DgM 068

Der gute Menschenkenner 068 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

CHZA 15 adamMed

http://www.chza.de

pp-schweiz-helioda-treu

Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© Juli 1938, Nr. 66

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© September 1938, Nr. 68

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
September 1938, Nr. 68

DgM068 MK TITEL 1
HARMONIE UND DISHARMONIE
IM MENSCHEN

DgM068-1938NatDis
– zwei polare Gegensätze –
wie sie sich auswirken
und wie man sie erkennt.

NAT MK Harmon
Wie fördert man die guten
Und wie überwindet man
Die disharmonischen Kräfte.

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Bild 109. Das harmonische Naturell.
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Bild 110. Das disharmonische Naturell.

18 LEBENSPRAKTISCHE STUDIEN

HARMONIE UND DISHARMONIE

Wir haben den harmonischen und disharmonischen Körperbau bereits kennengelernt und wissen, daß beim harmonischen Typus die drei Organsysteme für die Ernährung, Bewegung und Empfindung und die zugrundeliegenden Lebensstoffe und –kräfte zur vollen Entwicklung und allseitig guten Verbindung gelangt sind.
Beim mehr oder weniger stark disharmonischen Naturell ist das Gegenteil der Fall.
Man betrachte Bild 109.
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Bild 109. Das harmonische Naturell.
Die vorzüglich gute innere Abtönung der gesamten körperlichen Organisation spiegelt sich in dem sehr schönen ebenmäßigen Kopfbau und im harmonischen Ausdruck deutlich wider.
Die Stirn- und Kopfbildung ist hoch, breit und allseitig gut abgerundet, die Augen sind offen, frei, groß und schön, der Gesichtsbau ist kräftig, von wohlgeformter gut breiter Fülle, sehr edel geformt ist die Oberlippe mit anschließendem Nasenübergang und der Mund, wobei auch Kinn und Unterkiefer schön abgerundet und kräftig hervortreten.
Gut am Kopfe ansitzend und schön modelliert ist auch die Ohrform und das volle Haar ist natürlich und schön gewellt.
Dabei ist der gesamte Ausdruck von Augen, Stirn und Gesicht außerordentlich frisch und geistesgegenwärtig, würdevoll, klar und lebhaft, aber auch fest und bestimmt, – es tritt uns so ein kraftvoller, gesunder Lebensgeist entgegen.
Der harmonische Mensch hat einen hohen, natürlichen, körperlichen und geistigen Adel. Die Harmonie, die er in sich selbst trägt, überträgt er auch auf die Außenwelt und ist in allen Lebenslagen bestrebt, das Gleichgewicht und das Gleichmaß zu erhalten.

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Das Harmonie-Naturell ist nach keiner Richtung hin extrem, das liegt dieser Veranlagung nicht, – es ist stets nach jeder Richtung hin verbindlich, sozusagen aussöhnend, auch dann noch, wenn die Umwelt nicht so ist, meistert das Leben und geht stets aus natürlicher Veranlagung den goldenen Mittelweg.

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Demgemäß sucht dieser Typus das gute Alte zu erhalten und entsprechend auch das gute Neue zu finden, – ist also für den Fortschritt, ab er in dem Sinne, daß von dem Alten nichts Gutes zerstört, sondern gewürdigt, ausgebaut und stetig verbessert wird.
Dabei ist der harmonische Mensch durchaus lebensfroh und heiter, er ist auch nur selten krank, behält lange die gesunde Zeugungskraft und erreicht normalerweise meist ein hohes Alter.
Es ist die glückliche Veranlagung, ein von der Natur geschaffener vorbildlicher Mensch, und zwar nach Körper, Geist und Seele. Daher sollte dieses Naturell in Haus und Hof, Werkstatt und Fabrik, Verwaltung und Gesellschaft ausnahmslos die Führung, Leitung und Verantwortung erhalten.

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FRAGE: Wer war Carl Huter? [Hinzugefügt]
Das dürfte verständlich sein und bietet die praktisch greifbare Grundlage, um eine stetig aufsteigende Entwicklung auf alle Fälle zu gewährleisten. Somit waltet der Zufall oder das Schicksal, und nach einer aufsteigenden Entwicklung kann ebensogut ein Stillstand oder gar ein großer Rückschritt erfolgen. Nur durch Auslese der Besten zu Führ- und Leitpersonen kann das Lebensglück der Menschheit gesteigert werden.

NAT MK Harmon
Wenn der harmonische Mensch im Leben zu Reichtum oder Macht und Einfluß kommt, so macht er nicht viel Aufhebens davon, er enttäuscht nicht, er bleibt sich selbst treu. Die guten Gesetze des Lebens sind in ihm lebendig verkörpert, liegen in Nerven, Fleisch und Blut, – daher kommt durch ihn auch die Gerechtigkeit zur Geltung: die gesamte Kultur, Wirtschaft, Verkehr, Kunst, Technik, Wissenschaft und Religion werden durch ihn in stetigem und natürlichem Fluß erhalten, das Leben gestaltet sich, soweit es möglich ist, angenehm, schön, heiter, würdevoll und im Gleichmaß, sozusagen in Harmonie mit der Natur. –

MK HUTER WER3

ANTWORT: Wer war Carl Huter?

Nun betrachte man ganz unvoreingenommen Bild 110, das disharmonische Naturell.

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Bild 110. Das disharmonische Naturell.
Es ist nicht leicht, das disharmonische Naturell kurz und klar so zu beschreiben, daß kein Mißverständnis entsteht und daß doch dabei das Gesamtbild gut in die Erscheinung tritt.
Zunächst ist zu sagen, wenn im Gesamtbild der Erscheinung irgendein Mißton, sei es in Form und Farbe, Ausdruck oder Bewegung hervortritt, so hat man doch noch kein disharmonisches Naturell vor sich, sondern es müssen etwa sieben Mißtöne im Charakterbild sich deutlich abheben und hervortreten, wenn man den Typus als disharmonisch ansprechen soll.
Solange das nicht der Fall ist, handelt es sich lediglich um eine Disharmonie irgendwelcher Art, die neben einer sonst guten Gesamtveranlagung und Bildung hervortreten kann.
Das disharmonische Naturell ist in sich selbst zersplittert und zerfahren, kantig und eckig, querköpfig, die inneren Kräfte, Organsysteme und Lebensstoffe sind nicht harmonisch ausgeglichen, – und da der Körper, das Leben, ein Ganzes bildet, so gibt sich das vornehmlich in einer entsprechenden Augen-, Kopf- und Gesichtsbildung, aber auch in allen Lebensäußerungen kund.
Das obige Bild ist ein treffliches Beispiel.
Da es schwer ist, die Spannungen und Strahlungen der Gewebe an einer Zeichnung zu erklären, und damit die Formkraft und den Formencharakter zu kennzeichnen, also sozusagen die Qualität der lebendigen Gewebe, – was aber heutzutage schon durch gute Farbbilder möglich wäre, – so müssen wir uns hier in der Hauptsache auf die Erklärung von Form und Ausdruck beschränken.
Zunächst liegt hier in der Kopfbildung nicht die Symmetrie, das Angenehme, Freie, Klare, Freimütige und Schöne wie bei Bild 109-
DgM068 MK TITEL 1
Wohl ist auch dieser Kopf markant und kräftig, einen an sich hohen Entwicklungs- und Kulturzustand der Um- und Lebenswelt, der er angehört, zeigend; aber wenn man genauer hinsieht, so erkennt man, daß die Augenformen gepreßt sind, das Auge momentan in den Ecken liegt, der Blick nicht frei und offen, sondern lauernd und versteckt ist.
Die Augenbrauen, die Stirn- und Kopfformen sind uneben, es sind Ecken, Kanten und Unausgeglichenheiten vorhanden; so eckig, kantig und unausgeglichen sind auch die geistigen Anlagen, Fähigkeiten und Triebe.
Die Nase ist kurz und scharf nach außen gebogen, – so scharf und eigengesetzlich ist auch der Charakter.
Der Mund ist verzogen, die Oberlippe breit gespannt, die Unterlippe scharf, die Mundbildung ist nicht locker, natürlich, frei und edel schön, – entsprechend ist der Denk- und Gemütszustand, sozusagen eigengesetzlich versteift.
Auch in der äußeren Umrißlinie des Gesichts zeigen sich Unebenheiten; es treten die inneren lebendigen Kräfte nach außen kantig und eckig in die Erscheinung.
In der Gegen der Ohren geht die Kopfbildung übermäßig in die Breite, hier liegen die Wehr- und Widerstandssinne, – sie sind zu stark, -und die Ohrform ist nicht gut und fein ausmodelliert, sondern grob und hartförmig, im unteren Teil schwer.
Es ist klar, daß die Gedanken- und Willensimpulse nicht harmonisch ausgeglichen sein können, wenn die inneren formbildenden lebendigen Kräfte und Stoffe es nicht sind; – auch die Triebe und Handlungen äußern sich dann entsprechend.
Ein solcher Mensch hat die Anlage und Neigung, die Harmonie, das gute Zusammenleben und –arbeiten durch unnötige Härten zu durchbrechen, durch zu starker und unangebrachte Opposition und Kritik den sonst glücklichen und ruhigen Lebensablauf zu zersplittern.

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Anderseits kann das disharmonische Naturell auch nach mancher Richtung tüchtig sein und Vorzügliches leisten; – nebenbei treten aber die Ecken und Kanten, die Spitzen und Haken, die Unvernünftigkeiten und unnötigen Härten immer wieder hervor, sodaß kein allgemeines Glücksgefühl in seiner Nähe, Umgebung, oder unter seiner Herrschaft zum Durchbruch kommen kann.
Die Natur selbst gibt uns im Prinzip alles, was wir zum glücklichen, aufsteigenden Leben gebrauchen, oft sogar im Übermaß, – an ihr liegt die Disharmonie nicht. –
Man kann daher ruhig sagen, Leid und Ungemach, Sorge, Kummer und Verdruß, Ärger, Trübnis und Bitternis kommen zumeist durch den disharmonischen Menschen in die Welt. Dabei hat er oft die rücksichtslose Energie, verlangt für sich alle Rechte und Rücksichtsnahmen und nimmt selbst keine Rücksicht. Er unterschätzt das Gute, Wahre und Schöne und überschätzt das rein Äußerliche und Materielle.
Leicht wird auch der disharmonische Mensch in seiner eigenen Lebensweise extrem, einseitig und unnatürlich, und infolge der Zersplitterung und Zerfahrenheit seiner inneren Kräfte stellen sich of langwierige körperliche und geistige Leiden, selbst sehr üble, unangenehme und schwer heilbare Krankheiten ein.
Der disharmonische Mensch sollte daher bei aller Würdigung seiner Leistungen nicht tonangebend und richtungsgebenden Einfluß erhalten, denn dafür hat offensichtlich die Natur den harmonischen Menschen und andere hoch- und höchstwertige Naturelle geschaffen und bringt sie, um den Menschen endlich diese Erkenntnis aufzuzwingen, immer wieder hervor.

Die Bilder 111 und 112, die nach Huters Angaben im Jahre 1907 gezeichnet sind, lassen das
harmonische und disharmonische Naturell
sehr gut erkennen.
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Bild 111. Das polare harmonische Naturell, das durch ideale Veranlagungen geistig emporzieht.
Die Harmonie des Lebens, – Bild 111, – edle Würde und menschliche Hoheit liegt in diesen ausgeprägten, regelmäßigen, natürlich schönen Formen.
Es ist der Goethetypus. Man lasse bei der Betrachtung des Bildes sein Schönheits- und Proportionsgefühl walten.
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Deutschland [Hinzugefügt]
In Deutschland gibt es viele harmonische Naturelle unter dem alten Landadel in der Gegend von Hannover, man findet sie daher auch ebenso überall unter den Kulturvölkern.
Völker mit vielen harmonischen Naturellen, wie die alten Assyrer und Ägypter, hatten eine jahrtausendlange Höhen- und Dauerkultur und eine sehr wohlklingende und harmonische Sprache. –
Der Gegenpol des harmonischen Typus ist das disharmonische Naturell, Bild 112, und zwar dem Ausdruck nach und in der gesamten Formbildung.
DgM068 MK DISHARMONIE
Bild 112. Polare disharmonische Naturell, das durch zerstörenden Zynismus geistig herabziehend wirkt.
Es fehlt die Regelmäßigkeit, die Hoheit und Schönheit in der Formbildung.
Allein schon der böse und unheimliche Blick zeigt die dämonische und zerstörende Gesinnung. Der sehr grobe und große, in den Winkeln verkniffene Mund zeigt, daß der Mann auch durch Worte, durch unwahre Kritik herabsetzen und verächtlich machen kann.

GUT EVIL MK JUNG
Daß der Antrieb zur Tat energisch und böse ist, gibt sich durch die zu starke elektro-magnetische Formbildungsenergie kund. Wir erkennen sie aus der groben Nasenform, dem breiten rohen Kinn, aus der gewaltigen Spannung und dem niederen, eckigen und breiten Schädelbau, ferner aus den häßlichen vom Kopfe abgetriebenen, henkelförmigen Ohren.
Das sind schwer disharmonische Formbildungen,
vor denen man sich wie vor dem Feuer hüten sollte; – es ist die brutale, rücksichtslose, Aufruhr anstiftende, das Gute und Ideale zerstörende Energie. Aus diesem Typus entwickelt sich leicht das Verbrechernaturell. [Anmerkung Timm: Es ist prinzipiell von angeborener krimineller Natur und erworbener krimineller Natur zu unterscheiden.]
Das sind zwei Pole: In Bild 111 das erhaltende und aufbauende, gute Prinzip und in Bild 112 das herabziehende, das Gute und Edle zerstörende Prinzip.
Wenn wir nun noch die beiden Profilbilder 113 und 114 betrachten, so erkennen wir auch daraus mit aller Deutlichkeit, wie die Natur in der inneren und äußeren lebendigen Formbildung des Menschen, in Nerven, Fleisch, Blut und Sinnesorganen die beiden Prinzipien von Gut und Böse zum Ausdruck bringt.
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Bild 113. Harmonie.
Eine natürliche, angenehme, gesunde, kräftig schöne und sehr gut ausgeprägte Formbildung des ganzen Körpers mit allen Einzelteilen tritt und bei Bild 113 entgegen.

Bei Bild 114 ist das Gegenteil der Fall. Hier liegen – man erinnere sich der anatomischen Begründung der Naturellehre – Entwicklungshemmungen von der Zeugung und Geburt an vor.
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Bild 114. Disharmonie.
Man kann sich wohl denken, daß die Lebensstoffe, die Kräfte und Blutsäfte in den Geweben hier wie verkrampft, einander abstoßend und beunruhigend, im steten Kampf miteinander, in sich wie zersplittert, eckig, kantig und zerfahren sind.
Dabei kann der Mensch zweifellos eine große Energie entfalten; diese aber ist, genau wie sein Äußeres und Inneres, disharmonisch und wirkt sich zersplitternd, zerstörend, Leid verursachend, die gute Lebensharmonie durchbrechend, aus.
Man betrachte allein die zerfahrene Umrißlinie des Kopfes, die schon deutlich erkennen läßt, daß die inneren Kräfte und Organsysteme, die Anlagen, Neigungen, Triebe und Fähigkeiten in sich selbst eine starke Gegensäztlichkeit tragen, die sich innerlich auswirkt und auch auf die Umwelt und deren Ätherenergien entsprechend einwirkt.
Es ist eine Formbildung mit einem lebendigen seelischen und geistigen Inhalt, die auf alle Fälle zu Bedenken Anlaß geben sollte, um niemals gegen den Willen der Natur solchen Menschen Rechte und Freiheiten einzuräumen, so daß sie über andere Personen Macht erhalten und nach Belieben schalten und walten können.

DIE KRÄFTE IM MENSCHEN.
Es wäre noch nötig, über die Kräfte im Menschen einiges zu erklären, was an dieser Stelle nur andeutungsweise geschehen kann.
Den drei Körpersystemen liegen jeweils besondere bildende Kräfte zugrunde, z.B. bildet der Magnetismus vorzugsweise die Organe der Bewegung; der Ernährung liegen die Medioma und das Od zugrunde und für die Stärke der Empfindung ist die positive und negative Helioda, die besonders mit dem Feinod korrespondiert, maßgeblich.
Natürlich sind im gesamten Körperbau alle Natur- und Lebenskräfte differenziert vertreten, sie lagern, ordnen und richten sich nach der von Huter in der Natur nachgewiesenen Kraftrichtungs- und Entwicklungsordnung.
Die bildenden Körperkräfte im Menschen erzeugen Spannungen, Strahlungen, Durchleuchtungen, Emanationen und Lockerungen der Gewebe, wobei jede Kraft und Kraftrichtung typische Formbildungen hervorbringt und ihren ganz bestimmten Charakter hat.
Daher ist aus der Formbildung, aus dem Gewebe der Qualitätszustand und der Charakter der lebenden Kraft zu erkennen.
Daher haben die einzelnen Formen von Kopfbau und Gesicht, besonders auch wenn sie von der guten Norm abweichen, ihre entsprechende Bedeutung. Kurz gesagt, die diesbezüglichen Huterschen Forschungen stellen eine neue naturwissenschaftliche Erkenntnis dar, sie geben tieferen Einblick in den Bauplan der Natur, des menschlichen Körpers, des Lebens und der Seele.
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Bauplan der Natur und seine wissenschaftliche Begründung durch Carl Huter [Hinzugefügt]
In der schematischen Figur, Bild 115, ist der harmonische Körperbau, soweit dies eine Zeichnung möglich macht, in seiner großartigen Organisation mit den formgestaltenden und strahlenden Natur- und Lebenskräften zur Darstellung gebracht.
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Bild 115. Die Kraftrichtungsordnung im harmonischen Körperbau.
1. Die senkrechten Linien, Bild 115, deuten die magnetische Richtachse des Körpers an, die am Kopf ihren Strahlpol, an den Füßen ihren Saugpol hat und die Kraftspannungslinien bildet, die wie eine Schutzschicht den Körper auf etwa zwei Meter Entfernung umgeben, es sind Äther-Energie- und Spannungsstrahlen, auf die in den letzten zwei Jahrzehnten [Stand 1938] auch die Wissenschaft gestoßen ist.
Etwa 1000 Messungen mit dem Rundfunksender haben ergeben, daß die atmosphärische Luftschicht der Erde durch die sogenannte „Heavyside-Schicht“, eine Art Ätherhaut, abgeschlossen ist.

Diese in etwa 100 km Höhe liegende Schicht läßt die Radiowellen nicht mehr hindurch, sondern wirft sie als Echo zurück.
Offenbar handelt es sich um die bereits von Huter in etwa gleicher Höhe angenommenen Kraftspannungslinien der Erde, – ohne die auch kein Atom und Molekül denkbar ist.
Huter hat diese magnetische Schutzhülle theoretisch und experimentell bei der lebenden Zelle und allen Lebewesen nachgewiesen und das Wesen und die Wirkung der verschiedenen Natur- und Lebenskräfte genauestens erklärt. Es handelt sich bei dieser zeichnerischen Darstellung keineswegs um mystische unkontrollierbare Annahmen, sondern im Gegenteil um Forschungen Huters, die nach seinem Tode von anderer Seite bestätigt wurden und immer mehr greifbare Gestalt bekommen haben.
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In Memoriam Carl Huter, genialer Privatgelehrter (1861-1912) [Hinzugefügt]
2. Die waagerechten Linien, resp. die Breitformen kennzeichnen die Wirkung der elektrischen Energie.
3. Die gekreuztenund die kreisförmigen Linien und die Längslinien der Umrandung zeigen die vornehmliche Wirkung der Hartmedioma.
4. Die feinen Punkte zeigen die vorherrschende Wirkung des Odes.
5. Die hellen Strahlen zeigen die vornehmliche Wirkung der Helioda.
6. Die feinen Flammenlinien zeigen die Wirkung der strahlenden Wärme, des Odes und der Odzonen.
7. Die längeren gebogenen Flammenlinien zeigen die durch Medioma gebundene spezifische Wärme, die Mediomasphären und chemischen Schwersubstanzen.


Bild 119 zeigt den disharmonischen Körperbau, dessen Gewebe in ihrem Charakter hart und schwer sind, nicht genügend durch das Od und die Helioda gelockert, durchstrahlt und verfeinert.
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Bild 116. Der disharmonische Körperbau mit der sehr starken elektro-magnetischen Energie.
Die Formen sind plump, eckig und kantig und durch die Lebenskraft Helioda nicht genügend durchgeistigt, abgerundet und veredelt. Die Proportionen weichen von der guten Norm ab. Die Farben, durch welche die chemische Stoffbeschaffenheit sich vornehmlich kundgibt, sind oft sehr kontrastreich, haben den kalten Ton, sind grell, zu weich oder zu hart getönt, und bilden, ebenso wie die Formen im einzelnen und im Gesamtbild, nicht die wohlwollende edle Harmonie und Symmetrie.
Bei dieser Gestalt herrscht die Hartmedioma – durch die Schattierung und die ersteifte drohende Haltung angedeutet – und die elektro-magnetische Energie vor.
Die inneren Regungen und Spannungen, die wirkende elektrische Energie, sind durch die in der Körperumgebung zuckenden Blitze symbolisch dargestellt.
Der Schädel ist breit und niedrig, die hartförmigen Ohren sind in der Gegend der Wehr- und Gewaltsinne durch die elektrische Energie stark vom Kopfe abgetrieben.
Ein solcher Mensch neigt zu starken inneren Erregung und Aufregung, zu Wutausbrüchen, Gewalttaten und Ähnlichem, wodurch die gute Harmonie des Lebens durchbrochen wird und am Ende das Edle und Gute leidet, behindert oder gar zerstört wird.
Es soll damit verständlich gemacht werden, daß der innere und äußere Körperbau auf die zugrundeliegenden Natur- und Lebenskräfte zurückzuführen ist, die in ihrem Charakter aus dem Formbau und Gewebe und aus allen Lebensäußerungen zu erkennen sind.
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In den Formen lebt der Geist [Hinzugefügt]
Es soll verständlich gemacht werden, da im Gesicht alle Kräfte sozusagen zur Blüte kommen und im Gehirn und Kopfbau ihre Krone entfalten, daß vornehmlich im Augen-, Gesichts- und Kopfbau jede Formbildung von besonderer Bedeutung ist, den Grundcharakter des Körperbaues und der gesamten individuellen Lebensenergie und bis zu einem gewissen Grade auch die Umwelteinflüsse zu erkennen gibt.
Die Grund- und polaren Naturelle weisen eine besondere Bevorzugung der einen oder anderen Natur- und Lebenskraft auf, entsprechend der Entwicklung der verschiedenen Organsysteme des Körperbaues.

DIE TYPEN IN DER MODERNEN KUNST.
Die harmonische und disharmonische Lebensrichtung zeigen auch die Bilder der modernen Kund 117 und 118.
Bild 117. Die Fülle, Schönheit und Ebenmäßigkeit der Gestalt, die weiche, edle Abrundung der Formen voller Reinheit, Gesundheit und Kraft kennzeichnen die harmonische Lebensrichtung.
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Bild 117. Die harmonische Lebensrichtung. Gemälde von Xavier Bricard. (Bild links)
Es ist die gute Entwicklung und Vereinigung der drei körperlichen Organsysteme, aller Stoffe und Kräfte unter Vorherrschaft der Helioda, der von Huter als geistig-schöpferische Liebes-, Lebens- und Formkraft nachgewiesenen höchsten Energie.
HU-HEL 07 LIEBE
Carl Huter: Die Liebe ist das Höchste [Hinzugefügt]
Demgemäß ist die Grundlebens- und Charakterrichtung vielseitig und harmonisch ausgeglichen.
Allein schon die prachtvolle, so einfach natürliche Haltung des Körpers, ebenso aber auch der aufmerksame, glückliche und geistesfrohe Ausdruck, ferner die edle Bildung des Gesichts des Menschen, der Nasenform, der Augen voll seelischer Tiefe, der hochgewölbten Stirn, lassen den großartigen harmonischen Lebensgeist deutlich werden.

Bild 118. Auch dieses Bild hat zweifellos einen besonderen Reiz und tieferen Sinn, es ist vom Künstler in einem ganz und gar anderen, – man möchte sagen, entgegengesetzten, – Form- und Farbton gehalten wie Bild 117.
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Bild 118. Die disharmonische Lebensrichtung. Gemälde von Andée Rondenay. (Bild rechts)
Man betrachte allein schon die elegische Haltung und den gesteigerten sinnenden Ausdruck der Augen, – andererseits aber die großkarierte Bluse mit der großen Schleife, das flach liegende und tief in die Stirn gekämmte Haar, wodurch symbolisch das Eigenartige, das Besondere, vielleicht auch das Extreme dieses Lebensgeistes angedeutet ist.
Der Formcharakter – man betrachte Arme, Hals, Brust, Gesicht und Ohr – ist nicht so harmonisch abgerundet, sondern eckiger und härter.
Nach den langen Gesichtsformen, der großen Wangenpartie, dem starken Hals, nach den langen starken Armen, – die aber wiederum schlaff hängen, – könnte man glauben, die Dame läge im Bewegungs-Naturell. Das ist aber nicht der Fall, denn allein schon die Hüften sind für den Körperbau dieses Naturells viel zu schwach und zu schmal.
Die zierliche Nasenform, die großen Augen und Augenbrauen, der sinnende Blick, die Bücher in der Hand der Dame, könnten glauben machen, es sein ein Empfindungs-Naturell. Das ist aber auch nicht der Fall, denn dagegen spricht schon die lange Wangenpartie und die erwähnte Bewegungsanlage. Die Formen sind nicht fein genug proportioniert, z.B. der Ansatz des Ohres, die im unteren Teil hochgehende Nasenform und der Mund, – der an sich weich getönt ist, – wobei aber in der Tiefe der Gewebe, besonders an Wangen und Kinn, eine unverkennbare Härte liegt.
Das sind Gegensätze, deutlich wahrnehmbare Kontraste. Im Ganzen und im Einzelnen, im Ausdruck und in der Formbildung läßt sich eine Grundlebensrichtung erkennen, die nicht harmonisch ausgeglichen ist, die Neigung zu Besonderheiten, Eigenheiten, Einseitigkeiten und extremer Lebensrichtung.

DAS HARMONISCHE NATURELL NACH DEM LEBEN.
Bild 119. Dieser Herrscher, Kaiser Wilhelm I., lag im harmonischen Naturell. Man erinnere sich der Beschreibung, die bereits über das harmonische Naturell gegeben wurde.
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Bild 119. Das harmonische Naturell. Archiv
Dieses würdevolle Haupt mit dem so festen und treuen Ausdruck repräsentiert so recht den harmonischen Vollmenschentypus. Kaiser Wilhelm I. war vielseitig und harmonisch verbindlich, in sich eine glückliche und gesunde Natur. Von ihm stammen noch aus seinem hohen Alter die Wort: „Ich habe keine Zeit, müde zu sein.“ Väterlich und fürsorgend, dabei voller Kraft ist der Ausdruck.
Bild 120. Es ist das vollendet harmonische Naturell, die vollendete Gutheit, gepaart mit großer praktischer Lebenskunst.
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Bild 120. Eine hervorragende Schweizer Frau, Elise Rupp, gen. „´s Mutterli“. Zeichnung E. Mellerke
Man betrachte das große, gute, weiche Auge – das wunderbar milde, weich, rein und warm durchhauchte und schön durchstrahlte Gewebe.
Man beobachte das kräftige, wohlgeformte Kinn, den fein geformten weichen Mund, der für sich selbst entsagen kann, die edel gebildete willensstarke Nasenform, die breit und hoch gewölbte Stirn, das hohe Oberhaupt.
Diese harmonische Frau gründete vorbildliche Erziehungsanstalten, die sie den Bedürfnissen des praktischen Lebens anpaßte. Sie entfachte in ihrer ganzen Umgebung eine Wetteifer im Lernen und Arbeiten, in Wohltun, im Opfern und Helfen. Man sagt, zu ihrer Zeit wehte über dem Schweizer Land die Fahne der Humanität, der Liebe und Gemeinnützigkeit.
Man glaube gar nicht, wie groß der Einfluß eines einzelnen harmonischen Menschen sein kann. – Huter erzählte, daß ein harmonisches Mädchen in einer Schulklasse sämtliche Mitschüler dermaßen aneiferte, daß sich die Kinder im Lernen und in allen guten, schönen Dingen förmlich überboten.
„´s Mutterli“ starb ohne Kampf und Schmerz mit 83 Jahren. Wir legen ihr im Geiste die schönste Rose zu Füßen.
Wer die Harmonie nicht zu würdigen versteht, könnte sagen: Das Bild ist altmodisch, nicht mehr modern genug. Wir aber erwidern: Der Lebensgeist, der aus den Formen spricht, wird nie alt und unmodern, er bleibt stets gleich lebendig und ist ewig jung, wenn auch die Haartracht und Kleidung wechselt.
Man betrachte bei den Bildern 119 und 120 das Gewebe, es ist hell, leicht und licht, bei Bild 121 und 122 schwer, dumpf und minderwertig. Das allein ist schon entscheidend.

DAS POLARE DISHARMONISCHE NATURELL.
Die Bilder 121 und 122 haben insofern einen besonderen Wert, als Huter selbst hier noch die disharmonische Naturellanlage festgestellt hat.
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Bild 121. Disharmonisches Naturell. (Vorderbild)
Dieselbe ist nach folgenden Erwägungen eindeutig zu erkennen:
1. Nach den langen Gesichtsformen könnte man folgern, hier ein Bewegungs-Naturell vor sich zu haben. Das ist aber nicht der Fall, denn die Partie der unteren Nasenformbildung – siehe das Seitenbild – und besonders die übergroßen, fleischigen, aufgeworfenen Lippen, wie sie bei weitem nicht einmal beim Ernährungs-Naturell zu finden sind, – zeigen deutlich, daß überstarke Impulse der sinnlichen und rohen körperlichen Genußtriebe vorherrschen, die nicht mit der körperlichen Veranlagung übereinstimmen.
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Bild 122. Disharmonisches Naturell (Seitenbild)
Das ist die ausgesprochen disharmonische Organsystemveranlagung, die inner Zersplitterung. Im weiteren tut sich dieselbe kund durch die gesamte unschöne Umrißlinie des Kopfes, (Seitenbild), durch die unschöne Ohrbildung, die Verschiedenheit der linken und rechten Gesichtshälfte, die ungleiche Augenstellung.
Letztere ist ein Merkmal, daß die linke und die rechte Gehirnhälfte, die in der Mitte sanft zusammenfließen, nicht gleichmäßig arbeiten.
Ferner hat das Auge den hypnotischen Dauerblick; und vor allen Dingen ist das Gewebe schwer dunkel und strahlungsarm, schwammig, unrein und nicht licht, hell und leicht genug.
Das sind in der Hauptsache die leicht ersichtlichen disharmonischen Veranlagungsmerkmale
. Diese äußern sich etwa in folgender Weise:
2. Die sinnlichen Triebe sind übermäßig stark, sie herrschen mit dem Erwerbssinn – siehe das breite untere Seitenhaupt – vor und sind ausschlaggebend für das Denken und Handeln dieser Person. Der Charakter ist unschön, denn die Nasenform ist plump, im oberen Teil mäßig stark und im unteren Teil umso schwerer und nach außen gebogen.
Alles, was dem Genuß und dem Erwerbsleben entgegensteht, wird abgewiesen, das Höhere des Lebens, das Edle, Schöne und Gute wird gering bewertet und folglich herabgewürdigt. Die sinnlichen Genüsse werden überschätzt und alle höheren Werte unterschätzt.
Illuminati Huter M
Die höhere Natur im Menschen [Hinzugefügt]
Dieses Naturell gehört in die Klasse der Minderwertigkeit. Wer möchte wohl, daß ein solcher Mensch den Ton angibt und andere Menschen beherrscht? Vielmehr sollte doch der hochwertige Mensch, wie das harmonische Naturell, tonangebend sein.
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Das harmonische Naturell [Hinzugefügt]

Bild 123. Der lange, festharte Formtypus zeigt das Bewegungs-Naturell, aber der Ausdruck der Gesichtszüge, von Augen und Mund, ist entwertend, unliebsam, nüchtern und real.
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Bild 123. Das disharmonische Naturell.
Die Gesichtspartie in der Mitte, nahe um Augen, Mund und Nasenform, wo das natürliche und liebevolle Denk-, Gemüts-, Seelen- und Empfindungsleben sich beim natürlichen, gutwollenden Menschen sonst lebhaft im angenehmen, schönen Ausdruck widerspiegelt, ist hier lederartig und wie gehärtet.
Dabei ist die Außenspannung vom mittleren Seitenhaupt abwärts bis zum Kinn und Einschluß der immerhin groß gemeißelten, ziemlich abstehenden Ohrenform sehr fest und noch sehr stark bei breiter Formbildung.
Das ist die Disharmonie der inneren Kräfte. Die Liebe und das Feingefühl sind zu schwach gegenüber der starken Außenspannung der sich entäußernden Kräfte.
Daher auch der unliebsame, besonders in den Winkeln selbst gespannte Zug des Mundes.
Der Oberkiefer ist sehr stark. Der Ausdruck und die konstante Formbildung – beides wirkt nach der entwertenden Richtung hin zusammen.
Vom breitgespannten mittleren Seitenhaupt, wo der Erwerbssinn und die Sachenliebe liegen, fällt der Schädelbau dachförmig nach oben zu ab, wo der Sinn für die höheren Lebenswerte zu suchen ist.
Es ist gut, entsprechend der Formgestaltung und nach dem Ausdruck den Lebensgeist und die Richtung, die derselben nimmt, zu erkennen.

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Bild 124. Das disharmonische Naturell.

Bild 124. Der Ausdruck ist hell und licht, durchaus nicht unliebsam und finster, – etwa wie bei Bild 123, auch die Augen- und Mundform ist gut durchgebildet.
Die Spannkraft in der Stirn zeugt von Spannkraft im Denk- und Geistesleben, was auch der offene und gespannte Blick der Augen zeigt.
Nach dem kleinen Gesicht und der starken Gehirnbildung zu urteilen, läge der junge Mann im Empfindungs-Naturell, wenn nicht die Formbildung des Kopfes dabei zu stark in die Beine ginge, wobei die Ohren zu stark von Kopfe abgespannt sind und auch in der Form die sonst dem Empfindungs-Naturell eigene feine und schöne Bildung vermissen lassen.
Die Breitenspannung der Formen, die Außenspannung, die elektrische Energie ist zu stark und treibt zur Überspannung der Fähigkeiten und Handlungen, wodurch einenteils eine starke Aufgewecktheit entfaltet wird und andernteils aber auch die Harmonie und das gute Gleichgewicht durchbrochen wird.
Die Formen am Kinn sind eckig, Nasenform und Oberkieferbildung fällt aus der echten Proportion, der Stirn- und Schädelbau ist sehr breit, aber oben flach, ein harter und teils kühler Unterton liegt im Gewebe, daher herrscht die disharmonische Naturellanlage vor.
Der Harmonie der Formen, der Beschaffenheit der Gewebe, der Spannung, dem Ausdruck liegt ein großes und ewiges Naturgesetz zugrunde, das man am besten durch den Sinn und die Formel des goldenen Schnitts ausdrücken kann.

Bild 125. Zu der hohen Stirnbildung will das breitgerundete Gesicht nicht recht passen, ebenso stark der scharfe stechende Blick der Augen, wie die seitlich hängenden oberen Augenlider.
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Bild 125. Einfache Disharmonie.
Die Nasenform ist zu wenig ausgebildet, der Oberkiefer zu schwer und lang, – denn sonst könnte man auf den Gedanken kommen, die Frau läge im harmonischen Naturell.
Aber dazu ist die Formbildung und der Ausdruck bei weitem nicht würdevoll und schön genug.
Der Mund ist noch am besten geformt und zeigt starke Gefühlstätigkeit.
Wenn man von dem hohen Stirnbau absieht, könnte man nach dem breit gerundeten Gesicht und der sehr vollen unteren Ohrenformbildung versucht sein zu glauben, die Frau läge im Ernährungs-Naturell, was aber wiederum nicht der Fall ist, denn das untere Seitenhaupt mit den Ruh- und ökonomischen Trieben ist zu schwach, der Hals zu dünn und fest.
Nach Ausdruck und Formbildung liegt die disharmonische Entwicklung und Vereinigung der Organsysteme vor, die zu der bekannten, die Harmonie und das Gleichgewicht störenden Lebensrichtung führt.

Bild 126. Hier ist der Form- und Gewebecharakter für eine Frau entschieden zu hartförmig, und der Ausdruck von Augen, Nasenform und Mund ist scharf und unwirsch; roh schiebt sich die breite Unterlippe vor.
DgM068 Bi126 oT_2
Bild 126. Mittlere Disharmonie.
Nach den langen Gesichtsformen und dem starken Kinn ist es das Bewegungs-Naturell, nach der eingebogenen Nasenform ein Charakter, der sich gelten läßt, was ja auch der Ausdruck an Augen, Nasenform und Mund bestätigt. Überbreit und unsymmetrisch sind unteres Seitenhaupt, Jochbeine und Kieferpartie.
Gerade die Weichheit der Formen ist es, welche die natürlich und feinempfindende Frau auszeichnet, die Härte der Formen und Gewebe deutet auf Härte und Disharmonie im Gemüt, im Denk- und Seelenleben.

Um gegenüber diesen letzten beiden Bildern, sowohl der Formbildung wie auch dem Ausdruck nach einen Maßstab zu haben, den man bei der vergleichenden Betrachtung anlegen kann, studiere man Bild 127, das harmonische Naturell.
Hier ist die Formbildung wieder von großartiger Symmetrie, Kraft, Schönheit und Fülle, die Haltung des Kopfes ist kühn, außerordentlich geweckt und geistesgegenwärtig.
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Bild 127. Eine harmonische Frau.
Ebenso ist der Ausdruck. Die Stirn ist klassisch, edel gerundet, das Auge ist groß und hoch gerichtet. Ein idealer freundlicher Lebenszug spielt am Mund, Nasenform und Auge, der reiche Schmuck des Haares und die wohlgebildete äußere Linie des Kopfes zeigen die harmonische Naturell- und Lebensrichtung.
Frauen im harmonischen Naturell sind nicht nur vorzügliche Gattinnen, sondern sie haben auch meist sehr gesunde, schöne, glückliche und hochbegabte Kinder.
Fortsetzung folgt.

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Bild 108. Jesus und der Versucher. Nach dem Gemälde von Schaeffer, Museum de Louvre, Paris.
Bild 108. Dieses Kunstwerk zeigt Jesus, den Heiland, im idealen harmonischen Naturell.
Hell, leicht, licht und rein, das Gewebe und die edlen Formen wunderbar durchleuchtet und durchstrahlt, zeigt dieser lichte Lebensgeist, so wie Arm und Hand, nach oben.
Es ist die geistige Naturkraft, die Wachstums- und Harmoniekraft Helioda, die in Jesus zur vollendeten Vorherrschaft gekommen ist.
Helioda-Strahlen Zelle
Der Versucher aber ist vom Künstler in holzartig hartem, dunklem und schwerem Gewebston mit schwer disharmonischen Formen dargestellt. Körperbau, Haltung und Bewegung, die hart gespannten Schultern, die Arme mit den gespreizten Fingern, die nach unten weisen, zeigen die Vorherrschaft der elektro-magnetischen Energie, welche, da die Helioda zu schwach ist, herab ins Verderben zieht.
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Bild 108. Jesus und der Versucher.
Der Künstler kannte weder die Naturellehre noch die Kraftrichtungsordnung, die jeder Formbildung zugrunde liegt. – Aber von jeher hat die große bildende Kunst den edlen Lebensgeist in edlen und die Dekadenz in disharmonischen Formen, Farben, Geweben und Bewegungen dargestellt.

DgM067 JESUS MK
Wer will von den großen Künstlern sagen, daß sie Stümper waren und falsch beobachtet haben? – In den großen Meisterwerken der bildenden Kunst liegt mehr an praktischer Natur- und Menschenkenntnislehre, wie in Büchern dargelegt werden kann – und man wird noch daraus lernen.
(Fortsetzung folgt.)

Hut BAUPLAN
Der Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Die Differenzierung in der Keimblase und die daraus erwachsende Naturellentwicklung erschließt den Bauplan der Natur, wonach sie die Höherentwicklung der Ganzheit der Natur und der Menschheit unter allen Umständen durchsetzt. Sicher wird die menschliche Einsicht sich dieser Naturerkenntnis bemächtigen und damit das Schicksal bis zu einem gewissen Grade meistern lernen.

NAT MK Keimblatt
Die drei Keimblätter, wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.
Kupfer DgM 100
Amandus Kupfer, Bewahrer und Retter mit Hilfe der Schweiz und seinen großartigen Menschen von Carl Huters Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
Es hängt letzten Endes vom Fortschritt der Technik, Optik und Wissenschaft ab, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], ein neues klassisches Sehen, allgemein verständlich lehren zu können.
Huter SEHEN AUGE M
KLASSISCHES SEHEN [Hinzugefügt]

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

MK WISSENSCHAFT HU
Die Blaupause der Natur, CARL HUTERs wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

PGS Apr09 Obama TITEL part
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Der große Band

WeißeFahne20erKu03aIrrlehre Kopie„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

dgm024-1934urstoff-neo-gelb1

Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Huter DgM 100

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

DgM031 Wahrheit Schönheit

DgM068 BUECHER68_2

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

CHZA 01

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

HUTE The Gate

SCHOBÜLL März09psM

Copyright 2001-2009 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

Hut ADAM EVE

D The Gate MK

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