DgM 079

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© August 1939, Nr. 7
9

DEUTSCHLANDs TORWART NUMMER EINS SCHEITERTE, JA MUSSTE ALS MENSCH AM DOGMA, STOFF UND KRAFT SEI ALLES, EMPFINDUNG, PSYCHE NICHTS ZERBRECHEN. TIEFGRÜNDIGE ERKLÄRUNG DURCH WELTERSTE DIGITALE WIEDERVERÖFFENTLICHUNG VON DER GUTE MENSCHENKENNER 78 FOLGT.

 

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© August 1939, Nr. 79
DIE IDEALE GEISTIGE
LIEBES-LEBENSKRAFT
IM MENSCHEN UND IHR AUSDRUCK
IN GESICHT UND KÖRPERFORM
Wie steigert man die schöpferische Kraft, die jeder in sich trägt, die ihn Glück und Liebe, Freude und Wohlsein empfinden läßt?
Warum wirken Leid, Kummer und Schmerz lebenszerstörend und welche ENERGIEN liegen hier zugrunde?

DAS LEBEN
In seiner ganzen Größe und Erhabenheit
In beglückender Weise erklärt
Verstand und Gefühl wird befriedigt
Wir wollen auf die Frage „Was ist Leben?“ Antwort geben und darlegen, was man tun sollte, um die Kraft des Lebens zu stärken.

Die drei Bilder links oben zeigen den Ausdruck des Lebens, das sich auf voller Höhe befindet.

Die drei Bilder rechts zeigen den Lebensform- und Seelenausdruck der im Sinken und im Verfall befindlichen körperlichen und geistigen Kraft.
Links zeigt den Ausdruck Freude, Liebe, Glück, Lust am Leben und Dasein.
Rechts zeigt der Ausdruck Kummer, Leid und Sorge: die Lust am Leben ist verdorben, herabgesetzt und geschwächt.
Wer es versteht, die Lust am Leben und die Liebe zu heben und zu stärken, der fördert die Kraft des Lebens, das Wohlbefinden des Menschen, die Gesundheit, die Arbeitslust, – die körperliche und geistige Schaffenskraft.
Wer aber unkluger weise die Lust am Leben und die Liebe unnötig herabsetzt, der handelt töricht, weil das sorgen- und kummervolle Gemüt nicht mehr imstande ist, all das tatkräftig zu erhalten, was wir lieben und gerne haben und was wir wünschen.
Daraus folgt, daß die Wünsche des Lebens nur zu erfüllen sind bei gestärkter und nicht bei geschwächter Lebens-Liebeskraft. Wer daher richtig handeln will und nach Erfolg im Leben strebt, der erhöhe bei sich selbst und andern Menschen die Lust am Leben und Dasein und beachte nicht nur die eignen, sondern auch anderer Leute Wünsche und Lebensbedürfnisse.
Der Lebensausdruck spricht die Wahrheit. Man studiere ihn an unsern Bildern, um die Überzeugung zu erhalten, daß man das gute Leben niemals schwächen, sondern heben und stärken sollte.

Bild 1, ein Kunstwerk von J. Otemar, zeigt den idealen, verfeinerten und glücklichen Menschen.
Man betrachte das herrliche, lebensfrohe und warme Auge, den sprechenden, lebensfrohen und schönen Ausdruck an Mund, Gesicht, Haar, Hals und Brust. Das ist Gesundheit und echte Schönheit, die der innewohnende Lebensgeist und körperliche Organzustand äußerlich gestaltet und die der lebendige Beweis dafür ist, daß ideales, frohes und glückliches Leben diese Formen durchlebt und beseelt.
Die innere lebensfrohe und glückliche Abgeklärtheit ist offensichtlich, denn sonst wäre dieser Glanz des Auges, die Schönheit im Gesicht, am Haar und an allen Formen nicht zu erklären. Wir sehen an dieer tadellosen, gesunden Form- und Gewebsspannkraft, daß ihr Inhalt nur ein glücklicher und idealer Lebensgeist sein kann.
Wer daher das Schöne und Ideale liebt, den Menschen zur glücklichen Entfaltung bringen will, der halte alles fern, was Schmerz und Leid, Not und Kummer bringt, weil sonst dieses edle Leben gar nicht existenzfähig ist, der folge den Spuren der Natur, die uns durch ihre Offenbarung des Lebensgeistes den Weg zeigt.
Wir sehen aber auch an unserem Bilde, daß Glück nicht allein von außen kommt, es muß auch geistig im Menschen selbst liegen, in einer idealen Geistesrichtung, in der Liebe zum Schönen und Guten.

Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Leben [Hinzugefügt]

Man wartet oftmals auf das Glück, daß es irgendwie von außen her kommen sollte, aber man suche es vor allen Dingen in sich selbst und gestalte danach die Außenwelt so glücklich und freudig, wie es nur möglich ist.

Bild 2, Paris, der schöne Jüngling nach der altgriechischen Sage, der sich vor Macht, Weisheit und Königsruhm das Liebesglück erwählte und auch erhielt. Die Züge an Mund, Augen und Wangen haben einen wonnigen, liebesglücklichen Ausdruck. Kraftvoll lockt sich das Haar und ein wunderbarer Schmelz liegt an den Wangen und der gesamten Haut des Gesichts.

Das innere Glück, in diesem Falle ist es das Liebesglück, zaubert diesen Glanz und Schmelz der Haut und den wonnigfrohen Ausdruck im Gesicht hervor. Also muß doch im Liebesglück eine Kraft liegen, die das Leben außerordentlich steigert, alle Lebensvorgänge erhöht, eine Kraft, welche die Formen und alle Gewebe günstig beeinflußt, die Formen veredelt, das Wohlbefinden und die Freude am Leben erhöht. Daher sollte die Liebe in ihrer natürlich-ethischen Entfaltung frei sein, denn je stärker die Liebe um so höher ist die Schöpferkraft zu neuem Leben. –

Bild 3 zeigt den Gesichtsausdruck der Traumtänzerin Madeleine bei der Betrachtung und Vorstellung von etwas sehr Freudigem und Heiterem.
Auch an der gehobenen Brust-, Hals- und Kopfhaltung erkennt man daß sie innere Freude und Lust empfindet, wodurch das Lebensgefühl gehoben und gesteigert wird.
Die Merkzeichen für den inneren Geistes- und Sinnesvorgang, der mit diesem freudigen und glücklichen Erleben verbunden ist, sieht man an den freudig erregten Gesichtsorganen, an Augen, Mund, Nasenform und an den Wangen, die sich plastisch formen und glücklich spannen. Aber auch alle anderen Gewebe sind plastisch voll und schön gespannt und geformt, selbst das Haar ist locker und zeigt gesunde Fülle.
Demnach muß die freudige Wahrnehmung und Vorstellung den gesamten Lebensprozeß und das Wohlbefinden steigern, erhöhen und Lebensspannkraft erzeugen. Je mehr Spannkraft aber der Mensch hat, um so größer wird seine Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit sein und auch die Lebhaftigkeit seiner Gedanken und des Geistes. Wir sehen am Ausdruck und an allen Geweben, daß Freude die Lebenstätigkeit erhöht.
Wenn wir diese Gewißheit haben, dann können wir ja gar nichts Besseres tun, als die eigene Freude am Leben und die anderer Menschen zu heben und zu stärken.
Das kann im täglichen Leben auf tausenderlei Art geschehen. Es braucht nicht immer eine laute Freude zu sein, wenn nur der Funke, das Feuer des Lebens in irgendeiner Weise dabei glücklich angeregt wird. Wir sehen, das Leben steigert sich dadurch und wenn wir Freude eines anderen Menschen vermehren, wenn er dabei innerlich froh und glücklich wird, dann ist auch sein Wohlwollen wach und das Gegebene strahlt auf uns selbst und die Umgebung zurück.
Das Glückliche und das Gute, das man einem Menschen zufügt, hat stets eine doppelte, ja dreifache Wirkung, indem es den Menschen selbst stärkt, auf uns zurückfällt und auch die Umgebung günstig beeinflußt. Anderseits ist alles, was glücklich und froh macht, auch in Wirklichkeit gut und schön, und wir kommen somit auf dem geradesten und einfachsten Wege zu einer glücklichen Lebensführung und Gestaltung.
Man sagt, das Leben sei oftmals an Freude und Glück arm, und an Leid und Sorge, Ärger, Kummer und Verdruß viel reicher; es liegt aber vielfach nur am Menschen selbst und in seiner Macht, das Glück zu vermehren und das Leid zu vermindern. Das will auch die Natur; – denn wie sehr hat sie sich doch bemüht, um Leben und höheres Leben hervorzubringen, – es ist ihr kostbarstes Kleinod. Leben ist eine Liebes- und Glückeskraft, und wer diese unnötigerweise schwächt, der versündigt sich gegen die Natur und das Höchste, das sie hervorgebracht hat und er darf sich über die früher oder später eintretende üble Rück- und Folgewirkung nicht verwundern.
Was lebt, will glücklich sein -, das ist Naturgesetz des Lebens. Und wir können nichts Besseres tun, als unser Teil dazu beizutragen, daß dieses Naturgesetz erfüllt wird.
Scheinbar kann man ungestraft dagegen verstoßen; aber nur scheinbar. Denn eine Verringerung des Glückes in der Welt kann, da wir als Teil dieses Ganzen davon abhängig sind, auch das persönliche Eigenglück nicht verstärken. Ohne Glück und Freude zehrt sich das Leben in sich selbst auf. Man betrachte das nächste Bild.


Bild 4 zeigt dieselbe Dame bei der Vorstellung von etwas sehr Schmerzvollem, das in ihr tiefen Gram und Kümmernis auslöst.
Wir sehen die schmerzvollen Züge, den leidvollen, verkleinerten Blick des Auges, den tiefen Harm und Gram, der besonders am Mund liegt. Aber auch das Gewebe an den Wangen und am Hals erscheint so, als wollte es sich aufzehren.
Das Gewebe fällt ein, die Haut wird welk und schlaff, es bilden sich tiefe Schatten an den Augen, – an Hals und Brust hohle Gewebsstellen.
Die volle Spannkraft in den Geweben ist offensichtlich gewichen, die Stirn zieht sich in schwere Falten, wodurch deutlich wird, daß das Gehirn- und Geistesleben augenblicklich schwer bedrückt ist. Die Lebensspannkraft hat stark nachgelassen, die Brust trägt Hals und Kopf nur noch schwach, und selbst das Haar erscheint schwer und trüb. Das Leben steckt und zieht sich zurück, der ganze Lebensprozeß ist behindert, und würde dieser Zustand anhalten, – das ist ersichtlich, – dann würden sich schwere organische, seelische und geistige Erkrankungen einstellen. (Der beste Arzte, sagte Huter, ist derjenige, der die Lebensfreude des Kranken zu heben und zu stärken versteht.)
Die Natur, das Leben kann allein nur alle Schäden in uns mildern, ausgleichen und heilen und das Wesen der Naturheilkraft des Lebens in uns beruht auf Liebe, Glück und Freude. Nimmt man diese hinweg, dann nimmt man das Beste, und der Mensch vegetiert nur noch dahin und wartet sozusagen auf seine Erlösung.
Mit jeder Kümmernis, die man einem Menschen bereitet, stellt man Anforderungen an seine Lebensspannkraft, die ja zum Glück meist so gewaltig stark ist, daß sie immer und immer wieder alle Hindernisse überwindet. Aber dazu ist Kraft erforderlich und es ist nur ein bestimmtes Maß von Lebenskraft dem Menschen vererbt und von den Eltern mitgegeben, und damit muß er haushalten.
Wird diese Kraft nicht gestärkt und gesteigert durch Lebenslust und Freude, die mit Liebe identisch ist, sondern durch fortgesetzte Leiden und Kümmernisse geschwächt, so ist ein Niedergang der körperlichen, seelischen und geistigen Leistungsfähigkeit, besonders auch nach der Qualitätsrichtung hin, die Folge. Daher braucht der Mensch auch Anerkennung, wenn er etwas Gutes geleistet hat, um durch Freude die verbrauchte Kraft des Lebens neu anzuregen. Daher braucht der Mensch auch nach schwerer Arbeit nach Maßgabe seiner Kraft glückliche Ruhe und Sammlung, um die Lebensgeister, die Zellzentrosomen, wieder langsam anzuregen. In solchen Zuständen glücklicher Ruhe kommen oftmals sogar die besten Gedanken und Eingebungen.

Der Wert von Ruhe und Schlaf [Hinzugefügt]

Jeder Mensch weiß wohl aus eigner Erfahrung, daß eine Arbeit, in trauriger Gemütsverfassung und in seelischer Kümmernis begonnen, nur halb gelingt oder noch viel weniger; – man kommt nicht vorwärts damit, die Konzentration und Spannkraft fehlt; der ganze Lebensprozeß ist behindert und das wirkt nicht nur auf die eignen Arbeitsprodukte und die Gesundheit, sondern sogar auf die Umgebung ungünstig ein.
Wo man Kummer, Sorge, Leid und Betrübnis vermeiden kann, da tue man es, denn es hat gar keinen Zweck, das Leben in der Gesamtheit zu behindern. Dieses alles aber wird er’s recht verständlich, wenn man genau weiß, was Leben ist, worauf es beruht und welchen Zielen es bewußt oder unbewußt zustrebt.

Bild 5 zeigt die mimische Darstellung eines verzweifelten Seelenzustandes. Schwer bekümmert ist der Ausdruck an Stirn, Augen, Nasenform und Mund. Die Stirn scheint einzusinken, wobei die Falten schmerzhaft, wie Messerschnitte, erscheinen und kundtun, daß der Geist im Moment wie verwirrt ist. Das Gleiche zeigt auch der öde Ausdruck des Auges, das sich instinktiv, wie hilfesuchend nach oben wendet. Selbst der Mund hat den leeren, wie seelisch dürstenden Ausdruck, blaß und fahl sinken die Gewebe an den Wangen und an den Augen ein. Der Mensch weiß sich nicht zu helfen, weiß keinen Rat und Ausweg mehr.
Aller Sonnenschein, alles Glück des Lebens ist dahin. Flehend ist der Ausdruck. Von der Natur, von oben, von höherer Macht erwartet der Mensch Hilfe, was er sicher nicht instinktiv täte, wenn es so etwas in der Natur nicht gäbe.
Wir sehen, daß der Geist, die Lebenskraft, sich bei solcher verzweifelten Seelenstimmung in einem Zustand des Verfalls befindet, verursacht durch sehr unglückliche innere Gedanken und Vorstellungen. Wie sehr dabei der chemische Lebensprozeß leidet, zeigt der ähnlich wie bei einer schweren Krankheit drohend geschwollene Hals. Blutumlauf und Herztätigkeit scheinen zu stocken.
Niemand bringe daher, wenn er es zu vermeiden vermag, einen Menschen in tiefen Kummer oder gar zur Verzweiflung, weil das Leben, wie wir an dem Bilde sehen, dadurch stärkstens bedroht wird, was oftmals gar nicht wieder gutzumachen ist.
Das Leben beruht auf Liebe, Freude und Glück, und Leben ist Geisteskraft, auf geistige Ursachen zurückzuführen und außerordentlich stark darauf reagierend. Darum ist es im Umgang mit Menschen so außerordentlich wichtig, sich stets den Charakter der Lebensenergie vor Augen zu halten, und wo es möglich ist, die Schwächung derselben zu vermeiden. Leben ist die höchste, reinste und kostbarste Naturkraft, und daher auch als solche zu bewerten.


Bild 6. Es ist eine edle Frau, ein guter, empfindungsreicher Mensch, der wohl Gutes und nie bewußt Böses tat, der hier im Moment tief bekümmert ist, obwohl sonst die angeborene innere Lebenskraft und Freude groß ist.
Man beachte die Wirkung dieser traurigen Gemüts- und Seelenverfassung. Das Leid, das wie ein Lebensgift wirkt, kommt von außen; – denn dieses ans sich gute Auge bringt bewußt kein Verschulden. –
Das Haupt sinkt herab, als fehle die Kraft, es aufrecht zu erhalten. Wie ein Schleier liegt es vor den Augen. Der Blick ist nach innen gerichtet; – es ist die tief bekümmerte Gemütsverfassung, die einen Schleier über das Leben-, Gedanken- und Geisteslicht breitet.
Im mittleren Gesicht liegt ein fast starrer Zug, weil die Seele leidet. Die Atmung wird schwach, der Mund hat den traurigen Zug, und das Kinn, das die motorische Energie spiegelt, zeigt versagende Kraft. Das Leben zieht sich in die Tiefen des Inneren zurück, daher beobachten wir bei seelischem Leid den blassen, matten, schwachen Ton der Haut und Gewebe.




Diese letzten drei Bilder geben deutlich zu erkennen, wie sehr der gesamte Lebensprozeß durch alles, was der Liebe und Freude entgegengesetzt ist, herabgesetzt und bedroht wird. Das starke Leben wehrt sich und ringt sich wieder durch, es braucht Zeit und sammelt wieder aus den Zellen des Körpers neue Lebenskraft. Leid ist eine Anklage gegen Natur und Menschen und führt mit der Zeit eine ausgleichende Rückwirkung herbei.

Daher bietet auch wohl die Natur den Menschen so unendlich viel Schönes, – Sonnenlicht, Wolkenpracht und Sternenglanz, Farbenschönheit, Wald, Feld und Flur, Berge und Seen, – weil sie dadurch die Freude am Leben wecken und stärken will. Auch hierin ist die Natur ein Vorbild, eine Ganzheit. Sie will das Leben, das sie hervorgebracht hat, auch dem Lebenscharakter gemäß durch Freude erhalten und stärken. –
Wir wollen nunmehr versuchen, das Lebensgeheimnis voll und ganz zu verstehen, weil das am Ende nötig ist, um die praktischen Folgerungen daraus zu ziehen.



I. DAS SUCHEN NACH DER IMPULS-, ANTRIEBS- UND LEBENSKRAFT
Die durch Glück und Freude oder Leid und Verdruß ausgelösten Kräfte im Menschen sind wohl äußerlich in ihrer Wirkung, die sie hervorrufen, aus Augen und Gesicht, Stimme und Bewegung zu erkennen, aber nicht unmittelbar zu sehen. Die Leben und Bewegung, Denken und Fühlen hervorrufende Impuls- und Lebensenergie wirkt stets im Verborgenen.
Woher die Impuls- und Lebenskraft kommt, wie sie mit allen anderen Stoffen und Kräften verbunden ist und zusammenhängt, Form, Geist und Leben bildet, blieb bis zu Huters Zeit verborgen; alles Suchen danach war vergeblich. Wir sehen wohl die lebendige Formen und Gestalten, das Wachsen, Blühen und Gedeihen, Handlungen und Geschehnisse sich abspielen, ohne die ursächliche Impulskraft unmittelbar wahrnehmen oder durch vervollkommnete Instrumente feststellen zu können. Daraus mag man die Schwierigkeit erkennen, diese Energie näher zu erforschen.
Huter hatte ein außerordentliches, scharfes und genaues Sehvermögen und ein einfaches, natürliches Denken, die Vorgänge des Lebens und die Dinge der Welt gerade so zu sehen, wie sie sind – und das Wahrgenommene schärfstens zu durchdenken und sich darin durch nichts beeinflussen zu lassen.
Er machte infolgedessen schon von Jugend an Beobachtungen an Menschen, die ihn nicht nur zu seinen ersten Entdeckungen der Grund- und Haupttypen in der Natur führten, sondern ihn auch die Überzeugung gaben, daß die Energie, welche das Leben verursacht, primär sein müsse und auf Strahlung beruhe.
Die immerwährende Beobachtung an Menschen und Tieren löste einen sehr großen Eifer in ihm aus, diese im Verborgenen wirkende Lebens- und Impulsenergie unter allen Umständen, – wenn es sein müsse, auf Kosten seines Lebensglückes, – näher zu erforschen.
Da Huter ein ungewöhnlich gutes Gedächtnis hatte, – er vergaß fast nichts und hatte dabei alles Durchdachte stets übersichtlich, klar und natürlich vor Augen, – so eignete er sich alles ihm erreichbare Wissen seiner Zeit an. Das war eine Riesenarbeit, aber er verlor dabei nicht die Übersicht und drang gleichzeitig in die rätselvollen Vorgänge des Lebens immer tiefer ein, schärfte seine Beobachtung, sein Denkvermögen und alle Sinne.
Er sah bald ein, daß das gesamte Wissen seiner Zeit und alle üblichen Forschungsmethoden der damaligen Wissenschaft, die ihm ja nicht wie den Hochschulgelehrten zur Verfügung standen, seinen Wunsch, die Lebensrätsel zu lösen, nicht erfüllen konnten. Infolgedessen blieb ihm nichts weiter übrig, als sich auf die eigene Kraft zu verlassen und nach gänzlich neuen Forschungsmethoden zu suchen, was ihm auch gelang.
Danach setzte er erst seine ganze, schon außerordentlich geschulte und gewachsene Geisteskraft und alle Sinnestätigkeiten ein, wobei er mitten im Leben stehen blieb, – er hielt ständig Vorträge und Lehrkurse über seine Forschungen, – beobachtete schärfer und schärfer, dachte tiefer und tiefer nach, unbeeinflußbar in der einmal gewonnenen Wahrheitserkenntnis, eine unsagbaren Fleiß und Lebensmut entwickelnd und nie das Gesamtbild aller Erkenntnisse verlierend. Der Leser möge daher diese Ausführungen, in so einfacher Form sie hier auch gebracht werden müssen, mit Liebe und Geduld in sich aufnehmen, denn wir müssen auf den Grund der Dinge gehen. Ist einmal die Wahrheit erfaßt, so folgt der Lohn aller Mühe, ein großes inneres Glück, eine tiefe Gemütsbefriedigung und klare natürliche Übersicht über die Vorgänge des Lebens – und das eigene Dasein.





II. DIE URSTOFFE UND KRÄFTE, – ATOME UND MOLEKÜLE

Die kleinsten, noch zusammenhängenden Stoff- und Kraftteile, woraus die Materie und auch unser eigner lebender Körper besteht, ebenso die Atmosphäre, die uns umgibt, sind die Atome und Moleküle, Naturgebilde von kaum vorstellbarer Kleinheit.
Aus dieser Erkenntnis folgt, daß die sichtbare Welt einen sehr realen Grund in der Atomwelt hat, die weder unmittelbar sichtbar ist, noch sonstwie in unserer sinnlichen Wahrnehmung außer durch den Geruch mancher Duftstoffe sich bemerkbar macht. Die ganze Natur wurzelt in dieser Welt der außerordentlichen Kleinheit und unser eigenes Dasein ebenso. Diese unumstößliche Tatsache kann allein zur restlosen Erklärung des Lebens führen, den Tod als Abspalten der Lebenskraft von der Materie naturwissenschaftlich begründen und das Weiterleben nach dem Tode, von allem mystischen Beiwerk befreit, erklärlich machen.

Die Wahrheit über den Tod [Hinzugefügt]
Gibt es die Atomwelt, dann erscheint es nicht ausgeschlossen, daß es ein bewußtes geistiges Leben in der Kraft- und Stoffeinheit der Atomwelt gibt, unter der Voraussetzung, daß das Leben in der Atomwelt wurzelt und daraus entstanden, d.h. entwickelt ist. Die beiden letzten Faktoren treffen zweifellos zu.
Die moderne Physik hat das Glanzstück vollbracht, Atome und Moleküle durch sehr feine Instrumente indirekt sichtbar zu machen.
Soll nun dort das Ende der Welt in der Kleinheit sein, wo die Atome und Moleküle aufhören, – unsere besten Instrumente nichts Greifbares mehr verzeichnen? – Das ist nicht anzunehmen, denn niemand wird folgern, daß die Welt nach der Größe zu da zu Ende sei, wo unsere besten Fernrohre nicht mehr hinreichen! Ist aber die Welt nach der Größe und Kleinheit zu scheinbar in einem Zustand, den wir mit „unendlich“ bezeichnen, dann wird sich doch auch ebenso zweifellos dort noch irgend etwas befinden. Diese Fragen sind nunmehr offen und warten darauf, daß der gesunde Menschenverstand sie beantwortet. Wir leben auch heute noch in einer Welt, die um uns, und wie uns durch die Fortschritte der Biologie und Physik klar geworden ist, auch in uns noch voller Rätsel ist.

 

DEUTSCHLANDs TORWART NUMMER EINS, ENKE, WURDE, WIE VIEL ANDERE OPFER DES DOGMAs! BIS ZUM NÄCHSTEN DONNERSCHLAG UNSERER ELEKTRO-MAGNETISCHEN ZOMBIES, DIE AUFKOSTEN DER SEELE, DER PRIMÄREN DRITTEN WELTENERGIE IHRE MENSCHENVERACHTENDEN BROT- UND SPIELE IN RIESEN STADIEN MIT VIELEN MENSCHEN, ALSO AUSSCHALTUNG DER INDIVUALKRAFT, HELIODA, SELBST DEN TOD, DAS HEILIGSTE PRIVATE IN DIE ÖFFENTLICHKEIT ZERREN UND BIS ZUM ERBRECHEN DEN MEDIEN-OVERKILL CELEBRIEREN MIT DEN UNSÄGLICHEN HEUCHLERISCHEN DISKUSSIONEN VON FACHIDIOTEN, INKLUSIVE PSEUDO-PSYCHOLOGEN DER SCHULWISSENSCHAFTEN, SPRICH UNIVERSITÄTEN. HALTET ENDLICH ALLE FACH-IDIOTEN ZUM PRIVAT-MENSCH ENKE SCHLICHT UND EINFACH DIE KLAPPE. COMMENT BY MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM

III. DAS GRÖSSTE IRREFÜHRENDE DOGMA

Noch zu Huters Lebzeiten nahm die Naturwissenschaft an, daß die Kleinstteilchen der Elemente in ihrer Energie und Masse ewig und unveränderlich seien. Huter hatte diesen Grundsatz bereits vor der Entdeckung des Radiums aufgegeben, denn er hatte die Strahlungsfähigkeit aller Elemente erkannt, und damit die Um- und Neubildung derselben, also die Umbildung und Entwicklung von Stoff und Kraft, – die heute als Tatsache bekannt ist.
Die Naturwissenschaft lehrte ferner, daß Leben als Ausfluß chemischer und physikalischer Prozesse mit der fortschreitenden Um- und Neubildung der Materie entstanden sei. Alle Beobachtungen führten Huter aber dazu, diesen Grundsatz der Naturwissenschaft als das größte unhaltbare Dogma, den größten Irrtum der Welt zu erkennen.


Theoretisch und experimentell wies Huter fortlaufend nach, daß die scheinbar tote, anorganische Materie ja gar nicht absolut tot ist, sondern Empfindungsvermögen, Gedächtniskraft und Rückstrahlungsvermögen besitzt. Demnach ist das Empfinden ebenso eine primäre Energie wie Stoff und Kraft. Die Empfindungsenergie ist die von Huter entdeckte und nachgewiesene „dritte, große Weltenergie“. Diese Ansicht hat sich der greise Naturforscher Ernst Häckel in seinen alten Tagen nach Huters Tod offizielle angeschlossen. Die Keimkraft des Lebens liegt in der Materie. Damit ist ein neuer Forschungsweg bedingt, aber die hochschulmäßigen Forschungsmethoden sind im großen und ganzen bis heute die alten geblieben. Huters Forschungen waren davon unabhängig.



IV. DIE ANTRIEBS- UND IMPULSENERGIE
Die Impulsenergie, das Empfindungsvermögen, die Antriebskraft zur Um- und Neubildung der Elemente, liegt als unveräußerliche Eigenkraft in der Materie selbst. Was aber empfindet, wenn es auch noch so minimal und völlig unbewußt ist, das ist nicht absolut tot, sondern trägt die Spuren des Lebens in sich und kann unter günstigen Umständen zur Sammlung der Empfindungsenergie kommen, damit zum stärkeren Empfinden und schließlich zum Selbstempfinden, – und das ist es, was wir Leben nennen.
Man überlege und suche sich darüber klar zu werden, daß die rohe mechanische Kraft aus sich selbst niemals um Antrieb und zur Bewegung kommen kann, noch viel weniger der elementare Stoff, der in sich selbst schon den Charakter der Ruhe und Seineberechtigung trägt. Der Antrieb und die Impulskraft zu allem Werden und Entwickeln in der Welt kann daher nur in der Empfindungsenergie gesucht und gefunden werden. Diese aber als einen Ausfluß der Materie zu bezeichnen, widerspricht dem analytischen Denk- und Unterscheidungsvermögen.



V. DER WELTÄTHER
Es muß folglich in allen Atomen und Molekülen, die sich in ihrer inneren Struktur und auch rein äußerlich in sehr energischer Bewegung – und in Kraft- und Stoffaustausch befinden, neben Stoff und Kraft noch eine dritte Energie, die Impuls- und Empfindungsenergie vorhanden sein. Daß es so ist, beweist allein schon die individuelle Übertragung des Lichtes von Milliarden Weltenkörpern.
Da nun die Atome und Moleküle sich um- und neubilden können, so sind sie nicht von Ewigkeit her dagewesen, sondern Entwicklungsprodukte der Natur. Das aber setzt voraus, daß es Mutterstoffe der Materie gibt, die Huter Mediomen nannte, die sich aus einem Urstoff, dem Weltenäther entwickelt haben. Die Welt ist also keineswegs mit den Atomen und Molekülen am Ende ihrer Kleinheit angelangt, sondern dahinter liegt ein Urstoff, der den ganzen Weltenraum ausfüllt. Dieser muß aus elastischen, kugeligen Kleinstteilchen bestehen, – Huter nannte sie Ätherillionen, – das sonst die Bewegungen der Weltenkörper und die Erhaltung des Gleichgewichts im All nicht zu erklären wären.
Soweit unsere Fernrohre reichen, gibt es Nebelgebilde und Weltenkörper, deren Lichtstrahlen uns erreichen, und daher füllt der Urstoff, der Weltenäther; der Leitstoff aller Strahlen und Kräfte nicht nur den ganzen Weltenraum aus, sondern enthält in jedem Kleinstteilchen Stoff, Kraft und Empfinden, teils im völligen Gleichgewicht, teils differenziert. Vielleicht wird die Welt, je tiefer wir in die Kleinheit derselben eindringen, nicht schaler und fahler, sondern gigantischer und großartiger.
Ob nun dabei das alte Weltbild seine Gültigkeit verliert, ist nicht ausschlaggebend, wenn sich dafür unseren staunenden Augen eine neue und schönere, vor allen Dingen wahrere Welt öffnet. Wir sehen in der Vorstellung nicht nur die unendliche Welt der Weite und Größe, sondern auch ihre unendliche Kleinheit, Feinheit und Innerlichkeit. Und diese Welt der Kleinheit ist in uns nd um uns, ist Träger des individuellen Lebens und der Welt im Großen, des Universums.


VI. DAS LEBEN
Die Natur hat durch die Empfindungsenergie starken Anteil an unserem Leben, und durch keinen Tod ist die Verbindung zu stören. Nicht nur der Mensch bildet nach Körper, Geist und Seele ein Ganzes, sondern ebenso auch Natur und Mensch.
Wenn es im alles tragenden, leitenden und erhaltenden Urstoff, dem Weltenäther, außer Stoff und Kraft noch die primäre Empfindungs-, Impuls- und Antriebsenergie gibt, dann sind die Keime des Lebens allüberall vorhanden, und das Leben selbst ist kein Gnadengeschenk, sondern es beruht auf Eigengesetzlichkeit und einem natürlichen Entwicklungs- und Entfaltungsprozeß. Dann hat kein Gott und kein allmächtiger Wille von außen her das Leben in die Natur hineingetragen, sondern Leben ist Eigenkraft der Materie. – Dann gibt es wohl Wandel der Form, Höherentwicklung des Lebens oder auch Verfall, aber alles ist innerlich wie äußerlich in Körperform und Gestalt ausgedrückt. Leben sowohl wie auch der Tod, d.h. der Tod ist dann nur Lebensruhe oder Lebenswandlung.
Es ist damit die Brücke zwischen der belebten und unbelebten Materie geschlagen, die Entwicklungslehre von der Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt auf die Entwicklung der Lebensstoffe und Kräfte ausgedehnt und ein lückenloses Weltbild geschaffen.


VII. DIE TIEFEN DER WELT UND DES LEBENS
Allerdings dringt bis in die unergründlichen Tiefen der Welt nach der Kleinheit und Größe kein menschlicher Geist. Der Leser wird die Frage stellen: Woher kommt der das ganze Weltall ausfüllende Ur- und Entwicklungsstoff? – und vor allen Dingen: Woher kommt der Weltenraum? – Denn nichts, auch kein Gott und kein Geist ist ohne Raum denkbar. Wer daher vom lieben Gott als dem Anfang aller Dinge spricht, der hat übersehen, zuerst die Raumfrage zu beachten. Aber auch hier noch können wir vom Bekannten auf das Unbekannte mit vollem Recht und guter Begründung schließen.
Logisch zu folgern ist, daß zwei polare mit- und ineinander wirkende Raumenergien den Raum zur Entwicklung brachten. Dabei bewirkt die eine Energie die unendliche Größe und Ausdehnung des Raumes, die andere die unendliche Kleinheit, Innerlichkeit und Tiefe. Das Eine bedingt das Andere. Es ist das in der ganzen Natur waltende Urprinzip der schöpferischen, polaren Zweiheit, ähnlich der männlichen und weiblichen Natur von Vater und Mutter.
Wie die beiden Raumenergien mit- und ineinander wirken und den Raum zur Entwicklung brachten, entzieht sich unserer Erkenntnis. Anzunehmen ist aber, daß sie nicht im bösen Sinne zusammenwirken, sondern gegenseitig ihre Kräfte austauschen. Es ist anzunehmen, daß sie in einem ähnlichen Zustand wie Liebe gegenseitig ihre Kräfte zu schöpferischem Gestalten austauschen und sozusagen ihrem Kinde, dem Urweltäther, in jedem Ätherkleinstteilchen alles an Stoff, Kraft und Empfinden vererbten, daß daraus werden konnte, was geworden ist und immer noch fortschreitend weiter sich entwickelt.
Wir können daher annehmen, daß die Raumenergien göttlicher Natur sind. Aber das Größte und Vollkommenste war nicht im Anfang, sondern im Anfang war nur das Geringste und Unvollkommenste geworden und schreitet zu immer höherer Vollendung fort. Wollte man diese Erkenntnis verneinen, so hieße das den Entwicklungsgedanken abbrechen, anstatt ihn konsequent bis zu Ende durchzuführen. – Aber alles ist Entwicklung in dieser Welt.
Wir können es an dieser Stelle unterlassen, den mutmaßlichen Urzustand der Welt näher zu betrachten, wenn er auch über alle maßen gigantisch und großartig gewesen sein muß. Es mag uns genügen, vom Urweltäther an die Differenzierung desselben und damit alle Lebensbildung und das Werden, das sich in unserer Welt abspielt, naturwissenschaftlich erklären zu können. Es ist ein beglückendes und befreiendes Gefühl, frei von aller dunklen und unklaren Mystik das Naturgeschehen im menschenwürdigen Sinne überschauen zu können und mit klarem Bewußtsein im besten Sinne der Wahrheit, der Schönheit und dem Guten und damit dem ewig Seienden zu dienen.


Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein [Hinzugefügt]

VIII. GEISTESSINNLICHE ERFASSUNG – UND TECHNISCHE INSTRUMENTE
Trotz aller Verfeinerung unserer technischen Instrumente vermag man zur Zeit nicht den differenzierten Empfindungsäther damit zu erfassen, noch seine Strahlung zu messen. Soll daher die wissenschaftliche Forschung in ihren Erkenntnissen nicht nur endlos in die Breite gehen, ohne in die Tiefe dringen zu können, um endlich in einer Sackgasse stecken zu bleiben, dann muß, wie es durch Huter geschah, nach gänzlich neuen Forschungswegen gesucht werden. Diese neuen Wege sind in der Biologie teilweise schon beschritten. Auch die großen Künstler, Dichter, Schriftsteller und Ethiker der Welt haben sich auf ähnlichen Wegen befunden, denen sich aber nunmehr die gesamte naturwissenschaftliche Forschung, sobald sie den Geist, die Empfindungsenergie der Materie gefunden hat, folgerichtig anschließen kann, ohne an Exaktheit einzubüßen. Die scheinbaren Gegensätze sind durch Verstand und Gefühl zu vereinen, denn die geistessinnlichen Instrumente, die der Mensch selbst in seinem eigenen Körper besitzt, sind an Feinheit auch nicht annähernd durch technische Instrumente zu ersetzen. Diese können nur das, was sie sind, Hilfsmittel sein. Um diesen Weg praktisch und erfolgreich beschreiten zu können, begründete Huter in einer Riesenarbeit seine Psycho-Phsiognomik [Physiognomische Psychologie].


KOOPERATION PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, UND CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, SEIT OKTOBER 2007, ZUM 700. JAHRESTAG DER ERMORDUNG VON MOLAY, TEMPLER, 13. OKTOBER 1307.


IX. DIE WELT IM KLEINEN
Das Atom hat trotz seiner kaum vorstellbaren Kleinheit einen Kern, um den Elektronen und Protonen geordnet kreisen wie im Wirbel der Welt die Planeten um die Sonnen. Das Atom ist somit ein Spiegelbild der Welt im Kleinen, die Empfindungsenergie sozusagen das unbewußte Gehirn des Atoms, ähnlich wie in der lebenden Zelle das Zentrosoma so etwas wie ein Gehirn der Zelle darstellt.
Die materiellen Bestandteile der Empfindungsenergie der Atome nannte Huter Helionen. – wenn Ernst Häckels letztes Buch die „Kristallseelen“ behandelt und in seiner Lehre Stoff und Kraft überall die entscheidende Rolle spielen, dann müssen auch für diese Seelenenergien Stoffe und Kräfte angenommen werden. (Der aus den Helionen konzentrierte Lebens- und Seelenstoff ist die durch Huter gefundene und nachgewiesene Helioda.)

X. DER URANFANG DER WELT
Im Uranfang der Welt lagen jedenfalls Stoff, Kraft und Empfinden in den Ätherilionen gleich an gleich in völligem Unbewußtsein nebeneinander, in scheinbar urewigem Schlummerzustand. Es war der demokratische Zustand der Welt, der sich mit der Zeit müde lebte.
Die Empfindungsenergie begann sich zu regen, – damit kam der Stoff aus seiner Ruhe und suchte seinen Seinscharakter der Ruhe durch Verbindung mit anderen Stoffteilen zu bewahren. Dadurch wurden Kraftteile frei und suchten zu entfliehen. Das Empfinden ging teils mit der Kraft, teils mit dem Stoff, teils floh es über Kraft und Stoff hinaus, da es leichter war wie diese und suchte sich zu sammeln. Die Entwicklung, die es dann nahm, entzieht sich unserer Kenntnis und Erörterung. Jedenfalls ist sie über alle Maßen großartig gewesen und hat andere Entwicklungsziele erreicht als unsere grobmaterielle diesseitige Welt. Wenn es eine Gottheit und Vorsehung gibt, woran nicht zu Zweifeln ist, dann hat sie sich jenseits des Weltäthers bereits seit Uranfang der Welt entwickelt. –
Wir bleiben beim Weltäther. Das Gleichgewicht war gestört, – da scheinbar urewige Nirwana hatte aufgehört, – nun gab es kein Zurück mehr, nur noch ein Vorwärts und Aufwärts, die Entwicklung. In den Empfindungsteilen, die teils mit dem Stoff, teils mit der Kraft verbunden waren, wurde das Sehnen wach, das verlorene Glück des unbewußten Dämmerzustandes zurückzuerhalten. Aber es gab kein Zurück. Das Sehnen, der Wunsch und Wille, aus diesem Chaos herauszukommen, wurde stärker, wurde zur energischen Impuls- und Antriebskraft zu aller Entwicklung in der Welt.
Schier endlos mögen die Zeitläufe des Werdens und Vergehens gewesen sein, ein Donnern und Getöse im Chaos des Weltalls, von dem wir uns keine Vorstellung machen können, bis endlich in der Empfindungsenergie, aus Not und Leid geboren, das erste unbewußte Ahnen und Empfinden für Ordnung entstand. Von da an begannen die Stoffe und Kräfte sich ordnungsmäßig zu lagern und zu richten, bis jene Ordnung in der Natur entstand, die wir heute im ganzen Weltall finden, die uns in jeder Sekunde des Lebens begleitet, und die uns gewohnt geworden ist, daß wir sie kaum mehr beachten und als selbstverständlich hinnehmen.
Es ist jene Kraft- und Stoffbildungs-, Kraftrichtungs- und Kraftentwicklungsordnung, die Huter in mühsamster Arbeit chemisch-physikalisch und mathematisch nachgewiesen hat. Danach ist die Formbildung in der Natur wissenschaftlich zu erklären und darauf baut sich die Hutersche Entwicklungslehre auf. Sie ist vielen unserer Leser zum großen Teil bekannt und praktisch durch die Psycho-Physiognomik gänzlich unentbehrlich geworden.


XI. DIE ENTWICKLUNG DES LEBENS
Es entstanden mit der ersten Verdichtung der Stoffe zur Elementbildung die Weltnebel und mit der forschreitenden Verdichtung derselben bildete sich ordnungsgemäß die Kraft aus der andern. Ebenso entstand ein Element aus dem andern, zuerst bildeten sich die Leicht- und dann die Schwerelemente.
Als mit der Entwicklung der Weltenkörper und mit der allmählichen Abkühlung derselben die Elementbildung im Widerstand des Äthers ihre natürliche Grenze fand, war die Entwicklung der Stoffe und physikalischen Kräfte zu einem Abschluß gekommen. Was nu? – Das Werden hörte nicht auf, sondern nahm nur eine andere Richtung an.
Bedrängt von den schwersten Elementen, die Lebensgifte sind, drängte in einem gewissen Entwicklungsstadium, wie es z.B. unsere Erde durchgemacht hat, die Empfindungsenergie aus dem Innern der Weltkörper zur Oberfläche. Ähnliches spielt sich in unseren Breitengraden noch heute besonders im Frühjahr ab, wenn alles keimt, wächst und blüht.
Es entstanden mit der fortschreitenden Beruhigung der Erdoberfläche an besonders geschützten Stellen unter Einwirkung von Licht, Luft, Wasser und Sonnenschein die ersten lebenden Eiweißmassen. Sie bestanden vornehmlich aus den leichten Stoffen, mit denen naturgemäß die Empfindungsenergie besonders sympathisiert. Diese lebenden Eiweißmassen waren stark mit Empfindungsenergie geschwängert.
In diesen Stoffen strebte das Empfinden zur Konzentration und es entstanden kleine Strahlkörperchen.
Das hatte zur Folge, daß sich um diese oder neben den Strahlkörperchen die Schwerstoffe und chemischen Energien in kleinen Kernen sammelten. Das Leichte strebte zum Leichten, das Schwere zum Schweren.
Damit wurde die elektrische Energie, die den Charakter der Trennung und Oberflächenspannung trägt, frei und schnürte das kleine Gebilde von der Umwelt ab. Die konzentrierte Empfindungsenergie war damit in individuelle Fesseln gelegt und erwachte zum Sichselbstempfinden, zum ersten primitivsten Bewußtsein und damit zur starken Strahlung, zum Leben. Das Lebewesen ist somit verdichteter und organisierter Weltäther.
Das erste große Wunder der Welt war geschehen, die ersten lebenden Zellen entstanden. Damit hatte dieses kleine „Etwas“ den großen gigantischen Kampf mit der Natur und ihren Gesetzen aufgenommen. Es gab auch hier kein Zurück mehr, nur noch ein Vorwärts und Aufwärts in der Entwicklung, um freier und damit glücklicher im Selbstempfinden zu werden.
Das Strahlenkörperchen war die Zentrale, sozusagen das Gehirn der Zelle. Es strahlte positiv von innen nach außen durch alle stark mit Empfindungsenergie geladene Atome und Moleküle des Körperchens, mit der Zeit die Zellhaut und ganz feine Fibern und Fühler bildend, den Kontakt mit der Umwelt herstellend. Gleichzeitig wurden alle Erlebnisse des Empfindens von außen nach innen aufgenommen und diese negative Empfindungsenergie fing, angeregt durch die Reize und Eindrücke der Außenwelt an, die Atome und Moleküle im Innern des Zellkörpers entsprechend der Umwelt zu organisieren. Es ist das Grundgesetz des Lebens, das unseren Lesern bekannt ist und das zugleich die Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] begründet, wonach alles innere und äußere geistige Leben einheitlich ist und in der Peripherie des Lebewesens zum Ausdruck kommt.




XII. DIE GESCHLECHTSDIFFERENZIERUNG

Es entstanden Zellen mit stärkerer positiver Lebensstrahlung oder mit stärkerem negativem Innenempfinden und entsprechend unterschiedlicher Innen- und Außenorganisation nach Stoff und Kraft. Beides zog sich an. Daraus entstand mit der Zeit und fortschreitenden Entwicklung die Geschlechtsdifferenzierung. Damit entstand das erste Liebes-, Glücks- und Freudegefühl in der Vereinigung von positiven und negativen Zellen. Viel mehr noch wie der Kampf um Dasein, die Zuchtwahl und Stammesentwicklung ist es die Liebe und der Heroismus gewesen, der alles Leben vorwärts und aufwärts bis zur Menschwerdung emporgetrieben hat. Es erübrigt sich, hier darauf einzugehen. Die Entwicklungslehre der Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt ist bekannt, und alle damit in Zusammenhang stehenden, bisher ungelösten Fragen haben im Prinzip durch Huters Forschungen ihre Lösungen gefunden.


XIII. DIE GRÖSSTE ENTDECKUNG DES 19. JAHRHUNDERTS

Huter hat nachgewiesen, daß in dem anatomischen Strahlengebilde des Zentrosomas der Zelle die Lebenskraft der Zelle als Lebenslichtstrahlung wirkt. Es ist die stark konzentrierte Empfindungsenergie der Materie. Es ist das geistig-schöpferische Element der lebenden Zelle, wodurch die Zellteilung, das Wachstum und die Zellvermehrung entstehen. Wenn die Zellebensstrahlung bei der Teilung der Zelle, wie bei der amitotischen Zellteilung, nicht genügend stark mitwirkt, ist stets der Tod der Zelle die Folge. Damit ist der Beweis erbracht, daß das Leben der Zelle an die Zellzentrosoma- oder Lebensstrahlung, die Huter „HELIODA“ nannte, gebunden ist.



XIV. DIE HELIODA ODER LEBENSSTRAHLKRAFT
Je stärker die Helioda sich in den Lebewesen konzentrierte, um so feiner wurde die Innenorganisation und um so feingliedriger, edler und schöner die äußere Formbildung. Aus etwa 25 Billionen Zellen des menschlichen Körpers und ungezählten Atomen und Molekülen sammelt sich die überschüssige Helioda in den Nerven, Ganglionen, dem Rückenmark, den Sinnesorganen und vornehmlich in den Bewußtseinszentralen des Gehirns zur schöpferischen Bewußtseins- und Gedankenkraft.
Wo die Nervenbahnen keine direkte Verbindung mit den Bewußtseinszentren des Gehirns haben, verläuft das innere körperliche Leben unbewußt.
Der Grundsinn aller Dinge liegt in der Empfindungs- und Lebensenergie aller Atome, Moleküle und Zellen des Körpers, aus welchen besondere Organe für das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen hervorwachsen.


XV. DAS INNERE WESEN DER LEBENSKRAFT
Nachdem wir nun wissen, wie das Leben entstanden ist, haben wir den Zusammenhang unseres Daseins mit der Natur und ihrem endlosen gewaltigen Geschehen gefunden.
Die Lebensenergie beruht auf einer sehr feinen positiven und negativen, sehr milden und äußerst wohltuenden Strahlung, die sich wesentlich von allen andern Strahlungen der Materie unseres Körpers unterscheidet, wie in früheren Arbeiten dargelegt wurde.
Nicht nur die Zellen, sondern auch alle Atome und Moleküle des Körpers, die bis in die Tiefen der Welt, aus welchen das Leben emporgestiegen ist, hineinragen, nehmen Anteil am Leben. Die Lebenslichtstrahlkraft durchstrahlt den ganzen Körper positiv von innen nach außen, formt und gestaltet und trägt das schöpferische geistige Element bis in die Außenwelt, geleitet durch die Empfindungsenergie der Atome und Moleküle der Außenwelt und den ihnen zugrunde liegenden Urstoff, in dem wir leben und in welchem alles Sein und Leben wurzelt.
Wir sind daher mit der Natur sehr eng verbunden, sie nimmt Anteil an unserem Leben und läßt es auch mit dem Tode nicht zugrunde gehen. Sie hat um der Lebensschöpfung willen Trillionen von Jahren all ihre Kräfte verschwendet und hergegeben. Wie riesige Mengen schwerster Gesteinsmassen bearbeitet werden müssen, um ein einziges Gramm Radium zu gewinnen, ähnlich so ist ein winziges Zellstrahlkörperchen das Qualitätsprodukt einer ungeheuren Kraft- und Stoffentwicklung und die ganze Erde mit ihrer ungeheuren Wucht und Schwere wiegt an Qualität nicht ein einziges Menschengehirn auf, das die überschüssige Kraft vo Billionen Zellstrahlungen vereint.
Was nur ein Wunderwerk an innerer und äußerer Organisation hat die Lebensenergie allein im menschlichen Körper vollbracht. Bis in die Tiefen der Zentralen der Zellzentrosomen werden alle inneren und äußeren Lebenseindrücke aufgenommen, im Erinnerungsvermögen sozusagen aufgespeichert, verarbeitet und der Lebensorganisation dienstbar gemacht. Wunder des Lebens, – wenn das Gehirn längst ausgewachsen istund sein Volumen sich nicht mehr vergrößert, nimmt dennoch der Mensch noch unbegrenzt viele Eindrücke der Welt in sich auf, ein Beweis dafür, daß alles Geistige in inneren Tiefen Aufnahme findet, die unermeßlich klein und in der Kleinheit unendlich sind, es sind die inneren Tiefen der Helionen, die in ihrer unendlichen Kleinheit mit der Ätherwelt der unendlichen Tiefe und Innerlichkeit fest verwurzelt sind und die dort, von wo sie aufgestiegen sind, ihre ewige Heimat finden. Mag der Körper mit dem Tode in seine Atome und Moleküle zerfallen, die innere Lebenskraft ist souverän, ist in unermeßlicher Entwicklungszeit eigengesetzlich und individuell geworden, sie wurzelt in der Kleinheit und Tiefe der Welt, wo keine menschliche Macht, nicht einmal die rohen Naturgewalten und Kräfte sie zerstören können. So hat die Natur ihr Kostbarstes, ihr Kleinod, das sie hervorgebracht hat, die Lebensenergie, vermöge der Kleinheit, die unterhalb der Grenze der Kleinheit der Atome und Moleküle liegt, liebend – kann man sagen – mit all ihrer Macht beschützt, um sie zu erhalten, sie in der Entwicklung weiter zu tragen und vollkommender zu gestalten.
Wir können die große, noch wenig verstandene Natur nur achten und lieben und alles tun, um sie schöner zu gestalten, sie ist dankbar und wirkt in Harmonie auf uns zurück. Mensch und Natur sind unlöslich verbunden, und wenn der Mensch die Dinge in der Natur verändert, dann sollte er es nur tun, um Besseres und Schöneres hervorzubringen als das ist.
Das ist der Sinn des Lebens, und daher wird die Religion der Menschheit in Zukunft einheitlich werden und ihren Gipfel in der Schönheitsverehrung und im Schönheitsgestalten finden, was gleichbedeutend ist mit dem steigenden Glück des Lebens.
Natur und Mensch, Natur und Leben – ein Ganzes. Es lohnt sich, diesen Gedanken auszusprechen, – alles höhere Leben damit in seiner Erhabenheit zu kennzeichnen. Welches Glück ist es eigentlich zu leben, einen Körper zu besitzen, der die Verbindung mit der Außenwelt vermittelt, zu denken, zu schaffen und zu arbeiten.


DER CHARAKTER DER LEBENSSTRAHLUNG
Huter wies laufend experimentell nach, daß die Lebensstrahlen, sofern sie von Liebe, Freude, Glück und Wohlsein getragen sind, sich verstärken, die Gewebe lockern und frischer spannen und den gesamten Lebensprozeß in wohltätiger Weise erhöhen, – daß sie sich verstärkend fernwirkend werden
Alles aber, was der Liebe entgegengesetzt ist, schwächt und verkürzt die Lebensstrahlen und kann sie unter Umständen fast aufheben, wodurch die Gewebe sich härten und festigen und das Gefühl in einen Zustand der Erstarrung versetzen. (Es gab Verbrecher, die bei sich selbst schwere Operationen ohne Betäubung vornehmen ließen und dabei kaum eine merkliche Schmerzempfindung hatten, ein Beweis, wie weit das Empfinden und die Lebensstrahlung sich zurückziehen können.)
Ist die Lebensstrahlung sehr schwach, so vermögen die magnetischen, elektrischen, mediomischen und elementaren Strahlungen des lebenden Körpers sie zu übertönen, wovon die elektro-magnetischen auch als Hassesstrahlungen zu bezeichnen sind.
Damit ist der Charakter der Lebensenergie und Lebensstrahlung im Prinzip gekennzeichnet, er beruht auf LIEBE, Freude und Glück, auf Lust und Freude am Leben und Dasein. Aus höchster Liebeslust, aus gesteigerter Lebensstrahlung und Schöpferkraft entsteht alles Leben, und wo diese Liebe nicht bewußt vorhanden ist, da sympathisieren dennoch die Stoffe und Kräfte. Wunder des Lebens, – das sich in der befruchteten mikroskopisch kleinen Mutterzelle abspielt, in deren Zentrosoma nicht nur der ganze Plan des Leibe-Seelewesens Mensch vererbt ist, sondern auch eine solche Lebensenergie, daß sich die Zelle billionenfach zu teilen vermag, ohne den ursprünglichen Charakter dabei zu verlieren, schöpferisch den werdenden Menschen gestaltend. Wir erkennen daraus, daß die Lebensenergie von unvorstellbarer Kleinheit und Feinheit ist und dennoch von ungeheurer Kraft; – sie spaltet sich unausgesetzt. Die Lebenskraft ist universell und individuell.






Wenn wir nun wissen, daß der Charakter der Lebensenergie auf Liebe, Freude und Glück, auf Lust am Leben beruht, auf Freude an dem, was man gerne und mit ganzer Kraft und Lust tut, dann können wir nach Möglichkeit das Leben, die Arbeits- und Schöpferkraft im Menschen stärken und tunlichst alles vermeiden, was das normale und gesunde, edle und gute Leben schwächt. Was das Leben schwächt, und was das Leben stärkt, und wie die Stärkung und Schwächung des Lebens zum Ausdruck kommt und zu erkennen ist, das soll weiterhin an Bildern praktisch und greifbar erklärt werden.

Fortsetzung folgt.

EINE STUDIE ÜBER DAS ALTE CHERUSKERLAND
Von Carl Huter.
In dieser Veröffentlichung aus dem Jahre 1898 legte Huter auf Grund einer Studie über die urdeutsche Staats- und Ständeverfassung der Cherusker die Notwendigkeit einer germanischen Religion dar.
Fortsetzung.
Alle vordringenden deutschen oder fremden, nahen und fernen Stämme und Völker, die alten Römer, die alten Wenden, die Duren, die Barden, die Lüonen, die Friesen und Westfalen wurden zurückgeschlagen und drangen nicht in das Innere des Cheruskerlandes. Fremde Forscher konnten daher nichts darüber berichten. Die eigenen Fürsten, Pröpste und Tanten aber bewahrten ihre Sitten und Sagen, Lehren und Gebräuche als Geheimnis.
Als aber das Christentum mit ausgesuchter List und Grausamkeit vordrang, vernichtete es alle heiligen Stätten und Einrichtungen unserer Urväter. Diese aber zogen sich in die Lüneburger Heide, an die pommerschen und mecklenburgischen Küsten und weiter nordwärts hin zurück.
Ihre Religion, ihre Einrichtungen waren den alten Cheruskern so ans Herz gewachsen, daß sie keinen andern Glauben annehmen wollten, weil sie sich nicht von der besseren Qualität desselben überzeugen konnten.
Wer die Edda, eine erhalten gebliebene Urkunde jener alten germanischen Sittenlehren, kennt, wird auch finden, daß die alten Cherusker in Religion und Sitte den Römern überlegen waren und die fränkischen Eindringlinge unter Karl dem Grausamen weit übertrafen, obwohl diese vorgaben, eine bessere, die christliche Religion einzuführen.



Ja, hätten die alten Germanen, wenigstens die Cherusker, nie das Pfaffentum kennen gelernt, wir hätten heute in Deutschland noch eine reinere Rasse, eine höhere Kultur und mehr Urwüchsigkeit und Kraft, Gastfreiheit, Biederkeit und Ehrbarkeit im Volksleben.
Die Feinde vernichteten unter dem Deckmantel des Christentums die altgermanische Kultur, die ehernen Tafeln, die Vesten und Haine, enthaupteten die Fürsten und Pröpste oder verbannten sie – wahrlich- eine nette Art der fränkischen Religionsritter, die Religion der Liebe einzuführen.
Sie verstanden sich auch auf das Geschäft und faßten die Religion des Christentums eben als Geschäfts-, d.h. Machtfrage ihrer fremdländischen Eroberungsgelüste auf- und so ist das Christentum bis auf den heutigen Tage geblieben, das beweist die herrschende Zentrumspartei im neuen Deutschen Reich.
Das Pfaffengewalt- Christentum ist eine geistige Impfung, die dem alten germanischen Geist geschadet hat, denn die jüdischen, byzantinischen und fränkischen Märchengebilde, die es enthielt, wurden als heilige Wahrheit und Offenbarung Gottes mit Feuer und Schwert eingeführt und mit Foltern durchs Mittelalter geschleppt und werden noch heute kultiviert zum Vorteile einiger fremder Eindringlinge und zum Nachteile des deutschen Volkes und seiner geistigen Entwicklung.

Diese Fremdbestimmung und Minderung der Kraft des Deutschen Volkes gilt noch heute, Jahr 2009 in der Bundesrepublik Deutschland der Berlin-Junta, Junta, das seit 1990 nicht vom Deutschen Volk legitimiert [Hinzugefügt]


Denn wie Religion und Ethik bei den alten Germanen schon auf einer hohen Entwicklungsstufe standen, davon gibt ihre herrliche Religionspoesie beredtes Zeugnis und insbesondere die von aller Welt und sogar den Feinden bewunderten Tugenden.
Bekanntlich geht seit uralten Zeiten durch Ober- und Mittelrußland je eine Heerstraße, die Europa mit Asien verbinden, die eine über Nischni- Nowgorod durch Finnland nach Schweden und Norwegen. Nach Dänemark und Island mögen auf diesem Wege auch schon die alten Kulturen von Persien her gelangt sein.

Die andere Straße führte durch den Kaukasus über Moskau, Krakau und Schlesien nach Böhmen. Ob nun in Urzeiten von Norden über die Ost- oder Nordsee diese ethische Kultur in das Harzer- oder Cheruskerland gedrungen ist oder vom Süden her von Böhmen die Elbe herauf, das weiß man nicht; sicher ist sie aber auf einem dieser beiden Wege zu den alten Germanen gelangt.
Wahrscheinlich aber hatten diese hochentwickelten germanischen Kulturstämme selbst in sich den Kern einer eigenen urwüchsigen Ethik und Religionsanschauung, welche durch die persischen, zoroastrischen und sonstigen morgenländischen religiösen Einflüsse günstig befruchtet wurde.
Erst in neuerer Zeit fängt man an einzusehen, was in Bibel und Pfaffendogmen Wahres und Falsches, Gutes und Schlechtes enthalten ist. Es hat sich gezeigt, daß man das Pfaffen- Christentum ignorieren und doch ein guter sittenreiner Mensch sein kann, ja ich behaupte, ein wahres Christentum, wie es Jesus lehrte, erstrebten die alten Germanen teilweise schon, natürlich in anderer Form, und es hat kein Jude erst die Weisheit und Offenbarung Gottes in die Welt gebracht. Das Christentum der Kirche ist nicht immer vorbildlich gewesen.
Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Der deutsche Papst Benedikt XVI. aus Bayern ist möglicherweise der letzte Papst auf dem Petrus-Sitz in Rom-Vatikan. Somit ist das Ende der ältesten Firma der Welt, um die 2000 Jahre, bald zu Ende, damit Besseres auf Grundlage der Germanischen Religion die Welt ins Goldene Zeitalter führen wird.

Das falsche Gewalt- Christentum der Pfaffen ist teilweise kultur- und naturfeindlich und es kann niemand zur reinen Menschlichkeit gelangen, wenn er nicht diesem verkehrten Ideengebilde erst voll und ganz entsagt oder es reformiert hat. Darin stimmen die größten Dichter und Denker aller Völker der letzten Jahrhunderte überein.
Das reine Christentum ist eine reine soziale Ethik mit dem Bestreben, für alle Mitmenschen und fühlenden Wesen stetig bessere und glücklicher Zustände zu schaffen.
Solches Christentum, das die reine Menschenliebe als Grundprinzip hat, ist ein herrliches Religionsideal, das jeder Deutsche gern aufnimmt aus freier Überzeugung. Daher fort mit dem pietistischen Glaubens- und Dogmenzwang, wodurch Vernunft, Gewissen, Tatkraft und Lebensfreude unseres Volkes erdrückt und erstickt werden. Nur das reine Religionsideal des großen Nazareners, das uns erhebt und fortträgt in der geistigen Entwicklung, das werde unser eigen.

Freisinnige Religionsgemeinschaften, wie die Bremer Theologen, sowie die opfervollen Freisozialen, das sind die wahren Theologen, die das echte Christentum mit dem echten germanischen Freiheitsgeiste zu vereinigen streben.
Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Nach den Privat-Recherchen von Carl-Huter-Zentral-Archiv, ist dies auch dem Papst Benedikt XVI. (Kardinal Ratzinger) bekannt und dieser hat entsprechende Vorkehrungen auch für sich persönlich selbst getroffen. Deswegen war es wohl erforderlich, dass ein Deutscher Papst nach dem polnischen Papst gewählt werden musste, um den einzigartigen epochalen PARADIGMENWECHSEL hin zum FRIENDENSREICH AUF ERDEN MIT ENORMEN POTENTIALITÄTS-FREISETZUNGEN DES INDIVIDUELLEN MENSCHEN, Stichwort: Das Öffnen der Sieben Siegel, das bis Jahr 2012 abgeschlossen ist.
Somit wird verständlich, DIE ZUKUNFT DEUTSCHLANDS IST DIE ZUKUNFT DER WELT – BERLIN WIRD HIERBEI IN NAHER ZUKUNFT EINE FULIMINANTE BEDEUTUNG AUSÜBEN – die gegenwärtigen Mega-Heuchler-Kreise in Wirtschaft und Politik der gegenwärtigen Berlin-Junta (60 Jahre Mega-Verarschung des Deutschen Volkes und Minderung seiner Volkskraft in 60 Jahren fremdbestimmter BRD, es gelten SHAEF-Gesetze, Verfassung hat bis heute Deutschland immer noch nicht) können sich schon einmal warm anziehen, wenn BERLIN für das NEUE DEUTSCHLAND (Begriff stammt vom Sohn vom Begründer der Original-Menschenkenntnis, Carl Heinrich Huter, bitte nicht mit Carl Huter seinem Vater verwechseln, aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Später übernahm die DDR diesen Begriff für Ihre Zeitung ihres Einheits-Parteien-Quarks bis Honecker. Sohn Huter publizierte damals das Auflagenstärkste Blatt zu Astrologischen Fragen. Sein Vater Carl Huter, der Begründer der Original-Menschenkenntnis befaßte sich weniger mit Astrologie) seine wahre Macht zum Wohl der Menschheit und zum Goldenen Zeitalter ausspielen wird, wie dies in der Vorsehung festgeschrieben ist.


EIN DEUTSCHER CHARAKTERKOPF
Dieses markante, einzigartige Bildnis, – das sich so fest in das Gedächtnis einprägt, wenn man es einmal gesehen hat, – zeigt den großen deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer, geb. am 22. Februar 1788 zu Danzig.

[Arthur Schopenhauer]
Wer die vorzüglich gute Denkgabe eines Menschen erkennen will, der betrachte diese sehr breite, außerordentlich kernig gebaute Stirn, deren Kraft besonders im zweiten Drittel, wo das philosophische Denkvermögen liegt, hervortritt.
Das festsitzende, forschende Auge, verrät das Tiefendenken, das die Dinge der Welt, die wir nicht direkt erkennen, zu erfassen vermag. Diese kernige Kraft der Nasenwurzel zeigt die unentwegte Dauerkonzentration, wobei das weiche quellende Gewebe des Mittelgesichts, wo sich das Mittelgehirn widerspiegelt, das breite, volle und tiefe Empfindungsleben kundgibt.
Schopenhauer ist hochtalentiert. Betrachtet man die Bildung der Stirn unmittelbar über den Augen, so erkennt man, daß die Auffassung des Nächstliegenden, Alltäglichen, pessimistisch kleinlich ist, was sich auch im übrigen Gesicht widerspiegelt. Aber das Haar und die obere Stirn geben die Kraft der inneren Gedankenwelt kund.
Man betrachte auch die Überwindungskraft, die sich an den Jochbeinen kundgibt, – Es ist eine Freude, diesen großen Geist, der aus dieser kernigen Stirn und dem tief blickenden Auge spricht, zu würdigen, der – nebenbei gesagt – sehr wohl den Wert der Physiognomik erkannte. – Es ist der philosophische Geist, der in das Naturgeschehen tief einzudringen sucht, gleichviel wie das Resultat auch sein wird.
Diese ernsten und markanten Züge, der ganze lebenswahre Ausdruck zeigen, wie der Geist innerlich gegrübelt und mit sich und der Welt um die tiefste und klarste Erkenntnis gerungen hat.
Ein Volk, das solche Denker hervorgebracht hat, muß eine ungeheure Kraft in sich tragen, die mit der Zeit der Welt auch noch das Glücklichste und Schönste, den frohesten Lebenssinn, gepaart mit dem allertiefsten Denkvermögen, in den Schoß legen wird. [Stichwort: Deutschland als zukünftige Leit-Nation, das die Menschheit und die Welt ins Goldene Zeitalter führen wird, nicht gemeint Berlin-Junta und die gegenwärtige gesamte Politische und Wirtschaftliche „Elite“ der fremdbestimmten Bundesrepublik Deutschland, die es zuließ, daß die Kraft des Deutschen Volkes total ausgeplündert wurde und geschwächt wurde.]
Hier sehen wir die Festigkeit und Treue bis in das hohe ehrwürdige Alter. Schopenhauer starb am 21. September 1860 in Frankfurt a.M.
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Die redliche wahrhaftige historische Forschung der Deutschen Geschichte wird somit erhellen, warum gerade das zukünftige Heilige Deutschland, das ZUKÜNFTIGE HEILIGE DEUTSCHE REICH als Art Phoenix die zukünftige Leitkraft als Nation in sich trägt, und von der Vorsehung dazu bestimmt ist, alle Nationen, bzw. alle Völker unserer Menschheit auf unserem Heimatplaneten Erde in Frieden in das GOLDENE ZEITALTER zu führen. CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS ist hierbei sozusagen der „MASTER-KEY“! An diesem in der Vergangenheit unzerstörbar gepflanzten heiligen Kern von GERMANIEN (nicht gemeint 12jährige Episode der absoluten Dunkelzeit totalitäres Drittes Reich von Goebbels & Hitler), seinen Urdeutschen Stämmen, Stichwort Cherusker, werden die heute, Jahr 2009, noch sehr mächtigen Dunkelkräfte (NWO, Bilderberger, CFR, Skull&Bones, etc.) definitiv in naher Zukunft scheitern. Deshalb wurde insbesondere in den letzten 150 Jahren von diesen Dunkelmächten alles unternommen, um die wahre Identität des Deutschen Volkes zu verschleiern, zu verleugnen, zu verfälschen und zu pervertieren, schlicht vergessen zu machen. Mit dem naturwissenschaftlichen Nachweis durch den Nicht-Akademiker, unserem wunderbaren Menschen und Privatgelehrten Carl Huter aus Hainde – nämlich der Lebenlichtleitstrahlkraft Helioda in der lebenden Zellen in klarer Abgrenzung zu den anderen Kräften, in der Tradition vom größten deutschen Künstler Albrecht Dürer (1471-1528), und dem generellen naturwissenschaftlichen Nachweis des Empfindungsvermögens der Materie, also der Tatsache der Gedächtniskraft der Materie, eröffnet der Menschheit völlig neue und großartige Möglichkeiten – kurz der Mensch als Individuum wird rück-gebunden (re-ligio) an seine per se unbegrenzten Potentialitäten als Geist-Mensch. Das gesamte Werkvermächtnis von Carl Huter, ca. 12.000 Seiten, vor 100 Jahren kreiert und bestens dokumentiert, zeigt dem Aufrichtigen durch das individuell zu erarbeitende Selbststudium der Original-Menschenkenntnis den Zukunfts-Weg der Menschheit in das Goldene Zeitalter, einer großartigen Epoche des Friedensreiches auf Erden – eben aufgrund dargelegter VERGEISTIGTER NATURWISSENSCHAFT. Heutige moderne Wissenschaftsbereiche bestätigen fortlaufend die Richtigkeit in ihren jeweiligen Forschungen, beispielsweise Masaru Emoto: Die Gedächtniskraft des Wassers.]

Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren.
Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

 


 


 


 

Es wurde einmal versucht, Huter zu veranlassen, mit seinen schlimmsten, ihn bekämpfenden Gegnern, die, wie sich nach seinem Tode herausstellte, völlig entartet waren, einen Kompromiß zu schließen. Das lehnte Huter völlig und ganz entschieden ab. Hier stand sozusagen das gute und dort das böse Prinzip, es gab daher nur noch einen Kampf bis zum letzten. Und den hat Huter bis zur völligen Aufopferung mit allen ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln geführt. Seine Gegner vereinigten sich. Huter allein war zu schwach, es fehlte die gesammelte Tatkraft der guten Menschen, und er ging an diesem letzten großen Kampf seines Lebens zugrunde. Er holte aber noch aus diesem Kampf seine letzte große Entdeckung heraus, indem er den Typus des Halbentarteten fand, den er vorher vermutet und berechnet hatte, dessen er aber niemals habhaft werden konnte.

So hat Huter bis zum Letzten für die Wahrheit seiner Entdeckungen gekämpft, bis seine Herzkraft versagte. Sein Sterben war mild.

Huter DgM 100

Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

KAMPF MK HU KUPFER

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wird zum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keine andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.


 

 

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