DgM 031

 

Der gute Menschenkenner 031 von 101

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended, that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 

© Juli-August 1935, Nr. 31

 

Der gute Menschenkenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Juli-August 1935, Nr. 31

 

 

Das gute und das böse Prinzip

im Menschen

 

Wie erkennt man den Verbrecher?

Und wie sieht der gute Mensch aus?

Die Physiognomie von guten und verbrecherischen

Menschen in Wort und Bild erklärt.

Heute geben wir einige psycho-physiognomische Erklärungen an Bildern von

Guten und bösen Menschen.

 

Das sind zwei Gegensätze, die im Leben dicht beieinander stehen, sich aber dennoch so fern liegen, daß man allen Grund hat, sie zu unterscheiden.

 

Mensch! Was faßt nicht alles dieses Wort in sich, wieviel Leid und Wehe, wieviel Glück und Freude?

Was kein Lebewesen in der Natur auf unserer Erde empfinden, wollen, erkennen und ausführen kann, das kann er, das hat er vollbracht und zwar das Furchtbarste und Schrecklichste – und auch das Beglückendste und Schönste.

 

Was Menschen in ihrem Wahn an Grausamkeit vollbracht, kann wohl kaum ein Teufel übertreffen, wenn er existieren würde.

Ja, die menschlichen Leidenschaften und bösen Triebe haben in ihrer dichtenden Phantasie erst den Teufel geschaffen. Hölle, Tod und Teufel sind Projektionsbilder menschlicher Phantasie.

 

Die Natur lehrt überall Leben und nirgends Tod, überall Wechsel der Form und nirgends ein Ende. –

Der normale und gute Mensch vermag sich in der Regel fast gar keine Vorstellung davon zu machen, wie ein Verbrecher denkt und fühlt. Er schließt meist von sich auf andere und glaubt, ähnlich so wie er stets das Gute will und entsprechend denkt und fühlt, so seien auch alle anderen Menschen.

 

Das ist aber nicht der Fall, denn der böse und verbrecherische Mensch denkt gar nicht an das Gute, er ist meist der geborene Schauspieler, der alle Welt täuscht und das sonst heiter und friedlich dahin fließende Leben durch mehr oder weniger schwere Disharmonien, Unvernünftigkeiten, Bosheiten und Verbrechen stört.

 

Der gute Mensch kann von Natur und Veranlagung aus gar nicht anders, als das Gute, Wahre und Schöne, Hohe und Edle im Leben verehren und fleißig arbeiten und bessern, d.h. sein Leben ist Hoheit, heilige Andacht, Liebe, ideale Welt- und Lebensauffassung, ist natürliche Lebensreligion.

 

Das bestehende Gute zu zerstören, Schlechteres, Unvernünftigeres oder gar nichts an dessen Stelle zu setzen, ist das Wesen von lasterhaften und verbrecherischen Menschen.

Wie ist dieses Rätsel zu erklären? – Wie kann man sich schützen, Leid und Wehe planmäßig vermeiden?

 

Verbrecherische Menschen haben keinen normalen Sinn und kein Verständnis für das Wahre, Gute und Schöne. Sie tragen die Merkmale der Entartung am Körper, an Augen und Angesicht.

 

Die allgütige Natur hat uns Mittel und Wege gegeben und gezeigt, wie wir dem Übel begegnen können.

 

Die lebendigen Kräfte, die sowohl im guten wie im bösen Menschen wirksam sind, werden angeboren. Sie ziehen nach Quantität und Qualität die chemischen Stoffe und Blutsäfte verschiedenartig nach sich, die entsprechend grundverschiedene sich ordnen und richten.

Entsprechend formen sich die inneren Organe, bildet sich die Gestalt und äußere Form des Menschen. Daher kommt sowohl das gute, wie auch das böse Fühlen, Denken und Handeln irgendwie im Äußeren zum Ausdruck.

 

Der gute und der böse Mensch unterscheiden sich rein äußerlich wesentlich voneinander. Man kann also den guten Menschen erkennen, ihn fördern, schützen, sich mit ihm verbinden, – und man kann auch den bösen Menschen rein äußerlich erkennen, fern von sich halten, sich vor ihm schützen, ihn in Schach halten und damit Leid und Wehe, alles Furchtbare und Schreckliche vermeiden.

 

Das ist der Weg der Selbsterlösung von allem Leid und Übel, wie ihn die Natur selbst zeigt, wenigstens auf unserer Erde, soweit der Mensch das Maß aller Dinge ist.

 

Der gute Mensch hat einen einfachen, klaren, ordentlichen, reinen, vernünftigen und geistesklaren Ausdruck. Alle Formen stehen im einzelnen wie auch in der Gesamtheit in einer gewissen ruhigen Schönheit, Abgeklärtheit und Harmonie zueinander, und alle Lebensäußerungen tragen den Stempel dieser Vernünftigkeit, sind daher auch angenehm und sympathisch.

 

Alle gemeinen Verbrecher, Räuber, Mörder, Diebe zeigen Untentwicklung, Stirnbelastung und Unreinheit des Blutes, Disharmonie in der Entwicklung der Organe, daher Verbildungen und abstoßende Häßlichkeitsmerkmale. Dieser schwere Verbrechertyp ist geboren, ist erzeugt und vererbt.

 

Durch Alkohol, Überernährung, Verdruß, Leidenschaft, Unreinheit des Körpers und des Geistes, Geschlechtskrankheit und böse Gedanken werden die liebelosen Charakteranlagen und Verbrechereigenschaften nicht nur hervorgerufen, sondern auch bei der Fortpflanzung der Frucht übertragen und vererbt.

 

Diese entarteten Menschen richtig zu erkennen, sie von der Fortzeugung auszuschalten und in Bewahrungsanstalten (aus Huter, Museumsführer 1910) lebenslänglich unterzubringen, daß ist die einzig richtige Behandlung für diese entarteten und belasteten Individuen.

Sie können nur wenig gebessert werden, weil sie in ihrem innersten Kern der Seele dieses abnorme Böse als Erbstück mitbekommen haben.

 

Wie ein guter Mensch stets das Gute will, erstrebt und tut, so stellt der böse Mensch sich stets dreist oder hinterlistig, hemmend und zerstörend diesem entgegen. –

Wenn wir uns nun das Werden des Organismus geistig vor Augen halten und in das innere Getriebe desselben sozusagen hineinsehen, dann verstehen wir, daß es gar nicht anders sein kann, als daß die äußere Körperform und Gestalt auch die inneren Anlagen, Neigungen und Triebe, das Seelen- und Geistesleben wiederspiegeln muß.

 

Vielfach haben wir diese Gesetzmäßigkeiten in der Natur und im Menschen dargelegt und begründet. Heute wollen wir zu praktischen Studien übergehen.

 

Bild 1. Der gute Mensch.         Archiv

 

Wenn wir zunächst das Bild eines guten Menschen betrachten, wie das der Dame Bild 1, dann ist es weiterhin leichter, die Abnormitäten im Gesicht des bösen Menschen zu erkennen.

 

Bild 1. Dieses Porträt zeigt einen guten Menschen. Die Augen blicken ganz offen, ehrlich und treu. Dabei liegt wirklich Gutes im Ausdruck derselben. Dasselbe zeigt auch der freundliche Mund.

 

 

Überhaupt finden wir diesen Zug im ganzen Gesicht, an den weichen, warmen Geweben des mittleren Gesichts, an den Wangen, am Kinn, an den unteren und oberen Augenlidern, ja selbst am Ohr, am Haar und an der hochgewölbten Stirn.

 

 

Die Sinnesorgane sind gleichmäßig auf einem guten Ton abgestimmt, und auch die festen Formen im Gesicht, und zwar im einzelnen und im Verhältnis zueinander und zum Ganzen sind durch nichts in diesem guten Ausdruck gestört.

Eine freundliche Seele, ein in sich ruhiger, klarer und menschlich guter, vernünftiger Geist, gut im Empfinden, Denken und Handeln spricht aus diesem Gesicht.

Die Dame tut wirklich keinem Tier und keinem Menschen bewußt etwas zuleide, noch stört sie sonst irgend eine gute menschliche Einrichtung. Im Gegenteil, sie ist eifrig bemüht, obwohl sie mitten im Kampf des Lebens steht, stets mit feinem Empfinden ausgleichend zu wirken für das Gute, dem sie innerlich lebt und treu ist.

 

So ähnlich sind, mit kurzen Worten gesagt, die Merkmale von allen guten Menschen. Es ist das hohe innere menschliche Sein, Güte und Liebe, Kraft im guten Wollen, fleißige Arbeit im Dienst alles Guten und Schönen, vernünftiges, ruhiges, klares Denken und Empfinden, das die Natur in dieser Weise in den äußeren Formen zum Ausdruck bringt.

 

Das sind die kostbarsten lebendigen Güter, die es zur Zeit für uns Menschen und überhaupt auf Erden gibt, sie zu erkennen, zu suchen, zu fördern und ihnen Möglichkeiten der praktischen Auswirkung zu geben, sollte unser aller Bestreben sein.

 

Bild 2. Der gute Mensch.

 

Bild 2. Diese Dame ist nicht nur künstlerisch, sondern auch wissenschaftliche, philosophisch und ethisch-religiös hochbegabt.

Auch hier ist ein ähnlicher Ausdruck wie bei Bild 1 zu beobachten, es ist das Wesensverwandte des guten Prinzips im Menschen, das sich lebendig in den Formen offenbart.

Ein offener, klarer, reiner, guter Ausdruck, Wärme, Sympathie, Mitgefühl und Wohlwollen strahlt aus dem Gesicht. Alle Gewebe sind edel, von dem innern Licht des Geistes der Liebes-Lebenskraft durchstrahlt.

 

Auch die einzelnen Formen sind rein, klar und schön gezeichnet, sie stehen untereinander sowohl wie zum Ganzen in Harmonie, erwecken Vertrauen und gute Zuversicht. Etwas Ähnliches ist allen guten Menschen eigen.

Wie schön wäre es, wenn die feinempfindende Frau mit ihrem warmen liebevollen Herzen im öffentlichen Leben, besonders in der Wohlfahrtspflege und Fürsorge sehr viel mit zu sagen hätte! Alle Härten wären bald ausgeglichen, segensreich wie Engel würden sie ganz besonders für alle armen Kinder, für Kranke und Hilfsbedürftige wirken.

 

Diese Dame, die Prinzessin Mathilde zu Lippe, war einst für die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] Carl Huters sehr eingenommen. Sie durchbrach sogar wiederholt die strenge Hofetikette und fuhr vierspännig vor Huters Haus, um ihn und seine Wissenschaft zu ehren und zu fördern.

Aber was galt den hohen Herren in Amt und Würden ein einfacher Mann des Volkes, auch wenn er das Beste leistete? Leider starb die Prinzessin zu früh an den Folgen einer Operation. So war es vorbei mit ihrem öffentlichen Eintreten für Huters Kunst und Wissenschaft. Das zarte empfindungsreiche Gewebe war harten chirurgischen Eingriffen nicht gewachsen.

 

Wir aber wollen mit der Veröffentlichung des Bildes das Andenken dieser edlen und guten Dame ehren, das leuchtende Vorbild einer deutschen Fürstentochter, die frei und offen für das erkannte Wahre, Gute und Schöne eintrat. –

 

Bild 3. Der gute, einfache Mensch.         Archiv

 

Bild 3. Wenn man Bild 2 betrachtet hat und läßt dann den Blick auf Bild 3 ruhen, dann findet man die Ähnlichkeit im Gesichtsausdruck, obwohl die Zeit, in welcher der Mann lebt, eine andere geworden ist und er in ganz einfachen Verhältnissen steht.

 

Auch dieser Mann ist künstlerisch, ethisch und wissenschaftlich begabt, auch er tritt für das Gute und Ideale mit seiner ganzen Kraft ein. Keine Mühe, keine Arbeit ist ihm zu groß oder zu gering, – siehe die kraftvolle Hand, – selbst die Not hinderte ihn nicht, für das Ideale einzutreten.

Man beachte den treu guten Ausdruck von Augen und Mund. Die Stirn ist hoch und breit gewölbt, das Mittelgesicht ist lang und das quellende Gewebe zeigt die starke Empfindungskraft. Der Mund ist freundlich, das Kinn kräftig, die Ohren sind gut gebaut und alle Formen im einzelnen, wie auch in der Gesamtheit stehen in guter Harmonie und haben wohl den aufgeweckten, aber natürlich ruhigen, vernünftigen und guten menschlichen Ausdruck.

Auch die gesamte Gewebstönung ist durch keine irgendwie hervortretende Härte oder Disharmonie durchbrochen. So tritt der gute Mensch uns im Leben entgegen, einfach, bescheiden, kraftvoll im Guten. Jedes seinen Fähigkeiten entsprechende Amt kann man ihm übertragen, er enttäuscht nie, – alles wendet er stets zum Guten.

Die Hand stützt das Kinn, dadurch wird der Magnetismus desselben entlastet, das ruhige Denken und Fühlen erleichtert. Kopfhaltung, Auge und Ohr ist wie lauschend; er ist von Beruf Musiker, scheut aber auch im Dienste des Guten vor keiner anderen Arbeit zurück. Er sorgt dabei treu für seine gute Frau und lieben Kinderchen und erfüllt alle Lebenspflichten im besten Sinne.

 

 

 

 

Nachfoldend ist die verbrecherische Disharmonie im Bilde dargestellt.


Bild 4. Gemeiner Verbrecher.         Mellerke. Archiv.

 

Bild 4. Dieser gemeine Verbrecher hat einen äußerst gefährlichen brutalen und finsteren Ausdruck und abnorme Gewebs- und Gesichtsformen.

 

Das Auge lauert versteckt und stechend in den Augenecken und deutet auf Gemeinheit und brutalen, rohen Willen.

Ein gemein vernichtender Zug liegt über den gewebsverhärteten, nach außen gebogenen und im unteren Teil verdickten rohharten Nase.

Der Mund ist übergroß, sehr häßlich, grob und zeugt von gemein- brutalem, scheußlichem Denk- und Gemütszustand.

 

In Verbindung hiermit zeigt das abnorm lange und breite Kinn mit dem hart verknöcherten Kiefer Anlage zu Gewalttat, Körperverletzung, Raub und Totschlag.

Die Ohren sind ganz häßlich, verkrüppelt und verbildet, im oberen Teil hängend und abstehend und deuten auf starke, verbrecherische Abnormität im Seelenleben.

 

Die schwere und harte Gesichtspartie unterhalb der Augen wirkt brutal und deutet auf abnorm rohe Eigengesetzlichkeit.

Das Haar liegt hart, häßlich und struppig und deutet , daß die oberen Gehirnorgane und das Gemütsleben gänzlich entartet und verhärtet sind

Seitlich nach den Ohren zu geht der Kopf in die Breite, hier wo die Heimtücke und der Gewaltsinn liegen, ist die größte Spannung und Wucht.

 

Dabei beobachtet er sehr gut, überlegt und berechnet auch (die Unterstirn hat gewisse Kraft); sonst aber ist das Gewebe ähnlich empfindungslos wie ein alter Baumstumpf. Hier ist alles umsonst, aus ihm wird kein aus sich selbst vernünftig handelnder Mensch mehr.

 

Bild 5. Gemeiner Mörder.         Mellerke. Archiv.

 

Bild 5. Man betrachte die entsetzlich abnorme Verbildung dieses Kopfes.

Die Kiefer sind steinhart und nach den Seiten hin stark wulstig verbreitert, das sind, wenn man die übrigen Abnormitäten mit hinzu rechnet, schlimme Mördermerkmale. (Die Physiognomie erinnert an ein blutdürstiges Raubtier.)

 

Dabei sind die Kiefer- und Gesichtsteile stark ungleich, auch die Ohren sind ungleich angesetzt, die untere Nasenform steht schief, und die schlitzförmigen Augenformen sind ungleich. Das sind schwere Zeichen der Unberechenbarkeit und Heimtücke, der Mensch kann jetzt scheinbar ruhig arbeiten und im nächsten Augenblick schlägt er einen tot oder begeht ein anderes Verbrechen.

 

Die Ohren sind übrigens ganz scheußlich und kennzeichnen ein ganz und gar entartetes Seelenleben.

Den breiten, wuchtig in Spannung befindlichen Kieferansätzen nach kann man ermessen, welch brutale Wucht in den damit korrespondierenden Wehr- und Gewalttrieben hinter den Ohren liegt.

 

Dabei blicken die Augen ganz kalt, sie stechen voll wollüstiger Freude am Zerstören.

Die Stirn zeigt böse Intelligenz, und die breite Nasenform Willensgrausamkeit.

Vom Mund ist gar nicht zu reden, er zeigt gemeine tierliche Instinkte. Der Kopf sitzt auf dem Hals wie auf einem Hammerstiel; der Mensch hat fast kein Gefühl mehr, nur noch grausame Triebe und Instinkte, es ist ein gemeiner Räuber und Mörder.

 

Was soll man nun mit solchen Menschen tun? Zu bessern ist nichts, in Freiheit kann und darf er nicht sein, ein Verbrechen folgt sonst dem andern. Er darf sich nicht fortpflanzen und muß dauernd in Verwahrung stehen und schwere Arbeit verrichten, für die er geeignet ist.

 

Das Dasein solcher Menschen ist eine furchtbare Warnung, die Liebes- und Zeugungsgesetze zu beachten, sie heilig zu halten, damit solche Naturen nicht mehr gezeugt und geboren werden können. Solang sie aber noch da und in Freiheit sind, bietet die Menschenkenntnis den wirksamsten Schutz.

 

 

Leitwort.

 

Wir sehen hier im Bilde den guten und den bösen Menschen und fragen, – warum?

Aus Liebe entsteht alles Leben, die Liebe ist die göttliche Schöpferkraft im Menschen. –

Der von Natur aus gut veranlagte Mensch hat von seinen Eltern sehr viel Liebes- und Lebenskraft übertragen erhalten, daher kann er auch so unendlich viel Liebe geben. Der von Natur aus schlecht veranlagte Mensch und die unglücklichen Verbrechernaturen sind aus Mangel an Liebe entstanden. Diese höchste Leit- und Richtkraft in ihrem Körper ist zu schwach, die rohen Naturkräfte herrschen vor und formen entsprechend die Organe und den Körper.

 

Diese an Liebe so armen Menschen bringen Lieblosigkeit in die Welt und sind eine stete Warnung, das höchste Gebot der Natur zu befolgen: „Da alles Leben aus Liebe entsteht, so soll nur große, heilige gegenseitige Liebe das Band der Ehe schließen!“

 

Leider sind die Feinheiten, auf die es oftmals gerade ankommt, die man auf der Photographie deutlich erkennt, wie z.B. die oft steinharte Gefühlskälte der Gewebe, die abnormen Züge der Stirn usw. im Druck größtenteils verloren gegangen. Wir müssen uns also ohne dieselben behelfen und können sie nur andeuten.

 

Bild 6. Gewalttat und Körperverletzung.         Archiv.

 

Bild 6. Der Gesichtsausdruck wirkt brutal und roh. Der Mund ist grob geformt, Ober- und Unterkiefer sind abnorm lang und schwer und deuten auf Härte und Kälte, auf abnorme Angriffsimpulse und Abnormität der mit dem Kiefer in Verbindung stehenden motorischen Hinterhaupt- und Kleinhirnkräfte.

 

Auffällig ist die abnorme Verschiedenheit der beiden Augen. Der offene, roh-harte und stechende Blick des rechten Auges deutet auf Verschlagenheit und Neigung zu materieller und körperlicher Schädigung anderer.

 

Die linke Augenform läuft nach beiden Ecken in spitzen Winkeln aus und das linke Auge ist wie tot und wie erloschen und macht trotzdem einen furchtbar stechenden, das seelische und moralische Leben vernichtenden Eindruck.

 

Die eckig hervortretenden Jochbeine deuten auf starre boshafte Eigengesetzlichkeiten: von hier aus zieht sich seitlich der Nase über die Wangen der kalte und gefühlsharte Zug im Tatleben.

 

Der Hals ist abnorm schwer und breit und deutet auf abnorme, wie vergiftete Blut- und Säftebildung.

 

Die Nase deutet auf einen höhnischen Charakter. Die Ohren sind von harter, im Innern geknitteter Form.

Über den Augen liegt ein verschlagener Ausdruck, der gefährlich wirkt durch die abnorm großen eckigen Stirnhöhlen.

Die Stirn ist hart und in der Haut und Konstanz wie verroht und deutet auf ein abnormes Verstandesleben.

Das Haar ist sehr hart, wollig und wie verfilzt und deutet auf Verhärtung der Gehirnhäute und Gemütskälte.

 

Das allein schon sind starke Abnormitäten, deren Bedeutung genügen sollte, um die Beschränkung der Freiheit dieses Menschen zu rechtfertigen. Er stiftet zu Gewalttat und Aufruhr an.

 

 

 

Bild 7. Schwerer Raubüberfall.         Archiv.

 

Bild 7. Das ist der halbidiotische, bösartige Gesichtsausdruck. Ein Jungendlicher, der durch schlechte Veranlagung und bösartige Suggestion auf die Verbrecherlaufbahn gekommen ist.

 

Die Augen haben den trüben und verschleierten Ausdruck einer in sich versteckten, trüben Ideen- und Gedankenwelt.

 

Besonders fallen bei diesem Gesamtausdruck die häßlichen, lappigen, quer abstehenden und ungleich hoch angesetzten Henkelohren auf. Darin zeigt sich die starke elektrische Energie des Mittelhirns, die Durchbrechung des Guten und Fähigkeit zu allem Durchtriebenen.

 

Die Mütze ist schief und unschön über den Kopf in die Stirn gezogen, dadurch kommt symbolisch Freches und Verwegenes zum Ausdruck, – das Wohlwollen im vorderen Oberhaupt ist gedrückt und herabgezogen, die Zerstörungstriebe hinter den Ohren sind frei gegeben.

 

Der Kopf liegt im Nacken, geduckt und eingezogen. Durch die Spannung werden die zarten Kleinhirntriebe gepreßt und hart, wird die elektrische Energie frei, – es ist ein Ausdruck wie das böse Gewissen.

Die abnorm dicke vorgeschobene Oberlippe, die eingebogene, seitlich breitgedrückte Nase, – man sieht in beide Nasenlöcher, – in Verbindung mit den abnormen Ohren und dem trüben, verschleierten, frechen Augenausdruck sind Merkzeichen hemmungsloser Triebhaftigkeit.

 

Betrachtet man dazu die starken und seitlich nach den Ohren und in der Richtung zum Gewaltsinn zu verlaufenden Augenbrauen, so erkennt man aus der Gesamtphysiognomie, daß er vor sich hinbrütet und Durchtriebenes sinnt und spinnt.

 

Unangenehm ist der Mundausdruck und breithart sind die Kiefer. Er ist moralisch verkümmert und zum Galgenstrick geworden. Vielleicht hätte eine strenge religiöse Erziehung ihn heben können. Die Physiognomie erinnert an den abgeurteilten Brandstifter des Reichstagsgebäudes.

 

Bild 8. Der Einbrecher.         Archiv.

 

Bild 8. Ein robuster Mensch mit derb- und breitfleischigem Gesicht und verwegenem Ausdruck.

Das Auge blickt scharf beobachtend, aber drohend, hart und unberechenbar.

 

Die Nasenwurzel ist eingedrückt und läuft keilförmig zu, dann ist die Form hart und fest bis zur Nasenspitze. Über die abnorm hartbreite Oberlippe pflanzt sich die harte Spannung bis zur Kinngrenze fort bei breit auslaufenden harten Kiefern und Jochbeinen. Der Mensch durchbricht Decken und Gewölbe und sprengt die festesten Schlösser, ganz entsprechend der eisernen bösen Energie, die in Kinn, Kiefer, Nase und an der Stirn liegt.

 

Das sind alles Merkmale einer abnormen Spannung der motorischen Kräfte des Hinterhauptgehirns, welches für das Tatleben maßgebend ist.

 

Der breite Mund mit den gekniffenen Winkeln deutet auf verwegene Gefühle und Genuß; – er ist z.B. ein leidenschaftlicher Zigarettenraucher.

Dabei liegt im Gesicht große innere Unruhe, die sich besonders an der Stirn zeigt. Er hat keine Ruhe in sich, er muß verwegene Einbrüche und Raub begehen. Die innere Unruhe und die starke elektrische Energie zeigt sich in den breit-harten Formen und den gespannt abstehenden Ohren.

Bei seinem verbrecherischen Gewerbe kommt ihm ein technisches Geschick zugute; man betrachte die eiserne Spannung im unteren Seitenhaupt der Schläfe zu, wo das technische Geschick liegt. Diese eiserne Spannung pflanzt sich über die Backenknochen, Kiefer, und das untere Kinn fort.

 

Der verbrecherische Wille, der im Gesicht liegt und die böse Intelligenz, die er besitzt, stempeln ihn zu dem raffinierten Typs, der nicht allein arbeitet, sondern sich mit anderen verbündet und umso gefährlicher wird, da er gut gekleidet und gewandt auftritt, mehrere Sprachen spricht und seine Einbrüche in verschiedenen Ländern verübt.

 

Bild 9. Der Betrüger.         Archiv.

 

Bild 9. Man studiere den beobachtenden, versteckten und falschen Ausdruck, der in den Augen liegt, wobei die Augenform schräg gestellt ist, sodaß die innern Winkel tiefer stehen und die äußeren stark gehoben sind nach der Richtung des Hab- und Massensinnes.

 

Im Gegensatz dazu erscheint der Mund gänzlich harmlos, aber er sitzt schief und ist in den Winkeln gekniffen.

Betrachtet man in Verbindung damit die Nase, die eine Krümmung nach rechts macht, so erkennt man, daß der Gedanken- (Augen), Charakter- (Nase) und Gemütszustand (Mund) falsch, versteckt, hinterlistig und betrügerisch ist.

 

Das Kinn ist übrigens breit und eingezogen, sodaß ein Doppelring erscheint. Die hier erzeugte Spannung überträgt sich infolge der mechanischen und physiologischen Korrespondenz auf das obere Hinterhaupt, wo die Triebe für die eigene Person liegen. Er ist eitel und von sich sehr eingenommen.

 

Von der Norm abweichend sind auch die hochsitzenden, im unteren Teil noch angewachsenen Ohren, wodurch die Anlage und Neigung zu betrügerischen Handlungen begünstigt wird. Er hat nach diesen Merkzeichen die Anlagen zum betrügerischen Handeln.

Aber man könnte sich fast täuschen, er macht wie die schnurrende Katze, die tut als hätte sie keine Krallen, einen so harmlosen Eindruck, als könnte er kein Wässerchen trüben.

Entsprechend ist auch die Kleidung und sein Gebahren durchaus anständig, den Biedermann markierend.

 

Die Stirn ist frei, scheinbar die Offenheit selbst, aber das Haar ist drahtartig, dicht und hart und die Anlage des Seitenhauptes zeigt dort, wo der Erwerbs- und Diebessinn liegt, spannungsharte, fast eckige Auswölbungen.

 

Typisch ist vor allem auch das schmutzige und matte Gewebe. Man kann das allerdings nur richtig und deutlich in farbigen Bildern darstellen, aber es muß als charakteristisch erwähnt werden, da es auf ein schmutziges Gedankenleben, verdorbenes Blut und auf einen erheblichen Mangel der hellen, lichten, reinen Lebensstrahlung der Zellen deutet.

 

Bedenkt man, daß z.B. der schwedische Zündholzkönig Iwar Kreuger imstande war, selbst die hohe Diplomatie seines Landes und alle Welt zu täuschen, obwohl der die typische Hochstapler- und Betrügerphysiognomie hatte, so lernt man aus diesen Beispielen, daß man nicht nur ein Recht, sondern sogar die Pflicht hat, sich Menschenkenntnis anzueignen, um sich und die Allgemeinheit zu schützen.

 

Wie findet man

Eine glückliche Ergänzung

Für die Ehe?

Durch Harmonie in der Rasse,

im richtigen Geschlechtston,

im Charakter,

im Temperament,

im Naturell

und im Feingefühl.

 

 

Carl Huter und die neue Lehrmethode der Anatomie.

Prof. Dr. Max Clara, bisher praktischer Arzt, hat den Lehrstuhl für Anatomie an der Universität in Leipzig übernommen.

Beim Antritt seines neuen Amtes hielt Prof. Clara eine bedeutsame Rede „über die Aufgaben und Ziele der Anatomie in unserer Zeit“, die in Nr. 24 und 25 der „Münchener Medizinischen Wochenschrift veröffentlicht wurde.

 

Geradezu großartig ist es, wie Prof. Clara dafür eintritt, daß nunmehr das bedeutsame Lehrbuch der Anatomie nicht mehr in dem Sinne der alten „Leichenanatomie“ gelehrt werde, sondern daß dieselbe in Zusammenhang mit dem lebendigen Menschen, mit seiner Lebensfunktion, seiner innern und äußeren Form und seiner Umwelt gebracht werden, daß also sozusagen eine biologische Anatomie gelehrt werden soll.

 

Das entspricht ganz dem Nationalsozialismus [nach Carl Huter, nicht nach Adolf Hitler!], der das Leben auf seine natürlichen, biologischen Grundlagen zurückführt.

Ganz in diesem Sinne deutet Prof. Clara das Wort des Dichters und Arztes Schiller: „Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“

 

Auch der Anatom hat daher nicht nur die Aufgabe der Erforschung des toten Körpers, sondern durch das Studium des lebendigen Organismus muß es zu einer Ganzheit seines Weltbildes kommen, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht. In der äußeren Formbildung und Gestalt gibt sich die Erbanlage und der Einfluß der Umwelt, Norm und Abnormität kund, spiegelt sich die immerwiederkehrende Gleichheit der Art Mensch und die ewige Einmaligkeit des Individuums.

 

Die Anatomie hat nach Prof. Clara die Aufgabe, die morphologischen Grundlagen für die in den letzten Jahren so weit fortgeschrittene Konstitutionslehre zu erbringen.

 

Wir freuen uns, daß nunmehr auch in dem Lehrfach der Anatomie ein neuer Geist eingezogen ist.

Carl Huter Museum und seine Volkshochschule in Leipzig (Hinzugefügt)

 

Und wir heben hervor, daß Carl Huter, der im Jahre 1910 im Zentrum der Stadt Leipzig sein privates Museum und seine Volkshochschule eröffnete, ausgesprochen in dieser neuen Form Anatomie gelehrt hat, und zwar in weitestem Sinne so, wie es von Prof. Clara heute gewünscht wird. Huter hat seine neue Art, Anatomie zu lehren, zur Grundlage der von ihm entdeckten Konstitutions- oder Naturellehre gemacht. (Siehe Atlas der Naturellehre“)

 

Atlas der Naturellehre (Hinzugefügt)

 

Das ist ein Erfolg der deutschen Volksforschung, ein Ruhmesblatt in der Geschichte, daß ein einfacher Mann aus dem deutschen Volke in dieser Weise bahnbrechend voranging, der wahrlich auch in Leipzig nicht vergessen werden sollte, sondern dessen Lehren der Mit- und Nachwelt erhalten zu werden würdig sind.

 

Das Institut Huters ging in Leipzig in unsagbar schwerem Kampf zugrunde, aber seine Forschungen, die eine neue Art, lebendiger lebenswahrer Anatomie zu lehren, einschlossen, feiern ihre Auferstehung in demselben Ort, wo ihr Begründer einen schweren Leidensweg gehen mußte.

 

 

Der russische Professor.

 

Der Heilpraktiker“, Organ der deutschen Heilpraktiker, München, Nr. 11, 1935, brachte eine Arbeit von Karl Götz, Heidelberg, über „Strahlen der Umwelt als Krankheitserreger.“

 

Darin ist der russische Professor Gurwitsch als Entdecker der mitogenetischen (bei der Zellteilung und Vermehrung auftretenden) Strahlung genannt. Durch dieselbe können „in der Nähe befindliche Pflanzen beeinflußt werden.“

In Wirklichkeit hat aber schon 2 Jahrzehnte vor Gurwitsch der deutsche Forscher Carl Huter, gest. 1912, ein Autodidakt der deutschen Volksheilkunde, die strahlende Lebenskraft in der Zelle und ihre Gesetze nachgewiesen.

 

Die kleine Zeichnung aus Huters Handbuch, 1910, führt die Tatsache sinnfällig vor Augen.

Diese größte Entdeckung des 19. Jahrhunderts, die heute in ihrer ganzen Tragweite noch nicht im entferntesten der großen Welt bekannt ist, kommt nicht dem Russen Gurwitsch zu. Das ist ein schwerer Irrtum.

 

 

Die naturwissenschaftlichen

Grundlagen der

Psycho-Physiognomik

Carl Huters, einer neuen

Offenbahrungslehre und

Natürlichen Geisteswissenschaft

in 32 Thesen.

(Aus dem vergriffenen HuterwerkAus eigner Kraft1911.)

1. Das Empfinden ist die Urenergie im Weltall.

2. Stoff und Kraft werden von der Empfindungsenergie des Weltäthers getragen und geleitet.

3. Alles was ist, ist aus der Schöpfung der allgeseelten und eigenbeseelten Empfindungsenergie der Materie hervorgegangen.

4. Die Bildungen individueller Lebewesen sind Schöpfungs- und Zeugungsvorgänge.

5. Jede Urschöpfung gibt dem Geschöpf die Schöpferkraft als Fortzeugungskraft mit.

6. Jede Fortzeugungskraft ist konzentrierte Liebeskraft der Lebenskraft.

7. Alles Leben ist daher aus Liebe entstanden.

8. Lebenskraft ist gesammelter und konzentrierter Empfindungsäther.

9. In jedem Atom ist Empfinden, daher ist auch die anorganische Materie beseelt.

10. Im lebenden Eiweiß ist die Empfindungsenergie in den Vordergrund getreten, sie konzentriert sich in der tierischen Zelle im Zellstrahlkörper oder Zentrosoma.

11. Jede stark gesammelte Empfindungsenergie emaniert von innen nach außen, jede stark gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie strahlt von innen nach außen.

12. Carl Huter nennt diese, in allen organischen Lebewesen auftretende organisierende Empfindungsenergie die negative Lebenskraft, die strahlende Empfindungsenergie die positive Lebenskraft oder Helioda.

13. Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus inneren Ursachen herausgewachsenen Körpers.

14. Er lehrt daher: Alles, was lebt, empfindet, emaniert, organisiert sich, strahlt, liebt und sucht sich fortzuzeugen.

15. Alle Liebe sucht sich zu ergänzen und über sich hinaus etwas Höheres zu schaffen.

16. Dieses Lebensempfinden ist heilige Liebe und heiliger Lebenswille.

17. Das Ideal des empfindenden Lebens ist religiöses Liebesleben.

18. In der Treue sucht die Liebe Stärke, in der Schönheit Offenbarun, in der Gottheit Vollendung.

19. Liebe, Treue und Idealsinn mit dem Glauben an das Gute und dem Hoffen auf das Gute, das sind die Entwicklungsförderer aller Dinge, durch sie schreitet alles aufsteigend vorwärts, ohne sie fällt alles in sich zusammen.

20. Das empfindende und strahlende Leben offenbart sich äußerlich an der Peripherie der Individualwesen, also in der Physiognomie jedes Wesens und jedes Körpers.

21. Alles Lebendige und Geistige offenbart sich daher sichtbar und erkennbar in der äußeren Form, Farbe, Gestalt, Bewegung und gesamten Erscheinung.

22. Je schöner die äußere Physiognomie, desto edler das geistig Innere.

23. Ideales Schönheitsgestalten aus innerster Liebe, Kraft und Güte und aus starkem Glauben an das höchste ideale, als an das Göttliche, ist Lebenszweck und ist daher Lebensreligion.

24. Carl Huter lehrt daher die vergeistigte Naturwissenschaft durch den Nachweis der allbeseelenden und eigenbeseelenden Empfindungskraft aller chemischen und aller astralen Materie.

25. Er lehrt auch die Schöpfungs-, Zeugungs- und Fortentwicklungskraft aller geistigen Elementarwesen und Individuen, welche sich aus der Materie entwickelt haben.

26. Er lehrt ferner die natürliche Offenbarung des Lebens in den Formen und die natürliche geistige Offenbarung in der Physiognomie der Lebewesen.

27. Im Körper, Haupt, Gesicht und in den Sinnesorganen, insbesondere in den Augen, kommt das geistige Leben des Menschen sichtbar und charakteristisch abschätzbar zum Ausdruck.

28. Diese Lehre, die das untersucht und beweist, ist die Carl Hutersche Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie].

29. Sie ist Welt-, Natur-, Lebens-, Formen-, Körper- und Gesichtsausdruckskunde und Geisteswissenschaft.

30. Sie lehrt daher praktische Welt- und Menschenkenntnis und ideale Persönlichkeitskultur auf natürlicher Grundlage nach den besten Vorbildern.

31. Carl Huter lehrt, jeder soll sich durch geeignete Anleitung, die von ihm oder von den Eingeweihten seiner Lehre gegeben wird,

1. selbst zu vervollkommen suchen,

2. immer bessere Berufsarbeit zu liefern suchen,

3. immer mehr auf seine Umgebung veredelnd einzuwirken sich angelegen sein lassen,

4. Inner und äußere Harmonie erstreben und

5. an das höchste Gute, Schöne, Liebestrahlende und unüberwindbar Starke glauben.

32. Das Lebensideale soll daher der lebendige Geist sein, der uns alle immer mehr erfüllen soll und durch den die Unvollkommenheit dieser Welt nach und nach siegreich überwunden werden sollen.

 

Denn dadurch erst kann und soll ein göttliches, adeliges Menschengeschlecht aus dem elementaren oder Altkulturgewohnheitsmenschen hervor wachsen.

 

Groß, frei in sich selbst, schön, stark, sittlichliebend lebend, frei von äußerem Zwang und Gesetz, geleitet von innerem Wollen zum Guten und Besten.

 

Dieser große Künstler neuer Wahrheiten

hinterließ seine Lehren in über 30 verschiedenen Werken, von denen heute [Stand 1935; Näheres diesbezüglich in Gesamtschau-Digital: Carl Huters Menschenkenntnis unter www.chza.de – Digitale Neuherausgaben von längst vergriffenen „Original-Huter-Werken“ durch Herrn Medical-Manager Wolfgang Timm.] nur noch folgende zu haben sind:

Carl Huter:

„Der Wahrheit und der Schönheit

das ganze Sein“

 

                                                       

„Der Menschenkenner“ ist zu beziehen durch alle Vertreter der Huterlehren, Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg, Postcheckkonto Nürnberg 18330.

Bei Voreinsendung von R.M. 1.- und 20 Pfg. für Porto erfolgt jedesmalige Zusendung der nächsten 5 Nummern sofort nach Erscheinen.

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Für den Inhalt verantwortlich: B. v. Thurn, Schwaig bei Nürnberg

Druck: Graphische Kunstanstalt Zerreiss & Co., Nürnberg

Alleinauslieferung für die Tschechoslowakei: M. Geissler, Bodenbach a.d.E.

Auflage 5000

 

 Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2008 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

 D The Gate MK

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