DgM 071

Der gute Menschenkenner 071 von 101

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

CHZA 05 MK

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

CHZA 11 chza

Medical-Manager Wolfgang Timm

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Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY

Hut HEILWISSEN F

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Dezember 1938, Nr. 71

DgM071MK TITEL D
DIE HARMONIE IM GLEICHKLANG
Welche Menschen passen zueinander?

DgM071MK Harmonie Text2
Ein erster Versuch
Nach den wissenschaftlichen Grundlagen der Naturellehre,
die Harmonie im Gleichklang darzustellen.


DgM071 TITEL A
15 BILDSTUDIEN

DgM071 TITEL C

Die Frage, „welche Menschen passen zusammen und welche nicht“, hat durch die Forschungen Carl Huters eine sehr befriedigende Beantwortung auf naturwissenschaftlicher Grundlage gefunden.
Die Naturellehre Huters, – wir setzen sie bei unseren Lesern als bekannt voraus, zeigt, daß die drei Körperbausysteme für die Ernährung, Bewegung und Empfindung außerordentlich verschiedenartig entwickelt und miteinander verbunden sein können.
Es gibt daher wohl kaum zwei Menschen, die einander vollkommen gleichen.
Je besser die drei Organsysteme entwickelt und harmonisch miteinander verbunden sind, um so glücklicher und vielseitiger ist die Naturellveranlagung, die Grundlebens- und Charakterrichtung des Menschen.

Es ist sehr naheliegend zu folgern, daß zwei oder mehr Menschen sich nach ihrem Naturell, der Organsystemveranlagung mehr oder weniger gut ergänzen können, also zueinander passen.
Passen die Naturelle gut zueinander, dann harmonieren bei einem näheren Zusammenschluß die Menschen, sei es in der Freundschaft, in der Zusammenarbeit oder in der engsten Bindung, in der Ehe.
Aus einer solchen Verbindung erblüht Harmonie, Friede, Freude, Glück und Segen.
Passen die Naturelle nicht, dann entstehen Disharmonien, Unfriede, Zank, Streit, Zerwürfnisse mit allen mündlichen unglücklichen Folgen.

HU MK Veredelung Vor
Wir berühren also ein Problem, das, wie der Leser schon aus den wenigen Worten erkennt, von ganz außerordentlicher Bedeutung ist, und das bisher eine so glückliche Lösung noch nicht gefunden hat.
Huter, der 1912 starb, hat sein ganzes Leben mit aller Kraft an seiner Naturellharmonielehre gearbeitet und seit über 30 Jahren habe ich als Schüler mich damit beschäftigt und vergleichende Studien angestellt.
Huter hat damit in der großartigsten Weise ein Problem von ganz außerordentlicher Bedeutung gelöst.

HU MK Verdelung Nach
Wenn man an die Berechnung der Harmonie zwischen zwei Menschen gehen will, – was zunächst am einfachsten ist, – so ist eine gewisse Kenntnis der Naturellehre Huters und seiner Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] nicht zu umgehen, also Vorbedingung.

ObamaJahn MK
Zunächst ist erforderlich, das Naturell eines Menschen eindeutig und genau festzustellen. Das fällt bei den primären, polaren und sekundären Naturellen nicht schwer, – und wir wollen gleich einen praktischen Versuch machen.

Betrachten wir nunmehr die Bilder 1, 2 und 3. Der Leser wird sofort erkennen, daß diese drei Personen im
Primären Ernährungs-Naturell

DgM071 BI1-3 TITEL
Liegen und eine dementsprechende Grundlebens- und Charakterrichtung haben. D.h. das Ernährungs- und Verdauungssystem ist bei jeder dieser Personen so stark entwickelt, wie das Bewegungs- und das Empfindungssystem zusammengenommen.
Demgemäß ist der Körperbau von starker Fülle, korpulent, voll, rund und dick.
Wir wissen, diese Naturelle sind ökonomische Talente, wirtschaftlich tüchtig, sparsam, ruhig und langsam in der Ausgabe; sie suchen mit möglichst wenig Kraftaufwand in gute Vermögensverhältnisse zu kommen, – und sie haben das praktische Geschick dazu.
Sie sind behäbig, lieben die Gemütlichkeit, Bequemlichkeit und sind Freunde von reichlich gutem Essen und Trinken.
Soweit ist uns die äußere Erscheinung dieser Naturelle und ihre Charakteristik vollkommen geläufig.

DgM071MK Bi01-02
Gesetzt nun den Fall, der Herr, Bild 1, und die Dame, Bild 2, – die Bilder sind nach dem Leben gezeichnet und die Personen haben sich nicht gekannt, hätten große Liebe zueinander gehabt und sich geheiratet.
Wie wäre nun die Ehe erfahrungsgemäß geworden?
Wir können nur sagen, es wäre eine Ehe in guter Harmonie, in Gleichklang geworden.
Allerdings müssen wir das Eine beachten; so wichtig die Naturellanlage des Menschen für ein gutes Zusammenleben und –arbeiten ist, so ist natürlich damit nicht gesagt, daß nun auch gleich die entsprechende Zuneigung zueinander da sein muß, denn diese hat noch tiefere, eigengesetzliche Ursachen.
Aber die dauernde gute Harmonie ist zu einem großen Teil allein schon durch die Naturell-, die körperliche Organsystemveranlagung bedingt.
Man sagt im Volksmund, die Liebe mache blind, – d.h. sie übersieht die Naturellanlage; – diese Erkenntnis erst macht wieder sehend, und das ist, wenn es sich um das Lebens- und Familienglück des Menschen handelt, von gewiß großer Bedeutung.
Es sollte also zunächst gesagt werden, daß für eine Ehe die große Liebe beider Teile zueinander von allererster und größter Bedeutung ist.

Die Liebe ist die Schöpferkraft, – und daher sollte eine Ehe ohne große gegenseitige Neigung undenkbar sein und nie geschlossen werden.
Je größer und heiliger die Liebe ist, um so schöner, gesünder, glücklicher und begabter kann auch das Kind werden, – das große Glück der Ehe.
Aber daneben sollte auch die Naturellanlage nicht übersehen werden, damit nicht nach kürzerer oder längerer Zeit der graue Alltag einkehrt, der sich aus einer unpassenden Verbindung ergibt.
Sehen wir daher von dem Hauptpunkt, daß die Liebe für die Ehe das Höchste und Wichtigste ist, ab, – so bleibt
die Frage der möglichen Lebensharmonie offen, – und diese liegt zum großen Teil in der Naturellergänzung begründet. Das ist es, was wir hier praktisch aus der Lebenserfahrung heraus und naturwissenschaftlich so einfach und bescheiden wie möglich zu begründen versuchen.
Ist
eine Ehe im Gleichklang, wie Bild 1 und 2, eine Ehe zwischen zwei Ernährungs-Naturellen geschlossen, so haben beide Menschen zunächst die gleiche Lebensrichtung und Lebensauffassung, – und das paßt recht gut zusammen.

DgM071MK Bi01-02
Beide Menschen sind ruhig, behäbig, gleichmäßig und ökonomisch, materiell eingestellt.
Das ist ein guter Gleichklang, wenn der Mann für das, was er liebt, für seine hervorstechendsten Eigenschaften und Neigungen Verständnis bei der Frau findet. Das stimmt ihn heute und morgen und alle Tage glücklich, es ist ihm angenehm und macht ihm Freude.
Gesetzt nun den Fall, der Mann hat einen Lebensberuf, der seiner Veranlagung voll und ganz entspricht, denn das ist zu einem glücklichen und erfolgreichen Ausleben erforderlich, – und damit die seelische und geistige Neigungsrichtung, – die Naturellveranlagung, maßgeblich.
Kenntnis der Naturellehre hilft also dazu, glückliche, lebens- und berufsfreudige, tüchtige Menschen zu schaffen und sie hilft auch, glückliche, gesunde und lebensstarke Nachkommen zu erzielen.

DgM071MK Bi01
Gesetzt den Fall, der Mann, Bild 1, fängt eine Gastwirtschaft an, was diesem Naturell u.a. ganz vorzüglich liegt.
Ja, man kann sich gar keinen besseren Gastwirt, als einen im Ernährungs-Naturell liegenden behäbigen Mann, denken, der ruhig und gemütlich ist, selbst ein Freund von gutem Essen und Trinken, – der von diesen Dingen aus purer Veranlagung heraus etwas versteht, der es weiterhin versteht, es seinen Gäste angenehm, bequem und gemütlich zu machen.
Dabei ist er ökonomisch und folgt der
Devise „Leben und leben lassen“. – Wenn auch die eigene Person stets den Vorrang hat, so besitzt er doch auch das richtige Verständnis für die körperlichen Bedürfnisse seiner Mitmenschen.
Und nun erst die Frau, sie hat die gleiche Lebensrichtung, sie ist aus Veranlagung heraus eine ebenso gute Köchin und Wirtin zugleich, Auch sie ist ökonomisch und klug. Beide verstehen gut einzukaufen, zu wirtschaften, es den Gästen angenehm zu machen usw.
Wenn nicht alles gegen sie ist, so nimmt die Wirtschaft bald einen guten Aufschwung. Sie ziehen, möchte man sagen, die Gäste an, bei ihnen sind die Speisen und Getränke stets gleichmäßig gut und schmackhaft, beide verbreiten um sich eine Atmosphäre der Sicherheit, der Gemütlichkeit, Behäbigkeit und sie sind großartig für ihren Beruf geeignet.
Das Geschäft geht, beide sind zufrieden und sie werden bestimmt, wenn es die Verhältnisse eben zulassen, mit der Zeit auch wohlhabend.
Die Kinder erben etwas von der glücklichen Harmonie des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit und oft ist das eine oder andere Kind noch darüber hinaus besonders begabt. Dasselbe muß dann natürlich studieren, die Eltern können es sich leisten.
Beide Ehegatten bleiben bis an ihr Lebensende in guter Harmonie, sie sind sehr nützliche, brauchbare und zufriedene Menschen.
Allerdings wird die Bewegung leicht vernachlässigt, die Ernährung etwas zu gut und reichlich, – es stellen sich dann oft mit der Zeit die entsprechenden Folgen und Beschwerden ein, aber das kann man ja auch verhüten, wenn man seine Naturellanlage kennt und sich in der Lebensweise etwas danach richtet.

DgM071MK Bi02
Die Pflege des Geistigen und Idealen steht dann allerdings meist zurück, die materiellen Lebensbedürfnisse haben den Vorrang.Gewiß, beide lesen vielleicht die Zeitung und lesen das heraus, was sie interessiert. Sie haben auch einen gefüllten Bücherschrank, vor allen Dingen befand sich früher darin ein großes Konversations-Lexikon, das recht viel hermachte und meist stets recht neu und ungebraucht aussah.
Aber das ist nicht ausschlaggebend; beide Menschen erfüllen voll und ganz ihren Lebensberuf und ihre Pflichten und können auch recht alt werden, beide sorgen sehr gut für die Familie, beide sind gute Staatsbürger – und die Ehe, das Leben verläuft glücklich in dieser durch die Veranlagung gekennzeichneten Lebensbahn.
Das wäre ein einfacher Fall der guten, glücklichen Ehe und dauernden Lebensharmonie beider Ehegatten, ein Fall, wie er unter tausenden aus dem praktischen Leben herausgegriffen ist. –
Aber so einfach liegt natürlich diese wichtigste Lebensfrage nicht immer, – daher sei zunächst auf einen kleinen, wichtigen Punkt, der außerdem noch zu beachten ist, aufmerksam gemacht.

Betrachten wir Bild 1 und 3, auch hier wäre eine ähnliche Harmonie im Prinzip gegeben.
DgM071MK Bi01, 03
Bild 1 und 3.
Sehen wir davon ab, daß diese Frau schon etwas älter ist, – sie erscheint nicht, möchte man sagen, so vornehm wie der Mann, Bild 1, die Lebensrichtung und Neigung geht etwas mehr in das Grobe und Gewöhnliche, sie hat nicht so den guten Geschmack wie der Mann und auch nicht so die friedliche Stimmung. Die Frau ging als Ernährungs-Naturell einen anderen und einfacheren Lebensweg. Sie würde eventuell im Haushalt und zur gelegentlichen Mitarbeit bei den beiden anderen sich gut eignen.
Eine Ehe zwischen 1 und 3 würde daher nicht so harmonisch verlaufen, wie zwischen 1 und 2, weil die Neigungsrichtung etwas auseinandergeht. Damit soll nur erstmalig kurz angedeutet werden, daß neben der Naturellanlage, auch die Bildung, die Erziehung, die Familie, in gewisser Hinsicht das Feinempfinden, eine Rolle mitspielt, um die volle Lebensharmonie zu gewährleisten.
Der
Mann, Bild 1, liebt innerhalb seiner Naturellanlage mehr etwas Besseres, etwas Gehobeneres – und daher geht hier trotz der passenden Naturellveranlagung die Lebensneigungsrichtung, das Lebensniveau etwas auseinander.
Das würde den Mann nicht so glücklich stimmen und dauernd angenehm berühren.
Es ist also die Bildung, die Lebenshöhe, die Neigungsrichtung auch sehr beachtenswert, und das ist es, was die Bilder 1 und 3, soweit es möglich ist, ziemlich gut deutlich machen.

DgM071MK Bi03
Der Leser erkennt aus diesem Beispiel, daß wir uns auf einer ganz realen, lebenswirklichen und praktischen Grundlage bewegen; – und ich meine, was so einfach ist, was durch die Organsystemveranlagung zweier Menschen, die sich verbinden wollen, erkannt werden kann, das ist in greifbare, naturwissenschaftliche Begründung gerückt, das sollte man nicht von der Hand weisen, wenn es auch zunächst gänzlich neu ist. Man sollte vielleicht darüber nachdenken und sich entschließen, sich daraufhin einmal im praktischen Leben umzusehen. Der Leser wird dann bald erkennen, daß die Sache stimmt.

Nun ein anderer Fall auf etwa der gleichen Basis.

DgM071MK Bi4,5
Betrachten wir nunmehr die Bilder 4 und 5. Beide Personen haben sich im Leben nicht gekannt, – aber man empfindet trotzdem ein Gleichmaß, das aus beiden Gesichtern spricht, eine gewisse Ähnlichkeit im Gesichtsbau und auch im Ausdruck, die, wie wir wissen, auf den Typus, das Naturell, zurückzuführen ist.
DgM071MK Bi04
Bilder 4 und 5.
Beide Gesichter, der Hals und entsprechend auch der Körperbau zeigen die gute Fülle; – Kopf- und Körperbau stehen im engsten Lebenszusammenhang und der Körperbau läßt den Grundlebenscharakter bereits in großen Zügen erkennen.

DgM071 Bi5 mT
Der Gesichtstypus ist ein wenig länger und auch ein wenig markanter wie bei den Bildern 1 – 3.
Das ist ein Zeichen, daß das Bewegungselement, das Knochen- und Muskelsystem, schon etwas stärker betont ist und in der Organsystemveranlagung mehr hervortritt.
Das überwiegende Grundnaturell ist aber dennoch das der Ernährung.
Auch ist zweifellos das geistige Interesse schon etwas gehobener, man betrachte bei beiden Personen den warmen, gesunden, frischen, aufmerksamen und geistesgegenwärtigen Ausdruck.
Wir erkennen ganz klar und deutlich,
daß die Neigungsrichtung beider Personen einesteils etwas mehr zur Bewegung und andernteils auch zur Empfindung und damit zur Harmonie hin verläuft.
Das Gewebe ist bei beiden Personen durchaus weich und besonders beim Manne klar, rein und frisch.
Bei der Frau macht sich eine etwas stärkere elektrische Anspannungsenergie bemerkbar, was man besonders an der seitlichen Spannung des Gesichts nach dem Ohr hin und zum Teil auch an der festeren Unterkieferlinie erkennt.

Die Dame hat also nicht nur im Charakter Kraft, – siehe die klare und bestimmte Bildung der Nasenform, – sondern auch in der Ausführung und zeigt etwas mehr Unruhe.

DgM071 Bi5 oT
Aber das würde zweifellos von dem Herrn nicht unangenehm empfunden, denn er hat ein großartiges Gleichmaß, sehr viel Festigkeit und Gutheit im Form, Gewebe und Ausdruck.
Es sind beide hochstehende Menschen, – die größere Lebhaftigkeit der Frau würde nur angenehm wirken und den Mann entsprechend anregen und berühren.

DgM071 Bi4 oT
Beide Personen würden zweifellos im Leben und zwar nicht nur im Verstand, sondern auch im Gemüt und Gefühl gut miteinander harmonieren.

DgM071 TITEL B
(Bei Bild 1-3 ist die Harmonie am stärksten im Verstand.)
Es liegt also auch hier die Harmonie im Gleichklang vor; beide Personen haben ne en der Grundrichtung des Ernährungs-Naturells die Neigungsrichtung zur Bewegung und auch zweifellos zu einer gewissen Harmonie. Das Tat- und das Empfindungsleben spielen stärker mit in die Veranlagung hinein und demgemäß ist auch die gesamte Lebensrichtung.
Umsicht, gute Übersicht, Freundlichkeit, Lebensheiterkeit, Freudigkeit neben der natürlichen praktischen und erwerblichen Einsicht, gutes Verständnis für die körperlichen Ernährungs- und Lebensbedürfnisse ist bei beiden Menschen ausgeprägt.
Beide haben auch eine gewisse Schönheitsliebe, beide repräsentieren, und so laufen die Hauptveranlagungen parallel, resp. sie ergänzen sich.

Weicht die Anlage eines Menschen nach irgendeiner Richtung von seinem Grundnaturell ab, wie es hier der Fall ist, so muß auch die zweite Person eine ähnliche Abweichung zeigen, sofern sich eine Harmonie im Gleichklang ergeben soll. (Auf die Harmonie der Gegensätzlichkeit – denn auch die Gegensätze ziehen sich oft an und harmonieren unter gewissen Bedingungen miteinander, – kommen wir späterhin zu sprechen.)
Das ist es, was mit diesen beiden vorzüglichen Bildern und Personen gezeigt werden sollte.
Man hat früher versucht, das gute oder schlechte Harmonieverhältnisse zweier Personen aus der Temperamentsveranlagung zu begründen, was teilweise berechtigt ist, aber nicht genügt. Wichtiger noch wie die Temperamentsanlage ist die konstitutionelle, die anatomische und physiologische Veranlagung – und diese wird durch das Grundnaturell erfaßt und war bisher unbekannt.

Man hat auch das Zusammenpassen der Personen nach ihrer Geburtsstunde astrologisch zu berechnen versucht. Wie weit das berechtigt ist, entzieht sich hier der Erörterung. Aber zunächst leben wir doch auf der Erde und die Sterne im Weltall sind weit entfernt. Gewiß hat die Sternenwelt einen Einfluß auf die Erde und ihre Lebenswelt, aber für Berechnungen dieser Art fehlen bis heute noch die notwendigen wissenschaftlichen Unterlagen.
Daher bleiben wir mit diesen Feststellungen auf der Erde und damit auf dem Boden der feststehenden und durch die Erfahrung bestätigten Tatsachen.
Sobald der Mensch selbst mit seiner ganzen körperlichen, seelischen und geistigen Veranlagung vor uns steht, halten wir uns an diese und nicht an den Stand der Sterne zur Geburtsstunde. [Carl Huter, der Begründer der naturwissenschaftlichen Menschenkenntnis hat sich weniger mit Astrologie beschäftigt, sein ältester Sohn jedoch publizierte in sehr hoher Auflage seine Schriften zur Astrologie. Der Begriff „Neues Deutschland“ geht übrigens auf den ältesten Sohn, Heinrich Huter, zurück. Die Einheitspartei in der damaligen DDR übernahm diesen Begriff und benannte eine Zeitung entsprechend mit „Neues Deutschland“] Ich glaube, es wird wohl jedem Menschen einleuchten, daß es vernünftiger ist, zunächst auf unserer Erde zu bleiben, alle wirklich gegebenen Faktoren in Betracht zu ziehen und danach das Leben glücklich zu gestalten zu suchen.
Der Leser verzeihe diese kurze Abschweifung – sie ist gut gemeint, denn es gibt genug Dinge, die im nahen Kreis der Beobachtung liegen und Berücksichtigung erhalten sollten. Wir brauchen nicht in die Ferne zu schweifen, wenn das Gute so nahe liegt.

Betrachten wir nun Bild 6.
DgM071 Bi6 oT
Bild 6.
Es ist auch ein Ernährungs-Naturell, und zwar ein urwüchsiger, derber und fester Typus, dessen Vorfahrenreihe sich zweifellos von der Vorfahrenreihe von 4 und 5 stark unterscheidet.
Hier müßte ein Mann auch schon, falls man von einem Gleichklang sprechen wollte, ebenso derb, fest und urwüchsig sein.
Wohl kann dieses weibliche Wesen in Verbindung mit Bild 4 und 5 für die Mitarbeit in Haus und Hof in Betracht kommen, aber weiter nicht.

DgM071 Bi4 mT
Das Lebensniveau, das Feingefühl, geht zu weit auseinander, und das ist, wie gesagt, auch ein Punkt, der nicht außer Acht zu lassen ist und Berücksichtigung erfordert, – was ja auch selbstverständlich ist.
Diese Frau, Bild 6, würde sich in das Lebensniveau von Bild 4 nicht einleben und sich nicht darin wohlfühlen können.
Es gibt ja auch anderseits Naturelltypen wie Bild 6 genug, die auch hier den guten Klang gewährleisten.
Man erzielt doch auch in der Musik keinen guten Zusammenklang von Tönen, die nicht zusammen harmonieren, und man stellt keine Farben zusammen, die einen Mißton ergeben.
Was aber gut zusammenklingt, wie in die Musik die Töne und in der Farbenwelt die Farben, das kann sich glücklich ergänzen.
Und was in der Menschenwelt nicht zusammenpaßt, das vermag weder der gute Wille, noch irgend ein Zwang zu ändern.
Es gibt Naturgesetze, die unumstößlich sind und die auch für den Menschen Geltung haben.

DgM071MK Bi4-6
Zwischen Bild 4, 5 und 6 ist eine Harmonie nur unter gewissen Bedingungen gegeben, jedenfalls zwischen Bild 4 und 6, selbst wenn man von dem Altersunterschied absieht, – nicht für die höchste Bindung, für die Ehe.
Das Naturell spielt im Leben des Einzelnen, der Gemeinschaft und der Völker eine ausschlaggebende Rolle, denn auch die Harmonie ganzer Völker ist neben dem großen Maßstab der Rasse durch die feinere Abstufung der Naturelle bedingt.
KRETSCHMER XXX
Naturelltypenlehre in der internationalen medizinischen Forschung [Hinzugefügt]
Die Naturellehre ist eine neue Entdeckung von großem Ausmaß und ein Menschenleben reicht nicht einmal aus, um dieselbe in ihrem ganzen Umfang erschöpfend zu behandeln.

DgM071 Bi7 oT
Bild 7.
Der Schnellzug, der nach dem Süden fährt, in das Land der Sonne und des Frühlings, hält, und zwei Menschen erscheinen lebhaft und vergnügt im Fenster.
Passen die beiden wohl zusammen? Der Zufall hat sie zusammengeführt und oft ist aus solcher Begegnung schon eine dauernde Bindung geworden.
Die Naturellanlage erkennen wir sofort mit einigen Blicken.
Der Herr liegt im Bewegungs-Naturell, das zeigt schon das kräftige und markante Gesicht, die kräftige Nasenform, das vorspringende Kinn mit dem starken Unterkiefer, die markante Wange, der muskulöse Hals und Nacken.
Die Dame hat das breite und volle Gesicht, sie liegt im Ernährungs-Naturell. Wenn auch das Naturell bei ihr noch nicht so ganz auffällig hervortritt, es wird der Anlage nach in wenigen Jahren zur vollen Entfaltung kommen.
Oft hat schon der Zufall Menschen wie hier zusammengeführt, und wir wissen, daß die starke Liebe sich über alle Schranken hinwegsetzt. Nie wird es gelingen, sie in dogmatische Bahnen zu zwingen. Gerade die starke Liebe ist es, die ein lebensstarkes Geschlecht, das sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, hervorbringt. Diese starke Liebe soll den Vorrang haben. – Die liebesschwachen Naturen haben leicht Moral zu lehren; aber zum Glück haben sich die liebesstarken Naturen niemals danach gerichtet, sie haben noch stets die starren Dogmen durchbrochen.
Aber wie die Gesetze der Rasse und Vererbung den Menschen zur Vernunft und Einsicht zwingen, so kann die Kenntnis der Naturellehre Disharmonien und Unglück verhüten und dafür Lebensglück und Freude bringen.
Die Kenntnis der Naturellehre kann die Blindheit der Liebe besiegen, denn diese beiden Menschen würden offenbar nicht auf die Dauer zusammen glücklich harmonieren. Das zu erkennen ist nicht schwer, denn die starke Bewegungsanlage des Herrn harmoniert nicht mit der starken Ruh- und Ernährungsanlage der Dame.
Das ist weiterhin auch nicht schlimm, es ist kein Unglück, – denn die Kulturmenschheit von heute ist ihrer Naturellanlage nach außerordentlich reich differenziert. Der Zufall fragt nicht nach Glück und Unglück, – im selben Schnellzug würden vielleicht Menschen sein, die zu dem einen oder andern in besserer Harmonie liegen.
Also auch die Liebe soll Vernunft walten lassen, – sie soll das Passende suchen, bis sie es findet, und das kann sie, sobald die Naturellanlage mit einigen Blicken und wie im Fluge, wie man die Schilder der Bahnhöfe liest, erfaßt wird.
Das Mädchen neigt zur Behäbigkeit, Ruhe, Bequemlichkeit, Häuslichkeit und ihr Interesse geht zu allen nahe- und nächstliegenden Dingen hin.
Er aber will Bewegung, Tat, Energie und Kraft entfalten und strebt zur Veräußerlichung. Sie will gemütlich spazieren fahren, im Hotel von den Strapazen der Bahnfahrt ausruhen und nur im nächsten Umkreis gemächlich lustwandeln.
Für ihn aber ist die Bahnfahrt Erholung. Die weiten Berge, der Sport, die See, wenn auch sturmbewegt, die energische Körperanspannung und Anstrengung ziehen ihn an, sind Lebensbedürfnis, – und sogar Erholung.
Das paßt nicht zusammen, die Anlagen streben zu weit auseinander, um ein dauerndes Glück zu gewährleisten, ein Glück, das selbst noch bis ins hohe Alter bestehen bleiben soll.
Sie legt ihr Hauptgewicht auf Wirtschaftlichkeit, Kleidung, Nahrung, Ruhe, Bequemlichkeit usw.

DgM071 Bi7 mT
Das alles haßt er, es bedeutet ihm nichts, ihn bedrücken die engen Räume und ein reichliches Essen; Bequemlichkeit und Genuß machen ihn auf die Dauer nervös, unzufrieden, krank und bringen ihn früh und mit schweren Leiden womöglich noch ins Grab.
Und umgekehrt, – nichts ist für sie peinlicher, wie die Störung ihrer Ruhe und des Gleichmaßes; das treibt sie zum Widerstand, zur Opposition, zur abfälligen Kritik, – und dieses wiederum läßt er sich nicht gefallen; – und das Ende ist nicht gut; – und keiner kann dabei aus seiner Haut, – und auch nicht aus seiner Naturellanlage. Das sind nur einige Punkte, und viele auf der gleichen Basis liegende ließen sich bezüglich dieser beiden Menschen und ihrer Lebensrichtung noch anführen.
Etwas Vernunft und Besinnung tut der starken Liebe durchaus keine Abbruch; im Gegenteil, die Menschen sollen lernen, die ganze Intelligenz anzustrengen und voll zu entfalten, gerade das Richtige, das glückliche Passende zu suchen und zu finden, zu finden für einen ganzen langen, großen und guten Lebensweg.
Das ist die natürliche und fortschrittliche Moral. Die Natur, die große und allgewaltige, die gerade dem Menschen die starke Liebes-, Lebens- und Schöpferkraft gab, hat die Differenzierung nach der Naturellanlage nötig, um das Menschengeschlecht vorwärts zu treiben, gesund und stark zu erhalten, groß und glücklich zu machen.
Daher ist es gewiß gut und wünschenswert, Einsicht in die Naturellanlage des Menschen zu nehmen und in die Gesetze der entsprechenden Harmonie; denn nur innerhalb derselben kann sich der Mensch glücklich und gesund entfalten und ausleben, arbeiten und schaffen. Tritt er aber durch irgend welche Umstände zu stark aus seiner Naturellanlage heraus, so folgt Zermürbung, Nervosität, Aufgeregtheit, Zersplitterung, Unzufriedenheit, so daß man den Menschen nicht mehr recht versteht, daß er sich selbst und anderen Menschen mit der Zeit zur Plage wird, bis schließlich Krankheit, Siechtum oder selbst ein früher Tod das Ende sind.
Man wird mit der Zeit die Naturellanlage und ihre Vorzüge und Bedingtheiten immermehr kennenlernen und damit lernen, das Leben allein dadurch schon bis zu einem gewissen Grade zu meistern und glücklich, gesund, froh und lebensbejahend aufwärts zu führen.

DgM071MK Bi8,9

Bild 8 und 9.
Ziehen wir nunmehr zuerst
die Bilder 8 und 9 in vergleichende Betrachtung.
DgM071 Bi8 mT
Bild 8 und 9.
Neue Wege zu beschreiten ist immer schwer, und es gab bisher keine positive Grundlage, um die Harmonie verschiedener Personen nach natürlichen Gesetzen festzustellen.
Daher wird der Leser um etwas Nachsicht gebeten, da nur ein Bildmaterial zur Einführung in dieses neue Wissensgebiet dienen kann, das zur Verfügung steht.

DgM071 Bi9 mT
Die heutigen fortgeschrittenen Erkenntnisse, die z.B. bei der Eheschließung die Rasse und Erbgesundheit berücksichtigen, bleiben durch diese Darlegungen unangetastet und sind in erster Linie maßgebend.
Hier handelt es sich lediglich um die Ergänzung der verschiedenen Personen und Geschlechter für eine harmonische, dauernde und glückliche Verbindung.
Wie schon gesagt, die Grundlebens- und Charakterrichtung, die Naturellveranlagung muß dabei stets zuerst genau erkannt und festgestellt werden.

DgM071 Bi8 oT
Bild 8
Der Herr, Bild 8, ein gewiß stattlicher Mann, liegt vornehmlich im Ernährungs-Naturell. Das zeigen schon die vollen und breiten Gesichtsformen, wobei unterhalb des Augendurchmessers im Gesicht mehr an Formmasse liegt wie oberhalb desselben. Das zeigt auch der kurze und dicke Hals, sowie der korpulente Brust-, Leib- und Gesamtkörperbau.
Aber wir erkennen auch sofort, – allein schon durch das warme lebhafte Auge, die kraftvolle gebildete Nasenform, die quellende Weichheit der Gewebe seitlich des Nasendaches, die Lebhaftigkeit des Impulses, der an Augen, Mund und Kinn liegt, durch die lebhaft gespannte Haut an der Schläfe, durch das für die gute Tonaufnahme charakteristische Ohr, durch die Lebendigkeit, die im Formenreichtum des Haares liegt, – es ist
kein gewöhnliches Ernährungs-Naturell.
Ton, Takt, Impuls, Tempo und Musik ist hier alles, – aber dennoch bei Beibehaltung der Grundeigentümlichkeit des Ernährungs-Naturells.
Es ist eine Künstlernatur mit Harmonie.
Wenn wir nun den Gleichklang suchen, so ist selbstverständlich gerade diese hervorstechende Anlage und Lebensrichtung von wesentlicher Bedeutung.

DgM071 Bi9 oT

Die Dame, Bild 9, mit dem schwärmerischen Blick und der entzückten nach oben gerichteten Kopfhaltung, bringt allein schon dadurch ihre Empfänglichkeit für schöne äußere Sinneseindrücke und Gefühle zum Ausdruck.
Die weichen und vollen Formen an Gesicht, Hals und Brust zeigen trotz der Jugend doch schon eine gute Ernährungsanlage, die Neigung zur Körperfülle.
Aber diese gewandte Darstellung in der Kopfhaltung, diese Abgeklärtheit und Schönheit an den Wangen und Gesichtsorganen, der künstlerische Schmuck des Haares zeigen, daß auch sie eine Künstlernatur mit einer harmonischen Richtung ist.
Beide Personen, Bild 8 und 9, liegen daher der Naturellanlage, der Lebens-, Charakter- und Neigungsrichtung nach im guten Gleichklang und damit in sympathischer Harmonie.

DgM071MK Bi8,9

Bild 8 und 9.
Die Musik begeistert beide, erweckt die edle Sinnlichkeit und Liebe, richtet empor und erhebt das Gemüt und macht einander zugeneigt, verstärkt den Gleichklang, die Sympathie.
Beide haben die gleichen Lebensinteressen bei einem ungefähren Gleichklang der Naturellanlage.
Bei den zuerst beschriebenen Bildern 1 und 2 liegt die passende Ergänzung vornehmlich in der verstandesmäßigen Tätigkeit, hier aber mindestens ebenso stark im Gemüt.
Die beiden Personen haben sich im Leben nicht gekannt; sie sind hier nur als Beispiel angeführt, wie eine glückliche Ergänzung, in diesem Falle im Gleichklang, zustande kommt.
Die gegenseitige große Liebe, wie sie für eine Ehe in Betracht kommt, ist damit natürlich noch nicht gegeben, sondern lediglich die Gewähr für eine Harmonie in der Hauptlebens- und Charakterrichtung, in der körperlichen, seelischen und geistigen Einstellung. Es sind Studien.
All das, was der Mann liebt, was seine starke Seite ist, das findet er hier bei der Dame wieder und dadurch wird er beglückt, seine Kraft und Lebensfreudigkeit, seine Berufstüchtigkeit gestärkt.
Dabei sind die beiden Personen, Bild 8 und 9, ihrer Lebensrichtung nach auch ruhige, wirtschaftliche, einfache, lebens- und genußfreudige Menschen, sie stehen auf einer soliden Grundlage, die für das Ernährungsleben typisch ist.
Es wäre der gegebene Gleichklang nach Körperkonstitution, Charakter und Neigungsrichtung.
Vergleicht der Leser die beiden Bilder, so wird das natürliche Gefühl, das den Form- und Lebensausdruck der Bilder erfaßt, die Bestätigung geben und ähnliche Beispiele im praktischen Leben bekunden, daß es sich auch tatsächlich so verhält, daß solche Naturelle glücklich miteinander leben können.

Betrachten wir nun dazu noch Bild 10. Es ist eine Frau, die im reinen primären Ernährungs-Naturell liegt und all die entsprechenden, charakteristischen Eigenschaften besitzt.
DgM071 Bi10 oT
Bild 10.
Im Ausdruck liegt allerdings eine gewisse ängstliche Gespanntheit, eine Unruhe in der Stoffülle, die auf Herzbeklemmungen schließen läßt, die sich bei diesem Naturell mit der Zeit oftmals einstellen.
Die Frau ist schon älter und man könnte sich sehr wohl denken, daß sie in wirtschaftlicher Beziehung einen ganz guten Klang zu
Bild 8 und 9 abgeben könnte. Sie sorgt für Ruhe, Beständigkeit und behäbigen Lebensgenuß.
DgM071MK Bi8-10
Bild 8, 9 und 10.
Aber die sonstige Neigungsrichtung weicht bei dieser Person von den beiden anderen ab, eine Harmonie, wie sie zwischen Bild 8 und 9 vorliegt, ist hier nicht möglich.
Daraus folgt, daß doch stark, – so wichtig auch die Naturellanlage für eine gute Lebensharmonie ist und Berücksichtigung erfordert, noch die besondere Neigungsrichtung, fall eine solche vorhanden ist, mit in Betracht gezogen werden muß.
Die Frau, Bild 10, ist auf ein durchaus reales, praktisches und nüchternes Lebensinteresse eingestellt, das sich auch durch schöne Künste dauernd nicht durchbrechen läßt, die bei ihr wohl vielleicht ein momentanes, aber kein dauerndes und begeisterungsfähiges Wohlgefallen auslösen. Sie ist und bleibt die lebenspraktische Frau, das primäre Ruh- und Ernährungs-Naturell.

DgM071 Bi10 mT
Angenommen, diese Frau wäre im gleichen Alter wie der Mann, so würde für eine Ehe die Naturellanlage nicht ganz passen, da bei Bild 10 die Richtung zur Harmonie fehlt. Die Nüchternheit und Realität würde den Mann in seiner künstlerischen Tätigkeit und im Schwung seiner Gefühle, seiner bevorzugten starken Seite hemmen und hindern, ihn enttäuschen, und das volle Glück würde nicht erreicht.
Der Mann würde in seiner Kunst und in seiner Liebe zu derselben nicht gestärkt und wahrscheinlich auf Verständnislosigkeit in manchen Dingen stoßen.
Wir sehen, daß alle drei Menschen gewisse Ähnlichkeiten haben, Naturellähnlichkeiten, und doch treten schon Verschiedenheiten auf, die sehr beachtenswert sind und Berücksichtigung erfahren sollten. – Wie gut kann es im Leben sein, wenn man diese Verschiedenheiten erkennt.

DgM071MK Bi11-12 oT

Bild 11 und 12.
Die beiden Personen, Bild 11 und 12, haben das gleiche Naturell der Ruhe und Ernährung.
Sie haben damit im Prinzip eine gleichlaufende Grundlebens- und Charakterrichtung, und nach dieser Richtung hin stehen sie in Harmonie, – im guten Zusammenklang miteinander.
In allen Hauptpunkten des täglichen Lebens, Haus, Hof, Wirtschaft, Geschäft, Familie, Erholung, Vergnügen sind sie sich einig, und unter normalen Umständen tritt darin auch keine Störung ein.
Wie sich beide Menschen in der äußeren Erscheinung gleichen, so paßt auch ihre Denk-, Gefühls- und Arbeitsrichtung zueinander. Die Sympathie liegt vornehmlich im Verstandesleben.
Bei beiden ist die Erscheinung imponierend und gewichtig, ebenso das Auftreten, sie stellen etwas vor, sie schwätzen nicht, aber was sie sagen, ist praktisch, das hat Hand und Fuß.
Beide sind durchaus real und nüchtern eingestellt, jede Übersteigerung liegt ihnen fern. Sie sind wirtschaftlich klug, fühlen sich an Haus und Heim gebunden und lieben keine übermäßige körperliche, noch geistige Anspannung, aber dafür Gemütlichkeit und ein ruhiges Zusammenleben.
Sie lieben beide reichlich gutes Essen und Trinken, sind sonst aber solide, gut bürgerlich, wie man sagt, und sie wissen auch ihre Rechte gut wahrzunehmen.
Das sind alles Dinge, die für jeden Kenner der Naturellehre ganz offensichtlich Tatsachen darstellen, die das Leben täglich bestätigt. Alle Lebensäußerungen sind so typisch wie Kopfbildung, Gesicht, Körpergestalt, Sprache, Benehmen und Bewegung.

Wir sehen, daß es tatsächlich eine greifbare Unterlage gibt, um diese scheinbar unlösbare Frage, ob zwei Menschen wohl zusammenpassen, in korrekter Weise zu beantworten. Wir kommen damit ein gutes Stück in der praktischen und nützlichen Lebenserkenntnis weiter.
Selbst nach den Lebensverhältnissen, der Lebenseinstellung, stehen beide Personen auf ungefähr gleicher Höhe. Entsprechend schaffen sie sich ihre Wohnungen, Einrichtungen und befriedigen alle sonstigen Wünsche des Lebens.

Auch das erkennt man nach der äußeren Erscheinung, und viele Menschen haben ein fabelhaftes Geschick in der Feststellung dieser Äußerlichkeiten.
Aus dem Augen- und Gesichtsausdruck, nach der Sprache, dem Auftreten, der Kleidung und dem Benehmen schätzen sie die äußeren Verhältnisse, Stand, Bildung, Vermögen usw., richtig ein, – ohne daß es je in der Schule oder sonstwie gelehrt worden ist.
Wir sehen wiederum, daß es Dinge gibt, die im Leben kaum oder gar nicht gelehrt werden, die dennoch großen praktischen Wert haben und nützlich angewandt und gehandhabt werden.

Der Mann, Bild 11, hat einen ruhigen, einfachen, bescheidenen, ehrlichen und korrekten Gesichtsausdruck, die gerade und offene Kopfhaltung.
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Bild 11.
Auch die Frau ist einfach und schlicht, das zeigt schon der Ausdruck, die Kleidung und Haartracht, – aber sie ist etwas lebhafter wie der Mann, was der bewegte Augen- und Mundausdruck deutlich macht.
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Bild 12.
Sie ist interessiert und aufmerksam, dabei gut, schlicht und recht, gut bürgerlich, wie man sagt.
Es sind also zwei Menschen, die in das gegenwärtige Leben passen, die in ihren Lebensansichten und Bedürfnissen daher auch zweifellos gut miteinander harmonieren würden. Sie kommen kaum in Meinungsverschiedenheiten oder sonstwie in Unfrieden, in Streit, zu gegenseitiger Abneigung oder gar in Kampf.
Man betrachte bei beiden auch noch das etwas hochgehende vordere Oberhaupt, hier liegt das Wohlwollen, die Menschenliebe, – auch darin stimmen sie innerhalb ihrer Naturellanlage miteinander überein.
Aus dieser Beschreibung ist schon zu entnehmen, daß außer der Naturellanlage auch noch sonstige besondere Charakterpunkte, – es müssen nach Huter etwa 7 oder 8 Charakterpunkte, – zusammenklingen sollten, im die volle Harmonie für ein langes Leben zu gewährleisten. Denn auch das Grundnaturell zeigt ähnlich wie z.B. die blaue Farbe, die charakteristisch für das Ernährungs-Naturell ist, – wieder Abstufungen und Tönungen.
Das eine aber ist sicher, es gibt nunmehr eine lehrfähige Grundlage, um zunächst wenigstens einmal in großen greifbaren Grundzügen zu erkennen, ob wohl zwei Menschen miteinander harmonieren können oder nicht, – und wie sie miteinander harmonieren.
Diese Kenntnis hat zur Folge, daß dann auch der Mann die Frau, die Frau den Mann, der Freund den Freund, der Vorgesetzte den Untergebenen, der Untergebene den Vorgesetzten usw. richtig verstehen und behandeln kann, – und zwar so, daß die Lebensfreude, die Lust und Kraft zur Arbeit gestärkt wird.

DgM071MK BUESTE
Die obige Büste ist nach dem Leben modelliert, über 60 cm hoch, in Bronze- oder Elfenbeintönung lieferbar.
Auskunft über Preis und Versand durch den Verlag.

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren. (Fortsetzung folgt.)
DR MK Reichsadler
Deutschland. [Hinzugefügt]
Die genialen Methoden dieser beiden kerndeutschen Volksfreunde möchte wohl niemand in dem Heilschatz mehr missen.
VERDIENSTVOLLE DEUTSCHE MÄNNER AUS DEM SUDETENLAND

DgM 070 MK Schroth Prieß
Diese beiden Männer und ihre Heilmethoden sind weltbekannt geworden und bis auf den heutigen Tag geht der Ruf der sudentendeutschen Heilstätten „Gräfenberg“ und „Lindewiese“ weit über Deutschlands Grenzen.
BRDjunta MK 2 Volk
Deutschland. [Hinzugefügt]
Die genialen Methoden dieser beiden kerndeutschen Volksfreunde möchte wohl niemand in dem Heilschatz mehr missen.
MK HEILWISSEN F
Neue Heilwissenschaft der Zukunft von und nach Carl Huter. [Hinzugefügt]

DgM069 MK SPRUCH HU

SPRUCH VON CARL HUTER
Wer soll Lehrling sein? Jedemann!
Wer soll Geselle sein? Wer was kann!
Wer soll Meister sein? Wer was ersann!

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

DgM069 MK DGM

Der große Band
„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.
In Leinen gebunden RM. 25,

DgM024-1934Urstoff Neo gelb
Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)
Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.
Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:
„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –
Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –
Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,
Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Hut BAUPLAN
Der Bauplan der Natur [Hinzugefügt]
Die Differenzierung in der Keimblase und die daraus erwachsende Naturellentwicklung erschließt den Bauplan der Natur, wonach sie die Höherentwicklung der Ganzheit der Natur und der Menschheit unter allen Umständen durchsetzt. Sicher wird die menschliche Einsicht sich dieser Naturerkenntnis bemächtigen und damit das Schicksal bis zu einem gewissen Grade meistern lernen.

NAT MK Keimblatt
Die drei Keimblätter, wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.
Kupfer DgM 100
Amandus Kupfer, Bewahrer und Retter mit Hilfe der Schweiz und seinen großartigen Menschen von Carl Huters Menschenkenntnis [Hinzugefügt]
Es hängt letzten Endes vom Fortschritt der Technik, Optik und Wissenschaft ab, die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], ein neues klassisches Sehen, allgemein verständlich lehren zu können.
Huter SEHEN AUGE M
KLASSISCHES SEHEN [Hinzugefügt]

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

MK WISSENSCHAFT HU
Die Blaupause der Natur, CARL HUTERs wissenschaftliche Begründung [Hinzugefügt]

PGS Apr09 Obama TITEL part
Physiognomische Psychologie [Hinzugefügt]
Die meisten Menschen haben die Durchleuchtungen, Strahlungen, Spannungen und chemischen Farbveränderungen der Gewebe überhaupt noch nicht im Sinne Huters wahrgenommen. Zeigt man ihnen die Unterschiede an lebenden Personen, dann ist meist das Erstaunen groß, so etwas zum erstenmal zu sehen.
Was ich von Huter einst erlernte und getreulich bewahrte – möchte ich als einer seiner letzten noch lebenden Schüler gerne der Nachwelt erhalten, da es sehr schwer ist, das, was man im Leben leicht sehen lernen kann, durch Worte klar zu machen.

Ich bitte meine lieben Leser, die vorliegende Arbeit unvoreingenommen zu durchdenken. Ich will niemandem den Blick trüben, sondern habe hier nur Resultate der Volksforschung nach Carl Huter dargelegt. Was hier nur kurz erwähnt werden konnte, ist in den angeführten Werken Huters genauer erklärt.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.

Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Der große Band

WeißeFahne20erKu03aIrrlehre Kopie„Menschenkenner“ Nr. 1-50

Herausgeber von 1932-37, etwa 600 Bildbesprechungen. Zahlreiche Illustrationen. Hervorragender Inhalt.

In Leinen gebunden RM. 25,-

dgm024-1934urstoff-neo-gelb1

Kraft, Stoff und Empfinden (Hinzugefügt)

Huter hat erkannt, daß die Empfindungsenergie neben Stoff und Kraft im ganzen Weltall vorhanden ist, es ist die dritte große primäre, wir können sagen göttliche Energie.

Kein Atom und kein Molekül der scheinbar toten und der lebenden Materie ist ohne Empfinden.

Huter DgM 100

Der Gesichtsausdruck, die Wechselwirkung von Innen- und Außenwelt, läßt sich so mit wenigen Worten erklären. Der Dichter hat also recht:

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, –

Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben –

Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht,

Doch nicht jeder kann´s lesen, verstehn jeder nicht!“

Darum weisen wir auf diese lehrfähige Menschenkenntnis hin.

Des Körpers Form ist

Seines Wesens Spiegel.

Enthüllst du sie, so löst

Sich dir des Rätsels Siegel.

Bild „treu und fest“ (Hinzugefügt)

Lebensrichtung von Carl Huter (1905), 1. Strophe:

Immer den Blick nur nach vorwärts gerichtet,

Niemals verzagen, wenn Schweres uns droht,

Selbst wenn das Schicksal uns alles vernichtet,

Schaut nur ins Auge recht mutig dem Tod,

Eins bleibt uns sicher, das nimmt man uns nicht,

Es ist die Treue in Tugend und Pflicht.

Große Studienbüste (Photo Myrta Chesini, Schweiz)

Mail vom 23. September 2005 von “Myrta Chesini” mchesini@hispeed.chan Herrn Timm.

Sehr geehrter Herr Timm

Die Studienbüste hat ihr neues Zuhause gefunden. Der neue Besitzer würde

gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn er verbreitet auch die Lehre von

Carl Huter. Wenn Sie das möchten, hier seine Mail Adresse:

info@diagnostik.de ( Hr.Michael Münch ).

Herzlichen Dank für den Kontakt mit Ihnen, wünsche Ihnen alles Gute und

herzliche Grüsse aus der Schweiz

Myrta Chesini (Hinzugefügt)

Schriftleiter Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

D.A. 4500. Druck: C. Brügel & Sohn AG. Ansbach.

DgM031 Wahrheit Schönheit


DgM071 BUECHER 71

Herausgegeben von Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg

Schweizer Huterfreunde

CHZA 01

Neuherausgeber Medical-Manager Wolfgang Timm

HUTE The Gate

Schobüll  ps XXX

Copyright 2001-2010 by Carl-Huter-Zentral-Archiv

Hut ADAM EVE

D The Gate MK

Huter antwortete: Mein verehrter Herr Doktor, ich kenne Ihre Biochemie nicht, nehmen Sie aber nicht bald eine Bade- und Massagekur, so können Sie nicht das volle Alter erreichen, das sonst Ihre Konstitution verbürgt. Doch Sie als Arzt müssen es ja zum besten wissen. (Die Belastung gibt sich in einer gewissen Überfülle des Gesichts kund, die unnatürlich und wie geschwollen erscheint, – was im Leben natürlich deutlicher wie an einer Zeichnung zu sehen ist.)
Wenige Jahre später ist Dr. Schüßler im hohen Alter von 77 Jahren gestorben. Er hatte die ihm von Huter angeratene Kur nicht unternommen, da er wegen seiner Vielbeschäfigtheit nicht dazu kam.
Huter hatte Dr. Schüßler zu der angeratenen Kur noch brieflich zu veranlassen versucht, und er äußerte: Hätte Dr. Schüßler die Ausscheidungskur, wie sie seiner Konstitution angepaßt war, unternommen und einige Male wiederholt, dann hätte er bei der guten Kontitution noch lange Jahre leben können. – Das Ernährungs-Naturell neigt ja schon an und für sich zur starken Stoffansammlung und damit im Alter häufig zur Belastung. Diese ist durch keine biochemisches Mittel, wohl aber durch eine angepaßte Bade- und Massagekur zu beseitigen.
Das war ja gerade der Grund, weshalb Huter jede Einseitigkeit einer an und für sich guten Heilmethode beseitigt wissen wollte. Der Arzt der Zukunft sollte alle guten Heilmethoden und Heilmittel kennen, um sie nach Maßgabe der besonderen Naturellanlage und der Höhe der lebenden Kraft in jedem Falle anzuwählen und individuell anzuwenden, wozu ja heute in der Medizin bereits der erste Schritt getan ist.

Was Huter durch seine Lebensforschungen und in der Diagnostik mit seiner Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] in Wirklichkeit geleistet hat, – er sah nicht nur Geist und Leben in Form, Gestalt und Ausdruck, sondern auch die Zusammenhänge des Lebens mit den körperlichen Vorgängen und Zuständen, wodurch er seine Prognosen stellen konnte, – das ist staunenswert. In vielen Fällen habe ich nach dem Tode Huters [† 4. Dezember 1912 in Dresden] erlebt, wie seine Vorausberechnungen zutrafen.

Dr. Schüßler wird recht behalten, daß eine spätere Generation die genialen Entdeckungen Huters auf dem Gebiete der Helioda-Lebenslehre, Zellentheorie und physiognomischen Formenbeobachtung anerkennen und allgemein üben wird.
Fortsetzung folgt.

Die Hamburger Nachrichten vom 22.2.08 schreiben:

Wer Carl Huter gestern abend über die Liebe, Ehe und Gesellschaft der Zukunft hat sprechen hören, der war unbedingt von seiner unbezwinglichen Lehre hingerissen und weiß die Bedeutung dieses ungewöhnlichen Mannes zu schätzen. Und in der Tat: goldene, unvergleichlich schöne Worte waren es, die er gesprochen, die einen erhabenen ethischen Geist hauchten … Der Erfolg seines Vortrages war durchschlagend und wird es auch bleiben.