DgM 062

Der gute Menschenkenner 062 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de

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Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

 

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik                                                                   



© Februar 1938, Nr. 62


Der gute Menschenkenner nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

 

DgM062 TITEL A
GEDANKEN- UND GEISTERSKRAFT IM AUGE

DgM062 TITEL E
In den Augen liegt das Herz, in den Augen liegt der Sinn,
In den Augen liegt der Schmerz, und Glück und Freude strahlt darin.

DgM062 TITEL C
In den Augen liegt das Herz,
in den Augen liegt der Sinn,
in den Augen liegt der Schmerz,
Und Glück und Freude strahlt darin.

Was hier der Volksmund spricht, ist seit Menschengedenken auch als wahr und richtig erkannt worden.
Das Auge ist wie ein Licht, ein Geisteslicht, das im ganzen Körper glüht, das aus allen Körperzellen entspringt, das die Nerven bildet und an ihnen entlang zu den Augen strahlt.
Es ist das „Lebendige“ in uns, das durch Millionen Nerven, die im Augenstern verlaufen und enden, geleitet wird.

Ist das „Lebenslicht“ im Körper getrübt und matt, – es ist bereits gesagt, daß Huter das Lebenslicht im Zellzentrosoma nachgewiesen hat, und wir brauchen nichts Näheres hier zu wiederholen, – dann ist folgerichtig auch das Auge bei den meisten Erkrankungen getrübt und matt.
Helioda-Strahlen Zelle
Helioda, das Lebenslicht im Zellzentrosoma [Hinzugefügt]
Ausgenommen im Fieber glüht und glänzt das Auge, weil das Lebenslicht durch das Heilbestreben in den Zellen und Organen erhöht ist und die damit verbundenen übrigen unbewußten Lebensvorgänge gesteigert sind.
Ist der Mensch müde, wird auch das Auge müde, bis sich die Lider schließen. Sammelt dann der Mensch durch Ruhe und Schlaf neue Kräfte, so blickt das Auge wieder ausgeruht und gekräftigt in die schöne Welt.
Fühlt sich der Mensch gesund und stark, innerlich glücklich, so hat auch das Auge den lebensstarken, gesunden und glücklichen Ausdruck.
Selbst wenn der Mensch den Ausdruck des Auges zu verstellen sucht, gelingt es ihm nicht vollkommen, ein „Etwas“ von dieser Absicht bleibt erkennbar. Das Auge verschleiert oder verdunkelt sich, verglast, nimmt eine eigentümliche Starre an und Ähnliches, – was allerdings sehr schwer zu erkennen und zu beobachten ist und hier nicht erklärt werden kann.
Aber nichts von Trübung oder Starre zeigt uns
DgM062 TITEL D
das obige große Augenpaar,
das über den Sinnspruch, womit diese Arbeit eingeleitet ist, gestellt wurde.
Dieses Augenpaar zeigt bei aller Bewegtheit und Kraft des Ausdruckes dennoch Ruhe und Harmonie, Klarheit und Güte
Das Auge blickt so klar und rein, daß man förmlich glaubt, Ausdruck und Leben einer guten Seele, eines liebevollen und edlen Geistes vor sich zu sehen.
Nicht ein Gedanke von Falschheit und Unehrlichkeit ist darin zu finden; im Gegenteil, offen und rein, ehrlich, treu und gut, sauber und schön ist jedes einzelne Teilchen der Augen, der Lider und ihrer Umgebung gezeichnet.
Klarheit im Ausdruck, Klarheit und Schönheit in der Form, das ist es, was diese Augen auszeichnet.
Gewiß unwiderlegbar schwarz auf weiß kann an das aus dem Bild allein nicht beweisen, außer man kennt den Menschen und weiß, daß sein Verhalten die Deutung bestätigt.
Die Beweise für die Wahrheit des Beobachteten liegen im Ausdruck der Augen selbst, denn die große Natur formt das lebendige Gewebe, formt den Ausdruck so, wie das Lebendige in uns in Wirklichkeit beschaffen ist.

PGS Apr09 Obama TITEL part
Und das Gefühl, das mit dem Sehen verbunden ist, gibt uns recht. – Worauf sollen wir Menschen uns denn sonst verlassen, wenn nicht auf das gesunde Sehen, Fühlen und Denken? Wer glaubt, daß mit dem Sehen verbundene Gefühl sei gegenstandslos, der irrt sich ganz gewaltig. Verstand und Gefühl sind gleichberechtigt, alle Werte im Leben werden danach mehr oder weniger bemessen. –
Das Auge spiegelt den Gedanken, und wir alle wissen aus tausendfältiger Erfahrung, daß der gute Gedanke das Auge erhellt und der böse Gedanke es verdunkelt.
Das Auge spiegelt die Gefühlsart der Seele wieder, und auch das ist leicht zu beweise. Man braucht nur das Auge des Menschen, der von Mitleid und Erbarmen ergriffen ist, zu betrachten, es spiegelt die ganze warme Anteilnahme des Menschen wieder; bleibt aber ein Mensch kalt und erbarmungslos, so spiegelt sich auch diese unverkennbare Härte im Ausdruck des Auges.
Im Auge liegt der Ausdruck der geistigen Gesinnung. Jeder kennt den ruhigen, treuen und festen Ausdruck der Augen des ehrlichen und braven Mannes und den finsteren und flackernden Ausdruck der Augen des unsteten Menschen, der Böses sinnt und trachtet, dem man nicht trauen kann. Das Auge ist das Licht des Geistes, so wie es der Volksmund nie anders ausgedrückt, aufgefaßt und geglaubt hat.
Es fragt sich nun, ob nicht auch die Größe des Auges eine Bedeutung hat. Und diese Frage wollen wir heute besonders behandeln.
Wenn wir von der Größe des Auges sprechen, so muß gleich betont werden, daß natürlich die Größe des Auges stets im Verhältnis zu Gesicht und Stirnbau und im Verhältnis zum Gesamtkörperbau betrachtet werden muß.
Wenn wir hier von der Größe des Auges sprechen, so ist natürlich stets dabei nur das normale und gesunde Leben gemeint, die Gesamtbeschaffenheit des Auges und der Ausdruck des Auges an sich ist dabei berücksichtigt, wie auch Gesicht und Stirnbildung.
Daß die Leuchtkraft und die Festigkeit im Auge mit zu beachten bleibt, ist selbstverständlich.

Erst auf dieser Grundlage kann von einer typischen Bedeutung des kleinen und des großen Auges im allgemeinen die Rede sein.
Fragt man sich, ob die Größe des Auges überhaupt eine Bedeutung hat, so ist diese Frage zweifellos zu bejahen.
Das Genie, das die Welt umfassend betrachtet und in seinen geistigen Schöpfungen dieses Bild tausendfältig und schöner neu gestaltet, kann sich niemand mit sehr kleinen, ausdruckslosen trüben und matten Augen vorstellen.
Wohl aber ist es denkbar, daß ein Mensch, der auf einem ganz bestimmten Spezialgebiet etwas Geniales leistet, – das kleine Auge hat, aber das Feuer des Geistes ist darin dennoch vorhanden.
Je stärker die Lebens-, Geistes- und Seelenkraft im Menschen ist, je stärker die Geisteskraft sich vielseitig entfaltet, umso reicher ist das Nervensystem und Gehirn organisiert, ist die Quellkraft im Nervensystem, die Leuchtkraft des Auges, und dieser innere Reichtum muß sich, da Millionen Nervenfasern im Augenstern, der Iris verlaufen, im Auge kundgeben.
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Feuer des Geistes, Auge [Hinzugefügt]

Demnach ist unsere Frage, ob die Größe oder Kleinheit des Auges von Bedeutung ist, zu bejahen.

Wenn der Mensch eine sehr gute geistige Veranlagung besitzt, sie aber nicht geübt und betätigt hat, sondern sie vernachlässigte oder nur ganz einseitig betätigte, dann mag das Auge zwar oftmals groß erscheinen, aber er hat dann lange nicht die Leuchtkraft, den Ausdruck der geistigen Lebendigkeit und Lebhaftigkeit, der geistigen Anteilnahme und Regsamkeit, wie es der Größe des Auges entspräche.

Das Auge zeigt also das geistige Wachstum.

Leicht hat uns die Natur bei ihrem größten Wunderwerk – dem Auge – die Beantwortung unserer Frage nicht gemacht. Aber anderseits, – wozu haben wir denn unsern Verstand, wozu das Gefühl und Sehvermögen?
Wir müssen Auge und Sinn anstrengen, um alles zu sehen und zu betrachten, denn sonst kann der Kritiker irgend einen banalen Einwand machen und damit scheinbar das ganze schöne Gebäude stürzen.
Mit anderen Worten, man muß das Gebiet beherrschen, wenn man darüber mitreden oder urteilen will, denn es ist ein großes und herrliches, lebendiges Wissensgebiet, das den größten Nutzen zeitigen kann. Niemals aber darf der ruhende und rastende Menschengeist die Forschung über dieses Gebiet dem Kritiker zuliebe nun ganz unterlassen, denn damit würde die Forschung aufhören und die Nachwelt kein gutes Urteil fällen.
Hu Schulmedizin
Carl Huter: Meine Stellung zur Schulmedizin [Hinzugefügt]
Wer aber glaubt, nur die „Schulwissenschaft“ dürfe neue Forschungsgebiete erschließen und behandeln, der sieht nicht mehr, daß alles Große und Gute ursprünglich aus der gesunden Volkskraft emporwachsen muß, daß die Schulwissenschaft noch immer aus dem Volke die beste Anregung erhalten hat.
Wir lassen nun einige Bilder zu unserem Thema sprechen, weil sich dann jeder Leser selbst durch sein eignes vergleichendes Sehen und Betrachten und durch das mit dem Sehen verbundene Gefühl ein Urteil bilden kann und auch gleichzeitig eine großen praktischen Nutzen daraus zu gewinnen vermag.

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Bild 78. Das sehr kleine Auge.
Bild 78. Unser Zeichner hat bei den Bildern das Auge etwas stärker hervorgehoben und das übrige Gesicht mehr zurücktreten lassen, damit die Beobachtung und Abschätzung der Größe des Auges im Verhältnis zum Ganzen erleichtert wird.
Das Auge ist bei diesem Bilde im Verhältnis zum Gesicht und zur Stirn zweifellos nur sehr klein.
Der Geist bewegt sich daher auf dem engen Gebiet der ureigenen und nächstliegendsten Interessen.
Was den jungen Mann besonders interessiert, was in seinem nahen Ideenkreis liegt, das wird schon lebhaft, – wie das Auge ist, – aufgefaßt und verarbeitet.
Alles, was darüber hinausgeht, das erweckt seine Anteilnahme nicht, das faßt er nur ganz schwach und gering und erst nach und nach auf.

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Wenn Neues, Fernliegendes, etwas, das er nicht kennt, an ihn herantritt, dann wird er leicht unsicher – und, wenn es ihm zu viel wird, auch leicht bockig und ausfällig, selbst rabiat, abfällig urteilend.
Das kleine Auge faßt im allgemeinen nur wenig auf, und das Wenige auch nur langsam und unsicher, was er dann aber erfaßt hat, das sitzt fest.
So ist es auch zu verstehen, daß Neues, Ungewohntes, wenn es noch so wahr ist, oft auf Verständnislosigkeit stößt, und daß fast alle Erfinder und Bringer neuer Erkenntnisse einen sehr schweren Lebensweg hatten.

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Bild 79 Das sehr kleine Auge.
Bild 79. Auch diese Dame hat bei einer sonst guten Veranlagung, siehe Stirn und Gesicht, doch nur ein verhältnismäßig sehr kleines Auge, das nicht gerade einen geweckten und freien Ausdruck hat.
Der etwas mißliebige und mürrische Zug im Gesicht – das Bild ist nach einer Photographie gezeichnet – ist daher zu verstehen.
Wenn etwas Fremdes an sie herantritt, so faßt sie das nicht gleich sachlich auf, sondern in ihrem engen Sinne und wird leicht verdrießlich. D.h. der Mensch mit sehr kleinen Augen übersieht leicht etwas, der Gesichtskreis ist enger gezogen.
Ein kleines, mattes Auge läßt nicht so viel in das Geistesleben hinein, wie ein großes, klares, lebhaftes und offenes Auge.
Man versuche es bei sich selbst, man mache sein Auge kleiner, der Gesichtskreis wird dann enger, man mag einzelne Dinge schärfer sehen, aber man sieht nicht mehr so viel wie sonst von der Welt und beschränkt sich auf das Spezielle.
So ist auch diese Dame in gewissen Dingen aufgeweckt, vielleicht sogar tüchtig, in Kleidung, Mode, Haushalt usw., aber immer nur innerhalb ihres Gesichtskreises.

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Macht sie etwas verkehrt und macht man sie darauf aufmerksam, so reagiert sie entsprechend ihrer Anlage, sie glaubt, alles richtig gemacht zu haben und wird unwillig, und wenn das noch nicht hilft, sogar leicht ausfällig.
Man erkennt daraus: jeder sieht die Welt mit seinen Augen und kann sie nur nach seiner Anlage betrachten und bewerten, daher ist „Menschenkenntnis“ unerläßlich, sie lehrt Geduld haben, langsam, eine nach dem andern den Menschen zu erklären und beizubringen, – ohne daß unnützer Streit und Unfrieden dadurch entstehen.
Huter SEHEN AUGE M
Klassisches Sehen [Hinzugefügt]
Daher ist das Neue oftmals der scheinbare Feind des Alten, das läßt sich nicht ändern, – erst die Erkenntnis versöhnt und wirkt ausgleichend und fördernd.
Das Geisteslicht ist bei sehr kleinem, mattem und schwachem Auge meistens nur schwach und nimmt nur langsam Neues auf.
Man sollte daher einem Menschen mit solcher Anlage kein Unrecht tun, denn das verstimmt und verbittert. Aber man muß ihn, oftmals auch mir Energie richtig behandeln, dann hat man den besten Erfolg.

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Bild 80. Das sehr kleine Auge.
Bild 80. Auch hier ist das Auge sehr klein, es hat den nahen Blick. Der Ausdruck ist dabei sehr stark selbstbewußt. Gewiß ist der Mann auf seinem Gebiet Herr und Meister und sehr von sich eingenommen.
Aber möchte man ihn für etwas Neues interessieren, möchte man etwas mehr Licht und Freiheit in seine Denken bringen, den Blick etwas weiten, sei es auch nur in bescheidener Weise, – dann weitet sich nicht etwa das Auge, nein, es verschließt sich noch mehr. Der Geist ist zu schwach, zu eng, er nimmt nur Bestimmtes auf und reagiert nur auf bestimmte Dinge.
Man muß in solchem Falle sehr vorsichtig sein, man darf nie über ein ganz eng gezogenes Interessengebiet hinausgehen, denn sonst stößt man an und erweckt Widerstand, erreicht das Gegenteil von dem, was man erhoffte.
So ist es zu verstehen, daß mancher einfache Mensch sich von solchem Verhalten falsch behandelt und mißverstanden fühlt, obwohl er das Beste will.
Der Gesichtskreis mancher Menschen ist eng gezogen; was das sehr kleine Auge nicht aufnehmen will und kann, – das braucht gar nicht einmal böse gemeint zu sein, – dagegen ist man machtlos, – man kann höchstens die Ursachen verstehen lernen, und man sollte über den Rahmen seiner Pflichten hinaus sich noch etwas Menschenkenntnis und richtige Menschenbehandlung aneignen.

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Bild 81. Das sehr kleine Auge.
Bild 81. Das ist nun ein typischer Fall. Es ist ein älterer Mann, der sehr viel und schwer gearbeitet hat.
Er hat den sehr hohen Kopfbau und danach könnte man glauben, er hätte außerordentliche Geisteskräfte.
Das ist aber nicht der Fall, denn das Auge ist matt, schwach, sehr klein und sichtlich wie müde und eingesunken.
(Von weiteren physiognomischen Erklärungen der übrigen Gesichtsformen, des Ausdrucks und des Zusammenhangs mit dem Gehirnbau können wir hier absehen, da solche Erläuterungen in unserer Zeitschrift schon vielfach gegeben sind.)
Das Geisteslicht ist hier nur noch schwach und das Denken bewegt sich in engem Interessenkreis.
Der Mann ist in seiner Art brav und streng dogmengläubig. Er nimmt eine abwartende Haltung ein und wie die Einstellung des Auges zeigt, ist er auch neugierig.
Sieht er etwas von all den Neuerungen in Technik und Kultur, so ist er sehr erstaunt, zeigt Interesse, ohne den näheren Zusammenhang erfassen zu wollen und sagt: Das hätte ich nicht gedacht, daß es so etwas gibt.

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Er hat eine feststehende Auffassung vom Leben und dabei bleibt´s. Nur wenn alle in seiner Umgebung eine Neuerung mitmachen, dann schließt er sich an, sonst aber bleibt´s solange er lebt, beim Alten.
Wollen seine Kinder oder Verwandten mal etwas, was nicht in seinem engen Gesichtskreis liegt, dann winkt er ab. Kann man ihm nicht zeigen, daß es andere auch so machen und bedrängt man ihn, dann wird er störrisch, sogar energisch abwehrend.
So kommt es, daß Kinder oft mit den Eltern Schwierigkeiten haben, weil diese in manchen Dingen anders denken und sich nicht mehr dem Neuen anpassen können.
Rüttelt man in unserm Falle an den Glaubenssätzen dieses Mannes, die bei dem hohen Oberhaupt stark sind, – mögen die Einwände noch so vernünftig und gut sein, – dann hat man ihn zum Gegner.
Verständnis ist alles – und etwas Menschenkenntnis dazu, – und so mancher Zwist und Ärger kann vermieden werden.

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Bild 82. Das etwas größere Auge.
Bild 82. Hier ist im Verhältnis zum Ganzen das Auge schon etwas größer oder doch geweckter, lebhafter und kraftvoller im Ausdruck.
Hier ist der Interessenbereich schon etwas größer und lebhafter, dieser Mann versteht sein Fach, er steht fest auf seinem Posten, wird mitunter witzig, auch spitzfindig, beeinflußt und belehrt bereits andere.
Er handelt bereits klug und weiß seinen Vorteil besser und umfassender wahrzunehmen. Geht´s nicht nach seinem Kopf, wird er energisch, gar nicht immer höflich, sondern auch unter Umständen grob.
Er ist in bestimmten Dingen bestimmter Ansicht und die muß unter allen Umständen gelten. Vernunfts-, Gefühls- oder andere Gegengründe, die fernliegender sind und mehr Einsicht erfordern, gelten für ihn nicht. Das kleine Auge sieht noch nicht in die Welt, umfaßt und umspannt zu wenig, er sieht und erfaßt nicht die eigenen tiefer liegenden Fehler.

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Überraschen ihn die Tatsachen und belehren sie ihn eines Besseren, so sagt er: Durch Schaden wird man klug, – verfällt aber danach leicht wieder in die alten Fehler, glaubt, es muß alles so sein, wie er es für richtig hält, – und alles andere bleibt dann für ihn Schicksal, Fügung usw.
Im Auge liegt wirklich das Licht des Geistes, und so lernen wir das Leben von einer neuen und zwar sehr vernünftigen und natürlichen Seite aus betrachten.
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Feuer des Geistes, Auge [Hinzugefügt]
Wir werden sehen, wie mit dem Größer- und Schönerwerden des Auges auch das Geisteslicht zunimmt, wie das schwache Geisteslicht wächst und sich emporschwingt.
Es soll aber niemand beeinflußt werden und es soll auch niemandem eingeredet werden, das sei „ernste“ Wissenschaft, sofern man die Schulwissenschaft darunter versteht; denn es ist ernste Volkswissenschaft, ein Wissen, das das Volk versteht und als natürlich und richtig erkannt hat, – ein Wissen, das sicher einst auch Schulwissenschaft werden wird.

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Bild 83 Das mittelgroße Auge.
Bild 83. Hier ist das Auge im Verhältnis zum Ganzen noch größer. Hier ist die Auffassung schon von Fehlern freier. Fehler werden von vornherein vermieden, der Geist ist zugänglicher, neutraler, aufnahmefähiger.
Der Geist beherrscht schon stärker die Kräfte des Körpers und des Lebens. Der Mensch wird selbständiger, freier, großzügiger und umfassender im Denken.
Ein solcher Mann erlernt sein Fach schon zum Teil aus sich selbst, er ist tüchtig, benötigt keinen dauernden fremden Antrieb mehr. Er arbeitet aus sich selbst, macht hier und da Verbesserungen, erleichtert sich die Arbeit – und faßt aus eigenem Antrieb auch noch Interesse für Dinge des Lebens, die er nicht direkt nötig hätte.
Er beginnt, Interesse für Wissenschaften zu fassen sucht sich fortzubilden und mehr und Neues zu lernen.

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Aber aus eigner Kraft Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden, fällt ihm noch schwer, er läßt sich noch beeinflussen, sieht noch nicht immer genau, was schadet und was nutzt. Aber der Wunsch nach Aufklärung, – der nie ruhende Menschengeist ist hier wach und die Leistung geht schon über den Durchschnitt.

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Bild 84. Das mittelgroße Auge.
Bild 84. Diese Dame besitzt im Verhältnis zu Gesicht, Stirn und Körperbau das mittelgroße Auge.
Dabei ist das Auge lebhaft, ausdrucksvoll und klar. Klug blickt diese Dame in die Welt, in welche sie mit ihren Anlagen offensichtlich sehr gut hineinpaßt. Nicht nur das Auge ist freundlich, sondern auch der Mund – und man muß sich dabei das Gewebe, die Haut, frisch und lebhaft durchstrahlt und durchspannt denken.
So lebhaft wie das Auge blickt, so lebhaft wie das Gesicht und das ganze Aussehen ist, so lebhaft ist der Geist, der aus den Augen spricht.
Die Dame vermag allen Anforderungen, die das Leben an sie stellt, geistig und körperlich ohne weiteres leicht und gut gerecht zu werden.
Sie ist materiell tüchtig, liebt schöne Sachen, liebt die Kultur und weiß sich bezüglich ihrer Lebensart entsprechend gut einzustellen.

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Sie liebt Musik, liebt auch etwas von Kunst, äußert ihre Ansicht. Sie hat auch Mitgefühl, tut auch Gutes und lebt so, daß sie alles, was die Kultur ihr bietet, verständnisvoll aufnimmt und verwertet.
Was aber über die äußerliche Kultur hinausgeht, darum kümmert sie sich nicht, sie steht auf der Höhe des materiellen Lebens und der entsprechenden Kultur.
In Glaubenssachen schließt sie sich dem Allgemeinüblichen an, ob´s aber ganz stimmt oder nicht, darüber macht sie sich keine Sorge. Sie steht fest in der Gegenwart.
Aus sich selbst fördert sie keine höheren Lebenswerte, jeder muß sich selbst helfen, so denkt sie, und wo sie kann, hilft sie auch mit, ohne aber besonders aktiv zu sein. Sie geht die mittlere Höhe des Lebens.

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Bild 85. Das mittelgroße Auge.
Bild 85. Hier zeigt bereits das mittelgroße Auge Geist, Festigkeit, Willensstärke, klaren Verstand und Beständigkeit.
Ein solcher Mensch ist schon nach bestimmten Richtungen hin talentiert, lernt aus sich selbst, ist fleißig, läßt sich nicht so leicht mehr ablenken und beeinflussen, bildet sich selbst ein Urteil, ist beständig und auch charakterfest.
Er vermag vielerlei zu überblicken, hat eine gute Geistesruhe und ist befähigt, eine höhere Laufbahn im Leben einzuschlagen.
Er braucht die Schule zu seinem Fortkommen, er könnte studieren, das Interesse für Wissenschaften, für wissenschaftliche Arbeiten und Technik ist rege.
Die geistige Fassungskraft und die geistige Aufmerksamkeit ist gut mittelstark vorhanden, und Berufe, die eine entsprechende Begabung fordern, liegen ihm gut.
Aber auch in einfachen Berufen kann er Vorzügliches leisten, er vermag mit seinem Auge, Blick und Geist schon viel zu umfassen und zu verarbeiten.

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Bild 86. Das gut mittelgroße Auge.
Bild 86. Hier kann man sagen, ist das Auge gut mittelgroß und im Ausdruck von einer besonderen Wärme und von starker Durchleuchtung.
Außerdem sind die Gesichtsformen nicht mehr so breit wie bei Bild 84 und das Oberhaupt zeigt schon mehr Höhe und Wölbung.
DgM062 Bi84 Auge mittel mT
Bild 84 zum Vergleich
Sodann muß man sich die Gesichtsformen weich und in der Farbe sehr schön und mild freundlich abgetönt denken, die Gewebe sind nicht mehr so fest wie bei Bild 84, sondern schon stärker von der Helioda-Lebenskraft durchleuchtet und durchstrahlt.
Helioda-Strahlen Zelle
Helioda
Die Verstandeskräfte in der Stirn sind nur mäßig entfaltet.
Hier hat die Liebe, die Helioda, bei den Personen unserer heutigen Bilderreiche schon zum erstenmal die Oberhand. Wir sehen daran, wie mit dem Ausdruck des Auges, der Größe desselben, wie mit der entsprechenden Qualität in Gewebe, Form- und Farbbildung das Leben nach oben zu ansteigt, die Seele, das Empfinden hervorgehoben wird.
Dieses junge Mädchen ist ein sehr guter und lieber Mensch. Sie ist ganz offen, ehrlich, fleißig, treu und brav. Sie will ihre Pflicht tun und zwar aus Liebe und Gutheit und ja alles rechtmachen. Sie will anderen Freude machen.

DgM062 Bi86 Auge gut mT
Ein solches Mädchen paßt wunderbar als Helferin in eine Familie, besonders zu kleinen Kindern, sie ist fleißig, umsichtig, voller Vertrauen, gläubig und gut.
Von ihr geht Glück und Wärme aus, ganz wie es die zarten Kinder zur Erziehung und Stärkung ihrer Lebenskraft nötig haben.
Wir betreten damit eine andere Stufe der Lebensleiter, wenn man sich so ausdrücken darf; das Rohe, Materielle tritt zurück und die Lebens-Liebeskraft hervor.
ANGEL 21 LIEBE
Love/Liebe
Man sollte solchen feinempfindenden Frauen auch noch ein größeres Recht im Leben geben, alles Rohe, Kantige, Harte oder gar Abnorme wird durch sie abgewendet und die Liebe und Gutheit, die Sanftmut tritt gegenüber dem sonst oft zu harten Leben mildernd hervor.

DgM062 Bi87 Auge knabe oT
Bild 87. Das gut mittelgroße Auge eines Knaben.
Bild 87. Das Gesicht ist nur klein, die Stirn groß, hell sind die Formen, man muß sie sich hell und klar durchleuchtet, von etwas gelblicher, zart blasser, aber reiner Farbtönung denken.
Man sieht im Auge, wie der jungendliche Geist noch sehr zart ist, aber auch sehr aufnahme-, bildungs- und entwicklungsfähig.
Hier kann leicht durch die Erziehung viel verdorben werden, aber nach der Menschenkenntnis und verständnisvoll behandelt, wächst der jugendliche Geist, wird stark und allmählich selbstständig.
Das Geistige ist ja in Wirklichkeit ein so zartes Lebensflämmchen oder Lebenslicht, daß es eine Kunst ist, es stark und groß werden zu lassen.

DgM062 Bi87 Auge knabe mT
Wir haben hier das jugendliche Talent vor uns, einen Knaben, dessen Lebensgeist, wie das Auge zeigt, gut entwicklungsfähig ist, auch nach der tugendhaften Seite des Lebens hin. Er verspricht nicht nur in den materiellen Dingen des Lebens stark zu werden, sondern auch bezüglich der ideellen Lebensgüter.
Gewiß, das zarte Leben an sich sucht sich zu behaupten, aber leicht wird es auch geknickt oder in der guten Entwicklung gehemmt, daher ist Menschenkenntnis gut, – es geht auch ohne diese, – aber wie – das zeigt das oft an Tragik so reiche Leben.
Huter Hauptwerk Zwei Covers
Hauptwerk Menschenkenntnis
Mit der fortschreitenden Kultur wird das Leben immer vielgestaltiger und stellt erhöhte Anforderungen; die Menschenbeurteilungskunst wird dadurch ganz zwangsläufig in den Vordergrund gehoben.

DgM062 Bi88 Auge groß oT
Bild 88. Das große Auge.
Bild 88. Hier sehen wir das im Verhältnis zum Gesicht große und empfindungsreiche Auge.
Das Auge ist wie ein Stern, wie Licht des Geistes, groß und weit geöffnet. Daher sieht es viel mehr wie ein kleines Auge, nimmt mehr auf und gibt mehr wieder. Der Mensch nimmt mehr und umfassenderen Anteil am Leben.
Das geistige Wachstum ist gegenüber dem kleinen Auge fortgeschritten, empfindsamer, tiefer, größer, das geistige Leben ist idealer geworden.
Der Sinn ist auf das Schöne und Ideale gerichtet, die Seele, der Geist schwingt sich empor, das Niedere, Gewöhnliche ist abgefallen, ist überwunden durch das starke Geistes- und Lebenslicht, das in allen Nerven glüht und den Sinn für das Gute und Wahre in der Welt wachruft.
Reiche Phantasie, Ideenreichtum kündet das Auge, den Sinn für verfeinerte Kultur, Posie, Musik und Dichtung, edle Lebensart und Sitte, Kunst, Religion und Wissenschaft.

Bild 89. Das sehr große Auge.
Bild 89 zeigt das sehr große Auge, eine gespannte Haut und fest gespannte, willensstarke Gesichtszüge. Hier liegt ein großes Erziehungs- und Bildungstalent vor.
Ein solcher Mensch ist vom Niederen nicht mehr zu beeinflussen, ob im Reichtum, ob in Armut lebend, das ist gleich; wird leicht schöpferisch in Kunst, Dichtung, im praktischen Leben, in Wissenschaft und Religion.
DgM031 Wahrheit Schönheit
Carl Huter: „Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein“
Großer Arbeitseifer, große Pflichttreue gegenüber dem Guten und Schönen walten hier vor; fühlt sich als Mensch verpflichtet, dem Höheren und dem Fortschritt zu dienen – und wird von den Menschen mit dem sehr kleinen Auge, siehe Bild 78, 79 und 80, nicht mehr verstanden.
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Bild 78, 79 und 80 zum Vergleich

DgM062 Bi79 Auge klein mT
Es sind zwei Welten, die wohl nebeneinander – aber sich doch unendlich fern liegen.

DgM062 Bi80 Auge klein mT

Man schalte diese und ähnliche Naturen aus dem Lebenskreis eines Kulturvolkes aus und der Stillstand und Rückschritt wäre besiegelt.

DgM062 Bi90 Auge groß oT
Bild 90. Das große wunderbare Auge.
Bild 90. Je mehr man diesem Menschen Böses tut, je mehr man ihn verkennt, je mehr er leiden muß, umso größer wird die Liebe, umso erbarmender wird diese edle Frau.
Das Auge, das Gesicht, der ganze Mensch ist wie eine Sonne, und wenn man ihm Macht und Einfluß gäbe, würde das reine Glück, die Liebe, die Schönheit in seinem Wirkungskreis zu finden sein.
Daher habe ich 30 Jahre alles für die Psycho-Physiognomik getan, – um den großen guten Menschen erkennen zu lehren, – weil nur durch ihn allein das Glück in die Welt kommen und lebendig besiegelt werden kann.
Dabei ist das eine ganz einfache Frau aus dem Volke, niemand hat je erkannt, was für ein herrlicher Mensch es ist, unscheinbar, einfach, denkbar bescheiden lebt sie, immer nur gut und immer nur gut.

DgM062 Bi90 Auge groß mT
Es ist ein Pflichtmensch, ein heiliger Mensch, der wie ein Engel im Menschengestalt das Leid lindert und überall Freude erblühen lassen kann, durch den das Glück hervorgezaubert wird.
Mag auch der Kritiker das alles für Unsinn und unnütz erklären, der Fortschritt steht nicht still; es kommt die Zeit, da wird man diese und ähnliche Menschennaturen als die kostbarsten Güter, welche die gesamte Natur auf unserer Erde hervorgebracht hat, schützen und suchen.

DgM062 Bi91 Shakesp mT
Bild 91. Shakespeare. Zeichnungen E. Mellerke
Bild 91. Es ist das geniale Naturell mit dem sehr großen, herrlichen Auge und einem Gewebe von seltener Qualität.
Es wird meist verkannt und oft erst hundert und noch mehr Jahre nach dem Tode erkannt. Wird nur in sehr seltenen Fällen zu Lebzeiten verstanden und gewürdigt und wird oft für unnormal erklärt.
Von wem? – Von Menschen mit ganz geringem Geist und trübem, kleinem, schwachem und mattem Auge, dunklem, hartem Gewebe und Gesicht.
Huter hat diesen Geistesfürsten wie folgt beschrieben:
„William Shakespeare, der größte Dramatiker der Welt. Dieses kernige Auge verrät den Meister der Sprache und Darstellungskunst durch Rede und Handlung. Letzteres prägt sich in der Nase und den länglichen Gesichtszügen aus.
Shakespeare
Shakespeare [Hinzugefügt]
Diese hohe Stirn mit der ordnenden Eckenkraft (letzteres ist bei diesem Bilde nicht besonders sichtbar), prachtvoll glatt und vollendet gesund und kernig, in der alle Regionen harmonisch vertreten sind, gibt uns Kunde davon, daß dieser Geist in seinem Fache das Höchste erreicht hat.“
Mit wenigen Worten ist das Zutreffende sehr gut gesagt. Man betrachte Carl Huters Bildnis. Sein Auge, sein Gesicht, seine Stirn, sein Körperbau war noch anders. Auch er hat in seinem Fach, seiner Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], einer neuen vergeistigten Schöpfungs- und Entwicklungslehre, das Höchste erreicht. –
Huter DgM 100
Carl Huter [Hinzugefügt]
So schließen wir diese Abhandlung über das Auge mit einem kurzen Nachwort.

Bei allen diesen Ausführungen über die Größe des Auges möge der Leser nochmals beachten, daß hier niemals das Auge für sich allein beurteilt ist.
DgM007-1933ZellNeo gelb
Carl Huters Kraftrichtungsordnung in der lebenden Zelle [Hinzugefügt]
Das Leben beruht auf Strahlung, Spann- und Quellkraft, geht mit chemischen und physikalischen Naturkräften einher, daher mit Durchleuchtungen, Spannungen, Strahlungen und Emanationen, Form und Farbtönungen der Gewebe, folglich ist die Größe der lebendigen Form und Organbildung an sich – nach mathematischem Rauminhalt niemals entscheidend.
Jeder Fortschritt, den die neuen Forschungen Huters tatsächlich bringen, würde bei Nichtbeachtung dieser Lebenserscheinungen von vornherein illusorisch.

Daher wäre es außerordentlich peinlich, wenn der Eindruck entstehen könnte, als wäre die Größe der Augen allein entscheidend für die Art der Geisteskraft des Menschen.
Niemals entscheidet die Größe irgend eines lebendigen Organs allein über die Qualität der Arbeitsleistung.
Ich bitte den Leser um etwas Geduld, die Farbenphotographie hat in letzter Zeit Fortschritte gemacht, und naturgetreue farbige Lichtbilder sind heute [Stand 1938] bereits möglich. Vielleicht ist es mir noch vergönnt, besondere Vorträge zu halten, in denen die Durchleuchtungen, Spannungen, Emanationen und die chemische Stoffbeschaffenheit der Gewebe an guten farbigen Bildern gezeigt und erklärt werden können.
XX
Farbaufnahmen [Hinzugefügt]
Von der Möglichkeit, die Unterschiede der Qualität, deutlich zu zeigen hängt letzten Endes alles ab. Das Leben selbst, der Inhalt und Wert der Form wird dadurch erst sicht- und greifbar.
Niemand hat vor Huter diese Lebensvorgänge genau beachtet, geschweige denn in ein naturwissenschaftliches System gebracht. Daher ist die Physiognomik vor Huters Zeit über gewisse Unvollkommenheiten nicht hinweggekommen.
Huter SEHEN AUGE M
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.
Kupfer DgM 100
Amandus Kupfer, Bewahrer und Retter mit Hilfe der Schweiz und seinen großartigen Menschen von Carl Huters Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
Es hängt letzten Endes vom Fortschritt der Technik, Optik und Wissenschaft ab, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], ein neues klassisches Sehen, allgemein verständlich lehren zu können.
Huter SEHEN AUGE M
KLASSISCHES SEHEN [Hinzugefügt]

XX
Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

Huter Geist Formen

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Der große Band
„Menschenkenner“ Nr. 1-50
Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.
In Leinen gebunden RM. 25,-

DgM024-1934Urstoff Neo gelb
Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)
Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.
Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

HUTER innen aussen

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:
„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –
Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –
Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,
Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Des Körpers Form ist
Seines Wesens Spiegel.
Enthüllst du sie, so löst
Sich dir des Rätsels Siegel
.

 

PP 64 Anzeige Okt07 M XXX

Soweit wir daher die Geistes- und Charaktererkenntnis nicht aus Taten und Begebenheiten folgern, ist die unmittelbare Geisteswissenschaft

Gehirnorgan- und Gesichtswissenschaft.

DgM035-1935KanonIris sm

CARL HUTERs PLAN DER IRIS – 33 HARTE FORSCHUNGSARBEIT VOM PRIVATGELEHRTEN, NICHTAKADEMIKER. 100 JAHRE ALT – SCHLICHT PERFEKT. SEIT 100 JAHREN INSBESONDERE VON DER AKADEMISCHEN SCHULWISSENSCHAFT IGNORIERT, DIE LIEBER MINDERWERTIGERES PRÄSENTIERT.

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

 

DgM016 Wahrheit Tod Titel

In diesem Glauben an ein Weiterleben nach dem Tode, an die Erhaltung seiner Geistes-, Form-, Lebens- und Seelenenergie hat der Mensch recht, denn diese ist unzerstörbar.

„Mensch, ergib Dich in Dein Schicksal“, lehrte der Religionsstifter Mohammed, und auch das ist beachtenswert.

In den Tiefen der Gewebe, der Atome und Moleküle wurzelt die Lebenskraft als eine Energie, die auf Strahlung und Empfindung beruht. Die Wellenlänge dieser Strahlung ist nicht meßbar, der Stoff dieser Energie ist nicht registrierbar, weil es der letzte Feinstoff der Urbausteine des Alls ist. Genau so wie er im lebendigen Gewebe nicht durch Instrumente nachweisbar ist, bleibt das Verfahren, durch das man heute [Stand 1937] die Atome indirekt sichtbar macht, viel zu grob für die Erfassung der Lebensenergie, die hinter allem Geschehen im Verborgenen, – in der Tiefe der Kleinheit liegt. Fortsetzung folgt.

 

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

 

 

dgm031-wahrheit-schonheit

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

 

Der große Band

„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

 

 

 

 

dgm024-1934urstoff-neo-gelb1

Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

 

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

 

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

 

 

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

 

 

 

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

DgM062 TITEL Buecher

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

D The Gate MK

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