DgM 026

Der gute Menschenkenner 026 von 101

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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 Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
 

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended, that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

 EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 HARMONIE MENSCHEN

Der gute Menschenkenner

 

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Februar 1935, Nr. 26

 

WER IST TÜCHTIG IM

ERWERB ?

von Geld, Waren, Grundbesitz usw.

 

ARM ODER REICH -,

Dem einen fällt es schwer,

dem andern leicht –

 

WARUM

 

XX

 

Unser Erwerbsleben und das Seitenhaupt

 

Daß der Wunderbau des menschlichen Gehirns sich erst langsam mit der fortschreitenden Erkenntnis zu seiner heutigen Größe und Kompliziertheit entwickelt hat, ist eine feststehende Tatsache, ebenso aber auch, daß damit die allmähliche Veränderung unserer Erdenwelt in völligen Gleichlauf zu bringen ist.

 

Mathematisch genau läßt sich diese gleichlaufende Entwicklung feststellen.

 

1. Verfolgen wir auf Grund der Gehirnentwicklungslehre den Faserbau des Großhirns, so ergibt sich, daß die motorischen und sensiblen Nervenfasern, die im Rückenmark nebeneinander liegen, teils in das verlängerte Mark oder Mittelhirn, und teils in das Kleinhirn verlaufen, das über dem Nacken im unteren Hinterhaupt liegt.

 

2. Es tritt demnach am Rückenmarksende eine Arbeitsteilung ein, und zwar insofern, als die motorischen Nervenfasern, – welche die Körperbewegung vermitteln, – hauptsächlich im Kleinhirn verlaufen und dann gezwungen sind, ihre weitere Richtung zwischen dem Klein- und Mittelhirn nach dem oberen Hinterhaupt zu nehmen.

 

3. Folglich wird das Hinterhaupt zum Kraftspeicher für die Tat- und Bewegungsimpulse des Menschen, dargelegt im MenschenkennerNr. 19. Je zahlreicher nun diese Nervenfasern sind, um so stärker muß das Hinterhaupt werden; daher ist an einem stark ausgewölbten Hinterhaupt der tat- und arbeitsfleißige Mensch zu erkennen und am schwach und flach entwickelten Hinterhaupt der arbeitsschwache Mensch. Das ist durch eine lange Erfahrung als richtig bestätigt.

 

4. Das verlängerte Mark oder Mittelhirn, – das Hauptlebensgehirn, – wird durch den Verlauf der sensiblen Nervenfasern zum Kraftspeicher für die Empfindungsimpulse, sowie für die Anreize zur Atmung. Hier hat das Nervenleben seine Brennpunkte, es ist die Sammelstation aller Empfindungskräfte.

 

In geradliniger Fortsetzung enden die sensiblen Nervenfasern des Mittelhirns im oberen Großhirn und breiten sich daselbst kelchartig aus, den ganzen Oberkopf ausfüllend. Folglich muß im Oberhaupt der Sitz der höchsten und innigsten Gefühle, also des Gemütslebens des Menschen sein. Daher haben Menschen mit hohem und breitem, plastisch ausgewölbten Oberhaupt im normalen und gesunden Zustand ein reiches Gemütsleben, dagegen Menschen mit sehr niederem und flachem Schädel in der Anlage ein moralisch schwaches und gefühlloses Wesen.

 

5. Ist das Hinterhaupt die Region des Tatlebens, das Oberhaupt die Region der Gefühlskräfte, so bleibt kein anderer Weg mehr übrig, als das Schwergewicht des Verstandeslebens des Menschen entweder im Seiten- oder im Vorderhaupt zu suchen. Die Seh- und Riechnervenstränge liegen an der Basis des Vorderhirns, mit welchem Gesichts- und Geruchsorgane korrespondieren, – Die Erfahrung hat gelehrt, daß in der Stirnregion das Verstandesleben des Menschen liegt, was besonders auch bei Erkrankungen und Verletzungen des Vorderhirns festgestellt ist.

 

Schon die einfache Tatsache, daß blöde und verstandesschwache Menschen ein schwaches und verkümmertes Vorderhirn haben, große Forscher, Denker und Beobachter aber ein starkes Vorderhirn und folglich eine vortretende, breite, plastische und hohe Stirn, läßt es zur absoluten Gewißheit werden, daß in der Stirnregion das Verstandesleben zum Ausdruck kommt.

 

6. Nach aller mathematischen Berechung bleibt nun für das Wirtschafts- und Erwerbsleben nur noch das Seitenhaupt des Menschen übrig und es ergibt sich folgende Tatsache: Die drei Grundkräfte, Gefühl, Tatleben und Verstand, treten im Gehirn, im Seitenhaupt unmittelbar über dem Ohr, keilförmig zusammen, siehe Figur 1.

 

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Fig. 1. Schematische Darstellung zur Entwicklung und Bedeutung des Seitenhauptes. 1. Verstandeskräfte, 2. Gefühlskräfte, 3. Tat- und Bewegungsimpulse, 4. keilförmiger Spannungspol, 5. Seitenhaupt, 6. Nervenstränge des Rückenmarks.

 

Es muß also, je breiter und wuchtiger der Kopf über den Ohren ist, um so stärker hier die elementare Spannung sein. Spannung ist nun aber mechanisch und keine Verstandes- und Empfindungskraft. Daher müssen in der Querachse des Kopfes, also im Seitenhaupt, alle mechanischen Spannungen ihre Ansammlung finden. Die Ansammlungen von Kräften und Stoffen bewirken zunächst eine Spannungs- und Umfangsentwicklung des Seitenhauptes und gleichlaufend erwachen die Sammel-, Massen- und Besitztriebe. Ferner bewirken die Ansammlungen die geistige Impulsquelle zu Taten, die außerhalb des normal ruhigen Denkens, Tuns und Fühlens liegen, sie rufen die Impulskräfte zu Veränderungen hervor, d.h. zu solchen Taten, welche die Dinge oder Gegenstände verändern, – hier liegt der Arbeitstrieb, der Drang zum Verbessern, Impuls, Tempo, Komposition, usw. Damit offenbart sich eine wunderbare Planmäßigkeit und Ordnung in der Gehirnentwicklung.

 

Die Veränderungsenergie im Seitenhaupt ist ihrem Charakter nach mit der Elektrizität verwandt, – die sich stets quer zur magnetischen Richtachse stellt, welche die Langformen bildet, (Carl Huters Kraftrichtungsordnung [Näheres diesbezüglich unter www.chza.deKräfte“]). Die Elektrizität verursacht die Breitformen.

 

Daher äußert sich auch in der Breitenachse des Kopfes, in den Ohrregionen, die geistigen Funktionen, welche Verwandtschaft mit der Elektrizität haben, wie beispielsweise der Kampf-, Zerstörungs- und Verschlagenheitssinn. – Wir sehen, die Kraftrichtungsordnung kommt am Haupte des Menschen zur vollendeten Entfaltung. Es ist jene Ordnung der Kräfte und Stoffe, die Huter in der anorganischen Substanz, sowie in der Zelle und in allen Pflanzen- und Tierlebewesen nachwies, die hier auch im menschlichen Körper-, Kopf- und Gehirnbau zum Ausdruck kommt und welche im ganzen Weltall richtungsgebend ist. Nach der gleichen mathematischen Ordnung baut sich auch das ganze geistige Leben auf.

 

7. Aus dieser Ordnung des Gehirnaufbaues folgt: a) Wird der mechanische Anspannungstrieb und somit der Veränderungssinn in der Ohrregion vom Verstand geleitet, – vortretende Stirn, – so wird er die Quelle zu Forschungen auf anderen als den bisherigen Gebieten oder mit anderen als den bisherigen Methoden.

b) Ist das Gefühlsleben vorherrschend, starker Oberkopf, – so treibt der Ansammlungs-, Spannungs- und Veränderungstrieb zur Reform der bestehenden Religions-, Rechts- oder Staatsideen und Einrichtungen.

c) Ist das Tatleben vorherrschend, – starker Hinterkopf, – so neigt ein Mensch mit sehr langer Querachse von Ohr zu Ohr, – Breitschädel -, zu solcher Arbeit, welche die Dinge der Umwelt stark verändert.

d) Sind aber im Menschen die Gefühlstriebe sehr schwach, oder herrscht eine egoistische Leidenschaft vor, oder ist der Körper mit Selbstgiften überhäuft, oder ist die ganze organische Anlage disharmonisch, so äußert sich dieser Trieb der Veränderung und Anspannung in verbrecherischen Taten, durch mutwillige Zerstörung von Tier- und Menschenleben und von allem Guten und Harmonischen.

 

Bild 2 zeigt drei stark disharmonische Menschen in der Karrikatur, bei denen die widerspruchsvollen Formen andeuten, daß die ganze organische Anlage in Unordnung gekommen ist. Man studiere diese Gesichter, Hals- und Schädelformen, sowie den Gesichtsausdruck und man wird die starke Disharmonie erkennen.

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Bild 2 Die stark disharmonische verkommene Menschen in der Karrikatur.

Diese drei Russen aus der Zeit vor dem Kriege haben soeben beschlossen, daß sie dem Staat dadurch helfen wollen, daß sie täglich zwei Flaschen Wutki mehr trinken, damit der Staat mehr Steuern einnimmt und Geld zum Kriegführen bekommt. Es besteht in diesem Falle hier eine disharmonische Gesamtanlage unter Leitung einer abnormen Leidenschaft und Idee.

 

Es sind hier also die Richtlinien aufgezeigt, wie das Seitenhaupt mit dem Hinter-, Ober– und Vorderhaupt, sowie mit der sonstigen Gesamtanlage zu beobachten und in Verbindung zu bringen ist. So ist aller mathematischen Berechnung und psychologischen Erfahrung nach die Hauptrichtung der Gehirnentwicklung kurz gekennzeichnet.

 

Daß nun im Einzelnen im menschlichen Seitenhaupt die Organe nicht plan- und ziellos durcheinander liegen, leuchtet bei der staunenswerten Ordnung, die in der Natur und im menschlichen Körperbau liegt, ohne weiteres ein. Auch hier gibt die Entwicklung und Erfahrung sofort Klarheit, – es besteht ein vollendeter Gleichlauf zwischen Außenwelt und innerer körperlicher Organisation.

 

Der Leser betrachte zu unserm Thema Das SeitenhauptBild 3, den Schimpansen, eine höhere Affenart.

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Bild 3. Der Schimpanse. (Aufnahme aus dem Bildarchiv des zoologischen Gartens Berlin, aus Meinert „Ursprung der Menschheit“).

 

Direkt über und neben dem Ohr und nach der Schläfe zu, wo die Organe für das Nahrungs-, Ruhe- und Schlafbedürfnis liegen, sowie das Tempo und die Impulsart, tätig zu sein, ist die Breitenachse des Schädels ziemlich stark, in guter Plastik und Spannung, ebenso auch nach dem Hinterhaupt zu, wo der Wehr- und Geheimsinn liegt, der Sinn den Besitz des jeweiligen Aufenthaltsortes zu wahren.

 

Darüber hinaus kann bei dem Schimpansen von einem eigentlichen Seitenhaupt, wie es dem heutigen Menschen zukommt, noch nicht die Rede sein, denn der Schädel ist viel zu flach und niedrig. Das Tier lebt von der Hand in den Mund, es sammelt nur ganz primitive Vorräte an, benutzt wohl auch schon harte Früchte als Wurfgeschosse, bricht Zweige ab und baut sich ein Nachtlager, aber damit hört auch die Befriedigung der Lebensbedürfnisse so ziemlich auf. –

 

Man betrachte nun das oben rechts stehende Bild des Uraustraliers, die heute noch lebende niederste Menschenrasse.

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Bild 4. Typus eines Ur-Australiers nach einer Photographie.

 

Hier hat sich der Schädel schon bedeutend gehoben und das Seitenhaupt ist höher und plastischer geworden; aber es ist schmal und grob gemeißelt, ganz wie der übrige Schädelbau, das Gesicht und der Körperbau.

 

Die Not hat den Menschen erfinderisch gemacht, – und wie man sagt, ihn auch beten gelehrt, womit sich auch das Seitenhaupt weiterentwickelte. Kampf ums Dasein sagt Darwin,Zuchtwahl lehrte Lamarck, brachte den Menschen zur Entwicklung.

 

Beides stimmt nur zum Teil, die ganze Wahrheit lehrt uns auch hier der Schädel- und Gehirnbau: Der Schädel des Ur-Australiers ist bedeutend gehoben, das  Gemüt, das Gefühl, ist reicher geworden, wenn auch noch grob und schwer. (Der Affe mit seinem niedern Schädel ist geblieben, was er war, ist in der Entwicklung nicht weiter gekommen und wird aussterben).

Im Kampf ums Dasein, wenn schlechte Zeiten kamen, besonders in den höheren Breitengraden, wenn Eis und Schnee herrschten, mußte der Urmensch, umgeben von Gefahren, hart hungern und frieren.

 

Er lernte es, sich Vorräte an Nahrung zu schaffen, sich zu bekleiden, er suchte Schutz in Höhlen und baute sich Hütten, er formte sich gefährliche Waffen, erfand Werkzeuge usw. usw. Damit gleichlaufend bildeten sich neue Gehirnorgane, Stirn und Schädel hoben sich, und auch das Seitenhaupt trat mehr und mehr hervor, gewann an Plastik und Spannkraft. Schritt um Schritt mit der fortschreitenden Entwicklung und Veränderung der Außenwelt bildeten sich die Gehirnorgane und formte sich der Schädelbau, das Gesicht und der Körper.

 

Danach wird die fortlaufende Vervollkommnung des Gehirnbaues und die Bedeutung der Schädelform des Menschen unserem Verständnis greifbar nahe gerückt. – In ähnlicher Weise wie den Aufbau des Seitenhauptes lehrte Carl Huter die Entwicklung der Stirn, des Hinter- und Oberhauptes. –

 

Es gab für den Urmenschen auch glückliche Zeiten, die Natur kam ihm entgegen und bot ihm zeitweise alles in Hülle und Fülle. Er wurde friedlicher und glücklicher, sein Gefühl entwickelte sich. Er träumte in hellen Mondnächten von Glück, Liebe und größerer Macht, – er lernte die Naturgewalten fürchten, die hellen Gestirne und die Sonne anbeten und in unerklärlichem Drange die eigenen Schöpfungs- und Zeugungsorgane heiligen. Er suchte das schönste Weibchen und kämpfte um den Besitz desselben, er setzte für die Gefährtin und ihre Jungen sein Leben ein. Er entwickelte den Heroismus, die ersten Tugenden und den Idealsinn, er glaubte an sich selbst und an seine höhere Bestimmung, er lernt sich schmücken, verschönerte seine Behausung, er fühlte seine Macht, er lernte herrschen, sorgte für Gerechtigkeit und schuf sich, wenn auch zunächst nur primitiv, bereits einen religiösen Kultus.

 

Daher ist auch das Oberhaupt, die Stirn schon bedeutend gehoben. Dieses Höhere, Göttliche, der Idealsinn, über sich hinaus Höheres und Besseres zu schaffen und zu zeugen als da ist, das Heiligkeitsgefühl im primitiven Menschen ist es gewesen, das ihn aus dem tierischen Zustand erhoben hat, das ihn zum Herrn der Erde machte und bis zur heutigen Entwicklung reifen ließ.

 

Gleichlaufend entwickelten sich Gehirn- und Schädelbau. Das lehrte Huter im Gegensatz zu Lamarck, Darwin und Häckel.

 

Der Kampf ums Dasein machte den Menschen wohl klug, raffiniert und auch hart, aber erst der Ideal- und Heiligkeitssinn des ewigen und unvergänglichen eigenen Wertes hat ihn vorwärts und aufwärts gebracht und zu dem gemacht, was er heute ist.

 

Im untersten Seitenhaupt liegen naturgemäß die ersten Organe, um das eigene Leben zu erhalten, für das Nötigste zu sorgen, für Nahrung, Kleidung, Werkzeuge, Wohnung usw. – Weiter nach oben hin liegen dann systematisch geordnet die Organe, den Besitz zu erhalten und zu mehren, den eigenen Wert zu erhöhen, das Leben zu erleichtern, für immer größere und schönere Kultur und höhere Ideale und Lebenswerte zu sorgen, für Gerechtigkeit und Schönheit, die entsprechenden Güter anzusammeln, die einen dauernden Kulturwert in sich tragen. Das ist die Wahrheit über die Gehirnentwicklung und die Bedeutung des Seitenhauptes.

 

Mancher sich recht klug dünkende moderne Mensch, der im rohen, harten  Daseinskampf abgestumpft und raffiniert geworden ist und den Sinn für das höhere Ideale verloren hat, der ist in der Entwicklung trotz aller realen Intelligenz unter den Urmenschen der Tertiärzeit zurückgesunken, denn dieser baute sich bereits Steintempel, heiligte die Zeugungsorgane und trieb einen höheren Kultus.

 

Nun betrachte  man Bild 4a

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Bild 4a. Schematische Darstellung des plastisch stark entwickelten unteren Seitenhauptes, – siehe bei 1, – starke Querachse des Kopfes, wogegen die Region 2 und 3 stark abfällt, flach und schmal entwickelt ist. Entsprechend stark wie die Region 1 des Seitenhauptes ist auch die untere Stirnbildung und damit das reale, objektive Denkleben. Ebenso stark ist aber auch das mit Region 1 korrespondierende untere und mittlere Hinterhaupt mit seiner mathematischen körperlichen Arbeitskraft und entsprechend die Sorge für Beruf, Familie, Freundeskreis, Nachkommenschaft usw.

 

Ein solcher Mensch, wie ihn Bild 4a zeigt, hat also einen außerordentlich gut entwickelten praktischen Erwerbssinn für die realen lebensnotwendigen Güter. Er rechnet auch mit den kleinsten Werten, er erwirbt die realen Güter energisch und mit Kraft, er setzt sich dafür ein und spannt sich stark an. Ihm zu sagen, daß er erwerben soll, ist nicht nötig, denn er sorgt schon aus natürlicher Anlage von selbst dafür. Ja, im Kampf des Lebens, im Erwerb der realen Güter, kann er sogar leicht rücksichtslos werden, weil, wie leicht ersichtlich ist, die obere 2. und 3. Region des Seitenhauptes, in welchen die Organe für die Ethik in der Wirtschaftlichkeit arbeiten, viel zu schwach sind.

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Bild 5 Ein Photo aus dem Leben

 

Bild 5, ein Photo aus dem Leben, zeigt uns ebenfalls recht deutlich die starke Entwicklung der unteren Region des Seitenhauptes. Daher sorgt dieser Mann auch aus seiner natürlichen Anlage heraus, sehr gut für den praktischen Erwerb und er ist eifrig bemüht, lebensnotwendige Güter anzusammeln. Er ist also, wie man sagt, kaufmännisch gut veranlagt.

 

Da der mittlere und obere Seitenkopf auch schon gute Anfänge zeigt, sucht er aber innerhalb dieser Veranlagung noch sein Wissen zu bereichern und er zeigt demgemäß Interesse für höhere Lebensgüter, besonders wenn sie Aussicht auf eine praktische Verwertung bieten, aber doch lange nicht so stark, wie für die realen Lebensgüter. Zu beachten ist hier allerdings noch, daß die obere Stirn ziemlich stark zurücksteht.

 

Dabei ist die übrige Gesamtanlage, man betrachte die Augen, die längere deutsche Nase, den weichen menschenfreundlichen Mund und das gerundete Kinn, das nicht üble Ohr, auch eine gute zu nennen. Es kommt nun auf die äußeren Umstände und Beeinflussungen an, welche Anlage am Ende Siegerin des Lebens bleibt, denn leicht kann immer wieder die sehr starke Erwerbsanlage der Region 1 den Ausschlag geben.

 

So gut wie diese starke Erwerbsanlage an sich ist, so ist es doch schwer, sie stets in guten Grenzen zu halten. Die Anlage darf vom ethischen Standpunkt niemals allein die Führung haben, sie soll vielmehr im Dienste der höheren und höchsten Lebenswerte stehen. Die Natur ist weise, sie lehrt uns sprechend, natürlich und einfach an unseren eigenen Lebensformen – ganz wie von selbst die richtige Lebensmoral, – nur muß man der Sprache der Natur etwas Verständnis entgegenbringen.

 

Man muß also zunächst einmal ganz einfach, natürlich und unbefangen vergleichend die Schädelformen so betrachten, wie sie wirklich sind und daraus seine Schlüsse ziehen. Man hat dann ein Bild über die entsprechende Organveranlagung.

 

Normalerweise genügt das, – aber nicht für alle Fälle, denn die Gesamtanlage kann z.B. disharmonisch, oder irgendwie sonst in Unordnung geraten sein, es kann eine Anlage auch geübt oder vernachlässigt sein usw. Das erkennt man zunächst einmal an der Spannung und Strahlung der entsprechenden Gehirn- und Schädelteile, dann aber auch an Augen und Gesichtsausdruck, jedoch können wir an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, es sei nur deutlich hervorgehoben.

 

Das Gegenstück

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Bild 6. Schwaches unteres Seitenhaupt.

 

Bild 6 ist ebenfalls aus dem Leben gegriffen. Der Leser betrachte dasselbe ganz unbefangen.

 

Die linke Kopfseite, rechts vom Beschauer, ist über dem Ohr, dort wo die besprochene erste Region des Seitenhauptes liegt, schwach, flach und wie matt, dagegen ist die 2. und 3. Region des Seitenhauptes stark und plastisch ausgewölbt. Ebenso die Stirn, diese ist in der unteren Region schwächer und die Nasenwurzel, – zwischen beiden Augen, ist eng.

 

Infolgedessen sorgt er für den Erwerb des Notwendigsten nur schwach, es fällt ihm sehr schwer und meist erst, wenn die Not kommt, sorgt er dafür.

 

Er wird auch dabei unruhig, fast nervös, siehe die enge Nasenwurzel und die schwächere untere Stirn, sowie den Gesamtausdruck.

 

Sein Sinn richtet sich, siehe die 2. und 3. Region des Seitenhauptes, auf den Erwerb und die Pflege der höheren und idealen Lebensgüter. Nun steht er, bei einer guten Gesamtanlage, – man betrachte das gut gebildete Gesicht und das Ohr, es liegt Kraft in den Formen, – mitten im realen nüchternen Kampf des Lebens. Ist es da ein Wunder, daß trotz dieser guten Anlage und seiner Jugendkraft die Mundwinkel hängend werden, und der Ausdruck die harte Anspannung und vielfache Enttäuschung zeigt?

 

Nein, durchaus nicht. Der Erwerbssinn für die realen Güter ist Grundlage des Lebens, erst wenn man materielle Mittel hat, kann man die eigene Freiheit bewahren und die höheren Lebensgüter pflegen. Daher sorge jeder für das Lebensnotwendige, aber niemand gehe darin zu weit, – und stelle dann alles in den Dienst des Höheren. Das ist die richtige wirtschaftliche Moral.

 

Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Das braucht man diesem Manne nicht zu lehren, denn Gesicht und Schädelbau verkörpern das lebendig. Im Gegenteil, er geht im Gemeinnutz zu weit und ist im Eigennutz, um bei diesen Worten zu bleiben, zu schwach veranlagt.

 

Wenn dieser Mann Geld hat, gibt er es ganz nach seiner Anlage und dem Schädelbau für Wissenszwecke und für höhere Dinge des Lebens aus, wenn ihn auch selbst das Nötigste fehlt. Er opfert sich auch leichter, sorgt für sich zu wenig und es fällt ihm auch schwer, wenn nicht glückliche Umstände hinzukommen, für sein Heim, Familie und Angehörige mitzusorgen, – falls dabei auch noch das untere Hinterhaupt schwach ist, – obwohl er sonst alles für sie tut, der praktische Erwerb gelingt ihm nicht.

 

Hier ist die Menschenkenntnis gut, noch ehe ihn das Leben bitter zwingt, kann man ihn auf diese seine schwache Veranlagung aufmerksam machen, dann fällt es ihm wie Schuppen von den Augen und es ist ihm mit einem Mal geholfen. Er kann die schwache Anlage beachten, sie üben und stärken, ohne die bittersten Erfahrungen durchzumachen. (Ich kannte einen Herrn, der auch diese Veranlagung hatte, derselbe sah nach der Devise „Kapital sei Diebstahl“, den Erwerb als ein Unrecht an und hatte beschlossen, darauf zu verzichten und Proletarier zu bleiben. Das war 1907. Carl Huter sagte zu ihm: Sie können ihre Ideale nur fördern, wenn Sie lernen zu erwerben, sonst bleiben Sie in Abhängigkeit von den erwerbstüchtigen Menschen. Der Mann sah das ein und ihm war für das ganze Leben geholfen).

 

 

Die 2. Region des Seitenhauptes.

 

In der mittleren Region des Seitenhauptes arbeiten die Organe, welche zwischen unterem und oberem Seitenhaupt vermitteln, hier liegen die Gehirnzentren für die ausgleichende wirtschaftliche Ökonomie. Ähnlich so dient die mittlere Stirn mit dem verbindenden, spekulativen und schlußfolgernden Denken der Vermittlung zwischen Ober- und Unterstirn. Ebenso ist das mittlere Hinterhaupt, wo sich die Organe der Körpergewandheit und Geschicklichkeit konzentrieren, Vermittler zwischen unterem und oberem Hinterhaupt. Das ist natürlich bei der Beurteilung des Seitenhauptes mit inbetracht zu ziehen.

 

Der Urzeitmensch hatte diesen Teil des Seitenhauptes noch so gut wie gar nicht entwickelt, er befriedigte nur den augenblicklichen Hunger und die momentanen Lebensanforderungen.

 

Aber mit der Zeit wurden die Lebenserhaltungsfragen immer vielseitiger und ausgedehnter. Der Wunsch das Leben zu erleichtern, es bequemer, angenehmer, schöner und aussichtsreicher zu gestalten, fand kein Ende mehr. Immer mehr Waren und Gebrauchsgegenstände wurden produziert. Handel und Wandel wurde vielseitiger und nahm einen ungeahnten Umfang an. Daß sich damit gleichlaufend die Erkenntnisorgane im Gehirn entwickelten, ist so natürlich wie selbstverständlich, – damit vervollkommnete sich allmählich die 2. Region des Seitenhauptes.

 

Zur Erleichterung des Tauschhandels erfand man das Geld und Geld regiert die Welt. Mit recht viel Geld konnte man umsomehr Waren einkaufen und die Konkurrenz überbieten. Der Gelderwerbssinn liegt daher in der 2. Region des Seitenhauptes und zwar nach der Stirn, dem spekulativen Denken zu. (Für manchen Menschen ist leider der Gelderwerbssinn alles geworden, – und damit hat er dann seine übrige gute Entfaltung im Leben abgeschnitten).

 

Aber der Gelderwerbssinn allein genügte bald nicht mehr, es mußte  daneben noch ein mehr oder weniger großes Wissen angesammelt werden, Wissen in wirtschaftlichen, realen und geistigen Dingen, Wissen über Waren und Güterkenntnisse, um mit Geld und Wissensmacht zugleich den Erfolg festzuhalten.

 

Die Organe, um Wissenskapital anzusammeln und zu vermitteln, liegen daher, – da ja jedes Ding in der Welt seinen Raum beansprucht, – oberhalb des Gelderwerbssinnes.

 

Der Handel mit Gütern und Waren erforderte weiterhin Warenkenntnis, die Organe dafür bildeten sich weiter nach der Mitte des Seitenhauptes zu, hier liegt die Sachen- und Besitzliebe, – also auch hierzu war Liebe erforderlich, und tatsächlich, ohne Liebe kann der Mensch keinen Finger rühren, kommt er nicht vorwärts.

 

Ferner mußten die Waren und Güter ausgetauscht werden, dazu waren alle erdenklichen Transportmittel nötig, ferner Lagerhäuser, Fabrikanlagen, Verwaltungsgebäude, Plantagen, Grundbesitz usw. Ja, damit in Verbindung war ein gewisser Geheimhaltungssinn nötig und auch ein Streben nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Die Organe hierfür lagerten sich in dieser Region nach dem Hinterhaupt zu, wo die Anlagen für konzentrierte Arbeitsteilung, Berufstüchtigkeit und Tatkraft lokalisiert sind. So lernen wir die allmähliche Entwicklung der geistigen Fähigkeiten verstehen, den Gehirnaufbau und die Bedeutung der Schädelformen. Es herrscht eine wunderbare Zweckmäßigkeit in der Natur, wie schon gesagt, ein vollendeter Gleichlauf zwischen Innen- und Außenwelt. – Nun betrachten wir Bild 7.

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Bild 7. Schematische Darstellung der starken Entwicklung des mittleren Seitenhauptes und gleichlaufend der mittleren Stirn und des oberen und mittleren Hinterhauptes, letzteres ist natürlich hier nicht zu sehen. Die schattierte Fläche deutet an, wie Seitenhaupt und Stirn in noch höherer Ausbildung zu denken und auch bereits bei vielen Menschen heute mehr oder weniger stark tatsächlich vorhanden sind.

 

Bild 7. Das hier abgebildete Seitenhaupt mit der starken 1. und 2. Region zeigt einen Menschen, der eine sehr gute Veranlagung für den Geld- und Wissenserwerb, für den Ein- und Verkauf von Waren und Gütern hat, für Handel, Wandel und Verkehr, – also den tüchtigen Kaufmann, den Kaufmann aus angeborener Veranlagung.

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Bild 8 Der tüchtige Kaufmann.

 

Um das an einem Bild aus dem Leben praktisch vor Augen zu sehen, betrachte man das Photo Nr. 8. Hier finden wir den in der 1. und 2. Region breit und plastisch entwickelten Seitenkopf, die enorme Anspannungsfähigkeit in der breiten Querachse des Kopfes und auch eine vorzüglichen plastischen Übergang vom Seitenhaupt zu den Schläfen und zur unteren und mittleren Stirn. Das oberste Seitenhaupt zeigt auch schon gute Anfänge.

 

Dabei ist das Gewebe des Gesichts hell, licht und frei, voller Spannungs- und Strahlungskraft, wodurch allein schon die Aufgewecktheit und Intelligenz in diesen Dingen zum Ausdruck kommt. Es ist der Kaufmann aus guter angeborener Anlage heraus, der unter einigermaßen guten Bedingungen es unter Umständen ohne Kapital aus eigner Kraft und Tüchtigkeit zu etwas bringt, der ein blühendes Unternehmen und Handelsindustrie aufrichten kann und auch in diesem Falle tatsächlich aufgerichtet hat.

 

 

Der schwache Erwerbssinn.

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Bild 9. Der schwache Erwerbssinn.

 

Bild 9, aus dem Leben, zeigt das schwache und flach entwickelte Seitenhaupt, das kaufmännische Erwerbsleben tritt also durchaus nicht in den Vordergrund. Die Querachse des Kopfes ist nicht breit.

 

Aber die Natur gibt und nimmt, – es ist das Bewegungs-Naturell, – und sie hat insofern eine Ausgleich geschaffen, als das obere Hinterhaupt stark entwickelt ist und mithin das Persönlichkeitsstreben. Auch ist die Beobachtung und Auffassung, sie die Plastik der Stirn unmittelbar über den Augen, sehr gut. Ferner ist das Auge sehr lebensfrisch und zeigt Freude am Beobachten, auch ist die Nasenform und der Übergang zur Stirn sehr gut entwickelt, mithin der Formensinn und die Charakterfestigkeit.

 

Er arbeitet in Betrieben, die erwerbstüchtige Menschen geschaffen und ausgebaut haben.

 

Oft ist eine Anlage schwach, eine andere dafür stark betont. Daher ist die Menschenkenntnis notwendig, um das zu erkennen, – führen und leiten soll nach Möglichkeit der Mensch, der eine allseitig gute Entwicklung hat.

 

 

Die 3. Region des Seitenhauptes.

 

Wenn wir und so die Vielseitigkeit des Erwerbslebens vor Augen halten, die Großartigkeit der Warenerzeugnis und unsere Güterkultur, so erkennen wir sofort, daß daraus eine verfeinerte Lebensart und Gesittung, eine vertiefte ethische und ästhetische Geistesbildung hervorgehen mußte.

 

Diese höhere verfeinerte Lebensart hat bei uns besonders der frühere hohe Adel gepflegt, die Ritterlichkeit und Geistesaristokratie.

 

Die Anlage und Neigung dafür umspannt in seiner Plastik und Schönheit den Übergang von der 2. zur 3. Region des Seitenhauptes.

 

Unsere Kultur schuf die großartigsten und vielseitigsten Pflegestätten für alle möglichen Kulturgüter der Menschheit, als da sind, wissenschaftliche Institute, Museen, Kunstgalerien und schließlich auch unsere Kirchen zur Pflege und Erhaltung des allerhöchsten geistigen Wissensbesitzes. Erwerbstüchtige reiche Menschen mit hohem obersten Seitenhaupt und einer entsprechenden übrigen Gesamtveranlagung haben durch edle Stiftungen noch stets diese höchsten Kulturgüter gefördert.

 

Für diese arbeitet vornehmlich die mittlere Region des obersten Seitenhauptes, siehe die symbolischen Einzeichnungen des Bildes am Kopfe dieser Zeitung.

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Die Symbole des Seitenhauptes. Beschreibung im Text.

 

Aber auch die Rechtspflege und Rechtswissenschaft fand damit einhergehend eine ungeheure Erweiterung. Sicherung der Kultur, Recht und Gerechtigkeit ist ihre Aufgabe.

 

Die Organe hierfür arbeiten im obersten Teil des Seitenhauptes nach dem obersten Hinterhaupt zu, allwo die Organe für die Erhöhung der eigenen Persönlichkeit liegen.

 

Nach vorne zu, zu obersten Stirn, im obersten Vorderhaupt, im breitplastischen Übergang von Stirn und Seitenhaupt liegen die Organe, um allen Menschen das Beste zu geben durch Herzensgüte, eine umfassende Weisheit und Weltphilosophie.

 

Denn hier in der Feinplastik der obersten Stirn liegen die Organe, die mit dem innersten Fein- und Hellfühlen Verbindung haben.

 

So ist und wird alles Erlebte, alle vergangene und gegenwärtige Kultur durch die Pflege der höchsten Geisteswissenschaft gekrönt. Die wunderbare Ordnung im Gehirnaufbau und die Bedeutung der Form wird uns so greifbar und verständlich an Hand des Entwicklungsgeschehens der tatsächlichen Lebensverhältnisse, der Anatomie, Physiologie und Psychologie.

 

Nun betrachte man Bild 10.

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Bild 10. Heinricht Schliemann, der große Deutsche, der schon als Kind von den Wundern des Altertums träumte und sich vornahm, die Ruinen von Troja auszugraben.

 

Hinter dem Ladentisch als Kaufmannslehrling fing er an, sparte, kämpfte und wurde Großkaufmann. Aber aller Gelderwerb war ihm und seiner treuen Gattin nur Mittel zum Zweck. Als reicher Mann lernte er noch die griechische Sprache, und als 46jähriger durchsuchte er die endlose Wüste. Verlacht und verhöhnt von den Fachgelehrten, die verächtlich auf den Laien herabsahen, setzt er 1871 bei Hissalik den Spaten an, 30 Meter tief findet er die sagenhafte Burg des Priamas und den prunkvollen Schatz. Sein Traum ist erfüllt. –

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Nun betrachte man auf Grund dieser Lehren die Breite und Plastik des Kopfbaues, das bis zur 3. Region plastisch aufgebaute Seitenhaupt, das durchleuchtete Gesicht, um all das lebendig zu verstehen, was hier gesagt wurde. Das Bild sagt alles, kein Wort der Erklärung ist mehr nötig.

 

Es illustriert die Lehren über das Seitenhaupt auf Grund der Carl Huterschen Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], einer echten deutschen Volkswissenschaft, die noch verkannt und wenig verstanden um ihre Anerkennung ringt.

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Das Seitenhaupt nach der Psycho-Physiognomik Carl Huters.

 

 

GUTACHTEN

Der Reichsstelle zur Förderungt des deutschen Schrifttums in Berlin.

Die Dreitypenlehre Carl Huters (1880-1912) in Vergleich zu den drei Körperbautypen Prof. Dr. med. Kretschmers (1921-1929) von Amandus Kupfer, Verlag der Original-Huter-Werke in Schwaig bei Nürnberg.

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Cover (hinzugefügt)

 

Der Schüler des psycho-physiognomischen Forschers Carl Huter verteidigt in dieser Schrift seinen Meister gegen die Unterstellung, daß dessen Naturellehre identische sei mit der Temperamentslehre französischer Psychologen älterer Zeit. Der Beweis für die Priorität der Huterschen Findungen ist hier durchaus gelungen.

Als Beispiel für die übliche Nichtachtung zünftiger Gelehrter auch den größten Leistungen des Nichtakademikers gegenüber ist die kleine Schrift sehr lesenswert.

F.d.R.  i.A.  Dr. B. Payr.

 

 

 

 

 

 

 

 

DER WAHRHEIT UND

DER SCHÖNHEIT DAS GANZE SEIN.

 

 

Opfere für das große

Winterhilfswerk

des deutschen Volkes!

 

 

 

MAN ACHTE AUF DIE ORIGINAL-HUTERLEHREN!

 

„Der Menschenkenner“ ist zu beziehen durch alle Vertreter der Huterlehren, Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg, Postcheckkonto Nürnberg 18330.

Bei Voreinsendung von R.M. 1.- und 20 Pfg. für Porto erfolgt jedesmalige Zusendung der nächsten 5 Nummern sofort nach Erscheinen.

 

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Für den Inhalt verantwortlich: B. v. Thurn, Schwaig bei Nürnberg

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg

Alleinauslieferung für die Tschechoslowakei: M. Geissler, Bodenbach a.d.E.

Auflage 5000

 Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2008 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

 D The Gate MK  

 

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