DgM 016

Deutschland Wappen Red S  

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

pgs-link-wwwchzade-redm.jpg 

 Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

 DgM 016 Titel inkl. Kopf

 dgm59dgm_1937.jpg

Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended,that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … “The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

 EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 HARMONIE MENSCHEN

Der gute Menschen-Kenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© März-April 1934, Nr. 16

 DgM 016 Titel 1934

Der ethische Grundsinn bildet nach rechts, der Seite der Erhaltung, Kraft und Wehr, den Nationalsinn aus, nach links. Der Seite der Veredlung und Innerlichkeit, die soziale Liebe.

 DgM 016 Studienkopf

 DgM 016 Ethische Sinn

Seit 1910 so in Druckwerken Huters gelehrt und dargestellt.

 DgM 016 Soziale Liebe

 

DIE WAHRHEIT ÜBER DEN TOD

Das große Kunstwerk „Der sterbende Gladiator“ zeigt uns

Den Augenblick des Todes.

 DgM 016 Gladiator

Der sterbende Gladiator. Capitolinisches Museum in Rom.

 Sterbender Gladiator

In der Vollkraft des Lebens ist dieser Krieger schwer verwundet, – er stirbt!

Langsam, nur noch mit sich selbst beschäftigt, sinkt der Körper zu Boden, neigt sich das kraftlose Haupt, das Leben hört auf.

Warum gerade dieses langsame Zusammensinken des Körpers, das langsame Versiegen der Kraft, – warum gerade dabei dieser typische Ausdruck des Gesichts?

Man sieht an dem Ausdruck von Augen, Nasen- und Mundzug, daß er nicht mehr bei Bewußtsein sein kann. – Und doch fehlt dabei die sonstige Ruhe dieses Zustandes, das Gesicht ist wie verhalten, als wolle sich etwas innerlich Körperliches konzentrieren, – das Haupt mit dem sich sträubenden Haar macht den Eindruck, als wolle sich aus ihm etwas entfernen, als wolle es förmlich zerbersten oder zusammenbrechen.

DgM 016 Gladiator 

Man sieht, es geht mit dieser Bewußtseinstrübung noch eine außerordentliche Katastrophe im Körper vor sich, – es sei kurz gesagt: die Seele,

die Lebenskraft

verläßt den Körper.

Anders ist dieser äußerlich sichtbare Zustand gar nicht zu erklären.

Dabei liegt kein Schmerz, keine Angst, keine Verzweiflung im Gesicht, im Gegenteil, das Gesicht nimmt langsam den Todesausdruck an, wobei aber alles noch auf den soeben angedeuteten unsichtbaren, inneren Vorgang sich zu konzentrieren scheint.

Die Wangen, – nach dem Kiefer zu, – wo die motorische Kraft des Kleingehirns sich spiegelt, – sind schon konkav, ganz glasig matt, die Unterlippe sinkt, alles Zeichen, daß die Kraft in Gliedern und Körper schon erloschen ist.

 DgM 016 Gladiator

Der Atem, die normale Herzfunktion hat aufgehört, daher sind die Nasenflügel ruhig, bewegungslos; daher ist der Zug am Mund und von den Nasenflügeln zu Wange und von da nach dem Nasenansatz der Stirn wie verhalten und zwar nach der Richtung einer Kraftabgabe nach innen und außen zu.

Das sind Zeichen des Verfalls der körperlich-motorischen Kraft, die natürlich am Hals, der breiten Brust, am Körper und an den Gliedern noch besonders zu beobachten sind.

Die Hauptsache, der Zentralpunkt aller dieser Todesvorgänge und –merkmale liegt aber sichtlich, – abgesehen von der Stirn, die sich ganz scharf nach der Nasenwurzel und den Augenecken zu konzentriert und dem sich fast restlos sträubenden Haar, – im Auge.

Ist das Auge an sich schon wie erloschen, so hat es doch eine Richtung der Verklärung angenommen, das Gewebe ist hier wie geheiligt.

Und in der Tat,

hier liegt das große

Geheimnis,

hier liegt der positive Austrittspol der Lebenskraft, hier tritt die Seele mit den Seelenstoffen und Kräften aus dem Körper. –

(Wie das möglich ist, wird weiterhin noch erklärt).

Daher dieser charakteristisch-typische Gesichtsausdruck des Todes, wobei all die mit dem Tod einhergehenden Vorgänge äußerlich in die Erscheinung treten.

Natürlich sind mit den geschilderten Todesvorgängen chemisch-physikalische Prozesse verbunden, die sich äußerlich z.B. in der eigentümlichen, leichenblassen Färbung der Haut kundtun, die aber auch u.a. einen typischen Geruch auslösen.

Der Tod ist ein

Körperlicher und okkulter Vorgang,

und kann demgemäß auch nur körperlich und okkult geschildert werden.

Das Erstere setzt voraus, daß ein Mensch sehr fein und genauestens sehen, denken, fühlen und beobachten kann.

Das Letztere bedingt, daß der Mensch noch dazu seine inneren Sinn außerordentlich geschult und entwickelt hat. Denn das müssen wir festhalten, der Mensch hat in sich die

Allerfeinsten Instrumente der Welt,

es sind die inneren Geistes-, Gefühls- und Seeleninstrumente, die an Feinheit alle Instrument der Welt weit übertreffen.

Auf Grund dieser geschulten inneren und äußeren Sinne sollen hier ganz kurz zwei Erlebnisse geschildert werden. Das erste betriff den typischen Todesgeruch und das zweite das Austreten der Seele im Augenblick des Todes.

Zuvor sei noch erwähnt, daß ich hier ganz gewiß nicht über den Tod und das damit unmittelbar Zusammenhängende schreiben würde, wenn nicht eine Berechtigung dadurch gegeben wäre, daß ich 30 Jahre meines Lebens intensiv die Beobachtung der rätselhaften Vorgänge beim Tode zu einem Spezialstudium ausbildete.

Das erste Erlebnis:

 

Der typische Todesgeruch.

Zufällig war ich eines Tages in tiefster Arbeit bei einer Abhandlung über den Tod. Das damals entstandene Buch liegt vor mir, es trägt die Jahreszahl der Herausgabe 1913.

Es klopft- die Tür geht auf. –

Herein tritt eine Polenfrau und sagt: Panje Doktor, komm sofort, ein Kind ist schwer krank. –

Es sind nur wenige Schritt zum Nachbarhaus.

Die Leute stehen im Flur, – es war in Polnisch-Oberschlesien Sitte, wenn eins schwer krank war, zusammen zu kommen, zu beten, zu warten. –

Ein Mann öffnet die Tür, im Halbdunkel des Zimmers liegt ein krankes Kind.

Wie gebannt bleibe ich vor der Tür stehen, ein feiner, merkwürdiger Geruch kommt aus dem Zimmer. –

Ich prüfe … durchforsche die Atmosphäre, … nein, ich täusche mich nicht und sage:

Das Kind ist soeben gestorben, – holen Sie von nebenan den Arzt, damit er den Totenschein ausstellt. –

Panje Doktor, schau Dir das Kind an, – es ist ganz warm, – es schläft nur, ruft gedämpft eine Stimme aus dem Zimmer. –

Es schläft den Todesschlaf, sage ich, – alles ist vorbei – und gehe wieder, – ruhig und feierlich, – die Stille nicht zu stören.

Zu Hause, am Schreibtisch, sage ich mir, Du hast den Tod per Distance durch den Geruch und das Gefühl festgestellt, das ist nicht üblich, – ist nicht ein Irrtum möglich?

Ich schicke hin. Der Bote kommt zurück: Der Arzt hat das Kind untersucht – und den soeben eingetretenen Tod festgestellt.

Damit will ich dem Leser einen Beweis geben, wie fein die geschulten menschlichen Sinnesorgane arbeiten können.

Das zweite Erlebnis:

 

Das Austreten der Seele.

Es ist ein kaltes Schneewetter, … und ich habe mir einen richtigen, tief sitzenden Katarrh geholt, – wenn ich nur nicht mehr fortzugehen brauchte …

Es klopft. Die Tür öffnet sich und in derselben steht ein altes, liebes Mütterchen in polnischer Tracht, versorgt, vergrämt, verhärmt.

Sie steht ganz ruhig und sagt: Gelobt sei Jesus Christus! – In Ewigkeit, Amen, ist meine Antwort. Panje Doktor … sie wartet … (Die Leute nannten mich Doktor, obwohl ich es nicht wünschte). – Um Gotteswillen, – denke ich – und sage: Bin selber krank – ich kann nicht … Sie bleibt ganz ruhig, sagt nur: Sie wartet … Gepreßt sage ich: Es geht nicht … das sagt das Mütterle zum dritten Mal: Panje Doktor … Sie wartet! Und ich sage: Komme sofort.

Wie langsam doch heute die elektrische Bahn fährt. – Und wie lange alles dauert. Diese schrecklichen, endlosen, verqualmten Fabrikhäuser, – feuchter Schnee, kalte Luft. Fahl flackert das Licht, – schnell heißt es, das richtige Haus finden, – hin und her, fragen – … sie wartet … endlich das richtige Haus, nun Flur und Tür Nr. soundso … Ich bin das.

Nun alle Sinne konzentriert, gesammelt, Ruhe … ich weiß was kommt.

Den Hut in der Hand öffne ich vorsichtig die Tür, – ein großes Zimmer, – Leute: Gelobt sei Jesus Christus! – In Ewigkeit Amen, – antworte ich.

Eine Hand winkt und zeigt nach der Tür, durch die helles Licht dringt: Sie wartet.

Wie weit für mich die paar Schritte bis zur Tür sind … nun sehe ich alles … eine Frau liegt da, halb aufgerichtet, gestützt von Kissen, schrecklich bleich und abgemagert, schwer und keuchend geht die Brust. Sie wartet …

Schnell, behutsam trete ich näher, … ah, ein Kind, es lebt, – die Mutter im Sterben, wartet auf Hilfe.

Panje Doktor, sie wartet schon so lange, Sie sollen ihr helfen!

Ja, ja, ja, ich helfe!

Keuchend geht die Brust, die Kranke ist besinnungslos, wartet, kann nicht sterben …

Alle Sinne sind aufs Äußerste bei mir gespannt, jetzt gilt´s zu helfen, und überdies – den Tod recht zu beobachten.

Feierliche Ruhe rings umher …

Kunstgerecht übertrage ich meine eigene Lebenskraft auf die Kranke, beruhige die Seele, übertrage Harmonie, Frieden, Gleichmut, lindere die Angst, heile die Seele …

Und sage deutlich ins Ohr: „Ich bin da …, ich helfe, – keine Angst, keine Sorge, nichts kann passieren, alles geht gut, … alles geht gut …

Da öffnet sie die Augen, erkennt mich (ich hatte ihr schon in früherer Krankheit geholfen), sanfter Friede kommt ins Auge, … keine Angst, alles geht gut, geht gut … Langsam, als habe sie nun keine Zeit mehr, schließt sich das Auge.

Ein Schauer dringt durch meine Seele … und fühlend sehe ich, – fühlend, so wie ich gewohnt bin das Geistige, das Leben aus dem Gesicht des Menschen zu sehen, –

Die Totenengel aus dem Jenseits

Hernieder steigen. Es sind edle, feinätherische Gestalten mit großen weißen Flügeln, wie sie der Künstler zeichnet – mit der Totenpalme in der Hand, – es ist mir das nicht unbekannt!

Diese Geistgestalten, welche die übrigen Anwesenden nicht sehen, nehmen still und würdevoll zu beiden Seiten des Kopfes Aufstellung.

Ich weiß, der Tod ist nunmehr unabwendbar. Der eine Totenengel, – er ist wunderbar gütig, aber magisch, ernst, hoheitsvoll, schaut auf die Augen der Sterbenden, – er schwebt nach der Mitte des Lagers und bedeutet mir, an das Fußende zu treten, ruhig die Hände über den schwer keuchenden Körper zu halten, – keine Striche mehr zu machen. – ich folge.

Nun sehe ich die Konzentration dieses Engels auf die Sterbende, er winkt zu sich mit seiner leichten feinen Hand, – und bei jedem Wink haucht der kranke Mund: Ja, ja, ja, – ja, – ja … und leiser wird das Ja und immer leiser und langsam sehe ich aus dem Haupte in ätherischer, aber doch menschlicher Form, wie im lichten Nebel, die Seele sich lösen und aus dem Körper schweben und langsam entschwindet das Bild …

Jetzt oder nie, jetzt gilts, – ich muß wissen, ob ich das Geschilderte richtig gesehen habe.

Schnell die Uhr, scharf die Schläfe der Kranken beobachtet, – ja, – das Leben ist heraus, – der schwere Atem aber ist wie bisher, nichts hat sich sonst verändert.

Ich sage leise, nur den Anwesenden hörbar: Sie ist soeben gestorben. Nehmen Sie das Kruzifix und legen Sie es auf ihre Brust, sie ist schon tot, … und schaue auf die Uhr – 40 Sekunden sind vergangen. –

Die Leute starren mich entsetzt an, – schauen auf die Kranke, – sie atmet weiter wie bisher, nichts hat sich verändert.

Ich weise auf das Kruzifix hin, – der Mann legt es behutsam auf das Lager.

Eine Minute ist um, 10 weitere Sekunden und noch 10 Sekunden, – da, ein Röcheln, ein Aufbäumen des Körpers, ein schreckliches unmenschliches Geräusch, und gänzlich bricht der Körper in sich zusammen, tot bewegungslos.

Ein Aufatmen geht durch meine Brust. Nun weiß ich, daß ich das Austreten der Seele richtig beobachtete. –

Lange war es schon mein Wunsch gewesen, dieses genau kontrollieren zu können.

Eine Minute und 20 Sekunden vorher hatte ich klar und deutlich gesagt und festgestellt, daß die Seele den Körper verlassen hatte.

Damit der Leser dieses Kontrollexperiment richtig verstehe, deute ich folgenden Vorgang an: Wenn man das elektrische Licht ausschaltet, dann glüht der Draht der Birne noch einen Augenblick weiter, oder wenn eine Maschine abgestellt wird, so macht dieselbe, ehe sie ganz still steht, noch einige Umdrehungen. Ähnlich so hat sich der Körper der Kranken, die aber in Wirklichkeit bereits tot war, noch 1 Minute und 20 Sekunden äußerlich wie vorher arbeitend erhalten, obwohl die Seele schon ausgetreten und im Jenseits war!

 

Wie verläßt die Seele den Körper?

Der anatomische Bau des Nervensystems, also der Seelenorgane, ist von vornherein so angelegt, daß die Seele im Notfalle, wenn der Körper nicht mehr lebensfähig ist, sofort, leicht und schnell denselben verlassen kann.

Hier hat die Natur ein

Meisterwerk sondergleichen

Vollbracht.

Nicht nur, daß die normalen Funktionen des Lebens ermöglicht werden, nein, vielmehr noch war die Natur bestrebt, gleichzeitig, bis in alle Feinheiten, der Seele, dem Leben, den Weg zu ebnen, jederzeit, wenn es not tut, blitzschnell den Körper verlassen zu können.

Das wird uns durch den anatomischen Bau der Augen offensichtlich klar und verständlich.

Alle Lebenslichter der Billionen Zellen unseres Körpers fließen in die Nervenbahnen über, verlaufen im sympathischen Nervensystem, im Gehirn, in der Seh-Zentrale des Gehirns, im Sehnerv, und finden ihre Endung in der Netzhaut und schließlich

Im Augenstern, in der Iris.

Hier verlaufen und enden Millionen Nervenfasern, hier strahlt das geistige Leben positiv aus.

 DgM 016 (035) Iris Plan Huter

Die letzte Körperzelle wirkt noch positiv auf das Auge. Die Iris ist der Strahlpol des gesamte körperlichen und geistigen Lebens, daher zeigt das Auge auch das geistige Wachstum, die Seele und die Gedanken.

Alles, was mit dem Licht der Außenwelt durch die Pupille (negativer Saugpol) in das Auge einfällt, wird zur Seh-Zentrale im Gehirn geleitet und von da durch Schwingungen und Strahlung bis in alle Körperzellen. Diese reagieren auf die Reize, reflektieren und strahlen dieselben zu Seh-Zentrale zurück, ferner zur Iris der Augen (positiver Pol), und durch das strahlende Lebens- und Geisteslicht in die Außenwelt. Die aufgenommenen Bilder kommen uns nicht nur im Gehirn zu Bewußtsein, sondern wir sehen sie wirklich, aufrecht, plastisch und perspektivisch in unserer Umwelt.

Dieses erst ist der ganze Vorgang des Sehens, der somit von Huter

Zum ersten Mal restlos erklärt wurde.

Man rechnete bisher nicht mit der Zurückstrahlung der Lichtreize und der positiven Reaktion des Gesamtkörpers.

Der Bau des Nervensystems, des Gehirns, und besonders der Augeniris, lehren uns, daß das Auge nicht nur zum Sehen dient, sondern daß es auch der Austrittspol des positiven körperlichen und geistigen Lebens ist.

Hier im oberen Auge liegt auch

Der positive Pol der Lebenskraft,

der stabile Pol des Bewußtseins, der Geistesgegenwart, des eigenen Seins.

Wenn in irgend einer Weise der Körper die Lebensfähigkeit verliert, wird sofort der positive Pol der Lebenskraft erschüttert, – das Bewußtsein erlischt, – der Lebenspol wechselt, und ebenso schnell wird an den Nerven entlang alles Leben mitgezogen und langsam auch der Seelenstoff und die physikalische Seelenkraft.

 

Das ist der Tod,

er ist in Wirklichkeit ein Wechsel der Lebenspole und eine Neugeburt für Geist und Seele. Sobald Beruhigung, Festigung und Ordnung in dem neuen feinergetischen Aetherkörper eingetreten ist, kommt langsam das Bewußtsein zurück und der Mensch, – jetzt ein Geistwesen, – findet sich in einer gänzlich anderen feinstofflichen Welt wieder.

Grandioser kann tatsächlich das Wunderwerk des menschlichen Körpers und der Seele und der Vorgang des Todes gar nicht gedacht werden.

Daß durch die aus allen Körperzellen positiv zurückwirkende Strahlung auch die Diagnosen aus der Netzhaut im Hintergrunde des Auges, wie auch aus der Augeniris, zum ersten Mal auf eine wissenschaftliche Basis gestellt wurden, sei nur nebenbei erwähnt.

Ebenso ist es klar, daß z.B. ein Kind neben der Muttermilch und der Wärme auch Licht und Liebe benötigt, damit sich die Strahlung, und damit die Seele entfaltet, ferner daß im Auge nicht nur Liebe und Haß, sondern auch Gesundheit und Krankheit, Stumpfsinn und Genialität des Menschen festzustellen ist. 30 Jahre hat Huter gebraucht, um alle Pole und Achsenlagen in der Iris aufzufinden.

 DgM 016 (035) Iris Plan Huter

Die Bedeutung dieser noch fast unbekannten Entdeckungen Huters werden zweifellos die Anatomen und Physiologen der Zukunft erkennen und aus dem Erstaunen nicht herauskommen können, daß man vom anatomischen Bau des Auges schließend

Nicht auf die Idee kam,

daß dieser außer für den Vorgang des Sehens auch für das Heraustreten der Lebens- und Seelenkraft angelegt und organisiert ist.

 

Die Spaltung der Lebenskraft.

Die Zeugung und die Vermehrung der Zellen beruht auf Spaltung der Lebenskraft.

Wenn mit der Zeugung die Samenzelle, die mikroskopisch klein und fein ist, abgestoßen wird, so hat sich damit der ganze

Geistige Grundplan des Menschen,

die Schöpferkraft zu neuem Leben, -materiell getragen von einem winzigen Teilchen einer weichlichen Körpermasse, –

vom Körper des Erzeugers

gänzlich abgespaltet.

Warum soll sich angesichts dieser Tatsache nicht auch das gesamte geistige Leben eines Menschen, ohne diesen winzigen Teil einer Lebensmasse, – wenn der Körper lebensunfähig wird, gänzlich und auch unsichtbar abspalten können?

 

Das Beispiel ist bei der Zeugung gegeben.

Die Spaltung der Lebenskraft begleitet das ganze körperliche Leben, sie ist Bedingung für die Zellvermehrung, den Stoffwechsel, die stete Veränderung des Körpers, und auch da vorhanden, wo unbrauchbare Zellen sterben und abgestoßen werden.

Um sich ein ungefähres Bild von der Spaltung der Lebenskraft zu machen, betrachtet man die Zeichnungen Nr. 1-4.

DgM 016 Zelle 1-4

Bild 1-4. Zellteilung und –vermehrung durch die Lebenskraft Helioda.

 DgM 016 Zelle 1-2DgM 016 Zelle 3-4

Hier ist die Teilung der Zelle, die auf Spaltung der Lebenskraft beruht, schematisch dargestellt.

DgM 016 Zelle 1-2 

In dem kleinen Strahlengebilde wirkt die Lebenskraft als eine Strahlkraft. Ohne dieses Strahlengebilde ist die Zelle tot. Bevor sich die Zelle teilt, siehe Figur 2, teilt oder spaltet sich das Strahlengebilde und zieht wie an feinen Fäden den Zellkern auseinander, Figur 2 und 3.

In Figur 4 haben sich bereits 2 neue Zellen gebildet, und danach kommt das Strahlengebilde etwas zur Ruhe und neuen Kraftsammlung.

 DgM 016 Zelle 3-4

Auf diese Weise teilt und spaltet sich die Lebenskraft der Zelle nach der Zeugung bis das Kind ausgereift ist, sie teilt und spaltet sich weiter von der Wiege bis zum Grabe.

Trotzdem bleibt der Lebensgeist, da er auf Strahlung beruht, ein einheitlicher, er durchflutet den ganzen Körper.

 DgM 016 Zelle 1-2DgM 016 Zelle 3-4

Wenn es im Prinzip der Lebenskraft liegt, daß sie sich von den verbrauchten oder müde gelebten Stoffen ganz oder teilweise abspaltet, warum soll dann, wenn es not tut, das ganze Leben sich nicht auch vom Körper abspalten können? Es spricht alles dafür und nichts dagegen.

Es kommt nur darauf an, gemäß deutscher Art eine vernünftige Vorstellung vom Leben überhaupt zu erhalten und dasselbe recht zu beobachten.

Damit ist auch diese wichtige Frage, ob sich das Leben vom Körper abspalten kann, im Prinzip geklärt, und es ist auch nach dieser Richtung nichts gegen die Überzeugung von einem Weiterleben einzuwenden.

Solange der positive Pol der Lebenskraft noch im Körper weilt, ist letzterer auch noch nicht tot.

 

Lebenskraftübertragung.

Ein seltenes Erlebnis hatte Huter im Lipper Land. Dort wohnte eine Frau Niestrath, die er früher einmal, als sie von schwerem Schlagfuß gelähmt und bewußtlos war, durch seine Lebensstrahleneinwirkung wieder hergestellt hatte. [ANMERKUNG TIMM: VERGLEICHE DIESBEZÜGLICH HAUPTWERK. NÄHERES UNTER http://www.chza.de].

 DgM 016 Tote Helioda Niesrath

Sie erinnerte sich gerne des außerordentlichen Wohlbefindens nach solcher Behandlung. Sie starb später an Altersschwäche.

Ganz kurz vor ihrem Tode hatte sie den Wunsch und die letzte Bitte: Herr Huter möge sie vor dem Hinscheiden noch einmal heliodasieren. Er kam dieser Bitte nach, sie war freudig erregt und dankte.

Nach dem Hinscheiden stellten sich auffallende Erscheinungen ein. Der Leser betrachte das Bild.

 DgM 016 Tote Helioda Niesrath

Das Gesicht, sowie der ganze Körper, nahm eine

wunderbare plastische Schönheit an,

mit einem lebensfrischen, rosigen Hauch der Farbe. Dieser Zustand blieb 4 Tage nach ihrem Tode bis zur Beerdigung. Der Arzt hatte genau untersucht und den Tod festgestellt. Trotz der heißen Julizeit stellte sich keine Spur von Verwesung ein, die Helioda-Lebensstrahlen hatten eine chemisch-physikalische Wirkung ausgelöst und verhinderten den Verwesungsprozeß.

 DgM 016 Niesrath Teil

Der Leser studiere das Bild und überzeuge sich: trotz der erhabenen Schönheit der Züge liegt über der Form die Starre des Todes.

Infolge der Helioda-Übertragung durch Huter war neben der günstigen Gesamteinwirkung auch das Eigenempfinden der Zellen angeregt worden, also jener Teil des Empfindens, der organisch war und im Körper zurückblieb, der also nicht dem individuellen Bewußtsein diente und auch nicht an dessen Weiterleben teil hatte.

 

Geist, Seele und Bewußtsein.

In jeder Zelle unseres Körpers hat das innere Lebenslicht im Strahlengebilde des Zentrosomas eine Zentrale.

Diese Billionen kleiner Lebenslichter werden durch die Nervenbahnen geleitet und gesammelt in den Ganglionen, im Rückenmark, in den Sinnesorganen und im Gehirn.

Unglück, Leid und Schmerz vertiefen und verfeinern das Empfinden.

Aber das Ahnen und die Vorstellung von Besserem und Schönerem, das sein könnte, das Sehnen nach mehr Lebensglück und Freude ruft die instinktmäßigen Lebensimpulse stärker wach, steigert sie

bis zum bewußten Lebenswillen.

Jahrtausendlange Erfahrungen haben so das sich entwickelnde Lebewesen betroffen, und das, was sich im Laufe der langen Entwicklungszeit, der Fortzeugung und Vererbung

Allmählich, nach und nach klärte,

das ist das Bewußtsein.

Dieses Bewußtsein ist der Geist des Menschen, das im Großhirn stärkstens konzentrierte und herauskristallisierte überschüssige Geisteslicht all der Billionen Lebenslichter unseres Körpers.

Lieber Leser, denke nach: Dieses Lebenslicht, durch Jahrtausende vererbt und fortentwickelt, ist nicht

Mit den Händen greifbar oder sichtbar.

Es ist eine außerordentliche Strahlung, ein geistiges Licht, eine Feinenergie, die fast immateriell ist, d.h. so fein, daß das Materielle und Grobstoffliche fast aufhört.

Es ist daher wohl mit Hilfe des Körpers entwickelt und fortgezeugt, aber es ist etwas ganz und gar anderes wie der materielle stoffliche Körper von Fleisch, Blut, Knorpeln, und Haaren,

es ist nicht mehr organisch,

sondern es ist das Göttliche im Menschen.

Wenn daher der Körper unbrauchbar wird, dann muß diese belebende geistige Kraft heraustreten, um als geistige Feinenergie in anderer Form weiterzuleben, um in der angefangenen Entwicklung weiter fortzuschreiten zu immer mehr Wissen, Vervollkommnung und Glück.

Das Heraustreten des geistigen Lebenslichtes, der Lebensstrahlung, bedeutet dann

Für den Körper den Tod.

Ist das nun klar? Deutlicher kann ich es im Moment hier nicht darlegen.

Jeder fühlt in sich sein Selbstbewußtsein, er sieht eine Außenwelt und in sich erlebt er seine Innenwelt, sein Ich, sein eigenes Sein und Leben als Wirklichkeit; es ist das konzentrierte Empfinden all der Billionen Zellen des Körpers.

 

Was ist nun das Empfinden?

Das will jeder ganz genau wissen. Lieber Leser, kneife Dich energisch an den Arm, bis Du „Au“ rufst, dann weißt Du, was Empfinden ist. Es ist das, was Dich „Au“ rufen läßt, und siehe, das ist das, woraus der Geist, das Bewußtsein, das Selbstbewußtsein erwacht ist, und das

lebt nach dem Tode weiter.

Nicht das Andere, das Körperliche, das Sichtbare, das lebt nicht weiter, sondern ist vergänglich.

Ich glaube, das ist deutlich, man muß nur kindlich, rein und natürlich denken,

man muß deutsch denken

und die Tatsachen der Entwicklung einfach und natürlich betrachten, dann wird uns das Geheimnis vom Leben und vom Tod sonnenklar, natürlich und verständlich.

Lieber Leser, überall hat die Natur halb und halb ihre Geheimnisse wie mit einem Schleier verdeckt,

das muß so sein,

denn dadurch sind wir gezwungen, zu forschen und zu suchen, unsern Verstand, unser Gefühl, unsere Sinnesorgane immer mehr und mehr zu schulen und zu verfeinern, und – was das Wichtigste ist, kindlich natürlich und einfach im Denken zu bleiben. Dann, wenn wir mit solchen Augen und Sinnen die Natur betrachten, lüftet sie nach und nach ein Geheimnis nach dem andern. Es erwacht die innere Liebe und Freude in uns immer mehr und der Sinn, alles glücklicher und besser um uns her zu gestalten.

Daher, lieber Leser, strenge dich an, suche den „Menschenkenner“ zu verstehen, er will Dir die Natur wieder so zeigen, wie sie sich dem Landmann, dem Schäfer, dem natürlich denkenden und empfindenden Menschen zeigt und dabei noch alle Fortschritte des Wissens und die Errungenschaften des Geisteslebens in Betracht ziehen.

 

Alles Organische ist vergänglich,

es stirbt mit dem Tode des Körpers und löst sich in seine Bestandteile auf.

Gewiß, es bleiben noch in den Billionen Zellen des toten Körpers weniger konzentrierte Empfindungs- und Lebenskeime zurück, solche, die noch nicht herauskristallisiert und stark gesammelt sind, daher bildet sich auch in dem verwesenden Körper neues Leben in niederer Form. Insofern hat der Mensch, der an kein Fortleben nach dem Tode glaubt, vollkommen recht, was organisch ist, geht mit dem toten Körper zugrunde, es löst sich auf.

Aber er hat nur die eine Seite gesehen und die oben geschilderte Hauptsache vollständig übersehen, weil er in seinem Denken und Sehen nicht genug geschult und natürlich war.

Das ist nun ganz gleich, ob der Mensch an ein Fortleben glaubt, oder nicht, das beeinflußt wohl ungünstig sein eigenes Selbstbewußtsein und sein Seelenleben, aber es ist nicht entscheidend. Die konzentrierte Lebens- und Seelenkraft tritt trotzdem mit dem Tode aus und lebt weiter.

Denn die Materie des Körper trägt den Grundcharakter der Ruhe und Schwere,

das Leben aber hat den Grundcharakter des Lebens, des Empfindens, des Leichten, der Feinenergie.

Daher kommt stets für die belebte Materie der Zeitpunkt, daß sie kein oder nicht mehr genügend Empfinden hergibt, dann stellen sich all die bekannten Alterserscheinungen beim Menschen ein.

Es kommt dann immer mehr so weit, daß die Materie den Grundcharakter der Schwere und Ruhe wieder annimmt, und sobald das mit absoluter Bestimmtheit geschieht, dann weiß und fühlt die Seele, was die Glocke geschlagen hat, und unser Selbstbewußtsein macht sich bereit auszutreten. Das kann man an den Zehen und Fingern zuerst und recht deutlich beobachten, sie fangen langsam an abzusterben und empfindungslos zu werden, ein Zeichen, daß das Ende naht. Es stellen sich dann viele Zeichen des nahenden Todes am Körper ein, bis es soweit ist, daß die Lebenskraft, das Selbstbewußtsein, in Schlummer oder Schlaf kommt und nun ganz behutsam und schnell, – denn der Weg ist ja, wie wir bereits gesehen haben, durch den anatomischen Bau des Nervensystems und des Auges zum Austritt der Seele sehr leicht gemacht und wunderbar geebnet, – an den Nervenbahnen entlang entweichen und endlich austreten kann.

D.h. die Lebenspole wechseln. Diese Katastrophe ist für den Körper und alles Organische dann der Tod, für das Leben aber, das kann man mit vollem Recht sagen:

Eine Neugeburt.

Die Seele wird frei von den Fesseln der Materie, sie kann in ihre Heimat, das Reich des Geistigen eingehen, geläutert und gereift ein neues, an Wundern noch reicheres Leben in anderen Sphären beginnen.

Nun will der Leser noch ganz genau wissen, was mit dem austretenden Selbstbewußtsein, dem Geist, noch alles verbunden ist. Auch diese Frage sei ganz kurz beantwortet.

Es ist die Seele.

Die Seele ist das zusammengefaßte Empfindungsvermögen aller Zellen, – das ist aber noch kein Selbstbewußtsein.

Ihr Sitz ist das verlängerte Mark oder Mittelgehirn, das an der Basis des Großhirns liegt.

Den Zustand des Mittelhirns, also den der Seele, kann man im mittleren Gesicht und seitlich auch in der Form der Ohren recht deutlich abschätzen und erkennen. – Z.B. bie einer nahenden Ohnmacht erbleicht und erkaltet sofort der Mittelhirnzug im Gesicht, und beim nahenden Tod sind ähnliche Merkzeichen im mittleren Gesicht, an den Augen und an den Schläfen deutlich erkennbar. Darüber lese man in den empfohlenen Schriften über Menschenkenntnis nach. Das Hutersche System schließt diese Forschungen ein.

 

Der Seelenstoff

Ist das Feinod, ein dynamische, im Dunkel schwach leuchtende Substanz, die besonders an der Vorderseite den Körper hauchartig durchflutet und ihn bis auf 2 Meter Entfernung noch wahrnehmbar umgibt.

Dieser Seelenstoff in unserm lebendigen Körper ist gröber wie das geistige Lebenslicht, aber trotzdem noch für grobe Sinne unsichtbar, also bereits eine Feinenergie.

 

Die Seelenkraft,

die den Seelenstoff zusammenhält, ist der physiologisch abgewandelte Magnetismus. Seelenstoff und Seelenkraft zieht die beides beherrschende Lebenskraft bei dem Tode mit heraus, und zwar wiederum nur den ganz feinätherischen, vollkommen entwickelten Teil. Daher kommt es, – es kann ja auch gar nicht anders ein, – daß die austretende Seele mit dem bewußten Geistesleben nicht sinnlich sichtbar ist und trotzdem, in allerdings unendlich feiner und feinster Form, noch das Ebenbild der menschlichen Gestalt ist.

Wenn der austretende Lebensgeist will und kann und wenn es ihm nach den für ihn gültigen Gesetzen gestattet ist, dann kann er aus dem Äther Stoffe verdichten und an sich ziehen und sich momentweise sichtbar machen. Das nennen wir dann Wunder oder Geistererscheinung, vor denen sich die Menchen merkwürdiger Weise fürchten, – worüber alle Religionen der Erde berichten.

Anderseits gibt es aber auch seltene Fälle, daß bereits im Leben der Seelenkörper und das Selbstbewußtsein sich vom Körper für kurze Zeit teilweise trennt und sichtbar wird, auch darüber wird viel berichtet.

Das ist aber absolut nicht übernatürlich. Man nannte diese Dinge Aberglauben, weil man keine natürliche Erklärung dafür hatte.

Nun will der Leser noch wissen, wie man das Selbstbewußtsein, den Geist, die Seele gut oder schlecht entwickelt und wie man den Grad und die Art der Entwicklung erkennt.

 

Die Geist- und Seelenentfaltung.

Auch darauf sie die Antwort kurz gegeben.

Das Selbstbewußtsein im Menschen, das den körperlichen Tod überlebt, ist das innere wahre Menschsein, wie schon gesagt, die göttliche Kraft in uns. Ich bin, – ich tue meine Pflicht, sorge und arbeite soviel ich kann, ich bin gut und halte stets die Liebe und Güte bereit, zerstöre nicht unnötig Leben, sondern suche es zu schützen, zu erhalten, Freude  und Glück überall zu heben, suche nach dem Geistigen in der Natur, nach Wahrheit, verehre das Heilige und Göttliche, strebe nach natürlicher deutscher Aufklärung, pflege die Wahrheit, opfere dafür und für Schönheit, Freude und Glück, kurz gesagt,

entwickle die hohe und höchste innere Moral.

Dieses alles im Menschen bringt Geist und Seele zur Entfaltung, ist nicht organisch und lebt nach dem Tode weiter.

So, wie man diese Dinge im Leben pflegt, so bildet und entwickelt sich das Selbstbewußtsein, der ewig lebende Geist und die Seele.

Daher soll man den Körper, der uns das alles erst ermöglicht, das Blut und die Säfte rein und gesund erhalten, dem Körper wohltun und ihn auch lieben und pflegen, aber man soll nicht vergessen, auch das Geistige, die natürliche Wahrheit zu suchen, zu pflegen, dafür zu opfern für die Schönheit und das Gute in allen Dingen, dann läßt man auch das Genie und das Talent nicht mehr kümmerlich sein Leben fristen, sondern man unterstützt es.

Denn das Leben ist wert- und zwecklos, es hat keinen Sinn, wenn man nicht jeden Tag etwas, und wenn es noch so gering ist, für das Gute, für seine Seele, für die Wahrheit und das Schöne tut.

Das Resultat des Lebens kann man am äußeren Körper recht gut beobachten.

Je mehr die Seele entwickelt wird durch richtiges Leben, d.h. durch eine stets gute natürliche Moral, frei von jeder Suggestion und äußeren Beeinflussung, wird das Gewebe lockerer und dehnungsfähiger, leichter, lichter heller, schöner, verfeinerter und strahlender, d.h. es tritt schon im Körper und mit demselben eine teilweise Vergeistigung ein. Der Körper gestaltet sich schöner und edler, die Bewegungen, die Sprache, das Denken und Handeln wird menschlich natürlich und schön.

 

Die Gerechtigkeit ist also absolut.

Darum fürchte den Tod nicht, denn Du lebst weiter. Nichts von dem, was Du Gutes getan hast, geht verloren, denn entsprechend den inneren moralischen Eigenschaften entwickelt sich ja Dein Seelenkörper, der mit dem Tode den Körper verläßt und der nur entsprechend so weiterleben kann, glücklich oder unglücklich, wie er entwickelt ist.

Daher trägt jeder für sich selbst die volle Verantwortung für das, was er tut oder was er unterläßt. Jeder ist letzten Endes seines eigenen Glückes Schmied, denn an dem kleinen Hügel, über den der Weg in die Ewigkeit führt, kommt niemand vorbei.

Wer nur dem materiellen Genuß, dem Gewinn und den Äußerlichkeiten des Lebens lebt, wer kalt und gefühllos denkt und handelt, die Liebe, die Wahrheit und Schönheit, das Gute unbeachtet läßt, wer in sich böse Gedanken nährt, wie Haß, Neid, Mißgunst, Habsucht usw., wer in bösem Wollen und Denken beharrt, die Wahrheit, das Gute, die Aufklärung, das Geistige unterdrückt oder gar bekämpft, oder überhaupt nicht beachtet, der verschlechtert die Entfaltung und Strahlung der feingeistigen Energien in der Zelle, der behindert die gute Entwicklung

seines Seelenkörpers.

Diesen niederen Grad der Seelenentwicklung kann man schon im Leben recht gut beobachten. Das Auge wird finster, der Gesichtsausdruck böse und hart, das Gewebe bekommt den kalten materiellen Ton, es zieht sich zusammen, es wird empfindungsloser, grob, schwer, hart und fest, es verliert die Dehnungsfähigkeit, das Leichte, das Ätherische, – der Körper wird an Härte, Masse, Breite, Fleischigkeit, Gewicht und robuster Kraft erheblicher und nimmt an Feinheit und Seelenenergie ab.

Da man diese Wahrnehmungen auf Schritt und Tritt machen kann, wird auch die Zeit kommen, daß die Menschenkenntnis, die Beobachtung des Geistes und der Seele aus den Formen, so selbstverständlich wird wie Essen und Trinken und Geschäfte machen.

 

Das Bild Nr. 6

zeigt eine Dame, die

das innere Seelenleben

 DgM 016 Thurn Text

Vorzugsweise entwickelte. Innerlichkeit und Tiefe, die Pflege der geistigen Güter und das Streben nach einer höheren Wahrheitserkenntnis war seit über 10 Jahren ihre tägliche Aufgabe.

Sie entwickelt also vorzugsweise den inneren Seelenkörper, das höhere Selbstbewußtsein, das Geistige.

Darum ist das Gesicht so licht und hell, liegt eine starke innere Festigkeit in den Formen bei großer Milde, Güte und Seelentiefe.

 DgM 016 Thurn Text

Bild 6          Photo M. u. F. Kolb, Nürnberg

Darum sind auch die Formen verfeinert und das Gewebe ist außerordentlich zart und empfindungsreich geworden. Die rohe Kraft hat diesem Geistigen gegenüber weichen müssen. Nicht, daß die Dame deswegen ihre materiellen Lebenspflichten vernachlässigte, im Gegenteil, sie ist sehr vielseitig, geschäftig und tüchtig.

Es ist das Bild eines Menschen, der dem innern Wesenskern, dem Geist, der Seele entsprechend sein Leben gestaltete.

Bild 7

DgM 016 Ernährung Bild 7 

Bild 7. Ein fideler Gegenwartsmensch, der seiner Veranlagung nach im Ernährungs-Naturell liegt. Ein tüchtiger Geschäftsmann, der zuerst für sich und seine leiblichen Genüsse sorgt, daneben pflegt er die Geselligkeit im Kreise seiner gleichgesinnten Genossen. Im übrigen läßt er den lieben Gott einen guten Mann sein und er ist dem höheren, geistigen Leben gegenüber gleichgültig, wenn nicht gar ein Feind desselben.

Gedanken über Leben, Tod und Jenseits schiebt er bis zuletzt auf, – und dann ist es aber auch höchste Zeit. Er pflegt die materiellen Güter und vernachlässigt die geistigen.

Demgemäß entwickelt er sein Seelenleben, sein inneres Selbstbewußtsein, die Moral und seinen ätherischen Seelenkörper, der nach dem Tode in die Ewigkeit eingeht. Dieser Typus lebt vorzugsweise dem Organischen, das vergänglich und zeitlich ist.

DgM 016 Thurn Text DgM 016 Ernährung Bild 7

Damit gleichlaufend bildet sich der physische Körper aus, er ist schwer, gewichtig, geht immer mehr in die Breite, das Gewebe wird fest, materiell, robust, hart, zäh und empfindungsarm. Er wird genau so, äußerlich und innerlich, wie er lebt, denkt und handelt.

Man muß aber nun nicht denken, daß alle Menschen dieser Veranlagung so sind, es gibt auch Fälle der Verfeinerung, das Gewebe wird dann edler, empfindungsreicher, feiner, reiner, leichter und lichter, – oft spricht auch das Schicksal mit, – und auch das ist deutlich zu erkennen.

Man sieht, die Gerechtigkeit ist viel größer und handgreiflicher, als man wohl gewöhnlich glaubt.

Nach dem Tode, also mit dem Heraustreten der Seele, des Selbstbewußtseins, ist der feinenergetische Seelenkörper so, wie er entwickelt wurde, damit ist dann die

erste Stufe der Vergeistigung erreicht.

Wie sehen daran: Vergeistigung und Höherentwicklung alles stofflich-körperlichen und seelischen Lebens ist das Ziel, woran die Natur schon im Diesseits offensichtlich arbeitet. Es ist das Gebot der Stund, sich danach zu richten, denn die Zeit vergeht und nichts vom Vergangenen können wir zurückholen. Geld und Gut kann schnell gegeben und genommen werden, aber das hohe, geistige Gut kann nur durch eigene Selbstarbeit erworben

und niemals mehr genommen werden.

Wer glaubt nun noch nicht an die Gerechtigkeit in der Natur? Man fühle, denke und sehe nur genau und scharf, sie ist das. Sie führt uns, – ob wir wollen oder nicht, aufwärts zur Vergeistigung.

 

Wo ist das Jenseits?

Diese letzte Frage ist leicht zu beantworten: Die Mitte, die Waage und das Gleichgewicht im Weltalle bildet der Urstoff, der Weltäther, aus dem alles entstanden ist.

 DgM 016 Zelle

Was stofflich grober ist als der Weltäther,

liegt im Diesseits.

Der stofflich ungeheuer feine Weltäther rechnet schon zum Jenseits.

Die unendliche große Welt, die nach der Raumdimension der Kleinheit, Feinheit und Innerlichkeit liegt,

ist das Jenseits.

Wir müssen uns unter allen Umständen daran gewöhnen zu erkennen, daß der Weltraum nach der Größe zu unendlich ist. Das ist bekannt, und man hat sich in den letzten 50 Jahren förmlich daran berauscht und ganz übersehen, was uns erst die neuere Chemie, Physik, Mathematik, Atom- und Ätherlehre eröffnet hat, daß der Raum auch nach der Kleinheit und Feinheit zu, nach der Innerlichkeit,

ebenso unendlich ist.

 DgM 016 Weltall links

Damit eröffnet sich vor unserem Blick ein Weltall von einer Großartigkeit und Erhabenheit, vor welcher wir nur in unendlicher Freude und Ergebenheit stehen können.

Eine kleine Vorstellung hiervon soll uns die Zeichnung über das Weltall geben.

DgM 016 Titel Weltall

Schematische Darstellung über das Weltall mit der Äußerlichkeit und Innerlichkeit des Raumes.

In der Mitte der letzten Figur ist der Weltäther, schematisch gedacht, dargestellt. Nr. 1 soll die Erde darstellen, Nr. 2 eine lebende Zelle, Nr. 3 und 4 eine Zelle im Augenblick des Todes, der Körper, 3, bleibt zurück, das Leben, 4, spaltet sich ab, durchwandert in 5 die Stufen zum Jenseits, d.h. die Stoffe, die vor dem Weltäther liegen und kann nach den Grad der Feinheit, Nr. 6, in die unendliche innere Raumwelt jenseits des Äthers gelangen.

DgM 016 Weltall 

Was die Welt diesseits des Äthers an Wundern und Erhabenheit darbietet, wird noch unendlich mal übertroffen durch jene Welt, die jenseits des Weltenäthers liegt.

 DgM 016 Titelleiste unten

Wir brauchen also das Jenseits nicht mehr zu suchen, – es ist kein leerer Begriff mehr.

Nach Maßgabe der seelischen und geistigen Entwicklung wird uns nach dem Tode der Weltäther ebenso greif-, fühl-, sicht- und veränderbar, wie hier auf der Erde die uns umgebende Materie. Damit ist das geistige Arbeits- und Erlebnisfeld im Jenseits für uns unermeßlich groß und ewig. Es ist gar nicht auszudenken, – die größten Kunstwerke der Erde, die Gestalt des Apollo, die Raphaelsche Madonna, der Kölner Dom, die Peterskirche in Rom, die Schlösser Ludwig II., die klassische Musik verblassen – gegenüber den Wundern und Schönheiten jener Sphären.

 DgM 016 Neuschwanstein

Auch die Geschwindigkeiten auf unserer Erde, mit der Bahn, dem Flugzeug, Raketen und anderen technischen Wunderwerken werden zum Nichts, selbst die Geschwindigkeit des Lichts tritt gänzlich zurück gegen die Möglichkeiten, die hohe Geistwesen zur Durcheilung des Raumes besitzen.

 DgM 016 Titelleiste Mitte

Wer will nun angesichts dieser Tatsachen noch vermeiden, sich auf sein inneres Menschsein zu besinnen?

Es kann angesichts dieser Tatsachen uns nur ein einziger Wunsch beseelen, so zu denken, zu handeln und zu leben, wie es die irdische Natur um uns und die göttliche Natur in uns gebieterisch fordert. Dagegen verblassen alle menschlichen Sorgen, und alles Leid wird verklärt durch die unendliche Erhabenheit jener Welt, die unsere Heimat nach dem Tode sein wird.

 

Wir aber wollen in Liebe und dankbar an den

Deutschen Forscher Carl Huter

Denken, daß er uns Gewißheit über diese ersten und letzten Fragen des Lebens gegeben hat.

Dem Ringen der deutschen Seele

Nach Wahrheit, läßt die deutsche

Nationale und soziale Weltanschauung  [Carl Huter nicht Adolf Hitler, vergleiche DgM Nr. 1 bis 3]

 DgM 016 Titel inkl. Kopf

Den Weg frei, – sie hat den

Streit um Dogmen,

die liberalistisch-marxistische-Zeitepoche, beendet.

 

Damit ist jedes echte religiöse Bekenntnis und die Freiheit der Forschung sofern sie nicht dem germanischen Geist widerspricht,

im deutschen Reich heute frei und geschützt.

Das ist eine Kulturtat allerersten Ranges.

 

Denkwürdig ist die Rede des Reichsleiters Alfred Rosenberg über den „Kampf um die Weltanschauung“, gehalten vor führenden Persönlichkeiten des neuen Reiches am 22. Februar 1934.

Sie war ein Geistesfest.

Frei ist wieder der Germanengeist, – frei durch des Führers Machtwillen und seiner Mitkämpfer Mut und Kraft.

 

Was wahr, groß, heroisch, heilig, gut und schön ist,

entspricht dem Germanengeist,

alles andere ist seiner Wesensart, seinem Blut, fremd. –

 DgM 016 Phrenokopf

Dieses edle Blut ist es, das „in den Nerven zündet, den Sinn fürs Gute in der Welt, das mit dem Geist die Tat verbindet und lebt und liebt und stirbt als Held“.

„Der Menschenkenner“ ist zu beziehen durch Vertreter der Huterlehren, Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg, Postcheckkonto Nürnberg 18330.

 

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Für den Inhalt verantwortlich: B. v. Thurn, Schwaig bei Nürnberg

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg

 Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum

Copyright 1995-2008

  D The Gate MK 

 

 

12 Gedanken zu „DgM 016

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s