüllten Bücherschrank, vor allen Dingen befand sich früher darin ein großes Konversations-Lexikon, das recht viel hermachte und meist stets recht neu und ungebraucht aussah.
Aber das ist nicht ausschlaggebend; beide Menschen erfüllen voll und ganz ihren Lebensberuf und ihre Pflichten und können auch recht alt werden, beide sorgen sehr gut für die Familie, beide sind gute Staatsbürger – und die Ehe, das Leben verläuft glücklich in dieser durch die Veranlagung gekennzeichneten Lebensbahn.
Das wäre ein einfacher Fall der guten, glücklichen Ehe und dauernden Lebensharmonie beider Ehegatten, ein Fall, wie er unter tausenden aus dem praktischen Leben herausgegriffen ist. –
Aber so einfach liegt natürlich diese wichtigste Lebensfrage nicht immer, – daher sei zunächst auf einen kleinen, wichtigen Punkt, der außerdem noch zu beachten ist, aufmerksam gemacht.

Betrachten wir Bild 1 und 3, auch hier wäre eine ähnliche Harmonie im Prinzip gegeben.
DgM071MK Bi01, 03
Bild 1 und 3.
Sehen wir davon ab, daß diese Frau schon etwas älter ist, – sie erscheint nicht, möchte man sagen, so vornehm wie der Mann, Bild 1, die Lebensrichtung und Neigung geht etwas mehr in das Grobe und Gewöhnliche, sie hat nicht so den guten Geschmack wie der Mann und auch nicht so die friedliche Stimmung. Die Frau ging als Ernährungs-Naturell einen anderen und einfacheren Lebensweg. Sie würde eventuell im Haushalt und zur gelegentlichen Mitarbeit bei den beiden anderen sich gut eignen.
Eine Ehe zwischen 1 und 3 würde daher nicht so harmonisch verlaufen, wie zwischen 1 und 2, weil die Neigungsrichtung etwas auseinandergeht. Damit soll nur erstmalig kurz angedeutet werden, daß neben der Naturellanlage, auch die Bildung, die Erziehung, die Familie, in gewisser Hinsicht das Feinempfinden, eine Rolle mitspielt, um die volle Lebensharmonie zu gewährleisten.
Der Mann, Bild 1, liebt innerhalb seiner Naturellanlage mehr etwas Besseres, etwas Gehobeneres – und daher geht hier trotz der passenden Naturellveranlagung die Lebensneigungsrichtung, das Lebensniveau etwas auseinander.
Das würde den Mann nicht so glücklich stimmen und dauernd angenehm berühren.
Es ist also die Bildung, die Lebenshöhe, die Neigungsrichtung auch sehr beachtenswert, und das ist es, was die Bilder 1 und 3, soweit es möglich ist, ziemlich gut deutlich machen.

DgM071MK Bi03
Der Leser erkennt aus diesem Beispiel, daß wir uns auf einer ganz realen, lebenswirklichen und praktischen Grundlage bewegen; – und ich meine, was so einfach ist, was durch die Organsystemveranlagung zweier Menschen, die sich verbinden wollen, erkannt werden kann, das ist in greifbare, naturwissenschaftliche Begründung gerückt, das sollte man nicht von der Hand weisen, wenn es auch zunächst gänzlich neu ist. Man sollte vielleicht darüber nachdenken und sich entschließen, sich daraufhin einmal im praktischen Leben umzusehen. Der Leser wird dann bald erkennen, daß die Sache stimmt.

Nun ein anderer Fall auf etwa der gleichen Basis.

DgM071MK Bi4,5
Betrachten wir nunmehr die Bilder 4 und 5. Beide Personen haben sich im Leben nicht gekannt, – aber man empfindet trotzdem ein Gleichmaß, das aus beiden Gesichtern spricht, eine gewisse Ähnlichkeit im Gesichtsbau und auch im Ausdruck, die, wie wir wissen, auf den Typus, das Naturell, zurückzuführen ist.
DgM071MK Bi04
Bilder 4 und 5.
Beide Gesichter, der Hals und entsprechend auch der Körperbau zeigen die gute Fülle; – Kopf- und Körperbau stehen im engsten Lebenszusammenhang und der Körperbau läßt den Grundlebenscharakter bereits in großen Zügen erkennen.

DgM071 Bi5 mT
Der Gesichtstypus ist ein wenig länger und auch ein wenig markanter wie bei den Bildern 1 – 3.
Das ist ein Zeichen, daß das Bewegungselement, das Knochen- und Muskelsystem, schon etwas stärker betont ist und in der Organsystemveranlagung mehr hervortritt.
Das überwiegende Grundnaturell ist aber dennoch das der Ernährung.
Auch ist zweifellos das geistige Interesse schon etwas gehobener, man betrachte bei beiden Personen den warmen, gesunden, frischen, aufmerksamen und geistesgegenwärtigen Ausdruck.
Wir erkennen ganz klar und deutlich, daß die Neigungsrichtung beider Personen einesteils etwas mehr zur Bewegung und andernteils auch zur Empfindung und damit zur Harmonie hin verläuft.
Das Gewebe ist bei beiden Personen durchaus weich und besonders beim Manne klar, rein und frisch.
Bei der Frau macht sich eine etwas stärkere elektrische Anspannungsenergie bemerkbar, was man besonders an der seitlichen Spannung des Gesichts nach dem Ohr hin und zum Teil auch an der festeren Unterkieferlinie erkennt.
Die Dame hat also nicht nur im Charakter Kraft, – siehe die klare und bestimmte Bildung der Nasenform, – sondern auch in der Ausführung und zeigt etwas mehr Unruhe.

DgM071 Bi5 oT
Aber das würde zweifellos von dem Herrn nicht unangenehm empfunden, denn er hat ein großartiges Gleichmaß, sehr viel Festigkeit und Gutheit im Form, Gewebe und Ausdruck.
Es sind beide hochstehende Menschen, – die größere Lebhaftigkeit der Frau würde nur angenehm wirken und den Mann entsprechend anregen und berühren.

DgM071 Bi4 oT
Beide Personen würden zweifellos im Leben und zwar nicht nur im Verstand, sondern auch im Gemüt und Gefühl gut miteinander harmonieren.

DgM071 TITEL B
(Bei Bild 1-3 ist die Harmonie am stärksten im Verstand.)
Es liegt also auch hier die Harmonie im Gleichklang vor; beide Personen haben ne en der Grundrichtung des Ernährungs-Naturells die Neigungsrichtung zur Bewegung und auch zweifellos zu einer gewissen Harmonie. Das Tat- und das Empfindungsleben spielen stärker mit in die Veranlagung hinein und demgemäß ist auch die gesamte Lebensrichtung.
Umsicht, gute Übersicht, Freundlichkeit, Lebensheiterkeit, Freudigkeit neben der natürlichen praktischen und erwerblichen Einsicht, gutes Verständnis für die körperlichen Ernährungs- und Lebensbedürfnisse ist bei beiden Menschen ausgeprägt.
Beide haben auch eine gewisse Schönheitsliebe, beide repräsentieren, und so laufen die Hauptveranlagungen parallel, resp. sie ergänzen sich.
Weicht die Anlage eines Menschen nach irgendeiner Richtung von seinem Grundnaturell ab, wie es hier der Fall ist, so muß auch die zweite Person eine ähnliche Abweichung zeigen, sofern sich eine Harmonie im Gleichklang ergeben soll. (Auf die Harmonie der Gegensätzlichkeit – denn auch die Gegensätze ziehen sich oft an und harmonieren unter gewissen Bedingungen miteinander, – kommen wir späterhin zu sprechen.)
Das ist es, was mit diesen beiden vorzüglichen Bildern und Personen gezeigt werden sollte.
Man hat früher versucht, das gute oder schlechte Harmonieverhältnisse zweier Personen aus der Temperamentsveranlagung zu begründen, was teilweise berechtigt ist, aber nicht genügt. Wichtiger noch wie die Temperamentsanlage ist die konstitutionelle, die anatomische und physiologische Veranlagung – und diese wird durch das Grundnaturell erfaßt und war bisher unbekannt.
Man hat auch das Zusammenpassen der Personen nach ihrer Geburtsstunde astrologisch zu berechnen versucht. Wie weit das berechtigt ist, entzieht sich hier der Erörterung. Aber zunächst leben wir doch auf der Erde und die Sterne im Weltall sind weit entfernt. Gewiß hat die Sternenwelt einen Einfluß auf die Erde und ihre Lebenswelt, aber für Berechnungen dieser Art fehlen bis heute noch die notwendigen wissenschaftlichen Unterlagen.
Daher bleiben wir mit diesen Feststellungen auf der Erde und damit auf dem Boden der feststehenden und durch die Erfahrung bestätigten Tatsachen.
Sobald der Mensch selbst mit seiner ganzen körperlichen, seelischen und geistigen Veranlagung vor uns steht, halten wir uns an diese und nicht an den Stand der Sterne zur Geburtsstunde. [Carl Huter, der Begründer der naturwissenschaftlichen Menschenkenntnis hat sich weniger mit Astrologie beschäftigt, sein ältester Sohn jedoch publizierte in sehr hoher Auflage seine Schriften zur Astrologie. Der Begriff „Neues Deutschland“ geht übrigens auf den ältesten Sohn, Heinrich Huter, zurück. Die Einheitspartei in der damaligen DDR übernahm diesen Begriff und benannte eine Zeitung entsprechend mit „Neues Deutschland“] Ich glaube, es wird wohl jedem Menschen einleuchten, daß es vernünftiger ist, zunächst auf unserer Erde zu bleiben, alle wirklich gegebenen Faktoren in Betracht zu ziehen und danach das Leben glücklich zu gestalten zu suchen.
Der Leser verzeihe diese kurze Abschweifung – sie ist gut gemeint, denn es gibt genug Dinge, die im nahen Kreis der Beobachtung liegen und Berücksichtigung erhalten sollten. Wir brauchen nicht in die Ferne zu schweifen, wenn das Gute so nahe liegt.

Betrachten wir nun Bild 6.
DgM071 Bi6 oT
Bild 6.
Es ist auch ein Ernährungs-Naturell, und zwar ein urwüchsiger, derber und fester Typus, dessen Vorfahrenreihe sich zweifellos von der Vorfahrenreihe von 4 und 5 stark unterscheidet.
Hier müßte ein Mann auch schon, falls man von einem Gleichklang sprechen wollte, ebenso derb, fest und urwüchsig sein.
Wohl kann dieses weibliche Wesen in Verbindung mit Bild 4 und 5 für die Mitarbeit in Haus und Hof in Betracht kommen, aber weiter nicht.

DgM071 Bi4 mT
Das Lebensniveau, das Feingefühl, geht zu weit auseinander, und das ist, wie gesagt, auch ein Punkt, der nicht außer Acht zu lassen ist und Berücksichtigung erfordert, – was ja auch selbstverständlich ist.
Diese Frau, Bild 6, würde sich in das Lebensniveau von Bild 4 nicht einleben und sich nicht darin wohlfühlen können.
Es gibt ja auch anderseits Naturelltypen wie Bild 6 genug, die auch hier den guten Klang gewährleisten.
Man erzielt doch auch in der Musik keinen guten Zusammenklang von Tönen, die nicht zusammen harmonieren, und man stellt keine Farben zusammen, die einen Mißton ergeben.
Was aber gut zusammenklingt, wie in die Musik die Töne und in der Farbenwelt die Farben, das kann sich glücklich ergänzen. Und was in der Menschenwelt nicht zusammenpaßt, das vermag weder der gute Wille, noch irgend ein Zwang zu ändern.
Es gibt Naturgesetze, die unumstößlich sind und die auch für den Menschen Geltung haben.

DgM071MK Bi4-6
Zwischen Bild 4, 5 und 6 ist eine Harmonie nur unter gewissen Bedingungen gegeben, jedenfalls zwischen Bild 4 und 6, selbst wenn man von dem Altersunterschied absieht, – nicht für die höchste Bindung, für die Ehe.
Das Naturell spielt im Leben des Einzelnen, der Gemeinschaft und der Völker eine ausschlaggebende Rolle, denn auch die Harmonie ganzer Völker ist neben dem großen Maßstab der Rasse durch die feinere Abstufung der Naturelle bedingt.
KRETSCHMER XXX
Naturelltypenlehre in der internationalen medizinischen Forschung [Hinzugefügt]
Die Naturellehre ist eine neue Entdeckung von großem Ausmaß und ein Menschenleben reicht nicht einmal aus, um dieselbe in ihrem ganzen Umfang erschöpfend zu behandeln.

DgM071 Bi7 oT
Bild 7.
Der Schnellzug, der nach dem Süden fährt, in das Land der Sonne und des Frühlings, hält, und zwei Menschen erscheinen lebhaft und vergnügt im Fenster.
Passen die beiden wohl zusammen? Der Zufall hat sie zusammengeführt und oft ist aus solcher Begegnung schon eine dauernde Bindung geworden.
Die Naturellanlage erkennen wir sofort mit einigen Blicken.
Der Herr liegt im Bewegungs-Naturell, das zeigt schon das kräftige und markante Gesicht, die kräftige Nasenform, das vorspringende Kinn mit dem starken Unterkiefer, die markante Wange, der muskulöse Hals und Nacken.
Die Dame hat das breite und volle Gesicht, sie liegt im Ernährungs-Naturell. Wenn auch das Naturell bei ihr noch nicht so ganz auffällig hervortritt, es wird der Anlage nach in wenigen Jahren zur vollen Entfaltung kommen.
Oft hat schon der Zufall Menschen wie hier zusammengeführt, und wir wissen, daß die starke Liebe sich über alle Schranken hinwegsetzt. Nie wird es gelingen, sie in dogmatische Bahnen zu zwingen. Gerade die starke Liebe ist es, die ein lebensstarkes Geschlecht, das sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, hervorbringt. Diese starke Liebe soll den Vorrang haben. – Die liebesschwachen Naturen haben leicht Moral zu lehren; aber zum Glück haben sich die liebesstarken Naturen niemals danach gerichtet, sie haben noch stets die starren Dogmen durchbrochen.
Aber wie die Gesetze der Rasse und Vererbung den Menschen zur Vernunft und Einsicht zwingen, so kann die Kenntnis der Naturellehre Disharmonien und Unglück verhüten und dafür Lebensglück und Freude bringen.
Die Kenntnis der Naturellehre kann die Blindheit der Liebe besiegen, denn diese beiden Menschen würden offenbar nicht auf die Dauer zusammen glücklich harmonieren. Das zu erkennen ist nicht schwer, denn die starke Bewegungsanlage des Herrn harmoniert nicht mit der starken Ruh- und Ernährungsanlage der Dame.
Das ist weiterhin auch nicht schlimm, es ist kein Unglück, – denn die Kulturmenschheit von heute ist ihrer Naturellanlage nach außerordentlich reich differenziert. Der Zufall fragt nicht nach Glück und Unglück, – im selben Schnellzug würden vielleicht Menschen sein, die zu dem einen oder andern in besserer Harmonie liegen.
Also auch die Liebe soll Vernunft walten lassen, – sie soll das Passende suchen, bis sie es findet, und das kann sie, sobald die Naturellanlage mit einigen Blicken und wie im Fluge, wie man die Schilder der Bahnhöfe liest, erfaßt wird.
Das Mädchen neigt zur Behäbigkeit, Ruhe, Bequemlichkeit, Häuslichkeit und ihr Interesse geht zu allen nahe- und nächstliegenden Dingen hin.
Er aber will Bewegung, Tat, Energie und Kraft entfalten und strebt zur Veräußerlichung. Sie will gemütlich spazieren fahren, im Hotel von den Strapazen der Bahnfahrt ausruhen und nur im nächsten Umkreis gemächlich lustwandeln.
Für ihn aber ist die Bahnfahrt Erholung. Die weiten Berge, der Sport, die See, wenn auch sturmbewegt, die energische Körperanspannung und Anstrengung ziehen ihn an, sind Lebensbedürfnis, – und sogar Erholung.
Das paßt nicht zusammen, die Anlagen streben zu weit auseinander, um ein dauerndes Glück zu gewährleisten, ein Glück, das selbst noch bis ins hohe Alter bestehen bleiben soll.
Sie legt ihr Hauptgewicht auf Wirtschaftlichkeit, Kleidung, Nahrung, Ruhe, Bequemlichkeit usw.

DgM071 Bi7 mT
Das alles haßt er, es bedeutet ihm nichts, ihn bedrücken die engen Räume und ein reichliches Essen; Bequemlichkeit und Genuß machen ihn auf die Dauer nervös, unzufrieden, krank und bringen ihn früh und mit schweren Leiden womöglich noch ins Grab.
Und umgekehrt, – nichts ist für sie peinlicher, wie die Störung ihrer Ruhe und des Gleichmaßes; das treibt sie zum Widerstand, zur Opposition, zur abfälligen Kritik, – und dieses wiederum läßt er sich nicht gefallen; – und das Ende ist nicht gut; – und keiner kann dabei aus seiner Haut, – und auch nicht aus seiner Naturellanlage. Das sind nur einige Punkte, und viele auf der gleichen Basis liegende ließen sich bezüglich dieser beiden Menschen und ihrer Lebensrichtung noch anführen.
Etwas Vernunft und Besinnung tut der starken Liebe durchaus keine Abbruch; im Gegenteil, die Menschen sollen lernen, die ganze Intelligenz anzustrengen und voll zu entfalten, gerade das Richtige, das glückliche Passende zu suchen und zu finden, zu finden für einen ganzen langen, großen und guten Lebensweg.
Das ist die natürliche und fortschrittliche Moral. Die Natur, die große und allgewaltige, die gerade dem Menschen die starke Liebes-, Lebens- und Schöpferkraft gab, hat die Differenzierung nach der Naturellanlage nötig, um das Menschengeschlecht vorwärts zu treiben, gesund und stark zu erhalten, groß und glücklich zu machen.
Daher ist es gewiß gut und wünschenswert, Einsicht in die Naturellanlage des Menschen zu nehmen und in die Gesetze der entsprechenden Harmonie; denn nur innerhalb derselben kann sich der Mensch glücklich und gesund entfalten und ausleben, arbeiten und schaffen. Tritt er aber durch irgend welche Umstände zu stark aus seiner Naturellanlage heraus, so folgt Zermürbung, Nervosität, Aufgeregtheit, Zersplitterung, Unzufriedenheit, so daß man den Menschen nicht mehr recht versteht, daß er sich selbst und anderen Menschen mit der Zeit zur Plage wird, bis schließlich Krankheit, Siechtum oder selbst ein früher Tod das Ende sind.
Man wird mit der Zeit die Naturellanlage und ihre Vorzüge und Bedingtheiten immermehr kennenlernen und damit lernen, das Leben allein dadurch schon bis zu einem gewissen Grade zu meistern und glücklich, gesund, froh und lebensbejahend aufwärts zu führen.

DgM071MK Bi8,9

Bild 8 und 9.
Ziehen wir nunmehr zuerst die Bilder 8 und 9 in vergleichende Betrachtung.
DgM071 Bi8 mT
Bild 8 und 9.
Neue Wege zu beschreiten ist immer schwer, und es gab bisher keine positive Grundlage, um die Harmonie verschiedener Personen nach natürlichen Gesetzen festzustellen.
Daher wird der Leser um etwas Nachsicht gebeten, da nur ein Bildmaterial zur Einführung in dieses neue Wissensgebiet dienen kann, das zur Verfügung steht.

DgM071 Bi9 mT
Die heutigen fortgeschrittenen Erkenntnisse, die z.B. bei der Eheschließung die Rasse und Erbgesundheit berücksichtigen, bleiben durch diese Darlegungen unangetastet und sind in erster Linie maßgebend.
Hier handelt es sich lediglich um die Ergänzung der verschiedenen Personen und Geschlechter für eine harmonische, dauernde und glückliche Verbindung.
Wie schon gesagt, die Grundlebens- und Charakterrichtung, die Naturellveranlagung muß dabei stets zuerst genau erkannt und festgestellt werden.
DgM071 Bi8 oT
Bild 8
Der Herr, Bild 8, ein gewiß stattlicher Mann, liegt vornehmlich im Ernährungs-Naturell. Das zeigen schon die vollen und breiten Gesichtsformen, wobei unterhalb des Augendurchmessers im Gesicht mehr an Formmasse liegt wie oberhalb desselben. Das zeigt auch der kurze und dicke Hals, sowie der korpulente Brust-, Leib- und Gesamtkörperbau.
Aber wir erkennen auch sofort, – allein schon durch das warme lebhafte Auge, die kraftvolle gebildete Nasenform, die quellende Weichheit der Gewebe seitlich des Nasendaches, die Lebhaftigkeit des Impulses, der an Augen, Mund und Kinn liegt, durch die lebhaft gespannte Haut an der Schläfe, durch das für die gute Tonaufnahme charakteristische Ohr, durch die Lebendigkeit, die im Formenreichtum des Haares liegt, – es ist kein gewöhnliches Ernährungs-Naturell.
Ton, Takt, Impuls, Tempo und Musik ist hier alles, – aber dennoch bei Beibehaltung der Grundeigentümlichkeit des Ernährungs-Naturells.
Es ist eine Künstlernatur mit Harmonie.
Wenn wir nun den Gleichklang suchen, so ist selbstverständlich gerade diese hervorstechende Anlage und Lebensrichtung von wesentlicher Bedeutung.

DgM071 Bi9 oT

Die Dame, Bild 9, mit dem schwärmerischen Blick und der entzückten nach oben gerichteten Kopfhaltung, bringt allein schon dadurch ihre Empfänglichkeit für schöne äußere Sinneseindrücke und Gefühle zum Ausdruck.
Die weichen und vollen Formen an Gesicht, Hals und Brust zeigen trotz der Jugend doch schon eine gute Ernährungsanlage, die Neigung zur Körperfülle.
Aber diese gewandte Darstellung in der Kopfhaltung, diese Abgeklärtheit und Schönheit an den Wangen und Gesichtsorganen, der künstlerische Schmuck des Haares zeigen, daß auch sie eine Künstlernatur mit einer harmonischen Richtung ist.
Beide Personen, Bild 8 und 9, liegen daher der Naturellanlage, der Lebens-, Charakter- und Neigungsrichtung nach im guten Gleichklang und damit in sympathischer Harmonie.

DgM071MK Bi8,9

Bild 8 und 9.
Die Musik begeistert beide, erweckt die edle Sinnlichkeit und Liebe, richtet empor und erhebt das Gemüt und macht einander zugeneigt, verstärkt den Gleichklang, die Sympathie.
Beide haben die gleichen Lebensinteressen bei einem ungefähren Gleichklang der Naturellanlage.
Bei den zuerst beschriebenen Bildern 1 und 2 liegt die passende Ergänzung vornehmlich in der verstandesmäßigen Tätigkeit, hier aber mindestens ebenso stark im Gemüt.
Die beiden Personen haben sich im Leben nicht gekannt; sie sind hier nur als Beispiel angeführt, wie eine glückliche Ergänzung, in diesem Falle im Gleichklang, zustande kommt.
Die gegenseitige große Liebe, wie sie für eine Ehe in Betracht kommt, ist damit natürlich noch nicht gegeben, sondern lediglich die Gewähr für eine Harmonie in der Hauptlebens- und Charakterrichtung, in der körperlichen, seelischen und geistigen Einstellung. Es sind Studien.
All das, was der Mann liebt, was seine starke Seite ist, das findet er hier bei der Dame wieder und dadurch wird er beglückt, seine Kraft und Lebensfreudigkeit, seine Berufstüchtigkeit gestärkt.
Dabei sind die beiden Personen, Bild 8 und 9, ihrer Lebensrichtung nach auch ruhige, wirtschaftliche, einfache, lebens- und genußfreudige Menschen, sie stehen auf einer soliden Grundlage, die für das Ernährungsleben typisch ist.
Es wäre der gegebene Gleichklang nach Körperkonstitution, Charakter und Neigungsrichtung.
Vergleicht der Leser die beiden Bilder, so wird das natürliche Gefühl, das den Form- und Lebensausdruck der Bilder erfaßt, die Bestätigung geben und ähnliche Beispiele im praktischen Leben bekunden, daß es sich auch tatsächlich so verhält, daß solche Naturelle glücklich miteinander leben können.

Betrachten wir nun dazu noch Bild 10. Es ist eine Frau, die im reinen primären Ernährungs-Naturell liegt und all die entsprechenden, charakteristischen Eigenschaften besitzt.
DgM071 Bi10 oT
Bild 10.
Im Ausdruck liegt allerdings eine gewisse ängstliche Gespanntheit, eine Unruhe in der Stoffülle, die auf Herzbeklemmungen schließen läßt, die sich bei diesem Naturell mit der Zeit oftmals einstellen.
Die Frau ist schon älter und man könnte sich sehr wohl denken, daß sie in wirtschaftlicher Beziehung einen ganz guten Klang zu Bild 8 und 9 abgeben könnte. Sie sorgt für Ruhe, Beständigkeit und behäbigen Lebensgenuß.
DgM071MK Bi8-10
Bild 8, 9 und 10.
Aber die sonstige Neigungsrichtung weicht bei dieser Person von den beiden anderen ab, eine Harmonie, wie sie zwischen Bild 8 und 9 vorliegt, ist hier nicht möglich.
Daraus folgt, daß doch stark, – so wichtig auch die Naturellanlage für eine gute Lebensharmonie ist und Berücksichtigung erfordert, noch die besondere Neigungsrichtung, fall eine solche vorhanden ist, mit in Betracht gezogen werden muß.
Die Frau, Bild 10, ist auf ein durchaus reales, praktisches und nüchternes Lebensinteresse eingestellt, das sich auch durch schöne Künste dauernd nicht durchbrechen läßt, die bei ihr wohl vielleicht ein momentanes, aber kein dauerndes und begeisterungsfähiges Wohlgefallen auslösen. Sie ist und bleibt die lebenspraktische Frau, das primäre Ruh- und Ernährungs-Naturell.

DgM071 Bi10 mT
Angenommen, diese Frau wäre im gleichen Alter wie der Mann, so würde für eine Ehe die Naturellanlage nicht ganz passen, da bei Bild 10 die Richtung zur Harmonie fehlt. Die Nüchternheit und Realität würde den Mann in seiner künstlerischen Tätigkeit und im Schwung seiner Gefühle, seiner bevorzugten starken Seite hemmen und hindern, ihn enttäuschen, und das volle Glück würde nicht erreicht.
Der Mann würde in seiner Kunst und in seiner Liebe zu derselben nicht gestärkt und wahrscheinlich auf Verständnislosigkeit in manchen Dingen stoßen.
Wir sehen, daß alle drei Menschen gewisse Ähnlichkeiten haben, Naturellähnlichkeiten, und doch treten schon Verschiedenheiten auf, die sehr beachtenswert sind und Berücksichtigung erfahren sollten. – Wie gut kann es im Leben sein, wenn man diese Verschiedenheiten erkennt.

DgM071MK Bi11-12 oT

Bild 11 und 12.
Die beiden Personen, Bild 11 und 12, haben das gleiche Naturell der Ruhe und Ernährung.
Sie haben damit im Prinzip eine gleichlaufende Grundlebens- und Charakterrichtung, und nach dieser Richtung hin stehen sie in Harmonie, – im guten Zusammenklang miteinander.
In allen Hauptpunkten des täglichen Lebens, Haus, Hof, Wirtschaft, Geschäft, Familie, Erholung, Vergnügen sind sie sich einig, und unter normalen Umständen tritt darin auch keine Störung ein.
Wie sich beide Menschen in der äußeren Erscheinung gleichen, so paßt auch ihre Denk-, Gefühls- und Arbeitsrichtung zueinander. Die Sympathie liegt vornehmlich im Verstandesleben.
Bei beiden ist die Erscheinung imponierend und gewichtig, ebenso das Auftreten, sie stellen etwas vor, sie schwätzen nicht, aber was sie sagen, ist praktisch, das hat Hand und Fuß.
Beide sind durchaus real und nüchtern eingestellt, jede Übersteigerung liegt ihnen fern. Sie sind wirtschaftlich klug, fühlen sich an Haus und Heim gebunden und lieben keine übermäßige körperliche, noch geistige Anspannung, aber dafür Gemütlichkeit und ein ruhiges Zusammenleben.
Sie lieben beide reichlich gutes Essen und Trinken, sind sonst aber solide, gut bürgerlich, wie man sagt, und sie wissen auch ihre Rechte gut wahrzunehmen.
Das sind alles Dinge, die für jeden Kenner der Naturellehre ganz offensichtlich Tatsachen darstellen, die das Leben täglich bestätigt. Alle Lebensäußerungen sind so typisch wie Kopfbildung, Gesicht, Körpergestalt, Sprache, Benehmen und Bewegung.

Wir sehen, daß es tatsächlich eine greifbare Unterlage gibt, um diese scheinbar unlösbare Frage, ob zwei Menschen wohl zusammenpassen, in korrekter Weise zu beantworten. Wir kommen damit ein gutes Stück in der praktischen und nützlichen Lebenserkenntnis weiter.
Selbst nach den Lebensverhältnissen, der Lebenseinstellung, stehen beide Personen auf ungefähr gleicher Höhe. Entsprechend schaffen sie sich ihre Wohnungen, Einrichtungen und befriedigen alle sonstigen Wünsche des Lebens.

Auch das erkennt man nach der äußeren Erscheinung, und viele Menschen haben ein fabelhaftes Geschick in der Feststellung dieser Äußerlichkeiten.
Aus dem Augen- und Gesichtsausdruck, nach der Sprache, dem Auftreten, der Kleidung und dem Benehmen schätzen sie die äußeren Verhältnisse, Stand, Bildung, Vermögen usw., richtig ein, – ohne daß es je in der Schule oder sonstwie gelehrt worden ist.
Wir sehen wiederum, daß es Dinge gibt, die im Leben kaum oder gar nicht gelehrt werden, die dennoch großen praktischen Wert haben und nützlich angewandt und gehandhabt werden.

Der Mann, Bild 11, hat einen ruhigen, einfachen, bescheidenen, ehrlichen und korrekten Gesichtsausdruck, die gerade und offene Kopfhaltung.
DgM071MK Bi11
Bild 11.
Auch die Frau ist einfach und schlicht, das zeigt schon der Ausdruck, die Kleidung und Haartracht, – aber sie ist etwas lebhafter wie der Mann, was der bewegte Augen- und Mundausdruck deutlich macht.
DgM071MK Bi12
Bild 12.
Sie ist interessiert und aufmerksam, dabei gut, schlicht und recht, gut bürgerlich, wie man sagt.
Es sind also zwei Menschen, die in das gegenwärtige Leben passen, die in ihren Lebensansichten und Bedürfnissen daher auch zweifellos gut miteinander harmonieren würden. Sie kommen kaum in Meinungsverschiedenheiten oder sonstwie in Unfrieden, in Streit, zu gegenseitiger Abneigung oder gar in Kampf.
Man betrachte bei beiden auch noch das etwas hochgehende vordere Oberhaupt, hier liegt das Wohlwollen, die Menschenliebe, – auch darin stimmen sie innerhalb ihrer Naturellanlage miteinander überein.
Aus dieser Beschreibung ist schon zu entnehmen, daß außer der Naturellanlage auch noch sonstige besondere Charakterpunkte, – es müssen nach Huter etwa 7 oder 8 Charakterpunkte, – zusammenklingen sollten, im die volle Harmonie für ein langes Leben zu gewährleisten. Denn auch das Grundnaturell zeigt ähnlich wie z.B. die blaue Farbe, die charakteristisch für das Ernährungs-Naturell ist, – wieder Abstufungen und Tönungen.
Das eine aber ist sicher, es gibt nunmehr eine lehrfähige Grundlage, um zunächst wenigstens einmal in großen greifbaren Grundzügen zu erkennen, ob wohl zwei Menschen miteinander harmonieren können oder nicht, – und wie sie miteinander harmonieren.
Diese Kenntnis hat zur Folge, daß dann auch der Mann die Frau, die Frau den Mann, der Freund den Freund, der Vorgesetzte den Untergebenen, der Untergebene den Vorgesetzten usw. richtig verstehen und behandeln kann, – und zwar so, daß die Lebensfreude, die Lust und Kraft zur Arbeit gestärkt wird.
DgM071MK BUESTE
Die obige Büste ist nach dem Leben modelliert, über 60 cm hoch, in Bronze- oder Elfenbeintönung lieferbar.
Auskunft über Preis und Versand durch den Verlag.

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)
DR MK Reichsadler
Deutschland. [Hinzugefügt]
Die genialen Methoden dieser beiden kerndeutschen Volksfreunde möchte wohl niemand in dem Heilschatz mehr missen. VERDIENSTVOLLE DEUTSCHE MÄNNER AUS DEM SUDETENLAND

DgM 070 MK Schroth Prieß
Diese beiden Männer und ihre Heilmethoden sind weltbekannt geworden und bis auf den heutigen Tag geht der Ruf der sudentendeutschen Heilstätten „Gräfenberg“ und „Lindewiese“ weit über Deutschlands Grenzen.
BRDjunta MK 2 Volk
Deutschland. [Hinzugefügt]
Die genialen Methoden dieser beiden kerndeutschen Volksfreunde möchte wohl niemand in dem Heilschatz mehr missen.
MK HEILWISSEN F
Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. [Hinzugefügt]

DgM069 MK SPRUCH HU

SPRUCH VON CARL HUTER
Wer soll Lehrling sein? Jedemann!
Wer soll Geselle sein? Wer was kann!
Wer soll Meister sein? Wer was ersann!

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

DgM069 MK DGM

Der große Band
„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.
In Leinen gebunden RM. 25,
-

DgM024-1934Urstoff Neo gelb
Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)
Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.
Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:
„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, -
Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –
Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,
Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Hut BAUPLAN
Der Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Die Differenzierung in der Keimblase und die daraus erwachsende Naturellentwicklung erschließt den Bauplan der Natur, wonach sie die Höherentwicklung der Ganzheit der Natur und der Menschheit unter allen Umständen durchsetzt. Sicher wird die menschliche Einsicht sich dieser Naturerkenntnis bemächtigen und damit das Schicksal bis zu einem gewissen Grade meistern lernen.

NAT MK Keimblatt
Die drei Keimblätter, wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.
Kupfer DgM 100
Amandus Kupfer, Bewahrer und Retter mit Hilfe der Schweiz und seinen großartigen Menschen von Carl Huters Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
Es hängt letzten Endes vom Fortschritt der Technik, Optik und Wissenschaft ab, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], ein neues klassisches Sehen, allgemein verständlich lehren zu können.
Huter SEHEN AUGE M
KLASSISCHES SEHEN [Hinzugefügt]

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

MK WISSENSCHAFT HU
Die Blaupause der Natur, CARL HUTERs wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

PGS Apr09 Obama TITEL part
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Der große Band

WeißeFahne20erKu03aIrrlehre Kopie„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

dgm024-1934urstoff-neo-gelb1

Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Huter DgM 100

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, -

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

DgM031 Wahrheit Schönheit


DgM071 BUECHER 71

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

CHZA 01

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

HUTE The Gate

Schobüll  ps XXX

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

Hut ADAM EVE

D The Gate MK

DgM 070

Veröffentlicht in Amandus Kupfer, böse, Carl Huter, Form, Geist, gut, Ka am 25. August 2009 von helioda1

Der gute Menschenkenner 070 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg

Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© November 1938, Nr. 70


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© November 1938, Nr. 70

DgM070 TITEL A
INDIFFERENTE UND NEUTRALE NATURELLE
Es sind Menschen mit wenig Innenspannung und geringerer Leistungsfähigkeit.

DgM 070 MK Bi157-160
Was bedeuten sie im Leben der Völker und des Einzelnen?
Wie erkennt man sie und wie handeln sie?

DgM 070 MK TITEL 1
DAS DEGENERIERTE, GEMEINE UND VERBRECHER-NATURELL
DgM 070 MK Bi157-160 oT
21 BILDSTUDIEN

DgM 070 MK Indiff Neutral

DIE TERTIÄREN NATURELLE.

Liegt bei den primären Naturellen ein Körperbausystem im Vordergrunde der Entwicklung, -
überwiegen bei den sekundären Naturellen zwei Systeme, wodurch eine größere Leistungsfähigkeit nach einer bestimmten Richtung hin entsteht, -
so ist bei den tertiären Naturellen die Differenzierung in den inneren Systemanlagen geringer.
Infolgedessen ist auch die Innenspannung geringer, – die Indifferenz tritt stärker hervor und meistens leisten diese Naturelle weniger wie die primären, polaren und sekundären Körpferbautypen.
Entsprechend ist die Abtönung im Formbau, der Gewebszustand und der Lebensausdruck auch ein ganz anderer.
Es treten keine besonderen Anlagen auch nur mäßig stark hervor, und es scheint, als erschöpfe sich die vorhandene Innenspannung und Kraft mit der Erfüllung der notwendigsten Lebensbedürfnisse und Lebenspflichten.
Weiter scheint die Kraft nicht zu reichen, und diese Naturelle verhalten sich zunächst einmal dem geistigen Fortschritt, dem großen Neuen, dem Wahren, Guten und Schönen gegenüber meistens abwartend und gleichgültig.
Sie nehmen daran, wenn nicht ein starkes äußerer Antrieb erfolgt, aus sich selbst heraus keinen tätigen Anteil.

DgM069 Bi128 Jahn

ZUM VERGLEICH HOCHWERTIGES NATURELL, JAHN.
Sie sind in den oben erwähnten Dingen indifferent, und so ist zu verstehen, daß da, wo diese Typen in großer Zahl auftreten, also stärker vertreten sind wie die primären, polaren und sekundären Naturelle, der Fortschritt (die Zivilisation) sehr wohl in die Breite gehen kann, – natürlich nicht durch diese Naturelle veranlaßt, – wie es Technik, Handel, Wandel und Verkehr mit sich bringen, – aber nicht im gleichen Maße in die Tiefe und Höhe. Jahrhunderte und Jahrtausende vermögen oft kaum einen merklichen, wirklichen Fortschritt in geistig-kultureller Hinsicht zu bringen.
Selbst vorhandene oder herannahende Gefahren lassen die tertiären Naturelle mehr oder weniger gleichgültig an sich herantreten, ohne daß sie sich zur Vorbeugung und Abwendung derselben rechtzeitig und aktiv entschließen.
Sie lassen alles beim Alten, – das Leben, vom höheren Standpunkt betrachtet, sozusagen an sich vorbeigehen, sie bleiben mehr oder weniger indifferent und unaktiv und sind für das Ideale nicht mehr zu begeistern.

DgM 070 MK TITEL 1
Die meisten Durchschnittsmenschen gehören zum tertiären Naturell.
Da die Differenzierung in den inneren Organsystemen, die Innenspannung nur gering ist, keine körperlichen und geistigen Anlagen besonders hervorstechen, so ist die Abtönung in der ganzen äußeren Erscheinung eine diesem Zustand entsprechende.
Man sucht die Naturellanlage oft festzustellen, aber es will nicht recht gelingen, eine gewisse Indifferenz und Lauheit über den Sinnesorganen und Formen.
Hat man jedoch den Sinn der Naturellehre erfaßt, den Blick etwas mehr geschult, dann wird auch das Typische dieser Veranlagung einem verständlich und man rechnet damit.
Gerade das Herausfinden der verschiedenen Typen nach konstitutionellen, anatomischen, psycho-physiologischen und psycho-physiognomischen Merkmalen ist die lange Lebensarbeit Carl Huters gewesen.

Bild 157. Dieses Bild zeigt den letzten Zaren von Rußland, Nikolaus II.
DgM 070 MK ZAR
Bild 157
Der Ausdruck wirkt leer.
Keine besondere Kraft und Energie spricht aus Augen, Stirn und Gesicht. Die Formbildung wirkt flach und matt.
Im Gewebe liegt keine besondere Energie, Kraft und Spannung. Wangen, Nasenform und Augen sind nicht besonders markant, vielmehr liegt ein matter Ton über Augen, Stirn und Angesicht.
Man hat den Eindruck, daß wenig Innenspannung vorhanden ist, wie es für das tertiäre Naturell typisch ist.
Daß dieser Herrscher besonders gut oder böse war, kann man nicht sagen, und zu durchgreifenden Reformen hat er sich nicht entschlossen. Es hieß im russischen Volk: „Der Himmel ist hoch und der Zar weit“, womit sicher ausgedrückt werden sollte, daß man keine tatkräftige gute Hilfe von ihm erwarten könne.
Der Zar unterlag den Einflüssen seiner stärkeren Umgebung. Als das Staatsschiff schwankte, wußte er keinen Ausweg mehr, seine Kraft versagte, – und das traurige Ende ist bekannt. –

DgM 070 MK Indiff Neutral

Wir wollen nun einige Bilder aus dem Volke betrachten, die das tertiäre Naturell, – das schwerer zu erkennen ist, – darstellen.
Die Bilder sind etwa 20 Jahre [Stand 1938], aber sehr lebenswahr und zu vergleichenden Studien bestens geeignet.

Bild 158. Auch hier liegt im Ausdruck von Augen, Nase, Mund, Wangen und Kinn nur geringe Form- und Spannkraft.
DgM070 Bi158 Tertiär
Bild 158.
Der Ausdruck ist fast ängstlich, die schwache Innenspannung kommt besonders an Nasenform, Mund und Kinn zum Ausdruck.
Die große, breite Stirnbildung zeigt gute Empfindungs- und Geistesanlagen, jedoch nur schwache Strahlkraft. Die matte und geringe Ausmodellierung von Augen-, Nasen-, Mund- und Kinnform schwächt die gute Bedeutung derselben völlig ab und läßt die Anlagen nicht zur Geltung kommen. Es mangelt an Kraft, Energie und Innenspannung.
Es sind Gefühle und Stimmungen vorhanden, aber auch Unsicherheit, Passivität und leichte Beeinflußbarkeit.
Die Festigkeit und Aktivität ist zu gering. Das junge Mädchen läßt sich schieben, macht mechanisch mit, ohne aus sich selbst energisch zu körperlicher und geistiger Anspannung zu kommen.
Man kann sich wohl denken, daß gesunder Sport, die Pflege von schönen Dingen, edle Unterweisung, eine ideale Lebensrichtung, gutes Beispiel und Vorbild mit der Zeit eine größere Aktivität und Anspannung hervorbringen könnten.
Erfolgt dieser energische Ansporn aber nicht, dann bleibt die tertiäre Naturellanlage bestehen, und damit auch die körperliche und geistige Indifferenz.

Bild 159. Hier ist die Innenspannung nach einer bestimmten Richtung voll auf der Höhe. Das sieht man an der aufrechten Kopfhaltung, das zeigt auch schon symbolisch die Sorgfalt, die auf Haarfrisur und Schnurrbartpflege verwendet ist.
DgM070 Bi159 Tertiär
Bild 159.
Man könnte sogar versucht sein, da unterhalb des Augendurchmessers ungefähr so viel liegt wie oberhalb desselben, den Herrn zum harmonischen Naturell zu zählen.
Das wäre aber ganz verfehlt, denn dafür fehle im Ausdruck die typischen Merkmale.
Man betrachte nur das kleine, scharf und real blickende Augen, das in einer ziemlich ausdruckslosen und leeren Augenumrahmung liegt, ferner die grobe, nüchterne Form von Nase, Wangen und Ohr, wodurch deutlich wird, daß die Innenspannung einseitig nur auf die naheliegenden Äußerlichkeiten des Lebens gerichtet ist.
Das genügt, um bei der sonst durchschnittlich guten Veranlagung die tertiäre Richtung des Naturells zu erkennen.

DgM069 Bi130 Ideal

ZUM VERGLEICH IDEALES NATURELL
Wer glaubt, die Pflege des großen Idealen und Geistigen in der Natur nicht nötig zu haben, sich nur auf das Reale allein verlegt, der rechnet in den meisten Fällen zum tertiären Naturell.
Das Gewebe an Gesicht und Stirn ist auch wie verdickt, als behindere eine Fettschicht unter der Haut die Lebensstrahlung. Es liegt ein Mangel an geistiger Innenstrahlung und Aktivität dem Idealen des Lebens gegenüber vor.
Gerade die starke geistige Innenspannung, die auf Empfinden beruht, die durch Pflege des Idealen täglich geweckt und gestärkt werden will, erzeugt die feine Durchstrahlung, Spannung und Formung der Gesichtsorgane, die Belebtheit der Wangen, der Haut im allgemeinen, des Ausdrucks und der Gebärde.

OTTO MK M HEL
Man geht wohl nicht fehl, wenn man die Gedankenrichtung, deren Ausdruck der so sehr gepflegte und nach oben gedrehte Schnurrbart ist, – die Mundlinie nimmt übrigens die entgegengesetzte Richtung, – als ausschlaggebend für die Hauptlebensinteressen dieses Herrn annimmt, die sich in realer Äußerlichkeit erschöpfen.

Bild 160. Es soll dieser Frau ganz gewiß kein Unrecht getan werden. Wie die Anspannung an Stirn, Augen, Nasen, Mund, Kinn, Wangen und Ohr verrät, hat sie sich redlich bemüht, gesorgt, gearbeitet und abekümmert.
DgM070 Bi160 Tertiär
Bild 160.
Aber anderseitig steht auch die Tatsache fest, daß die Formen grob sind und keine gute und schöne Modellierung zeigen.
Das ist die Folge, wenn der Mensch aus eigner Neigung oder gezwungenermaßen einseitig den realen Alltagsbedürfnissen lebt.
Das Leben in uns beruht auf Empfinden, auf Liebe, Freude, Glück. Das gesteigerte Lebensempfinden in uns ist das Göttliche, das, was selbst den Tod überdauert, und es will durch Konzentration des Empfindens nach der Richtung des Idealen, Großen und Schönen hin, durch Liebe und Freude an allem Schönen täglich gehoben und gestärkt sein.

DgM 070 MK Indiff Neutral
Fehlt dieses Bewußtwerden der höheren Lebenspflicht, dann werden die Formen so, wie sie hier sind. Gewiß, man kann ohne die Pflege des Idealen auskommen, – aber wie ?! Die Natur ist absolut gerecht.
Wie manche Frau ist in der Jugend, wenn sie noch voller Ideale ist, blühend schön, – und in späteren Jahren ist sie kaum wieder zu erkennen, wenn das Ideale und Große, die tägliche Pflege desselben vernachlässigt wurde. Das innere Geisteslicht, das entwickelt werden sollte, ist dann verkümmert. Wie edel und würdevoll ist oft das Gesicht eines gealterten Gelehrten, Geistlichen oder Künstlern!
Daher ist eine ideale Welt- und Lebensanschauung so wichtig wie das tägliche liebe Brot.

Bild 161. Wenn man die Unebenheit der schwachen Stirn, die das Verstandesleben zeigt, mit de, starken Hinterhaupt, das die Persönlichkeitstriebe kundgibt, in Vergleich setzt, dann kann man die schwache geistige Innenspannung, die an den Augen, den in der Mitte flachen Wangen, am Kinn und im Ausdruck liegt, verstehen.
DgM070 Bi161 Tertiär oT
Bild 161. Das tertiäre Naturell.
Der Charakter des jungen Menschen ist anstellig, – das zeigt die nicht üble Nasenform, – fest in seiner jungen Persönlichkeit; aber die schwächere Geisteskraft – siehe die Stirnbildung – kommt nicht mit.
Daher bleibt die schwächere geistige Kraft und Innenspannung in engen beruflichen Sorgen und einem beschränkten Lebenskreis stecken. Um aus eigenem Drang neben allen Lebenspflichten noch das Ideale zu pflegen, – so weit reicht die Kraft und Innenspannung nicht.
Es ist das tertiäre Naturell. Wohl könnte auch hier mit der Zeit gesunder Sport und natürliche Lebensweise, das energische Vorbild einer idealen Lebensrichtung noch manches ausrichten.
Wir sehen daran, wie nötig die Jugend freie Körperbetätigung in angepaßten Grenzen hat, und ebenso die Pflege des Idealen, Großen und Schönen, auch die Kunst, weil sonst das Leben leicht im grauen Alltag versimpelt. –

Bild 162. Die gute Stirnbildung und auch das Auge zeigen deutlich, was das Leben will. Es will sich freuen, es will lieben, froh und glücklich sein.

DgM070 Bi162 Tertiär oT
Bild 162. Das tertiäre Naturell.
Das geht natürlich nicht ohne innere Versenkung und ohne tägliche Pflege des Großen, Wahren und Schönen, des Geistigen.
Aus sich selbst hat auch dieser junge Mensch nicht die Kraft dazu, sie ist zu schwach, man beachte die Schatten unter den Augen, die geringe Formausbildung an Nasenform, Mund und Kinn.
Das Gewebe ist an sich matt und zeigt geringe Spannkraft und Durchstrahlung, – das Haar ist etwas strähnig.
Noch ist Jugendfrische da, aber diese will gepflegt und erhalten sein; ideale körperliche und geistige Betätigung könnte die geringe Innenspannung nicht nur erhalten, sondern stärken und entfalten.
Die Grund-, polaren und sekundären Naturelle mit ihrer großen Innenspannung und Kraft sollten es als ihre schönste Aufgabe ansehen, diese tertiären Typen anzueifern und zu heben – und der gute aufsteigende Fortschritt wäre gesichert. –

Bild 163. Hier ist die tertiäre Naturellabtönung schon in Fleisch, Blut und Nerven übergegangen, - obwohl es der Anlage nach nicht so hätte sein brauchen.
DgM070 Bi163 Tertiär oT
Bild 163. Das tertiäre Naturell.
Man betrachte die Schädelbildung, die Anlage war gut, – dagegen wirkt die Formbildung von der unteren Nasenform abwärts mit dem hochgezierten Schnurrbart wie albern, – indifferent.
Das schwache, matte Auge sinkt herab und kann sich kaum noch richtig öffnen.
Die Sinnesorgane sind unentwickelt, das Gewebe ist ernüchtert, hat den Glanz, die Kraft, die geistige Innenspannung verloren, – der Hals ist nochgereckt.
Das große Ideale des Lebens wurde vernachlässigt, das Banale und Alltägliche richtungsgebend. Das tertiäre Naturell hat sich herausentwickelt, von der Natur sozusagen durch den gesamten Ausdruck und Gewebscharakter besiegelt. –
Wir sehen an diesen Bildern und Darlegungen, daß es schwer ist, das tertiäre Naturell zu erkennen, – es tritt in allen erdenklichen Abtönungen auf.
Die primären Naturelltypen, die Huter fand, sind weltbekannt geworden; – das polare harmonische Naturell wird schon etwas weniger verstanden; – das disharmonische Naturell wollte man am liebsten übergehen und verschweigen, obwohl es so gewiß da ist, wie das Licht der Sonne.
Die tertiären Naturelle sind weniger leicht greifbar, sie sind wie die ins Grau spielenden Farbtöne, die weniger hervortreten. Sie sind aber genau so deutlich erkennbar, wie die anderen genannten Typen. Man sollte den Blick auch für das tertiäre Naturell schulen, wenn sich auch der Sehnerv am langsamsten vervollkommnet, – es geht, – das Auge hat sich auch erst zum Farbensehen und zum plastischen Sehen entwickeln müssen.
Hier werden allerdings an das feinere, fühlende, klassische Sehen gewaltige Anforderung gestellt, denn es sind Feinheiten der sich offenbarenden lebenden Kraft zu beachten, die vor Huters Zeiten gänzlich unbekannt waren, und die fast nur von den großen bildenden Künstlern, – wie ihre Werke offenbaren, – wahrgenommen und dargestellt wurden.

DIE NEUTRALEN NATURELL,
die Erbfeinde aller Genies, Talente, Forscher und Erfinder.

Durch die Bezeichnung „neutral“ soll angedeutet werden, daß die Differenzierung in den inneren Systemanlagen noch geringer ist wie bei den schon beschriebenen tertiären Naturellen, daß diese Typen dem großen Werden in der Natur und im menschlichen Leben neutral gegenüberstehen.
Sie sind noch weit mehr indifferent veranlagt als die tertiären Naturelle.
Sie verhalten sich allem Neuen, Guten und Wertvollen gegenüber erkenntnisunfähig und verneinend.
Man kann wohl sagen, daß die geistige Veranlagung ähnlich so ist wie das neutrale „Grau“ unter den Farben, das sich bekanntlich am wenigsten abhebt.
Diese Naturelle sind leicht zu beeinflussen und in der Hand von einseitig disharmonischen Naturellen leicht zu passivem Widerstand gegen alles Große, Ideale, Neue und Schöne und gegen den Fortschritt zu veranlassen.
Sie machen gedankenlos, unüberlegt und automatisch mit, ohne geistigen Wertanteil an einer Sache selbst zu nehmen. Sie festigen und verteidigen alte, überlebte Torheiten oder begünstigen neue Irrlehren, je nachdem der Wind weht.
Der einzelne Mensch im neutralen Naturell ist weniger von Bedeutung; wenn diese Typen aber in großer Menge auftreten, was z.B. bei alten Kulturvölkern, die sich in Degeneration und Niedergang befinden, der Fall ist, dann bilden sie das Element, das den Verfall besiegelt.
Sie sind in großer Menge bei sehr unentwickelten niederen Rassen anzutreffen, – im großen Ganzen mehr bei Frauen wie unter Männern.
Die Buschvölker Australiens, Polynesier und Hottentotten liegen großenteils im indifferenten Naturell, und sie blieben in ihrer Entwicklung am meisten zurück.
Aus den Tatsachen der Geschichte aller Rassen und Völker ist zu ersehen, wie die verschiedenartigen Geschehnisse auf die Vorherrschaft eines bestimmten Typus der hier geschilderten Naturelle zurückzuführen sind.
Neben den beiden Geschlechtern ist innerhalb der Rasse die Differenzierung nach den Organsystemen am stärksten hervortretend.
Das neutrale Naturell ist selbstverständlich bei genauer Beobachtung aus allen Lebensäußerungen sehr gute feststellbar, – die ganze körperliche und geistige Abtönung ist charakteristisch.
Die lebende Kraft beruht, wie Huter nachgewiesen hat, auf Strahlung, die negativ von außen nach innen und positiv von innen nach außen die Formen und Gewebe durchstrahlt und formt.
Da nun bei den neutralen Naturellen die geistigschöpferische Lebenskraft gering ist, so verbraucht sie sich in der Befriedigung der einfachen Lebensbedürfnisse.
Es bleibt nicht genügend überschüssige Lebens- und Geisteskraft übrig, die sich bei den stärker differenzierten Typen vornehmlich in der Haut, den Sinnesorganen, im Gehirn, in Augen und Gesicht konzentriert.
Die ungeordneten Natur- und Lebenskräfte, welche die souveräne, geistig-schöpferische Kraft im Menschen begleiten, treten stärker hervor und die Geisteskraft tritt mehr zurück.
Infolgedessen sind vornehmlich die Gewebe von Augen, Stirn und Gesicht weniger durchstrahlt, es fehlt sozusagen die innere Durchleuchtung und qualitative Verfeinerung, resp. Durchgeistigung. Die Form- und Gewebsbildung ist grober, starrer oder wenig belebt und nicht fein modelliert.
Das neutrale Naturell tritt äußerlich nur wenig hervor, es hat keine markanten Merkmale entsprechend ist der Lebensausdruck neutral und stumpf.

DgM069 MK TITEL
Die Feinheiten, die im lebendigen Gewebe liegen, sozusagen die Qualität der Form, der geistige Forminhalt und der Ausdruck sind stets zu beachten. Überhaupt ist ja, wie der Leser immer mehr erkennen mag, mit dieser Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] eine vollständig neue und vertiefte Natur- und Lebenserkenntnis geschaffen, wodurch es auch erst möglich war, das neutrale Naturell im rein naturwissenschaftlichen Sinne zu erfassen.
Der Leser versuche an den nachfolgenden Bildern den Blick zu schulen und womöglich das Typische derselben nach Form, Ausdruck und Gewebsbildung zu erkennen.

Bild 164. Das Gewebe sind hier ausdruckslos, schwer, matt und fast wie teigig; besonders typisch ist das kleine Auge mit den formlosen Lidern und dem schweren Gewebe um beide Augen.
DgM070 Bi164 neutral oT
Bild 164. Das neutrale Naturell.
Die Stirn zeigt Mattigkeit und fast keine geistige Durchstrahlungskraft. Nur im obersten Teil des hohen Schädelbaues, wo das Religiöse liegt, ist es etwas lichter, leichter und gespannter.
Entsprechend liegt ein etwas freundlicher Zug am Mund, – aber die geistige Erkenntniskraft, die im menschlichen Auge, an Stirn und Gesicht sich so wunderbar entfaltet, ist doch nur gering und einseitig festgelegt, so fest, wie das Gewebe schwer und strahlungsarm ist.
Das ist durch die Alterserscheinungen nicht verursacht, denn es gibt genug Menschen, die selbst im hohen Alter noch ein wunderbar feines und lichtes Gewebe und ein ebensolches Auge haben.

DgM069 MK IDEAL Plato
Charakteristisch kennzeichnet hier wohl das Ohr die Lebensrichtung. Im oberen Teil ist dasselbe wenig ausgeformt, aber immerhin noch anliegend, durchblutet und feiner im Gewebe; es korrespondiert mit dem Oberhaupt und kennzeichnet die religiöse Gefühlseinstellung. Das Ohr formt sich nach Wesen und Inhalt des Kopfbaues und der Gesamtveranlagung.
Im mittleren und unteren Teil ist das Ohr grob und fest vom Kopfe abgetrieben und kennzeichnet die starke elektrische Abwehr- und Verneinungsenergie und die damit verbundene weniger feine, durchaus reale Betätigung. Gewiß, der Mann hat viel gearbeitet, wie das starke Kinn zeigt; aber eine höhere und freie ideale Lebensanschauung, das vielseitige Interesse für das Große und Schöne, der offene, eindrucksvolle Sinn fehlte.

Bild 165. Auch hier ist das Gewebe und der Ausdruck schwer und matt, nur am Mund liegt ein wenig mehr Belebung, auch ist das Oberhaupt etwas lichter.
DgM070 Bi165 Neutral oT
Bild 165. Das neutrale Naturell.
Sonst aber liegt im Ausdruck viel Gedrücktes, das ist besonders an der schwachen eingedrückten Nasenwurzel zu erkennen, welche die Kraft des Geistes und der Erfassung zeigt.
Gewiß, Gefühle sind da, – im mittleren Gesicht ist das Gewebe lichter und leichter, – das Auge ist klugreserviert; aber die geistige Kraft hält sich, wie Stirn, Auge und Nasenwurzel zeigen, in engen Grenzen.
Ein langes Leben voller Arbeit kennzeichnet das Gesicht. Gewiß ist es auch hier zum großen Teil das Religiöse, das noch die Zufriedenheit und den Glanz verleiht.
Aber eine große ideale Welt- und Lebensanschauung, die stete Teilnahme an allem Großen und Schönen hätte auch dieses Gesicht bezüglich Durchgeistigung, Gewebsbildung und Ausdruck noch andere geformt.
Gerade die Vergleiche zeigen, wie eine große ideale Welt- und Lebensanschauung und eine entsprechende Betätigung diese enge Gedrücktheit des Geistes hätten hinweg nehmen können.

Bild 166. Obwohl der Mann noch jung ist, wirkt das Gesicht mit dem geistig ausdruckslosen Stirn- und Kopfbau, den naheblickenden Augen von schwacher Leucht- und geistiger Wachstumskraft wie alt und fast abgelebt.
DgM070 Bi166 Neutral oT
Bild 166. Das neutrale Naturell.
Der Ausdruck von Augen, Nase, Mund und Kinn ist fast stoisch (durch nichts zu erschüttern), indifferent. Aber man kann sich wohl denken, daß die inneren leiblichen Gefühle vorherrschen und das Verlangen nach Genüssen, wie es der Mund spiegelt, wogegen die Anlagen der Stirn, die sowohl im oberen wie im unteren Teil typisch matt und strahlungsarm ist, zurücktreten.

DgM 070 MK Indiff Neutral
Der Geist bewegt sich im oberflächlichen und ganz engen Bahnen. Der Blick ist träge und das Blut verdick. Wofür dieses schwere, matte Gewebe typisch ist; – der innere Gehalt fehlt, – und man kann wohl wünschen, daß hier ein frischer Wind wehen sollte, der die Trägheit und Indifferenz überwindet, das Leben anfacht, Frische hineinbringt, Auge und Sinn für das Ideale etwas öffnet und Geist und Körper zur Betätigung für das Gute und Schöne anregt und entwickelt.
Ein solcher frischer Wind scheint heute neues Leben in alten Kulturvölkern vorzubereiten, wozu Tat- und Energienaturelle den Ansporn geben.

Bild 167. Auch hier hat das Gewebe den matten Formcharakter, der typisch für das neutrale Naturell ist, wobei insbesondere auch der Ausdruck an Nasenform und Mund den in enge Fesseln gelegten Geist kundgibt.
DgM070 Bi167 Neutral oT
Bild 167. Das neutrale Naturell.
Wohl möchte sich derselbe erheben, wie Augenform und Kopfhaltung ausdrucken, aber aus eigener Kraft geht es nicht.
Daher sollte die Umgebung, die dem Volke gelehrte Weltanschauung, das Leben so sein, daß die engen Fesseln gesprengt werden, daß Sinn und Geist geweitet und aus ihrer Indifferenz und Neutralität herausgehoben werden. Leicht ist es, diesen engen Geist in Fesseln zu legen und ihn vollends im Alltäglichen versimpeln zu lassen.
Der Ausdruck dieser Bilder könnte weh tun. Wir sehen die Außenwelt und Innenwelt in Parallelismus stehen und erkennen, daß nur durch Verbesserung der Außenwelt, durch Veredlung der Weltanschauung und die Pflege des Großen und Schönen die Indifferenz vermieden werden kann.
Nur von der hohen Warte eines Ideals geleitet, gestalten sich Geist und Leben sinnvoller und inhaltsreicher. Jeder einzelne Mensch sollte sich anstrengen, um zu selbsteigener Wahrheitserkenntnis über das, was gut und böse ist, zu kommen.

Bild 168. Auch hier ist der Ausdruck stumpf, fast mumienhaft und wie eingetrocknet, was man besonders an den mittleren Gesichtssteilen, an den Wangen um Nasenform und Mund erkennt.
DgM070 Bi168 Neutral oT
Bild 168. Das neutrale Naturell.
Das Bild hat große Ähnlichkeit im Ausdruck mit Bild 166, wie überhaupt den neutralen Naturellen Ähnlichkeiten im Gewebe und Ausdruck eigen sind.
In allen Geweben liegt die matte Strahlung, als wären die einzelnen Formen aus Blech getrieben. Ich glaube, wenn man geistig, das Herrlichste und Schönste vom Himmel holen könnte, – es fände Verneinung.
Man beachte den leeren Zug an allen Formteilen und im Ausdruck, das fahle Gewebe, das weder Strahlung noch Spannung hat, das lau ist und dessen Geist sich in Nichtigkeiten des Lebens erschöpft.
Aber trotz aller geistigen Unreife und Blasiertheit, – frisches, junges Blut, das in den Nerven den Sinn für alles Gute und Schöne in der Welt entzünden, wird sich immer wieder durch Zeugung und nachfolgende Differenzierung in der Keimblase Bahn brechen und aller Indifferenz zum Trotz den Fortschritt fördern.
ppKEIMBLASE MK
Keimblase [Hinzugefügt]

Bild 169. Die Formbildung geht hier in die Breite, besonders auch an Mund und Oberkiefer.
Das kleine Auge blickt unter den schweren, verdickten Lidern von oben nach unten gleichgültig hervor, der Kopf ist etwas gehoben, wodurch das enge Blickfeld im Augenblick etwas erweitert wird.
DgM070 Bi169 Neutral oT
Bild 169. Das neutrale Naturell.
Die Gewebe sind schwer und fest, der Ausdruck wirkt erniedrigend, aber selbstzufrieden, wobei die Stirn wohl gewölbt, aber glatt und ausdruckslos ist.
Ja, wenn es in der Welt nichts anderes gäbe, wie das Nächstliegendste des Lebens, dann könnte man gegen diese Gleichgültigkeit nichts einzuwenden, – aber die Natur ist so groß, das Leben so kostbar, daß man keinen Tag verstreichen lassen sollte, ohne das Große, Ideale irgendwie zu pflegen und zu fördern, – sei es auch noch so gering; sonst hat das Leben ja gar keinen höheren Sinn und Zweck.

Bild 170. Der Blick richtet sich auch hier selbstsicher von oben herab und wirkt in Verbindung mit Nasenform und Mundausdruck sehr real.
DgM070 Bi170 Neutral oT
Bild 170. Das neutrale Naturell.
Das ist der typische Ausdruck des Sinnes des Lebensgeistes, der die höheren und idealen Dinge des Lebens nicht mehr kennt, der auch gar nicht mal gewillt ist, sich mit neuen und höheren Fragen des Lebens zu beschäftigen.
Ebenso ist die Stirn ausdruckslos, sie zeigt keine Durchstrahlung, die Nasenform einen unentwickelten Charakter.

DgM069 TITEL B
Nun vergleiche man mit diesem Lebenstiefstand die bereits beschriebenen idealen Naturelle, den leuchtenden, lichten und großartigen Ausdruck ihrer Augen und Gesichter, und dann wähle man, welche Lebensrichtung man gehen will in der Gewißheit, daß die große, unsterbliche, in der Entwicklung nach Aufstieg strebende Seele den Körper baut und die Form belebt.
AMBROSI ENGEL X
Seele [Hinzugefügt]
Huter, der das Naturprinzip entdeckte, das die Naturelle zur Entwicklung bringt, übersah im Lichte dieser Erkenntnis das unabänderliche Geschehen, die Geschichte, das Leben der Völker.
Im Zuge seiner Zeit lag das Suchen nach Neuem und er glaubte, daß dieses vielfach die Zerstörung des Alten mit sich bringen würde, das den stürmenden Wogen nicht mehr standhalten könne.
Probleme aller Art standen zu seiner Zeit im Brennpunkt des Interesses, und da es ihm vergönnt war, sehr viele und große neue Wahrheiten in der Natur zu finden, so war er bemüht, das Suchen und geistige Vorwärtsstreben seiner Zeit auf eine allumfassende Grundlage zu stellen, wie es durch seine Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] geschehen ist. –
Timm PGS prev
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Huter hielt es für wahrscheinlich, daß in Zukunft die primären und sekundären Naturelle sich vermehren würden, wodurch ein Volk einer großen Zukunft entgegengehen kann.
Gesunde Körperarbeit und Leibesübung aller Art hielt er für das gegenwärtige Geschlecht für erforderlich, da dann in Zukunft infolge von Vererbung und Gewohnheit ein neues, tatenlustiges Neuvolk entstehen würde, das alles Gute fördert, – daß dann die inneren Reibungsflächen, die vielfach im Vordergrunde lagen, verschwinden würden.
Das dumpfe und erdrückende Gewicht, das die tertiären und neutralen und einseitig disharmonischen Naturelle einem Volke auferlegen, macht mehr Licht und Freiheit Platz, wodurch das Neue, Große, Wahre, Gute, Wertvolle und Schöne sich entfalten kann. –

DAS UNENTWICKELTE NATURELL,
siehe Bild 107, ist auf Rassentiefstand oder Entwicklungshemmungen zurückzuführen und bleibt für das ganze Leben körperlich-konstitutionell.

DAS DEGENERIERTE NATURELL
Kann angeboren oder bei Disposition erworben sein. Es zeigt Spuren von vorzüglichen, neben minderwertigen Anlagen, siehe Bild 171.
Bild 171. Die Höhen sind verfallen, die Tiefen zur Herrschaft gelangt.
DgM070 Bi171 Degen oT
Bild 171. Das degenerierte Naturell.
Neben einer gewissen Gabe für Sprachen und dichterisches Gestalten, – dies prägt sich physiognomisch im Auge mit den umliegenden Gesichtspartien aus, – besteht ein allgemeiner körperlicher und geistiger Tiefstand, wie die Überformung der Nasenbildung, des spitzen Kinnes, der abfallenden Ohrform und des spitzen Kinnes, der abfallenden Ohrform und des überstarken Halses zeigt.
Die Darstellung und der Gestaltungswunsch bewegen sich, wie die Nasenform zeigt, in sinnlich auszuwertenden Dingen. Der alternde Mund, das schwülstige Auge mit den überstarken Brauen, die Engheit an der Nasenwurzel und der Stirn mit dem spitz abfallenden Haar, sowie die Gesamtformbildung mit dem spitz abfallenden Haar, sowie die Gesamtformbildung und Haltung bestätigen trotz eines gewissen Glanzes, der noch durchblitzt, den Verfall. –
Höhen und Tiefen liegen oft im Menschen nebeneinander, es kommt darauf an, was am Ende den Sieg davonträgt.

DgM 070 MK Indiff Neutral

DAS GEMEINE NATURELL
hat einen starken Ton in das Rohe, Gemeine und körperlich Unverschämte, insbesondere nach dem physischen Genußleben hin, das typisch in der ausgesprochenen Vorherrschaft liegt.
Bild 172. Man beachte den Gesamtausdruck. Die Abtönung an Augen, Nasenform, Mund, Kinn, Ohren, Stirn, Haar und Haut ist typisch.
DgM070 Bi172 Gemein oT
Bild 172. Das gemeine Naturell.
Dieses Naturell liegt zwischen dem degenerierten und dem Verbrechertypus.
„Prüfe täglich deine Sinne,
Ob sie noch natürlich sind,
Ob sie das Leben so erkennen,
Wie die Natur es uns geschenkt.“

DAS VERBRECHERNATURELL
Steht im stärksten polaren Gegensatz zum idealen Typus. Es hat einen unwiderstehlichen Hang zum Bösen im Fühlen, Denken und Handeln. Es ist häßlich an Körper und Seele.
Wie vom idealen Naturell stets Weises, Edles, Gutes, Liebes und Segensreiches ausstrahlt, so aus diesem Typus Böses und Unglückliches.
DgM070 Bi172 Gemein mT
Bild 172. Das gemeine Naturell.
Zu unterscheiden ist das Verbrecher-Naturell, Verbrecher und Verbrechen.
In geistiger Störung kann z.B. jedes Naturell ein Verbrechen begehen, – es wird aber damit noch kein Verbrecher-Naturell.
Verbrecher können sich durch üble Einflüsse, Gewohnheiten und Suggestionen aus den elementaren Naturellen langsam entwickeln, ohne daß sie das Typische, Angeborene des Verbrecher-Naturells annehmen.
Sie nehmen dann physiognomische und pathologische Merkzeichen an, die ihre moralische Defektheit erkennen lassen.

DgM 070 MK Indiff Neutral

Bild 173. Er ist ein Schuldirektor aus Nordamerika, der aus moralischer Defektheit und Habsucht eine Handlung beging, die 400 Kindern das Leben kostete und Millionenwerte vernichtete.
DgM070 Bi173 Verbrecher oT
Bild 173. Ein Verbrecher.
Der Mann steht unter üblen Selbstsuggestionen. Man beachte den verlederten Gesamtausdruck, die Eintrocknung der Gewebe an Hals und Unterkiefer, die auf starke Belastung mit Fremdstoffen deutet, ferner den breit gezogenen Mund mit dem in sich verstockten Gefühlsausdruck, den übergroßen Oberkiefer, der auf die selbsteigene, egoistische Einstellung deutet, – das breite eckige Kinn.
Die überbreiten Jochbeinregionen, das übergroße, lappige und abstehende Ohr mit dem stark in die Breite gehenden Zug des unteren Seitenhauptes sind leicht in die Augen springende abnorme Merkmale. –

DgM069 Bi129 Ideal

ZUM VERGLEICH HOCHWERTIGES NATURELL.

Die Bilder 174-177 zeigen Verbildungen und abstoßende Häßlichkeitsmerkmale.
Schwere, abnorme oder unentwickelte Formen und Gewebe, Hirnbelastung und Unreinheit des Blutes, Disharmonie in der Entwicklung der Organe sind typisch.

Die abnormen schweren Kiefer bei Bild 174 bis zu den Jochbeinen hin haben eine eisenharte Spannung und lösen im Gehirn die Impulse zu Widerstand und Gewalttat aus.
DgM070 Bi174 Mörder oT
Bild 174. Gemeiner Mörder (Verbrecher Naturell).
Die Gewebe sind fast wie totenähnlich. Gegenüber den schweren unteren Formmassen ist die seitlich eingedrückte Stirn zu schwach. Sie zeigt im obersten Teil Leerheit, Härte und wie die Lage des Haares deutlich macht – moralische Defektheit.
Die gepreßten Augenformen mit dem stechenden Blick sind Roheitszeichen, ebenso die sehr groben verbildeten Formen der Ohren.
Augen, Nasenform und Mund zeigen üble und gemeingefährliche Gesinnung.

Bild 175. Verschlagenheit, Verwegenheit, Roheit, Heimtücke und Brutalität liegen hier im Ausdruck von Augen, Stirn, Nase und Mund.
DgM070 Bi175 Mörder oT
Bild 175. Gemeiner Mörder (Verbrecher-Naturell).
Der abnorme, breit-lange Kiefer, der nach der Jochbeinregion zu breit ausläuft, dessen Spannung noch hinter dem hartverbildeten Ohr wirkt, wo die Gewaltsinne liegen, die abnormen übrigen Formbildungen in Verbindung mit dem verschlagenen Ausdruck sind Neigungszeichen zu Mord und Gewalttat.
Diese entarteten, unglücklichen Menschen sollen von der Fortpflanzung ausgeschaltet und dauernd in Bewahrungsanstalten untergebracht werden.
Man sollte sie richtig erkennen; gebessert können sie nur wenig werden, weil sie im innersten Kern ihrer Seele dieses abnorme Böse als Erbstück mitbekommen haben.

Bild 176. Dieses lange Gesicht mit den abnormen Kiefern, der klobige Mund und die grobfleischigen Wangen deuten auf ein schwülstiges und rohes Tat- und Gefühlsleben.
DgM070 Bi176 Mörder oT
Bild 176. Gemeiner Mörder (Verbrecher-Naturell).
Die von der normalen Bildung abweichende, nach rechts geneigte, kurze und harte Nase bietet als Spiegelbild des Charakters diesen Anlagen kein Gegengewicht. Die groben Henkelohren deuten auf starke Angriffsimpulse zu Roheitsverbrechen.
Die glasigen, hängenden, düsteren Augen mit den buschigen Brauen deuten auf hemmungslose Phantasie und unbezähmbaren Hang zu Grausamkeit. Die seitlich eingedrückte Stirn zeigt Haltlosigkeit und Hirnbelastung, – eine unglückliche Natur, – für sich selbst und andere Menschen eine stete Gefahr. –

DgM069 Bi131 Plato

ZUM VERGLEICH IDEALES NATURELL, PLATO.
Durch Alkohol, Überernährung, Verdruß, Leidenschaft, Unreinheit des Körpers und des Geistes, Geschechtskrankheiten und böse Gedanken werden die lieblosen Charaktereigenschaften nicht nur hervorgerufen, sondern auch bei der Fortpflanzung der Frucht übertragen und vererbt.
Es gibt zahlreiche Verbrechermerkmale, aber der moralisch idiotische, gemeingefährliche Ausdruck ist diesen Naturellen stets eigen.
Der normale Mensch vermag sich in der Regel gar keine richtige Vorstellung davon zu machen, wie ein Verbrecher denkt und fühlt.
Wie ein guter Mensch stets das Gute will, erstrebt und tut, so stellt der böse sich stets dreist oder hinterlistig, hemmend und zerstörend diesem entgegen. –

DAS RAFFINIERTE INTRIGANTE MEPHISTO-NATURELL.
Dieses zeigt eine seltene geistige Überlegenheit mit Raffinement zum Bösen.
Bild 177. So stellt der Künstler mimisch den Mephisto dar, den Inbegriff alles Bösen, die Summe aller schlechten Eigenschaften.
DgM070 Bi177 Mephisto oT
Bild 177. Das boshafte teuflische Satanslachen. [Mimisch]
Im Kinn liegt Härte, Gier im Auge, Boshaftigkeit in den Stirnrunzeln.
Huter schreibt: Diese intelligenten Statansnaturen werden selten oder nie gefaßt, weil sie entweder das Gesetz umgehen oder beugen oder gar pharisäischen Gesetzeseifer vortäuschen, um mit den Machtmitteln des Gesetzes unerhörte Rechtsverbrechen durch falsche Gesetzesauslegung und –anwendung zu begehen.
Sie besitzen die Energie und das Geschick, durch heuchlerische und raffinierte Finessen ihre Vorgesetzten zu bestricken. Sie sind die allergrößten Gefahren für das öffentliche Leben.

MK ATLAS NAT
Diese Naturelle saßen schon oft in öffentlichen Gesellschaften, in Kirchenregierungen, Verwaltungs- und anderen Posten und haben ihren Regierungen und Völkern die schwersten Wunden geschlagen.
Es sind wissentliche Peiniger, unbemerkte Anstifter schlechter Dinge, mehr Intriganten als Gewaltmenschen, Regierungs- und Volksvergifter.

Sie gebrauchen stets Recht, Macht, Machthaber, Presse, öffentliche Meinung und Gesetz, um Ruchloses zu begehen, die Menge oder die Herrschenden oder beide zugleich irrezuführen.
Eine satanische Freude erfüllt sie, sobald sie ihre Ränke gesponnen und ein Unglück herbeigeführt haben, wobei sie die Drahtzieher waren, aber nie und von niemandem erkannt werden. Vielmehr heimsen sie neben Günstlingsstellungen oft Orden und andere Auszeichnungen ein.
Durch die psycho-physiognomische [physiognomische-psychologische] Wissenschaft und Naturellehre werden diese Naturelle entdeckt und an ganz typischen Zeichen erkannt.

Wir kommen mit dieser Abhandlung über die Naturellehre zum Schluß, ohne die weiteren, von Huter gefundenen, seltener vorkommenden Naturelltypen hier noch aufzuzählen.
Versuchen wir nochmals, im Geiste die hier dargelegte Naturellehre zu überblicken, so drängt sich uns die Erkenntnis auf, daß wir hier von einer gänzlich neuen Wissenschaft stehen.
Hut BAUPLAN
Bauplan der Natur, von Carl Huter entdeckt. [Hinzugefügt]
Es ist ein allgewaltiges Natur- und Entwicklungsprinzip, das sich durch die Naturellehre offenbart, das tief wie kein anderes Prinzip der Natur in das Leben des Einzelnen und aller Menschen eingreift. –

VERDIENSTVOLLE DEUTSCHE MÄNNER AUS DEM SUDETENLAND
DgM 070 MK Schroth Prieß
Diese beiden Männer und ihre Heilmethoden sind weltbekannt geworden und bis auf den heutigen Tag geht der Ruf der sudentendeutschen Heilstätten „Gräfenberg“ und „Lindewiese“ weit über Deutschlands Grenzen.
BRDjunta MK 2 Volk
Deutschland. [Hinzugefügt]
Die genialen Methoden dieser beiden kerndeutschen Volksfreunde möchte wohl niemand in dem Heilschatz mehr missen.
MK HEILWISSEN F
Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. [Hinzugefügt]

DgM069 MK SPRUCH HU

SPRUCH VON CARL HUTER
Wer soll Lehrling sein? Jedemann!
Wer soll Geselle sein? Wer was kann!
Wer soll Meister sein? Wer was ersann!

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

DgM069 MK DGM

Der große Band
„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.
In Leinen gebunden RM. 25,
-

DgM024-1934Urstoff Neo gelb
Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)
Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.
Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:
„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, -
Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –
Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,
Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Hut BAUPLAN
Der Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Die Differenzierung in der Keimblase und die daraus erwachsende Naturellentwicklung erschließt den Bauplan der Natur, wonach sie die Höherentwicklung der Ganzheit der Natur und der Menschheit unter allen Umständen durchsetzt. Sicher wird die menschliche Einsicht sich dieser Naturerkenntnis bemächtigen und damit das Schicksal bis zu einem gewissen Grade meistern lernen.

NAT MK Keimblatt
Die drei Keimblätter, wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.
Kupfer DgM 100
Amandus Kupfer, Bewahrer und Retter mit Hilfe der Schweiz und seinen großartigen Menschen von Carl Huters Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
Es hängt letzten Endes vom Fortschritt der Technik, Optik und Wissenschaft ab, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], ein neues klassisches Sehen, allgemein verständlich lehren zu können.
Huter SEHEN AUGE M
KLASSISCHES SEHEN [Hinzugefügt]

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

MK WISSENSCHAFT HU
Die Blaupause der Natur, CARL HUTERs wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

PGS Apr09 Obama TITEL part
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Der große Band

WeißeFahne20erKu03aIrrlehre Kopie„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

dgm024-1934urstoff-neo-gelb1

Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Huter DgM 100

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, -

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

DgM031 Wahrheit Schönheit


DgM 070 MK BUECHER

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

CHZA 01

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

HUTE The Gate

SCHOBÜLL März09psM

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

Hut ADAM EVE

D The Gate MK