DgM 025

Der gute Menschenkenner 025 von 101

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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 Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

 DgM 016 Titel inkl. Kopf

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended, that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

 EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 HARMONIE MENSCHEN

 

Der gute Menschen-Kenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Januar 1935, Nr. 25

 

 DgM 025 Titel Teil DgM

SCHÖNHEITS-IDEALE

DER ANTIKEN KUNST

 DgM 025 GS Kaphammel Cover

Der Goldene Schnitt (hinzugefügt; Source: Kaphammel, 2001) 

DIE VENUS VON MILO

 DgM 025 GS Kaphammel Titel GS

GESICHTS- UND SEELENSTUDIEN

AN DEN HERRLICHEN KUNSTWERKEN

 DgM 025 GS Kaphammel Schmetterling blue

Erhebend und beglückend für das tägliche Leben

 DgM 025 Titel DgM

 DgM 025 Venus von Milo

Venus von Milo. (Beschreibung umseitig).

 

 

KNIENDE VENUS

 DgM 025 Kniende Venus

Diese weibliche Schönheit ist nach Körper-, Kopf- und Gesichtsbildung von solcher Vollendung, daß sie nächst der Venus von Milo und der medideischen Venus als die schönste angesehen werden muß.

 

Zu bewundern ist hier vor allem, wie der starre Stein gemeistert ist durch die so außerordentlich lebendige, lebenswahre Körperhaltung und Bewegung. Die Grazie, Anmut und Spannkraft, die darin liegt, kennzeichnet die ganze Herrlichkeit der Gestalt, die edle Haut und Größe der menschlichen Natur.

 DgM 025 GS Kaphammel Schmetterling blue

Aber auch an sich sind die Körperformen großartig proportioniert, dabei von edler Plastik und Rundung, kräftig und dennoch wieder zart, von großer Lieblichkeit, Reinheit und Schönheit, daß man unwillkürlich sagen muß, hier in diesem edlen, reinen Körper muß auch ein edler, reiner, tugendhafter Geist wohnen, der alle Pflichten des Lebens in Schönheit erfüllt und darüber hinaus noch Freude, Glück und Liebe spendet.

 

Das zeigt auch das edle Haupt, das diesen Körper krönt, das wunderbar fein modellierte Gesicht mit der langen schönen griechischen Nase und der klassischen Stirn, der sehr gut entwickelte Gehirn- und Schädelbau mit dem reichen, prachtvoll und natürlich gewellten Haar. Hier ist alles echt, alle ist köstliche, natürliche Schönheit, Hoheit und Seelengröße.

 DgM 025 Kniende Venus

Was hat nun der Künstler mit diesem seinem Werk bezweckt? Er will über das reale nüchterne Leben hinaus das Gemüt und die Seele erheben, den Sinn für die menschliche Schönheit, Lieblichkeit, Natürlichkeit und Erhabenheit wecken. Er will darüber hinaus die Menschen begeistern, den Idealismus und die Tugend zu pflegen, den Heroismus, die Ritterlichkeit und die Anspannung aller Kräfte, um alle menschlichen Verhältnisse und Einrichtungen vollkommener zu gestalten, würdig diesem Ideal der weiblichen Schönheit.

 

Wenn die edle Frau so in Gesundheit, Glück und Schönheit leben kann, Liebe und Freude spendet, dann fällt das wiederum auf den Mann zurück, er wächst daran empor, mutig und stark im Alltag des Lebens, das Ideal des Erhabenen und Schönen vor Augen, alles überwindend, das Leid beseitigend, der Schönheit und der Tugend, der Gesundheit und dem vollen Lebensglück in Freiheit und menschlicher Größe den Weg zu bereiten.

 

Das ist der Sinn dieses Bildwerkes und das hat der Künstler damit erstreben wollen. Daher sollen die großen Kunstwerke, – um über den Alltag hinaus zu erheben und zu beglücken und schöpferisch anzueifern, – jedermann zugänglich gemacht werden.

 

DgM 025 Apollo

APOLLO VON BELVEDERE

 DgM 025 Apollo sw

Heute nach Tausenden von Jahren rücken uns die Göttergestalten der alten Griechen, – sie waren nordischer Rasse, – so auch diese Göttergestalt des Altertums, wieder menschlich näher.

 

Auch unsere heutige Zeit sucht wieder nach hohen Vorbildern der Kunst um danach zu leben, sich daran empor zu bilden, Geist und Gemüt licht und frei und groß zu gestalten. Der Führer des deutschen Volkes selbst steht in unbegrenzter Hochachtung vor den Meisterwerken der Antike.

 

Feurig erregt blickt das Auge des Apollo, einen alle beherrschenden Geist menschlicher Klarheit, Schönheit und Vernunft verratend, der immer nur hinauszieht zu den lichten Höhen des Lebens. Welche Kühnheit, welche Freiheit und Erfassung aller nah- und fernliegenden Dinge Strahlt aus dieser breiten, hellen und lichten Stirn und aus dem bis in alle Einzelheiten vollendet durchgebildeten Gesicht.

 

Man betrachte nur dieses starke, männliche Kinn, den kraftvoll gespannten sehr schönen Mund, den plastischen Stirnansatz und die reine Zeichnung der Nasenform, um den unbestechlichen Charakter zu erkennen, – den herrlichen Gehirn- und Kopfbau, den kräftigen und grandiosen Bau des Halses, um sich eine Vorstellung davon zu machen, welch echter männlicher Geist, gepaart mit Kraft und Gesundheit diesem Haupte innewohnt.

 

Ein wunderbarer Glanz der Reinheit, Hoheit, Spannung und Strahlung liegt über und in dieser ganzen Form. Es ist heute keine unerreichbare Idealgestalt mehr, sondern sie tritt lebendig und lebenswahr vor uns, wenn wir die frischen Gestalten und leuchtenden Augen unserer heutigen ideal begeisterten Jugend sehen, wenn der Widerschein, dieser Ideale aus ihren Gesichtern strahlt. Dann glauben wir an unseres Volkes Zukunft, und daß mit dieser Jugend die höchsten Ideale auf dem Wege sind, in Wirklichkeit überzugehen und zu Tat und Leben zu erwachen.

 

Nun hören wir noch, was der große deutsche Volksgelehrte Carl Huter zu diesem Meisterwerk der Plastik sagt: Diese herrliche Gestalt hat schon so manchen Denker und Kunstforscher erfreut und begeistert, sodaß sie zum Mittelpunkt des männlichen Schönheitsideals gemacht worden ist. In der Tat kann man sich kaum eine höhere Schönheit, als wie im Apollo verkörpert ist, denken.

 DgM 025 Apollo

In der Kopfhaltung prägt sich der männliche Impuls aus, männliche Kraft und Stärke, Härte und Kühnheit gegenüber der anmutigen Weichheit und Zurückgezogenheit echter weiblicher Schönheit. Edel, ideal, froh und heiter, glücklich und gesund schaut diese Göttergestalt in die schöne Welt, um Schönes zu schaffen und Glück zu verbreiten, um die Menschen zu erheben durch eine ideale hoheitsvolle, göttliche Kunst. Das sind die Gedanken gewesen, die den Künstler bei Schaffung dieses Werkes geleitet haben, als er sich einen Gott der Schönheit im Geiste vorstellte, noch ehe er ihn in Ton und Marmor verwirklichte. Die Göttergestalt des Apollo ist heute noch der Grundpfeiler der idealen Kunst.

 DgM 025 Apollo Farbe

Ohne diese ideale Kunst ist das menschliche Gemüt nicht zu erheben zu jenen, alle Naturwahrheit übertreffenden Schönheiten und beseligenden Empfindungen, deren die menschliche Seele bedarf, soll sie nicht Gefahr gehen, zu versimpeln oder in hartem, oftmals häßlichem Daseinskampf zu verrohen und zu versinken ins Niedrige zurück. Die ideale Kunst ist das Brot des täglichen Lebens; sie jedermann zugänglich zu machen ist sowohl das Bestreben edler Fürsten als auch der christlichen Kirchen gewesen, und auch alle großen Pädagogen, Philosophen und wahren Menschenfreunde haben sich darum verdient gemacht.

 

 DgM 025 Venus von Milo

VENUS VON MILO (Aphrodite von Melos)

 DgM 025 Venus von Milo lila

Es ist die Göttin der Liebe, der Schönheit, der Anmut und des Reizes; sie ist für uns heute das ideale harmonische Bewegungs-Naturell. Allerdings in solcher Vollendung, daß dagegen alle Realitäten des Leben verblassen, denn wie ein Wunder der Schöpfung, aus höchster Liebe geboren, tritt die Gestalt hervor.

 

Quellend schön sind diese Gesichtsformen, dabei so lieblich und lebenswarm, daß man gar nicht anders kann, als das Weib zu verherrlichen und ihr Lob erklingen zu lassen. Das ist wahrhaftig die Göttin der Liebe, der Schöpferkraft im Menschen, jener Liebe und Schöpferkraft, die Huter als die höchste Kraft, die es im Weltall gibt, nachgewiesen hat. Eine wunderbare ewige Lebenskraft und Gesundheit liegt in dieser herrlichen Brust, am Halse, im Gesicht, an Auge, Nase, Stirn und Oberhaupt.

 

Hier liegt in allen Formen der Adel der Liebe, der wahren Menschlichkeit, der vollen Lebenskraft und Freude, der Erhabenheit über alle Schwächen und Unvollkommenheiten. Wahrlich, man zweifelt keinen Augenblick, daß sie mit Apollo in glücklichster Ehe leben und harmonieren würde, sich wunderbar einander ergänzend. Sie passen zueinander, wie von höherer Macht aus bestimmt, – diese beiden Götternaturen, welche doch in unserem heutigen Sinne nur menschliche und erreichbare Idealgestalten darstellen, – wird jeder nach seinem natürlichen Gefühl sagen müssen. Sie liegen sich gegenseitig, in paralleler Harmonie, das lehrt die Berechnung auf Grund der Naturellharmonielehre, denn auch Apollo liegt im idealen Bewegungs-Naturell. Wie die passenden Töne in der Musik, und die Farben in den herrlichsten Gemälden, so klingen sie zueinander in einer wunderbaren Lebensharmonie.

 DgM 025 Venus von Milo farbe

Wenn erst die Liebe als das höchste erkannt ist, als die geistig schöpferische Lebenskraft in allen Zellen, Nerven, Ganglionen und im Gehirn, was wird dann für ein wunderbares Menschengeschlecht erblühen, wenn bald die Ehe auf de?? Naturellharmonielehre und allem, was damit zusammenhängt, fest fundamentiert ist.

 

Die Liebe ist  das Höchste, die Naturellharmonie in der Ehe, der gute ?? Rasse, Temperament, Geschlechtston, Charakter, Bildung, Feingefühl und ?? scheidet für das Glück des Lebens und sicher eine hochbegabte, gesunde, ?? glückliche Nachkommenschaft. Erhaben über aller Alltäglichkeit, stehen die ?? herrlichen Götter-Gestalten vor uns, höchste menschliche Freiheit, Glück und ?? gepaart mit Kühnheit, Hoheit, Kraft, Liebe, Schönheit und Anmut verkörpernd.

 

Eine neue Zeit bricht an, das Dunkel des Lebens ist gelöst, das Geheimnis ?? bildung durch die höchste Liebeskraft enthüllt, eine lichte Zukunft beginnt sich auszubreiten, das Glück, das wir in diesen beiden Gestalten vor uns sehen ?? reichbar, geheiligt wird wieder das Liebesleben und die Schöpferkraft, die im ?? selbst tätig liegen, ein herrliches neues Menschengeschlecht beginnt seine ersten ?? zu tun. Was gigantisch die Alten in ihren erhabenen Göttergestalten vor ?? das wird Wirklichkeit und Wissenschaft. Handel und Wandel, Technik und die Kunst und Religion werden einzig und allein in den Dienst der Höherentwicklung des Menschen selbst gestellt, zu seinem Wohl und zu  seiner glücklichen Entfaltung.

 

Angesichts dieser hohen, in Jahrtausenden nicht übertroffenen Kunstwerke kann man gar nicht anders, als von dem Nahen auf das Fernliegende schließen. Wenn wir heute das praktisch zu verwirklichen vermögen, was einst die Alten mir ihren Göttergestalten als leuchtenden Vorbildern und doch für sie unerreichbar erstrebten, so wird über alle Zeiten hinweg der Ruhm der deutschen Wissenschaft erschallen, die das Gebiet ?? der Formen löste und die natürliche Rangordnung, Ergänzung und Harmonie der Geschlechter und der Persönlichkeiten darlegte. Alles Vergangene war nur ein Gleichnis für das große Kommende und Zukünftige.

DgM 025 GS Kaphammel

Goldenes Zeitalter (hinzugefügt; Quelle: Kaphammel)

 

DgM 025 Klystia 

KLYTIA

 

Carl Huter sagt über diese Büste folgendes: „Eine klassische Büste weiblicher Schönheit. Es ist das harmonische Naturell. Der Gesichtsausdruck atmet in der Form den Geist des feinen weiblichen Empfindens.

 

Das Haar ist in der Mitte gescheitelt und ziemlich tief in die Stirn gewachsen. Dieses galt im Altertum als ein Zeichen weiblicher Schönheit, da es die gespannte Energie der Geschlechts- und Zeugungsorgane verkörpern soll. (Das vordere Oberhaupt korrespondiert mit den Organen des unteren Hinterhauptes, Liebesachse).

 

Die obere Stirn- und Gehirnregion ist wohlgerundet, aber nicht sehr hoch gewölbt. Dieses ist vom Künstler absichtlich so gemacht, da er das Weib auf die Häuslichkeit, auf einen engeren Kreis der körperlichen und geistigen Tätigkeit gestellt haben will. Denn in der sehr hohen Stirn prägen sich die Anlagen aus, die Gegenwart vergessen zu können und für Vergangenheit und Zukunft, fern von Zeit und Raum dem Abstrakten zu leben, wie es der Dichter, Philosoph, Ethiker, Theologe und Rechts- und Staatsphilosoph muß.

 

Der Künstler, der dieses weibliche Schönheitsideal geschaffen hat, will das Weib in diesen, mehr dem Manne zukommenden Arbeitsgebieten nicht wissen, er beschränkte die Frau in ihre eigene Domäne durch die entsprechende Veranlagung.

 

Das Weib soll der Anmut und der Schönheit leben und für Annehmlichkeit und Lebensfreude wirken und sich mehr auf die Gegenwart und möglichst auf den nächsten Pflichtenkreis der Ehe, Familie und des Hauses beschränken. Das war der leitende Gedanke des Schöpfers dieses Werkes. –„

 DgM 025 KlystiaDgM 025 ApolloDgM 025 Venus von Milo

?? die Tragik wandelte, wie die Sage berichtet, auch im Leben dieses edlen ??Wesens. Sie soll die Geliebte des Apollo gewesen sein, – jedoch hat Apollo sie verlassen, – sie grämte sich zu Tode und wurde in eine Blume verwandelt. ?? Die Größe dieser Tragik ermessen? Sie steht im Gesicht. Wer will das Ge?? Dieser Sage lüften? Auch das steht im Gesicht. Die Venus von Milo hat die ?? kraft, die sich zu der Kraft des Apollo ergänzend neigt.

 

??tin ist an Feinempfinden der Venus überlegen, aber der Kraft des Apollo nicht gewachsen. Daher konnte er sich abwenden, denn keine Macht der Welt ist ??, die ewigen Gesetze der Harmonie, die zwischen den Geschlechtern ?? aufzuheben.

 

??ht in grenzenlosem Staunen gegenüber dieser Sage, der Übereinstimmung – ?? scheidenden Kluft und dem Wissen unserer heutigen Tage. –

 DgM 025 KlystiaDgM 025 Apollo

?? Klytia, – das weibliche Feinempfinden liegt so deutlich im Gesicht, – ist so ?? lieblich, daß man den Glauben an die Verwandlung in eine Blume, die die Sage berichtet, begreifen lernt.

 DgM 025 Klystia

Die Klytia hat sich abgefunden, sie lebt ihr stilles Glück weiter, – aber mit Wehmut gepaart, das steht im Gesicht. – Dort, wo der Lebensfluß in der Nasenform ausläuft, an den Weichteilen des unteren Nasenrückens, – man vergleiche damit die gleichen Teile der Nasenform bei der Venus, – also dort, wo Huter die Art der Erlebnisse verzeichnet, ist bei der Klytia die Form und das Gewebe stark und ungünstig verändert, – das innere Leben ist erschüttert.

DgM 025 KlystiaDgM 025 Venus von Milo

Klytia und Venus

 DgM 025 KlystiaDgM 025 Venus von Milo

Auch das hat der Künstler, der das Werk schuf, gewußt und hineingelegt, – staunend stehen wir vor Sage, bildender Kunst und der Wissenschaft, die das Geheimnis der lebendigen Formen entschleiert.

 

 

DgM 025 Paris

PARIS

 DgM 025 Paris Farbe

Huter sagte darüber: Paris war der griechischen Sage nach der schönste Jüngling, welcher der Aphrodite den goldenen Apfel überreichte.

 

Er wählte sich vor Macht, Weisheit und Königsruhm die Liebe und er erhielt darauf Helena, das schönste Weib.

 

Man beobachte das wonnige Gesicht, besonders um Mund und Kinnpartie und den träumerischen Blick. Die plastische Stirn und das edle Profil, die Nase, alles atmet Verschmelzung der seelischen mit der sinnlichen Liebe. Liebesseligkeit, Liebesglück ist der Grundzug dieses Wesens.

 DgM 025 Paris

Das untere Augenlid lagert voll und hoch gezogen auf dem schön hervortretenden Augapfel, das obere dacht sich nicht minder plastisch quellend über denselben. Diese genannten physiognomischen Zeichen des unteren Augenlides sind die der sinnlichen Liebestrunkenheit, die des oberen der geistigen Liebensseelengröße.

 DgM 025 Paris

Aber die Gestalt des Paris ist weichlich mit hohlen Schultern und schwächeren Brustansatz, in denen wohl die Liebe, aber nicht die Kraft wohnt. – Wie frei und kraftvoll ist dahingegen der Brust- und Schulteransatz des Apollo, wie männlich offen und klar das ganze Gewebe, der Blick und die Haltung. –

DgM 025 ParisDgM 025 Apollo

Paris und Apollo

 

Die Gestalt des Paris hat in der Tat etwas Süßliches und Schwächliches, sie ist nicht männlich genug möchte man sagen.

 DgM 025 Paris Farbe

Wohl liegt viel Impuls in den Formen, in der klassischen Nase mit dem schönen Stirnansatz und in dem vorspringenden Kinn. Jedoch wächst das Haar tiefer in die Stirn, in welcher nicht der kraftvolle, freie männliche Geist wohnt, und der Unterkiefer zeigt weniger die konstante Durchführungskraft.

 

Aber eine Geschmeidigkeit und Schönheit liegt über den Formen, obwohl sie von dem echten männlichen Schönheitsideal abweichen, und ein wunderbarer Schmelz zeichnet die Haut aus.

 DgM 025 Paris

Es ist ein ganz und gar anderer Typus, als das echte männliche Schönheitsideal. Daher berichtet auch die Sage von Handlungen des Paris, die abwegig von der Norm liegen. Seine Taten liegen nach einer ganz anderen Richtung, treffend kennzeichnet das der Mund, der nicht das edle Empfinden zeigt, die Haltung, die träumerisch in sich.

 DgM 025 Troy Film

Film Troya (hinzugefügt)

So kann man auch verstehen, daß er der Sage nach es fertig brachte, dem glücklichen Gatten Menelaos, der ihn gastfreundlich aufnahm, die Gattin, die schöne Helena, zu rauben, was zur Folge hatte, daß der Trojanische Krieg entbrannte.

DgM 025 Paris Helene Farbe

Helen and Paris, by Jacques-Louis David, 1788 (hinzugefügt)

Der Künstler hat damit sagen wollen, daß bei aller berückenden Schönheit man sich nicht täuschen lassen darf, daß dennoch die Gestalt von der besten männlichen Norm abweicht, und wenn sie Macht und Freiheit hat und nicht zur rechten Zeit richtig erkannt und bewertet wird, imstande ist, ganze Völker in Krieg und Tragik zu stürzen. Der Künstler hat sein Volk im Sinne der Menschenkenntnis belehren wollen. Er ist nicht verstanden worden. Bei aller sonstigen Höhe der Kultur hat den alten Griechen noch die höchste Weisheit gefehlt, die richtig anzuwendende Menschenkenntnis, um ewig fortschreitend diese Kultur zu erhalten.

 

Heute, nach jahrtausendlangem Fortschritt der Wissenschaft, hat der deutsche Volksgelehrte Carl Huter ein System der Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] in lebenslanger Geistesarbeit geschaffen, das den allerhöchsten Anforderungen genügt, welches, ein gewaltiges Wissen vereinigend, uns das Rüstzeug gibt, stetig fortschreitend Kultur, Natur und Mensch im Gleichlauf zur höchsten Entwicklung zu führen.

 

 

LAOKOON, EINE ERHABENE TRAGÖDIE

 DgM 025 Kopf Laokoon

Das Bild zeigt den Kopf des Laokoon, den höchsten körperlichen und seelischen Schmerz im Gesichtsausdruck.

 

Die Laokoongruppe ist das größte Meisterwerk der griechischen Plastik. Laokoon  war der Priester des Apollo. Als die Griechen, eine Kriegslist gebrauchend, sich zurückzogen und ein großes hölzernes Pferd zurückließen, glaubten die Trojaner, es sein ein Heiligtum der Athene. Der Priester Laokoon aber schleuderte seine Lanze gegen das Pferd und warnte seine Landsleute, daß es kein Heiligtum sei, sondern Feinde in seinem Innern berge.

XX

Trojanisches Pferd (hinzugefügt)

 

Die Tojaner zogen das Pferd trotzdem in ihre Stadt. In der Nacht entstiegen demselben die darin verborgenen Krieger, öffneten die Tore der Stadt und der Feind besiegte sie. Also wieder das alte Lied, man glaubt dem weisen Berater nicht und geht an der eigenen Naivität zugrunde. –

 DgM 025 Kopf Laokoon

Als Laokoon den Speer gegen das Pferd geworfen hatte, so berichtet die Sage, kamen auf Befehl der Pallas Athene, die den Griechen helfen wollte, zwei ungeheure Schlangen aus dem Meer von Tenades. Sie umwanden zuerst die beiden Söhne des Priesters und dann, als der Vater ihnen zur Hilfe eilte, auch diesen selbst und töteten alle drei. Das ist in der Laokoon-Gruppe bei Überwindung der schwierigsten Technik in bezug auf die körperliche und seelische Darstellung vollendet zum Ausdruck gebracht.

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Laokoon-Gruppe (hinzugefügt)

 

Wir können hier nicht bis in das Einzelne das Bild beschreiben, – es ist ein Meisterwerk des psycho-physiognomischen Geistes, – der Leser wolle es selbst bis in alle Einzelheiten daraufhin studieren.

 DgM 025 Kopf Laokoon

Man ermesse die Größe dieser Tragödie, – der unglückliche Vater weiß sein Volk, das er warnte und das ihm nicht glaubte, verloren, er vermag nicht einmal seinen Kindern zu helfen, denn er, der starke Mann, ist selbst auf dem Gipfelpunkt des eigenen Schmerzes angelangt. Es ist die höchste Todespein, ohne Erhebung über den sinnlichen Schmerz, – aber doch ist durch die Schönheit das Grauenvolle gemildert.

 DgM 025 Kopf Laokoon

Hier ist selbst in der tiefsten Tragik noch Schönheit. Im größten Schmerz des Körpers und der Seele behält das Gesicht dennoch den Ausdruck der erhabenen Seelengröße. Der große Künstler zeigt den Laokoon nicht schreiend und gestikulierend, sondern das Leid abwehrend, den Schmerz und das Schicksal würdig tragend. Eine göttliche Seele, die selbst noch im Untergang ganz diesen hohen Adel des heroischen Duldens aufgeprägt hat.

 DgM 025 Kopf Laokoon

Bei den Alten ist die Schönheit das höchste Gesetz gewesen. Der Künstler mußte die Stärke des Geistes eines Laokoons in sich fühlen, welche er seinem Marmor einprägte. Die großen Bildner Griechenlands waren Künstler und Weltweise in einer Person.

 

 DgM 025 Schmetterling Kaphammel

DER WAHRHEIT UND

DER SCHÖNHEIT DAS GANZE SEIN.

 

 

Die Kunstwerke,

welche hier beschrieben sind,

– es handelt sich um Abgüsse vom Original, –

haben folgende Preise:

1. Knieende Venus, 73 cm hoch             RM. 100,-

2. Venus von Milo, (Büste) 77 cm hoch       RM. 100,-

3. Apollo (Büste) 85 cm hoch             RM. 50,-

4. Klystia 68 cm hoch                          RM. 50,-

(dieselbe 45 cm hoch RM. 20,-)

5. Paris, 64 cm hoch                            RM. 40,-

6. Laokoon, (Büste) 71 cm hoch             RM. 50,-

 

Ferner ist zu beziehen

7 .Die harmonische Jesusgestalt

nach Thorwaldsen, 58 cm hoch          RM. 15,-

 

Diese plastischen Abgüsse erheben Anspruch auf einen wirklichen Kunstwert. Alabaster-Elfenbein limitiert und teils getönt.

 

Das Porto, resp. Die Fracht und die Verpackung wird zu den Selbstkosten extra berechnet.

 

Bestellungen sind direkt an den Verlag zu richten.

 

Sorge mit für das große

Winterhilfswerk

des deutschen Volkes!

 

 

 

MAN ACHTE AUF DIE ORIGINAL-HUTERLEHREN!

 

„Der Menschenkenner“ ist zu beziehen durch alle Vertreter der Huterlehren, Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg, Postcheckkonto Nürnberg 18330.

Bei Voreinsendung von R.M. 1.- und 20 Pfg. für Porto erfolgt jedesmalige Zusendung der nächsten 5 Nummern sofort nach Erscheinen.

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Für den Inhalt verantwortlich: B. v. Thurn, Schwaig bei Nürnberg

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg

Alleinauslieferung für die Tschechoslowakei: M. Geissler, Bodenbach a.d.E.

Auflage 5000 

 Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2008 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

 D The Gate MK

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