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Der gute Menschenkenner 047 von 101

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

www.chza.de 

 

  Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

Der gute Menschenkenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Dezember 1936, Nr. 47

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Entstehung des Lebens

Folgerungen aus

Physik und Biologie

über

Tod und Weiterleben

Ein neuzeitlicher Weihnachtsbaum

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So alt und gewaltig wie des Menschen Vergangenheit ist die Frage nach der Entstehung des Lebens.

Solange dieses Problem nicht gelöst ist, läßt sich auch die Frage: Wohin geht die Seele nach dem Tode? nicht beantworten.

Beide Probleme aber fallen zusammen mit der Frage nach der Entstehung der Welt.

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Unsere heutige Zeit trägt wie ein großes Kleinod das Verdienst, die Natur-, Wahrheits- und Lebenserkenntnis außerordentlich gefördert zu haben.

Wir schmücken daher heuer unseren Weihnachtsbaum sinnbildlich mit diesen geistigen Kostbarkeiten, die wertvoller sind wie Smaragde, Diamanten und Perlen, Gold und Geschmeide – und suchen hier diese tieferen Erkenntnisse über die gewaltigsten Menschheitsprobleme darzulegen.

Das Sinnbild ist der Weihnachtsbaum mit den Kostbarkeiten, die ihn schmücken.

Die ersten drei Kostbarkeiten gehören zusammen und verkörpern sinnbildlich die große Dreiheit in der Natur:

Vater, Mutter und Kind.

Wir stellen nun zuerst die Frage nach der Entstehung der Welt oder, besser gesagt, nach der Entstehung des Weltenraumes, denn ohne Raum ist kein Ding in der Welt, auch kein Gott, überhaupt nichts denkbar.

Leider kann kein sterblicher Mensch diese Frage beantworten, –

wir wissen nur, daß in der Natur alles sich vom Niederen zum Höheren entwickelt, daß ein ewiges Werden und ein Aufstieg ohne Ende ist.

Folglich können wir vom Bekannten auf das Unbekannte schließen und nach Huter, auf dessen Forschungen wir uns hier stützen, annehmen,

daß zwei unterschiedliche Raumenergien,

die auf-, mit- und ineinander wirken und gegenseitig ihre Kräfte austauschen, den Raum geschaffen haben und in ewiger Entwicklung erhalten.

Angesichts der Größe des Weltenraumes ist gar nichts anderes anzunehmen, als daß die Raumenergien göttlicher Natur sind, daß sie in Liebe auf- und miteinander wirken, denn sonst wäre so viel Gutes, Liebes und Schönes in der Welt und die Allvernunft der Natur nicht zu erklären.

Die Astronomie lehrt uns die unendliche Größe und Ausdehnung des Raumes, und die moderne Physik hat uns die unendliche Kleinheit und Innerlichkeit des Raumes nahegebracht.

Um den Kern des chemisch-physikalischen Atoms, des schon fast undenkbar kleinen Teilchens der Materie, kreisen ungezählte Ionen und Elektronen, die in ihren Größen-, Entfernungs- und Bewegungsverhältnissen mit den Sternen unseres Sonnensystems zu vergleichen sind.

So wenig aber an der Peripherie unseres Sonnensystems das Ende der Welt ist, denn hinter demselben tauchen zahlreiche neue Sonnensysteme und Milchstraßensysteme auf, die als Nebelgebilde sichtbar sind, so wenig ist mit dem Atom die Welt der Innerlichkeit und Kleinheit zu Ende, im Gegenteil, sie beginnt erst.

Das ist bei ungewohnter Denkrichtung in diesen Dingen zunächst schwer faßbar, aber dennoch logisch und verständlich allein schon deshalb, weil der Weltenraum mit seinen ungeheuren Schwergewichten der Weltenkörper einen Gegenpol in der Innerlichkeit und Tiefe des Raumes besitzen muß.

Astronomie und Physik haben uns ein neues Weltbild von wahrhaft gigantischem Ausmaß erschlossen, von dem sich unsere Ur- und Vorväter noch nichts haben träumen lassen.

Die Raumenergie nach der amerikanischen Größe und Ausdehnung ist demgemäß als das schaffende und gestaltende Prinzip eines Vaters zu verstehen, die Raumenergie nach der unendlichen Kleinheit und Innerlichkeit als das aufnehmende, empfangende und liebende Prinzip der Mutter.

Im liebenden Austausch ihrer Kräfte haben die Raumenergien

das Dritte geschaffen,

ihr KIND, den Weltenäther, der den ganzen Raum ausfüllt, die Mitte, die Waage und das Gleichgewicht im Weltall bildet.

Sie haben dem Weltenäther alles an Stoff, Kraft und Empfinden vererbt, so daß alles, was daraus geworden ist, werden konnte.

Damit hängen wir drei weitere Kostbarkeiten sinnbildlich in Gestalt von Stoff, Kraft und Empfinden an unseren Weihnachtsbaum.

Unser Weltsymbol ist also zunächst Vater, Mutter und Kind oder Vater, Mutter und viele Kinder.

Nach Huters weiteren Forschungen besteht der alles erfüllende Weltenäther aus lauter kugeligen Kleinstteilchen, den sogenannten Ätherilionen, zwischen welchen der neutrale Weltäther liegt.

Daß die Ätherilionen noch viel kleiner sind wie die uns bekannten Atome, liegt auf der Hand, denn die Atome sind schon ein Entwicklungsprodukt aus dem Äther.

Aus den Atomen sind die Elemente entstanden, die sich, wie das Radium lehrt, das sich in Helium umbildet, aus dem Äther neubilden und in demselben umbilden können. Dieser Vorgang ist durch das Gesetz von der Erhaltung der Kraft begründet. Robert Mayer hat dieses große Naturgesetz entdeckt.

Wir aber hängen zwei weitere Kostbarkeiten, die Sinnbilder jener Urentwicklung, an unseren neuzeitlichen Weihnachtsbaum.

Es ist zweifellos richtig, daß neben den beiden großen Weltenergien Stoff und Kraft auch das Empfinden in jedem Ätherilion vorhanden ist, denn sonst würde uns das Licht der Milliarden von Lichtjahren entfernten Sterne am Abendhimmel nicht mehr leuchten, noch individuell übertragen werden, – Interferenz und Auflösung des Lichtes wäre die Folge.

Da die alte Naturwissenschaft nur mit Stoff und Kraft rechnete und die dritte große Weltenergie, das Empfinden, das realste aller Dinge unter der Sonne, übersehen hat, wollen wir diese Erkenntnis als weitere Kostbarkeit symbolisch an unseren Weihnachtsbaum hängen.

Ernst Häckel hat in seinen alten Tagen, nachdem Huter, der von ihm ehrenvoll ausgezeichnet wurde, bereits verstorben war, die dritte Weltenergie, das Empfinden, als ursächlich neben Stoff und Kraft als neue monistische Erkenntnis verkündet.

Es ist anzunehmen, daß im Urzeitalter der Welt im Ätherilion alles an Stoff, Kraft und Empfinden gleichmäßig verteilt war. Es gab keine Werte und keine Unwerte, sondern im unbewußten, scheinbar urewigen Glückszustand lag alles gleich an gleich. Es war das Nirwana, das Paradies, das sagenhaft in Mythen und Vorstellungen lebt, – das wir sinnbildlich in einer weiteren Kostbarkeit an unseren Weihnachtsbaum bringen.

Aber nichts, wie nur die Liebe, die Wahrheit und das Gute ist ewig in der Welt, – und so nahm im scheinbar urewigen Schlummerleben des Weltenäthers dieser unbewußte Glückszustand ein Ende, d.h. er lebte sich müde und das Empfinden begann sich zu regen.

Was das im Weltall des Urzeitalters bedeutete, läßt sich ermessen. Vorbei war das scheinbar urewige Glück des Unbewußten. Es gab kein Zurück mehr, sondern nur noch ein Vorwärts, um das verlorene Glück oder ein vollkommenes auf irgendeine Weise wieder zu erlangen.

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Adam and Eve, Madrid (hinzugefügt)

Es wurde im Empfinden das Sehnen wach, das Sehnen nach dem verlorenen Glück, das ewige Sehen des Einen nach dem Andern, das Sehnen nach einem unbekannten Glück, nach Höherem und Besserem, das bis auf den heutigen Tag alles Leben, das auf Empfinden beruht, begleitet.

 

Das unbewußte Sehnen, im Empfinden wurde die Antriebs- und Impulskraft zu allem Werden und Entwickeln in der Welt. Diese Entdeckung gemacht zu haben, ist kein geringes Verdienst von Carl Huter und mit behutsamer Hand bringen wir zwei weitere Kostbarkeiten an unseren Weihnachtsbaum.

Die Naturwissenschaft, die das Empfinden als primäre dritte Weltenergie übersah und den Impuls, die Antriebskraft in Stoff annahm, der aus sich selbst keine Bewegung erzeugen kann, – oder in der rohen Kraft, die nie ohne Antrieb entsteht, hat diesem Dogma von Stoff und Kraft zuliebe das realste aller Dinge in der Welt geleugnet.

Mit dieser neuen Erkenntnis, die das Empfinden in den Lauf der Entwicklung einschaltet, wird nunmehr die Naturwissenschaft vergeistigt, hinausgeführt aus einem toten Realismus in die wahre Wirklichkeit.

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(Hinzugefügt)

Als im Urzeitalter der Welt das Empfinden sich regte, kam der Stoff aus seiner Ruhe, suchte seinen Grundcharakter der Schwere zu bewahren und strebte zur Vereinigung mit gleichen Stoffteilen. (Das war der Anfang des egoistischen Prinzips in der Welt, das zur Massen- und Körperbildung führen mußte.)

Dadurch wurde die Kraft frei und suchte ihrem Charakter gemäß sich zu betätigen.

Das Empfinden ging teils mit dem Stoff, teil mit der Kraft, teils aber, da es leichter und schneller wie Stoff und Kraft war, über diese hinaus, um sich frei zu entfalten. Das Empfinden entfloh dem zwingenden Bann des Äthers und über diesen hinaus, dorthin, wo der Raum nach der unendlichen Innerlichkeit und Tiefe sich entfaltet.

Damit war die Scheidung in der Welt vollzogen in ein Diesseits und ein Jenseits vom Weltenäther, von welchen in Mythen und Sagen dunkle Vorstellungen künden.

Wer will die Entwicklung ermessen, die sich dort jenseits des Weltenäthers in undenkbar langen Zeitläufen vollzog? Geahnt ist diese Welt als etwas Höheres, solange es hier, diesseits vom Äther, individuelles Leben gibt: Die Blume wendet sich der Sonne zu, das Tier erhebt, wenn es stirbt, sein Auge gen Himmel.

In jenen unendlichen Tiefen des Raumes nach der Innerlichkeit, die den Äther der Welt in seiner unendliche Ausdehnung liebevoll umschließen, sind die ewigen Räume des Lichts, des Empfindens, des Glückes, der Geistigkeit und Innerlichkeit zu suchen.

Niemand aus dieser Welt betritt jenes Reich, wir stehen in ewiger Ehrfurcht vor dem Unergründlichen. Es ist das ewige, im Werden befindliche Gottesreich.

Keine dichtende Phantasie kann die Hoheit dieser Weltenräume, die Weisheit, das Glück und die Liebe ermessen, die in unendlich langen Zeitläufen die hier lebenden Empfindungs- und Geistwesen erreicht haben.

Wir können nur annehmen, daß der Krontypus dieser höchsten Geistindividualitäten der allmächtige Gott Vater ist im vollendeten männlich schöpferischen Prinzip und daß neben ihm die Göttin des Glücks, die Göttin Mutter, die in ewiger vollendeter Harmonie lebt, zu finden ist, wobei Gott Vater allwissend, aber nicht allfühlend ist.

Eine leichte Hand bewegt sich zum Weihnachtsbaum und schmückt ihn mit den allergrößten Kostbarkeiten. –

Wenden wir uns wieder dem Urzeitalter unserer Welt zu und können nun Leben, Tod, Jenseits und Himmelreich restlos im Prinzip erklären.

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(Hinzugefügt)

Gewaltig muß das Urzeitalter unserer Welt gewesen sein, schier endlos und unermeßlich. Wenn der Astronom durch das Fernrohr ein Aufleuchten am Himmel sieht, wonach Sterne erlöschen, dann sind diese Katastrophen im Weltall mit dem, was sich im Urzeitalter der Welt abspielte, gar nicht zu vergleichen.

Formgebilde entstanden und vergingen, Körper von phantastischer Größe und Form bilden sich, kollidierten und zerfielen, um neuen Bildungen mit demselben Schicksal Platz zu machen. Man kann sagen, es war die Anarchie im Weltall. Vielleicht stammt der Begriff von Hölle, Tod und Teufel, den Menschen in ihrer dichtenden Phantasie in die Welt projektiert haben, noch aus dem Erinnerungsvermögen des Urempfindens jener grauen Vorzeit.

Das Sehnen und Empfinden des Äthers versuchte auf alle erdenkliche Art und Weise Neubildungen zu schaffen, um zu höherem Glück zu kommen. – Alles umsonst, alles vergeblich, bis endlich auch dieser Zustand ein Ende fand.

Im Sehnen des Empfindens ergab sich die absolute Realität, daß ohne Ordnung das Ziel des Höheren, des Glückes, nicht zu erreichen ist.

Nun erst begannen die Stoffe und Kräfte sich ordnungsmäßig zu lagern und zu richten. Damit wurde unser Weltall geboren, jene Welt der Ordnung im Äther, die allen daseinsfähigen Dingen in der Natur zugrunde liegt.

Es vollzog sich nunmehr die planmäßige Entwicklung der Stoffe und Kräfte, der Konzentrierung des Empfindens in der Materie, wie es Huter in mühsamer Forschung in seiner Kraftbildungs-, Kraftrichtungs- und Kraftentwicklungsordnung dargelegt hat.

So viel die Wissenschaft auch nach Huters Tode von seinen Entdeckungen stückweise aufgenommen hat, eine seiner größten Entdeckungen der Kraftrichtungsordnung, steht noch unberührt da.

 

Durch sie ist jede Formbildung in der Natur chemisch, physikalisch und mathematisch zu erklären, und wir hängen bescheiden sinnbildlich eine weitere Kostbarkeit an unseren Weihnachtsbaum.

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Kräfte (Hinzugefügt)

Die Konzentrationsenergie drängte die sich verdichtenden Stoffe zusammen und es entstanden die Vorstufen der Elemente und die ersten Leichtelemente.

Die Attraktionsenergie zog die sich verdichtenden Stoffe nach innen zu an, so bildete sich eine Kraft aus der andern und die Leichtmetalle.

Die Pressung im Innern des Körpers nahm zu bis zu einem bestimmten Ätherdruck, wodurch sich ein Element aus dem andern, zuletzt die Schwermetalle und schließlich die schwersten Lebensgifte bildeten.

Dadurch wurde im Kern das Empfinden bedrängt, es entfloh nach außen und zog die Stoffe mit sich.

Diese drängten an einer Achse entlang zum Strahl- oder Nordpol, strömten aus, umgaben den Körper mit Kraftspannungslinien, die vom Süd- oder Saugpol wieder aufgenommen wurden. So entstand der Magnetismus mit der magnetischen Richt- oder Längsachse des Körpers.

Die Kraftspannungslinien erzeugten einen Ätherdruck, wodurch der Äther in den Körper hineingepreßt wurde, es entstanden weitere Kräfte, unter anderem die Wärme und die Oberflächenspannung oder Elektrizität.

Das Empfinden sammelte sich in einer inneren Zentrale und teils an der Oberfläche des Körpers.

So entstanden aus dem Weltenäther zuerst die Mutterstoffe der chemischen Materie, dann Atome und Moleküle und aus der sich verdichtenden Substanz die Weltenkörper. Mit der fortschreitenden Abkühlung strahlte das Empfinden stark aus dem inneren Kern und an der Oberfläche bildeten sich unter günstigen äußeren Bedingungen die ersten lebenden Eiweißmassen, die mit Empfinden stark geschwängert waren.

Es entstanden darin an einzelnen Stellen Kerne, in welchen sich die Schwerstoffe mit dem Magnetismus konzentrierten. Das Empfinden sammelte sich im innersten Kern oder in einem Bläschen, richtete den Magnetismus, wodurch die Elektrizität frei wurde, die das Ganze von der Umwelt abschnürte, dadurch kam das Empfinden zum Sichempfinden und zur starken Strahlung, – die erste lebende Zelle war da.

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So war die erste lebende Zelle entstanden mit dem Empfinden, das zur starken Strahlung kam, zur obersten Leit- und Richtkraft wurde.

Das erste Ziel der Natur, das Empfinden zu konzentrieren und abzuschließen, war nach Jahrmilliarden erreicht, individuelles Leben in dieser Welt der Materie und damit ein mögliches individuelles Glück, – und wenn es auch noch so gering ist, – geschaffen.

Wir bringen diese Erkenntnis der ersten Lebensbildung als weitere Kostbarkeit an unseren Weihnachtsbaum.

 

Wo in einem Gegenstand der rohe Stoff und die physikalische Kraft vorherrscht und das Empfinden zurücksteht, da sagt man, der Gegenstand sei tot. Wo aber in der Materie das Empfinden vorherrscht und das Gebilde sich abschließt, da sagen wir, es lebt. –

Die Ordnung in der Natur, von welcher wir schon gesprochen haben, wonach da, wo eine Kraft vorzugsweise wirkt, nicht zur gleichen Zeit und im selben Maße eine andere Kraft wirken kann, da wo schwarz nicht weiß, wo dick nicht dünn, wo Licht nicht Schatten, wo gut nicht böse sein kann usw., wird mit der fortschreitenden Entwicklung immer vollendeter. Sie ist in dem Gesetz vom Goldenen Schnitt in eine mathematische Formel gebracht. Es gibt aber noch ein geistiges Gesetz vom großen Goldenen Schnitt, das noch in keine Formel gebracht ist.

Wir betrachten diese Ordnung in der Natur kaum mehr, sie ist uns selbstverständlich geworden. Und doch, da dieselbe immer vollendeter wird, das Höchste und Schönste schafft, also in der Schönheit gipfelt, – so muß sie jeder, ob er will oder nicht, auch wenn er an keinen persönlichen Gott glaubt, als das Göttliche in der Natur anerkennen, – als den Gott, der nicht nur Erden und Sonnen schafft, sondern auch individuelle Lebensformen, die immer vollendeter werden. –

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Erschaffung der Tiere. Von Raffael

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Die Entwicklung des Lebens auf unserer Erde, die danach einsetzte, ist bekannt, sie ist in manchen Dingen durch spontane Schöpfungsakte wohl beschleunigt worden, – wir übergehen dieselbe. –

Leben ist denkbar auf alle erdenkliche Art und Weise, beim Äther, der diese Welt geschaffen hat, ist kein Ding unmöglich.

Die Kraftrichtungs- und Entwicklungsordnung hat Huter in der ganzen Natur und auch bei der Zellteilung nachgewiesen. Er wies nach, daß in dem anatomischen Strahlengebilde der lebenden Zelle, dem Zentrosoma, die Lebenskraft als Lebenslichtstrahlkraft wirkt. Es ist die stark konzentrierte Empfindungsenergie der Materie, die oberste Leit- und Richtkraft, die schöpferische Form- und Gestaltungskraft der Zelle.

Das ist wohl die größte Entdeckung Carl Huters, die größte des 19. Jahrhunderts, – wir hängen sie als leuchtenden Stern an unseren Weinnachtsbaum.

[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Ich frage mich schon sehr lange, warum dieses bahnbrechende Herzstück Huterscher wissenschaftlicher Forschungen, die größte Entdeckung des 19. Jahrhunderts, nämlich der wissenschaftliche Nachweis der Lebenslichtstrahlkraft, Huter nannte diese HELIODA, im anatomischen Strahlengebilde der lebenden Zelle, dem Zentrosoma, bis heute so sehr vernachlässigt werden konnte.

Ich erinnere daran, daß in Europa im Mittelalter mit Billigung und im Auftrag des Vatikans menschenverachtende und grausamste „Hexen“-Verbrennungen, meist von sehr sensitiven Frauen durchgeführt wurden.

Später in den U.S.A. wurde die einheimische Bevölkerung, die Indianer, nahezu ausgerottet, also immer die jeweilige regional tief verwurzelte kulturelle Identität und Empfindungskraft.

Ähnliches auch in Australien, immerhin hat sich dieses Jahr die australische Regierung für die Unterdrückung und das Unrecht gegenüber den Ureinwohnern Australiens offiziell entschuldigt.

Seit ca. 200 Jahren ist festzustellen, daß alle Forschungsergebnisse zu Bereichen Sensitivität, Hellsichtigkeit, Okkultismus, Lebenslichtkraft, Alchemie, Kabbalah, etc. in den akademischen Wissenschaften bezüglich frei zugänglicher Wissenschafts-Publikationen der Allgemeinheit gegenüber unter Verschluß gehalten wurden und werden, bzw. sogar geleugnet wurden und werden. Ein Beispiel, der weltberühmte Wissenschaftler Isaac Newton hat sich u.a. auch sehr intensiv mit Alchemie beschäftigt und entsprechende Forschungsergebnisse publiziert.]

Jedoch konnte Huter diese Riesendenkarbeit, die mit seinen Entdeckungen verbunden war, nur auf Grund der Vorarbeit sämtlicher Wissenschaften der Welt, die er zusammenfaßte, vollbringen.

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[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Deshalb war es erst Carl Huter, Privatgelehrter aus Norddeutschland bei Hannover/Hildesheim, dessen Schicksal bestimmte, keine Universität besucht zu haben, obwohl er dies zunächst wollte (Source: Mit Pinsel und Palette 1911), vorbehalten die bahnbrechenden Forschungen über die Proportionen des Menschen des bedeutsamsten Deutschen Künstlers ALBRECHT DUERER 400 Jahre später beispiellos mit seinen bahnbrechenden Forschungen, nichtakademisch, zu vollenden. Näheres diesbezüglich in den „Vier Büchern“ von Albrecht Duerer und im „Hauptwerk“ von Carl Huter – Link: www.chza.de erstellt von Medical-Manager Wolfgang Timm im Auftrag von Carl-Huter-Zentral-Archiv sowie mittels Privatsponsoring von Total EUR 20.000,-. Nochmals herzlichen Dank an alle Privat-Sponsoren, die in meine Wenigkeit dieses Vertrauen und ihre materielle Investition getätigt haben.

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Diese sehr umfangreiche Gesamtschau-Digital: Carl Huters Menschenkenntnis wurde seit Weihnachten 2007 mit der offiziellen Homepage der sehr renommierten PHYSIOGNOMISCHEN GESELLSCHAFT SCHWEIZ komplett verlinkt. Hierfür noch einmal mein Dank an die Zentralleiterin, Frau Eder.

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Ich persönlich bewundere die Schweiz sehr gerade in Bezug auf Carl Huter und seine Menschenkenntnis, da es die Schweiz war, die Carl Huters Menschenkenntnis vor der Totalzerstörung in Nazi-Deutschland bewahrt hatte und bis heute einen sicheren Zufluchtsort garantiert hat.

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Die seit über 50 Jahren erfolgreich praktizierte Organisation in Schweizer Kantonen mit einer Zentralleitung in Zürich von Huter-Freunden ist weltspitze und setzt die Meßlatte für andere Organisationen in der Welt sehr hoch. Dies ist voll im Sinne von Carl Huter (1861-1912), der eben die Besten der Besten für seine praktische und wissenschaftliche Menschenkenntnis weltweit eine wissenschaftliche und geistige Heimat gewährleisten wollte.

Der Begründer der Menschenkenntnis, Carl Huter, war bestrebt diesen wissenschaftlichen und geistigen Heimatschutz über die Zeit und über Generationen durch befähigte Huter-Schüler und Huter-Anhänger bis zur offiziellen Anerkennung und weltweiten Etablierung auf unserem Heimatplaneten Erde für alle Aufrichtigen und Wahrheitliebenden global zu garantieren.

Carl Huter (1861-1912) sah schon zu seiner Zeit aufgrund seines angeborenen und selbst systematisch erweiterten Hellsinns durch sein Lebenswerk Menschenkenntnis zwei große Weltkatastrophen kommen. Huter selbst starb 1912 in Dresden. Dies ist dokumentiert. Es folgten die heute bekannten Zwei Weltkriege.

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Ich frage heute, Ende Jahr 2008: Stehen wir kurz vor der Dritten Weltkatastrophe. Carl Huters bedeutsamster Schüler und Nachfolger, Amandus Kupfer (1879-1952) publizierte in seinem Todesjahr 1952 sein letztes Werk: „Steht der Kampf um die Macht bevor?“]

 

Die Großen des Geistes, der Weltreligionen, der Ethik, Philosophie und Psychologie, der Kunst und Wissenschaft, der Technik und Erfindungen, die großen Männer der Tat und des Lebens, –

Wir vereinen sie alle in einer ganz großen Kostbarkeit, treten voller Ehrfurcht zum Weihnachtsbaum und schmücken ihn damit.

Huter wies den Charakter der von ihm entdeckten Lebenskraft, sowie den aller anderen Kräfte bis in alle Einzelteile nach und stellte fest, daß die Lebenskraft, die Helioda, nah und fernwirkende Strahlkraft ist, die höchste Kraft, die wir im Weltall kennen,

gleichbedeutend mit Liebeskraft.

Und nun schmücken wir den Weihnachtsbaum mit dem hellsten und kostbarsten Stern. Es ist, sinnbildlich gedacht, das Licht, das Jesus, der Heiland, der Welt einst anzündete, das ewig und unvergänglich ist, indem er die Liebe als das Höchste lehrte!

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Eine Begebenheit, von welcher die Bibel berichtet, hat hier der Künstler lebensvoll dargestellt.

Die Frage, ob das, was der Künstler darstellt, Wirklichkeit gewesen ist, steht  außerhalb unserer Erörterung. Uns interessiert nur, wie der Künstler diese Begebenheit darstellte.

Jesus ist zunächst lebenswahr als Mensch und dennoch wie von innenheraus durchgeistigt dargestellt. Sein Haupt ist von einem lichten, sich leicht verlierenden Strahlenglanz umgeben., wovon ein Abglanz über seinem Gewand und über seiner Hand liegt, welche die Erweckte erfaßt und diese Strahlkraft scheint in den Körper des Mädchens überzuströmen und ihn neu zu beleben.

Der Künstler hat also  Jesus in einer wunderbar edlen Gestalt dargestellt und auch die Erweckte in einem edlen, zarten Empfindungs-Naturell.

Der Künstler hat in Jesus eine wunderbare starke und göttliche Strahl- und Lebenskraft vermutet, die sich überträgt. Das hat er zweifellos gefühlsmäßig als richtig erkannt und zur Grundlage seines Werkes gemacht und sich so die Erweckung vorgestellt.

Wunderbar ist nun, daß das, was der Maler in seinem Kunstschaffen fühlte, sich nach unseren heutigen biologischen und physikalischen Lebenserkenntnis als richtig bestätigt. Das Leben beruht tatsächlich auf einer uns nunmehr bekannten und mikroskopisch nachweisbaren Strahlungsenergie, die gleichbedeutend mit Schöpferkraft und Liebe ist, die in der edelsten Form und Gestalt am stärksten auftritt, die sich mit Liebe, Mitleid und Erbarmen noch mehr verstärkt und sich heilend übertragen läßt.

Das ist der Sinn des Bildes und wir erkennen, daß Wahrheiten nicht nur mit dem Verstand, also rein objektiv, sondern auch subjektiv durch das Gefühl zu erfassen sind. Das Bildwerk wirkt in Farben noch viel schöner und ist von Ackermanns Kunstverlag in München in guter farbiger Wiedergabe in Postkartenformat zu erhalten.

Im Zusammenhang mit der Entdeckung der biogenetischen oder Lebensstrahlen wir meist der Russe Gurwitsch genannt, der aber erst nach Huters Tode mit seinen diesbezüglichen Forschungen hervortrat, ganz abgesehen davon, daß die Entdeckung der Lebensstrahlen bei Huter der Grundpfeiler eines neuen Weltbildes ist.

Daneben taucht neuerdings der Pariser Physiker Lakhowsky als der Entdecker von elektromagnetischen Energien in der Zelle auf, die jegliches Leben bestimmen sollen. Elektro-magnetische Energien können aber kein Leben erzeugen, obwohl sie damit einhergehen. Die Huterschen Zellforschungen waren diesem Herrn schon früher bekannt. –

Die Hauptlebensarbeit Huters bestand in der wissenschaftlichen Begründung und dem vielseitigen Ausbau seiner Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], Menschenkenntnis durch Körper-, Kopf-, Gesichts-, Augen-, Lebens- und Seelenausdruckskunde.

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Kretschmer vs. Huter (Hinzugefügt)

Mit der Entdeckung der drei Grundformtypen in der Lebenswelt hat Huter die größte Wahrheit in der Natur, die es überhaupt gibt, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], lehrfähig gemacht, zahlreich sind seine Entdeckungen, wobei sich die eine an die andere folgerichtig reiht, in mühsamer Lebensarbeit erschlossen.

Diese lehrfähige Menschenkenntnis ist ein großes beglückendes Geschenk für die Menschheit. Wir treten daher zum Weihnachstbaum und zieren ihn sinnbildlich mit diesen schönen und herrlichen Kostbarkeiten und einer Fülle von Glanz und Licht.

Nun, da Huter, das Dreiteilungsprinzip in der Natur nachgewiesen hatte, war es für ihn leicht, eine neue Anatomie in ihrer Beziehung zur Psychologie und Biologie zu lehren, die heute ihren Nachschlag bereits gefunden hat.

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Huter stellte mit seiner Naturellehre, die eine Wissenschaft für sich ist, eine vollständig neue Naturlehre auf, seit des berühmten Schweden Linné Zeiten (1775) das erste große Neue auf dem Gebiet der Einteilung der Arten. Diese Lehre von den Grund- und Haupttypen des Lebens ist unter anderer Benennung weltbekannt geworden. Ja, es gab eine Zeit, da war es ein förmlicher Sport für Gelehrte, immer neue Typen danach aufzustellen.

Wir übergehen diese Nachspiele und hängen an unseren Weihnachtsbaum einen Strahlenkranz von großer Schönheit und Lieblichkeit.

In Nr. 38 der Münchener mediz. Wochenschrift 1936 war eine größere Arbeit enthalten von Prof. A. Hagentorn aus Kowno in Litauen über die Entwicklung von den Urreflexen bis zum Großhirn. Hier finden wir im Prinzip das Lebensgrundgesetz Huters bestätigt. Wir wollen auch diese grundlegende Entdeckung über die Entwicklung des organischen Lebens nicht vergessen und hängen eine weitere Kostbarkeit an unseren Weihnachtsbaum.

Aber noch sind wir nicht zu Ende, schier endlos sind die Erkenntnisse, die Huter eröffnete und wir fassen alle seine Schlußfolgerungen, die er an seine Entdeckungen anschloß, zusammen zu einem Weltbild voll Harmonie und Schönheit. Leise setzt die Musik um unsern Weihnachtsbaum ein und spielt das Lied:

Vom Himmel hoch da komm ich her,

Ich bring euch gute Mär …

In großen Zügen haben wir ein neues Welt- und Lebensbild, das an die heutigen Erkenntnisse der Biologie und Physik [Stand 1936] unmittelbar anschließt, hier skizziert und kommen nun zu der letzten Frage, die nicht mehr schwer zu beantworten ist:

Wohin geht die Seele nach dem Tode?

Die befruchtete Eizelle ist ein Schleimklümpchen so klein, daß es kaum sichtbar ist, und doch liegt hier ideell schon der ganze Plan des werdenden Menschen eingeschlossen.

Dieser Plan ist also völlig unsichtbar, aber trotzdem wirksam vorhanden. Entfaltet sich der Mensch bis er alt und müde wird, so entfernt sich beim Sterben – sinnbildlich gesprochen – dieser unsichtbare Plan des Menschen, diesmal mit einem höheren Bewußtsein, wieder in das Unsichtbare, – nach den Tiefen der inneren Welt.

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Diese Vorstellung vom Tode halte man fest, – es ist also gewissermaßen der Tod eine Neugeburt, ein Eingehen in eine höhere Lebensstufe.

Der Tod ist eine gewaltige Höchst- und Spitzenleistung der Natur, so im Zwang der Entwicklung stehend, daß die dabei zugrunde liegenden gesetzmäßigen Vorgänge nicht durchbrochen und abgeändert werden können.

Es sollte darum nicht heißen, „zu Erde sollst du wieder werden“, sondern die Materie deines Körpers mit ihren rohen Kräften kehrt zur Erde zurück, du aber, dein innerer Lebensgeist, dein Empfinden mit den feinätherischen Stoffen und Kräften kehrt dahin zurück, wo das Empfinden, die Ursache deines Lebens einst herkam.

Wir wissen, daß es ohne Empfinden kein Leben gibt, daß alles Leben im Empfinden wurzelt, daß stark konzentriertes Empfinden in dem Stoff, der sich von der Umwelt abschließt, zur Strahlung kommt und gleichbedeutend mit Liebes-Lebenskraft ist.

Das Empfinden kann die Materie oder die Erde, wenn wir uns so ausdrücken wollen, nur zeitweise stark beleben, da diese den Charakter der Ruhe und Schwere hat und ihn über kurz oder lang unter allen Umständen wieder annehmen will.

Daher ist der Tod, obwohl an sich tragisch, dennoch unabwendbar und notwendig, damit das Leben sich in den aus dem Körper entwickelten Feinstoffen und Kräften, die weniger Lebenswiderstand entgegensetzen, weiterentwickeln kann.

Es kommt daher für jeden lebenden Körper die Zeit, daß er sich müde gelebt hat, daß die Materie absolut kein Empfinden mehr hergibt und ihren Grundcharakter der Ruhe und Schwere wieder annehmen will.

Dann fängt der Mensch langsam an zu altern, die Sinnesorgane und die Gehirntätigkeit lassen nach, – der unbewußt organisierende Teil der Lebens-, Liebes- und Geisteskraft richtet sich entsprechend.

Stärker und stärker neigt die Materie ihrem Grundcharakter der Ruhe und Schwere zu, und langsam zieht die organisierende Helioda die Feinstoffe aus der Materie und den Kräften des Körpers an, bis der Moment kommt, daß sie den Körper verläßt. – Das kann man alles ganz genau am noch lebenden Menschen äußerlich beobachten, es sind die Zeichen des nahenden Todes.

In dem Moment, wo die organisierende Helioda mit ihren Qualitätsstoffen und –kräften an ihrem positiven Strahlpol im Auge austritt, ist das Bewußtsein völlig geschwunden. In einigen Sekunden ist sie völlig frei und von dem Körper vollständig getrennt. Das ist der Tod.

Einige Minuten funktioniert oftmals der Körper noch mechanisch weiter, dann bricht er in sich zusammen mit den äußerlich sichtbaren Zeichen des Todes.

Der Tod ist also im physikalisch-chemischen Sinne nur ein Wechsel der Kraftpole.

In dem Moment, wo die Leit- und Richtkraft Helioda den Körper verlassen hat, treten die außen liegenden Kräfte der Natur die verlassene Herrschaft über ihn an und lösen ihn langsam in seine Urbestandteile auf.

Niemand braucht also den natürlich nahenden Tod zu fürchten, er halte ihn nicht einmal mit Gewalt und Willensanstrengung zurück, niemand rüttle auch den Sterbenden immer wieder wach, wie es so oft geschieht, man lasse ihn, er braucht die Ruhe zum Sterben und es widerfährt ihm nichts.

Man traure daher nicht um den toten Körper, denn da ist nichts mehr zu machen, das ganze individuelle Leben ist heraus und ganz wo anders.

Es ist dahin gegangen, wo es ursprünglich herkam, zurück in das Empfinden und Sehnen des Weltenäthers und wir wissen aus den Lehren der modernen Physik, daß dorthin unsere äußeren Sinne absolut nicht hinreichen, es ist die ungeheuer große Welt des unendlich Kleinen, der Innerlichkeit des Raumes, der unendlichen Tiefe jenseits von Weltenäther.

… „Traure nicht an einer Gruft, denn es blühen im Lenz gleich die Hügel …“

Die individuell ausgetretene Lebensenergie ist mit ihren Feinstoffen und Kräften ganz gewaltig fein und klein, sie kann jeden noch so festen Stoff durchdringen, keine Hitze und keine Kälte und nicht von dieser Welt kann ihr etwas anhaben.

Im jahrmilliardenlangen Laufe der Entwicklung und Umbildung der Materie zum Leben hat sich durch Vererbung und Entwicklung die Empfindungsenergie im Menschen ungeheuer stark konzentriert. Sobald sie mit dem Tode den Körper verlassen hat, muß sie nach dem Gesetz von der Erhaltung der Kraft individuell weiterleben, gänzlich unabhängig von jedem Willen.

Denn jedes Ätherilion, Atom, Molekül und Elektron hat nur eine ganz geringe Spur von Empfinden. Die Lebensenergie kann sich daher nicht in dieselben zurückverflüchtigen, weil kein Atom weder an Stoff, Kraft, noch Empfinden über das Proportionsmaß je hinaus kann.

Der Mensch muß also individuell weiterleben, ob er will oder nicht, da hilft ihm kein Gott, kein Fürst, kein Krieger und kein Theologe.

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Der Abend Archiv

Die organisierende Helioda hat bald ihre neue Aufgabe erfüllt und langsam erwacht damit das Bewußtsein. Je nach den Erkenntnissen, die der Mensch über Leben und Tod, Sein und Werden in seinem Bewußtsein trägt und Hilfe genießt, findet er sich schneller oder langsamer in seiner neuen Umwelt zurecht.

Analog der Differenzierung des Lebens nach der uns allen bekannten Naturellehre Huters gibt es Ätherregionen, die stark von Ruhe, andere die von Empfinden, Bewegung, Harmonie oder Disharmonie usw. getragen sind, und je nach seinem Wesen werden diese Sphären den abgeschiedenen Lebensgeist, die neugeborene individuelle Geistesenergie, anziehen und aufnehmen.

Die Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeit ist dort unbegrenzt, – Raum ist auch genug vorhanden, denn der Größe nach könnten Milliarden von solchen hohen Individualitäten in einem Stecknadelkopf Platz finden, sind aber dessen ungeachtet um so mächtiger und freier, je kleiner und konzentrierter sie im Laufe der Entwicklung werden, frei vom zwingenden Bann der Äther- und Weltgesetze in einer unendlich großen inneren Raumwelt, die den Äther des ganzen Weltenraumes nach der Innerlichkeit zu liebend umschließt.

Eingeschlossen sind wir hier zu Lebzeiten in unseren Körper auf der Welt, frei aber sind wir erst nach dem Tode und alle Wunder des Kosmos stehen uns offen.

Dem Äther, der uns bis hierher gebracht hat, können wir uns ruhig anvertrauen, er führt uns liebend dort am ehesten weiter, wo am meisten Empfinden gesammelt ist.

Das wird zunächst außer in bestimmten Ätherregionen in den großen Hohlräumen der Sonnen und Fixsterne der Fall sein. Daher überträgt die Sonne uns auch mit ihren Strahlen und ihrem Licht nur nur Wärme, sondern auch etwas von Glück und Liebe, Svante Arrhenius sagt „Lebenssporen“, darum weckt und fördert sie auch alles Leben auf unserer Erde.

Wir befestigen einen helleuchtenden Stern, symbolisch das ewige Lebenslicht, an unsern Weihnachtsbaum.

Das Licht der Billionen Sterne, die uns am Abendhimmel leuchten, durchstrahlt den Weltenraum und sammelt sich an der Peripherie desselben in bestimmten Zonen und Sphären. Ähnlich wie es die Natur auf unserer Erde macht, – sammelt sie stets in der Peripherie das Beste.

Der Weltenraum ist begrenzt, so unendlich er auch erscheint, und an seiner Peripherie umschließen ihn unermeßliche Räume des Lichts und des Lebens, die immer noch mehr im Werden begriffen sind. Dort ist das Himmelreich.

 

Wir überschütten und übergeben den Weihnachtsbaum mit allen erdenklichen Kostbarkeiten und Schönheiten und im strahlenden Lichterglanz sprechen wir: Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Wir wissen, daß Gedanken Kräfte sind, deren Strahlung sich durch Liebe verlängert und durch Haß verkürzt. Auch die liebenden Gedanken und Schöpferkräfte sammeln sich im Äther und strahlen zur Peripherie.

So klein und unbedeutend an sich das Lebewesen ist, – die gewaltige große Erde wiegt dennoch an Qualität nicht ein einziges Menschengehirn auf. – So kann das Lebewesen, der Mensch, sein Scherflein zum Werden des Alls beitragen.

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Zuerst ist es daher unsere unbedingte Pflicht, die schöne Mutter Erde zu einem freundlichen Arbeitsfeld für alle Menschen und einstmals zum Paradies zu gestalten. Das will unsere Erde und die gewaltige ewige Natur, die sie umgibt – und die es uns vorlebt.

Den Himmel der Liebe und Schönheit in sich tragend mag dann der Zukunftsmensch, wenn er mit dem Tode die Erde verläßt, in jene Himmelswelt voller Glück, Leben und Liebe hineinwachsen, – wir wissen es nicht.

Aber unser derzeitiges Weltbild hat sich mit den Fortschritten der Wissenschaft, insbesondere der modernen Physik und Biologie, ganz außerordentlich verändert, es ist reicher und schöner geworden. In Harmonie vereinigen sich Wissenschaft, Religion und Kunst. Ewig leuchtet uns das Licht der Liebe, Wahrheit und Schönheit.

Frohe Weihnachten! 

 

 

Bild „treu und fest“ (hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

 

 

 

 

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini         (Hinzugefügt)

 

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

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