DgM 056

Der gute Menschenkenner 056 von 101

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 

  Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         
Der gute Menschenkenner                                                                        
                                                                                                                          nach Carl Huters Psycho-Physiognomik                       

© September 1937, Nr. 56

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NATUR UND LEBEN

IN FORM UND AUSDRUCK

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DIE SPRACHE DER AUGEN

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Das Auge spiegelt den Geist,

die Gedanken

und die Gefühlsart der Seele

 

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Der juristische, herrschende und strenge Blick

Zeichnungen E. Mellerke nach Carl Huters Forschungen

Der juristische, herrschende und strenge Blick ist in der oben stehenden großen Zeichnung von der Seite gesehen dargestellt.

Der Augapfel ist herausgedrängt im Bestreben, Personen und Dinge scharf zu erfassen und sich vorzustellen und gleichzeitig alle Umstände, die damit zusammenhängen, scharf zu durchdenken.

Infolgedessen ist die Iris ganz sichtbar. Die Lider sind energisch offen uns straff, so daß der Winkel kürzer wird.

Die starke Konzentration der Vorstellungsbilder, die gewöhnlich zum Auge zurückstrahlen, die scharfe Denkkraft, die damit verbunden ist, ebenso die scharfe Beobachtung drängen das Auge energisch heraus, wodurch der Blick den herrschenden und strengen Ausdruck erhält.

Wer diesen Blick bei irgendeiner Gelegenheit beobachtet hat, dem prägt er sich fest ein, und er kann ihn dann von dem Blick der Beobachtung, der Vorstellung, des Denkens, die bereits in der vorhergehenden Nummer beschrieben wurden, leicht unterscheiden.

Man findet den Blick aber nicht nur bei Juristen, sondern auch sonst vielfach im täglichen Leben wieder, z.B. bei dem strengen Kauf- und Handelsherren, bei Beamten, die über Menschen, Rechte, Gesetz und Besitz strenge Aufsicht üben, bei Fabrikherren, Feldherren usw.

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Es herrscht bei diesem Blick das Bestreben vor, den Menschen bis in das Innerste zu erfassen und zu durchschauen, alle näheren und auch weiteren Umstände, die das jeweilige Lebensgebiet betreffen, scharf mit in Betracht zu ziehen und in Verbindung zu bringen.

Der Blick ist also ganz charakteristisch.

Wir wollen nun in Wort und Bild diesen Blick, herausgegriffen aus dem täglichen Leben, kenntlich machen.

Zunächst aber noch einige Worte über den organischen Aufbau der Stirn, durch welchen Auge und Blickrichtung beeinflußt werden.

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Aufbau der Stirn (Hinzugefügt)

Wir erinnern uns, daß in der untersten Region der Stirn die Organe für die Beobachtung und Auffassung arbeiten, in der zweiten Region liegen die der Vorstellung und des Gedächtnisses.

In der oberen Stirn arbeiten die Organe der höheren Vernunft, dazwischen liegt das praktische, spekulative und kritische Denkleben, das sozusagen die reale und ideale Welt des Denkens verbindet.

Sofern sich das Denkleben vornehmlich im Realen bewegt, ist der juristische Blick streng und der Augapfel liegt auf der Achse.

Je mehr aber die höheren Stirnregionen herrschend werden, um so höher kommt der Augapfel zu liegen und um so weiser und gütiger wird der Blick und Augenausdruck.

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Innen und Außen (Hinzugefügt)

Es herrscht also eine wunderbare Gesetzmäßigkeit zwischen Geist, Leben und äußerer Form, zwischen Innenwelt und Außenwelt.

Bild 17. Bei dieser Zeichnung finden wir das Charakteristische des Blickes deutlich dargestellt. Der Augapfel ist herausgedrängt, liegt auf der Achse, die Lider sind energisch offen und fast die ganze Iris ist sichtbar. Der Ausdruck ist aufmerksam, vorstellend, denkend und vergleichend.

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Bild 17. Der juristische Blick. Nach dem Leben gezeichnet

Man beachte, wie die Gewebe über den oberen Augenlidern, selbst die Augenbrauen, die Anspannung des Blickes mitmachen.

Die Strahlkraft, der Geist des Auges, wird auf die Lider und die nächste Augenumgebung unmittelbar übertragen.

Fast leidenschaftlicher Eifer und Impuls drängen hier Iris und Lider hervor.

 

Bild 18. Dieser einfache Mann aus dem praktischen Berufsleben hat in seinem Betrieb anzugeben, er hat vielseitig aufzumerken, nach oben und unten das Gleichgewicht zu halten, für Zucht und Ordnung bei den ihm Unterstellten zu sorgen und zu verdienen.

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Bild 18. Der juristische oder strenge Blick (Bilder-Archiv)

Durchdringend prüft er alles, er ist streng, fest, energisch und kann, wenn jemand gegen seinen Willen und die Ordnung des Betriebes handelt, selbst hart werden, das zeigt auch die Form des Ohres und der Mund.

Er kann energisch und aufbrausend werden, siehe den Zug der Augenbrauen und die Spannung am Nasenmundzug, – fest nimmt er den Gegenstand ins Auge und handelt bestimmt. Er ist gewohnt, zu korrigieren und läßt sich nichts einreden.

Daher hat er die charakteristischen Merkmale des strengen, juristischen und herrschenden Blickes.

Sehr plastisch breit und sprechend tritt die gewölbte Nasenwurzel hervor mit den Willensfalten an jeder Seite und der Querfalte, die den Gestaltsinn und die Konzentration umspannt.

So kann man den Mann verstehen, er schafft und arbeitet, hat die große praktische Erfahrung, den Blick für Welt, Menschen und Dinge, und er strengt sich äußerst an, alles aufrecht und im Gang zu halten im Geleise von Recht, Sitte und Ordnung.

 

Bild 19. Auch hier finden wir den juristischen Blick, die Lider energisch offen, fast die ganze Iris sichtbar, den Augapfel hervorgedrängt und auf der Achse.

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Bild 19. Der juristische Blick

Nur ist hier das Gewebe des Gesichts im allgemeinen gegenüber Bild 18 nicht so derb und fest, sondern bedeutend leichter, von mehr Empfinden und Gefühl beseelt.

Das sind Dinge, die neben realer Sitte, strengem Gesetz und Recht auch noch das sind, es sind sozusagen inner Gesetze, die im Menschen liegen. Das strenge äußere Gesetz kann sie unbeachtet lassen, aber sie sind da und wohl kaum aus der Welt zu schaffen.

Es ist also das starke Empfinden und Gefühl, das hier mit dem juristischen Blick verbunden ist, das sich in einem weicheren Ausdruck von Form, Fleisch und Gewebe zeigt.

 

Bild 20. Es ist lehrreich  bei der Betrachtung des gleichen oder ähnlichen Augenausdrucks bei verschiedenen Personen zum Vergleich auch einmal ein Bild mit ganz anderer Blickrichtung und Charaktereinstellung einzuschalten. Man erkennt dann die Einzelheiten und das Typische wieder schärfer, das einseitig angestrengte Auge ruht sozusagen.

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Bild 20. Der unwillige Blick

Die Frau, Bild 20, hat den unwilligen Blick mit unangenehmen Vorstellungen, sie ist trotzig – und was sie soll, aber nicht will, das tut sie nicht, auch wenn es gut, zweckmäßig und harmlos wäre.

Man erkennt recht deutlich, wie ganz anders dieser Blick ist und – da hier die Liebe zurücksteht, – daß eine Verdunkelung des Auges eintritt, der Blick wird hart und fast stechend. Auf die nähere Erklärung für diese Tatsache kommen wir später zurück. Der Ausdruck erinnert an den finsteren Blick.

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Bild 21. Der juristische Blick

Bild 21. Der stark herausgedrängte Augapfel und die energisch offenen Lider treten hier deutlich hervor.

Es ist der energische Will, Personen und Dinge möglichst vielseitig und durchdringend zu beobachten, sich vorzustellen, um praktische Schlüsse daraus zu ziehen.

Dabei zeigt auch die Nasenwurzel kraftvolle Plastik, den guten Formensinn, sowie Wucht in der geistigen Erfassung und Konzentration.

Im Auge liegt Glanz und Kraft, die angespannte Verstandestätigkeit und innere geistige Impulsivität und Regsamkeit zeigend.

Auffallend sind dabei die starken Augenbrauen, wodurch der Eifer, den das Bild der Augen ausdrückt, noch intensiver wirkt, eine belebte Steigerung bis zur Leidenschaftlichkeit kennzeichnend.

 

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Bild 22. Blick und Auge zeigen den Typus des Richters

Bild 22. Hier ist der juristische mit dem ethischen Blick verbunden, der Augapfel liegt etwas über der Achse, das Auge und seine Umgebung lassen eine außerordentliche Feinheit in der Charakter- und Denkrichtung erkennen.

Er ist ein ganz einfacher Mann aus dem Volke, aber von ihm sagte Carl Huter, daß er nach Charakter und Anlage als der geborene Richter gelten könne.

Eine sehr große Feinheit liegt im Auge und in allen Geweben, es ist der Edelmensch. Ich selbst hatte diesen Herrn zum Freunde. Sein edler Charakter, seine edle Wesens- und Lebensart sind mir unvergeßlich.

So schafft die Natur alle erdenklichen Augen-, Kopf- und Gesichtsformen, und sicher wird man mit der Zeit es für nötig halten, den Lebensformenausdruck immer mehr zu studieren, da auch die wissenschaftlichen Unterlagen für dieses Gebiet bereits vorhanden sind.

 

Auch das folgende Bild erweckt ein ganz besonderes Interesse.

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Bild 23. Der Blick der reifen Lebenserfahrung einer alten Frau

Bild 23. In gewissem Sinne hat dieser Blick etwas von dem herrschenden und juristischen, es ist jedoch noch mehr der ethische Blick, der Augapfel liegt über der Achse. Damit will ich zeigen, daß es beim Auge auf Feinheiten ankommt, insbesondere aber, wie erstaunenswert das Leben hier die Formen gekennzeichnet hat, wie die Natur also lebendig modelliert. Ein Bildhauer kann die Formen nicht sprechender bilden.

Man beachte die Reinheit, Klarheit und Ergebenheit, die in diesem Blick liegt. Die sehr alte Frau ist am Abschluß ihres Lebens zum starken ethischen und religiösen Denken gekommen.

Mit großer Feinheit dacht sich das obere Lid über das Auge.

Die sehr starke Nasenwurzel zeigt eine enorme Geisteskraft und praktische Lebenserfahrung. Die großen, oben weit geformten Ohren deuten ungewöhnliche Tatkraft.

Die Menschen, welche früher den Rat der Alten bei den wichtigsten Angelegenheiten einholten, haben, wenn sie solche gereifte Naturen befragten, recht gehabt, denn diese Frau kann, wenn sie auch noch so einfach ist, wirklich guten Rat geben.

Lehrreich ist die kernige Faltenbildung mit den regelmäßigen Abzeichnungen, die von der Nasenwurzel an über beiden Augen nach den Seiten zu verkläuft – und die Stirnfaltenbildung.

Wir wissen, daß Huter die Stirn über den Augen von der Mitte nach der Seite zu und ebenso von unten nach oben entsprechend den verschiedenen Organen und der Gehirnentwicklung jeweils in sieben Regionen einteilte, hier hat das Leben sie gezeichnet.

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Bild 23. Der Blick der reifen Lebenserfahrung einer alten Frau

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Studienkopf Physiognomische Psychologie nach Carl Huter (Hinzugefügt)

Da im Druckbild die Feinheiten der Photographie meist verlorengehen, sind die feinen Einkerbungen genau nach gezogen, damit sie noch sichtbar bleiben.

Man kommt aus dem Staunen über das Wunder des Lebensausdrucks fast nicht mehr heraus. An der Quelle, d.h. am lebendigen Menschen, kann man die Arbeit der Natur, der formenden Lebenskraft studieren und die besten Schlüsse für eine praktische Lebensweisheit daraus ziehen.

 

Lebensausdruck der Augenlider

Eine kleine Abschweifung vom Studium der Blickrichtung soll unsere Aufmerksamkeit auf die Augenlider richten, siehe Figur 24.

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Fig. 24. Die Korrespondenzen der Augenlider

Fig. 24 deutet die Zusammenhänge der Augenlider mit dem inneren Körper an, wozu eine kleine Erklärung nötig ist.

Wir wissen, daß Leben und Formbau des Körpers auf der ordnungsmäßigen Lagerung und Richtung der verschiedenen Natur- und Lebenskräfte beruhen.

Die oberste Leit- und Richtkraft ist die von Huter im Strahlkörperchen jeder Zelle nachgewiesene strahlende Lebenskraft „Helioda“

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Helioda (Hinzugefügt)

Aus den Zellen und Organen wachsen die Nerven hervor, die im Prinzip ihre Endung bzw. ihre Endpole in dem Faserbau von millionenfachen Nerven des Augensterns finden. Daher kommt im Auge auf dem Wege der Strahlung das innere Leben zum Ausdruck.

Im Augenstern, der Iris, lagern und richten sich die Nervenfasern in höchster Ordnung, so daß jedes Organ mit seinen besonderen Lebensfunktionen darin seinen bestimmten Nervenplatz und Strahlpol findet.

So ist es zu verstehen, daß der architektonische Bauplan des ganzen Körpers am vollendetsten in der Iris zum Ausdruck kommt.

(Um diesen Aufbau der Iris im Zusammenhang mit der Naturentwicklung nachzuweisen und in Form eines architektonischen Planes darzustellen, hat Huter 30 Jahre mühsamste Arbeit benötigt.)

Danach hat jeder Teil der Iris seine besondere Lebensbedeutung, – und wenn man sich vergegenwärtigt, daß alle Teile der Augen und Lider in Wirklichkeit wunderbare Gebäude von belebten Zellen, Atomen und Molekülen sind, so kann man sich denken, daß die Kraftrichtungen der Iris überstrahlen und auf die Lider, die das Auge überdachen, übertragen werden.

Daher haben auch die Lider für den Lebensausdruck eine natürliche Bedeutung, die in der obigen Zeichnung nur ganz kurz angedeutet werden konnte.

Im engeren Sinne ist das Auge der sichtbare Ausdruck des Gehirn- und Geisteslebens und ganz dem natürlichen Bau entsprechend haben die oberen Augenlider im Prinzip eine andere Bedeutung wie die unteren, unbeschadet der Ganzheit von Leben, Seele und Geist.

Vielleicht werden diese bisher nicht beachteten Tatsachen durch ein Beispiel verständlich! Kirschbäume auf Sandboden haben oft Zweige, die nach der Blüte verdorren, das liegt an einzelnen Wurzeln, die nicht genügend Nahrung im Boden finden und absterben. So wie an den Strahlpolen, den Ästen und Zweigen, die Lebensvorgänge der Wurzeln sich widerspiegeln, so ist die Korrespondenz des Auges und seiner Umgebung mit den Lebensvorgängen der inneren Organe.

Die oberen Augenlider stehen vornehmlich mit dem Leben des Großhirns in Verbindung, also mit den Teilen des Gehirns, die von Stirn und Oberhaupt umschlossen sind.

Treten z.B. im oberen Gehirn die Organe für das religiöse Empfinden immer mehr außer Tätigkeit, so hat das auf die Formbildung der oberen Augenlider, ihre Bewegung und ihren Ausdruck einen sichtbaren Einfluß, mehr noch natürlich auf das Auge und die Iris selbst.

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Fig. 24. Die Korrespondenzen der Augenlider

Anders ist die Korrespondenz der unteren Augenlider, diese stehen entsprechend ihrer natürlichen Lage mit dem Leben des Kleinhirns, das im Hinterhaupt liegt und nach dem Nacken zu ausstrahlt, – vorwiegend in Beziehung.

Die feinen Gewebe, welche unmittelbar über den oberen Augenlidern liegen, quellen sozusagen von der Basis des Gehirns hervor und zeigen demgemäß den Zustand der Säfte, die das Gehirn ernähren.

Ja, es scheint, als zeige sich nach den inneren Ecken der Augenhöhlen zu über dem Lid der ganze Zustand des Gehirns.

Dabei darf man nicht übersehen, daß die Kraftquelle des Gehirns, der negative Pol, – der übrigens zeitweise positiv werden kann, – im Geschlechtsnervensystem liegt. Folglich spiegelt sich auch dieses dort wieder, was hier aber nicht näher auszuführen ist.

Die Ordnung im Bau des menschlichen Körpers, die Polaritäten und Achsenlagen der Kräfte und der chemischen Stoffbildung sind vollendet großartig.

Einfacher und unmittelbarer ist der Lebensausdruck bei den unteren Augenlidern, daher wollen wir diesen in Wort und Bild besonders zeigen.

Im Kleinhirn liegen die Organe der Finger-, Hand- und Armtätigkeit, des Feingefühls der Finger und Hände und weiter die Organe des Liebeslebens, der Jungen-, Klein- und Kinderliebe, der Anhänglichkeit, des Freundschaftssinnes usw.

Andererseits hat das Kleinhirn seinen Pol im Geschlechtsnervensystem und den damit zusammenhängenden Organen und Drüsen, ferner verlaufen die motorischen Nerven, die vornehmlich aus den Muskeln kommen, im Kleinhirn.

Damit ist uns auch der besondere Lebensausdruck der unteren Augenlider klar. Im weiteren zeigt sich an den Geweben der unteren Augenlider die Flüssigkeitsaufnahme, respektive die Verarbeitung derselben durch Darm, Blase, Niere usw.

(Bekannt ist, daß bei beginnender Wassersucht und Nierenleiden sich die Gewebe hier eigentümlich verändern.)

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Krankenphysiognomik

An Hinweisen auf diese Zusammenhänge findet man natürlich in anatomischen Instituten, wo man den Körper mit dem Messer zerlegt, keine Spur. Man findet sie auch nicht in physiologischen Instituten.

Daher muß das Studium der Lebensvorgänge im Gesichts- und Körperausdruck mit hinzutreten, dann erst kommen wir mit Hilfe der Anatomie usw. zum grünen Baum des Lebens, zur wirklichen Erfassung der physiologischen und psychischen Zusammenhänge und Korrespondenzen, und zwar nicht nur für den Anatomen und Arzt, sondern für jedermann zum Nutzen.

Wir studieren also Seele, Leben, Geist nicht nur aus Religionsbüchern usw., sondern vornehmlich am lebendigen Menschen selbst.

Damit stehen wir heute noch im großen Ganzen einsam und verlassen auf weiter Flur, aber es bestehen Anzeichen, daß sich auf diesem Gebiet manches ändert.

Ist das Auge des Menschen das größte Wunderwerk in der Natur, dann kommt auch hier das Leben chemisch stofflich, physikalisch und psychisch am stärksten zum Ausdruck.

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Original-Kanon Iris. Physiognomische Psychologie nach Carl Huter (Hinzugefügt)

Das ist der Fall – und seit Menschengedenken auch so angenommen worden. Freilich – erklärt hat es erst ein Genie, – das, nebenbei gesagt, alles an Bitterkeit, was menschlicher Unverstand verschulden kann, darum erlitten hat.

 

Der Leser betrachte nunmehr die Zeichnung Nr. 25.

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Zeichnung 25. Das starke untere Augenlid

Die Zeichnung 25 läßt das kraftvoll gefüllte untere Augenlid erkennen, wodurch der an sich glanzvolle und rohe Ausdruck des Auges noch gehoben wird.

Wie von verhaltener Lebenslust geschwellt, erscheint diese starke Füllung des unteren Augenlides. Sie deutet auf Kraft und Fülle der Lebensnerven, die wiederum eine gesunder und starke Organ- und Drüsentätigkeit zur Voraussetzung haben.

LINK: HINTERGRUND ZU DRÜSEN (In Arbeit)

Diese plastische Füllung des unteren Augenlides steht mit der plastischen Schwellkraft der Muskeln und besonders der motorischen Nerven in Zusammenhang, aber auch Blase, Nieren und die Sexualdrüsen sind in kraftvoller Funktion.

Es ist die Fülle von Stoff, Saft und Nervenkraft, die sich hier kundgibt, eine gute Darmtätigkeit und kräftige Verarbeitung der Flüssigkeiten durch Darm, Blase und Nieren.

Wir sehen eine gesunde Frische und Spannkraft der Augenlider. Die Haut, welche über den Geweben liegt, hat eine besondere Frische und einen prachtvollen Schmelz, womit eine gute Farbtönung einhergeht.

Daß dadurch auch die seelischen Funktionen günstig beeinflußt werden, liegt auf der Hand, und so sehen wir einen glanz- und lebensfrohen Ausdruck in beiden Augen und um dieselben.

 

Zeichnung Nr. 26. veranschaulicht das schwache untere Augenlid, das auf eine nur schwache motorische Nerven- und Muskelkraft deutet.

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Zeichnung Nr. 26. Das schwache untere Augenlid

Ebenso ist die Flüssigkeitsverarbeitung durch Darm, Blase und Niere nur gering und die Tätigkeit der damit in Zusammenhang stehenden Drüsen und Organe.

Die Fülle der Lebensnerven ist schwach, das Auge selbst hat auch nicht den kernigen Ausdruck, das umliegende Gewebe nicht die starke Frische, die Schwell- und plastische Formkraft, auch nicht die frische lebhafte Farbtönung. Der Blick und Glanz des Auges ist matter.

So sehen wir in der Spann-, Strahl-, Form- und Schwellkraft der Gewebe den Ausdruck der inneren Lebensnervenfülle.

 

Bild 27. Hier sehen wir das stark und schön gefüllte untere Augenlid nach dem Leben vor uns.

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Bild 27. Das stark und schön gefüllte untere Augenlid

Das ist die starke Fülle der Lebensnerven, der bezeichneten Organ- und Drüsentätigkeit, der gesunden motorischen Muskel- und Arbeitskraft, der gesunden und starken Funktion von Darm, Blase und Nieren.

Daß mit dieser starken Lebensfrische auch eine freudige seelische Einstellung einhergeht mit einer lebhaften Vorstellung glücklicher und gefühlvoller Gedankenbilder, sehen wir an dem warmen Blick des Auges.

Ein prachtvoller warmer Schmelz und lebhafte Farbtönung liegt dabei auf der Haut und Auge und Lider.

Das Auge selbst, das Licht des Geistes, der Spiegel der Seele, liegt eingebettet und geschützt in einem Gewebe von frischer, gesunder Schwell- und Spannkraft, was wiederum nicht möglich wäre, wenn nicht die inneren Organe, aus denen diese Kraft fließt, in ebenso gesundem und frischem Zustand sich befänden.

Man muß sich das Auge und die Lider als wunderbare Bauwerke von Zellen, Atomen und Molekülen denken, in denen die Lebensstrahlkraft fließt, die ihr Entdecker „Helioda“ benannte. Diese ist stark, besonders in ihrem positiven Teil, woraus hier die plastische Schwell-, Strahl- und Formkraft der Augen und Lider hervorgeht. Wir erkennen hier also den Ausdruck der starken positiven Helioda.

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Helioda = Lebenslichtleitstrahlkraft in lebender Zelle (Hinzugefügt)

Das Auge liegt ein wenig unter der Achse, – man sehe genau hin, – es ist jene ideal gedachte Achse, die wir schon näher bezeichnet haben. Sie scheidet, symbolisch gedacht, zwischen den körperlichen und sinnlichen Gefühlen, Gedanken und Vorstellungen und der seelischen und geistigen Vorherrschaft.

Die ideal gedachte Achse ist also ein Wertmesser. Demnach richten sich die Gedanken, Gefühle und Vorstellungen der Dame, Bild 27, richtet sich der Blick auf das innerlich und äußerlich sinnlich Schöne und Angenehme.

Durch das gefüllte untere Augenlid erhält das warme Auge einen schönen, heiteren, anziehenden, freudigen Reiz und Ausdruck. Es ist der Reiz und Zauber, den die gesunde warme Natürlichkeit und Frische, die edle Jugendkraft, die das Leben selbst lebendig sprechend zum Ausdruck bringt.

Glücklich, heiter und froh will das Leben sein und sich betätigen, schöpferisch und formbildend ist die Gotteskraft, die in den Geweben liegt, Ausdruck, Strahlung, Form, Geistiges und Seelisches vermittelnd.

Das Auge ist wie eine Blume, die vom Tau benetzt dem aufgehenden Licht des Tages und der Sonne entgegensieht.

Wie die Frucht quellend wird, wenn sie reift, so ist hier die milde und schöne Quellkraft der Gewebe ein Ausdruck der starken Lebenskraft, der gesunden Lebensnervenfülle, des Reichtums an Saft, Stoff und Kraft.

Leben ist also in Wirklichkeit Lust und Freude, Liebe zu allem Natürlichen, Schönen, Angenehmen und Guten.

Naheliegend ist wohl der Gedanke, wie der Lebensausdruck des Auges im entgegengesetzten Falle sein mag, wenn die natürliche Liebes- und Lebenserfüllung auf Abwege, unästhetische und sündhafte Bahnen gekommen ist.

Auch das können wir im Bilde sehr deutlich zeigen und mit wenigen Worten erklären.

Alle seelische Wärme, Liebe und Freude, die tief in den Geweben fließt, die eine warme wunderbare Spannung und Strahlung verursacht, die das Herz erfreut und den Sinn entzückt, ist dann gewichen.

Der Blick ist kühl, die Gewebe um die Augen härten und verfärben sich ungünstig, erscheinen wie vergiftet, und das Auge fängt an, sich zu senken, siehe Bild 28 bis 31.

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Bild 28-31. Der kühle Blick

Die Bilder 28-31 zeigen den kühlen Blick.

Es ist unnötig, weitere Erklärungen zu geben, der Leser kann den kühlen Blick und die ungünstigen Form- und Gewebsveränderungen um beide Augen erkennen und sie sich im weiteren, – da die Schärfe der Bilder durch den Druck leidet, nach diesen Erklärungen vorstellen, ebenso die Gesamtauswirkung im praktischen Leben.

Daher soll die gesunde und edle Natürlichkeit im Heiligsten, das der Mensch hat, erstes Gebot sein, jede Übertretung rächt sich, macht Körper und Seele krank.

Die Natur hat dem Menschen alles zu seinem Glück gegeben, was zu erkennen wiederum eine tiefere Natur- und Lebensforschung voraussetzt.

 

Bild 32. Hier erblicken wir ein offenes, großes, schönes und seelenvolles Auge.

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Bild 32. Das große Auge und zarte untere Augenlid

Der Blick ist wie erstaunt, es kommt darin die plötzliche starke Vorstellung der Gedankenbilder zum Ausdruck.

Dieses weibliche Wesen liegt im Empfindungs-Naturell, die Haut ist dünn und nervenreich, das Gewebe zart und auch das untere Augenlid ist demgemäß zart und fein gebildet. Die Atmung ist schwach (siehe die Nasenform) und daher ist Schonung nötig.

Das Auge zeigt seelische Qualität und Verfeinerung. Es erinnert an die erstaunten Augen eines Rehes, des edlen, zarten Tieres im Empfindungs-Naturell.

Die Lebensnervenfülle ist hier in der Anlage nach der Qualität und Feinheit entwickelt, das zarte untere Augenlid ist nervenreich und zeigt daher ein sehr feines Fühlen.

Es gibt Menschen, die so feinfühlend sind, daß man dieses Fühlen fast Hellfühlen nennen könnte, diese haben eine erstaunenswerte Zartheit des unteren Augenlides. Die langen zarten Wimpern gleichen zarten Fühlhörnern. Man glaube nicht, daß die Augenwimpern tot seien, auch in ihnen ist Leben. Sie sind komplizierte Gebäude von Atomen und Moleküle, in denen noch die Lebensstrahlkraft waltet und die mit den Atomenergien und dem Äther der Außenwelt in Verbindung treten.

Durch die heute übliche mechanisch-materialistische Erklärung hat man das Wunderwerk des menschlichen Körpers, besonders wenn eine qualitative Verfeinerung vorliegt, noch lange nicht erfaßt.

So zart wie das untere Augenlid ist bei der Dame die organische Kraft, die der Nerven und auch der Sexualdrüsen. Das Verlangen nach Flüssigkeiten ist nur gering, sie trinkt sehr wenig.

Die motorische Muskelkraft ist schwach. Das Auge liegt aber etwas über der ideal gedachten Achse, daher steht die seelische und geistige Liebe gegenüber der triebmäßigen, sinnlichen Vorstellung und Gedankenwelt im Vordergrund. Der Geist herrscht in diesem Auge vor, bedarf aber besserer äußerer Lebensverhältnisse, um sich günstig zu entfalten.

Es ist naheliegend, zu folgern, daß in einer Ehe Kraft zu Kraft und auch Zartheit und Feinheit passen sollte, denn nur dünn ist dieser glückliche Lebens- und Nervenfaden und leicht gebrochen.

Ein sehr geschlechtsstarker Mann heiratete nach dem frühen Tode seiner ersten Frau im Empfindungs-Naturell deren Schwester im gleichen Typus.

Auch diese starb nach kurzer Zeit und der Mann heiratete, nachdem er zuvor seinen Pastor um Rat gefragt hatte, auch noch die dritte der Schwestern, ebenfalls ein Empfindungs-Naturell.

Keine dieser Ehen hatte über drei Jahre gedauert und die Kinder blieben mutterlos zurück.

Dabei meinte der Mann es gut, aber diese Naturelle waren ihm nicht gewachsen. Die drei Schwestern hätten jede mit einem minderstark veranlagten Manne glücklich werden können, sie hätten ihre Kinder erziehen und womöglich noch ein hohes Alter erreichen können.

Auch der Mann hätt all das Leid nicht ertragen brauchen. Mit einer gleich stark veranlagten Frau wäre er glücklich geworden und hätte sich ausleben können.

Wie blind manchmal noch Menschen gegen die einfachsten Tatsachen der Natur sind, sollte man nicht für möglich halten. Erst die Lebensausdruckskunde, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], macht sehend.

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Physiognomische Psychologie (Hinzugefügt)

Wozu das Leid, wenn es nicht nötig und leicht zu umgehen ist, wozu, wie in diesem Falle, das unnütze Frauensterben? – Ein wenig mehr lebendige Naturerkenntnis und Auge und Sinn weiten sich.

 

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Bild 33. Das sehr dünne untere Augenlid

Bild 33. Hier ist das untere Augenlid sehr formdünn und schwach. Im Gewebe unter den Augen liegt eine tiefgehende Blässe, wodurch dasselbe wie brüchig erscheint.

Das Auge selbst sitzt wie lose und hängend im Kopfe, ein Zeichen, daß die Spannkraft der Nerven gering ist.

Die Lebensnervenfülle, die Lebenskraft und die damit in Verbindung stehende Drüsen- und Organtätigkeit ist schwächer. – Bei diesem jungen Manne ist eine vernünftige Schonung und natürliche Lebensweise innezuhalten, da Lebensschädlichkeiten und Fehler nur schwer überwunden werden.

Wenn der Mensch auch schwach oder krank ist und er hat viel Liebe und gute Gedanken und Vorstellungen, dann leuchtet trotzdem das Auge.

Anderseits kann der Mensch noch so robust, zäh und stark sein, wenn er nicht die Liebe und gute Gedankenkraft hat, dann ist der Blick des Auges hart, kalt und real nüchtern.

Man sieht, wie weise und gnädig die Natur in ihrem tiefsten Lebensgeheimnis ist. Krank und schwach, – aber die Liebe, das innere Glück bleibt. Nichts, keine Gewalt, kein Tod kann die Energie, welche die Liebe hervorbringt, zerstören, sie liegt als milde schöpferische Strahl- und Lebenskraft in der Tiefe der Gewebe, weit hinter der Kleinheit der Zellen, der Atome und Moleküle. Dorthin würde selbst nicht mehr die moderne Atomzertrümmerung dringen, von welcher in der Neuzeit so viel die Rede ist.

Die Zeit aber wird kommen, wo man den Blick auf die theoretische und experimentelle Erforschung der strahlenden Lebenskraft und ihre Gesetze lenkt, – die allerdings der Wellenlänge nach nicht zu messen ist.

Dafür ist diese Energie aber als die höchste Kraft im Weltall, als die Liebes-, Lebens- und Schöpferkraft festzustellen. –

 

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Bild 34. Augen, Seele, Geist, kurz vor dem Tode

Bild 34. Es sind die schönen Augen eines lieben und begabten Knaben kurz vor seinem Abschied von der irdischen Welt.

Die Augen haben in der losen Haltung eine entfernte Ähnlichkeit mit Bild 33, die schwache Lebenskraft. Es ist der schon fast gebrochene Blick, beide Augen passen nicht mehr zusammen, das linke Auge ist wie erloschen. Die Augen haben nicht mehr den Glanz des bewußten Lebensausdrucks. Die Iris verdunkelt sich stark, als wenn tiefe, geheimnisvolle Vorgänge sich abspielen.

In der Tiefe der Irisschichten liegt kein Ausdruck mehr von Leid und Schmerz, sondern die Spiegelung überirdischen Glanzes. Es sind das alles Merkmale, wozu noch viele Feinheiten kommen, die hier nicht zu beschreiben sind, daß die Lebenspole im Wechsel begriffen sind. Das Leben im Körper hängt nur noch wie an einem ganz dünnen seidenen Faden. Die Lebenskraft ist schon fast bereit, sich mit den Feinstoffen und Kräften der unsterblichen Seele unter momentaner Ausschaltung des Bewußtseins abzuspalten, um in der unendlichen Raumtiefe, die hinter der Kleinheit der Atome und Moleküle liegt, sich weiterzuentwickeln.

D.h., die Kräfte im Körper mit dem ausstrahlenden positiven Pol der Lebenskraft im Auge organisieren sich um. Sobald die Lebenskraft den Körper nicht mehr positiv beherrscht und organisiert, wirken andere Energien und die Reize der Außenwelt im Innern des Körpers positiv und vollbringen die Auflösung.

Diesen Vorgang bezeichnen wir irrtümlich als „Tod“. Es ist aber nur ein Wechsel der Lebenspole, den wir in allen Phasen im Auge und an den Geweben beobachten können. Das ist nach den heutigen Erkenntnissen der modernen Biologie und Atomphysik durchaus verständlich geworden.

Die große, gütige Natur, die uns das irdische Dasein ermöglicht hat, trägt unser Leben auch nach dem Tode weiter.

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JENSEITS UND DIESSEITS. PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE NACH CARL HUTER (Hinzugefügt)

Sie gab uns schon im Auge das Organ, das durch seinen anatomischen Bau und seine Verbindung mit dem Gesamtnervensystem und allen inneren Lebensvorgängen sozusagen darauf angelegt ist, der Lebens- und Seelenkraft die Abspaltung von der verfallenden irdischen Hülle zu erleichtern.

[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Die hier absolut treffende Darlegung vom bedeutsamsten Schüler vom Begründer der wissenschaftlichen Menschenkenntnis, nämlich die Erleichterung der Abspaltung von der verfallenen irdischen Hülle, zwingt jeden individuellen Menschen auf unserem Heimatplaneten Erde sich mit folgender zentralen Frage intensiv zu beschäftigen: Wer bin ich?/Who am I?. Die jeweilige individuelle Erkenntnis und Antwort dieser zentralen Frage weist unmißverständlich darauf hin, daß wir nicht auf unseren Körper, auf unsere irdische Hülle begrenzt sind. Genau diese Fixierung auf den Körper, wird uns aber heute, Jahr 2009, auf allen Mainstream-Medien-Kanälen im globalen elektromagnetischen Medium Fernsehen auf den Bildschirm als angeblich erstrebenswertes Vorbild einzig und allein angeboten. Ich staune immer wieder über die Zombies, meist sehr materialistische Reiche, also verirrte ältere Menschen und oft ältere Prominente, die auf der Flucht vor ihrem altersbedingten Verfall ihres Körpers, auf den sie ausschließlich fixiert sind, jedem Mode-Schwachsinn und OP-Pseudo-Schönheitswahn für extrem viel Geld hinterher jagen – alles definitiv vergeblich, wenn dies ohne notwendige entsprechende harte individuelle „Geistes-Seelen-Arbeit“ geschieht! – Schönheit kommt von Innen – den Weg hat der einfache Mann und das Genie Carl Huter (1861-1912) insbesondere durch den naturwissenschaftlichen Nachweis der Lebenslichtleitstrahlkraft, schöpferisch, nämlich „HELIODA“, in jeder lebenden Zelle und seinem Lebens- und Hauptwerk Menschenkenntnis aufgetan und zwar individuell angepaßt.

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Echte Schönheit ist eben nicht käuflich – sie muß teils auch hart erarbeitet werden – eben aufgrund des naturadäquaten Welt- und Menschenbildes. Carl Huters Menschenkenntnis ist hierbei eine sehr hervorragende Hilfe – aber diese wirkt nicht, nur weil man seine Bücher gekauft hat und im Regal stehen hat, sondern Huter muß gelebt werden. Schon allein das Lesen und intensive Beschäftigen mit der Original-Menschenkenntnis wirkt positiv und kreiert auch im Alter charaktervoll entsprechende Schönheit. ]


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Huterfreund im Alter nach sehr intensiver Beschäftigung mit Original-Menschenkenntnis (Hinzugefügt) 

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[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Mit Hilfe der Schweiz und dessen aufrichtigen und treuen Huterfreunden wurde die Menschenkenntnis vor der Totalzerstörung in Nazi-Deutschland gerettet. Wenige Jahre nach Publikation und Verfassung dieser 56. Ausgabe des Menschenkenner aus dem Jahr 1937 vom bedeutsamsten Schüler Carl Huters, nämlich Amandus Kupfer (1879-1952), sollte in wenigen Jahren (ab 1941) dessen Verbot und Einstellung  und dessen Totalzerstörung (auf persönliche Anordnung vom damaligen „Reichslügenminister“ Goebbels) aller Werke von Carl Huters Menschenkenntnis (ca. 12.000 Seiten) folgen. Somit halten heute Deutschland und die Schweiz mit dieser erfolgreichen Rettungsaktion im Zweiten Weltkrieg dieser bahnbrechenden Original-Menschenkenntnis von und nach Carl Huter den Schlüssel der Zukunft für die Menschheit zur tatsächlichen friedlichen Vereinigung aller Menschen zu Brüdern, wie dies musikalisch schon von Ludwig van Beethoven in seiner Neunten Symphonie meisterhaft zum Ausdruck kommt, in den Händen. Seitdem wissen die Feinde von Wahrheit und Menschenkenntnis, Feinde der Menschheit (schwarz-magische okkulte Irregeführte extrem materialistisch gebundene Psychopathen, „Illuminati/Elite-Establishment der 300“), daß direkt aktiv zerstörerisch gegen Carl Huters Menschenkenntnis überhaupt nicht vorgegangen werden kann!  Vierziger/Fünfziger Jahre versuchte dann der Rockefeller-Clan (Teil des „Illuminati/Elite-Establishment der 300“),  mittels Wissenschaftsfälschungen und dem Promoten mittels enormer Geldmengen von zersetzenden Plagiat-Menschenkenntnis-Systemen, beispielsweise Sheldon, US-Amerikaner, schlicht von der Original-Menschenkenntnis Huters abzulenken. Alles vergeblich! Die weltbeste Grundlage für zukünftige Psychologie und Medizin wird sich mit der Zeit unaufhaltbar durchsetzen, weil auf Anstand, Redlichkeit und Wahrheit beruhend und den Kern des Menschen und Universums trifft. Ich weiß aus eigener Anschauung im wissenschaftlichen und klinischen Bereich, daß alles  akademisches diesbezügliches Wissen, welches an staatliche beschützten Einrichtungen gelehrt wird, sich bei sehr kritischer Sichtweise überwiegend in der Peripherie, also mehr oder weniger Belangloses, verliert! Carl Huters Menschenkenntnis kommt sofort direkt zum Punkt und Kern! Daher praktischer und wissenschaftlicher Status: ABSOLUTE REFERENZ!]

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Damaliger Reichslügenminister Goebbels, gefährlichster Menschen-Typus, Ha-Typ, agiert publizistisch direkt gegen Amandus Kupfer in seinem Hausblatt „Der Angriff“. 1941 musste Kupfer die Herausgabe dieser Zeitung einstellen. Danach rettete Amandus Kupfer nur Glück das Leben vor den Nazi-Schergen (Hinzugefügt)

Denn diese Typenlehre greift weit über das medizinische Interesse hinaus, sie hat nicht nur große Bedeutung für die Anatomie, Physiologie und Biologie, sondern vor allen Dingen auch zunächst für die allgemeine Entwicklungslehre der Tier- und Pflanzenwelt, dann für das Verständnis der Sprachen und allgemeinen Völkergeschichte, im weiteren auch für fast alle Zweige des praktischen Lebens des Einzelmenschen, wie für alle Völker der Erde und die verschiedensten Wissensfächer.

 

LINK: TIME IS RUNING OUT FOR THE „EVIL-GEOMETRY-MATRIX“ IN THE DISTRICT/ZEIT LÄUFT AUS FÜR DIE „BÖSE-GEOMETRIE-MATRIX“ IM DISTRICT, WASHINGTON DC ODER WIE SAGTE CARL HUTER, DAS BÖSE VERNICHTET SICH LETZTENDLICH VON SELBST, DA NICHT NATUR-ADÄQUAT.

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Hat diese Lehre schon in kurzer Zeit in einzelnen Punkten Weltrum erhalten, so wird dieser sich zwangsläufig erweitern und am Ende wird man sich fragen: Woher stammt denn eigentlich diese neue Naturlehre, die eine Wissenschaft für sich ist?! Früher oder später wird diese Frage geklärt werden.

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Noch 1930 hat der „Völkische Beobachter“ aus Anlaß der Besprechung meiner kleinen Schrift „Die Dreitypenlehre Huter-Kretschmer“, betont, daß die Priorität gegenüber den Franzosen und Kretschmer auf Seiten Huters liege!

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Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden. 
 

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

 

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin. 

 

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel. 

 

 

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

 

 

 

 

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini         (Hinzugefügt)

 

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

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Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

 D The Gate MK


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