DgM 067

Der gute Menschenkenner 067 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

http://www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Juli 1938, Nr. 66

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© August 1938, Nr. 67

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© August 1938, Nr. 67

DgM067 NatEmpfindungMK
DAS DENK- UND
EMPFINDUNGS-NATURELL

DgM067-1938MellerkeE
Das ist der Typus, der leicht verkannt und falsch
behandelt wird und daher oftmals viel leidet, –
der aber, richtig erkannt und behandelt, sehr
segensreich wirkt, weil ihm die Lebenskultur und
Veredlung eigen ist.

DgM067 TITEL A
Leicht wird dieser Typus für minderwertig
gehalten, da ihm die robuste Kraft und die Körper-
fülle fehlen, aber seine Stärke liegt in der
schöpferischen Ideen- und Gefühlskraft.

DgM067 Nat Em oT
Bild 64. Das psychische primäre Denk- und Empfindungs-Naturell,

siehe auch die Bilderreihe 65-74, nach Körperbau und Grundlebensrichtung zu verstehen, ist leicht, wenn man sich klar vor Augen hält, wie das Empfindungssystem in primärer Weise über die beiden anderen Hauptkörpersysteme vorherrscht.

DgM067 Bi65-68
Aus dem zarten Körper- und Organbau mit dem reich entwickelten Nervensystem wächst der entsprechende Kopf-, Gehirn- und Gesichtsbau mit den besonders fein abgetönten Sinnesorganen hervor.
NAT MK Empf
Der Gesichtsknochenbau ist zart und fein, es fehlt sowohl die Derbheit, wie auch die fleischige Fülle der unteren Gesichtspartien. Die Gehirnmasse herrscht vor, die Stirn ist hoch und breit, das Oberhaupt voll ausgewölbt, die Haut ist von einer besonderen Zartheit, sehr nervenreich und dünn, – auch das Haar ist entsprechend dem feinen Nervensystem seidenweich und dünn und meist natürlich gewellt.
Es herrscht das Geistesleben vor. Empfindungs-Naturelle sind Gefühls- und Ideenmenschen, daher auch stets mitleidig und hilfsbereit; es sind die großen schöpferischen Persönlichkeiten im geistigen Leben.
DgM067 65,66MK
Bild 65. Allegri de Corregio, einer der größten Maler der Welt, der viele Gestalten und Gesichter im gleichen Typus liegend malte.
Bild 66 Graf von Roon, preußischer Kriegsminister, der Vertraute seines Königs, der durch seine psychologische Gabe diesem die besten Männer aussuchte und geraten hat, sie in die ersten Stellungen zu nehmen. – So ist diesem verdienstvollen Manne seiner Zeit viel zu verdanken.
DgM067 67,68MK
Bild 67. Nach dem Gemälde „Der zerbrochene Krug“ von Greuze. Junges Mädchen in Empf.-Nat., sehr zarte schöne Formen.

Bild 68. Madame Récamiér. Empf.-Nat. mit Körperadel und hervorragenden Geistesgaben.
Sie sind es nicht bezüglich der robusten Tat-, Arbeits- und Kraftentfaltung, auch nicht bezüglich des praktischen wirtschaftlichen Erwerbslebens, denn das Seitenhaupt mit den Organen für das praktische Wirtschaftsleben ist gemäß dem entsprechenden Körperbausystem nur mäßig stark, sie pflegen die ideellen Lebensgüter auf Kosten der materiellen Güter.
Sie vernachlässigen daher leicht den praktischen Erwerb, – der Sinn ist auf ihre Ideale gerichtet, sie sind selbstlos und verfallen leicht in Abhängigkeit.
Ihre Ideale sind ihre seelische Eigenheit, ihre innere Welt, die Produkte ihres Geisteslebens; – wenn sie alles hingeben, – ihre Ideale opfern sie nicht.
NAT MK Empf
Das Hinterhaupt mit seiner motorischen Nervenkraft ist zwar schön gebaut, aber zarter, leichter und feiner ausgewölbt, entsprechend ist auch der Jochbein, Ober- und Unterkieferbau, das Kinn ist klein und schön geformt. Das schwache Untergesicht ist dem tatschwachen, aber gefühlsreichen Menschen eigen, es ist gerade entgegengesetzt wie beim Bewegungs-Naturell, dem Tatmenschen und Draufgänger, der nach Gefühlen nicht fragt.
Den Empfindungsnaturen fehlt die robuste Körper- und Tatkraft, um ihre Ideale praktisch durchzusetzen, sich dem Gegner gegenüber selbständig und stark zu behaupten.

DgM067 Bi69-72
Sie verlieren daher leicht ihre Selbständigkeit, kommen dadurch in tragische Stimmungen, dann in gänzliche Tatunlust und glauben häufig, in ihren Leiden göttliche Fügung und im Sichselbstopfern eine tugendhafte Leistung zu finden.
Das kann so weit gehen, daß sie sich nach schweren Schicksalsschlägen selbst nicht mehr emporraffen können, sie ergeben sich dann oft freiwillig nicht nur dem Tatmenschen, sondern auch häufig, wenn auch nicht mit dem Innern, disharmonischen Naturellen, deren Einfluß sie unterliegen.

DgM067 69,70MK
Bild 69. Dame mit Schleier im Empf.-Nat. (Nach einem alten Gemälde der Dresdner Galerie.) Hohe Stirn, große Augen, kleines Kinn, fast hauchartige zarte Gewebe.

Bild 70. Jüngerer Mann im Empf.-Nat. im Lebenskampf. Dieses Naturell ist der meisten Tragik des Lebens ausgesetzt.
Infolge des starken Gefühls-, Empfindungs- und Ideenlebens übersteigert sich das Empfindungs-Naturell auch leicht, wenn es auf sich selbst angewiesen ist. Schließt es sich aber einem harmonischen Naturell an, dann hat es die beste Lebensbahn, da dieses Naturell aus natürlicher Veranlagung den Empfindungsmenschen zu schützen sucht.
NAT MK Ernähr
Primäres Ernährungs-Naturell zum Vergleich [Hinzugefügt]
Das Ernährungs-Naturell mit seiner robusten Körperfülle sieht den zarten, feinen Empfindungsmenschen leicht für nicht voll an und neigt zu Unterdrückung desselben.

Zum Tat- und Energienaturell kann das Empfindungs-Naturell in Sympathie treten, es findet, was ihm fehlt, und umgekehrt erhält der Tatmensch durch das reiche Ideenleben die Anregung zu neuen Unternehmungen und deren Durchführung.
NAT MK Beweg
Primäres Tat- und Bewegungs-Naturell zum Vergleich [Hinzugefügt]
Hält man sich die Entwicklung der Körperbausysteme aus der Keimblase nach dem Bauplan der Natur vor Augen und die dadurch bedingten verschiedenen Naturelltypen, so kommt man zwangsläufig zu der Einsicht, daß sich die Naturelle ordnungsmäßig ergänzen sollten.
Die Empfindungs-Naturelle sind duftige, blumige Edelmenschen, die in sich den Himmel tragen, und wenn sie ethisch durchgebildet sind, um sich her beglücken.

DgM067 71,72MK
Bild 71. Dame im Empf.-Nat., berufstätig, sich sehr anstrengend.
Bild 72. Älterer Mann im Empf.-Nat. mit starker Willensanspannung. – choler. Temperament.

Alles Rohe und Niedrige liegt ihnen fern, die geistigen Interessen überwiegen, eine edle Lebensart gibt ihnen etwas Gewinnendes, und ein natürlicher Takt, der im Feingefühl wurzelt, ist ihnen angeboren.
Sie sind für eine hohe und verfeinerte Lebenskultur, schnell begeistert, kunst- und schönheitsliebend, für Wissenschaften interessiert, zum Studium geneigt, für eine natürliche religiöse Kultur, für Musik, Literatur, Poesie und Dichtung, für kunstgewerbliche Arbeiten, für Feinmechanik, Optik, verfeinerte Technik usw.
Schwere, rohe körperliche Arbeit macht sie mit der Zeit total unglücklich, – sie bieten rauhen Witterungseinflüssen und unhygienischen Lebensverhältnissen nur wenig Widerstand, – siehe die unten erwähnte Broschüre „Die neue Heilmethode auf Grund der fünf Menschentypen“, welche die Ganzheit von Leib, Geist und Seele Rechnung trägt. – Sonnige, schöne, angenehm durchwärmte Räume sind ihnen Bedürfnis und steigern ebenso wie freundliche, liebe und verständnisvolle Behandlung ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit.
MK HEILWISSEN F
Carl Huters Heilwissen [Hinzugefügt]
Demnach ist wohl zu verstehen, wenn Huter sagt, daß die elementare Menschheit diese Naturelle in ihre Mitte nehmen und schützen sollte, ähnlich wie die zarten Staubfäden der Blume im Schutz von Kelch und Blütenblättern getragen werden, – denn dann wäre die Entwicklung zum Wahren, Schönen und guten gewährleistet.
DgM031 Wahrheit Schönheit
Carl Huter: Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein [Hinzugefügt]
Man betrachte das Auge, es ist groß und schön, und wenn das Interesse geweckt ist, leuchtend und seelenvoll. Der Blick ist nach oben gerichtet, da das Blut in den oberen Gehirnteilen lebhaft pulsiert und das Auge beeinflußt.
Es herrscht die Qualität in der gesamten Formbildung vor. Die Körperbewegungen sind edel, leicht, graziös und elegant.
Die Sinnesorgane sind nach außen edel gebildet und nach innen zu feinfühlend abgestimmt. Die Nasenform ist edel, im oberen Teil herausgehoben, die Nasenspitze ist dünn und zierlich. Die mittlere Gesichtspartie ist nach der Qualität sehr fein entwickelt, die Gewebe sind sehr weich, zart und quellend, das feinste Empfinden offenbarend.

Die Oberlippe, welche besondere Eigenheiten der Persönlichkeit zum Ausdruck bringt, ist klein und schön geformt, die Empfindungs-Naturelle sind sehr bescheiden, lieb, gut und stets zum Wohltun geneigt.
Die Wangen sind schmal, zart und fast wie durchsichtig, die Haut ist von blaß-gelblicher Farbtönung.
Das Ohr ist schön in der Form und spricht den Seelenadel, der Nacken ist zart und edel geschwungen, – leicht wiegt sich das Haupt im Nacken, der Hals ist zart und dünn.
NAT MK Empf
Der Mund ist klein, edel in Form und Ausdruck, die schöne Rundung unter der Unterlippe zeigt die natürlich vornehme Lebensart.
Das Empfindungs-Naturell ist sehr bescheiden in der Nahrungsaufnahme, die aber feingewählt und dem eigenen Empfinden gut angepaßt sein soll. Süße Speisen und Getränke, Fruchtsäfte, reifes Obst und Südfrüchte, oft auch rohe Milch bekommen ihnen gut. Was hier gefehlt wird und was das Empfindungs-Naturell aus Unverstand oft leiden muß, darüber könnte man viel schreiben.
Oft herrscht der irrige Glaube vor, man könnte dieses Naturell durch vieles Essen und Trinken voller, dicker und stärker machen. Kinder in diesem Typus werden häufig zum Essen gezwungen, wobei sie ihre Verdauungsorgane überlasten, aber nicht dicker und voller werden, leicht ihre Lebensfreude verlieren und am Ende siech, krank und leistungsunfähig werden.

DgM067 Psyche MK

Bild 73. Psyche im Empf.-Nat. Idealer, verfeinerter, zierlich und zart gebauter Typus. Reich im Empfindungsleben, aber schwach an körperlicher robuster Kraft und praktischem Lebenssinn.
DgM067 Bi74 Nat Empf oT
Bild 74. Ein Mann im Empfindungs-Naturell, gesund und in der Vollkraft, geistig interessiert.
Man glaube nicht, daß die Empfindungs-Naturelle infolge ihres zarten Körperbaues minderwertig seien, – im Gegenteil, sie sind hochwertig.
Frauen im Empfindungs-Naturell in passender Ehe haben gesunde, starke, begabte und natürlich empfindende Kinder.
Wie viele hochbegabte Naturelle im Empfindungsleben, die zu einem wissenschaftlichen oder künstlerischen Beruf geschaffen sind, verkümmern vollends am unrichtigen Platz bei schwerer körperlicher Arbeit, z.B. Bauerntöchter im Empfindungs-Naturell als Feld- und Stallarbeiterinnen oder Wirtstöchter als Kellnerinnen.
Die Roheit und der Unverstand ihrer Eltern, Angehörigen und ihrer ganzen Umgebung, die ihre Natur nicht verstehen, machen diese edlen Wesen oft zu wahren Märtyrerinnen.

ppNATempf MK
Solche Edelnaturen aus ihrer unglücklichen Zwangslage zu befreien durch Verschaffung eines selbständigen angepaßten Lebensberufes, ist ein Erlösungswerk, das tausendfachen Segen bringt.
Es sei nur an die vielen Empfindungs-Naturelle im japanischen Heer erinnert, sie sind von größtem Nutzen für das Heerwesen, wenn ihre Vorgesetzten nichts Unmögliches bezüglich körperlicher Strapazen von ihnen verlangen, dafür aber mehr ihre geistigen Gaben richtig erkennen und heranziehen.
Völker mit vorherrschenden Empfindungs-Naturellen, wie die Inder, betätigen sich nicht nur stark im Religiösen, sondern sie sind auch natürliche Vegetarier und Abstinenzler. Sie haben eine schön klingende, empfindungsreiche Sprache.
In den alten Kulturzentren Rom, Florenz, Paris, Madrid usw. gab es viele Empfindungs-Naturelle, in Deutschland vor dem Kriege in Dresden, Leipzig, Stuttgart und Bielefeld.
PP TITEL
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Völker mit vorherrschenden Empfindungs-Naturellen oder einzelne Menschen dieses Typus sind bahnbrechend in der Schaffung verfeinerter und höherer Kulturgüter und feiner Lebensart, in der Religion, Poesie, Kunst und Psychologie.

Die drei Grundnaturelle in Kunst, Geschichte
und täglichem Leben.

ppADAM SCHATTEN MK
Nachdem in Kürze die Entwicklung der drei Haupttypen des Lebens dargelegt ist, sollen weitere Bilder dieselben lebenswahr vor Augen führen.
Der aufmerksame Leser wird dann im praktischen Leben die Typen leicht wiederfinden können.
Die dargestellten Personen haben sich, auch soweit sie Zeitgenossen sind, im Leben völlig fern gestanden. Es ist besonders interessant, daß die Vertreter eines Naturells sich einander stark ähneln, man könnte fast denken es seien Brüder und Schwestern.
Es ist aber nur der Typus, das Naturell, das diese Ähnlichkeit immer wieder hervorbringt; – auch ein Beweis für die tatsächliche Existenz der Naturelle.
Soweit nun männliche und weibliche Personen nebeneinander abgebildet sind, liegen sie ihrem Naturell nach im Gleichklang.
Insofern liegen sich ihre Hauptlebensinteressen sehr nahe und die Personen könnten, wenn man von einigen Abweichungen absieht, – gut in Freundschaft oder in der Ehe miteinander harmonieren. Sie ergänzen sich auch im großen Ganzen gut in der Temperamentsanlage, die nicht ganz gleich sein sollte, ferner auch bezüglich der Bildung, des Feinempfindens und des Geschlechtsgefühls, – und schließlich auch bezüglich der Rasse.
Daß in der Naturellharmonielehre ein außerordentlich wichtiges und hochinteressantes Lebensgebiet liegt, ist leicht einzusehen, dasselbe kann aber hier nur gestreift werden. Ähnlich wie Töne und Farben miteinander harmonieren und disharmonieren können, ist es auch bei dem menschlichen Naturellen.

ppNATempf MK
Die Bilder 65-74 zeigen das ideale Denk- und Empfindungs-Naturell.
Mit diesem Naturell tritt die Verfeinerung des Lebens hervor, das ideale, das psychische Prinzip. Typisch sind kleine, feine, edle Gesichtsformen und Organe, weiches Haar, zarte Haut, zarte Wangen, zarter Hals, große oder empfindsame, weiche Augenformen.
Milde sind die Formen abgestimmt, ein zarter Hauch liegt über den Geweben, die rohe Kraft, die Fülle tritt gänzlich zurück, es ist das Naturell der Innerlichkeit, das wie geschaffen ist, die idealen Güter des Lebens zu pflegen.

ppNATernähr MK

Die Bilder 75-87 zeigen das primäre chemische Ruh- und Ernährungs-Naturell.
DgM067 75-85MK

DgM067 75,76MK

Bild 75. Würdiger alter Herr im Ernährungs-Naturell, der sich eine gewisse Lebensharmonie erworben hat.
Bild 76. Römischer Kaiser Vitellius im Ernährungs-Naturell, der sich zum Schlemmer und Prasser entwickelte, bei einem Festgelage vom Feinde überfallen wurde und sein Leben verlor.

Man erkennt leicht, daß hier die Masse, der Stoff, die Fülle und ein auf die Ruhe und Ökonomie des Lebens, die praktische Realität gerichteter Sinn im Vordergrund stehen. Man betrachte aufmerksam jedes einzelne Bild und halte die bereits gegebene Charakteristik fest.
DgM067 77MK
Bild 77. Fritz Reuter, der humorvolle mecklenburgische Dialektdichter, der den „Onkel Bräsig“, seine gelungenste Charaktergestalt als Ern.-Nat. schilderte.
In der Schilderung seines eigenen Typus ist ein Künstler meist am erfolgreichsten, in diesem schafft er seine Ideale.
Reuter wandte sich auch zeitweise, ganz seinem Typus entsprechend der Landwirtschaft zu.
DgM067 78,79 MK
Bild 78. Junger Gastwirt im Ern.-Nat., tätig und gesund, zufrieden in seinem Beruf.
Bild 79. Junges Mädchen im Ern.-Nat., frisch, gesund, natürlich, schön und lebensfroh.

DgM067 80,81MK
Bild 80. Einfache Frau im Ernährungs-Naturell mit phlegmatischem Temperament.
Bild 81. Einfacher Mann im Ern.-Nat., der lange arbeitslos war, sich aber dabei wohl fühlte und der im Moment sehr gut aufgelegt ist.

Wer diese Bilder aufmerksam betrachtet, wird zu der Überzeugung kommen, daß die Grundtypen des Körperbaues bei aller Vielgestaltigkeit des Lebens dennoch klar und deutlich stets herauszufinden sind.
DgM067 82,83MK
Bild 82. Ern.-Nat. in guten Verhältnissen, gesund, natürlich, froh und auf der Höhe des Lebens.
Bild 83. Eine Frau im Ern.-Nat. in guten, passenden Verhältnissen, die sehr mit sich zufrieden ist.

DgM067 84,85MK

Bild 84. Ein Mann im Ern.-Nat., Hausbesitzer und Viehhändler.
Bild 85. Dame im Ernährungs-Naturell, schon mit etwas Harmonie; aufgeweckter und freundlicher Ausdruck.

DgM067 86,87MK

ppNATbeweg MK

Die Bilder 88-97 stellen das reale Tat- und Bewegungs-Naturell dar.
DgM067 88,89MK
Bild 88. Erfolgreicher Sportsmann im Bew.-Nat. Man verfolge vom Nacken ausgehend bis zum Ellenbogen die äußere Körperlinie, hier liegt sehr große Kraft.
Bild 89. Tüchtiger Bauhandwerker im Bewegungs-Naturell. Sehr fleißig, ausdauernd und bewegungsfreudig.

DgM067 90,91MK
Bild 90. Trioler Jägerbursche im Bew.-Nat., voll männlicher Kraft und Selbstbeherrschung.
Die Körper- und Muskelkraft, die energischen Gesichtszüge, das große starke Kinn, die starken Jochbein- und Kieferpartien, die energische Nasenform und die länglichen, magern, aber festen Formen mit dem Blick der Beobachtung, der die Realitäten fest ins Auge faßt, fallen hier auf.
Bild 91. Junges Mädchen im Bew.-Nat., jugendliche Kraft, Natürlichkeit und Schönheit innerhalb ihres Typus.

DgM067 92,93MK
Bild 92. Einfache, sehr arbeitsame, sehr geschickte, aufmerksame Frau im Bew.-Nat.
Bild 93. Einfacher Mann voll Kraft und Stärke, der sehr berufstüchtig ist.

Das Tatnaturell ist so recht geschaffen, im weiten Umkreis nach außenhin wirksam zu sein.
DgM067 94,95MK
Bild 94. Holländer im Bew.-Nat. mit phlegmatischem Temperament.
Bild 95. Verknöcherte alte Jungfer im Bew.-Nat., die hart und vernichtend über eheloses Liebesleben urteilt.

DgM067 96,97MK
Bild 96. Dame im Bew.-Nat. mit vorzüglicher Darstellungsgabe.
Bild 97. Moderner Welt- und Sportsmann im Bew.-Nat.

HU KuMK-I_1936_032Trinität
Naturell in Mensch, Tier und Pflanze [Hinzugefügt]
Da dieser Formbautypus, das Naturell, wie wir bereits gesehen haben, sich auch in der Pflanzen und Tierwelt ebenso leicht nachweisen läßt, so besteht kein Zweifel darüber, daß es sich um ein Naturprinzip handelt, welches sich in allen lebenden Organismen in einer stets typisch wiederkehrenden Formung und Gestaltung kundgibt. Die Naturellehre erschließt ein natürliches Systems der Arten.
Hut FARBSCHEMA
Farbschema der Naturelle [Hinzugefügt]
So ist es auch zu verstehen, daß die Rasse des Menschen, die sich konstant vererbt, von diesem Naturprinzip des Naturells gänzlich unberührt bleibt. Das Naturell entwickelt sich ja erst nach der Befruchtung mit der Differenzierung in der Keimblase und mit dem fortschreitenden Wachstum des Individuums. Daher gibt es die Naturell mehr oder weniger stark differenziert unter allen Rassen.

DgM067 JapNegTextMK
An folgenden Beispielen soll das recht deutlich gezeigt werden:
1. Die drei Grundnaturelle
unter den Japanern, Bild 98-100
DgM067 JapanerMK
Bild 98. Japanerin im Ernährungs-Naturell.
Bild 99. Japaner im Bewegungs-Naturell.
Bild 100. Japanerin im Empfindungs-Naturell.

2. Die drei Grundnaturelle
unter den Negern, Bild 101-103.
DgM067 NegerMK
Bild 101. Negerin im Ernährungs-Naturell.
Bild 102. Neger im Bewegungs-Naturell.
Bild 103. Negerin im Empfindungs-Naturell.

Mit den drei Grundnaturellen ist natürlich dieses neu entdeckte Naturprinzip nicht erschöpft, sondern auch alle anderen Menschen, die nicht in einem Grundnaturell liegen, lassen sich einwandfrei nach Körperbau und Grundlebenscharakter klassifizieren. Damit ist in der Naturerkenntnis, besonders bezüglich des Menschen, ein großer Schritt nach vorwärts getan.
ERDE Globe titel
Erde [Hinzugefügt]
Denn auf unserer Erde steht ja der Mensch sozusagen im Mittelpunkt alles Geschehens und alles dreht sich um sein Wohl und Wehe.
Bei den drei Grundnaturellen ist der Körperbau und die damit verbundene Grundlebensrichtung im großen Ganzen durchaus einseitig und im Prinzip festgelegt.
ppKEIMBLASE MK
Drei Keimblätter und Entwicklung des Menschen [Hinzugefügt]
Setzen wir nun den Fall, die drei Keimblätter und die daraus entwickelten Organsysteme seien in einem Menschen gleich stark entwickelt und harmonisch miteinander verbunden, also sehr gut abgestimmt, dann hätten wir eine sehr vielseitige und glückliche Körperbauentwicklung und Grundlebensrichtung vor uns.
Es ist nach Huter das polare harmonische Naturell. –
NAT MK Harmon
Das polare harmonische Naturell
Nehmen wir nun das Gegenteil an, die drei Organsysteme für die Ernährung, Bewegung und Empfindung seien in einem Menschen sehr ungleich entwickelt und in ihrer Verbindung nicht harmonisch abgestimmt, also sozusagen zerfahren, mehr oder weniger stark in sich selbst zersplittert, so hätten wir eine nach Körperbau und Grundlebensrichtung weniger glückliche Veranlagung vor uns, nach Huter das
Polare disharmonische Naturell.
XX
Das polare disharmonische Naturell.
Um aber keinen Irrtum aufkommen zu lassen, sei gleichgesagt, daß die disharmonische Naturellveranlagung in verschiedenen Graden, schwach, mittel und stark auftreten kann.
Natürlich kann ein Mensch, wenn die disharmonische Veranlagung nur schwach oder bis mittelstark ist, auf den verschiedensten Lebensgebieten dennoch außerordentlich tüchtig sein, aber er bleibt dabei entsprechend in sich zerfahren und zersplittert mit der Neigung, die Harmonie des Lebens nach außenhin durch Disharmonien zu durchbrechen.
Ist die Veranlagung sehr schwer disharmonisch, dann durchbricht der Mensch das sonst im allgemeinen ruhig und heiter dahin fließende Leben sehr leicht durch schwere Disharmonien, ja selbst durch Verbrechen, durch Leben, Gut und Eigentum, edle Natur- und Kunstwerke zerstörende Handlungen.
Anderseits kann das harmonische Naturell sich ebenso steigern, es geht leicht in das Geniale über, oder aber der Mensch kann eine besondere Qualität in der ganzen körperlichen und geistigen Organisation besitzen, dann haben wir die Höhenmenschen vor uns, die der Welt noch stets das Höchste, Größte, Schönste und Beste geschenkt haben.
Zunächst ist also durch die harmonische und disharmonische Veranlagung sozusagen das gute und böse Prinzip im Menschen gekennzeichnet. (Es gibt aber auch Naturelle, die starke Harmonien und starke Disharmonien vereint in sich tragen.)

Zwei Beispiele aus der Geschichte.

DgM067 Bi104, 105 mT
Bild 104 und 105, Harmonie und Disharmonie in der antiken Kunst, sollen zunächst diese zwei Pole des Lebens kennzeichnen.
In dem einen Falle ist der Körperbau außerordentlich schön und erhaben, und im andern Falle außerordentlich häßlich und abschreckend.
DgM067 Alexander Msep
Bild 104. Alexander der Große. Harmonisches Tat-Naturell.
Bild 104. Man betrachte dieses Standbild, – es ist der größte Feldherr und Welteroberer seiner Zeit, eine jupiterartige, dem griechischen Gott Zeus ähnliche Gestalt im harmonischen Tat-Naturell.
Es ist ein Höhen- und Prachtmensch des klassischen Altertums, gleich groß als Mensch und Landesvater, wie als Feldherr und Welteroberer.
Groß und schön, stark und edel, herrlich proportioniert ist diese Gestalt in allen ihren Teilen. Es ist der Mann mit dem königlichen Lebensgeist und dem hohen Adel der Gesinnung.
Wunderbar ist die Elastizität, die Durchstrahlung, Durchspannung und Durchleuchtung der Gewebe, von edlem Blut durchpulst, von großer Frische und Gesundheit.
Man vergegenwärtige sich einen Augenblick die modernen Forschungen der Biologie und Atomphysik. Die etwa 28 Billionen Zellen des Körpers mit ihren Trillionen von Atomen, Molekülen, Elektronen und Ionen sind nicht nur in Bewegung und Lebenstätigkeit, sondern stehen auch mit den Atomen und Molekülen der Außenwelt, die in sich gigantische Kräfte tragen und sich in Bewegung befinden, in steten, harmonisch abgestimmtem Stoff- und Kraft-, Empfindungs- und Lebensaustausch, – eine gewaltige lebendige eigengesetzliche Energie, eine harmonisch abgestimmte Innenwelt verkörpernd, die mit der Außenwelt in entsprechendem Gleichklang steht.
MK HELIODA2
Helioda im Zentrosoma der lebenden Zelle [Hinzugefügt]
Jede übermäßige Härte, Verkrampfung, Versteifung und Einseitigkeit, alle Ecken und Kanten fehlen. Dieser Körperbau ist in den Stoffen und Kräften nicht zersplittert und zerfahren, sondern in natürlicher Harmonie mit der Außenwelt fließt das edle Leben dahin.
Man muß den Blick weiten, die gesamte heutige Naturerkenntnis zusammenfassen und sich vor Augen halten, um diesen großartigen Gewebscharakter und Körperbau auch nur einigermaßen richtig im Geiste zu erfassen, um zu sehen und zu erkennen, was die wahre und echte Schönheit für ein großartiges Gesetz in sich verkörpert und was sie bedeutet.
Einen Zipfel von dieser Wahrheit hatten die Alten schon erfaßt. Sie schildern Alexander als furchtbar im Kampfe, wenn er sich mit seinen Rittern auf den Feind warf. Im Kampfe mit den Persern ist ihm der Helm entfallen, der Löwe mit dem Medusenhaupt. Erkämpft weiter mit dem wallenden Haar, aus dem die Nerven die letzte Reservekraft herausholen, dem wilden Auge, dem Antlitz, das die höchste Aufregung zeigt und bringt mit dem kräftigen Arm dem Feinde den sicheren Tod.
Aber hochherzige, bis dahin im ganzen Asien unerhört schonende Behandlung läßt Alexander der gefangenen Mutter des Perserkönigs widerfahren, ebenso den Gattinnen und Kindern seiner besiegten Feinde.
DgM067 Alexander Msep
Bild 104. Alexander der Große. Harmonisches Tat-Naturell.
In Ruhe wird Alexander geschildert als von bezaubernder Milde und Freundlichkeit, mit sanfter Röte im Antlitz, mit feucht blickenden Augen und ein wenig zur linken Seite geneigtem Haupte, – er konnte mit seiner Liebenswürdigkeit um sich her beglücken.
Sein Blick war funkelnd, sein Haar zurückliegend, sein Gang elastisch, seine Stimme gewaltig, – er war erfüllt von dem Hochgefühl hellenischer Denkweise, Kunst und Wissenschaft und dem klassischen Körperadel.
Was die Alten an Alexander beobachteten und begeistert schilderten, das können wir heute naturwissenschaftlich erklären und begründen und fassen es in dem Wort „harmonisches Tat-Naturell“ zusammen. –

Und nun betrachte man die Gestalt des jugendlichen Nero, des moralisch irren Menschen, der von einem Volk aus gänzlichem Mangel an Menschenkenntnis auf den Kaiserthron erhoben wurde.
Nero war ein wahnsinniger Verbrecher, mit hochgradiger vererbter Hirnsyphilis behaftet, ein Blutmensch voller Laster und Grausamkeit, der rücksichtslos seine Ideen durchsetzte und dabei von einer lächerlichen Geniewut erfüllt war.
DgM067 Nero
Bild 105. Jugendlicher Nero. Verbrecher-Naturell.
Nero wird geschildert als von mittelgroßer Gestalt, mit häßlichem Flecken auf der Haut, fast rotem Haar, kleinen und schwachen Augen, dickem Bauch und mageren Beinen.
Die Alten haben also die Disharmonie dieses furchtbaren Menschen schon etwas erkannt, aber viel zu wenig und sie haben sich auch nicht nach dieser Erkenntnis gerichtet.
Wie ein Höllengebilde mutet diese Gestalt mit den puppenhaften Armen, dem harten und breiten Leib, dem versteiften Hals, dem niederen, flachen und breiten Schädel und einem Gesichtsbau mit allen schweren Verbrechermerkmalen uns an.
Blut und Gewebe sind hier entartet, wie vergiftet, so daß Nerven und Gehirn erhitzt und in einem übersteigerten Reizzustand erhalten werden. Alle lebendigen Formmassen sind in sich verstockt, verhärtet, in unnatürlicher Zusammensetzung und Formbildung, wie aus einer Hartgummimasse geprägt.
Und solches Individuum konnte den Kaiserthron besteigen, anstatt dauernd in Verwahrung gehalten zu werden. – Man läßt doch die Raubtiere auch nicht frei herumlaufen, sondern sperrt sie in Käfige ein, und auch die Raubtiernaturen in Menschengestalt sollte man erkennen und ihnen nicht den Kaiserthron und alle Macht gegen, – denn damit wird doch die menschliche Unvernunft auf die Spitze getrieben.
Als Nero am Ende seines Lebens gezwungen wurde, sich den Dolch in die Kehle zu stoßen, rief er wehklagend aus: „Welch ein Künstler geht der Welt durch mich verloren.“ Die Höhen und Tiefen des Lebens liegen im Menschen und kommen auch durch ihn zur Geltung.

Um die hohe und die tiefstehend Entwicklung nochmals aus dem Körperbau zu erkennen, betrachte man die drei folgenden Bilder.
DgM067 Bi105, 107
Bild 106. Dekadenz und Verblödung.
Bild 106. Hier ist der Kopf von einer unheimlichen Breite und Größe, die Gesichtsorgane sind dabei verkümmert, der Hals ist aufgedunsen, die Muskeln sind schlaff und welk, die Arme zu lang, die Finger zu klein, das Geschlecht verkümmert, die Beine plump, schwach und zu kurz.
Es ist die Dekadenz und Verblödung.
Bild 107. Junge Buschaustralierin, festlich bemalt. Photo W. Schaeff.
Bild 107 zeigt uns das unentwickelte Naturell der niederen Rasse. Es ist eine festlich geschmückte Buschaustralierin mit unentwickelten eckigen Körperformen, plumpem Leib, dünnen Armen, übergroßem Mund und verkümmertem Lebensausdruck. –
DgM067 Jesus Versu oT
Bild 108. Jesus und der Versucher. Nach dem Gemälde von Schaeffer, Museum de Louvre, Paris.
Bild 108. Dieses Kunstwerk zeigt Jesus, den Heiland, im idealen harmonischen Naturell.
Hell, leicht, licht und rein, das Gewebe und die edlen Formen wunderbar durchleuchtet und durchstrahlt, zeigt dieser lichte Lebensgeist, so wie Arm und Hand, nach oben.
Es ist die geistige Naturkraft, die Wachstums- und Harmoniekraft Helioda, die in Jesus zur vollendeten Vorherrschaft gekommen ist.
Helioda-Strahlen Zelle
Der Versucher aber ist vom Künstler in holzartig hartem, dunklem und schwerem Gewebston mit schwer disharmonischen Formen dargestellt. Körperbau, Haltung und Bewegung, die hart gespannten Schultern, die Arme mit den gespreizten Fingern, die nach unten weisen, zeigen die Vorherrschaft der elektro-magnetischen Energie, welche, da die Helioda zu schwach ist, herab ins Verderben zieht.
DgM067 JesusVersuMK
Bild 108. Jesus und der Versucher.
Der Künstler kannte weder die Naturellehre noch die Kraftrichtungsordnung, die jeder Formbildung zugrunde liegt. – Aber von jeher hat die große bildende Kunst den edlen Lebensgeist in edlen und die Dekadenz in disharmonischen Formen, Farben, Geweben und Bewegungen dargestellt.

DgM067 JESUS MK
Wer will von den großen Künstlern sagen, daß sie Stümper waren und falsch beobachtet haben? – In den großen Meisterwerken der bildenden Kunst liegt mehr an praktischer Natur- und Menschenkenntnislehre, wie in Büchern dargelegt werden kann – und man wird noch daraus lernen.
(Fortsetzung folgt.)

Hut BAUPLAN
Der Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Die Differenzierung in der Keimblase und die daraus erwachsende Naturellentwicklung erschließt den Bauplan der Natur, wonach sie die Höherentwicklung der Ganzheit der Natur und der Menschheit unter allen Umständen durchsetzt. Sicher wird die menschliche Einsicht sich dieser Naturerkenntnis bemächtigen und damit das Schicksal bis zu einem gewissen Grade meistern lernen.

NAT MK Keimblatt
Die drei Keimblätter, wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.
Kupfer DgM 100
Amandus Kupfer, Bewahrer und Retter mit Hilfe der Schweiz und seinen großartigen Menschen von Carl Huters Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
Es hängt letzten Endes vom Fortschritt der Technik, Optik und Wissenschaft ab, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], ein neues klassisches Sehen, allgemein verständlich lehren zu können.
Huter SEHEN AUGE M
KLASSISCHES SEHEN [Hinzugefügt]

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

MK WISSENSCHAFT HU
Die Blaupause der Natur, CARL HUTERs wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

PGS Apr09 Obama TITEL part
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Der große Band

WeißeFahne20erKu03aIrrlehre Kopie„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

dgm024-1934urstoff-neo-gelb1

Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Huter DgM 100

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

DgM067 BUECHER67

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

CHZA 01

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

HUTE The Gate

SCHOBÜLL März09psM

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

Hut ADAM EVE

D The Gate MK

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