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Der gute Menschenkenner 060 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de

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Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

 

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik                                                                



 

 

© Januar 1938, Nr. 60

 

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DREITYPENLEHRE

in der Tierwelt

 

Vergleichende Tierstudien

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Eine neue Charakterologie

Und Ordnung in der Tierwelt

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Seit Linnés Zeiten

das erste große Neue

In der Naturbetrachtung

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Staunenswert und großartig ist die Entwicklung der Tierwelt auf unserer Erde gewesen. Etwa 150.000 Arten sollen heute [Stand 1938] noch am Leben sein.

Gewaltige Katastrophen, Eruptionen und Verschiebungen der Erd- und Wassermassen haben ganze Erdteile verschüttet und den Untergang von gewaltigen Massen organischen Lebens herbeigeführt. Nur an wenigen geschützten Stellen blieb die Lebenswelt erhalten.

Es ist aber anzunehmen, daß nach großen Katastrophen auch wieder Neuschöpfungen stattgefunden haben, denn sonst hätten sich die übriggebliebenen Lebensindividuen nicht so mannigfaltig entwickeln können.

Huter nimmt an, daß diese Neuschöpfungen aus dem Geiste der Natur, aus dem Erdgeiste und der Materie in Verbindung mit kosmischen Kräften entstanden sind. Mag der Eine an seinen Zebaoth, der Andere an seinen Allah glauben, der materialistische Naturforscher an die Mechanik des Weltgeschehens, wir glauben an den empfindenden und schöpferischen Geist der Natur.

Diese Theorie läßt die Deszendenz- und Selektionslehre bestehen und ergänzt sie nur.

Dieses neue, frische, jungschöpferische Leben gab dem Alten neue Lebens- und Liebeslust und verhütete das Aussterben.

Die stärkeren Urtiere fraßen die schwächeren, es war ein fortgesetzter Kampf ums Dasein. Aber dieser Kampf, diese Tragik in Verbindung mit der Liebe zum Leben führte zu immer höherer Entwicklung der einzelnen Arten.

Die Tierarten, welche heute noch auf der Erde leben, kamen erst im letzten großen geologischen Zeitalter, in der Tertiärzeit, zur vorherrschenden Entwicklung.

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Aber eines ist in diesem Werden und Vergehen und Neubilden absolut; stets war der Körperbautypus gewissermaßen das Spiegelbild von seelischem Innenleben und äußeren Lebensbedingungen.

Die Urtiere waren zum Teil gewaltige, massige Geschöpfe, z.B. die Saurier, Mammuttiere, Riesenechsen usw.

Es waren Rumpf- und Ernährungsgeschöpfe, die ihrem Körperbau nach hauptsächlich darauf angelegt waren, das Nahrungsbedürfnis zu befriedigen und sich der Umwelt anzupassen.

Diese Tiere haben riesige Mengen von Nahrung benötigt. Sie kamen dadurch in den Kampf ums Dasein und waren gezwungen, ihre Kraft und Energie zu entwickeln.

Es galt ihnen nunmehr die Kraft als das Ideal des Lebens und es entwickelten sich aus und neben diesen Material- und Ernährungstypen die Kraft- und Energietypen in der Tierwelt.

Die Materialtypen hatten wohl auch die Anlage zur Höherbildung, doch war diese durch den starken Nahrungstrieb unterdrückt und vernachlässigt, und sie erstarrten mit der Zeit körperlich und geistig und gingen allmählich zugrunde.

Die Kraft- und Energietiere lebten nun nicht mehr ausschließlich der Ernährung, sondern sie suchten ihre Energie und Wehrkraft zu stärken, um ihre Art zu erhalten.

Für diese Geschöpfe gab es also schon ein höheres Lebensideal, die Art zu erhalten; – damit trat der Geschlechtstrieb in den Mittelpunkt des Lebens, und sie suchten nach Auswahl in der Fortpflanzung.

Nunmehr hatten die Energiegeschöpfe mit ihresgleichen um den Besitz der Weibchen zu kämpfen.

Damit begann eine stärkere Differenzierung, – durch Zuchtwahl entstanden neue verschiedene Arten. Zu dieser Zeit mag vielleicht auch schon der Urmensch die Welt betreten haben, und auch er unterlag denselben Entwicklungsgesetzen.Hitler Urmenschenstirn

Adolf Hitler und Urmensch. [Hinzugefügt]. Source: „Das Buch von 1941“, Amandus Kupfer. Geschrieben in Not und Lebensgefahr vor der Gestapo in Nazi-Deutschland. Erstpubliziert von Schweizer Verlag, 1948. Digitale Neuherausgabe by Medical-Manager Wolfgang Timm unter www.chza.de

 

Verwandtes Blut, verwandte Eigenschaften führten zusammen, um gemeinsam neue Ernährungsgebiete zu suchen und das hatte zur Folge, daß sich das erste ökonomische Gefühl für die Ernährung und Zuchtwahl bildete.

Für diese Lebenstypen war dann mit der Zeit der Kampf ums Dasein schon gemildert und sie ließen damit von der Zerstörung der eigenen Art ab.

Dadurch wiederum bildete sich bei diesen Typen eine Art moralisches Bewußtsein, und damit beginnt der Kampf um den Rassetypus, die Männchen kamen in den Wettstreit um das schönstes oder um viele schöne Weibchen.

Schließlich suchte das Männchen dem Weibchen alles zu geben, was es vermochte: Liebe, Schutz, Fürsorge, Begeisterung, treues Wohlwollen.

Das Weibchen wiederum suchte durch Gefälligkeit und Koketterie, Schönheit und Grazie sich soviel als nur möglich die Liebe und Gunst des männlichen Individuums zu sichern.

Dafür entwickelte wiederum das männliche Wesen seine ganze Kraft, Gewandtheit und Schönheit auf alle mögliche Art, um sich die Liebe und Treue des anderen Teiles zu erhalten.

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In solchem Wettstreit und Kampf mit der Anspannung aller Kräfte erschienen diese gedachten Ideale dem Männchen als heilig, es fühlte unbewußt die Schöpferkraft in diesen Trieben und es entwickelte sich in ihm ein Heiligkeitsgefühl gegenüber einem vorgestellten Schönheits- und Höherbildungsideal.

Es entstand damit das erste Ahnen der Unsterblichkeit, das religiöse Lebensideal und das veranlaßte das Männchen zur Ritterlichkeit und zum heroischen Charakter gegenüber dem Weibchen.

Auf Grund dieses ganz neuen Lebensideals entwickelte sich mit der Zeit aus dem zweiten Kraft- und Energietypus ein dritter, neuer Typus. Es war der ideale Schönheitstypus, das Empfindungs-Naturell, das geschaffen war zu einem ganz neuen idealen Leben.

Für diese Naturen war der Kampf ums Dasein ausgeschaltet, sie waren sowohl in der groben Ernährung, wie in der rohen Kraft geschwächt, aber liebes- und idealstark.

Das führte zur Verinnerlichung, zur Schönheit, zum Göttlichen, Guten, und es offenbarte sich in ihnen die Welt der Schönheit und Liebe. Beim Menschen spielte sich die Entwicklung in den gleichen Bahnen ab, nur gelangte bei der menschlichen Art dieser religiöse Trieb durch günstige Einflüsse zu besonderer, höherer Entfaltung.

Aus dem Heiligkeitsbewußtsein entsprang die Liebe in der Ehe, Freundschaft, Sage, Poesie, Kunst, Tugend, Hoheit, Adel, religiöse Weihe und jeder höhere Lebenskult.

Das Schaffen der Natur in Millionen von Jahren gibt zu erkennen, daß die Pflanzen und Tiere feiner geworden sind, edler, schöner, durchgeistigter und harmonischer, und die gesamte Natur arbeitet immer mehr an diesem Prinzip der Individualisierung, damit die besten Arten den Sieg davontragen und höheres Leben sich entfaltet.

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Es ist also nicht der Kampf ums Dasein allein, noch die Zuchtwahl, welche die Lebewesen zur Höherentwicklung getrieben haben, sondern es ist der Heroismus und die Tugend, das Ideal- und Heiligkeitsbewußtsein, das stärker noch wie alle anderen Faktoren vorwärts und aufwärts in der Entwicklung trieb und noch treibt.

Weder Lamarck, Darwin, noch Häckel überblickten diese Entwicklungstatsachen ich ihrem vollen Zusammenhang, noch haben sie gefunden, daß es demgemäß

Drei Grundtypen des Lebens

in der Natur gibt.

Die heute weltbekannte Naturell- oder Konstitutionstypenlehre Carl Huters stützt sich mit auf diese Entwicklungstatsachen, sie ist uns geläufig und wir brauchen sie an dieser Stelle nicht weiter zu begründen.

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Carl Huter = Original; Kretschmer = Plagiat [Hinzugefügt].

 

Wir wollen nun diese neue Ordnung und Naturlehre, die selbstverständlich ebenso maßgeblich für die Pflanzenwelt ist, zunächst in der Tierwelt zeigen.

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Mensch, Tier und Pflanze [Hinzugefügt].

 

Jeder Mensch ist leicht imstande, diese drei Grundtypen in der Tierwelt nach ihrem Körperbau zu unterscheiden, wodurch erstmalig die Charakteristik, die Grundtönung der Lebensrichtung eines Tieres sofort zu erfassen ist.

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Bild 1. Das Pferd ist ein edles Tier, es hat einen großartig ebenmäßigen und schönen Körperbau.

Die Pferde liegen zumeist im Bewegungs-Naturell, d.h. die Beine herrschen gegenüber den Rumpforganen vor, sie sind schlank, aber dabei knochig und stark.

Der Rücken und Hals ist ebenfalls kräftig gebaut und langgestreckt wie der Kopfbau.

Da der Bewegungstrieb vorherrscht, nehmen diese Tiere einen größeren Umkreis für ihre Lebensbetätigung in Anspruch, sie brauchen, um gesund zu bleiben, die Energie- und Kraftentfaltung. Das Ruh- und Ernährungsleben steht demgegenüber zurück.

Sie entfalten große Ausdauer, Mut, Kraft, Energie und Schnelligkeit in der Bewegung, sie können Wind und Wetter, Strapazen, Anstrengungen und schwere Arbeit gut vertragen. Sie sind entsprechend dem Gesamtkörperbau bewegungsfreudig.

Wir erkennen also aus dem Körperbau sofort die Grundtönung, die Hauptwesens- und Charakterrichtung.

Das belgische Arbeitspferd liegt z.B. im ausgesprochenen Bewegungstypus, dagegen das edle hannoveranische Landpferd im harmonischen Typus, manche Bauernpferde weisen eine stärkere Ernährungsanlage auf, die kleinen zarten Ponys liegen im Empfindungs-Naturell, daneben gibt es auch störrische, bösartige und bissige Pferde im disharmonischen Formtypus.

Die edleren Pferde sind kunst- und schönheitsliebend, von besonders schönem Formtypus mit großen schönen Augen. Pferde lieben oft rhythmische Musik, sie sind für einen schönen Tonfall in der Sprache – man beachte bei unserer Abbildung das lauschend gebaute Ohr – ungemein zugänglich und zeigen sich dankbar.

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Auch besitzen viele Pferde ein großes Denkvermögen, starkes Gedächtnis, Orientierungsvermögen usw. Teilweise hat das Pferd bewundernswürdige Tugenden an Treue, Geduld, Aufopferung und Dankbarkeit bewiesen. Manche Pferde sind feinfühlend, sie ahnen Gefahren und Unheil oft stundenlang vorher.

Natürlich ist der Interessenbereich stets durch die Körperanlage eingeschränkt. –

Andere Tiere im Bewegungs-Naturell sind der Jagdhund, der Fuchs, Star, Aal usw.

 

Bild 2. Das Schwein ist ein Rumpf- und Ernährungstier und zum Arbeiten nicht zu gebrauchen.

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Bild 2. Das Schwein im Ernährungs-Naturell

Es ist sozusagen ein groß angelegter Ernährungsapparat, daher ist es nicht zu verwundern, daß es für die Zwecke der Ernährung Verwendung findet.

Das Schwein ist nicht wählerisch in der Nahrungsaufnahme, es frißt alles, recht viel und recht häufig, es ist derbfleischig, voll, rund, dick und setzt leicht und viel Fett an.

Der Rumpf beherrscht das Tier, der Hals ist dick und kurz, die Schnauze ist weich und groß, die Augen sind klein, listig und real.

Die Gliederung ist einfach, die Beine sind im Verhältnis zum Rumpf nur kurz und schwach, längeres Laufen fällt daher dem Tier schwer.

Wie das Pferd die Bewegung liebt, so das Schwein die Ruhe, es braucht nur einen kleinen Umkreis für seine Bewegungen.

Das Schwein gedeiht vorzüglich bei viel Ruhe, Wärme und reichlichem Futter, es gibt dann oft grunzende, behagliche und schmunzelnde Töne von sich. Der Sinn ist vornehmlich auf Fressen, Saufen und Ruhe gerichtet, dabei ist es leicht neidisch und stark egoistisch.

So zeigt uns auch hier der Körperbau die Grundlebenstönung.

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Die Kuh liegt ebenfalls im Ernährungs-Naturell, jedoch ist das Auge proportional größer, es ist schon mehr Empfindung vorhanden.

Typische Ernährungstiere sind auch die meisten Gänse. Wenn es zum Füttern geht, erheben sie ein mächtiges Geschnatter, sie können sich sehr breit machen, großspurig und wichtig tun. Sie machen viel von sich her und man kann an ihnen die typischen Charaktereigenschaften der Ernährungstiere gut studieren. Tiere im Ernährungs-Naturell dienen meist der Ernährung.

Auch der Elefant gehört zu den Ernährungs-Naturellen und zu den praktisch klügsten Tieren. Unter den Fischen zählen die vollen und fetten Karpfen zum Ernährungstypus.

 

 

Bild 3. Nun betrachte der Leser das edle Reh, – alles ist zart an diesem schönen Tier, der Rumpf, der Hals, die Beine, der Kopf, das Geweih.

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Bild 3. Das edle Reh im Empfindungs-Naturell

Aber das Tier ist nicht nur zart, sondern auch in seinen Bewegungen graziös, es ist edel, schön und verfeinert.

Das Reh hat das große seelenvolle Auge.

Es ist ängstlich, da ja die rohe Kraft zurücksteht, es ist scheu, da das Empfinden bei diesen Tieren am stärksten ist.

Das Reh bringt die Stimmung in den Wald, – und so ist das Tier selbst, – wie ein Märchen.

Das Reh tut keinem anderen Tiere etwas zuleide, es ist gewählt in seiner Nahrung und nimmt nicht viel, aber es sucht die besten Kräuter und Gräser und nimmt am liebsten von allem etwas.

Dieses hochentwickelte, edle und empfindungsreiche Tier auf der Jagd zu hetzen, zu jagen und zu schießen, ist tragisch.

Alle Tiere im Empfindungs-Naturell haben edlere Eigenschaften. Die weißen Tauben z.B. führen ein reizvolles Liebesleben, die Lerchen erfreuen durch den herrlichen Gesang, die Ziege ist sehr bescheiden, zutraulich, fast naschhaft und frißt am liebsten nur das Beste.

So sind diese Tiere zart, graziös, voller Empfinden und Seele, weich ist die Beharrung oder das Gefieder und die Farbtönung.

Die Ziege und das Reh müssen diesen zarten Körperbau behalten, das Schwein muß dick und voll und das Pferd knochig, stark und markant sein. Das ist Gesetz für die Naturellveranlagung.

DgM060 DreiTypLehreTierHat das Pferd zu wenig Bewegung, dann wird es krank; hat das Schwein zu wenig Ruhe, fühlt es sich nicht wohl und wird die Ziege zu sehr gefüttert, so wird der Bauch einseitig dick, sie bekommt allerlei Störungen und mit der Gesundheit ist es vorbei.

Daß es diese Grundlebenstypen auch in der Pflanzenwelt gibt, ist uns bekannt, es kann hier nur erwähnt werden. Daß diese Grundtypen auch unter den Menschen vorhanden sind, wissen wir alle, und so sollte auch der Mensch seine Naturellanlage kennen und danach leben, um gesund, frisch und leistungsfähig zu bleiben, möglichst alt und glücklich zu werden.

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Die drei Primären Naturelle; Polare Naturelle  [Hinzugefügt – Source: DgM Nr.1, Jahr 1932]

Die Tiere könne wohl in einzelnen sinnlichen und moralischen Trieben und Verstandeskräften den Menschen weit übertreffen, in der Summer dieser sinnlichen und seelischen Triebe, Anlagen, Fähigkeiten und Talent steht aber der Durchschnittsmensch weit über allen Tieren.

 

Bild 4. Der Hirsch liegt im harmonischen Naturell, hat also die drei Grundorgansystem für die Ernährung. Bewegung und Empfindung ziemlich gleichmäßig stark entwickelt und harmonisch verbunden.

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Bild 4. Der Hirsch im harmonischen Naturell

Demgemäß ist der Körperbau proportional sehr schön und ausgeglichen, der Rumpf ist kräftig, die Beine sind gut entwickelt und kräftig gebaut, der Hals ist kräftig, das Auge ist groß und ein prachtvolles, mächtiges Geweih ziert das Haupt.

Wie gut paßt dieses prächtige, imponierende und schöne Tier in seinen Wald, wenn der Mond scheint, wenn die Sonne aufgeht, wenn der Frühling, der Sommer, Herbst oder Winter einzieht, – es ist der König des Waldes.

Der Hirsch hat heroische Eigenschaften. Er lebt mit einer Anzahl Hirschkühen zusammen, die ihm alle absolut treu sind, keine wagt Untreue; geschieht solche, dennoch, so ist jedesmal ein Duell die Folge zwischen dem rechtmäßigen Gatten und dem Eindringling. Der Stolz und das Ehrgefühl des männlichen Hirsches sind derart entwickelt, daß der beleidigte Hirsch entweder selbst sein Leben auf dem Kampfplatz läßt oder sein Gegner den begangenen Frevel mit dem Tode büßt.

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Der Beleidigte läuft nie davon und läßt seine Frauen im Stich. Der Hirsch ist ritterlich, mutig und treu und tritt mit seinem Leben ein für seine Frauen und Kinder. Solcher Heroismus ist vorbildlich, diese Eigenschaften sind nicht immer bei männlichen Menschen zu finden. –

Die weißen Schwäne liegen ebenfalls im harmonischen Typus, sie sind auf das sehr edle Weiß ihrer Federn ungemein stolz. Der Schwan wird sehr alt und man erzählt, daß er es nicht überwinden kann, wenn ihm die Schwanin stirbt oder untreu wird.

 

Bild 5. Die Raub- und Beutetiere, wie Leopard, Tiger, Geier, Hyäne, Wolf, Luchs, Marder, Fischotter usw., gehören zum disharmonischen Formtypus.

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Bild 5. Der Leopard im disharmonischen Naturell

Die drei Grundorgansysteme für Ernährung, Bewegung und Empfindung sind disharmonisch entwickelt und vereinigt, die magnetischen, elektrischen und mediomischen Energien herrschen vor.

Infolgedessen fehlt bei dem oft katzenartigen Körperbau im ganzen und in seinen einzelnen Teilen die gute Proportion, oder die Formen sind eckig, hart und unschön.

Der Schädel ist meist ganz flach, dafür aber nach der Breitenachse, wo der Mord- und Gewaltsinn liegt, in der Gegend der Ohren und Kieferpartien, dort wo die elektrische und zerstörende Energie wirkt, übermäßig entwickelt. Das kann man bei unserm Bilde gut erkennen. Die Kauwerkzeuge und Krallen sind gefährliche Angriffswaffen.

Die Augen sind furchtbar, heimtückisch, kalt und unheimlich, der Blick ist flackernd, stechend und hypnotisch bannend, kurz, diese Geschöpfe sind der Schrecken der friedliebenden Tiere.

Der Gang ist sprunghaft, schleichend, wild, ihr Schreien, Krächzen, Heulen und Bellen ist der Schrecken ihrer Opfer. Auch die Färbung dieser Tiere ist disharmonisch, kontrastreich, scheckig, grell, gefleckt oder schreckhaft. (Es gibt menschliche Naturelle, die prunken oft ebenso in schreienden, disharmonischen Formen und Farben.)

Man betrachte den Körperbau des Leoparden, er zeigt die vollendete gefährliche Disharmonie. Der Rumpf prägt z.B. die starke Ernährungsanlage aus; die damit verbundene Ruhe wird aber ebenso stark – das zeigen die harten, eckigen und knochig kräftigen Beine, sowie der wuchtige Schweif – durch die Bewegungs- und enorme elektrische Energie fortlaufend durchbrochen.

Auffallend ist die Breite und Gespanntheit der Form zwischen den Augen, ein Zeichen des besonderen physiognomischen Scharfblicks, zu welchem sich die Berechnungsfähigkeit, die Schnelligkeit, Körperkraft und Gewandtheit gesellen.

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Mit diesem überlegenen physiognomischen Scharfblick haben sich die Raubtiere, die Kraft- und Waffentiere, zu Herrentieren über die naiven und einfältigen entwickelt, die sich nicht in ähnlichem Sinne geistig und körperlich übten, oft faul und dumm blieben, woraus sich für sie der Lohn ergibt, stets in Gefahren zu leben und eventuell gefressen zu werden.

Auch der Urmensch hat sich durch sein physiognomisches Beobachtungstalent aus dem tierischen Zustand erhoben, er hat auf Grund dessen seine Körperkraft und Gewandtheit geübt, sich Schutzhöhlen gebaut, Steinwaffen geformt, um so nach und nach nicht nur größere Ruhe und Schutz vor Gefahren zu erlangen, sondern er hat auch im Kampfe mit den gewaltigen Raubtieren diese besiegen gelernt.

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[Siehe obiges Foto: Adolf Hitler und der Urmensch vom bedeutsamsten Schüler von Carl Huter, aus seinem Werk „Buch von 1941“ in Not und Gefahr vor der Gestapo in Nazi-Deutschland 1941 geschrieben und versteckt, Amandus Kupfer. Adolf Hitler mit der flachen typischen Urmenschen-Stirn, seinem Hang zum Höhlenbau und damals weltgrößten Tunnelsystemen in Nazi-Deutschland. –

NWO must end

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Übrigens, dieses bevorzugte Untergrund-Herrschafts-System, also das meist geheime Anlegen von unterirdischen gigantischen Tunnelsystemen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg weltweit, insbesondere in den U.S.A. weiter entwickelt. Es gibt beispielsweise das bekannte oberirdische Pentagon auch an anderer Stelle noch einmal unterirdisch, und streng geheim. Damaliges Nazi-Deutschland kann man somit als Quasi-Blaupause für heutige geheime Systeme der tatsächlich existierenden Schattenregierung betrachten. Die Existenz dieses „Shadow-Government“ wurde öffentlich durch den damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy publik gemacht. Später, 1963, wurde JFK  in Dallas erschossen. Bis heute ist den meisten Menschen nicht bewußt, daß mit der öffentlichen Ermordung von dem letzten us-Republic-Präsidenten ein Staatsstreich in den Vereinigten Staaten von Amerika vollzogen wurde! Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm, Deutschland]

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Aus dem Urkämpfer wurde ein Handwerker, aus diesem ein Jäger, aus dem Jäger ein Viehzüchter, aus diesem ein Ackerbauer, aus dem Ackerbauer ein Gärtner, ein Kunsthandwerker, Händler, Krieger, Künstler, Gelehrter und Staatsmann.

Wenn der Mensch irgendeiner Gabe seine Überlegenheit verdankt, so ist es die physiognomische Naturbeobachtungsgabe in Verbindung mit dem Lebenslust- und Liebestrieb.

Fühlte der Mensch sich sicher und vernachlässigte er diese beste Gabe, so konnte das lauernde Unheil über Nacht hereinbrechen, wenn z.B. kriegerische Stämme die Arglosen überfielen und zu Sklaven machten. In dem sonst hochentwickelten mächtigen römischen Volk konnte aus Mangel an physiognomischer Beobachtung ein notorischer Verbrechertypus, der Kaiser Nero, unumschränkte Macht ausüben und grausige Untaten begehen.

Man sperrt in unseren zoologischen Gärten die Raubtiere in Käfige und Gehege ein, aber menschlichen Ungeheuern gegenüber ist der Scharfblick oft wie erloschen. Hier wendet man meist infolge halber oder ganzer Blindheit keine Schutz- und Verhütungsmaßnahmen an.

So wahr die gesamte höhere Entwicklung der Tier- und Menschenwelt ohne die physiognomische Beobachtungsgabe nicht denkbar ist, die Raub- und Herrentiere vom Menschen durch seinen überlegenen Scharfblick, auf Grund dessen er seine Körperkraft, Gewandtheit und Intelligenz schulte, besiegt wurden, darf der Mensch diese seine beste Gabe nicht vernachlässigen.

Geschieht es dennoch, so gibt nicht der Hochwertige, sondern sehr leicht der Mittel- oder Minderwertige durch seine größere Energie und Rücksichtslosigkeit den Ton an und der Mensch ist gezwungen, in einem ähnlichen Zustand zu leben, wie er für die Tierwelt Jahrhunderttausende maßgeblich war.

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Kein rechtes Glück kann aufkommen, keine dauernde Höhlenkultur ist möglich. Daß die physiognomische Naturbeobachtung ganz wesentlich gesteigert werden muß, ist Vorbedingung zu jeder Höherentwicklung, denn sie steigert die Intelligenz nach jeder Richtung und das ist wiederum Ziel und Zweck der Natur.

Seit der Zeit der Differenzierung der Tierarten haben sich die drei primären und die zwei polaren Haupttypen des Lebens nebst ihren vielfachen Mischungen immer deutlicher herausentwickelt. –

Wir wollen nunmehr die Grundtypen des Lebens innerhalb der gleichen Tierart betrachten.

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Bild 6. Der Hund im Bewegungs-Naturell

Bild 6. Der Hund ist neben dem Menschenaffen und dem Elefanten das klügste Tier. Wir haben nicht einmal mehr nötig, um die Naturellveranlagung des Hundes festzustellen, die ganze Gestalt zu betrachten, sondern Kopf und Hals genügen schon.

Die Schäfer- und Jagdhunde liegen meist im ausgesprochenen Bewegungstypus, die langen und kräftigen Beine treten stark hervor, demgegenüber steht der schwächere Rumpfbau merklich zurück.

Der Kopf ist schmal und lang gebaut, der Hals und Brustbau kräftig. Jeder weiß, welche enorme Ausdauer die Jagd- und Schäferhunde in der Bewegung entwickeln. Sie sind unermüdlich bewegungsfleißig. Sie können Strapazen, Wind und Wetter, Hitze und Kälte gut ertragen.

Man betrachte bei unserm Bilde die gespannte aufrechte Haltung des Kopfes, das kluge Gesicht, alle Sinne sind angespannt, Gesicht, Geruch, Geschmack, Gehör und Gefühl.

Gespannt beobachtet das Tier die leiseste Bewegung und sucht den geringsten Ton aufzufangen, siehe die gespannten, gespitzten Ohren. Das Auge zeigt außerordentliche Aufmerksamkeit und Beobachtung.

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Tatsächlich ist die Beobachtungsgabe der meisten guten Hunde oft weit feiner als beim Menschen. Oft ahnt auch der Hund Gefahren und Unheil stundenlang vorher. Der Hund zeigt seine Freude, seine Wünsche, die Trauer usw. oft durch die Bewegungen des ganzen Körpers, er tänzelt, wedelt, springt, schmiegt sich an usw.

Es sprechen seine Augen, wenn er etwas erbittet oder einen Befehl nicht gleich versteht, wenn er fragt, besonders aber, wenn er seine Liebe zeigen will.

Die Hunde haben ihre besondere Gebärdensprache, durch welche sie sich gegenseitig verständigen.

Der Hund war klug genug, sich in den Dienst des sich zum Herrn aller Tiere entwickelten Menschen zu stellen. Die Treue des Hundes, seine Unterwürfigkeit unter seinen Herrn, sind größtenteils auf das Bewußtsein zurückzuführen, daß sein Herr, der Mensch, ihm unendlich geistig überlegen ist, und das liest das Tier täglich aus den Handlungen, aus Augen und Gesichtszügen seines Herrn ab.

Kein Tier kann sich mit dem Hunde auf eine gleiche Stufe stellen bezüglich des physiognomischen Beobachtungstalentes, kein anderes Tier besitzt aber auch mit Ausnahme des Affen, die den menschlichen am nächsten kommenden Intelligenzkräfte.

Der Hund wurde dem Menschen unentbehrlich. Der Hofhund bewachte sein Haus, der Pudel seine Kinder, der Spitz seinen Hühnerstall, der Wolfshund seine Herde. Mit dem Jagdhund erlegte er das leichte Wild, und so war ihm der Hund überall ein treuer Lebensbegleiter, eine Mithilfe zur Abwehr oder zur Besiegung alles Feindlichen.

Ein Hund sieht aus den Gesichtszügen seines Herrn dessen Gemütsstimmung, er errät oft dessen Willen und Gedanken und sucht sich auf klug berechnende Weise fortlaufend dessen Gunst zu erhalten.

Der Hund hebt den Kopf, beobachtet einige Augenblicke stark konzentriert seinen Herrn, und nichts kann ihn von dem, was er gesehen hat, wieder abbringen. So könnte auch der Mensch vom Tiere lernen, seine Beobachtung bedeutend zu schärfen, um aus den Bewegungen eines Menschen die Motive seiner Handlungen zu erkennen, aus der Stirn das Beobachtungs- und Verstandesleben, aus dem Seitenkopf die Fähigkeit zum Erwerb, aus der Schläfe die Anlage für Technik und Konstruktion, aus den Augen den Willen und Gedanken, aus der Nasenform den Charakter und Willen, am Mund Begehren und Erleben, am Kinn die Arbeits- und Tatkraft und am Ohr den Adel der Seele.

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Wer das nicht lernen will, bleibt in diesen Dingen zurück, muß alle Folgen tragen und hat kein Recht, über eine Enttäuschung zu klagen, denn die Natur hat ihm die Augen zum Sehen und den Verstand zum Denken gegeben.

 

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Bild 7. Hund im Ernährungs-Naturell

Bild 7 zeigt eine englische Bulldogge im Ernährungs-Naturell mit Disharmonie.

Der Kopf, besonders auch die fleischigen Partien um die Schnauze gehen stark in die Breite, der Hals ist kurz und dick und besonders der Rumpf ist prall, voll dick und fleischig entwickelt. Wogegen die Beine an proportionaler Kraft zurücktreten.

Diese Tiere brauchen demgemäß einen bedeutend kleineren Umkreis für ihre Bewegungen, oft genügen schon die häuslichen Räume. Der Sinn ist hier auf Ruhe, Bequemlichkeit, Wärme und auf reichlich gutes, leichtverdauliches Futter gerichtet. Die Ernährung und Ruhe spielt für dieses Tier die Hauptrolle. Seine Aufmerksamkeit und Intelligenz ist stark auf das Futter gerichtet, damit es nicht zu kurz kommt. Entsprechend ist auch die Beobachtung und das Auge eingestellt, es beobachtet scharf und sucht sich schon um der Ruhe und guten Ernährung willen die Gunst seines Herrn zu erhalten. Dieser Hund ist auch stark egoistisch.

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Das Temperament ist ruhig und langsam, zeitweise cholerisch Beachtenswert ist die eingebogene Form zwischen den Augen. – Welche Energie, Aufmerksamkeit und Großzügigkeit prägt sich demgegenüber in der langgestreckten und plastischen Formbildung der gleichen Partien des Gesichts bei unserm Schäferhund aus! –

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Bild 8. Hund im Empfindungs-Naturell

Bild 8. Dieser kleine Zwergspitz liegt im Empfindungs-Naturell. Die rohe Kraft und das Ernährungsleben treten zurück, dafür sind Empfindungsleben, Nervensystem und Gehirn, sowie die Sinnesorgane bevorzugt entwickelt.

Demgemäß ist der Körperbau zart, die Pfoten sind zart, das Haar ist weiß, seidenweich und dünn, die Bewegungen sind flink und rührig. Die Schnauze ist zart, die Zähne sind klein, die Augen sind groß und seelenvoll, das Gehirn steigt schon über den Augen mehr nach oben an, und der Schädelbau zeigt in der Mitte bereits eine plastische Wölbung.

Diese zarten Tiere sind verfeinert, empfindlich gegen Wind und Wetter, oft lecker in der Nahrungsaufnahme und Feinschmecker. Es kommt diesen Tieren sogar darauf an, wer ihnen die Nahrung reicht und wie sie gereicht wird.

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Sie sind sehr empfindsam, von Sympathie und Antipathie abhängig, der Tonfall in der Sprache kann sie glücklich machen oder auch verstimmen, sie sind für Musik empfänglich, sowie für Schönheit, machen Ansätze zu sprechen und an der Unterhaltung teilzunehmen. Man möchte glauben, diese Tiere verstehen jedes Wort, erraten aus Augen und Gesicht ihres Herrn die Gedanken, nehmen offenkundig Anteil an Freud und Leid ihres Herrn, ja sie suchen dessen trübe Stimmung zu erheitern, besitzen ein großartiges Erinnerungsvermögen und bekunden ein reges Gedankenleben.

Diese Tiere reagieren auf Kleinigkeiten, es sind ausgesprochene Empfindungstypen, verfeinerte Tiere mit allen diesbezüglichen Merkmalen.

Unserm Spitz sinkt förmlich der Kopf nach der Seite, als wäre er zu schwer mit all den Gedanken, Gefühlen und Gemütsstimmungen, die ihn bewegen. Es ist selbstverständlich, daß diese empfindsamen, verfeinerten Tiere sehr gut behandelt werden müssen, weil sie sonst total unglücklich werden.

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Bild 9. Der harmonische Bernhardinerhund

Bild 9. Der Bernhardinerhund zeigt im gesamten Körperbau die ausgesprochene Harmonie. Er ist ein prachtvolles Tier, voller Kraft und Bewegung, von reichlicher Körperfülle, von edler schöner Proportion und Färbung allseitig gut entwickelt, vielseitig zu verwenden und von hervorragenden Eigenschaften. Es sei nur an die Leistungen der weltberühmten Bernhardinerhunde der Mönche auf dem St. Bernhard erinnert.

Bewundernswert ist das kluge Auge und der schöne Kopfbau, sowie die Würde dieses Tieres. Hier sind die drei Grundsysteme des Körpers zu einer harmonischen Vereinigung und Entwicklung gekommen.

Auch der Pudel liegt oftmals im harmonischen Typus und auch er ist wegen seiner Gelehrsamkeit und Wachsamkeit bekannt.

Die harmonischen Hunde imponieren, es geht von ihnen eine gewisse Würde aus, sie sind großmütig, verträglich, voll Ruhe und Gleichmaß entsprechend ihrer ganzen Körpergestalt, es sind die Leit- und Führertiere. –

Im allgemeinen sind Hunde offen und ehrlich, sie geben schon durch ihr Bellen ihre Absicht, eventuell zu beißen, kund. Die Katze dahingegen verstellt sich, kneift die Augen zu, tut oft sehr schön und kratzt dennoch.

Auch viele Menschen tun sehr schön, als könnten sie kein Wässerlein trüben, auch sie verstellen oft die Augen, um dann unversehens ihre wahre Natur zu zeigen. –

Natürlich gibt es auch Hunde, die ausgesprochen disharmonische Eigenschaften zeigen. Ein anderer Hund erkennt sie sofort und meidet sie, keineswegs aber behandelt er sie freundlich, sondern das kluge Tier weiß, hier wird die Freundlichkeit als Schwäche aufgefaßt und er wappnet sich rechtzeitig.

So ähnlich ist es auch unter den Menschen. Der disharmonische Mensch faßt die Gutheit leicht als Schwäche auf und beutet sie aus und der gute Mensch hat noch nicht erkannt, daß seine Gutheit und Vertrauensseligkeit nur einzig und allein beim wirklich guten Menschen angebracht ist, daß er sich gegen den disharmonischen schützen muß.

So bringt uns die Naturellehre ein gewaltiges Stück in der Erkenntnis der Natur und Tierwelt weiter. Wir schließen aus dem Formbau auf den Charakter der Tiere und auch auf die ihnen gemäße Lebensbetätigung. Diese Einteilung des Tier- und Pflanzenreiches nach Naturelltypen ist seit des großen Naturforschers Linné Zeiten das erste große Neue in der Naturerkenntnis. –

Interessant sind die Naturell unter den Hühnerrassen, es sind Tiere, die mancher zu beobachten Gelegenheit hat.

 

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Bild 10. Huhn im Bewegugs-Naturell

Bild 10. Bei diesem Tier sind die Beine recht derb, lang und stark, ebenso der Hals, dagegen ist der Rumpf bedeutend schwächer entwickelt. Das Huhn besteht mehr aus Haut und Knochen, hat derbe Federn und einen sehr harten Schnabel..

Es ist viel bewegungsfreudiger wie das Huhn im Ernährungs-Naturell, es ist tatsächlich sehr fleißig, scharrt und wühlt energisch die Erde nach Futter auf, entfernt sich auch oft weit vom Hühnerhof. Es fliegt oft über Dächer und die höchsten Zäune und ist wild, so daß der Hühnerhalter seine Last hat.

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Dieses Tier kommt leicht in Streit mit seinesgleichen, sucht über die anderen Hühner zu herrschen und nimmt energisch seine Rechte wahr. Die Eier, die das Huhn legt, sind nicht so groß und voll, sie sind härter und haben eine dickere Schale.

 

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Bild 11. Ein Huhn im Ernährungs-Naturell

Bild 11 zeigt uns ein Huhn im Ernährungsgtypus. Das Tier ist recht voll und fest und benimmt sich recht wichtigtuend, braucht viel Ruhe, sucht viel zu fressen, aber es will sich nicht besonders dabei anstrengen.

Das Huhn scharrt auch nach Futter in der Erde, aber immer mit Pausen, nicht zu viel, recht langsam, sehr ernsthaft und wichtigtuend wie eine alte Tante.

Dieses Huhn legt schöne, recht dicke volle Eier, aber nicht die meisten, es wird mehr als sogenanntes Fleischhuhn gezogen, macht nach dem Eierlegen Reklame und gackert recht voll und gewichtig. Es entfernt sich nicht zu weit vom Stall und Futterplatz, versammelt sich gern mit vielen anderen und hält ein Palaver ab. Das Auge ist klein und recht real. Das Tier ist sehr egoistisch und hinter dem Futter her, damit es ja nicht zu kurz kommt.

So lebt dieses Tier im Ernährungstypus sein kurzes Leben aus und schenkt dann noch einen recht feisten und fetten Braten.

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Bild 12. Huhn im Empfindungs-Naturell

Bild 12. Dieses Huhn im Empfindungstypus ist bedeutend zarter wie die beiden vorhin genannten Typen. Es hat ein weiches zartes Gefieder, legt die meisten, zwar kleineren, aber sehr schönen Eier mit einem zarteren Inhalt und dünner Schale.

Das Tier hat auch ein größeres Auge, es ist leichter und graziöser gebaut, ist niedlicher, sauber, wählerischer im Futter, sondert sich ab, benimmt sich stolz, wie eitel, putzt sich viel und stolziert, ohne sich besonders beim Scharren anhaltend anzustrengen, auf dem Hof umher.

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Es ist leicht und lebhaft in der Bewegung, zarter im Gakkern, kurz man merkt in allen Dingen das vorherrschende Empfindungs-Naturell. Wenn z.B. am Stall etwas verändert wird, was ihm nicht paßt, so hört es einige Tage mit Legen auf.

Wenn schlechtes Wetter ist, so merkt man dem Tier ganz besonders an, wie es darunter leidet und empfindlich ist, aber wenn die Sonne scheint, dann ist es wieder auf der Höhe des Lebens. Es ist vielmehr wie die beiden anderen Typen vom Wetter abhängig. Das Fleisch ist weich und zart und ohne besonderen Fettansatz.

So haben selbst die Hühner entsprechend ihrem Lebens-Naturell ihre besondere Lebensweise und Bedürfnisse, ihre charakterliche Eigenart, die man auf diese Weise durch den Körperbau sehr leicht zu unterscheiden imstande ist. Die Tiere nach ihrer Naturellanlage zu beobachten, macht große Freude, man vermag das einzelne Tier besser zu verstehen und die Zucht den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen.

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Bild 13. Der harmonische Hühnerhahn

Bild 13. Ganz andere Eigenschaften hat der Hühnerhahn. Es gibt prachtvolle Exemplare im harmonischen Naturell.

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In diesem Glauben an ein Weiterleben nach dem Tode, an die Erhaltung seiner Geistes-, Form-, Lebens- und Seelenenergie hat der Mensch recht, denn diese ist unzerstörbar.

„Mensch, ergib Dich in Dein Schicksal“, lehrte der Religionsstifter Mohammed, und auch das ist beachtenswert.

In den Tiefen der Gewebe, der Atome und Moleküle wurzelt die Lebenskraft als eine Energie, die auf Strahlung und Empfindung beruht. Die Wellenlänge dieser Strahlung ist nicht meßbar, der Stoff dieser Energie ist nicht registrierbar, weil es der letzte Feinstoff der Urbausteine des Alls ist. Genau so wie er im lebendigen Gewebe nicht durch Instrumente nachweisbar ist, bleibt das Verfahren, durch das man heute [Stand 1938] die Atome indirekt sichtbar macht, viel zu grob für die Erfassung der Lebensenergie, die hinter allem Geschehen im Verborgenen, – in der Tiefe der Kleinheit liegt. Fortsetzung folgt.

 

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

 

 

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Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

 

Der große Band

„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

 

 

 

 

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Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

 

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

 

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

 

 

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

 

 

 

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

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Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

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