DgM 030

Der gute Menschenkenner 030 von 101

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended, that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 

© Juni-Juli 1935, Nr. 30

 

 

 

 

Leiter in Heer,

Wehr und Ertüchtigung

 

 

Leiter in Kunst,

Wissenschaft und Religion

 

 

 

Leiter in Wirtschaft

und Verwaltung                                                    Erich Mellerke, Halle

 

 

Motto:

Wissenschaft und Tugend.

Suche die Wissenschaft, als würdest

Du ewig sein;

Tugend, als hielte der Tod dich schon

Am sträubenden Haar.

Joh. Gottfr. Herder.

 

 

 

 

 

Das obige Motto hat sehr tiefen Sinn, denn wo Wissenschaft und Tugend sich vereinen, entfalten sich Kultur und Menschenglück.

Das lange verborgene Geheimnis über die Entwicklung des Organismus in seinen allerersten, aber richtunggebenden Anfängen ist durch die Keimblattlehre, – welche wie bekannt, die Grundlage der hier behandelten Carl Huterschen Naturellehre bildet, – enthüllt, und ein frischer Wind weht damit durch die dürren Blätter alter Theorien.

 

Es gelang den Biologen in den letzten Jahren die Keimblattbildung durch Miniaturoperationen willkürlich zu verändern, der Natur sozusagen ein Schnippchen zu schlagen und damit die Bildung des Organismus in andere als von der Natur gewollte Bahnen zu lenken.

So ließen sich z.B. bei den Molchen aus nur einem halben Keim ganze Tierchen entwickeln. Es gelang sonderbare lebensfähige Wesen herzustellen, z.B. ein Tierchen mit zwei Köpfen und nur einem Schwanzteil oder mit einem Kopf und mit zwei Schwanzteilen. Es ließen sich lebensfähige Molche fabrizieren, deren linke Hälfte der einen und deren rechte Hälfte einer anderen Art angehörte.

 

Es ließen sich Organe hervorbringen, die ohne menschlichen Eingriff der Organismus niemals aus sich selbst gebildet hätte, ja, es ließen sich organische Stoffe in einen Molchkeim verpflanzen, wodurch die Bildung der Embryonalanlage des Nervensystems an einer Stelle geschah, wo es sich sonst normaler Weise niemals gebildet hätte.

Man könnte glauben, sich in einer wahren Hexenküche des Experimentalbiologen zu befinden.

 

Aber das Problem des Lebens bleibt trotzdem noch ungelöst, obwohl man haarscharf auf der Spur desselben ist. Man muß tiefer greifen, die Stoffe und Kräfte, die in der belebten und unbelebten Materie liegen, erforschen, ihre Kraftrichtungs- und Entwicklungsordnung, wie es in der Huterlehre geschehen ist, dann erst enthüllt sich das ganze Geheimnis [Anmerkung Timm: Näheres zur Huterschen Kraftrichtungs- und Entwicklungsordnung unter www.chza.de Kräfte“].

Huter erforschte die inneren Lebenskräfte, die das Geschehen im Lebendigen vollziehen. Er wies in der Folge nach, daß durch die günstigsten Zeugungs- und Umweltbedingungen, durch eine glückliche Liebe und Ehe, bei großartigem Zusammenprallen der Personen und Geschlechter, Einfluß auf die richtungsgebenden Formkräfte – und damit auf das unsichtbare Geschehen im Lebendigen zu gewinnen ist.

Damit wird die Keimesentwicklung und die der Keimblattanlage und in der Folge die Entwicklung des Organismus entscheidend günstig beeinflußt. Das Kind dieser Liebe ist ein Glückskind, körperlich und geistig hochbegabt.

 

Da nun tatsächlich die Experimente bewiesen haben, – ich führe hier die Worte des Universitätsdozenten Dr. Ludwig von Bertalamffy aus einer neuesten Arbeit an, – daß …aus dem äußeren Keimblatt das Nervensystem, aus dem mittleren das Knochen- und Muskelsystem und aus dem inneren der Verdauungsapparat hervorgeht,“ so ist damit die von Huter gegebene naturwissenschaftliche und lehrfähige Grundlage der Naturellehre gefestigt und erhärtet.

 

Wir sehen und denken also biologisch und sehen im Menschen nicht nur das Ganze, sondern auch noch, gewissermaßen auf der Keimesentwicklung fußend, die verschiedenartige Entwicklung und Verbundenheit der drei Organsysteme im menschlichen Körper.

Wir kennen die Organe derselben, ihren Grundcharakter und Aufgabenkreis, ihre innere und äußere Formbildung und sehen daher aus der letzteren den Grundcharakter und die Grundlebensrichtung des Menschen, die Eigengesetzlichkeit des Lebens, die Lebens- und Reaktionsfähigkeit des Organismus und die Höherentwicklungsmöglichkeit.

 

Man sieht, das Motto von Herder ist berechtigt und hat tiefsten Sinn: Vergänglich ist das irdische Leben, aber der Segen, den eine große Naturwahrheit bringt, für die man kämpft, ist unvergänglich.

 

In Nürnberg wurden kürzlich die Naturärzte und Volksgesundheitsverbände zur Förderung einer neuen deutschen Heilmethode zusammengeschlossen, die unter anderem betont, daß die Konstitution des Menschen und die Seele zu beachten ist. Hier ist die neue deutsche Körper-Konstitutions- oder Naturellehre, welche das Seelische und Geistige in sich schließt, sie ist aus dem Volke geboren, im Volke seit 50 Jahren gelehrt [Stand 1935], ein Ruhmesblatt deutscher autodidaktischer Forschung.

 

Alle normalen menschlichen Typen sind durch die Entwicklung aus der Keimblase zu erklären und sie stehen untereinander in einem ganz bestimmten Harmonieverhältnis, ähnlich wie die Farben und Töne in der Musik.

Die Naturell-, Körper- und Seelenharmonielehre nach Carl Huter.

 

 

Der Leser betrachte die nebenstehende Figur, es ist das Grundschema der Naturellharmonielehre. Es harmonieren alle sich gegenüber-liegenden Farben und Naturelle, wohingegen sich die meisten nebeneinanderliegenden abstoßen. Im Übrigen ist z.B. der 1., 3. und 5. Ton (die Prime, Terz und Quint) wie in der Musik stets ein harmonischer Dreiklang, während die sich zu nah und zu fern liegenden Töne disharmonieren.

 

 

Wir haben die durch kleine Köpfe dargestellten drei Grund-, zwei polaren und drei sekundären Naturelle bereits in Wort und Bild in Nr. 28 und 29 dieser Zeitschrift beschrieben.

 

Eine große Anzahl Menschen liegt zwischen diesen Naturellen, sie haben den Anklang an den einen oder anderen Typus oder an mehrere Typen. Die große Menge der Menschen, die neutralen und indifferenten Naturelle liegen innerhalb des Kreises nach der Mitte, dem neutralen Grau zu.

Aber die Natur vollbringt auch Höchstleistungen auf Grund günstiger Zeugungsbedingungen und Naturellmischungen innerhalb hochstehender Rassen, solche wollen wir heute besprechen. Es sind zunächst die Grundnaturelle, die zugleich Lebensharmonie in sich tragen, wozu natürlich günstige Umweltbedingungen mit beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 

1. Bewegung und Harmonie.

Leiter in Herr, Wehr und Ertüchtigung.         Mellerke

 

 

2. Ernährung und Harmonie.

Leiter in Wirtschaft und Verwaltung.         Mellerke

 

 

3 .Empfindung und Harmonie.

Leiter in Kunst, Wissenschaft und Religion.         Mellerke

 

Das Bewegungs- und Harmonie-Naturell kennzeichnet schon eine bevorzugte körperliche, seelische und geistige Veranlagung.

Man beachte, ein solcher Mensch hat den kräftigen Körperbau, die Tatkraft des Bewegungs-Naturells und doch noch dazu die Harmonie des Lebens.

 

Die Harmonie kennzeichnet sich dadurch, daß trotz der im Vordergrunde liegenden Tat- und Bewegungsanlage doch noch die beiden andern Körpersysteme der Empfindung und Ernährung sowohl an sich wie zu der Bewegungsanlage in einem harmonischen Klang stehen.

Infolgedessen ist die Körpergestalt nicht nur in der Regel groß, stark, muskulös und kräftig, sondern das Gewebe ist auch noch empfindungsreich und die Ernährungsanlage auch vorhanden.

 

Harmonie liegt über den Formen, liegt im Gesicht, im Ausdruck, in der Seelen- und Geistesstimmung, in den Bewegungen und in der Lebensauffassung. Mag des Lebens Kampf ihn auch noch so sehr umtoben, dieser Typus hält die harmonische Richtung des Lebens inne und geht tatvoll den goldenen Mittelweg.

Trotz der im Vordergrund stehenden Bewegungsanlage ist die Richtung zur Lebensharmonie unverkennbar und die starke Einseitigkeit der Bewegungsanlage ist überwunden.

 

Daher haben auch alle drei hier beschriebenen Typen, man möchte sagen, etwas Gutes, Väterliches, Harmonisches und Verbindendes im Ausdruck, was sich mit zunehmendem Alter noch verstärkt und uns diese Menschen so außerordentlich sympathisch und jeden Typen in seine Art sozusagen vorbildlich macht.

 

Eine natürliche Überlegenheit, wie sie die Lebensharmonie mit sich bringt, das innere und äußere Gleichmaß, ist diesen Menschen eigen. So sucht dieses Naturell mit Kraft und Tat dennoch in allen Lebenslagen die Harmonie mit sich selbst und mit der Außenwelt zu wahren. Das spiegelt natürlich das ganze Äußere wieder und macht diese Menschen verehrungs- und im Alter auch noch ehrwürdig.

 

Das harmonische Bewegungs-Naturell ist der Typus Kaiser Friedrichs des Gütigen, der leider zu früh an einer unheilbaren Krankheit verstorben ist, wodurch dem ganzen deutschen Volk seiner Zeit unersetzlicher Verlust entstand.

Kaiser Friedrich III. besaß die Liebe des ganzen arbeitenden deutschen Volkes. Von ihm sagte Huter: „Eine 20-30 jährige Regierungszeit Kaiser Friedrichs hätte die Sozialdemokratie klein, das Volk innerlich frei und einheitlich groß gemacht, es hätte den inneren Frieden erreicht.“


Es war der edle Volksfreund und beliebte Förderer einer freien Entwicklung in Kirche, Staat, Kunst und Wissenschaft.

Ich glaube, jeder kann sich nach der obigen Zeichnung und nach der Beschreibung eine gute Vorstellung von diesem Typus machen, um ihn danach im Leben feststellen zu können. Des Lebens und der Kultur Größe spiegelt sich in diesem Typus wieder.


Aus der Gesamtform ist in jedem Einzelfall zu erkennen, wie das Organsystem der Bewegung mit seinen Einzelorganen im Vordergrund steht, die innere und äußere Formbildung des Körpers charakteristisch tönt und wie dennoch die drei Organsysteme harmonisch miteinander verbunden sind.

 

Die Natur arbeitet systematisch, analytisch und synthetisch in wunderbrer Weise. – Das natürliche System der Ordnung und Zergliederung ist durch diese Körperbaulehre gefunden. Wir haben nur nötig, Auge und Sinn für diese Naturwahrheiten zu schulen und kommen dann zu einer neuen Wertung des Menschen. Der Mensch selbst ist das höchste Studienobjekt auf dieser Erde und er steht im Mittelpunkt alles Geschehens, nach ihm richtet sich alles und auf ihn kommt letzten Endes alles an.

 

 

2. Ernährung und Harmonie.

Leiter in Wirtschaft und Verwaltung.

 

Zeichnung 2: Auch das Ernährungs– und Harmonie-Naturell kennzeichnet eine bedeutsame Persönlichkeit, die mit der Grundveranlagung der Ruhe und Wirtschaftlichkeit des Ernährungs-Naturells, der objetiven Sachlichkeit noch die Harmonie verbindet, ein gutes verbindendes Empfindungs- und Tatleben.

 

Die Ruhe, das Gleichmaß ist durch die Grundanlage gegeben, eine geradezu klassische und großartige Ruhe in allen Lebenslagen und dennoch ein verbindender, den guten Ausgleich fördernder innerer Zustand ist vorhanden.

 

 

Daher die große Einflußtätigkeit dieses Naturells, das Vermögen mit Ruhe sich den Verhältnissen anzupassen, selbst sein feines Empfinden zu bekunden und diesem Nachdruck durch eine ruhige, sich stets gleichbleibende Tat zu geben, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, denn gerade das macht die harmonische Lebensrichtung aus.

 

Dieses Naturell wird damit selbst in gewissem Sinne schöpferisch, faßt neue Ideen im Rahmen seiner Anlage und bringt sich auch zur Ausführung. Aber nicht extrem, nicht einseitig wie das primäre Grundnaturell, sondern eher vielseitig, allem gerecht werdend, verbindlich, die Harmonie wahrend.

 

Daher seine Veranlagung, als Leiter in wirtschaftlichen und Verwaltungsbetrieben tätig zu sein, bei aller Tüchtigkeit in den wirtschaftlichen Belangen doch noch den Menschen selbst, den sozialen Erfordernissen gerecht zu werden, Neuerungen, Verbesserungen, aber im guten Sinne zugänglich zu sein.

 

Diese durch ihre Veranlagung bevorzugten Naturen imponieren durch ihre volle und schöne Gestalt, sie flößen Respekt und Achtung ein, sie behaupten sich durch Ruhe und Sachlichkeit, durch ein überlegenes Gleichmaß und durch die Beherrschung der Gefühle.

 

Das alles prägt sich in den äußeren Formen, wie es das obige Bild lehrt, deutlich aus, auch in ihren Lebensgewohnheiten, Bewegungen und Handlungen.

 

Sie sind vornehm und doch dabei einfach, beachten die kleinsten Werte und sind doch wieder großzügig, greifen helfend ein, fördern, vermitteln und übertragen auf ihre Umgebung eine wunderbare, gleichmäßige Ruhe, ohne die praktischen Lebensanforderungen dabei irgendwie außer Acht zu lassen.

 

Daher haben sie auch bei aller körperlichen Fülle einen fürsorglichen, wohlwollenden Ausdruck im Gesicht und in der Gesamterscheinung bei klarer, gegenständlicher Auffassung und Handlung.

 

 

Die volle Stirn und die hochgewölbten Augen, eine gewisse Schönheit, Abgeklärtheit und Harmonie, – aber immer im Rahmen der bevorzugten Ernährungsanlage, – fällt im Gesicht und der ganzen Körpergestalt auf.

 

Demnach sind diese Menschen wie von Natur aus berufen, wenn sie entsprechend durchgebildet sind, die Leiter in den großen wirtschaftlichen Betrieben und Verwaltungen zu sein.

 

Sie gehen maßvoll mit der fortschreitenden Kultur und fördern sie in praktischer Weise, sie suchen unter schwierigsten Verhältnissen dennoch mit Ruhe und Gleichmaß die Harmonie zu wahren. Wo sie die Leiter in den großen Verwaltungen und wirtschaftlichen Betrieben sind, da hat die Selbstbereicherung und der selbstsüchtige Egoismus aufgehört, da schwindet allmählich alle Hast, Nervosität und Unruhe, ein einengendes Band macht sich nach innen und außen zu geltend, Friede kehrt ein, und doch arbeitet ein so geleiteter Betrieb rentabel und mit Hochdruck und wird noch den sozialen Anforderungen gerecht.

 

Heute ist das Leben nicht mehr so einfach wie in früheren Jahrhunderten, es ist alles viel komplizierter geworden, daher wird eine naturwissenschaftliche Methode der richtigen Auswahl unter den Menschen, je vielgestaltiger alles wird, umso nötiger werden und wohl kaum in Zukunft zu entbehren sein.

 

 

 

3. Empfindung und Harmonie.

Leiter in Kunst, Wissenschaft und Religion.

 

Zeichnung 3: Das Empfindungs- und Harmonie-Naturell hat in sich die Anlage des Empfindungs-Naturells und auch noch die herrliche Richtung zur Lebensharmonie.

 

Es schwankt also nicht mehr, wie das primäre Empfindungs-Naturell, wie ein Rohr im Winde hin und her, sondern es ist in sich harmonisch gefestigt und ausgeglichen.

 

Entsprechend ist die Körpergestalt, der Gesichtsausdruck und die Kopfbildung, es sind alle Feinheiten des Empfindungs-Typus da, aber vollendeter harmonisiert und ausgeglichen.

 

 

 

Die Gestalt und das Gesicht ist voller, breiter, kräftiger, die Sinnesorgane sind nicht nur sehr empfindungsreich, sondern auch noch harmonisch edel abgestimmt, verbindende Tat- und Willenskraft ergänzt noch die hohen Geistesanlagen.

 

Man kann sich denken, daß dieser Mensch die Blüten und Errungenschaften einer höheren Kultur seiner Anlage nach wie spielend aufnimmt, er eignet sie sich an, fördert sie und baut sie auch noch stetig liebevoll weiter aus.

 

Dabei hat er auch noch die Festigkeit in sich, allen möglichen Suggestionen und Einwirkungen zu widerstehen. Vermöge seiner gesteigerten Intelligenz, des hohen Gefühls- und Empfindens, vermag er das Beste zu erkennen, auszuwählen, weiter fortzubilden und zu fördern.

 

Es ist, wie Huter zu seiner Zeit sagte, der Mensch, den die Natur und damalige Kultur als Spitzenleistung hervorgebracht hatte. Es ist also der höchst ausgebildete Kulturtypus. Man findet ihn auch heute noch, aber er wird mit wenigen Ausnahmen kaum jemals als solcher gleich erkannt und gefördert. Man weiß die höchsten Werte, die in Menschen liegen, noch nicht so recht zu sehen, zu erkennen, weil es keine offizielle Schulung und Ausbildung dafür gibt.

 

Man betrachte diesen wunderbaren Kopf, ein wahrer Stolz unserer Rasse, das geistesklare, gutwollende edle Auge, diesen hohen schönen Stirnbau und das belebte, feine Gesicht mit der so markanten Nase und dem sprechenden Mund, der das edle Blut, den harmonischen Denk- und Gemütszustand zeigt.

 

Dieser Typus vermag selbstlos, wenn es sein muß, sein ganzes Leben und Sein in den Dienst einer verfeinerten und höheren Kultur zu stellen und aufopfernd zu wirken, – vor sich das Ideal der Schönheit, in sich das feinste Empfinden mit Tat und Harmonie. Er verkörpert lebendig in sich den ganzen Glanz und die Höhe unserer Kultur, mit allen ausgesuchten Feinheiten und Begabungen für Kunst, Wissenschaft, Ethik und Religion.

 

Er ist durch seine Veranlagung wie geschaffen und befähigt, an den Spitzen unserer Pflegestätten der Kultur zu stehen.

 

Sein Geist ist elastisch, das Gewebe im Gesicht und an der Stirn ist wunderbar zart, rein und von Empfinden und Leben durchstrahlt, daher die verfeinerte geistige Anteilnahme und hohe innere Menschlichkeit.

 

Ganz neu ist es nun und noch nie auf Grund einer wissenschaftlichen Methode bisher durchgeführt, daß man diesen höchsten Kulturtypen von vornherein, von Kindheit an die Möglichkeit ihrer individuellen Entfaltung sichert und ihnen dann später den Einfluß gibt, den sie ihrer Veranlagung nach haben sollten.

 

Die Natur gibt uns ein Beispiel. So wie die Blume z.B. ihre Kelche und Staubfäden, das Kostbarste, in ihrer Mitte nimmt, um sie zu schützen, ähnlich so sollten wir es auch machen und die kostbarsten, lebendigen, menschlichen Güter nicht unbeachtet lassen, sondern sie in Schutz nehmen und fördern.


 

Die Natur unserer Erde ist so schön, daß man ruhig sagen darf, sie könnte ein Menschenparadies sein, und das Wesen des Fortschritts liegt gerade darin begründet, daß man neue Wege zeigt, die dem Menschen die schöne Erdenwelt immermehr zu seinem Glück nutzbar machen.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 4. Bewegung und Harmonie.

 

 

Bild 5. Ernährung und Harmonie.

 

 

Bild 6. Empfindung und Harmonie.         Archiv

 

 


Die Bilder 4, 5 und 6 zeigen dieselben Naturelel beim weiblichen Geschlecht.

 

Es sind drei noch von Huter ausgesuchte Bilder und er selbst hat noch das Naturell festgestellt.

Insofern sind für uns die Bilder von historischem Interesse und als Studienobjekte sehr wertvoll.

 

Natürlich ist die Kleidung und Haartracht nicht mehr modern, aber wir studieren ja auch nicht die Kleidung im Sinne einer Modenschau, sondern die Gesichter und die Körpergestalten, um den Typus festzustellen und die damit verbundene Grundlebens- und Charakterrichtung. Daher ist diese Lehre von der wechselnden Mode unabhängig, da wir im Menschen Geist, Leben und Seele zu erforschen suchen.

 

Wir wollen lernen, um mit Hilfe der Wissenschaft der Bedeutung der Formbildung auf den Grund zu kommen, die lebendige Sprache der Natur verstehen zu lernen.

 

 

Die drei Damen sind natürlich, das sieht man auf den ersten Blick aus der Gesamterscheinung, von edlem Blut und edler Rasse und Familie.

 

 

 

Das edle Blut ersieht man aus dem reinen leuchtenden Audruck der Gewebe, an der sehr schönen ebenmäßigen Formbildung, an der gesunden Bildung des Mundes, dem fein durchleuchteten Gewebe.

Es ist ein edles Seelenblut, das hier bis in die feinsten Äderchen das Gewebe durchzieht und es zu einer prachtvollen plastischen Spannung, Leuchtkraft und Belebtheit bringt.

 

Alle drei haben einen schönen, reinen, vernünftigen, sympathischen und wirklich guten menschlichen Ausdruck. Man möchte sagen, sie haben darin etwas Übereinstimmendes, obwohl sie im Grundnaturell verschieden sind. Es ist die Richtung zur Lebensharmonie, die sie gemeinsam haben und die sie auszeichnet.

 

Man betrachte die Ruhe, die Fülle, die bei aller Lebhaftigkeit des Ausdrucks und bei aller Intelligenz, die aus den Augen spricht, dennoch mit Schönheit gepaart vorhanden ist.

 

Das ist das Wesen der Harmonie: Kraft, Fülle, Geist, Seele, Schönheit und edle Menschlichkeit.

 

Alle drei leisten Vorzügliches nach Maßgabe ihres Grundnaturells, sie sind nicht nur beruflich tüchtig, sondern auch sehr gute Gattinnen und Mütter prachtvoller Kinder. Sie passen auch großartig in das soziale Leben, sie sind fortschrittlich gesinnt und im guten Sinne aufbauend veranlagt.

 

Es sind hohe Kulturtypen, deutsche Frauen der letzten Vorkriegszeit, sie tragen an Körper, Aug und Angesicht nicht die Zeichen der Schattenseiten der damaligen Kultur, sondern im Gegenteil die ihrer Höhe.

 

Man betrachte z.B. bei allen dreien die schönen Augen und hochgewölbten Augenpartien, den lebendig sprechenden, klaren und reinen Ausdruck, die freie, selbstbewußte, Macht und Kultur verratende Kopf- und Körperhaltung. Der Forscher wird aus solchen Bildern schließen können, daß die Macht und Kultur damaliger Zeit tatsächlich auf unbestreitbarer Höhe stand.

 

Sie haben nichts von dem materialistischen, kommunistischen und sozialdemokratischen, zersetzenden Geist jener Zeit im Ausdruck, es sind freie Menschen, Kulturtypen, die das Beste ihrer Zeit pflegten und danach lebten.

Auch aus diesem Grunde haben die Bilder historischen Wert, es sind prachtvoll Volkstypen.

 

Die Dame Bild 4 mit ihrer kraftvollen, wohlgebildeten Gestalt und ihrer elegant schönen, anmutigen und gespannten Körperhaltung zeigt entsprechend dem Grundnaturell der Bewegung festere, härtere und straffere Formen und Gewebe.

 

 

Die Dame Bild 5 ist eine Opernsängerin und Gesangslehrerin.

 

Man betrachte die deutlich erkennbare, schöne, edle und doch ganz markante, kräftige und sprechende Muskulatur des Mundes und der Partien der Mundgegend, wie sie bei Sängerinnen typisch ist, da die Muskulatur des Mundes ganz besonders geübt ist.

 

Entsprechend dem Grundnaturell der Ernährung sind hier die Formen der Wangen fleischiger und voller, auch der Hals ist kürzer und voller, entsprechend ist auch der Körperbau.

 

Aber die Formen des Gesichts sind sehr gut proportioniert. Bei aller Harmonie, die sonst über den Formen liegt, kann man doch das Grundnaturell gut erkennen.

Man beachte auch die volle und lange Partie des mittleren Gesichts, das Merkmal der guten Darstellungsgabe.

Das (wie auf den Gehörsinn konzentrierte) Auge und die Bildung um die Augen in Verbindung mit dem Haar und dem Mund zeigen typisch die Sängerin.

 

 

Die Dame Bild 6 zeigt eine wunderbare Zartheit und Feinheit im Gewebe. Man betrachte dieses große, schöne, seelenvolle und doch so klug blickende Auge, ferner die großartige Wölbung der Nasenwurzel, wo der Gestalt- und Formensinn liegt, sowie die breite, feinplastische Stirn. Auch der Mund zeigt große Weichheit und Zartheit, feinstes Empfinden, den Adel des Blutes und den sehr guten Denk- und Gemütszustand kennzeichnend.

 

Die Hand ist prachtvoll, Feinheit, Schönheit und Kraft verratend, ferner fällt der offene Ausdruck voller Treue, Ehrlichkeit und hoher Ethik auf.

 

 

Hier sind alle Formen und Gewebe entsprechend dem Grundnaturell der Empfindung ganz besonders verfeinert, von innen durchleuchtet und strahlend abgetönt, wobei dennoch die Harmonie darüber liegt.

Von dieser Dame sagte Huter, daß sie den höchst ausgebildeten Kulturtypus jener Zeit verkörpert.

 

XX

Rangordnung der Persönlichkeiten (Hinzugefügt)

 

Das will sehr viel sagen und wir sehen, daß durch diese Lehre ein Wertmesser gegeben ist, um die einzelne Persönlichkeit nach der natürlichen Rangordnung einzugliedern. –

 

Es sei nur kurz erwähnt, daß es natürlich im Leben auch die Grundtypen der Ernährung, Bewegung und Empfindung gibt, die anstatt zur Harmonie wie hier, eine Richtung zur Disharmonie haben können. Diese sehen natürlich ganz anders aus, vielleicht kommen wir noch darauf zurück.

 

Um keinen Irrtum aufkommen zu lassen, sei noch erwähnt, daß auch die sekundären Typen (Menschenkenner Nr. 29) sowohl eine Richtung zur Harmonie wie auch zur Disharmonie usw. haben können.

 

Alle normal veranlagten Menschen sind ihrer Grundlebensrichtung nach ordnungsmäßig in dieses System einzureihen. Wo das nicht der Fall ist, handelt es sich um die außergewöhnlichen Toncharaktertypen oder um irgendwie abnorme Typen, bei denen die innere Sekretion der Drüsen besondere Eigentümlichkeiten schafft und schließlich um solche, bei denen eine außergewöhnliche Kraftrichtung und Entwicklung vorliegt. Auch darauf hoffen wir zurückzukommen, aber es bedarf der Mitarbeit der freundlichen Leser durch Werbung für dieses Wissen.

 

 

Der Herr Reichspropagandaminister [„Reichslügenminister“] Dr. Goebbels empfing zu einer Arbeitstagung in Berlin anwesenden Gebietspresseleiter, Hauptschriftleiter und Schriftleiter der Hitler-Jugend. In seiner Ansprache an die Versammelten betonte Dr. Goebbels u.a.:

„Zum Nationalsozialisten müsse man geboren sein. Wahrer Nationalsozialismus erfasse einen Menschen so tief, daß er sich auch in seinen Gesichtszügen auspräge. Man erkenne daher den echten Nationalsozialisten nicht nur an seiner Uniform, sondern auch in Zviel“.

 

XX

Ha-Typus Goebbels (Hinzugefügt)

 

Es ist das erste Mal in diesem Jahrhundert, daß ein Staatsmann [„Reichslügenminister“] an leitender Stelle dergestalt auf die Formkraft der Psyche hinweist.

Ja, es ist ein ewig wahres Wort, das Innenleben des Menschen, seine Lebens- und Geisteskraft prägt sich nicht nur im Auge, sondern auch in den Gesichtszügen aus. Was die Seele zutiefst erfüllt, das spiegelt der ganze Mensch, nicht nur in der Form, sondern auch in der Mimik und schließlich in allen Lebensäußerungen.

 

SPRUCH VON CARL HUTER.

Wer soll Lehrling sein?         Jedermann!

Wer soll Gesell sein?          Wer was kann!

Wer soll Meister sein? Wer was ersann!

 

 

DER WAHRHEIT UND

DER SCHÖNHEIT DAS GANZE SEIN.

 

MAN ACHTE AUF DIE ORIGINAL-HUTERLEHREN!

 

 

Der hier abgebildete plastische

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Der kleine zarte Mann, der hier an seiner Maschine steht, ist der Erfinder.

 

 

Okkultismus, geistige Realität und materielle Wirklichkeit von Carl Huter.

 

Man betrachte das kleine zarte Gesicht, den hohen Schädelbau und die zierliche Gestalt, – es ist das geistig schöpferische Empfindungs-Naturell. Er hat die stark vorgebaute Denker- und Erfinderstirn; man betrachte die große Entfernung vom Ohrloch zur Stirnmitte, ferner den ausgesprochen vorstellenden Blick. Er sieht bis in alle Einzelheiten die Maschine im Geiste arbeiten.

 

Man beobachte auch die starke Vorstellungsgabe und die Plastik des Einheits- und Tiefensinnes in der Mitte der Stirn, sowie den großartigen Gestaltsinn an der oberen Nasenwurzel.

Der Erfinder schenkte Carl Huter das Bild im Jahre 1907 und schrieb dazu: „Ich kann Ihnen im Voraus die Versicherung geben, daß Sie Freude und Zufriedenheit empfinden werden über das Interesse, das ein jeder von uns bekundet und über die harmonische Stimmung von der unser Kreis (eine Studiengruppe für Carl Huters Psycho-Physognomik), beseelt ist.“

 

Carl Huter war der große Schönheitsphilosoph, das Bild gab ihm die Anregung zu folgenden Ausführungen.

 

 

Diese Photographie stellt einen Erfinder bei seiner neuen Maschine dar.

Diese ist sein Geisteswerk.

Er schaffte aus seinem Innern heraus etwas, was vorher noch nicht da war, weder in der Natur, noch in irgend einem andern Menschen oder gar in einem überirdischen Geiste; – es würde auch nicht annehmbar sein, wollte man etwa sagen: er schaffte die Maschine „in Gott“.

Es war lediglich eine geistige und technische Schöpfertat dieses einen Menschen. Aus dem Unbekannten und Verborgenen des in dem Erfinder arbeitenden eigenen Ichs ist also etwas Neues geschaffen worden.

Das ist ein Beweis dafür, daß der Geist es ist, der neue Werte schafft und wunderbare Taten vollbringen kann.

 

Es gibt noch unzählige Dinge, die noch nicht wirklich sichtbar sind und doch im Keime, im Geiste irgend eines Menschen, in dessen Unterbewußtsein, liegen. Diese Keime können auch schon in wirklichen Gedanken und Ideen reale Gestalt angenommen haben.

In diesem Falle wäre das aus dem Unbewußtsein ins Bewußtsein getretene Geistige der Mittelpunkt alles realen Werdens.

 

Denn die aus dem Geistigen in die Tat und materielle Wirklichkeit sich umsetzende technische Arbeit ist nur eine Fortsetzung des realen Seins und der Idee, die zuvor noch rein geistig war. Die Vollendung der Realität wäre die Fertigstellung der Arbeit an materiellen Dingen.

 

Das rein Geistige, schon längst real Vollendete im Kopfe eines Erfinders, Forschers, Dichters oder Künstlers ist, solange es noch nicht in materielle, greifbare Formen umgesetzt ist, scheinbar etwas Okkultes, in Wirklichkeit aber schon etwas Reales.

 

Es ist genau gesprochen dem Eingeweihten, also zunächst dem, der die schöpferische Idee in sich trägt, reale Tatsache, dem Nichteingeweihten, dem nichtverstehenden und begreifenden Laien etwas Geheimnisvolles, Okkultes.

 

Dem Laien ist in diesem Falle alles okkult, was dem Wissenden längst real ist. Demnach gibt es drei Welten, 1. die unbestimmte geistige Welt, 2. die realgeistige Welt, 3. die materielle reale Welt.

 

Der Erfinder schafft 1. aus dem Unbekannten etwas Wirkliches zunächst im Geiste und setzt dies dann nach klaren, realen Plänen, 2. in die materielle, technische Arbeit und wirkliche Gegenstandsschöpfung um.

Denselben Vorgang hat alles Gewordene durchgemacht.

 

Das reale Geistige und reale Materielle wurzelt ursprünglich im Okkulten. Aber auch die Zukunft alles materiell Seienden endet wieder im Okkulten, im Verborgenen, es ist auch hier wieder den meisten Menschen das, streng genommen, Geheimnis, was dem Wissenden Erkenntnis ist.

 

Wir sehen hieran, daß unser Wissen stets nur ein kleines Stück vom Ganzen der Erkenntnis bleibt und daß auch die wirkliche, materielle Welt nur ein Stück vom Allsein ist.

 

Aus dieser Tatsache ergibt sich die Berechtigung, den Okkultismus und die okkulte Forschung als ernstlich zu nehmende Dinge anzuerkennen und auch dem Glauben, der Philosophie und dem religiösen Suchen, Sichbilden und Vervollkommnen Beachtung und Verehrung zu zollen, wenigstens solange sich diese in gesunden Bahnen bewegen und nicht etwa zu Stillstand, Rückschritt oder zur Entartung des geistigen oder realen Lebens führen.

 

Aus diesen Erfahrungen heraus ergibt sich der wissenschaftliche Glaube und die Hoffnung auf eine stetige, fortschreitende Erkenntnis.

 

Wir dürfen daher nichts ablehnen, was im Bereich der Möglichkeit liegt, selbst wenn es unwahrscheinlich klingt.

An einem Beispiel sei das näher erläutert: Das lenkbare Luftschiff galt noch vor wenigen Jahren als ein leeren Phantasiegebilde.

 

Die ersten Meister der Ingenieurskunst behaupteten in langen Abhandlungen und Vorträgen, es sei unmöglich, daß jemals lenkbare Luftschiffe gebaut werden können. Diese Idee der sogenannten Fachleute hat sich nun als ein Irrtum, als eine die Wissenschaft schwer schädigende Hemmung herausgestellt, denn der von den zünftigen Herren Fachleuten als Laie verachtete Graf Zeppelin hat das Gegenteil bewiesen; er hat das lenkbare Luftschiff erfunden und hat damit den Beweis erbracht, daß in diesem Punkte die gelehrten Gegner Laien waren und er der Gelehrte gewesen ist.

XX

Zeppelin (Hinzugefügt)

 

Mancher neue Gedanke, ja selbst unaufklärliche Erscheinungen, Erfindungen und Entdeckungen wurden von den gelehrten Fachleuten als unmöglich abgelehnt, nur aus dem Grunde, weil man für die Erscheinung keine Erklärung hatte und man die Naturgesetze noch nicht kannte, wodurch solche Erscheinungen hervorgerufen werden. In diesem Falle opferte man die objektive Wahrheit einer eingewurzelten, alten, irrigen Idee und richtete häufig sogar die Entdecker zugrunde [Anmerkung Timm: Bedauerlicherweise wird auch noch heute, Jahr 2008, beispielsweise Entdecker und Erfinder zur „Freie Energie“ und „alternative Flugantriebe“ systematisch für die Öffentlichkeit totgeschwiegen (TESLA), entsprechende Patente in Tresoren verschlossen gehalten und Personen, die es wagen entsprechende Entdeckungen und Erfindungen nachzubauen, in ihrer Existenz bis zur Ermordung, öfters vernichtet].

 

Diese geschichtliche Tatsache soll uns zur Lehre dienen. Meine Entdeckung der Heliodastrahlen die ich als Lebensstrahlen nachwies, wurde häufig nicht verstanden oder gar bekämpft.

 

Die Heliodastrahlen unterscheiden sich von allen anderen Strahlenarten dadurch, daß sie Gedanken fernwirkend übertragen, alle Substanzen durchdringen mit Ausnahme lebender Organe, denn letztere absorbieren diese Strahlen sehr stark. Die Heliodastrahlen verstärken sich durch Liebe, dagegen werden sie durch Lieblosigkeit geschwächt, resp. latent gemacht.

 

In diesen Strahlen ist das geistige Lebens- und Liebesprinzip verborgen. Die Lebensstrahlen helfen Formen und Organe bilden und sie strahlen als Geist und Leben aus den Formen aus. Auf diesen Tatsachen ist die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] und die wissenschaftliche Welt- und Schönheitsreligion, die Kallisophie, aufgebaut.

 

Das Wesen der Helioda ist doppelter Natur, a) negativ oder aufnehmend, empfindend, erkennend, innerlich, festhaltend, b) positiv oder wiedergebend, betätigend, strahlend, wollend, abgebend und schöpferisch gestaltend.

 

Die negative und positive Helioda sind also die beiden Grundsinne, die Schöpferkräfte alles geistigen Seins. Sie vermitteln alle Vorgänge, die zwischen der geistigen und physischen Welt liegen. Der innere Hellsinn, durch den wir überhaupt erkennen, wurzelt in der Liebe. Ohne Liebe gibt es keine Erkenntnis, wo sie weilt, da ist der wahre Geist der Wissenschaft. Daher führt nur die Liebe zur Wahrheit, zur Welt- und Lebenserkenntnis und zu den Idealen der ethischen Schönheit.

 

Die Grundsinne wurzeln im Empfinden. Das Empfindungsvermögen an sich un in der Materie aber entdeckte Carl Huter als reale Weltenergie, die eigengesetzlich in allen Dingen waltet. Damit sind die Wurzeln des geistigen Lebens gefunden und daher ist alles, was ist, beseelt.

 

„Alles, was ist, lebt und alles, was lebt, empfindet und strahlt“. Durch diese Lehre Carl Huters wird das Okkulte begreiflich. Es ist möglich, daß sich durch irgendwelche uns unbekannte Ursachen die latenten Empfindungs- und schlummernden Lebensenergien in und an scheinbar toten Gegenständen konzentrieren und auch äußerlich in Tätigkeit treten können.

Man wird daher nicht nötig haben, sich auf die modern gewordenen törichte Annahme zu stützen, das, was man selber nicht begreift, einfach als Suggestion und leere Einbildung des Wissenden zu betrachten.

 

Man wird vielmehr das reale Sein wirklich näher untersuchen und fleißig weiterforschen, damit man in der Erkenntnis nicht ins Hintertreffen kommt [Anmerkung Timm: Meines Wissens ist Deutschland heute, Jahr 2008, in diesem Punkt wissenschaftlich schon lange ins Hintertreffen gekommen, da diesbezügliche Grundlagenforschung in der Bundesrepublik Deutschland sträflich vernachlässigt worden ist – und zwar die letzten Jahrzehnte. In Bezug auf Helioda“ und/oder „Biophotonen sind hierbei die nicht staatliche Einrichtung von Popp in Neuss, Deutschland, hervorzuheben. In staatlich beschützten Einrichtungen, wurde dieser verdiente Wissenschaftler von hochdotierten Kollegen (Steuergelder) als verrückt verunglimpft, obwohl seine Biophotonen-Forschungen als bahnbrechend zu bezeichnen sind und Carl Huters Forschungen vor nun 100 Jahren voll bestätigen! In Rußland und den ehemaligen Ostblockländern sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges diesbezüglich entsprechende Grundlagenforschungen bis heute schon sehr weit ausgebaut worden, Stichwort Remote Viewing“, Telepathie und mehr].

 

Hierzu will die psycho-physiognomische Wissenschaft dem Wahrheitssucher eine Führerin sein, denn sie ist die natürliche Offenbarungslehre des geistigen Lebens in den Formen, Farben, Gestalten und in allen Erscheinungen der uns umgebenden Welt und schließlich auch des Menschen selbst.

 

Danach gelangt man zu tieferer Erkenntnis des ahnenden Ausspruches Schillers: Der Geist ist es, der den Körper baut“.

 

Diese neue Methode, Leben, Geist und Charakter aus den Formen zu ermitteln, ist die Aufgabe der lebendigen psycho-physiognomischen Natur- und Geisteswissenschaft.

 

 

 

 

Diese große Studienbüste, 60 cm hoch, lebensgroß, hat 240 Inschriften zur Festsstellung von Charakter, Neigung und Seelenkraft, Lebenskrft.

Gesundheitszustand und Krankheitsdisposition. Die Büste ist einzig in ihrer  Art, angefertigt nach Carl Huters Entdeckungen. Preis RM. 45,- einschließlich Verpackung und Porto.

 

 

SPRUCH VON CARL HUTER.

Wer soll Lehrling sein?         Jedermann!

Wer soll Gesell sein?          Wer was kann!

Wer soll Meister sein? Wer was ersann!

 

DER WAHRHEIT UND

DER SCHÖNHEIT DAS GANZE SEIN.

 

„Der Menschenkenner“ ist zu beziehen durch alle Vertreter der Huterlehren, Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg, Postcheckkonto Nürnberg 18330.

Bei Voreinsendung von R.M. 1.- und 20 Pfg. für Porto erfolgt jedesmalige Zusendung der nächsten 5 Nummern sofort nach Erscheinen.

 

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Für den Inhalt verantwortlich: B. v. Thurn, Schwaig bei Nürnberg

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg

Alleinauslieferung für die Tschechoslowakei: M. Geissler, Bodenbach a.d.E.

Auflage 5000

 Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2008 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

 D The Gate MK

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