DgM 027

Der gute Menschenkenner 027 von 101

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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 Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
 

 

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended, that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

 EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 HARMONIE MENSCHEN

DER GUTE MENSCHENKENNER

 

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© März 1935, Nr. 27

 

WIE BEURTEILT MAN

EIN BILD!

LEHRREICHE STUDIEN AUS DEM LEBEN

WAS JEDER WISSEN SOLLTE

WER BAUT AUF UND WER VERNEINT?

 

WIR LERNEN RICHTIG SEHEN

Seitenhaupt und Erwerbsanlage

 

 

XX

 

Praktische Studien über das Seitenhaupt.

 

In Nr. 26, der vorigen Nummer des Menschenkenner“, hatten wir die geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Beweise für die durch Huter gegebene charakterologische Deutung des Seitenhauptes erbracht.

 

Diese zu wiederholen ist daher nicht nötig, und wir können, daran anschließend, zu weiteren praktischen Studien übergehen.

 

Diese Studien geben einen Begriff davon, wie außerordentlich wichtig das Seitenhaupt des Menschen für das gesamte Geistesleben ist, es ist der wirtschaftliche Wertmesser.

 

Erst auf dieser Grundlage erscheint uns die Deutung der Schädelform und der geistigen Veranlagung des Menschen so außerordentlich lebenswahr und greifbar verständlich nahe gerückt. Wir sind auf einen Kernpunkt dieser deutschen Neu-Phrenologie gestoßen.

 

Wenn wir wissen, daß die An- und Ausspannungsenergie, die zur Veränderung der Dinge führt und die Erwerbs- und Besitztriebe nach sich zieht, in den Gehirnpartien über den Ohren ihren Spannungspol findet und sich von hier aus auf das ganze Seitenhaupt fortpflanzt, dann erst wird uns die Bedeutung des Seitenhauptes für das Gesamtbild der Persönlichkeit klar.

 

Es folgt daraus eine ganz neue Schädel-, Augen- und Gesichtsausdruckslehre, welche die nunmehr 130 Jahre alte Gallsche Phrenologie weit, weit hinter sich läßt [Stand 1935]. Eine richtige Arbeit deutschen Forschergeistes, die aus dem Volke kommt, liegt hier zugrunde. Mit Hilfe der nachfolgenden Studien erbringen wir weitere praktische Beweise. Das im Text Gesagte suche man genauestens an dem jeweilig beschriebenen Bilde zu erkennen.

 

Bild 1, Adolf von Menzel, ist eine sehr gute Zeichnung und verdeutlicht so recht das gewaltig breite und hohe Oberhaupt mit dem seitlich breiten und in seiner Plastik ausgewölbten oberen Seitenhaupt.

XX

Bild 1. Adolf von Menzel,

berühmter Zeichner und Maler, gest. 1905.

 

Wenn man ganz genau hinsieht, so erkennt man die enorme Anspannung, die im plastischen Übergang des gesamten Seitenhauptes zur Stirn liegt. Es ist das technische Geschick, die Komposition, das Tempo und die gespannte Gefühlsart für künstlerisches Schaffen, was hier zum Ausdruck kommt.

 

Dabei ist das Auge wie gestochen, es hat den ausgesprochen scharf beobachtenden Blick, und ebenso ist die Beobachtung in den Gehirnzentren direkt über den Augen stärkstens konzentriert.

 

Der Mund spricht gestaltende Empfindungskraft, auch wohl gelegentlich Barschheit und Abweisen jeder Schmeichelei. Das Gewebe im Gesicht ist weich und eindrucksvoll, dabei sind aber die Gesichtszüge und die Kopfhaltung voller Energie.

 

Das Gesicht ist im Verhältnis zum gewaltigen Schädelbau nur klein und zart, es ist das Empfindungs-Naturell mit besonderem Toncharaktertypus. Menzel war bekannt als die kleine Exzellenz“.

 

Mit der Bartumrahmung hat das Gesicht einen etwas strengen aber guten allväterlichen Ausdruck.

 

Dieser geniale Maler und Zeichner mit dem sehr hohen Ober- und Seitenhaupt hat den Sinn und das Verständnis für historische Ereignisse, für den Geistesadel, für verfeinerte Lebensart und Kultur. Berühmt sind u.a. seine geschichtlichen Darstellungen aus dem Leben Friedrichs des Großen, z.B. die Tafelrunde“, das Flötenkonzert usw.

 XX

(hinzugefügt) 

 

Ein zarter Körper, aber ein großer Geist. Mit gewaltiger Anspannung seiner Arbeitsenergie, mit gewissenhaftestem Fleiß (hinteres oberes Seitenhaupt) schuf er seine Werke, die einzig darstehend in der lebendigen Schilderung sind, um einem höheren Kulturzweck  zu dienen, um anzuspornen, das Leben schöner und freudiger zu gestalten und neue Lebenswerte zu schaffen.

 

 

XX

Bild 2. Tüchtig im praktischen Erwerb.

 

Bild 2. Dieser Kopf macht einen respektablen, ruhigen, sauberen, vernünftigen und gesunden Eindruck.

 

Das Gesicht ist hübsch voll gerundet, wir haben also in der Hauptsache das Ernährungs-Naturell vor uns, aber wie die etwas verfeinerte Form zeigt, mit einem gewissen äußeren Schliff und Lebensklugheit gepaart.

Die Naturellanlage beeinflußt die Gehirnentwicklung und den Charakter und das muß man natürlich, was ja auch leicht ist, mit in Betracht ziehen.

 

Uns interessiert zu unserem Thema ganz besonders der Bau des Seitenhauptes, der eine ruhige Form zeigt, wie man sie oft im Leben antrifft. Über den Ohren ist die Querachse des Kopfes breit und läuft dann nach oben ziemlich gleichmäßig abfallend zu. Der Übergang vom Seitenhaupt zur Stirn ist in guter Plastik und Spannkraft. Die 1. und untere 2. Region des Seitenhauptes ist am stärksten entwickelt. Es ist das also der heutige reale erwerbstüchtige Gegenwartsmensch. Besonders im Erwerb des Lebensnotwendigsten ist er tüchtig, z.B. als Gastwirt, praktischer Kaufmann und Unternehmer und besonders in der Lebensmittelbranche, der es vorzüglich versteht, gut einzukaufen und auch zu verkaufen, sparsam zu wirtschaften und zu materiellem Erfolg zu kommen.

 

In dieser Hinsicht hat er einen sicheren Instinkt, gerade das zu unternehmen und zwar mit diplomatischem Geschick, was praktisch richtig ist und etwas einbringt. Mit zunehmendem Wohlstand schafft er sich dann alles nach und nach seiner Anlage (Ernährungs-Naturell) entsprechend an, was äußerlich notwendig ist und auch den Wohlstand in die Erscheinung treten läßt. Wir haben also den praktischen, bürgerlichen Erwerbsmenschen vor uns, der das Wirtschaftsleben fördert und aus der Anlage und Klugheit auch das Angenehme des Lebens. Dabei ist das Oberhaupt hoch, aber gegenüber dem unteren Teil des Schädels bedeutend schwächer, und so ist er auch für das Religiöse, so weit es äußerlich sein muß.

 

Das Ideale und Höhere des Lebens, das was den inneren Menschen ausmacht, steht zurück, er zieht es soweit in Betracht, als es nach Maßgabe seiner Umgebung als notwendig erscheint, er hat wie das Seitenhaupt deutlich zeigt, vollauf mit dem Erwerb zu tun und all dem, was damit zusammenhängt, darin ist er tüchtig und vorbildlich.

 

Im Verkehrt mit seinen Geschäftsfreunden und Kunden ist er verbindlich, geschäftlich klug, bieder und auch freundlich (Mundpartie und Barttracht), aber den höheren Dingen des Lebens steht er fern und fördert sie aus eigener Initiative nicht.

 

 

XX

Bild 3. Der niedere Stirn- und Kopfbau.

 

Bei Bild 3 sehen wir im Verhältnis zu dem langen breitknochigen und harten Gesicht einen sehr niedrigen Stirn- und Kopfbau, der gegenüber den Bildern 1 und 2 fast wie degeneriert erscheint.

XX

Bilder 1 bis 3.

 

Trotzdem gibt die eiserne harte Energie, die im Gesicht liegt, dem kleinen Gehirn sehr viel Spannkraft. Diese richtet sich auf das reale nüchterne Verstandes- und Erwerbsleben, auf Äußerlichkeiten, wobei das Gefühls-, das höhere Geistes- und warme Vernunftleben fast gänzlich zurücktritt.

 

Von Ohr zu Ohr, in dem unteren Seitenhaupt, siehe die punktierte Linie, und im plastischen Übergang zur schmalen Stirn liegt die Hauptkraft. Es ist die Anspannungskraft zum niederen Erwerbsleben und der damit verbundenen rohen Arbeitstätigkeit. Er möchte alles haben und besitzen, Höheres gibt er dafür nicht.

 

Es ist das reale, nüchterne, harte Tat- und Bewegungs-Naturell.

 

Auffallend ist der bannende, beeinflussende, fast hypnotische Blick. Dabei sind die starken Augenbrauen zusammengewachsen und ungleich, sie deuten auf große Leidenschaftlichkeit im Erwerb und im rohen Genußleben (vergleiche die Mundpartie).

 

Betrachtet man dazu das buschige, dichte Haar des niederen Schädels, die breiten ungleichen Jochbeine, den harten Kiefer und knochig großen Gesichtsflächen, die eigentümliche grobe Schwere, die im Gewebe liegt, und den Gesamtausdruck, so kommt man zu dem Schluß, daß hier eine Mischung mit jüdischem Blut vorliegt.

 

Dadurch wird das Rohe und Niedere, die Unentwicklung und Disharmonie verständlich, sie ist auf ungesunde Zeugung und Entwicklung zurückzuführen. Wenn dieser Mensch auf sich selbst gestellt durch Arbeit die Dinge verändert, so kann von einem Aufbau im kulturellen Sinne nicht die Rede sein.

 

 

XX

Bild 4. Das Bewegungs- und Empfindungs-Naturell mit Disharmonie.

 

Bild 4 zeigt das länglich magere Gesicht mit dem vorspringenden Kinn, der ziemlich hohen, breiten Stirn und dem mäßig stark ausgewölbten Seitenhaupt.

 

Mit dem beweglichen Geist und tatkräftigen Körper kann sich dieser Mann gut in Pädagogik, Literatur, Theater, Film, Buchhandel, Zeitungswesen usw. betätigen, insbesondere da das Seitenhaupt im mittleren und oberen Teil ziemlich gut ausgewölbt ist.

 

Allerdings ist auch die elektrische Anspannungs-Energie sehr stark, was an den fast quer abstehenden Ohren leicht zu erkennen ist. Das übt natürlich auf die Geistesanlagen einen ungünstigen Einfluß aus und ist als sehr wichtig mit in Betracht zu ziehen.

 

Leicht wird hier die Unruhe, die innere Erregung, die Verneinung, Kritik und Oppositionslust, die Durchbrechung der Harmonie und Zersplitterung zu stark. Es liegen also große innere Gegensätze vor, welche die zu starke elektrische Energie hervorbringt, die leicht zu starker Einseitigkeit, Lieblosigkeit, Härte und Ungerechtigkeit führen.

 

Bei genauerem Hinsehen fällt die Ungleichheit der Augenpartien auf und ein entwertender Zug um Nase und Mund, die elektrische Energie ist also stark zur Auswirkung gekommen.

 

Das sollte hier gezeigt werden. Die Schädelform allein, welche nur die geistigen Anlagen zeigt, reicht zur Beurteilung der Gesamtpersönlichkeit nicht aus, sondern die Kräfte selbst, die in den Formen liegen, müssen mit berücksichtigt werden. [Hutersche Neu-Phrenologie und Hutersche Kraftrichtungsordnung]

 

Die nun etwa 130 Jahre [heute etwa 200 Jahre] alte Gallsche Schädelkunde oder Phenologie [Stand 1935] hat mit diesen und manchen anderen Faktoren noch nicht gerechnet. Trotz dieser Mängel hat sie dennoch großen Wert. [Anmerkung Timm: Vergleiche Neu-Phrenologie von Carl Huter in seinem Hauptwerk unter www.chza.de „Hauptwerk“ und zur Huterschen KraftrichtungsentwicklungsordnungKräfte“.]

 

Interessant ist, daß z.B. in England die Gallsche Phrenologie nicht in den Ruf der Lächerlichkeit verfallen ist. Im Gegenteil, man hat sie hier besonders in den hohen und höchsten Kreisen eifrig gepflegt und praktisch angewandt.

 

Den Nutzen hat das ganze Volk gehabt, hier liegen die verborgenen Impulse seiner Weltmachtstellung, die sich im Laufe der Jahre bei großen Situationen momentweise oft offenbarten.

 

Heute ist durch die wissenschaftliche Forschung bewiesen, daß Gall trotz vieler Mängel, die seiner Phrenologie anhafteten, im Prinzip recht gehabt hat. Gall war der bedeutendste Gehirn-Anatom und Physiologe, und erst durch die Huterschen Forschungen ist die Gallsche Phrenologie weit überholt worden.

 

 

XX

Bild 5. Der Zwiespalt in der Natur.

 

Bild 5. Ein breiter Kopf mit stark ausgewölbtem Seitenhaupt, also guten Anlagen im wirtschaftlichen Erwerbsleben und starker Anspannungskraft. Direkt über dem Ohr, wo die Triebe zur Lebenserhaltung liegen und die Widersetzlichkeit, ist die Anspannung schwächer.

 

Dagegen ist die elektrische Ausspannungsenergie außerordentlich stark, das zeigen die durch diese Kraft quer und mit Spannkraft vom Kopfe abgetriebenen Ohren.

Daher neigt er zu sehr starker momentaner inner Aufregung und Unruhe, zu starker Verneinung, Kritik und Opposition, und leicht kann der Drang zur Veränderung der Dinge, welcher die Spannung im Seitenhaupt begleitet, zu stark werden.

 

Das überträgt sich auf das Denkleben der Stirn und so sehen wir auch hier die Unruhe, besonders über den Augen und an der Nasenwurzel. Das Auge ist aufmerksam, klar konzentriert, dabei aber im Blick fast wie nervös und stechend.

 

Der Charakter der kurzen, unten etwas hochgehenden Nase beherrscht die Anlagen, welche durch die zu starke Elektrizität bedingt sind, nicht stetig und gänzlich.

 

Die an sich weichen und milden Geistes- und Lebensstrahlen sind stark vermischt mit harten elektrischen Spannungs- und Entladungsenergien. Daher hat auch das Auge und Gewebe eine harten und kalten Unterton, daher die Neigung zur inneren Aufregung, momentanen Verneinung auch in geistigen Dingen.

 

Obwohl der Mund mehr Wärme und Formenreinheit zeigt, entsprechend der inneren Empfänglichkeit für Schönes und Genuß, überwiegt doch die elektrische Spannungsenergie. Es ist das Empfindungs-Naturell mit starker Disharmonie, ein Gegenstück des ruhigen Aufbaues, wie ihn Bild 2 zeigt

XX

Bild 5 und 2.

 

Alle gute Energie des Seitenhauptes und der breiten Stirn wird durch die elektrische Spannungsenergie durchbrochen, welche zu sehr starken Entladungen, Einseitigkeiten und großen Härten führen kann.

 

Charakterbildung, Selbstbeherrschung und strenge Selbstzucht ist hier am Platze.

 

Ohne Kenntnis der inneren Lebenskräfte, welche die Formen bauen und in denselben ständig wirksam sind, täuscht in solchen Fällen die Schädelform an sich über den wahren Charakter. Daher sind Schädelmessungen zum Zwecke der Charakterdeutung ohne diese und noch andere Erkenntnisse wissenschaftlich unkorrekt. [Anmerkung Timm: Carl Huter hat nie Schädelmessungen, wie beispielsweise die Nazis, durchgeführt. Näheres in Hutersche Neu-Phrenologie und Hutersche Kraftrichtungsordnung]

 

 

XX

Bild 6. Einseitig stark ausgewölbter Erwerbs- und Habsinn.

 

Bild 6 zeigt in der Mitte des Seitenhauptes eine stark plastische und gespannte Auswölbung.

 

Das hier der Gelderwerbs-, der Hab-, Sachen- und Eigentumssinn liegt, so ist die Anspannung nach dieser Richtung so stark, daß sie, – genau wie es die Form zeigt, – aus dem Gleichgewicht fällt (das Gleichgewicht finden wir bei Bild 2 in dem ruhigen ansteigenden Seitenhaupt) und Charakter, Willen und Handlung demgemäß beeinflussen kann.

XX

Bild 6 und 2.

 

Der Mann kann daher im Geld- und Sachenerwerb leicht einseitig werden, sogar rücksichtslos und über das gute Ziel hinausgehen, sich über die stete soziale Verbindlichkeit hinwegsetzen, falls er sich nicht in seiner Charakterbildung beherrscht, was natürlich schwer ist. Wie diese Beherrschung ist und welche Richtung sie hat, zeigt Auge, Gesicht und Grundtypus.

 

Das Gesicht ist streng und breithart, dabei doch lang, – wir haben das Bewegungs-Naturell vor uns, das wiederum die Charakter- und Geistesanlagen grundlegend beeinflußt.

 

Das Auge ist durchaus nüchtern und real, ebenso auch ganz sprechend der Mund mit den heruntergezogenen Winkeln. Die Nase zeigt Willenstetigkeit und die Ohren sind zum Teil abstehend und disharmonisch.

 

Hier steht die eiserne Willenskraft, die rücksichtslose Durchführung und Strenge im Dienste des realen praktischen nüchternen Lebens und Erwerbs.

 

Demgegenüber steht das Gefühl, das Ideale, das Höhere und Höchste gänzlich zurück, es ist gleichsam wie entwertet und das  Reale ist überwertet.

 

Dieser Mann muß also unter strengen Gesetzen stehen und in Schach gehalten werden, damit er die soziale Verbindlichkeit bewahrt. Mit Liebe und Güte allein ist nichts getan, da er diese als Schwäche ansieht und verachtet.

 

XX

Bild 7. Eine lehrreiche Studie.

 

Bild 7 zeigt zunächst eine an sich gute Schädelbildung, auch das übrige Gesicht und der Körperbau war entsprechend.

 

Der Mann war Verwalter, fleißig und gewissenhaft, – siehe die gute Ausbildung des Seitenhauptes nach dem Hinterhaupt zu, wo auch der Umgang mit Naturprodukten und deren Verwaltung sich ausprägt.

 

Was aber besonders auffällt, das sind die scharfen Ecken, die zu beiden Seiten des Seitenhauptes liegen, wo die Sachenliebe, der Gelderwerbs- und Eigentumssinn zum Ausdruck kommen. So scharf diese Ecken sind, so scharf eckig, aus der guten Norm fallend, kann dieser Mann, falls er sich nicht genügend beherrscht, in diesbezüglichen Dingen werden.

 

Soweit ging alles gut. Man betrachte noch das Oberhaupt, wo das moralische Gemütsleben liegt, es ist ziemlich hoch und gut gebildet, aber doch etwas flach und nicht plastisch genug ausgewölbt.

 

Nun heiratete der Mann eine sehr lebens- und genußfreudige Frau, die schöne Kleider liebte, Gesellschaft und Vergnügen. Er kam damit unter einen anderen und sehr starken Einfluß und damit kam die Anlage, welche die starken Ecken zeigen, zum Durchbruch.

 

Das Gehalt reichte für die Ansprüche, die nunmehr an ihn gestellt wurden, nicht mehr aus, und er nahm, da er die Kasse verwaltete, was er benötigte und auch noch etwas mehr, was nicht sein Eigentum war.

 

Er konnte das Fehlende aber nicht wieder ersetzen und bevor die Kassenrevision kam, mußte bisher schon dreimal die ganze Familie einspringen, um das Schlimmste zu verhüten.

 

Daran ersieht man, wie gut es wäre, wenn der Mensch sich selbst und seine ungünstigen Anlagen kennt, um sich energisch beherrschen zu lernen, den Charakter zu festigen und zu bilden, damit er in der Auswirkung einer ungünstigen Anlage dieser nicht zum Opfer fällt.

 

Sonst hatte der Mann im allgemeinen eine wirklich gute Veranlagung. Gesetzt nun aber den Fall, es kommt zu diesen starken Ecken, dort wo der Erwerbssinn liegt, noch eine weitere disharmonische Charakterrichtung und ungünstige Veranlagung hinzu, dann wirkt sich das auch ohne fremden Einfluß verderblich aus. Bei den großen internationalen Hochstaplern und Dieben finden wir diese Ecken, – wir bezeichnen sie dann als Diebesecken, – meist in Verbindung mit mehr oder minder großer Disharmonie.

 

XX

Bild 8. Körperschwäche.

 

Bild 8. Dieser Mann mit dem hohen Stirnbau hat einen im unteren und mittleren Teil nur sehr mäßig starken Seitenkopf, die beste Plastik befindet sich im oberen Teil desselben. Diesen Stirn- und Schädelbau findet man bei guten Dienern und mittleren Beamten.

 

Trotzdem kann man in diesem Falle die guten Anlagen des oberen Stirn- und Seitenhauptes nicht entsprechend voll bewerten und zwar aus folgenden Gründen:

 

1. Man beachte die tiefen Schatten über den beiden oberen Augenlidern, sie deuten auf Schwächung der körperlichen Kraft, das gleiche zeigt auch das schlaffe Gewebe am Kinn und das teigige, faltige Gewebe unterm Kinn.

 

Ferner ist die Partie der Wangen von den Augen abwärts, wo die Reserve-Stoffe und –kräfte sich zeigen, von mattem, brüchigem Gewebe. Das Auge sitzt müde und haltlos und hat nicht den kraftvollen Ausdruck, der einem solchen Oberbau der Stirn entspräche.

 

Vor allem ist die Partie des Mundes stark verformt, das deutet auf ein inneres Leiden der Ernährungs- und Verdauungsorgane. Unser Mann ist krank, resp. Körperlich geschwächt.

 

Das alles wirkt natürlich entscheidend auf die Gehirnorgane und so sehen wir auch, daß die Haare auf dem hohen Bau des Oberhauptes dünn und kraftlose sind, als fehle es an inneren Stoffen und Kräften, um sie richtig zu ernähren.

 

2. Bei alledem ist auch die elektrische Energie zu stark, das sehen wir an den querabstehenden Ohren, die im oberen Teil hängend sind, ferner an den sehr breiten Jochbeinen und auch an dem breiten Kinn. Zudem ist die Entfernung von der Nasenspitze zur Kinngrenze sehr groß.

 

Das ist Disharmonie, sie durchbricht die gute Anlage des oberen Stirnbaues, führt zur Verneinung des Guten, zur Zersplitterung, die den ruhigen Aufbau stört, und zu schnellem Verbrauch der schwachen Kräfte.

 

Das alles hebt die ursprünglich gute Anlage des hohen Stirnbaues zum großen Teil auf und durchkreuzt sie. Alle guten Anlagen waren wie umsonst, und entsprechend war das Leben dieses Mannes, es ist nicht das daraus geworden, was hätte sein können, die Disharmonie hat, siehe auch die Nasenform (Charakter), am Ende den Sieg davon getragen.

 

XX

Bild 9. Der Kaufmann aus Anlage.

 

Bei Bild 9 fällt sofort der im unteren und mittleren Teil breit und plastisch ausgewölbte Seitenkopf auf.

 

Es ist die starke kaufmännische Erwerbsanlage, die der Leser hier recht deutlich erkennen kann.

 

Das Seitenhaupt geht dabei in guter Plastik zur Stirn über, dem Verstandesleben. Sehr ruhig ist die Nasenwurzel gebaut, breit nach beiden Seiten, wo der Form-, Gestalt-, Raum- und Gewichtssinn liegt.

 

Der Kopf ist breit, es ist das Ernährungs-Naturell, aber das Bewegungsleben ist gut betont, denn das Kinn ist lang und der Unterkieferbogen seitlich breit, Kraft, Ausdauer und starke Durchführung verratend.

 

Dabei ist der Mund gut geformt, voll Lebens- und Genußfreude. Die Oberlippe zeigt Menschenfreundlichkeit und Zuvorkommenheit, die Wölbung unter der Unterlippe gute Lebensart. Das lebhafte Auge mit den hochgewölbten Brauen zeigt Aufmerksamkeit und Wortgewandtheit.

 

Auch das Ohr ist gut geformt, mäßig abstehend, daher hat er wohl die starke Anspannungsenergie, wie das breit ausgewölbte Seitenhaupt zeigt, bei einer mäßigen und beherrschten elektrischen Ausspannungsenergie.

 

Er möchte recht viel besitzen, verdienen und das Leben so recht genießen. Das wird ihm auch bei seiner kaufmännischen Befähigung zweifellos gelingen. Später wird er dann seiner Anlage gemäß recht rund und korpulent werden und eine Frau im Ernährungs- und Empfindungs-Naturell würde gut zu ihm passen.

 

Allerdings ist das obere Seitenhaupt schwächer, und aus sich selbst fördert er höhere Lebensgüter nicht, aber die Frau in dem genannten Naturell könnte ihn dazu anregen.

 

Die Menschen mit hohem und niederem Seitenhaupt sollen sich wirtschaftlich einander ergänzen, führen sollen nach Möglichkeit die ersteren.

 

 

Gutachten

Reichsstelle zur Förderung des

Deutschen Schrifttums 22.1.1935

CARL HUTER

Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis

Spezial-Verlag für Carl Huters Psycho-Physiognomik von

Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg. 1930 (4. Aufl.)

 

„Volkstümliche Darstellung meines Systems der wissenschaftlichen Psycho-Physiognomik“ nennt der Verfasser seine Arbeit im Untertitel und fügt diesem noch hinzu: Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenausdruckskunde.

 

Das mit vielen zweckhaften und in die Lehren des Forschers lichtvoll einführenden Illustrationen ausgestaltete Buch gibt eine klare Anschauung von der scharfen Beobachtungsgabe und der großartigen Denkarbeit des Verfassers.

 

Schon seine Auffassung von der Entstehung des Lebens überhaupt und insbesondere des Menschen zeichnet sich durch große Selbständigkeit aus. Sie lehnt sowohl die kirchlich-dogmatische Schöpfungslehre wie die rein materialistische Darstellung der modernen Wissenschaft ab und gibt doch sozusagen durch die Annahme geistbelebter Materie eine bestechende Synthese von beiden.

 

Aus der von Huter zuerst als Urkraft geannten Empfindungskraft und ihren nachgewiesenen Strahlen entwickelt er dann seine bekannte Naturelltypenlehre, die auf der primären Dreiteilung: Ernährungs-, Bewegungs- und Empfindungs-Naturell mit mehreren Unterteilungen fußt.

 

Die wissenschaftlichen und aus der Praxis geschöpften Begründungen sind tief und überzeugend.

 

In dieser Hinsicht muß dem Werke Carl Huters eine große Bedeutung als Ergänzungsmaterial für die Rassenforschung und als Führer durch das Leben zugebilligt werden; wenn man auch gerade vom rassischen Standpunkte aus einige allzu kosmopolitischen und pazifistisch gefaßte Ausblicke in die weitere Weltgestaltung ablehnen muß.

 

Diese positive Beurteilung soll lediglich soviel besagen, daß die besondere Betrachtungsweise Huters eine Anregung für die weitere Erforschung des Problems der Persönlichkeit und der Rasse ist, eine Festlegung auf Einzelheiten oder eine Entscheidung über spezielle Auffassungen kann damit heute noch nicht verbunden werden.

F.d.R. i.A. Dr. B. Payr.

Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums.

 

Gutachten         10.1.35

Der Reichsstelle zur Förderung des

Deutschen Schrifttums in Berlin.

 

Die Dreitypenlehre Carl Huters (1880-1912) im Vergleich zu den drei Körperbautypen Prof. Dr. med. Kretschmer (1921-1929) von Amandus Kupfer, Verlag der Original-Huter-Werke in Schwaig bei Nürnberg.

 

Der Schüler des psycho-physiognomischen Forschers Carl Huter verteidigt in dieser Schrift seinen Meister gegen die Unterstellung, daß dessen Naturellehre identisch sei mit der Temperamentslehre französischer Psychologen älterer Zeit. Der Beweis für die Priorität der Huterschen Findungen ist hier durchaus gelungen.

 

Als Beispiel für die übliche Nichtachtung zünftiger Gelehrter auch den größten Leistungen des Nichtakademikers gegenüber ist die kleine Schrift sehr lesenswert.

F.d.R. i.A. Dr. B. Payr.

 

XX

Der Verein „Helioda“

In Winterthur in der Schweiz

Hielt sein Stiftungsfest. Von nah und fern waren die Huterfreunde gekommen, die Veranstaltungen dauerten 4 Tage, es herrschte die größte Liebe und Begeisterung.

 

 

5 Vorträge über

Menschenkenntnis

Carl Huters weltberühmte Dreitypenlehre,

Tat-, Gemüts- und Verstandesmenschen.

 

1.Vortrag: Charakter und Persönlichkeit

2.Vortrag: Erziehung und Beruf

3.Vortrag: Lebensweise und Krankheitsbehandlung

4.Vortrag: Harmonielehre, glückliche Ehen

5.Vortrag: Vererbung, Völkerlehre, Rasse,

                  Temperament, Naturell, Impuls

Sämtliche Vorträge mit großen Bildern und

Praktischen beweisführenden Experimenten.

 

Nicht nur der Herausgeber dieser Zeitschrift,

sondern auch andere Redner sind jahrelang in

der Charakter- und Persönlichkeitsforschung

geschult, sie bieten Gewähr, daß diese

echte deutsche Volksforschung,

so unmittelbar, wie sie aus dem Volke entsprungen

ist, auch rein und unverfälscht dargeboten wird.

Anfragen an den Verlag erbeten.

 

 

DER UNTERSCHIED VON RASSE

UND NATURELL.

 

Der deutsche Volksforscher Carl Huter lehrte auf Grund genauer Untersuchungen, daß die von ihm entdeckten Naturelle als Untertypen in jeder Rasse auftreten.

 

Um ein sehr eindrucksvolles Beispiel dafür zu geben, bringen wir hier drei Bilder aus Negertypen des schwarzen Erdteiles“, Verlag Ernst Bredt in Leipzig, 1930 zum Abdruck.

XX

Bild 1. Negerin im Empfindungs-Naturell.

 

XX

Bild 2. Neger im Bewegungs-Naturell.

 

XX

Bild 3. Negerin im Ernährungs-Naturell.

 

Wir sehen hier recht klar und deutlich die bekannten drei grundverschiedenen Naturelltypen 1. den zart- und feingliedrigen, 2. den lang- und hartförmigen, 3. den breitfleischigen Typus, die der gleichen Rasse angehören, es sind Neger.

 

Daß es Neger sind, erkennt man an den Rassemerkmalen, wie Hautfarbe, Haut- und Haarbeschaffenheit, Haarfarbe, Schädel- und Stirnbau, Knochenbau, Jochbeinbreite, Wulstigkeit der Lippen und anderem.

 

Ebenso deutlich wie die Rasse erkennen wir aber auch an diesen Bildern das Naturell, die innere  Grundtönung, an den typischen Körper-, Kopf- und Gesichtsformen.

 

Ebenso deutlich treten die Naturelle, die drei Hauptformen des Körperbaues, in jeder anderen Rasse und in jedem Volk hervor. Die Ursache liegt darin, daß es Grundformen sind, welche die Natur auch in der Tier- und Pflanzenwelt immer wieder rein oder in Mischungen hervorbringt, weil es nur drei Hauptrichtungen in der Entwicklung gibt, 1. nach der Ruhe und Ernährung, (Breitformen), 2. nach der Kraft und Bewegung, (Langformen), 3. nach der Empfindung und Verinnerlichung, (verfeinertes Qualitäts- oder Schönheitsstreben).

 

Da die Naturelle vor Huter unbekannt waren, diese Entedeckung also neu und noch nicht allgemein bekannt ist, wird das Naturell häufig aus Unkenntnis mit der Rasse verwechselt.

 

Daraus ergeben sich dann ganz unhaltbare Mißverständnisse. Wenn z.B. deutsche Eltern unter ihren Kindern stark verschieden beanlagte haben, die sich körperlich und seelisch stark unterscheiden, z.B. dick, dünn, schlank, oder breit, sehr empfindlich, robust und stark, oder gemütlich und häuslich, so kann man heute sagen hören, die Kinder gehören verschiedenen Rassen, der nordischen, ostischen oder westischen Rasse des deutschen Volkes, an.

 

Damit tut man den Kindern und auch den Eltern ein schweres Unrecht, denn sie sind gar nicht verschiedener Rasse, sondern sie haben nur unterschiedliche Naturellanlagen. Die Rasse ist so konstant, daß es ganz und gar unmöglich ist, daß Geschwister, Kinder deutscher Eltern gleicher Rasse, verschiedenen Rassen angehören können.

 

Es ergeben sich noch weitere Unmöglichkeiten, z.B. in jedem kleinsten deutschen Dorf und in jedem größeren Mietshaus in der Stadt will man so und so viele verschiedene deutsche Rassen feststellen. Das führt zu unsinnigen Zuständen, ja zu Zerwürfnissen, denn man müßte folgerichtig dafür Sorge tragen, daß sich möglichst Angehörige der gleichen Rasse heiraten, um einer Rassenvermischung mit all den üblen Folgen vorzubeugen. Am Ende hätten wir dann kein einig deutsches Volk mehr, sondern 3 Haupt- und noch mehr Mischrassen, von denen jede ihren Führer haben wollte und die sich auf Tod und Leben bekämpfen würden.

 

Da es sich aber in Wirklichkeit um Körperbautypen handelt, um 3 Lebensgrundformen und ihre Mischungen innerhalb der gleichen Rasse, so müssen sich die Naturelle gerade möglichst günstig mischen, also sich glücklich ergänzend verheiraten, damit jedes Kind von den drei Hauptrichtungen des Lebens da Beste erhält, stark, tatkräftig, gesund und vielseitig leistungsfähig ist und bei normalem Lebensablauf möglichst glücklich und auch alt wird. Das hat mit der Rasse zunächst ganz und gar nichts zu tun.

 

Rassenmischung ist fast immer ungünstig und man müßte sie zu vermeiden suchen.

 

Gerade durch die sehr günstige Naturellmischung zeichnet sich unser deutsches Volk aus, darin liegt seine Besonderheit, das Große, die Lebens- und Anpassungsfähigkeit seiner Rasse begründet und in der glücklichen Mischung und Ergänzung der Körperbautypen liegt auch der Schlüssel zur Höherzüchtung einer Rasse.

 

Wer nur die erwähnten Rassentypen des deutschen Volkes kennt und nicht die Naturelle, der kommt schließlich auf den  Gedanken, Bild 1 zeige einen Einschlag der westischen Rasse, Bild 2 der nordischen, Bild 3 der ostischen Rasse des deutschen Volkes. Bei weiterer Prüfung würde er aber diese Einschläge unter Japanern, Chinesen, Indern, Australiern, Amerikanern usw. ebenso wiederfinden und endlich würde ihm wohl die Unsinnigkeit und Unmöglichkeit zu Bewußtsein kommen. Es handelt sich bei den gefundenen Ähnlichkeiten nicht um Rassenverwandtschaft, sondern um das Naturell, um den Körperbautypus.

 

Man geht bei solcher Verwechslung des größten Vorteils der Naturellehre verlustig, weil die Rasse wohl sehr viel über das Gesamtbild sagt, und sehr wenig über den einzelnen Menschen. Das Naturell aber sagt uns das Grundlegende über jeden einzelnen Menschen innerhalb seiner Rasse, nämlich seinen Grundcharakter- und Lebensrichtung, Tüchtigkeit, Eignung, Veranlagung usw.

 

Jeder Mensch, also  jedes Naturell hat, abgesehen von seiner Rasse, noch kleine Merkmale der Umwelteinflüsse aufgeprägt, je nachdem ob Küste, Tiefland oder Hochland, Sand, Gebirge, Wald, Stadt oder Land, Arbeit im Freien, in der Stube, Beruf, Lebensweise ihre Einflüsse geltend machten, die sich aber mehr oder weniger bei entsprechenden Veränderungen wieder verlieren oder abwandeln können.

 

Diese kleinen Umweltmerkmale darf man nicht mit den großen Rassenmerkmalen verwechseln und sie haben auch nichts mit der Naturellanlage zu tun.

 

(Eine Sonderstellung unter allen Rassen der Welt nimmt nur die jüdische ein. Hier ist allein schon die Zugehörigkeit zu der Rasse richtunggebend für den Grundcharakter. Das ist auch leicht erklärlich, weil sehr unnatürliche Eingriffe die normale Entwicklung beeinflußten. Der Jude hat durch die jahrtausendlang geübte Beschneidung und die Vererbung ihrer Folgen, – ferner durch die Lehren des Talmuds eine so typische Eigenart angenommen, daß diese als Rassenmerkmal sowohl das Naturell als auch die Merkmale, welche sonst die Umwelt aufprägt, übertönt und ihm das charakteristische Jüdische verleiht.)

 

Übertönt bei unserer natürlichen Rassenentwicklung, – was zwar selten der Fall ist, – bei einem Menschen eine Besonderheit das Naturell, so bleibt die Rasse selbst davon unberührt, und wir haben dann den Toncharaktertypus vor uns, wie bei großen Musikern, Malern, Gelehrten, Mathematikern usw.

 

Das deutsche Volk ist heute im wesentlichen einer Rasse, wobei noch besondere Stammes- und Sippeneigenarten hervortreten, und kann sich demgemäß, sofern Rasse und Naturell nicht verwechselt werden, vorbehaltlos ohne Rassengegensätze einigen.

 

Jeder Körperbautypus hat ein bestimmtes Geschlecht, Temperament und besondere Impulsart, ebenso noch eine individuelle, ihm allein zukommende seelische und geistige Veranlagung.

 

Das Naturell innerhalb der Rasse mit Sicherheit zu erkennen, ist die Grundlage moderner Persönlichkeitsforschungen, das A und O praktischer Menschenkenntnis.

 

Die Naturellehre ist eine der größten Leistungen deutschen Forschergeistes und von Weltbedeutung.

 

Daher ist es zu begrüßen, daß jetzt die maßgebliche staatliche Prüfungsstelle die Bedeutung der Naturellehre für die Rassen- und Persönlichkeitsforschung betont, Carl Huters Forschungen auf diesem Gebiet anerkennt und sie als eine der größten Leistungen des Nichtakademikers hervorhebt. Je mehr die Naturellehre bekannt wird, desto eher hört auch die Verwechslung von Rasse und Naturell wieder auf und der ganze Segen dieser Entdeckung kann dem deutschen Volke und allen andern Völkern und Rassen der Erde zugute kommen. Damit tritt dann seit tausenden von Jahren das erste wirklich große Neue in der Menschheitsentwicklung und Persönlichkeitsforschung herovr.

 

 

DER WAHRHEIT UND

DER SCHÖNHEIT DAS GANZE SEIN.

 

 

MAN ACHTE AUF DIE ORIGINAL-HUTERLEHREN!

 

„Der Menschenkenner“ ist zu beziehen durch alleVertreter der Huterlehren, Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg, Postcheckkonto Nürnberg 18330.

Bei Voreinsendung von R.M. 1.- und 20 Pfg. für Porto erfolgt jedesmalige Zusendung der nächsten 5 Nummern sofort nach Erscheinen.

  DgM 002 MK Unterricht

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Für den Inhalt verantwortlich: B. v. Thurn, Schwaig bei Nürnberg

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg 

Alleinauslieferung für die Tschechoslowakei: M. Geissler, Bodenbach a.d.E.

Auflage 5000 

 Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

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