DgM 043

Der gute Menschenkenner 043 von 101

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MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

www.chza.de 

 

  Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Der gute Menschenkenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© August 1936, Nr. 43

Sind Sie ein guter oder schlechter

Rechner?

 

Der Sinn für Zahlen, Rechnen

und

Mathematik

 

Wie erkennt man

das mathematische Genie?

 

Bilder von

großen Mathematikern,

guten und schlechten Rechnern.

 

Im Jahre 1907 erschien in 2. Auflage das Werk von Professor P. J. Möbius „Über die Anlage zur Mathematik“, das die alten Gallschen Forschungen über Phrenologie oder Schädelkunde zur Grundlage hat.

Möbius starb 1906 und sein Werk geriet in Vergessenheit.

Da nun Carl Huter, was Möbius unbekannt geblieben war, die Gallsche Schädelkunde auf ganz neue wissenschaftliche Grundlagen gestellt hat, ihre Irrtümer, Mängel und Fehler beseitigte, so soll diese Arbeit die Forschungen von Gall, Möbius und Huter über dieses Teilgebiet der so außerordentlich wichtigen und nützlichen lebenswahren Wissenschaft vom Formenausdruck kurz zusammenfassen und fruchtbringend gestalten.

Möbius schrieb: „Das Schicksal habe es so gefügt, daß er, obwohl er gar nichts von Mathematik verstehe, ein Buch über Mathematik schreibe.“

Das ist ein Bekenntnis, das zunächst die Aufmerksamkeit auf ein gutes Bildnis von Möbius lenkt, das seinem Werk beigegeben ist, um daran zu prüfen, wie diese Veranlagung hier in die Erscheinung tritt, siehe Bild Nr. 1.

Wir stoßen dabei sofort auf eine gewisse Schwierigkeit, nämlich die, genau zu sehen und zu beobachten.

Bild 1. Dr. P. J. Möbius.

Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber ohne dies läßt sich die größte Wahrheit der Natur, der Geist aus den lebenden Formen, nicht erkennen.

XX

Bild (hinzugefügt).

Wir betrachten zunächst die Qualität der Stirnbildung. Diese ist außerordentlich gut und liegt vornehmlich in der Schönheit, Klarheit und Durchstrahlung der breiten und hohen markanten Formbildung, dann in der kraftvoll plastischen, ruhigen Spann- und Kernkraft, die sprechend und gar nicht zu verkennen ist.

Darauf zu verweisen ist wichtig, denn so zeigt sich die hervorragende geistige Veranlagung dieses bedeutenden Gelehrten.

Es ist auch insofern wichtig, als die Kritiker und Neider der Gallschen Phrenologie, die sich mit solchen Feinheiten und noch anderen Umständen nicht rechneten, die Lehre Galls mit den unwissenschaftlichen Einwänden über 100 Jahre herabzuwürdigen suchten.

Sie erlauben u.a. den Einwand, man könne nicht wissen, ob sich nicht hinter einer hohen Denkerstirn ein Wasserkopf oder eine rachitische Anlage verberge.

Hätten die Leute gewußt, wo die Quelle ihres Irrtums liegt, so hätten sie wohl solche und ähnliche Einwände nicht gemacht, – denn der Holzkenner z.B. unterscheidet schon an Form, Farbe, Gewicht, Faserung usw. etwa 50 verschiedene Holzarten, während für manche andere eben alles nur „Holz“ ist.

So erkennen wir heute die unterschiedliche Qualität der lebendigen Formbildung an ebenso sicheren Merkzeichen, und die genannten Kritiker haben das traurige Verdienst, die bedeutendste und nützlichste Wissenschaft vom Menschen gehindert zu haben.

Ebenso hinfällig ist heute der Einwand: „so eine kleine Schädelstelle, was soll die denn bedeuten-„ oder der Streit darüber, ob sich der Schädel auch ganz genau nach dem Gehirn wölbe.

Denn betrachtet man diese kleinen Schädel- oder Gehirnpartien mit den Augen der Physik und Biologie, dann offenbaren sie sich als Gebilde von Millionen höchst komplizierter Zellen mit Billionen von Atomen, Molekülen, Elektronen und noch kleineren Teilchen der Materie, in denen erst das noch viel feinere Empfinden und konzentriert Geistige lebendig formend tätig ist – eine Welt der Kleinheit und Feinheit von wahrhaft gigantischem Ausmaße.

Daß man aber anderseits dieses lebendige Werden und Gestalten in der Form und damit den Qualitätsgehalt der Form nicht mit einem Apparat messen kann, das sollte doch allmählich einleuchten. Wohl kann die Messung zu vergleichenden Studien dienen, das Geistige aber läßt sich nicht messen, noch wägen, wohl aber mit dem vollkommensten Instrument der Welt, dem menschlichen Auge, das wiederum das Erwachen des Geistes zur Grundlage hat, – erkennen.

Betrachtet man nun an unserem Bilde die kleine Stelle, welche der Pfeilstrich anzeigt, hier liegt der Zahlensinn, so sehen wir deutlich, daß hier die plastische Seitenspannkraft der Stirn auf einmal gänzlich versagt.

Das Gewebe ist nicht nur faltig, sondern auch von sehr loser Spannung und lockerer Konstanz.

Etwas nach oben, der Stirn zu, zeigt sich deutlich eine konkave Einbuchtung von ebenfalls loser Konstanz, – das ist hier das Merkmal, daß die Anlage zur Mathematik schwach resp. nicht geübt ist.

Wohl aber finden wir seitlich davon an der Schläfe eine enorme Anspannung, und die Natur zeigt uns in ihrer Weise ganz genau, wohin die Anspannung der Denkorgane der Stirn geht.

Es ziehen sich ganz feine Formspannungszeichen von der linken Schläfe nach der plastischen unteren, mittleren und dem ersten Drittel der obersten Stirn hin.

Es ist also das beobachtende, vergleichende und schlußfolgernde Denkvermögen sehr gut ausgeprägt und der Sinn für konzentriertes Denken, für Formen und Gestalt tritt außerordentlich plastisch an dem Stirn-Nasenübergang hervor.

Demgemäß hat auch das Auge den denkenden und beobachtenden Ausdruck des vergleichenden Naturforschers und Gelehrten. –

Der Zahlensinn und der Sinn für Mathematik gibt, wo er richtungsgebend für das Denkleben ist, dem Auge selbst wieder einen anderen Ausdruck.

Man braucht nur Menschen zu beobachten, die viel und gerne rechnen und besonders dann, wenn sie gerade rechnen, so wird man bald etwas Typisches feststellen können, das sich in ähnlicher Weise bei anderen guten Rechnern wiederholt, da das Auge an allem Anteil nimmt.

Entsprechend hat das Auge Millionen von Ausdrücken.

Ja, die großen Maler, Bildhauer, Musiker, Mathematiker usw. haben nicht nur jeweils etwas Typisches am Auge, sondern schließlich am ganzen Körper und in allen Lebensäußerungen, was unverkennbar ist. So erklären sich die Toncharaktertypen, auf die Huter immer wieder hinwies.

Bildausschnitt 2. Aus dem Leben gegriffen. (Archiv)

Betrachten wir nun den Bildausschnitt 2, um unsere auf das Thema bezüglichen Übungen fortzusetzen.

Diese Stirn hat eine sehr dünne und lebhaft gespannte frische Haut, einen zarten Knochenbau (während die Stirn bei Möbius einen festen und sehr harten Knochenbau erkennen läßt), sie ist hell und licht durchstrahlt, feinplastisch und breit ausgewölbt.

Das genügt, um daraus sofort zu erkennen, daß die Verstandesanlagen elastisch und auch vollauf geweckt und in Tätigkeit sind. Das ist ganz etwas anderes, als wenn man nur die Formbildung an sich in Betracht zieht. –

Man kann sich schwerlich denken, daß diese Frau das Haar modegerecht zustutzen oder tief in die Stirn kämen würde.

Der Sinn ist ganz und gar nicht auf derlei Dinge gerichtet, frei und kühn muß sich diese Stirn darbieten, ungehindert im Kräfteaustausch mit der Innen- und Außenwelt.

Die Stirn zeigt vorzüglich geschulte Denkkräfte und philosophisches Talent.

Die Spannkraft der Unterstirn überträgt sich seitlich bis zum Zahlensinn, – siehe die Stelle, wo der kleine Pfeilstrich hinzeigt, dort ist noch eine gute plastische Spannkraft der Form und gut gespannte Haut vorhanden, auch pflanzt sich diese Plastik noch etwas nach oben hin fort.

Daher ist der Sinn für Zahlen und Berechnung in der Anlage mäßig gut, jedoch nicht in dem Maße entwickelt wie die übrige Stirn, deren Spannung und Innenkraft doch noch intensiver, man möchte sagen, lebensvoller ist.

Betrachtet man das Auge, so zeigt dieses den empfindungsreichen aufmerksamen  Ausdruck, was ganz mit den Anlagen der oberen, seitlichen Breite der Stirn übereinstimmt, wo sich Neigung und Vorliebe für Kunst, Wissenschaften, Dichtung und Bildungsgüter ausprägt.

Entsprechend dieser Feinplastik im Bau der Stirn ist auch das Nervensystem verfeinert und das Haar ist äußerst dünn und zart.

Durch diese ganz genaue Formbetrachtung, die natürlich am lebenden Objekt noch viel unmittelbarer erfolgen kann, gab Carl Huter seiner Phrenologie und der Physiognomik an sich neue, bisher nicht bekannte und beachtete, aber ausschlaggebende Unterlagen.

[Anmerkung Timm: Carl Huter begründete wissenschaftlich, nicht akademisch, eine fundierte Neu-Phrenologie. Carl Huter ist u.a. darauf aufbauend der wissenschaftliche Begründer der Neuen Physiognomischen Psychologie – der Psychologie und Medizin der Zukunft! Als ehemaliger wissenschaftlicher Angestellter der Freien Universität Berlin und der Universität Flensburg stelle ich hiermit fest: Das Hutersche praktische und wissenschaftliche Menschenkenntnis-System übertrifft in seiner wissenschaftlichen Fundiertheit und praktischen Anwendbarkeit deutlich alle an staatlich beschützen Einrichtungen, Universitäten, etc, gelehrte staatlich anerkannte Psychologische Schulen, beispielsweise Psychoanalyse oder kognitive-behavioristische Psychologien. Carl Huters Menschenkenntnis ist zeitlos und seiner Zeit um ca. 200 Jahre voraus!].

An dieser natürlichen Beobachtung des Geistes in den Formen werden die Einwände aller Kritiker der Welt zerschellen und es wird ihnen auf die Dauer nicht gelingen, den Siegeszug dieser Neu-Phrenologie aufzuhalten. Mag sie im Moment am ungeübten Sehen und anderen Hindernissen scheitern, morgen schon kann es anders sein. Die Wahrheit bricht sich Bahn, – auch wenn es viele Jahre dauert.

Einige kurze Hinweise sollten dartun, warum der Zahlensinn gerade an der bezeichneten Stirnpartie zu suchen ist, siehe die Zeichnung am Kopfe dieser Zeitschrift.

Bild

 

1. Die Erfahrung und eine vergleichende Betrachtung von über 100 Jahren hat den Sitz des Zahlensinnes an der bezeichneten Schädelstelle als richtig befunden und bestätigt.

2. Das Auge nimmt mit dem Licht der Außenwelt auch die geistigen Erfahrungstatsachen auf. Diese werden von den Sehzentralen, die im Hinterhaupt liegen, auf dem Wege der Strahlung den einzelnen hierfür tätigen Gehirnorganen, die im Vorderhaupt über den Augen liegen, übertragen. Dadurch wird die Beobachtung und Auffassung als Grundlage unseres Geisteslebens und der Stirnbildung erklärt.

3. Das Auge nimmt innigsten Anteil an den inneren und äußeren Lebensvorgängen und hat demgemäß Millionen von Ausdrücken.

4. Die Einheit aller erfaßten Dinge muß sich naturgemäß nach der Mitte des ganzen Schädels konzentrieren, daher die Scheitelbildung und der Sammelsinn aller Erkenntnis, der sog. Konzentrationssinn an der Nasenwurzel zwischen beiden Augen. – (Siehe Titelbild.)


Bild

5. Zu beiden Seiten der Nasenwurzel ordnen sich die Organe für die Erfassung der sichtbaren Welt, zunächst der Sinn für Form und Gestalt.

Da die Form sich im Raum befindet, so liegt der Raumsinn etwas weiter seitlich, etwas darüber von der Auffassung zur Vorstellung übergehend, bildet sich der Ortssinn.

Die Dinge der Welt haben aber auch noch Gewicht und Farbe, Licht, Schatten und Tiefe. Schließlich bleibt nichts anderes übrig, als diese zu ordnen und dann mit der Vielheit der Dinge mit Hilfe von Zahlen und Mathematik zu rechnen.

Entsprechend ordnen sich die Organe und je mehr sich die Spannkraft der Stirn nach den seitlichen Partien über den Augen hinzieht, um so stärker ist der Sinn für Zahlen, Berechnung und Mathematik entwickelt.

Dieser kurze Hinweis auf Entwicklungstatsachen mag genügen.

 

Wir fahren nunmehr mit unseren Studien fort.

 

Bild 3 zeigt uns den Mathematiker Jean Delambre, Professor der Astronomie, gestorben 1822, nach einem Stich des Originals von Boilly.

Bild 3-11 aus dem Spezialwerk von Prof. Möbius.

Bild 3. Delambre.

Ganz auffallend breit und stark ist die Stirn direkt über den Augen, und zwar seitlich entwickelt, dort wo der Zahlensinn und der Sinn für Mathematik liegt.

Das weiche Gewebe über den Augen nimmt an der Tätigkeit der Gehirnorgane Anteil und spannt sich seitlich kraftvoll und stark.

An dieser Spannung nimmt auch noch das seitlich obere und untere Augenlid teil, ebenso die seitliche Plastik der Stirn oberhalb des Zahlensinnes.

Das Auge hat den typisch gespannten Ausdruck des Sinnes, der auf Zahlen und die damit verbundene Dinge gerichtet ist.

Die weißen Striche deuten die Lage der bezeichneten Organe an.

 

Bild 4 zeigt den bedeutenden Mathematiker Dionys Poisson, gestorben 1840.

Bild 4. Poisson.

Er sollte Chirurg werden, erwies sich aber als gänzlich ungeeignet. Das glauben wir gerne, denn er hat ein ganz zartes, empfindungsreiches Gewebe und ein solcher Mensch ist zum Chirurgen nicht geeignet.

Er war ein Feind jeder Ortsveränderung, sein Studierzimmer, Tisch und Stuhl war sein ganzer Wirkungskreis. – Auch das ist zu verstehen, denn er liegt im Ernährungs- und Empfindungs-Naturell, das bei dieser Lebensweise sich wohl fühlt und alt werden kann.

Der Kopf ist breit und große Feinheit und durchstrahlte Spannkraft liegt seitlich der Augen und eine gemeißelte Plastik und Reinheit in den Stirnpartien, wo der Sinn für Zahlen, – angedeutet durch die weißen Striche, – seine Organe hat.

Das Auge mit dem leuchtenden Blick hat den Ausdruck, als sähe es lauter Zahlen, Größen und deren Lösungen.

Typisch gespannt ist das seitlich obere und untere Augenlid.

Das Gewebe ist ganz und gar heliodisch, voll warmen Empfindens und gespannter Geisteskraft.

 

Bild 5 zeigt den Mathematiker und Professor der Astronomie August Ferdinand Möbius, den Großvater von P.J. Möbius, gestorben 1868.

Bild 5. A.F. Möbius.

Das Bild ist nach einem Daguerrotyp hergestellt, also links ist rechts.

Hier ist der Zahlensinn und der Sinn für Mathematik ganz unverkennbar stark ausgeprägt und in kraftvoller Plastik. Die Lage ist angedeutet durch die weißen Striche.

Ganz unverkennbar pflanzt sich der plastische Zug für Mathematik in der Verlängerung des Zahlensinnes nach oben hin zur Stirn fort.

Typisch von der  Spannung des Zahlensinnes beeinflußt ist das seitlich obere und untere Augenlid; – das ganze Gewebe zieht sich kraftvoll nach dieser Stelle hin.

Der gespannte Blick verrät den guten Zahlen- und Formensinn.

Man beachte die Spannkraft der Nasenwurzel, siehe den weißen Strich, wo der Gestalt- und Formensinn liegt, dieser ist die Grundlage für das Talent zum Zeichnen.

 

Bild 6 zeigt einen der größten Mathematiker aller Zeiten, Leonard Euler, gestorben 1783, nach einem vorzüglichen Stich von Stengli.

Bild 6. L. Euler.

Das ganze Gesicht zeigt ein Gewebe von größter Feinheit, Spann- und Kernkraft, wie es dem Genius eigen ist.

1735 stellte er Berechnungen in 3 Tafen an, für die 3 Monate vorgesehen waren. Er wurde krank und als er genas, war das rechte Auge verloren.

Die schwache motorische Kraft, siehe das schwache Kinn, war dieser Überanstrengung nicht gewachsen.

In einer schlaflosen Nacht berechnete er die 6 ersten Potenzen aller Zahlen unter 20, und er sagte dieselben noch mehrere Tage nachher ohne Anstoß her. Er konnte die Äneide (eine altgriechische Dichtung) von Anfang bis zu Ende hersagen.

Sein großartiges Gedächtnis erklärt sich u.a. aus der heliodischen Kernkraft des Gewebes.

Wo der Sinn für Zahlen und Mathematik liegt, – man beachte die kleinen Pfeilstriche, – ist das Gewebe von herrlicher Feinplastik und Konstanz.

Man sieht deutlich, wie die Weichteile über dem Auge groß sind, sie deuten die enorme Spannkraft am Zahlensinn an und durch den Schwung des oberen Augenlides zeigt die Natur in ihrer Formsprache, wo die Spannung und Haupttätigkeit im Gehirn sich abspielt. Das untere seitliche Augenlid nimmt sprechend daran teil.

 

Bild 7, Sophie Kowalewky, bedeutende Mathematikerin, gestorben 1891. Photo nach dem Leben.

Bild 7. Sophie Kowalewky.

Sie alterte rasch und gegen Ende ihres Lebens hatte ihr Geist an Klarheit eingebüßt.

Das ist so ein Fall, wo gelehrte Kritiker gerne sagen, das Genie liegt an der Grenze des Irreseins.

Dabei ist die Lösung einfach. Man betrachte den Mund und die Partien um denselben, das mittlere Gesicht und das Ohr, sie wirken wie geschwollen, es ist die typische Vorderbelastung, der Ausdruck der Belastung des sympathischen Nervensystems.

Man beachte auch das brüchige Haar und die Verhärtung des Gewebes am Seitenhals, so zeigt sich die Anlage zu schwerer, schleichender Krankheit.

Das hat mit dem Genie nichts zu tun, wohl aber mit einer verkehrten Lebensweise und wäre, frühzeitig erkannt, zu beseitigen gewesen. –  Wenn die Kritiker des Genies nur ein bißchen besser sehen könnten. –

Das leuchtende Auge spricht unmittelbar den Sinn für Mathematik.

Die Belastung fehlt, wo der Sinn für Zahlen und Mathematik liegt, – siehe die kleinen Pfeilstriche, – hier ist das Gewebe fein gewölbt und rein gespannt.

Die typische Spannungsrichtung der seitlichen unteren und oberen Augenlider ist noch da, wenn dieselben auch etwas gehärtet und verdickt sind.

 

Bild 8 zeigt J.G. Repsold, Mathematiker in Hamburg, gestorben 1830.

Bild 8. J.G. Repsold.

Er lieferte ausgezeichnete astronomische Instrumente, – den feinen Bau und Konstruktionssinn zeigt die besondere Feinplastik der seitlichen Stirn, – und machte selbst astronomische Beobachtungen.

Sehr gut ist hier, angezeigt durch die weißen Striche, zu sehen, wie sich der Zug für Zahlen und Mathematik bis hoch nach der oberen Stirn zieht und wie seitlich davon der technische Sinn sich wie spannend und quellend hervorhebt.

Die seitliche Spannkraft der unteren Stirn ist enorm, selbst das Jochbein und damit die Widerstands- und Überwindungskraft nimmt Anteil.

In dem klaren, zusammenfassenden Blick des Auges liegt der Sinn für Mathematik, und wiederum sind die seitlichen unteren und oberen Augenlider an der Spannkraft des Zahlensinnes beteiligt. Auch hier ist das Gewebe weich und zart bei guter motorischer Kraft, siehe das breitstarke Kinn.

 

Bild 9, Josef Lagrange, Professor der Mathematik, gestorben 1807.

Bild 9. Josef Lagrange.

An diesem Seitenbild kann man recht gut die sehr starke Entwicklung des Zahlensinnes an der Stirn erkennen.

Seitlich nach oben zu hat der Künstler die besondere Plastik wiedergegeben, die typisch zeigt, daß der Zahlensinn zur Mathematik übergeht. – siehe die weißen Striche, welche die Lage dieser Organe und Züge zeigen.

Bild 10, ein Photo nach dem Leben, zeigt uns den großen Rechenkünstler Dr. Ferrol.

Bild 10. Ferrol.

Hier sehen wir die sehr gute Spannung der Stirn seitlich über den Augen, wo der Sinn für Zahlen liegt und die sehr gute, sich fortpflanzende Plastik der seitlichen Stirn nach oben hin.

Der Anschauungssinn ist schwach, das zeigen die übrigen Stirnpartien über beiden Augen mit Ausnahme der seitlichen Plastik und Spannkraft.

Typisch ist wiederum auch die Spannkraft der seitlichen unteren und oberen Augenlider und der durchgeistigte, Zahlen denkende Blick.

Auffallend ist die Feinplastik der sehr hohen Oberstirn bzw. des Oberhauptes, sowie das künstlerisch schön liegende, feine dünne Haar. Hier hoch oben liegt u.a.

der psychologische Gefühls- und Erkenntnissinn.

So ist zu verstehen, daß Ferrol von sich selbst sagt, wenn ihm jemand eine sehr schwere Rechenaufgabe stellte, so quoll das Resultat aus seinem Empfinden heraus.

Er sagt, es sei ihm, als wenn die Zahlenbegriffe leben.

Wenn er allein ist, ziehen blitzartig beliebige rechnerische Fragen an seinem Auge vorüber, die er ebenso schnell löst, die viel schwerer sind, als wie sie in öffentlichen Vorträgen an ihn gestellt werden. (Wer solche Vorträge erlebte, weiß, daß oft die schwersten Rechenexempel gefördert werden, die kaum ausgesprochen, schon gelöst sind.)

Ferrol sagt, jede Aufgabe lebt in ihm und führt die Antwort mit sich.

Er habe häufig das Empfinden, als wenn ihm jemand das gewünschte Resultat zuraune.

Von anderen Mathematikern wird gesagt, daß sie die Zahlen und ihre Lösung vor sich sehen.

Ein noch anderer Mathematiker faßte die Zahlen nur durch das Gehör auf und hörte ihre Lösung.

Ein blinder Schweizer löste jede Rechenaufgabe und behielt eine 150 stellige Zahle nach einmaligem Hören.

Wahrlich der menschliche Geist scheint unbegrenzt mächtig zu sein! –

(LINK: „LIGHT: WE ARE POWERFUL BEINGS“, YOU TUBE VIDEO VON HELIODA 1, kreiert und bearbeitet von Herrn Medical-Manager Wolfgang Timm, Deutschland).

Dase konnte nach einem Blick sagen, wieviel Bücher auf einem Bücherbrette standen, aus wieviel Schafen ein Herde bestand.

Von Carl Huter weiß ich aus persönlicher Erfahrung, daß er überhaupt fast nichts vergaß, er hatte Tausende von Adressen und Personen im Gedächtnis, er erkannte eine Person sofort auf der Straße wieder, die er vor 10 Jahren auf der Bühne beurteilt hatte. Er las 16 Seiten einer Broschüre langsam durch und gab den Inhalt frei und wörtlich nach Wochen wieder, er hörte die Predigten der Kirche und konnte sie wörtlich wiedergeben, knüpfte daran aber seine Lehren und Forschungen. Er konnte über zahlreiche Themen nach kurzer Konzentration einen formvollendeten Vortrag halten. Er diktierte gleichzeitig mehreren Schreibhilfen über verschiedene Gebiete. Ihm waren die Forschungen und Endresultate der gesamten Wissenschaften bekannt und er vereinte sie mit seinen Entdeckungen, usw. usw.

Eins sei kurz vermerkt: Die Gehirnentwicklung geht bei dem Genie nach der Qualität, Innerlichkeit und Tiefe, nach der Strahlkraft, Durchleuchtung und ganz besonderen Feinheiten und nicht nach der Größe einzelner oder aller Gehirnteile.

Erst durch Erkenntnis dieser und noch anderer Tatsachen wird die Phrenologie aus den Kinderschuhen gehoben und wissenschaftliche lehrfähig, einwandfrei und vollendet.

Die Zeit wird lehren, ob das Genie oder der Kritiker recht behält.

Georg Christof Lichtenberg, Professor der Physik in Göttingen, gestorben 1799. Stich nach Loedels.

Bild 11. Lichtenberg.

Damit der Leser sich nochmals vollständig klar darüber werde, wie der Zahlen- und Mathematiksinn sich physiognomisch auswirkt, betrachte man diese hervorragende Büste.

Bei den vorhergehenden Bildern der Mathematiker finden wir, wie auch an diesem Bildnis die großartige Seitenkraft der Stirn über den Augen und die plastischen Züge der seitlichen Stirn nach oben hin, siehe Pfeilstrich I.

Bei Lichtenberg finden wir auch noch den guten Formensinn, siehe Pfeilstrich II, die Befähigung für Schrift- und Zeichenausdruck, siehe Pfeilstrich III. Ferner sehen wir den gut entwickelten Lichtsinn, siehe Pfeilstrich IV, der bei manchen Menschen stark ausgebildet ist, wodurch der Anschein erweckt werden kann, als sei in solchen Fällen der Zahlensinn rechts stärker wie links entwickelt.

Bei allem übersehe man nicht den Gesamtausdruck, die Kraft, welche in diesem Kopfbau liegt und den kritisch-satyrischen Ausdruck.

Bild 12. Ein liebes Mädchen, 10 Jahre alt, das schon schwierige mathematische Aufgaben löste.

Bild 12. (Archiv)

1. An diesem Bilde kann der Leser so recht den denkenden Blick, das auf Zahlen gerichtete Vorstellungsleben im Auge erkennen.

Es ist, als sei das ganze Auge konzentriert auf Zahlendenken und entsprechend belebt und gereift. Erst wenn man sich im Geiste das Wunderwerk des menschlichen Auges, seine Verbindung mit dem Körperinnern, mit Seele, Geist und Gedankenwelt vorstellt, kann man diesen seelenvollen und doch so typisch belebten, kindlich reinen Blick verstehen.

Man muß also davon absehen, den Zahlen- und Mathematiksinn nur an der Unterstirn seitlich von den Augen zu betrachten, sondern man muß auch das Auge selbst, in welchem ja die ganze Gedankenwelt lebt, – mit beobachten.

Gerade bei einem Kinde, das ein Talent für Berechnungen hat und sich ganz dieser Gedankenrichtung hingibt, ist der Ausdruck des auf Zahlen gerichteten Denkens im Auge ganz natürlich und unvermittelt.

2. Man beachte an unserm Bilde die schöne seitliche Spannung der Stirnteile, dort wo der Zahlensinn sein Organ hat, – dessen Lage wir ja nun genau kennen, – ferner auch wie sich die Plastik nach oben zu sehr gespannt, ganz fein fortpflanzt, wodurch man erkennt, daß der Zahlensinn in höhere Formen, in den Sinn für Mathematik, übergeht.

Auch die Spannung der seitlichen Augenlider ist wieder sehr typisch.

Wir sehen also gänzlich davon ab, das Talent für Zahlen oder für irgendein anderes Gebiet in einer enormen Größe oder Wulst bestimmter Schädelteil zu suchen. Die Entwicklung kann ebensowohl nach der Feinheit zu gehen, nach der Qualität. Dann zeigt sich das Talent außer an typischen, aber sehr feinen Formzeichen in einer besonderen Strahlung, Spannung und Durchleuchtung der Gewebe. –

Bei den nachfolgenden Bildern werden wir das Gegenteil feststellen können, die schwache Entwicklung des Zahlensinnes.

Betrachtet man nun Bild 13, so erkennt der Leser den gewaltigen Unterschied in der Formbildung gegenüber den Bildern der großen Mathematiker.

Bild 13. Der schwache Zahlensinn. (Archiv)

Wer das nicht sehen kann, der muß tatsächlich noch diesbezüglich einiges lernen. Man sollte es kaum für möglich halten, daß eine große Welt die Tatsache, daß der Geist in den Formen lebt und deutlich erkennbar daraus spricht, nicht schon längst mit Feuereifer aufgenommen hat. Wir sind davon überzeugt, eine spätere Zeit, in welcher die Menschen dieses Wissen vollkommen beherrschen, wird unsere Zeit kaum verstehen können, die an dieser größten Wahrheit der Natur achtlos wie halb oder ganz blind vorübergeht.

Bei den Mathematikern liegt die Liebe, die Freude, die Lust an Zahlen im Auge, im Gesicht, im Gewebe. Das Auge drängt leuchtend gespannt nach der Richtung des Zahlensinns in Glanz und Kraft, Verständnis, ja Begeisterung hervor.

Hier bei Bild 13 ist das Auge ängstlich, als wollte der junge Mann sagen, „tu mir nichts, ich tue auch nichts“, allein das Photografieren macht ihn schüchtern.

Das Auge ist weich, es empfindet, träumt und kann sich in der Welt noch nicht zurecht finden. Die gesamte Beobachtung, die über den Augen liegt, ist zu schwach, der Zahlensinn nur für ganz einfaches Rechnen. Dabei muß er noch mit Liebe unterrichtet werden, um die Liebe in ihm zu wecken, zu stärken, denn sonst wird er ganz eingeschüchtert und lernt überhaupt nichts mehr, das edle zarte Geistesflämmchen zieht sich sonst vollständig zurück.

Der seitliche Schwung der Stirnbildung oberhalb der Augen fehlt, die Lider sind weich, kaum ausgeprägt, es fehlt an Form- und Kernkraft.

Der Verstand ist nur schwach, man betrachte die Unebenheit der Stirn, die lose Konstanz der Form.

Und doch will auch hier bei diesem jungen Mann der Geist in der Form so gerne glücklich sein, es ist ein förmliches Rufen, ein Sehnen nach Glück in dieser Form. Man lerne Menschenkenntnis und man kann jeden Menschen auf Schritt und Tritt verstehen, man behandle ihn richtig, denn er will sich ja betätigen, nur muß die Arbeit und die Behandlung seinem Können und seiner Anlage angepaßt sein.

 

Bild 14. Der junge Mann gibt sich die größte Mühe und hat die Augen weit aufgemacht und die Augenbrauen hochgezogen, um den Photographen und dessen Apparat und Tun zu beobachten. Und doch kommt nur wenig dabei heraus, nur Einzelheiten werden aufgenommen und auch nur teilweise richtig erfaßt.

Bild 14. (Archiv)

Die positive Kraft im Auge, Gewebe und Stirn will erst noch geweckt sein und sich entfalten.

Das Gehirn will wachsen, der Geist im Auge sich entfalten. Auch hier ist die richtige Schule alles, aber es müssen Lehrer da sein, die das Wachsen des Geistes in der Natur, in der lebendigen Form selbst mit sehen, verstehen und leiten, sonst sind die Früchte oft sauer und entsprechend nicht dem Erwarten. Wenn erst die Lehrer mit der Menschenkenntnis vertraut sind, dann wird im Lernen und Aufnehmen ein Feuereifer geweckt werden. –

Ganz langsam kann der Sinn für Zahlen und auch nur bis zu einem bestimmten Grad am besten durch Anschauung hier vervollkommnet werden, und dabei ist noch jeder ungünstige Einfluß fernzuhalten.

Hier muß erst noch die Kernkraft langsam hineingebracht werden, hier dürfen keine Fehler gemacht werden, sonst ist alles vorbei, – der gute Wille ist das, möge man ihn aus der Form sehen und verstehen lernen. Eine einzige starke Suggestion ohne Liebe und der Geist ist in Fesseln geschlagen. Daher ist die edle Begeisterung bei der Jugend zu wecken. Ein Wunder der Schöpfung ist der Mensch. Man muß seinen Geist aus der Form sehen lernen.

BILD (Hinzugefügt)

Die Verstandesanlage und der Sinn für Zahlen ist schon besser wie bei Bild 13, aber die eigene Kraft ist schwach, daher ist die Schule, der gute Handwerksmeister auch hier so überaus wichtig.

Bild 13. Bild 14.

 

Bei Bild 15 endlich ist die Entwicklung so ziemlich abgeschlossen. Wohl versucht der Mann noch mit Gewalt im Moment die Augen aufzumachen, den Geist zur Beobachtung und Erfassung anzustrengen, aber es gelingt nur noch halb.

Bild 15.

Der reale Sinn, – man beachte, wie real und grob die unteren Augenlider wagrecht liegen, wie wenig schön die Formbildung der Augen und Gewebe ist, die körperlichen Triebe und die rohen Kräfte haben alles Feingeistige in sich aufgesogen.

Harte Arbeit hat das nicht allein vermocht; roher, unschöner Umgang und entsprechende Lebensweise wirkten noch viel intensiver, diese Form, die an ein verfallendes Haus erinnert, hervorzubringen. Es ist nur noch das Nötigste, was sein Handwerk an Zahl und Berechnung, an Beobachtung und Verstand erfordert, übrig geblieben.

Die rohen Triebe sind bei diesem Menschen herrschend, der jeder kraftvollen Suggestion zugänglich ist, schwankend in Gesinnung und Tat.

Um einer solchen kümmerlichen Entwicklung vorzubeugen, fördern wir die Schönheit in der Arbeit, die Freude, die Erholung, die zugleich Kraft gibt. Die Wertschätzung der Arbeit, die Begeisterung für den Wert des einzelnen im Volk und für das Ganze gleicht einem neuen Leben, das keine Ruinen mehr, sondern die Schönheit in der lebendigen Form entstehen und wachsen läßt. –

 

Kurwenal,

ein sehr kluger Teckel, der rechnen und lesen kann.

Bild 1.         Bild 2.      Photo Held, Weimar

Die Lehrmeisterin des Teckels ist Freifrau vn Freytag-Loringhoven in Weimar. Eine Broschüre „Kurwenal“, der zahlensprechende Teckel von Otto Wulf, Verlag Richard Jordan, Stuttgart-W, gibt interessanten Aufschluß über das Leben, den Werdegang und die Leistung dieses Tieres.

Unter den bisher bekanntgewordenen 62 zahlensprechenden Tieren hat Kurwenal es am weitesten gebracht.

Er kennt die Zahlen und Buchstaben und löst Aufgaben, die ihm schriftlich oder mündlich gestellt werden durch Bellaute, d.h. er bellt ganz kurz so oft, wie es nach seinem Zahlen-Alphabet der einzelne Buchstabe oder die Zahl erfordert.

Z.B. antwortete er auf die mündlich gestellte Frage: 12 Mädchen tanzen zusammen. Wieviel Paare gibt das? Mit 6 Bellauten. Er löst aber auch recht schwierige Aufgaben.

Durch diesen Hund erhält man einen recht guten Einblick, wie ein Tier die Dinge der Welt und den Menschen sieht, wie er denkt, fühlt und empfindet.

Z.B. ein Windspiel findet er dünn“, das Bild eines anderen Tieres nennt er „unähnlich“.

Auf die Frage: Warum er Veilchen lieber mag als die schönen roten Tulpen, bellt er: „Riechen sehr schön“.

Auf die Frage: Liebst du Kinder, kommt die Antwort „Nein“, liebst du Hunde, Antwort „Nein“, liebst du Damen, Antwort begeistert und laut „Ja“.

Auf die Frage, was der Fremdenführer im Park zu den Leuten sagte, antwortete er: „Das ist der berühmte Hund“. Eine Biene, die man ihm im Bilde zeigt, nennt er „Wespe“. Als ein Gewitter anfing, bellte er sehr. Auf die Frage, warum er so belle, antwortet er: „Ich dachte, es könnte ein Wagen sein.“ Als ihm gesagt wurde, es wäre doch oben am Himmel und du bellst doch weiter, kommt die Antwort: „Ich dachte, der liebe Gott finge an, Kinder zu donnern.“ Wolltest du ihm beim Donnern helfen? Antwort „Ja“. Du wolltest nicht die Kinder verteidigen? Antwort „Nein“ usw. usw. Kurwendel kennt Bilder und Landschaften, seine Denkkraft geht weit über die Lösung einfacher Rechenaufgaben hinaus.

Er ist, wie die meisten Teckel, eine absolut ehrliche Natur. Er schmeichelt nicht und nimmt tapfer jede Prüfung auf. Sein Gesicht macht einen sehr offenen und mutigen Eindruck.

Er ist teckelstolz. Wenn sein Können auf die Probe gestellt wurde, ist er nach Schluß rasend froh, lustig und spielwütig, empfänglich für Lob und besonders für Milch und Plätzchen.

Die Physiognomik an sich gibt uns ja schon einen tieferen Einblick in das Seelenleben der höheren Tiere.

Was nun aber zu unserm Thema besonders interessiert, das ist bei unserm Teckel die seitliche Spannkraft über den Augen, dort wo der Sinn für Zahlen liegt.

Bild 1

Die Aufmerksamkeit des Teckels ist bei Bild 1 außerordentlich gespannt. Man beachte die stärkste Anspannung zwischen den Augen, dort wo der Gestalt- und Formensinn liegt, und auch, wie die Form in der Mitte der Nasenwurzel, wo die Konzentration liegt, siehe Bild 2, in stärkster Anspannung und Feinheit sich befindet.

Der Teckel hat eine großartige Beobachtung, wogegen selbst der Geruchssinn zurückzutreten scheint.

Das Auge, Bild 1, hat den sprechenden Blick für Zahlen, Buchstaben und Wort. Die Auffassung und das Vorstellungsleben, das Gedächtnis ist ganz hervorragend, also das niedere, sogenannte tierische Verstandesleben.

Möge man das Tier nicht mehr als stumm und seelenlos ansehen, denn es hat bewundernswerte Eigenschaften und oft ein sehr seelenvolles, großes und schönes Auge. –

In einer anschließenden Arbeit soll in nächster Nummer dieser Zeitschrift der Form- und Gestaltsinn speziell dargestellt werden.

 

Große Studienbüste

Diese große Studienbüste, 60 cm hoch, lebensgroß, hat 240 Inschriften zur Feststellung von Charakter, Neigung und Seelenkraft, Lebenskraft, Gesundheitszustand und Krankheitsdisposition. Die Büste ist einzig in ihrer Art, angefertigt nach Carl Huters Entdeckungen

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von „Myrta Chesini“ mchesini@hispeed.ch an Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr. Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini         (Hinzugefügt)

 

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

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 D The Gate MK

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