DgM 014

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MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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 Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

 

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended,that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … “The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

 EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 HARMONIE MENSCHEN

Der Menschenkenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Januar 1934 Nr.14

 

 

Das Geheimnis vom goldenen Schnitt

Wir lernen richtig sehen!

Heute will ich dem Leser zeigen, was Rassenlehre und Menschenkenntnis eigentlich ist und was sie bedeutet, wie sie verhältnismäßig leicht zu erlernen, und von welch ungeheurer Wichtigkeit sie ist.

Die beiden Köpfe Bild 1 und 2, ebenso Bild 3 und 4 sind ideale Vorbilder, die wir sehr nötig brauchen, um danach Vergleiche mit andern Menschen anzustellen und zu erkennen, wieweit sie sich diesen Vorbildern nähern oder davon abweichen.

Wenn man nun die wissenschaftlichen

Grundlagen der Menschenkenntnis

richtig erlernt und sie fest im Gedächnis hat und ebenso diese idealen Vorbilder, die von

hochedler Rasse und Familie,

gesunder Zeugung, Vererbung und Entwicklung

sind, dann weiß man auch, wenn man einen Menschen sieht und Vergleiche anstellt,

was die Abweichungen bedeuten.

Damit habe man den

ersten selbständigen Schritt getan

in ein neues Reich des geistigen Lebens, das in allen Lebenslagen von ganz ungeheurer Bedeutung ist, und das noch dazu unmittelbar in der Verlängerungslinie national-sozialistischer Rassen- und Personen-Erkenntnis liegt.

 

Vorerst noch eine kurze Erklärung.

Die Linien, welche wir bei Bild 1 und 2 sehen und die Einteilung bei 3 und 4 bringen ein

Grundgesetz in der Natur,

in Kunst und Leben zum Ausdruck.

Es ist der goldene Schnitt.

 

Die große, allweise und allgütige Natur läßt alles, was wir hier auf Erden sehen und auch nicht sehen, sondern nur ahnen, fühlen und glauben, sofern es sich gesund und vollwertig entwickelt, nach diesen ganz bestimmten Verhältnismaßen entstehen.

Wählt man einen möglichst vollendet schönen Körper

hochedler Rasse, Vererbung und Familie,

und nimmt irgend ein Grundmaß, sei es vom Kopf, Fuß, Arm, Daumenglied oder von der Wirbelsäule, so liegt in jedem Einzelteil

der Schlüssel zum Ganzen,

und man kann danach im großen Granzen die menschliche Gestalt bestimmen.

 

Um davon einen kleinen Begriff zu erhalten, betrachte man

Bild 5, 6 und 7,

es sind gleichgroße Körperteile eines ausgewachsenen Menschen

edelster Rasse und Familie.

Daher sehen wir auch an den Bildern 1-4, daß z.B. Augen, Nase, Kinn, Ohr, Hals, Kopfbau usw. sowohl im einzelnen, wie zueinander und zum Ganzen in einem

sehr guten Proportionsverhältnis

stehen.

 

Das ist nun gleichbedeutend mit edler Rasse, Vererbung, Familie, Gesundheit, Schönheit und allen

erdenklichen menschlichen Tugenden.

 

Wir sehen daran, daß wahre, echte Schönheit und Vollkommenheit in sich ein ganz bestimmtes Gesetz verkörpern; ein Gesetz, das eigentlich jeden Mensch entsprechend seinem Körper im Gefühl hat. Danach unterscheidet er Recht und Unrecht, Wahrheit und Unwahrhiet, das Gute und das Schlechte. Die Großen des Geistes in Kunst, Technik, Politik und Kultur, Religion und Wissenschaft haben nach diesem ewig waltenden, lebendigen Gesetz der Schönheit ihre Großtaten menschlichen Geistes vollbracht.

und unvergängliche Werke

geschaffen.

 

Es ist das Gefühl für die Rasse, für das Volk, für das eigene und der Freunde Glück, für das Glück der deutschen Frau, der Kinder und für alles, was hoch und heilig, schön und gut ist und das schöpft aus dem ewigen Quell des Schönheitsprinzips in der Natur,

dem goldenen Schnitt.

 

Wenn nun dieses allmächtige Gesetz in der ganzen Natur waltet, in der Rasse, in den Stoffen und Kräften, die unser Leben und Sein bestimmen, in allem, was von Menschenhand Großes geschaffen ist, dann ist anzunehmen, daß es auch im ganzen Weltall wirksam ist, den Kosmos zur Entwicklung brachte, denselben ewig in allen Dingen lebendig durchströmt und reifen läßt. Nun wohin? Antwort:

Zur höchsten göttlichen Schönheit.

 

Wenn das wahr ist, dann haben wir damit das Weltschönheitsprinzip des sinnlich Idealen und ethisch Heiligen gefunden.

So ungefähr wollte HUTER das große Gesetz vom goldenen Schnitt verstanden wissen.

Dann haben wir den dahinter waltenden neuen, und doch ewigen und unendlich erhabenen Weltgott gefunden, an den jeder glauben muß, einerlei ob er Materialist oder Spiritist ist, und ganz gleich, welchem Bekenntnis und welcher politischen Richtung er angehört.

Kann man nun ermessen, was die wahre und echte Schönheit bedeutet, die Kunst, die uns das greifbar nahe bringt, die idealen Vorbilder erhabener Tugenden?!

Wer sein Gefühl und den Verstand, das Denken, Tun und Handeln nach diesen Idealen richtet, der bildet sich selbst an Körper, Aug` und Angesicht immer mehr danach, beeinflußt seine Umgebung in allem Guten, Schönen und Heiligen, der kommt vom Gegenwart-, Gewohnheits-, Suggestions- und Dogmenmenschentum auf dem geradesten Wege zum ethischen Großhirn-, Feingefühls- und Geistesmenschen der Zukunft, zur selbständigen Wahrheitserkenntnis in allen Dingen, Gesundheit und höchstem Lebensglück, zur wissenschaftlichen

Weltweisheit und Weltreligion.

 

Das ist der tiefe Kern wahrer Rassenlehre und

Menschenkenntnis,

die wir jetzt erlernen wollen und zwar an Bildern aus dem Alltagsleben und aus Tatsachen und Bildern, welche die Geschichte überliefert.

 

Nr.8. Ein Bild aus dem Leben.

Ein junger Mann jüdischer Rasse. Diese ist nach neuen Gesichtspunkten in Nr.9 des „Menschenkenner“ beschrieben.

1. Wo finden wir hier die Maße des goldenen Schnittes? Die Nase fällt aus der Proportion, sie ist im unteren Teil nach außen gebogen, von grobem Gewebe und hochgehend. Entsprechend fällt der Charakter, den die Nasenform zeigt, aus der guten Norm.

2. Die dicken Lippen des Mundes fallen aus dem edlen Maß der Schönheit, sie erinnern an die eines Negers. Ebenso ist das mit dem Mund zusammenhängende Gefühl des sinnlichen und materiellen Genusses abnorm. Das Mundwerk und die Sinnlichkeit herrscht vor.

3. Das Hinterhaupt verletzt die guten Maße, es ist uneben und im mittleren Teil zu schwer und groß. Der Nacken ist häßlich, also dort, wo die Geschlechtstriebe liegen und die Organe für die eigene Art der Familie und Sippe, herrscht Disharmonie.

4. Dabei ist das Kinn weichlich und schwach, und daher fehlt in Wirklichkeit der Impuls zur werktätigen Arbeit. Leicht will er den Genuß haben und wenig arbeiten.

5. Und der Geist? Du liebe Zeit, – die Stirn ist nicht übel, aber das Auge, welches uns das geistige Wachstum zeigt, ist klein, ohne Kraft, und das Gewebe im Gesicht geistlos, nicht rein, hell und leuchtend. Daher flammen wohl hier und da noch Geistesblitze auf, die aber disharmonisch beeinflußt sind, Vom wahren Fortschritt ist dieser Typus weit entfernt.

6. Das Ohr steht unter einem bestimmten Schönheitsgrad. Entsprechend ist alles abgestimmt, was er hört, innerlich fühlt und was daraus hervorgeht.

Es ist das disharmonische Naturell,

das in Gefühl, Gesinnung und Handlung die gute Harmonie des goldenen Schnittes nicht erreicht, sondern stört und durchbricht.

Bild 9. Bohemienne.

Bild 9 zeigt die Leichtlebigkeit, – trefflich wiedergegeben.

Es ist der ungebundene leichte Lebensgenuß, der aus diesem Gesicht spricht. Der Charakter ist unbestimmt, siehe die kleine, formlose Nase im Verhältnis zu den breiten, fleischigen Wangen und dem starken Untergesicht, ohne feste Planmäßigkeit, freizügig, für Gesang, Musik und Liebe.

Der Mund ist geöffnet und grob in der Form, fleischigbreit mit starker Unterlippe, lose, mit stark nach oben gezogenen Mundwinkeln und läßt auf hemmungslose, stets zum sorglosen Lebensgenuß neigende, starke innere Gefühle schließen.

Das Gesicht wirkt schwammig und unsauber, unregelmäßig und ungleich.

Die praktische Beobachtung ist sehr gut, siehe die breite Nasenwurzel.

Die Augenformen sind fleischig und stark breit, nicht hoch und offen, daher geht der Sinn auf das physisch Naheliegende und nicht in die Höhe und Tiefe.

Das untere Augenlid, die physische Nervenkraft zeigend, ist stark gefüllt und hochgezogen und das Auge selbst liegt bei sinnlich begehrendem Blick in den Ecken.

Das Haar ist unordentlich gehalten bei hohem Oberkopf und reicher Fantasie, und dort, wo in der Vorderstirn die Ethik liegt, fallen Haarlocken spitzig in das Gesicht.

Diese Natur geht eigene Wege. Es ist eine äußere, rein sinnliche und keine höhere ethische und durchgeistigte Schönheit.

Daher weicht auch der Ausdruck und die Form von der hehren Schönheit und Harmonie

des goldenen Schnitts

erheblich ab und kennzeichnet die wenig hohe Stufe der sinnlichen Lebens- und idealen ethischen Pflichterfüllung.

Huter hat für diese Veranlagung besondere sittliche Normen aufgestellt, durch welche die Lebensfreudigkeit nicht beschränkt wird und doch alle traurigen Folgen vermieden werden.

Blätter der Geschichte.

 

Bild 10. Karl der Kühne, Herzog von Burgund, † 1477

Bild 10. Karl der Kühne suchte alle Gewalt an sich zu bringen und vom deutschen Kaiser den Königstitel zu erhalten.

Als die Schweizer ihn hindern wollten, Nancy zu seiner Hauptstadt zu machen, rüstete er ein großes Heer und zog gegen sie, – erlitt aber eine glänzende Niederlage.

Vor Wut und Zorn wurde er fast irre, betrank sich fortwährend und ließ sich den Bart wachsen.

Er rüstete ein noch größeres Heer und zog zum zweiten Mal gegen das „Bauernvolk“, wie er die Schweizer nannte, und wurde abermals bei Murten geschlagen.

Da zog er zum dritten Mal gegen sie, verlor die Schlacht und auf der Flucht sein Leben.

Er müßte richtiger Karl „der Trotzkopf“ heißen, denn der Trotz und die Halsstarrigkeit kommt in dem Kopf deutlich zum Ausdruck.

Die Augen glotzen wenig geistvoll hervor, die Kopfhaltung ist steif und deutet in Verbindung mit der langen und schweren Oberlippe auf den Eigenwillen des Mannes, der mit dem Kopf durch die Wand will.

Der Unterkiefer und das Kinn ist dagegen schwach, daher ist die eigne Tatkraft schwach. Sie wird aber aus der eben geschilderten Anlage heraus überschätzt, bei gleichzeitiger Unterschätzung der Kraft des Gegners.

Dabei ist die Nase hart energisch, der Selbstwille, nicht Vernunft und Wohlwollen herrschen, denn das Haar hängt ihm dort, wo das Wohlwollen liegt, hart und häßlich in die Stirn.

Der Oberkopf ist flach, – daher keine Moral, und der obere Hinterkopf, wo die Selbstherrlichkeit liegt, ist stark und hoch.

Der Mann suggeriert sich selbst Ideen, siehe den ganzen Ausdruck, die dann bei ihm fest saßen und gleichsam zu einer Dauer-Selbsthypnose erstarrten.

Der Kopf steht stark unter der Norm der guten Proportion

vom goldenen Schnitt.

 

Bild 11. Margarethe, Herzogin von Parma.

Bild 11. Margarethe, eine Tochter Kaiser Karl V., war Statthalterin der Niederlande, † 1586.

Von ihr berichtet die Geschichte, daß sie kräftig gebaut war, von breitem Gesicht und halb männlichem Wesen, daß alle ihre Maßnahmen nur halb waren, daß sie gefürchtet war wegen ihrer Hinterlist, aber auch wegen ihrer Schwäche, wenn es galt zu handeln.

Das können wir nach dem Bilde gut verstehen, denn das Gesicht macht einen fast männlichen Eindruck, ist finster, unbestimmt und schmutzig im Ausdruck, ebenso unberechenbar und unsauber ist die Gesinnung.

Der kleine unsichere Augenstern bei verglastem resp. verschleiertem Blick zeigt die Falschheit und Hinterlist. Das wird aber noch verstärkt durch den brutal vorgeschobenen Mund und durch die Unreinheit der Formen um Mund, Nase und Augen. Das sind zudem Zeichen krankhafter Veränderung der Leiborgane.

Das Kinn ist schwach, verformt und breit gezogen, es läßt ihre Schwäche, ihre halben Maßnahmen und die Brutalität erkennen.

Als der Herzog von Alba mit seinen blutigen und rechtswidrigen Maßnahmen in die Niederlande kam, ging sie nach Italien.

Auch das ist zu verstehen, denn in der Anlage ist das Oberhaupt und mithin das Gefühlsleben stark, allerdings nach Augen- und Gesichtsausdruck teils entartet, aber die Anlage besteht noch. So ging sie nach Italien, weil dort ein starkes kirchliches Leben herrschte, das ihren Gefühlsbedürfnissen entsprach. Sie starb daselbst.

Ihre Formen sind stark disharmonisch und fallen aus der

Harmonie des goldenen Schnitts.

 

Bild 12. Philipp III. † 1621

ließ durch seine Günstlinge schlecht regieren und wurde

ein Opfer der spanischen Etikette.

Als er krank war und am Kamin saß, wurde er von der zu starken Flammen und vom Rauch belästigt.

Keiner der anwesenden Höflinge, die ihn betreuten, wagte das Feuer zu dämpfen, da der Hofmeister, der diese Obliegenheit zu verrichten hatte, gerade hinausgegangen war.

So erstickte der König, obwohl seine Höflinge dabei waren. Das sollte man wirklich nicht für möglich halten. Nun betrachte man das Bild.

Der König steckt bis an die Ohren in einer dichten steifen Kleidung, wodurch der Körper an der Ausdünstung und Bewegungsfreiheit stark behindert ist.

Wenn nun eine überreichliche Fleischnahrung hinzukommt, gepaart mit wenig Bewegung, dann ist zu verstehen, daß der König krank wurde.

Er leidet nämlich an schwerer Gesichtsbelastung, was gleichbedeutend ist mit einer Belastung des sympathischen Nervensystems.

Das kann der Leser recht deutlich erkennen, denn das ganze Gesicht sieht wie unnatürlich geschwollen aus, Es macht einen blödsinnigen Eindruck mit der eingebogenen, unten dicken und verformten Nase, dem weichlichen Mund und dem schwachen Kinn. Dieser Mensch macht den Eindruck, als hätte er immer nur gegessen und gegessen bei schwacher Tätigkeit der Ausscheidungsorgane. Auch die Augen sind verschieden, die Pupillen ungleich, ein Merkmal krankhafter Veränderung im Nervensystem.

Uebrigens hat er dazu noch sehr schwache Verstandeskräfte, denn die Stirn ist schwach gebaut und flach.

Der Kopf ist oben breit und schwer, was auf ein Vorherrschen der Ideen und Gefühle deutet. Direkt an den Ohren ist der Kopf schwach und flach, also gerade da, wo der Sinn liegt, durch energische Maßnahmen in Krankheit und Gefahren das eigene Leben zu schützen.

Das ist also ausgesprochen gerade die Anlage, die seinen krankhaften Zustand herbeiführte und weiterhin begünstigte und schließlich seinen unnatürlichen Tod verschuldete.

Auf der vorderen Oberstirn befindet sich zudem ein starker Haarwirbel, der das blöde Aussehen noch verstärkt und als Degenerationsmerkmal zu werten ist. Hier kündigt sich schon die volle Ausartung des spanischen Königsgeschlechts deutlich an.

Wenn Volk und Höflinge nur etwas Menschenkenntnis gehabt hätten, dann wäre doch der Zustand des Königs erkannt worden, und man hätte einen gesunden Menschen edler Rasse und Vererbung an seine Stelle gesetzt und seine schlechte Regierung wäre in eine gute umgewandelt worden.

Haben wir die Bedeutung der Schönheit und des goldenen Schnitts kennengelernt, so sehen wir hier deutlich, was Krankheit und Degeneration ist.

 

Bild 13. Gustav Wasa, † 1560.

Bild 13. Gustav Wasa, König von Schweden, ein gewaltiger Kopf

edelster germanischer Rasse.

Sobald ein solcher oder ähnlicher Kopf beim Durchblättern der Geschichte auftaucht, finden wir auch gleich das ganze Volks- und Staatsleben glücklich verändert.

Bevor er König war, wurde Gustav Wasa als Geisel nach Dänemark verschleppt. Von dort floh er als Ochsenhändler verkleidet, verbarg sich als Bergmann, verschaffte sich aber Anhang unter den Bauern und unterwarf endlich ganz Schweden.

Er sorgte für den Adel durch die geistlichen Güter und schuf gleichzeitig ein Gegengewicht durch Aufnahme des Bürger- und Bauernstandes in die Reichsstände.

Eifrig förderte er Acker- und Bergbau, Künste und Wissenschaften, diese hatten volle Freiheit in seinem Lande, er förderte Schule und lutherische Kirche.

Dieser schön gebaute Kopf mit dem prächtigen Bart und der hohen, hehren und freien Stirn, die so recht das Edelmenschliche wiederspiegelt,

ist der Stolz der germanischen Rasse.

Das klare, große und schöne Auge spricht Geistesklarheit, Hoheit und Güte, prachtvoll ist die Stirn-Nasenlinie; er hat sich zuerst selbst erzogen und wurde dann vorbildlich in Charakter und Handlung.

Wir müssen ihm heute noch unbeschränkte Ehrfurcht zollen. Seine menschliche Größe hat auch sicher das Volk empfunden und war glücklich unter seiner kraftvollen Führung.

Hier ist die gute Norm, die der goldene Schnitt versinnbildlicht, noch nach oben hin überschritten. Dieser große Führer hatte nach seinem ganzen Menschein das richtige und natürliche Gefühl in sich für das, was dem Volke not tat und den Staat aufwärts brachte.

Hätte man nur logischer Weise nach seinem Tode wiederum den Besten und Tüchtigsten zum König gemacht, man hatte doch das Beispiel vor Augen, dann hätte sich der Aufstieg des Volkes unaufhaltsam weitervollzogen und vielleicht wäre Europa heute schon zu einer glücklichen und friedlichen Harmonie gelangt.

 

Bild 14. Alexander von Medici † 1537.

Dieser Herrscher

war ein Rassenmisching,

nämlich der Sohn Lorenzos II. und einer Mohrensklavin. Also nicht einmal die Könige haben die Gesetze der Rasse beachtet, im Gegenteil, Kaiser Karl V. vermählte diesen Rassenmischling noch mit seiner Tochter und ernannte ihn zum Herzog von Florenz.

Allerdings waren die Folgen auch ganz traurige. Alexander führte eine grausame Willkürherrschaft und er schonte selbst die edelsten Frauen nicht.

Man kann ruhig sagen, ein Fluch ruhte auf dieser ersten Sünde gegen das Blut.

Er wurde endlich von einem Verwandten überlistet und ermordet. Im Kampfe um sein Leben biß er noch dem Mörder den Daumen ab. Das war das Ende.

Dieser Kopf weicht vom goldenen Schnitt insofern stark ab, als dem Gesichtsausdruck und der Profillinie, – man vergleiche damit das Bild des Gustav Wasa, – dieser reine, geistig klare, hohe menschliche Kraft und Würde kennzeichnende Ausdruck gänzlich fehlt.

Das Schwergewicht des Formenausdurcks liegt nicht in Stirn und Auge, sondern in dem vorgebauten Mund mit den robusten dicken Lippen. Die Oberkieferpartie ist zu kurz, sodaß die Oberlippe fast mit den fleischigen groben Teilen der unteren Nase wie verwachsen ist.

Das sind Merkmale der angeborenen abnormen Sinnlichkeit und unreiner Körpersäfte.

Auf belastete Blutstoffe deutet auch der überformte Vorderhals mit dem zweiten Ring unter dem Kiefer, ebenso das sinnlich lauschende Auge mit dem starken Unter- und dem schwachen Oberlid.

Die Stirn, die im oberen Teil den höheren Verstand zeigt, ist ganz eng begrenzt und das schwere gekräuselte Haar legt sich, so recht die unangenehme Gesinnung zeigend, unschön in die Stirn. Dadurch kommt sprechend zum Ausdruck, daß dieser Teil der Stirn mit den höheren geistigen Anlagen gar nicht mehr gegenüber dem Schwergewicht von Mund, Nase, Kinn und Vorderhals inbetracht kommt.

Der Nacken, der die geschlechtlichen Impulse zeigt, ist kraftvoll und breit, das Beste und Edelste war ihm gerade gut genug, es zu zerstören.

Dagegen ist die Ohrform gepreßt, der Kopf in dieser Gegend wuchtig und das hintere Oberhaupt, wo die persönliche Moral liegt, zu schwer und eckig geformt.

Aehnlich fiel der Körper aus der Proportion des goldenen Schnitts. Der Rücken war lang und schwer und die Beine kurz, die Füße wiederum waren zu klein und die Hände weibisch, die Körper- und Gesichtshälften ungleich, ein Merkmal der unnormalen Zusammensetzung des Blutes, die den Mischling kennzeichnet.

Alles in allem, nach den Lehren des goldenen Schnitts eine traurige Erscheinung auf dem Herrscherthron eines europäischen Kulturvolkes.

 

Bild 15. Maximilian I. † 1519.

Das Bild zeigt Maximilian in älteren Jahren, von Albrecht Dürer gezeichnet, – den Maximilian wohl hochschätzte und beschäftigte, aber nicht bezahlte.

In seinen Vorzügen und Schwächen gerecht gewürdigt und von jedem Menschen verstanden wird dieser Herrscher erst, wenn man nach den Maßen des goldenen Schnitts sein Bild betrachtet und die Abweichungen mit eigenen Augen feststellt.

Das lange, knochige, dabei auch breite und fleischige Gesicht mit der kühnen großen Adlernase, zeigt das Ernährungs- und Beweguns-Naturell mit dem starken athletischen Körperbau.

Maximilian war ritterlich und tapfer. Er besiegte im Zweikampf den französischen Ritter Claude de Batze, der die ganze deutsche Ritterschaft zum Kampf herausgefordert hatte, und dem sich niemand stellen wollte.

Stark aus der Proportion fällt die unschön vorgebaute, sogenannte habsburgische Unterlippe.

Hier zeigt sich deutlich eine im Verborgenen stets vorhandenen Neigung der Menschenunfreundlichkeit und Menschenfeindlichkeit. Diese Neigung bricht in allen Handlungen durch. Maximilian war eitel und abenteuerlustig, leichten Sinnes, aber stets eifrig bemüht, im besten Lichte zu erscheinen und für die Verewigung seines Ruhmes zu sorgen. Geld hatte er ebensowenig wie Glück im Kriege. Er gab es unrichtig aus und ließ sein Reich in fast schlimmerem Zustand und mit weniger Ansehen zurück, als er es übernommen hatte.

Wir wollen nur noch das stark vorgedrängte und lose hängende Auge erwähnen. In Verbindung mit dem faltigen Gewebe unter dem Auge, dem teigig losen Gewebe des Vorderhalses, läßt es auf die Basedowsche Krankheit schliessen. Diese ist durch falsche Lebensweise verursacht, die wiederum der Neigung entspricht, auf welche die stark vorgebaute Unterlippe deutet.

Trotzdem zeigt der mittlere Wangenzug, der Zug der Kraft, noch Fülle und Festigkeit.

Man hätte diesem Herrscher mit Hilfe der Menschenkenntis sagen können: Nimm den Spiegel zur Hand, hier sind Deine Schwächen, dort Deine Vorzüge. Nun suche zum Wohle Deiner selbst und Deines Volkes die Schwächen zu beheben und siegreich zu überwinden. Dann wird die Nachwelt das einst anerkennen, aus Deinem Bilde ersehen und auch Dein Volk wird Dir dankbar sein.

 

Bild 16. Paul I. † 1801.

Er ist der Sohn Peter III. und Katharina II. von Rußland, stammte also aus einer nach Temperament, Naturell und Geschlechtston unpassenden Ehe, siehe die beiden nachfolgenden Bilder.

Das spiegelt die Kopfform und das Gesicht wieder.

Die gut vorgebaute plastische Stirn, das größere Auge und leichtere Gewebe zeigt einesteils eine bessere Empfindungsanlage, – andererseits gibt aber die slavische Nase, das massige Untergesicht mit den wuchtigen breiten Kiefern, sowie der im Vergleich zum Körperbau schwere Hals, das gerade Gegenteil kund.

Der Leser kann die starken Abweichungen von den

edlen Formen des goldenen Schnitts

leicht erkennen. Es ist der lebendige Beweis dafür, daß die Natur nicht an den ewigen Liebesgesetzen rütteln läßt.

Die Ehe und Liebe muß groß und heilig sein, die Rassenmischung günstig, die Naturelle müssen unter allen Umständen passen. Wenn dann noch das Temperament paßt, der Geschlechtston, das Feingefühl und einige andere Anlagen, auch die Bildung, dann erst ist die Gewähr für eine

gesunde hochwertige Nachkommenschaft

und eine sehr glückliche Lebensehe gegeben.

Das ist der Kernpunkt aller Fragen.

 

Paul I. zeigte gemäß der erstgenannten guten Anlagen zuerst ein edleres Wesen und großen Eifer; er begann, was seine Mutter Uebles angerichtet hatte, zu ändern.

Um aber alle Maßnahmen im guten Sinne zu vollbringen, hätte er die Anlage haben müssen, die sich in einem edlen Untergesicht und einer sehr guten Nasenform ausprägt.

Da dieser fehlte, verfiel er in Disharmonie. Er wurde ein arger Franzosenfeind, ein erbitterter Gegner der Revolution, dann ein Gegner Englands. Bei seiner angeborenen Heftigkeit, Mangel an Selbstbeherrschung, (Nasenform), kam er immer mehr in eine krankhafte Wut, vor der niemand mehr sicher wahr.

Der Engländer Withwarth half eine Verschwörung anzetteln, um den edlen Großfürsten Alexander auf den Thron zu bringen.

Als Paul I. in der Nacht vom 23.3.1801 die Abdankung vorgelegt erhielt, zog er im Zorn seinen Degen und fand im Handgemenge in seinem Schlafzimmer den Tod.

 

Folgendes Wort ist Wahrheit:

In der Veranlagung seiner Nachkommen,

In der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit,

Und auf den Feldern der Ewigkeit

Erntet jeder das, was er gesäet hat.

 

Peter III. Kaiser von Rußland. Katharina II. Selbstherrscherin aller Russen.

Eine nicht passende Ehe.

Peter III. war der Sohn des Herzogs Friedrich von Holstein und der späteren russischen Kaiserein Elisabeth, der ältesten Tochter des barbarischen Zaren PeterI.

Als man für Peter III. eine Frau suchte, brachte der Preußenkönig Friedrich II., um die Kaiserin Elisabeth zu gewinnen, die Heirat mit der mecklenburgischen Prizessin Katharina, zustande.

Eine Ehe darf aber nur geschlossen werden, wenn die Liebe groß und heilig ist und beide Menschen gut zueinander passen.

Das Letztere war hier nun ganz und gar nicht der Fall, der Leser wird an den Bildern schon nach seinem Gefühl feststellen können, daß die beiden Menschen nicht zusammenpaßten.

Diese stolze, hochstrebende, impulsive Frau im Ernährungs-Naturell mit Bewegung, Harmonie und Disharmonie, paßte schon rein körperlich, (sie lag im stärksten Geschlechtston) nicht zu dem mehr im Empfindungs-Naturell mit Disharmonie liegenden Peter III.

Bei ihm schwankte der Wille und der Charakter – siehe die großen Augen, die große Nase, den großen Mund und das schwache Kinn -.

Schwäche, Unentschlossenheit, starke Fantasie, Ideenleben, Sinnlichkeit und Schönheitsliebe bringt die Physiognomie zum Ausdruck.

Nach diesen Punkten also war die glückliche Dauerehe von vornherein eine Unmöglichkeit.

Peter war einer der glühendsten Bewunderer Friedrichs des Großen, – ob auch in Ehesachen, darüber berichtet die Geschichte nichts.

Er nahm nach dessen Vorbild tiefgreifende Reformen und kirchliche Neuerungen vor, wodurch er aber Adel und Beamte auf das Tiefste verletzte.

Das ist zu verstehen, weil bei diesem teils disharmonischen Empfindungs-Naturell Ideen vorherrschten, die zu wenig die realen Tatsachen berücksichtigten. Unter dem russischen Volk war das Ernährungs-Naturell überwiegend, während in Preußen alle Naturelle ziemlich gut gemischt waren. Was hier segensreich wirkte, konnte sich in Rußland als verderblich zeigen.

Daher müssen alle großen Staatsreformen

der Naturellanlage des Volkes

in erster Linie Rechnung tragen.

Persönlich beging aber Peter den größten Fehler dadurch, daß er seiner willensstarken und stolzen Frau, die schon andere Liebschaften hatte, mit Verstoßung und Kloster drohte.

Jetzt veranlaßte Katharina ihre Freunde, sich zum Sturze des verhaßten Peter zu verschwören und in der Nacht vom 9.7.1762 ließ sie sich als Kaiserin ausrufen.

An der Spitze von 15.000 Mann zog sie in Gardeuniform, mit lang herabwallendem Haar, Eichenlaub geschmückt, ihr Tigerroß mit stolzer Anmut tummelnd, nach dem Peterhof.

Peter wurde gefangen genommen, zuerst vergiftet, – und als das noch nicht half, erdrosselt.

So das traurige Ende dieser staatspolitischen Ehe.

Katharina hob, entsprechend ihrem Naturell, das stark zur Ernährung neigte, die verhaßten Neuerungen Peters, die dieser entsprechend seiner Naturellanlage geschaffen hatte, wieder auf, befriedigte Nationalstolz und kirchlichen Sinn. Sie erhob Rußland zur Großmacht.

Dann aber, frei und mächtig, setzte sich diese hochgebildete, geistesstarke Frau, entsprechend ihrer Anlage, dem sehr starken Geschlechtston, in ihrem persönlichen Leben

über Zucht und Sitte völlig hinweg.

Der Leser beachte die stolze Kopfhaltung dieser Frau, das starke Kinn, den starken Hals und Nacken, die Spannung in den Formen und im Haar, – bei Peter liegt in Form und Gewebe wohl viel Empfinden, aber auch Verweichlichung und Schlaffheit – um zu verstehen, daß sie mit diesem Manne nach strenger Sitte nicht leben konnte. Das wäre nur möglich gewesen, wenn sie von vornherein einen Mann im völligen Ergänzungs-Naturell als Gatten gefunden hätte.

Dann wäre sie in glücklicher Einehe geblieben, und sie hätte die Mutter hochbegabter und gesunder, schöner Kinder werden können. So aber fanden wir bereits in der Gestalt Paul I. das Ergebnis ihrer Ehe mit Peter, die unter Nichtachtung der Gesetze der Vererbung und Gattenauslese geschlossen war.

Wenn eine Ehe nicht die Harmonie zur Grundlage hat, wie sie durch den großen goldenen Schnitt sinnlich wahrnehmbar erscheint, dann kann sie nicht glücklich werden, und auch die Kinder können keine gesunden, hochwertigen Vollmenschen sein.

Die Heiligkeit, Liebe und Schönheit, die in und hinter allen Dingen nach den Gesetzen des goldenen Schnittes sichtbar oder unsichtbar wirkt, kann uns von allem Uebel in der Welt erlösen. Daher strebe ein jeder nach Wahrheitserkenntnis

aus allen lebendigen Formen,

durch diese Körper-, Lebens- und Seelenausdruckslehre.

 

Jeder übe danach auch Selbsterkenntnis, sonst ist kein Heil zu erwarten, sonst fallen Menschen, Völker und Rassen am Ende ihrer eigenen Disharmonie und Unkenntnis der Natur- und Liebesgesetze zum Opfer.

 

Das ist das Geheimnis vom

goldenen Schnitt.

 

Verantwortlicher Herausgeber Amandus Kupfer, Schwaig b. Nbg.

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg 

  Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum

Copyright 1995-2008

  D The Gate MK

 

 

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