DgM 080

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© September 1939, Nr. 80

VOR 70 JAHREN, SEPTEMBER 1939 STARTETE DER ZWEITE WELTKRIEG. DIESE AUSGABE, DER GUTE MENSCHENKENNER NUMMER 80 WURDE VOM BEDEUTSAMSTEN SCHÜLER VOM NATURWISSENSCHAFTLICHEN BEGRÜNDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS SEPTEMBER 1939 PUBLIZIERT. NACH 70 JAHREN PUBLIZIERT CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV IN KOOPERATION MIT PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ ALS WELTERSTE DIGITAL-PUBLIKATION PERSÖNLICH DURCH HERRN MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM NEU – EXAKT ZUM RICHTIGEN TIMING – DER HEUTE-ZEIT MÖGLICHERWEISE UNMITTELBAR VOR DEM DRITTEN WELTKRIEG. DER GENERALSTAB IN RUSSLAND MELDET DIE EINSATZBEREITSCHAFT DER TRUPPEN IN EINER STUNDE. WARUM IN EINER STUNDE? GEHEIM-DIIPLOMATIEN LAUFEN GEGENWÄRTIG GLOBAL AUF HOCHTOUREN!
DEUTSCHLANDs TORWART NUMMER EINS SCHEITERTE, JA MUSSTE ALS MENSCH AM DOGMA, STOFF UND KRAFT SEI ALLES, EMPFINDUNG, PSYCHE NICHTS, ZERBRECHEN. TIEFGRÜNDIGE ERKLÄRUNG DURCH WELTERSTE DIGITALE WIEDERVERÖFFENTLICHUNG VON DER GUTE MENSCHENKENNER 79 FOLGTE – SIEHE ENTSPRECHENDEN ARTIKEL IN DIESEM BLOG HELIODA1 (INTERNER HINWEIS FÜR DEN KENNER. BEIM TORWART ENKE WAR AUF FOTOS SEHR AUFFALLEND SEINE KALTE MEDIOMISCHE MITTELGESICHTSPARTIE, DIE AUF POTENTIELLE ZEITWEISE TOTALE AUSSCHALTUNG DER HELIODISCHEN KRÄFTE, ALSO NEGIERUNG DER LEBENSBEJAHUNG SCHLIESSEN LIESS.) AKADEMISCH GESCHULTE THERAPEUTEN SOLLTEN SICH LIEBER NÄHER MIT HUTERSCHER MENSCHENKENNTNIS BESCHÄFTIGEN, DANN WÄREN SIE GERADE ALS THERAPEUT AUCH DURCH DEN TORWART ENKE ÜBERHAUPT NICHT ZU TÄUSCHEN GEWESEN! DAS WESENTLICHE ÜBER DEN MENSCHEN LERNT MAN ÜBERHAUPT NICHT AN EINER UNIVERSITÄT! PROFI-FUSSBALL IST HEUTE ZU EINEM GLOBALEN BROT- UND SPIEL PROFIT-MAXIMIERUNGS ZIRKUNS VERKOMMEN. DER DEN BEGABTEN FUSSBALL-PROFI AUSSCHLIESSLICH ALS HANDELSGUT BETRACHTET, DER MENSCH ZÄHLT ABSOLUT ÜBERHAUPT NICHTS. GEGENTEILIGE BEHAUPTUNGEN SIND GLATT GELOGEN. IN WENIGEN WOCHEN WIRD SICH KEINER MEHR FÜR ENKE INTERESSIEREN, DA DANN AUCH POST-HUM SEIN VERMARKTUNGS-PROFIT-ERWIRTSCHAFTUNGS-FAKTOR = NULL IST. WAS ANDERES INTERESSIERT IN DIESEM ENTARTETEN GLOBALEN FUSSBALL-BUSINESS ÜBERHAUPT NICHT. DER MENSCH SCHON GAR NICHT. STICHWORT GLOBALER MENSCHENHANDEL MIT INDIVIDUELLEN FUSSBALPROFIS ZUR GEWINNMAXIMIERUNG. NATÜRLICH BLEIBT DA DIE SEELE AUF DER STRECKE. COMMENT BY MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM.

Wie steigert man die schöpferische Kraft, die jeder in sich trägt, die ihn Glück und Liebe, Freude und Wohlsein empfinden läßt?


Warum wirken Leid, Kummer und Schmerz lebenszerstörend und welche ENERGIEN liegen hier zugrunde?

DAS LEBEN
In seiner ganzen Größe und Erhabenheit
In beglückender Weise erklärt
Verstand und Gefühl wird befriedigt
Wir wollen auf die Frage „Was ist Leben?“ Antwort geben und darlegen, was man tun sollte, um die Kraft des Lebens zu stärken.

Die drei Bilder links oben zeigen den Ausdruck des Lebens, das sich auf voller Höhe befindet.

Die drei Bilder rechts zeigen den Lebensform- und Seelenausdruck der im Sinken und im Verfall befindlichen körperlichen und geistigen Kraft.
Links zeigt den Ausdruck Freude, Liebe, Glück, Lust am Leben und Dasein.
Rechts zeigt der Ausdruck Kummer, Leid und Sorge: die Lust am Leben ist verdorben, herabgesetzt und geschwächt.
Wer es versteht, die Lust am Leben und die Liebe zu heben und zu stärken, der fördert die Kraft des Lebens, das Wohlbefinden des Menschen, die Gesundheit, die Arbeitslust, – die körperliche und geistige Schaffenskraft.
Wer aber unkluger weise die Lust am Leben und die Liebe unnötig herabsetzt, der handelt töricht, weil das sorgen- und kummervolle Gemüt nicht mehr imstande ist, all das tatkräftig zu erhalten, was wir lieben und gerne haben und was wir wünschen.
Daraus folgt, daß die Wünsche des Lebens nur zu erfüllen sind bei gestärkter und nicht bei geschwächter Lebens-Liebeskraft. Wer daher richtig handeln will und nach Erfolg im Leben strebt, der erhöhe bei sich selbst und andern Menschen die Lust am Leben und Dasein und beachte nicht nur die eignen, sondern auch anderer Leute Wünsche und Lebensbedürfnisse.
Der Lebensausdruck spricht die Wahrheit. Man studiere ihn an unsern Bildern, um die Überzeugung zu erhalten, daß man das gute Leben niemals schwächen, sondern heben und stärken sollte.


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Sept. 1939, Nr. 80
Der ideelle und materielle
ERFOLG IM LEBEN
und welche Rolle spielt dabei
DIE LIEBE
als Kernkraft des Lebens und
des Empfindens?
DER ROHE KAMPF UMS DASEIN UND
DAS IDEAL DES LEBENS

Um den wahren Erfolg im Leben zu erreichen,
bleibe man ein Idealmensch der neben aller
Berufstüchtigkeit, Klugheit und materiellem
Streben auch die ideale Seite des Lebens
Berücksichtigt und zur Entfaltung bring.

ALTE UND NEUE KUNST, RELIGION UND KULTUR


PARIS UND HELENA

Dieses schöne Bildwerk ist nach der griechischen Sage gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden und zeigt PARIS, den schönen Jüngling, der auf Macht, Weisheit und Königsruhm verzichtete und sich dafür das schönste Weib erwählte und HELENA erhielt.

Paris und Helena. J.L. David
Dieses Motiv hat der Künstler im Bilde sehr gut festgehalten. Er hat den Paris in außerordentlichen frischen, belebten und schönen, plastischen Körperformen dargestellt. Dabei ist das Auge voller Glanz, die starke Liebeskraft andeutend, und das Gesicht hat einen wonnigen, liebeseligen Ausdruck. Das Haar fällt in reichen Locken in Stirn und Nacken, die Fülle der jugendlichen Kraft symbolisierend.
Helena ist noch viel zarter, überaus lieblich, in großer Reinheit, Anmut und Schönheit dargestellt. Hoheitsvoll krönt das Haar die Stirn und das Oberhaupt, über Nacken und Schulter herabwallend. Wunderbar edel ist hier das negative Prinzip des Weibes in der vertraulichen und anschmiegenden Haltung dargestellt; es ist die erwachende, hingebende und erweckte Liebe.
Paris hält eine kunstvolle Leier. Die Gewänder sind in der farbigen Originaldarstellung freudig und prunkvoll, womit gesagt sein soll, daß die Liebe zu Lebensfreudigkeit, Kunst, Musik, edler Lebensart und zum Schönheitsgestalten anregt, daß sie den Menschen adelt und erhebt.


Anderseits hat aber auch der Künstler den Paris in der Körpergestalt weichlich dargestellt, lange nicht so muskelgestählt, energie- und kraftvoll, wie man sonst die griechischen Kriegergestalten zu sehen gewohnt ist. Damit ist gesagt, daß in dieser Form wohl die Liebe, aber nicht im gleichen Maße auch die Kraft und Energie wohnt. Der Sinn des Paris ist von dem Pflichten- und Interessenkreis des Mannes abgewandt und man findet im Ausdruck nichts von dem, was sonst die Schüler der alten Weisheitsschulen des Griechentums auszeichnete. Daher konnte Paris auf Königsruhm und Weisheit zugunsten der Liebe verzichten.
Daher ist der tiefere Sinn des Kunstwerkes der, daß die Liebe den Menschen wohl beseligen und beglücken kann, aber es soll damit auch noch, wie es das positive männliche Prinzip verlangt, die Körperkraft und Energie, gepaart mit Geisteskraft, einhergehen.
Die Liebe ist die Quellkraft des Lebens, aus welcher alles Glück und alle Freude, aller Heroismus und alle Tugend, körperliche Kraft und Energieentfaltung, sowie letzten Endes auch alle Weisheit, höhere Lebenseinsicht, Schönheit und Kultur hervorgegangen ist.
KRAFT UND GEIST
Aus diesem Grunde hat der Kampf ums Dasein und alles damit Zusammenhängende den Menschen allein nicht aus dem einstmals tierischen Zustand erhoben und zu dem gemacht, was er heute ist. Der Künstler hat nach der Sage und in der Schönheit der Darstellung der Liebe den Preis des Lebens zuerkannt.
Höher noch wie der Kampf ums Dasein als Entwicklungsfaktor steht die Liebe als Energie und Triebkraft zum Idealen und Schönen. Sie ist der Wurzeltrieb zu allem Werden und Entfalten, die Triebkraft zur Lebensverfeinerung und Hoheit und schließlich zur Kunst, Kultur, Wissenschaft und Religion.
Wenn der Kampf ums Dasein es vermocht hätte, die Steigerung des Lebensglückes hervorzubringen, die mit Steigerung der Kultur verbunden ist, dann müßte man ihn ja als das Höchste preisen. Aber gerade die Gegenwart führt das Gegenteil lebhaft vor Augen. Mag auch der rohe Kampf ums Dasein überall im Hintergrunde stehen, höher noch steht das Ideal des Lebens, Kunst, Wissenschaft, Poesie, die Weltanschauung, das ideale Recht und die Gerechtigkeit und alles, was wir unter dem Begriff Kultur zusammenfassen.

Der Kampf um die Macht [Hinzugefügt]
Bei allem Kampf um die Macht hält doch der Kampf um das Lebensideal und um die Weltanschauung damit gleichen Schritt. Die gewaltigste Kraft- und Energietiere einer grauen Vorzeit, die alles beherrschten, sind untergegangen und haben verfeinerten Lebensformen Platz gemacht, die jeweils von einem höheren Lebensideal waren.
So bringt die bildende Kunst und Sage uns die Wahrheit näher, daß hinter aller Vergänglichkeit des Lebens die Liebe als Schöpferkraft steht, als das Unvergängliche und Ewige. Der Adel und die Hoheit der Liebeskraft, in welcher das tiefe Geheimnis des schöpferischen Lebens ruht, kommt in unserem Bilde zum Ausdruck.
Das ist es, was wir auf das praktische Leben übertragen wollen. Bei aller körperlichen Kraft- und Energieentfaltung, Intelligenz und Geschäftstüchtigkeit, bei allem Kampf ums Dasein, sollen wir nie das Ideal des Lebens außer Acht lassen, nie übersehen, daß letzten Endes die Liebe die Schöpferkraft im Leben ist zu allem Guten und Schönen in der Welt.


Helioda [Hinzugefügt]
Im rohen Genuß liegt nicht allein der Wert des Lebens, sondern das Leben hat noch einen höheren Sinn, der die bestmöglichste Entfaltung aller körperlichen und geistigen Kräfte bedingt. Mag der Mensch noch so viel an Macht und Reichtum gewinnen, das allein macht ihn innerlich noch lange nicht groß, frei und glücklich, sondern das Glück des Lebens ist ebenso stark in der eigenen Innerlichkeit und Tiefe zu suchen.
Wer den vollen Lebenserfolg erringen will, der strebe nicht allein nach äußeren und materiellen Werten, sondern vielmehr noch nach einem ideellen Lebenserfolg, der am Ende der eigenen, unvergänglichen Lebensenergie zugute kommt.
Wer das erkannt hat, wird notwendigerweise bestrebt sein, seine Mitmenschen richtig zu erkennen und zu behandeln, die eigene und der andern Lust und Freude an der Arbeit und am Leben zu heben und zu stärken, da aus der Liebe zur guten Sache die Kraft zu ihrer Behauptung entspringt. Man soll also seine eigenen Wünsche so zu stellen wissen, daß auch der berechtigte Wunsch des andern damit Erfüllung findet.
Das aber setzt wiederum Menschenkenntnis voraus, die sehr wohl erlernt werden kann und woraus sich dann erst die richtige Menschenbehandlungskunst ergibt. Das Leben ist durch ein über alle Maßen großartiges Geschehen entwickelt und daher sollte man sich stets vor Augen halten, wodurch das gute Leben geschwächt und wodurch es gehoben und gestärkt wird. Das soll an unsern Bildern leicht begreiflich und lebenswahr vor Augen geführt werden. Den Menschen aber, der das Böse sucht und will, um den guten Menschen zu schädigen, den halte man von sich fern und erkenne ihn mit Hilfe der praktischen Menschenkenntnis.
DER VERDRUSS
Bild 8. Mißgestimmt und schwer wirkt der Ausdruck an Augen, Nasenform, Mund und Wangen. Kopf und Hals sinken etwas in die Brust, wodurch die kraftvolle Ein- und Ausatmung, die zur starken Lebensbetätigung nötig ist, behindert wird. Unlustig, verdrießlich und mit trübem Blick schaut das Auge in die Welt, – es sieht aus dieser Gemüts- und Seelenstimmung heraus die Dinge und Geschehnisse der Umwelt im trüben Lichte.
Bild 8. Der Verdruß
Das Auge sieht die Welt verdrießlich an, die gute und erfreuende Seite des Lebens nur noch wie durch einen Schleier hindurch. Der Mensch gibt den Hemmungen des Alltags gegenüber nach, er erlahmt in seiner Kraft und läßt es sich verdrießen.
Daß diese Einstellung nicht richtig ist, liegt auf der Hand; denn das Leben steht deswegen nicht still, sonders es geht weiter, und wer es mit oder ohne mehr oder weniger Grund sich verdrießen läßt, kommt leicht in eine schiefe Lage, in Rückstand und versäumt oft viel, was am Ende schwer wieder gut zu machen ist.
Wie ein Haus in Regen und Sonnenschein, bei gutem und bei schlechtem Wetter, Stein auf Stein errichtet wird, so ähnlich ist das Leben ein stetes Aufbauen, das aber durch Verdruß leicht behindert und abgebaut wird. Aus dieser Erkenntnis heraus sollte man eine verdrießliche Stimmung nicht in sich Platz greifen lassen, denn diese hat auch noch eine zweite und dritte Seite.

Wir sehen an unserem Bilde im Gewebs-, Augen- und Gesichtsausdruck die nachteiligen Folgen. Das pulsierende Leben wird behindert, es geht nur langsam und fast wie schleppend und schwer vor sich, so schwer wie der Ausdruck und das Gewebe ist.
Mut- und kraftlos überwinde man daher den Verdruß: glücklich ist, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist.
Vor allen Dingen übertrage man die verdrießliche lebensschwere Stimmung nicht auf seine Arbeitsstätte oder gar in die eigene Familie, da sie bedrückt und die freudige Tätigkeit hemmt und lähmt. Man sollte daher alles vermeiden, was Verdruß erzeugt und oft läßt sich schon durch einige freundliche Worte und ein verständnisvolles Entgegenkommen dieser Zustand überwinden. Man hänge nicht verdrießlichen Gedanken nach und trage sie nicht mit sich herum, sondern man suche in solchen Momenten aus sich selbst heraus, aus Liebe zur Welt, zum Leben und zur Pflicht die ruhige Zuversicht, Hoffnung und Freude wieder Oberhand gewinnen zu lassen. Stets sei man eingedenk, daß Leben im Grunde gleichbedeutend mit Liebe und Freude ist, diese lasse man sich nicht verderben, denn kraftvolles und energisches Leben bringt eher Erfolg und Fortschritt.
Durch Ärger und Verdruß ist nichts getan, – wir sehen an unserem Bilde, daß der Mensch dadurch nur sich selbst schadet und schließlich auch noch anderen. Man blicke daher vorwärts und nicht trübe in sich hinein, lasse die verdrießlichen Dinge tunlichst begraben sein und trage sie nicht mit sich herum. Unser Bild zeigt deutlich, daß mit einem Menschen in solcher Stimmung nur wenig oder gar nichts rechtes anzufangen ist. Man lenke ab und verliere nie den Glauben an das Gute und die Hoffnung, die stärkende Kraft der Liebe, die den Menschen erst vorwärts und aufwärts in der Entwicklung getrieben hat. Man gebe nicht im Leben nach, wie es unser Bild zeigt, – sondern hole stets wieder die Kraft der Freude aus dem eigenen Innern und alles, was das Leben verdrießlich macht, wird leichter und schneller überwunden, – durch Geist und Kraft besser gestaltet.


DIE FREUDE
Bild 9. Froh gestimmt betrachtet die Darstellerin ein schönes Bild, das eine gute Nachricht für sie bedeutet. Entsprechend ist das Gefühl angeregt, Geist und Gemüt abgestimmt, und was wir sehen, ist der lebendige Ausdruck dafür.
Bild 9. Die Freude.
Allein schon die Haltung, wie sie das Blatt leicht und frei, sichtlich wohlgefällig in den Händen vor sich hinhält, bringt die innerlich freudige und wohlgefällige Stimmung zum Ausdruck.
Es ist, also ob sie sagen würde: „Das ist aber schön, – wie lieb, – das macht Freude.“ So ist auch die Wirkung der Freude, des Guten und Schönen, sie ist außerordentlich günstig, – gerade entgegengesetzt wie beim Verdruß.
Der Kopf wiegt und neigt sich sanft etwas seitlich, um leicht und frei das gute Dargebotene in sich aufnehmen zu können, die frohe Wirkung auszukosten. Sanft bedeckt das obere Lid das Auge, – und der Mund, der das Gefühl zeigt, nimmt freundlichen Anteil. Das Kinn zeigt freudig bewegte Impulsivität.
Ein feiner Schmelz liegt über den plastisch und voll gespannten Wangen, wie überhaupt alle Gewebe am Hals, an der Brust, an den Armen und Händen glücklich belebt erscheinen. Das Leben ist auf voller Höhe, es ist glücklich angeregt und entfaltet eine feinplastische Formkraft.


DAS KLEINOD DES LEBENS
Damit ist das Kleinod des Lebens gefunden, die Erkenntnis, daß die Freude, das Gute und Schöne, das Beglückende, auf den normal veranlagten Menschen eine sehr wohltuende, erfrischende und stärkende Wirkung hat, die äußerlich am ganzen Körper, vornehmlich an Augen, Gesicht, Haltung und Ausdruck zu erkennen ist.
Der Mensch hat nur nötig, richtig zu sehen und zu beobachten, um diese Grundwahrheit des Lebens fortlaufend zu erkennen. Damit ist der erste Schritt getan, das Naheliegende, das Leben recht zu erfassen. Suche zu erkennen, was Leben ist, worauf es im innersten Wesen beruht und werde dem Charakter der Lebenskraft gerecht. Dann ist das Zusammenwirken glücklich und schön zu gestalten, die ganze große Lebensenergie der Billionen Zellen des Körpers wohltätig anzuregen, in Gleichklang mit der Wesensart des Lebens und der Natur zu bringen, die das Leben geschaffen hat und immer noch erhält.
Liebe, Freude, Glück ist Leben; viel Freude, Liebe und Glück ist starkes Leben, ist glücklichster Lebensablauf und bedeutet starke Arbeits- und Schaffenskraft, die notwendige Umsetzung der Lebensenergie in die Schaffung von Werten.




Helioda [Hinzugefügt]

DER RICHTIGE TAKT
Wenn der Mensch sich nach dem Charakter der Lebensenergie richtet, dann wird er mit offenem Sinn seinen Mitmenschen beobachten und stets mit edlem Takt so handeln, daß die Lust, die Liebe, die Freude an der Welt, am Leben und an der Arbeit gehoben und gestärkt wird.
Bei solcher Lebensart bringt jeder Sonnenschein in Haus, Familie und Arbeitsstätte und das gute Element der Lebens- und Schaffenskrafterhöhung fällt auf ihn selbst zurück, und das ist der
Natürlichste, sicherste und schönste Weg zu ideellem und materiellem Erfolg im Leben.
Man muß geben, das Beste geben, die Lust, die Freude, das Wohlbefinden heben, verständnisvoll auf die Wünsche der anderen eingehen, dann erst finden die eigenen Wünsche am ehesten Erfüllung. Unangenehmes wird leichter überwunden, Schweres eher ertragen, und man gewinnt das Beste, den guten Menschen als Freund und Helfer. Das Gute kommt allein vom guten Menschen. Er ist es auch, der uns in der Not nie verläßt, auf den man sich unter allen Umständen verlassen kann.
Wenn aber jemand Böses im Schilde führt, andere benachteiligen und schädigen will, da erkenne man die Absicht an Augen und Gesichtsausdruck, Bewegung und Sprache, man durchschaue den Menschen, habe ein feines Auge und Ohr, lasse sich nicht beeinflussen, zeige Geistesgegenwart, Geist, Kraft, Mut und Stärke.
Wo sich durch unnatürliches Leben und Denken und aus Anlage heraus ein übel verzerrter Geist und Sinn herausgebildet hat, da lasse man sich nicht täuschen, sondern behalte dennoch sein gesundes und natürliches Denken, bleibe eisern fest im Guten und Normalen und unbeeinflußbar. Solange der gute Mensch nicht zu eiserner Tat- und Willensenergie kommt und mit der Kraft das Wissen vereint, muß er leiden und das Übel in der Welt kann nicht überwunden werden.
Unter Erfolg im Leben versteht man oft die Erlangung von Geld, Gut und Besitz. Das ist aber durchaus einseitig, denn mancher reiche Mann ist trotz alledem nicht glücklich, gesund, lebensfroh und schaffensstark.





Höher noch wie alles materielle Gut steht das Leben selbst, der schaffensfrohe und lebensstarke Mensch, der um sich her das Leben erhöhen und zu stärken weiß. Der Erfolg im Leben hat auch noch eine ideelle Seite, die viel zu wenig beachtet und oftmals viel zu gering eingeschätzt wird.

Das lehrt uns schon im Prinzip, wenn wir es recht betrachten, unser Bild, – die Liebe, die Freude, das Gute erste bedeutet volles Leben, – und danach sollte man handeln.

Bild 9. Die Freude.
Daher wird man unter Erfolg im Leben nicht nur den materiellen Besitz, die Gewinnung von Macht und Einfluß zu verstehen haben, sondern vielmehr noch die ideelle, innerliche Bereicherung des Lebens.
Und wie leicht ist es, einem Menschen Freude zu machen, ihm zu ein wenig mehr Lebenslust und Glück zu verhelfen, seine Lebenskraft zu stärken. Damit hebt man das Kostbarste in der Welt hervor, das gute Leben, und wird der Natur in ihren höchsten Gesetzen gerecht. In diesem Sinne hat der Mensch eine herrliche Aufgabe zu erfüllen, die ihn auf dem geradesten Wege zum Fortschritt und zur höchsten Macht, inneren Freiheit, zu Kunst und Kultur führt.
Daher bereite man keinem Menschen unnötige Sorge, Kummer und Verdruß, und nie erhasche man materiellen Gewinn auf Kosten der Lebens- und Schaffenskraft anderer guter Menschen. Das ist schwere Verfehlung gegen das Leben und auch gegen die Natur; denn das Leben ist das höchste Kleinod der Natur, das sie in unendlich langer Arbeit hervorgebracht hat.
Wir haben an unserem Bilde die günstige Wirkung von Liebe, Freude und Glück kennengelernt. Wir haben es in der Hand die Lust und Freude am Leben zu heben und zu stärken und damit die körperliche, geistige und seelische Schaffenskraft.

Bild 9. Die Freude.

Mag die Arbeit, mag das Leben oftmals auch sehr schwer sein, mit Lust und Liebe geht alles leicht. Die Lust und Liebe zum Leben und zur regen Betätigung lasse man sich unter keinen Umständen nehmen, man schöpfe Kraft zu jeglichem guten Tun, wenn es nicht mehr anders geht, aus seinem eigenen Innern. Das Glück der ewig unvergänglichen Lebens ruht in uns selbst.

Helioda- Who I am? [Hinzugefügt]

Daher sollte man nicht nur für den Augenblick leben, sondern stets bedenken, daß das Leben eine Ewigkeitsenergie ist, das Kleinod der allmächtigen Natur. Daher ist das gute Leben, der gute Mensch zu stärken, alles Abnorme und Verbrecherische aber ebenso stark zu bekämpfen und zu überwinden. Man verschwende nicht unnütz seine besten Kräfte, sondern wende sie dem guten und tüchtigen Menschen zu.

Fortsetzung folgt.


EINE STUDIE ÜBER DAS ALTE CHERUSKERLAND
Von Carl Huter.
In dieser Veröffentlichung aus dem Jahre 1898 legte Huter auf Grund einer Studie über die urdeutsche Staats- und Ständeverfassung der Cherusker die Notwendigkeit einer germanischen Religion dar.
Schluß.
Nach dem heiligen Haine, dem Sitz des Cheruskerfriedensfürsten, wallfahrteten die Landeskinder zu den Sonnwend- und Osterfesten und feierten dort ihre Götterfeste. Dicht neben Heinde liegt das Dorf Listringen, ursprünglich Lustraigen. Dort wurden Tourniere, Tänze und Gesänge, Schau- und Lustspiele aufgeführt. Noch mehr, – wer glaubte, kinderlos zu bleiben, suchte dort an Schwefel- und anderen Mineralbrunnen sich Gesundheit und Jugendkraft zu trinken, so daß er zur Zeugung von Kindern befähigt wurde. Dort wurde der Segen Gottes oder der Götter erfleht für die Nachkommen der eigenen Geschlechter. Dort wurde geminnt, geehet und Treue geschworen und der Propst gab dazu seinen Segen. Dort hat wohl manches Brautpaar in erster Lust der Liebe gerungen und Hochzeit gehalten mit Zeugen und Priester. Es war ein Hochzeiten ohne Ende in Lust- Ringen beim heiligen Haine.
Heute verbindet eine Lindenallee auf der Bergesfirst Heinde und Listringen und unten im Tale fließt die Innertste, der heilige Strom, der bei Andreasberg im Harze entspringt und den Erzkies von Lautenthal herunterschwemmt. Im Innerstenwasser bei Heinde wurde ehedem gebadet und man verstand sich schon auf die Wasserkur, ehe Kneipp seine Bücher schrieb.
Wenn man oben auf dem Kirchberge oder in der Bergallee steht und schaut südlich ins Tal hinab, gewahrt man zunächst die beiden Dörfer Groß- und Kleindüngen. Die Bewohner beider Dörfer sind katholisch. Einstmals lagen hier die Königlichen Domänen und Wiesen der Landes- Huter von Heinde, ebenso weiter rechts und links im Innerstetale die Domäne Marienburg und die Grafschaft Dorneburg. In Hockeln, östlich von Kleindüngen lagen die Werkstätten der Rade- und Wagenmacher, Schmiede usw. Südlich von Kleindüngen liegt das Dorf Wesseln und südlich davon Salzdetfurth. Die Salzquellen sind wahrscheinlich den alten Cheruskerkönigen bekannt gewesen, dann verwüstet worden und in Verfall geraten und erst im 12. Jahrhundert wieder neu entdeckt worden. Salz galt den alten Völkern als eine Gabe Gottes und die Salzlager waren unter den Schutz der Pröpste und Könige gestellt. Welche Bedeutung das Salz für Gesundheit und Leben hat, ist ja hinlänglich bekannt.
Unmittelbar hinter Salzditfurth liegt das Dorf Wehrstadt. Der Name sagt schon, daß hier ehedem ein Heerlager war zur Abwehr gegen einen etwa vordringenden Feind, bevor dieser die heiligen Salzquellen von Salzditfurth nehmen und durch diese Kluft in das Innerste des Landes, den heiligen Hain und Königssitz, vordringen konnte. Nördlich von Heinde liegt Wendhausen und 1 km davon Ottbergen. Das Dorf hat den Namen von Odinberg oder Gottesberg. Hier wurden ebenfalls die germanischen Oster- und Sonnwendfeste gefeiert und die Osterfeuer vom Odinberg leuchteten weit ins Land hinein bis dorthin, wo Moor und Heide wächst, – an die natürlichen Grenzvesten des Cheruskergebietes, Peine und Hämeler Wald (das Hämelsche Wohl). Hier liegt die große, reiche, fruchtbare Ebene, die sich von Braunschweig bis Hildesheim hinzieht, die Kornkammer des Landes.
Westlich von Heinde liegt als nächster Ort Walshausen oder Wallehusen, heute gräflicher Gutsbesitz der Grafen von Wallmoden mit Schloß und einem sehr schönen Park und nördlich, hart am Waldesrande der Vorberge, liegt Lechstedt oder Leichenstätte, wo die alten Germanen ihre Toten begruben. Noch heute sieht man in der Nähe des Dorfes einen riesigen Hügel, der einst einen alten germanischen Friedhof darstellte. Die alten Helden wollten gern in der Nähe des heiligen Haines begraben sein. Weiter westlich nach Hildesheim zu läuft das Vorgebirge, der letzte Ausläufer von den Harzgebirgen, im Galgenberge aus; dort wurde einst Recht gesprochen und gerichtet, daher der Name Galgenberg. Alle diese Namen der heute um Heinde liegenden Dörfer deuten treffend und sicher auf ihr einstiges Entstehen und ihren Zweck. Wesseln, Wallehusen, Wendehusen zeigen deutlich an, daß dieses die Vororte des Königssitzes waren. In Wesseln wurde die Werte, Geld, Güter und Münzen, gewechselt. Wallehusen deutet den Vorort von Heinde an, wo sich die Lager der Wallfahrer befanden; Wendehusen den Kreuzungspunkt der Wallfahrtstraßen. Noch heute führen die Landstraßen von Goslar nach Hildesheim und von Peine nach Heinde und Salzditfurth durch Wendehusen.
Südöstlich von Heinde, über Salzditfurth rechts ab, liegt der Hildesheimer Südwald und an dessen Südabhange hat die Burg des Segestus gestanden. Segestus war der Schwiegervater von Arminius oder Hermann, der die Römer schlug im Teutoburger Walde oder Osning.
Im Tale liegt das Dorf, das heute noch den Namen Segestadt, führt, soll heißen Sägestätte. Hier ist wahrscheinlich einstmals ein großes Industriewerk gewesen, eine Art Sägewerk mit Holzbearbeitungsmaschinen, und da die alten Cherusker schon vor Christo das Eisen kannten und zu Waffenzwecken benutzt hatten, so mochte wohl der Cheruskerfürst Segestus eine Art Vorrecht (Patent) gehabt haben, Waffen, Schwerter und Sägen zu schmieden. Nicht weit von Segestadt in der Richtung Alfeld liegt die Ortschaft Irmseul. Hier hat unzweifelhaft die Irmen- oder Heils- oder Gottessäule gestanden, welche von den alten Cheruskern so hoch verehrt wurde wie eine Reliquie, und die später nach dem Hildesheimer Dom gebracht wurde, wo sie heute noch, jedermann zur Ansicht frei, vor dem Hochaltare steht.
Die Grenzen und Grenzrassen des Cheruskerlandes lassen sich heute noch feststellen: 1. durch den Dialekt und Sprachgebrauch; 2. durch die natürlichen Vesten; 3. durch die Namen der Ortschaften, welche auf eine Gemarkung, Veste oder Grenze und Weihestätte hindeuten.
Der Harz ist rundum mit Wachttürmen heute noch umgeben, stammend aus der alten Zeit, da der Harz als die unbesiegbare Veste der alten Germanen sich darbot, wo sie in den Wäldern und Schluchten ihren Gotteskultus fortsetzten, als sie mehr und mehr von den Fremdlingen bedrängt wurden. Später zerstreuten sich die treuen Cheruskerfamilien nach Osten und Westen in die Heide- und Moorgegenden oder wanderten aus nach Dänemark, Island, Norwegen und Schottland, wo sie noch lange ihren Sitten treu blieben und wo man die Überbleibsel ihrer Sittenlehren aufgefunden hat.

Die inneren Einrichtungen der Landesverwaltung lagen in den Händen der Fürsten und Pröpste, welche selbst Untergebene der Landeshuter oder Landeskönige waren, ohne daß ihre Selbständigkeit dabei eingeschränkt war.
Jeder Fürst hatte vielmehr ein gewisses Territorium nach besten Kräften und Gewissen zu verwalten. Wie ein Lehnrecht so galt dieses Fürstenrecht. Dabei hatten sie ihre besondere Gemarkung und ihre eigene Scholle, wo sie mehr oder weniger unumschränkt herrschten. Besonders liebten sie den Forst und die Berge, wo sie uneingeschränkt der Jagd, ihrem Lieblingsvergnügen, fröhnten. Obwohl nun der Landeshuter als König des Landes und Geheiligter des Himmels galt, hat er niemals seine Macht und Stellung mißbraucht, wie dieses bei den Kaisern von China, den ehemaligen Päpsten der katholischen Kirche, dem Schah von Persien, dem Sultan des Türkenreiches u. a. vorgekommen ist, die ähnlich so die irdische Macht und die Vertretung des Himmels auf Erden in sich vereinigt glaubten. Der Unterschied war auch der, daß den Landeshutern der Cherusker vom Volke frei gehuldigt wurde, wohingegen Türken- und Tartarenkaiser oder die Päpste der katholischen Kirche oft durch grausame Gewalt und Unterdrückung sich solche Herrschaft und Stellung eroberten.
Die Landeshuter der Cherusker können daher für alle Zeiten als Ideal des sozialen Königtums, des wahren Volkskönigtums gelten. Bei den Cheruskern war der Sinn für solche Monarchie und diese Art der Auffassung vom Königtum herrschend und darin lag ihre Stärke.
Die Adjutanten des Königs, welche die Mitteilungen des Königs den Fürsten überbrachten, waren die Lafferts. Die Lafferts waren zugleich die Gesandten und Bevollmächtigten; dahingegen waren die Exekutivbeamten, welche die Rechtsansprüche zu vollziehen hatten, die Prangels oder Prongels. Man sagt heute noch prangen oder pannen im Plattdeutsch, d. h.: zur Strafe ziehen. Sie waren Vögte und Henker zugleich.
Der König selbst ließ jedoch keine Strafen vollziehen; dazu hatte er seine Unterorgane. Er übte sich in Weisheit, Tugend und Gottesgelehrsamkeit und wollte und sollte darin ein Vorbild sein. Da wo heute auf dem Kirchberge zu Heinde Kirche, Schule und Pfarrhaus stehen, da stand dereinst das Königsschloß der Landeshuter des Cheruskervolkes, die heilige Landeshut im heiligen Haine. In den einzelnen Dörfern und Ortschaften hatten die „Ältesten“ die Ordnung hochzuhalten. Es wurden hierzu die Rechtschaffensten und Edelsten gewählt, daher hießen sie auch die Edlen. Diese Edlen oder Adeligen wurden vom Könige alljährlich nach Abnahme eines Gelübdes geweiht und von den Pröpsten gesegnet.
Zu einer Propstei gehörten gewöhnlich mehrere, oft 10- 20 Gemeinden. Über diesen Dorfedlen stand nochmals eine Adelsklasse, die Graven, neudeutsch Grafen. Diese hatten neben der Oberaufsicht über die Dorfadeligen für die Kultur der Verkehrswege und des Ackerbaues zu sorgen, die Besitzergreifung und Verteilung, Aushebung zum Heeresdienst, Grenzregulierungen zwischen den verschiedenen Dorfgemarken zu bestimmen. Sie hatten zugleich eine Veste und Burg, wo sie immer mehrere Edle und Knappen, Schildträger, Landvögte, Prangens und Kriegsknechte in Bereitschaft hielten, eine Art Reservemacht, sowohl um im Innern Ordnung zu halten, als auch die Wacht zu halten gegen feindliche Überfälle.
Die Graven waren die aktiv Tätigsten in der Staatsverwaltung, wohingegen die Fürsten sich mehr reserviert verhielten. Hatte sich ein Gravengeschlecht Jahrhunderte lang tüchtig bewährt, so wurde es in den Fürstenstand erhoben, wo sie gleiche Rechte behielten, aber mehr dem Vergnügen nachgehen konnten und von der Arbeitslast der Gravenpflichten entbunden waren. Die Fürsten lehnten sich in ihrem Stande dem Friedenskönigtume an, wohingegen die Grafen sich mehr den Herzögen oder Heerführern anlehnten, die aktiv tätig waren in der Krieg- und Heerführung und die Oberleitung darin hatten.
Der Herzog hatte gewissermaßen den Befehl über eine Armee und wurde gewählt aus dem Fürsten- oder Grafenstande.
Der Fürstenstand war mehr ein Ehrenstand, während der Grafenstand mehr ein Vermittlungsstand war zwischen König und Edlen und ihren Gemeinden.
Der Grafenstand war in Kriegs- und Friedenszeiten der tätigste in der Staatsverwaltung und im Heerwesen. Jeder Graf hatte 20 bis 40, auch 60 untergebene Edle und Ortschaften. Die Edlen waren die Vertreter ihrer Ortschaften und trugen deren Namen, wie Hans von Knipping, Walter von der Vogelweide oder Wilm von Garmissen usw. Die Edlen waren verpflichtet, dem Könige, wie den Grafen Folge zu leisten bei Zusammenziehung der Streitkräfte, obwohl der König aktiv nie in die Kriegsführung eingriff, sondern dieses dem Herzog überwies. Die Edlen erschienen hoch zu Roß auf den Burgen der Grafen und hatten mindestens 4, unter Umständen aber auch 12 und mehr Mann zu Fuß mitzubringen, so daß eine Grafschaft, zu der 60 Ritterschaften gehörten, 200 bis 800 Mann Fußvolk auf die Beine brachte und noch einige hundert Burgknechte und Packfahrer, eine Art Train und Artillerie.
Eine Grafschaft hatte also 600- 1200 Mann zur Verfügung, je nach ihrer Größe und Ausdehnung. Durch die hohen Wachttürme wurde durch Feuer- oder Farbensignale angegeben, ob Gefahr im Anzuge war und auf jedem Turme des Dorfadeligen war ein Turmwächter, der die Signale weiterbeförderte. In wenigen Stunden wußte man im ganzen Lande durch diese Einrichtung Bescheid, wo der Feind heranrückte usw. Das Cheruskerland enthielt wohl an 40- 50 Grafschaften größeren und kleineren Umfangs und konnte im Kriegsfalle ca. 10 bis 20.000 Mann auf die Beine bringen, immerhin eine ganz bedeutende Macht für die damalige Zeit, was aber nur möglich war durch die geordnete Einrichtung und Verwaltung. Die benachbarten Stämme hatten vielleicht 4.000, höchstens 10.000 Mann in Kriegsbereitschaft. Die Cherusker waren den einzelnen Stämmen daher stets überlegen und konnten einen Angriff von mehreren Seiten zugleich mit Erfolg zurückschlagen. Die ganze Art der Grenzbefestigung und Grenzbewachung war vorzüglich.
Alle Stämme besiegten die Römer, nur die Cherusker nicht, obwohl sie bei Pyrmont lange Jahre ein Lager hatten, um einen Einfall über die Weser ins Cheruskerland zu machen. Hameln und den Klüt, die Grenzvesten der Cherusker, haben sie nie erobern können und die Cheruskervesten auf dem Deister, dem Hils uws. mit ihren ständigen Heerlagern hielten die Römer von einem Vordringen ab.

Dahingegen ist versucht worden, durch unterirdische Gänge unter den Bergen hindurch ins Cheruskergebiet zu dringen, was aber auch fehlschlug.
Der Rattenfänger von Hameln, der mit der Kinderschar im Berge verschwunden sein soll, war über den versteckten, d. h. verschollenen Eingang oder Ausgang dieses unterirdischen Weges, eine Art Tunnel, orientiert, weshalb ihm die Entführung der Hamelschen Kinder gelang. Den Hamelensern blieb´s ein Rätsel, wo der Rattenfänger verschwunden war. Der unterirdische Bergeingang wird wohl eine Meile lang gewesen sein und jedenfalls bei Pyrmont herausgekommen sein, wo der Rattenfänger ungestört seines Weges ziehen konnte. Dieser Bergseingang ist auch später wohl nicht wieder aufgefunden worden, obwohl er existiert.
Der Rattenfänger von Hameln

(Der Maler, der diesen Kinderauszug darstellte, hat den Rattenfänger in sehr farbenfreudiger und phantasievoller Kleidung gemalt, mit einer Stange, die oben einen ballonartigen Aufputz hat und an welcher bunte Wimpel flattern. Das zieht die Kinder an, wie auch die suggestiv wirkenden Töne der Pfeife, die dabei geblasen wird.

Das Diabolische liegt vornehmlich in der hageren Gestalt des Rattenfängers mit den sehr langen Beinen und den im Verhältnis sehr kurzen Armen und in dem dunklen, düsteren Gesichtsausdruck. Die Landschaft, in welcher der Kinderzug sich bewegt, ist dramatisch; das Kreuz am Wege, der verwitterte alte Baum und die Raben, die umherfliegen, lassen, obwohl die Kinder teils fröhlich sind, das Unheil bereits ahnen. Einige Kinder weinen bereits, sie ahnen wohl etwas von dem Unheil und möchten nicht mehr folgen, aber der suggestive Einfluß, der auf das leichtbewegte Kindergemüt wirkt, ist so stark, daß sie sich diesem nicht mehr entziehen können. Gerade das hat der Künstler vorzüglich dargestellt, wobei das farbige Originalbild die Einzelheiten noch viel wirkungsvoller hervorhebt.)

Die Römer versuchten auch von Norden durch die Porta Westfalika bei Minden ins Cheruskerland einzudringen, aber auch dieses ist ihnen nicht gelungen. Sie hatten mit den andern Stämmen genug zu schaffen.
Das Gemeindeleben der Cherusker war sehr entwickelt. Jeder hatte seine Gemeinde- Gerechtsame im monarchisch- sozialen Staate; hungern brauchte niemand. In einem Dorfe lagen gewöhnlich 4- 12 Großbauernschaften. Der Edle des Dorfes hatte mindestens ein Besitztum von 2 Bauernschaften. Jeder Bauernhof von 4 Pferdehufen war verpflichtet, 4 Pferde in Heeresdienst zu tun, wogegen der Edle den Bauern in Kriegszeiten Korn und Schutz in seiner Burg zu geben verpflichtet war. Die Schutzburgen mußten daher die Bauern bauen, Steine heranfahren usw., auch den zehnten Teil ihrer Ernte an die Korn- und Strohhäuser der Dorfedlen liefern, der dieses in Schutz zu nehmen hatte und Volk und Vieh bei Krieg und Hungersnot damit nähren mußte. Es gab ferner Halbbauernhöfe, Brinksitze und Kotten. Man kannte keine Not, denn jeder hatte sein Brot und der Starke mußte dem Schwachen helfen, der Schwache dem Starken. Die Cherusker waren ein seßhaftes Volk, das Ackerbau, Viehzucht, Industrie und Handwerk trieb zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Schachern und Handeln war ihnen fremd.
Nun wir man fragen, wie wurde es mit den Kindern, wie sorgte man für diese? – Die Familienrechte waren eingeschränkt, das Recht zu heiraten und Kinder zu zeugen- und zwar aus dem einfachen Grunde, um den Wohlstand zu erhalten.
Niemand durfte heiraten, der kein Besitztum, keine Stelle hatte, und tat er es doch, so wurde er ausgewiesen, oder es traf ihn schwere Strafe. Waren auf einem Bauernhofe mehrere Brüder, so erhielt der Älteste den Hof, die andern mußten bei diesem als Knechte arbeiten oder sich eine Stelle gründen, falls ihnen hierzu der Edelherr und der Graf die Erlaubnis gaben, oder sie konnten auf einen andern, meist kleinen Hof aufheiraten. Auch etwa vorhandene Schwestern mußten, da ja die Zahl der Bauernhöfe beschränkt war, einen Köthner oder Brinksitzer heiraten, um Unterkommen zu finden.
Man sieht, dies war eine gute Staatsordnung, um Unzufriedenheit und Notstand fernzuhalten, aber sie wurde nicht den Geschlechtsbedürfnissen der Überzähligen gerecht. Diese Art alter Sitten hat sich zum Teil bis in das 17. Jahrhundert forterhalten im Königreiche Hannover.
Unter der Dorflinde wurde Rat gehalten unter den Bauern. Die Linde war überhaupt der Baum des Friedens; wer verfolgt wurde und konnte einen Lindenbaum erreichen, blieb dort unversehrt. Der Friedensgöttin Freya war die Linde geweiht; Linde heißt Friede. Merkwürdigerweise stillt der Lindenblütentee auch das hitzige Fieber und der Lindenbast heilt die Wunden; letzteres tut auch die Weide.
Die Eiche war hingegen der Baum des Krieges, des Zorns und der Rache; unter der Eiche wurde geruht und zum Kampfe gesammelt; unter der Linde wurde Feste gefeiert und geraten, versöhnt und Streit geschlichtet.
Die Esche galt auch als heiliger Baum, man pflanzte sie rund im weiten Bogen ums Haus, auf der Gartengrenze meist im Halbkreise. Merkwürdigerweise ziehen die Esche und die Eiche leicht den Blitz ab und werden dadurch Blitzableiter für die Gebäude.
Die Eiche zersplittert den Blitz und leitet ihn weiter, hingegen die Esche konzentriert ihn. Die Esche ist daher in Wahrheit ein Schutzbaum und galt als Gnadenbaum im Glauben der alten Cherusker, da man annahm, der Zorn Odins ließe seinen Blitz vom Hause ab in die Esche fahren als Warnungs- und Gnadenzeichen.
Schlug ein Blitz in die benachbarte Eiche, so galt dieses als ein böses Zeichen und meist wurde auch das Gehöft mitgetroffen; man glaubte, Odin zürne und wolle strafen. Daher die Ehrfurcht vor der Eiche, die Liebe zu der Esche und die Freude an der Linde und Birke. Fast vor jeder Hütte, auf jedem Bauernhofe stand eine Linde. Noch heute kann man beobachten, wie in den Dörfern im Hildesheimschen Eschen um die Gärten und Linden vor der Haustüre gepflanzt stehen. Sitte und Gewohnheit erbte sich von Kind auf Kindeskinder fort, aber mit dem Verfall der germanischen Religion sind diese Symbole der Bäume vergessen worden.
Kranke und Arme pflegte man, Jeder gab ihnen was, auch für diese gab es keine Not; nur die Geächteten und Verbannten hatten ein trauriges Los, sie mußten fliehen oder verhungern und sich im einsamen Wald, dem Hag, aufhalten. Die Geächteten waren meist Töchter, welche ungeehelicht geschwängert waren; sie wurden entweder gerichtet und in einen tiefen Brunnen oder in ein Hungerloch geworfen oder des Landes verwiesen. Halbverwildert und oft halbverhungert hielten sie sich dann in den nahen Waldungen und Schluchten auf, wenn sie fliehen konnten und lebten von den Brosamen, die ihnen heimlich gebracht wurden. Oft wurden sie von Wölfen zerrissen- eine furchtbare Strafe für diese Unglücklichen, die alle Welt verachtete. Man mied sie wie die Pest, jeder durfte ihnen Böses, selbst den Tod zufügen; daher lebten sie nur im Hag, woraus sich der Name Hageessen, Hagesessen und später Hexen gebildet hat. Daß solche, oft unschuldig Unglückliche, soviel Unbill ertragen mußten, veranlaßte sie oft zu allerlei Verwünschungen und Verschwörungen gegen die bestehende Ordnung und darum fürchtete man sich vor den Hexen. Die armen Geschöpfe wurden aber doch mitunter alt, bauten sich im tiefen Walde eine Hütte und man ließ sie nach Jahren gewähren. Dann wanderten die Fürstensöhne dorthin und ließen sich und den Prinzessinnen wahrsagen usw. und man bekam eine Art Ehrfurcht vor ihnen.
Man wird sich aus diesen Zuständen erklären können, daß die Ehrlichkeit im Lande groß war, weil kein Handel existierte. Jeder hatte seinen Teil und lebte in seinem Stande zufrieden. Keuschheit herrschte infolge der strengen Gesetze. Politisch und sozial war der Staat viel besser wie der unsrige; in der Wehrkraft dem unsrigen mindestens gleich, – ja, jener war fast unbesiegbar. Nur in den Liebesrechten der Geschlechter war er furchtbar beschränkt. Also in dieser Hinsicht war jenes alte Staatsgebilde sehr unvollkommen.
AKTUELL – 19. NOVEMBER 2009 – RUSSLAND (SOURCE MANFRED DIMDE): WARUM IN EINER STUNDE EINSATZBEREIT?
Eine Meldung in russischen Medien lässt aufhorchen: „Die aktuelle Armeereform in Russland hat laut dem Generalstab ermöglicht, die Zeit für die Herstellung der Einsatzbereitschaft der Bereitschaftstruppen drastisch zu reduzieren. Jede Einheit brauche nur eine Stunde, um völlig einsatzbereit zu sein. Waffen, Munition und weiteres Gerät werde direkt an den Standorten der Militäreinheiten gelagert“

Karl der Große
Karl der Große vernichtete alle Vesten und Einrichtungen, verjagte König, Fürsten und Adel, der altansässig war und setzte fränkische Grafen zur Landesverwaltung ein. Der einfache Adel wurde geduldet, wenn er zum Christentum überging. Nur wenige alteingesessene Grafen- und Fürstenfamilien blieben und zogen sich in die Harzberge oder in die Heide zurück, andere wanderten nach Mecklenburg aus. Viele wurden von dem Christenkaiser hingerichtet. Die Einrichtungen mit den Ständen behielt man und Karl der Große hat diese auch sonst im Lande eingeführt. Kirchen wurden gebaut und die Heiligtümer der Germanen, ihre Traditionen, ihre Geschichte zerstört.


Mit welcher Rücksichtslosigkeit solche Apostel und Christenkaiser vorgingen, davon gibt das Blutbad bei Verden und das fanatische, unduldsame Zerstören eines Bonifacius, der die heilige Eiche der Westfalen bei Paderborn oder Vaterbronnen, dem Gesundheitsbad der alten Germanen, umhieb, genug Beispiel. Was würden unsere Kirchoberhäupter dazu sagen, wenn man ihre Altäre und Gotteshäuser zertrümmern würde? – und was haben diese Christenvandalen getan? –
Lange und tapfer haben sich die Vorfahren der fremdländischen Kultur erwehrt; endlich erlagen sie der Übermacht. Fremde Pfaffen, fremder Adel nistete sich im Lande ein – ob aber durch die christliche und fränkische Kultur bessere Zustände geschaffen wurden, das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Unter dem romanischen Joche schmachtet ein Drittel des deutschen Volkes noch durch die religiöse Bevormundung. Bis 1870 waren wir auch politisch noch abhängig von französischen Kaisern. Erst Bismarck begann eine Reformarbeit, um Deutschland wenigstens politisch frei und unabhängig zu machen; geistig ist es dies noch lange nicht wird es auch nicht eher, bis es seine eigene Nationalreligion wieder hat. Luthers Werk war die Vorarbeit zu einer religiösen Reformation, aber noch lange keine geistige Befreiung, denn Luthers Ideen über Bibel und Christenglauben sind über die kindliche Naivität der Glaubensrichtung seiner Zeit nicht hinweggekommen. Der in langem Klosterleben einseitig geschulte Mönch war eben geistig zu sehr verimpft mit den überspanntesten Religionsphrasen; – ihm fehlte die naturwissenschaftliche Klarheit und die Kraft des Geistes eines Goethe, des Reformators des 19. Jahrhunderts. Hoffentlich gelingt bald ein weiterer Schritt nach vorwärts in Religionsfragen.
Die Tugenden der alten Germanen sind aber nicht ausgestorben, im Volke leben sie noch heute fort. Auch manche alten Sitten und Sagen haben sich bis in unsere Zeit erhalten, manche Überreste altgermanischen Ursprungs sind noch aufzufinden. Viele Familien und Geschlechter leben noch. Die Tugend war es und die Staatseinrichtung, wodurch die Cherusker einst so mächtig waren, daß sie den Bruderstämmen, Westfalen, Engern und Lippern, zu Hilfe eilten, um den Feind niederzuschlagen und zu verdrängen. – Die Hildesheimer Kirchen, Klöster und Stadtmauern sind zum Teil aus den Steinen der Festungswerke von Heinde gebaut.

Die historische Vergangenheit Heindes wurde mit der Zeit vergessen. Hildesheim wurde der mächtige Sitz der Fürstbischöfe. Später wurde das Bistum Hildesheim dem Königreiche Hannover einverleibt, Hannover dem Königreich Preußen und Preußen hält die Obermacht über Neudeutschland. Seine Herrscher sind Schweizer, einst bürgerliche Zöllner, die Hohenzollern.
Geschlechter kommen und gehen, steigen und fallen und steigen wieder; – aber eins lernen wir aus der Geschichte: die Heimat zu lieben, die Vorfahren zu ehren, vom Fremden zu lernen, am guten Alten uns zu erbauen, am Jungen und Neuen uns zu erfreuen und stetig fortzuschreiten zum Ideale der starken, freien, natürlichen und schönen Menschlichkeit.

Eine Vermischung der germanischen Stämme ist eingetreten und wahrscheinlich waren selbst die alten Cherusker nicht reine Germanen, sondern eine Rassenmischung von Kelten und Germanen. Jedenfalls wäre es aber zeitgemäß, wenn das Neudeutschland sich weder an ein jüdisches, noch indisches Religionsideal anklammerte, sondern sich seine eigene nationale Religion schüfe. Die jüdisch- ägyptische Bibel oder das Alte Testament, die jüdisch- byzantinisch- romanische Bibel oder das Neue Testament, das römisch- romanische Recht und das viele aus der Fremde Übernommene im innern Reiche muß einer germanisch- keltisch- normannischen Religion weichen, der sich die sogenannten germanischen und romanischen Völker anschließen sollten. Die Erwerbstüchtigkeit, die klassische Bildung, die neuromanische Eleganz und Kunstfertigkeit lassen sich wohl mit einer solchen nationalen Kultur verbinden, aber ein Religionsideal muß den Kern bilden und dieses Religionsideal wachse frei heraus aus unserer deutschen Wissenschaft, Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe, edlen Gemütstiefe und hingebenden Opferfreudigkeit, dann erst wird der germanische Zukunftsmensch der zukünftigen Entwicklung in der Kultur und Weltgeschichte die Richtung weisen.
Wir brauchen keinen jüdischen Geschäftsgeist, wenn wir selber nüchtern, fleißig und hilfsbereit sind.
Wir brauchen kein römisches Recht, wenn wir das eingewurzelte sittliche Volksrecht zu Ehren bringen. Wir brauchen keine jüdisch- christliche Religion, wenn wir ein deutsches Religionsideal gefunden haben. Suchen wir es nur, es schlummert schon lange in der edlen germanisch- nordischen Märchen- und Dichterwelt.

So gut wir ein deutsches Gewerbe und eine deutsche Wissenschaft haben, so gut können wir auch eine deutsche Kultur, Kunst und Religion haben, und dabei nicht vergessen, das warm und impulsiv machende französische Volk mit als Bundesgenossen heranzuziehen. Die zukünftigen Machtfragen spitzen sich dahin zusammen, daß Rußland, England, Frankreich, die Türkei und Japan als erste Großmächte und Rassenführer den Ausschlag geben für die Erhaltung, Verdrängung oder die Weltvorherrschaft ihrer Rassen.
Den Kampf zwischen Germanentum und Slaventum werden England, Norwegen, Schweden, Japan, Persien und Finnland vereint bestehen, er hat aber aufgehört, wenn das edlere Element im Slaventum das Übergewicht erhält.
Den Kampf gegen die arabischen und semitischen Völker werden die Romanen und in erster Reihe Frankreich durchzufechten haben und Nordamerika wird China in Schach halten.
Main-Sponsor of Carl-Huter-Zentral-Archiv is China, picture, young man left.

Die romanischen, indogermanischen und arischen Völker der Türkei sind als Freundesnationen mit uns zu verschmelzen. Wünschenswert wäre es, wenn dann, wenn alle diese großen Nationen den Kampf um die Macht ausgekämpft haben, eine Verschmelzung stattfinden könnte. Wenn dann das ewige Reich des Friedens käme.

Die Führung sollten aber die germanischen und romanischen Völker behalten und darum sollten sich Deutschland, England, Nordamerika und die normannischen Lande verbünden, allein im Selbsterhaltungsinteresse gegen das vordringende Slaventum und man soll die Macht der Ostasiatischen Völker nicht unterschätzen. Ein gemeinsames Religionsideal wird der beste Kitt sein für die germanischen Staaten. Man halte die romanischen Völker als Freunde und unterdrücke sie nicht, sie sollen und müssen lebensfähig bleiben, und darum haltet Frieden mit dem französischen Volk, der Nation des Fortschritts auf allen Gebieten der menschlichen Kultur. Entwickelt sich Rußland glücklich, so behält es mit Anteil im ersten Rate der Völker.

AKTUELL – RUSSLAND – 19. NOVEMBER 2009: WARUM IN EINER STUNDE EINSATZBEREIT? (SIEHE OBEN)

Ich rufe dem heutigen schönen Frankreich und dem Zaren von Rußland zu, vereinet Euch mit uns in einer neuen Politik und Weltreligion. (In England und Frankreich sollte man das natürliche Recht der Rassen schon aus Selbsterhaltungsinteresse anerkennen und danach im großzügigen Sinne handeln. Der Herausg.)

Die semitischen und ostasiatischen Völkermassen sind ungeeignet, der Menschheit in Zukunft die Wege zu zeigen, es sind bleibende Machtfaktoren mit wertvollen Eigenschaften, die unter Führung der germanischen und romanischen Kulturfortschritte ein brauchbares Material für die großen Zukunftsaufgaben abgeben. Sie sind anpassungsfähig und erfüllen dann ihre sittliche Rolle in der Geschichte der Völker.

Germanen, einet Euch, machet die Romanen zu Schwesternationen in der Herrschaft über die Erde, jetzt ist es noch Zeit; von diesen grundpolitischen Gesichtspunkten hängt das zukünftige Glück der Völker ab.
Den Anfang aber bilde ein germanisches Religionsideal mit einem germanischen Völkerbund und Freundschaftsbund mit Frankreich und Italien.
Jede Nation an den rechten Platz. Bevor diese Fragen nicht gelöst sind, wird auch kein Friede auf Erden einkehren.
Germanen und Romanen, erobert die Welt! Dann wird man dermaleinst singen können: Ehre sei Gott in der Höher, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!

AUS INDIEN
Das obere Bild zeigt einen indischen Fürsten mit dem kostbaren Turban und Kopfschmuck.

Ein indischer Fürst.
Diese Fürsten sind meist sehr reich und entfalten einen großen Luxus und Pomp.
Das indische Volk dahingegen ist meist sehr arm, und man kann die indische Freiheitsbewegung verstehen, die das Volk sowohl von der absoluten Beherrschung durch seine Fürsten, wie auch von der englischen Herrschaft befreien möchte.
Im indischen Volk ist das Empfindungs-Naturell sehr stark vertreten, das zeigt auch das Bildnis unseres Hirten.

Ein Hirte aus Agra.

Der Stirnbau ist hoch und breit, das Gesicht dagegen schmal und zart. Auf seinen Schultern trägt er fürsorglich eine Lamm, – Hand und Arm sind dünn und wie ausgedörrt, wobei die Adern stark hervortreten.

Empfindungs-Naturell [Hinzugefügt]

Das Gesicht des indischen Fürsten ist ganz und gar anders. Es ist das wohlbekannte Ernährungs-Naturell mit den vollen und breit auslaufenden Kiefern. Der Blick ist bannend und beherrschend, hypnotisch und bezwingend.

Ernährungs-Naturell [Hinzugefügt]
Die Inder lassen sich von diesen ihren Fürsten und verhältnismäßig wenigen Engländern politisch beherrschen. Daß sie dabei in der Entwicklung und Entfaltung vorwärts und aufwärts gekommen sind, kann man wirklich nicht behaupten, eher ist das Gegenteil der Fall.
Das Volk huldigt einem stark mystischen Religionskultus. Viele Inder sind natürliche Vegetarier und Abstinenzler. Die indische Freiheitsbewegung bringt einen Umschwung, stärkere Entfaltung der Körper- und Geisteskultur und zwar nach einer gesunden Richtung hin und auch bezüglich der Wehrkraft. So naht auch hier die Zeit, daß sich das indische Volk frei machen wird. [Stand 1939]
Was ihm fehlt und was dringend not tut, das ist eine natürlich freie Weltanschauung und Religion, die sich auf naturwissenschaftliche Forschung, anstatt auf eine übersteigerte Mystik aufbaut und eine große soziale und fortschrittliche Ethik.
Keines von beiden vermochte der Engländer dem indischen Volk zu geben, wohl aber eine Ausnutzung des Landes und der angeborenen Gutmütigkeit des Volkes. Daher wird auch hier der großen Umschwung und Wandel zum Aufstieg des indischen Volkes kommen.

.

Freisinnige Religionsgemeinschaften, wie die Bremer Theologen, sowie die opfervollen Freisozialen, das sind die wahren Theologen, die das echte Christentum mit dem echten germanischen Freiheitsgeiste zu vereinigen streben.
Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Nach den Privat-Recherchen von Carl-Huter-Zentral-Archiv, ist dies auch dem Papst Benedikt XVI. (Kardinal Ratzinger) bekannt und dieser hat entsprechende Vorkehrungen auch für sich persönlich selbst getroffen. Deswegen war es wohl erforderlich, dass ein Deutscher Papst nach dem polnischen Papst gewählt werden musste, um den einzigartigen epochalen PARADIGMENWECHSEL hin zum FRIENDENSREICH AUF ERDEN MIT ENORMEN POTENTIALITÄTS-FREISETZUNGEN DES INDIVIDUELLEN MENSCHEN, Stichwort: Das Öffnen der Sieben Siegel, das bis Jahr 2012 abgeschlossen ist.
Somit wird verständlich, DIE ZUKUNFT DEUTSCHLANDS IST DIE ZUKUNFT DER WELT – BERLIN WIRD HIERBEI IN NAHER ZUKUNFT EINE FULIMINANTE BEDEUTUNG AUSÜBEN – die gegenwärtigen Mega-Heuchler-Kreise in Wirtschaft und Politik der gegenwärtigen Berlin-Junta (60 Jahre Mega-Verarschung des Deutschen Volkes und Minderung seiner Volkskraft in 60 Jahren fremdbestimmter BRD, es gelten SHAEF-Gesetze, Verfassung hat bis heute Deutschland immer noch nicht) können sich schon einmal warm anziehen, wenn BERLIN für das NEUE DEUTSCHLAND (Begriff stammt vom Sohn vom Begründer der Original-Menschenkenntnis, Carl Heinrich Huter, bitte nicht mit Carl Huter seinem Vater verwechseln, aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Später übernahm die DDR diesen Begriff für Ihre Zeitung ihres Einheits-Parteien-Quarks bis Honecker. Sohn Huter publizierte damals das Auflagenstärkste Blatt zu Astrologischen Fragen. Sein Vater Carl Huter, der Begründer der Original-Menschenkenntnis befaßte sich weniger mit Astrologie) seine wahre Macht zum Wohl der Menschheit und zum Goldenen Zeitalter ausspielen wird, wie dies in der Vorsehung festgeschrieben ist.


EIN DEUTSCHER CHARAKTERKOPF
Dieses markante, einzigartige Bildnis, – das sich so fest in das Gedächtnis einprägt, wenn man es einmal gesehen hat, – zeigt den großen deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer, geb. am 22. Februar 1788 zu Danzig.

[Arthur Schopenhauer]
Wer die vorzüglich gute Denkgabe eines Menschen erkennen will, der betrachte diese sehr breite, außerordentlich kernig gebaute Stirn, deren Kraft besonders im zweiten Drittel, wo das philosophische Denkvermögen liegt, hervortritt.
Das festsitzende, forschende Auge, verrät das Tiefendenken, das die Dinge der Welt, die wir nicht direkt erkennen, zu erfassen vermag. Diese kernige Kraft der Nasenwurzel zeigt die unentwegte Dauerkonzentration, wobei das weiche quellende Gewebe des Mittelgesichts, wo sich das Mittelgehirn widerspiegelt, das breite, volle und tiefe Empfindungsleben kundgibt.
Schopenhauer ist hochtalentiert. Betrachtet man die Bildung der Stirn unmittelbar über den Augen, so erkennt man, daß die Auffassung des Nächstliegenden, Alltäglichen, pessimistisch kleinlich ist, was sich auch im übrigen Gesicht widerspiegelt. Aber das Haar und die obere Stirn geben die Kraft der inneren Gedankenwelt kund.
Man betrachte auch die Überwindungskraft, die sich an den Jochbeinen kundgibt, – Es ist eine Freude, diesen großen Geist, der aus dieser kernigen Stirn und dem tief blickenden Auge spricht, zu würdigen, der – nebenbei gesagt – sehr wohl den Wert der Physiognomik erkannte. – Es ist der philosophische Geist, der in das Naturgeschehen tief einzudringen sucht, gleichviel wie das Resultat auch sein wird.
Diese ernsten und markanten Züge, der ganze lebenswahre Ausdruck zeigen, wie der Geist innerlich gegrübelt und mit sich und der Welt um die tiefste und klarste Erkenntnis gerungen hat.
Ein Volk, das solche Denker hervorgebracht hat, muß eine ungeheure Kraft in sich tragen, die mit der Zeit der Welt auch noch das Glücklichste und Schönste, den frohesten Lebenssinn, gepaart mit dem allertiefsten Denkvermögen, in den Schoß legen wird. [Stichwort: Deutschland als zukünftige Leit-Nation, das die Menschheit und die Welt ins Goldene Zeitalter führen wird, nicht gemeint Berlin-Junta und die gegenwärtige gesamte Politische und Wirtschaftliche „Elite“ der fremdbestimmten Bundesrepublik Deutschland, die es zuließ, daß die Kraft des Deutschen Volkes total ausgeplündert wurde und geschwächt wurde.]
Hier sehen wir die Festigkeit und Treue bis in das hohe ehrwürdige Alter. Schopenhauer starb am 21. September 1860 in Frankfurt a.M.
[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Die redliche wahrhaftige historische Forschung der Deutschen Geschichte wird somit erhellen, warum gerade das zukünftige Heilige Deutschland, das ZUKÜNFTIGE HEILIGE DEUTSCHE REICH als Art Phoenix die zukünftige Leitkraft als Nation in sich trägt, und von der Vorsehung dazu bestimmt ist, alle Nationen, bzw. alle Völker unserer Menschheit auf unserem Heimatplaneten Erde in Frieden in das GOLDENE ZEITALTER zu führen. CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS ist hierbei sozusagen der „MASTER-KEY“! An diesem in der Vergangenheit unzerstörbar gepflanzten heiligen Kern von GERMANIEN (nicht gemeint 12jährige Episode der absoluten Dunkelzeit totalitäres Drittes Reich von Goebbels & Hitler), seinen Urdeutschen Stämmen, Stichwort Cherusker, werden die heute, Jahr 2009, noch sehr mächtigen Dunkelkräfte (NWO, Bilderberger, CFR, Skull&Bones, etc.) definitiv in naher Zukunft scheitern. Deshalb wurde insbesondere in den letzten 150 Jahren von diesen Dunkelmächten alles unternommen, um die wahre Identität des Deutschen Volkes zu verschleiern, zu verleugnen, zu verfälschen und zu pervertieren, schlicht vergessen zu machen. Mit dem naturwissenschaftlichen Nachweis durch den Nicht-Akademiker, unserem wunderbaren Menschen und Privatgelehrten Carl Huter aus Hainde – nämlich der Lebenlichtleitstrahlkraft Helioda in der lebenden Zellen in klarer Abgrenzung zu den anderen Kräften, in der Tradition vom größten deutschen Künstler Albrecht Dürer (1471-1528), und dem generellen naturwissenschaftlichen Nachweis des Empfindungsvermögens der Materie, also der Tatsache der Gedächtniskraft der Materie, eröffnet der Menschheit völlig neue und großartige Möglichkeiten – kurz der Mensch als Individuum wird rück-gebunden (re-ligio) an seine per se unbegrenzten Potentialitäten als Geist-Mensch. Das gesamte Werkvermächtnis von Carl Huter, ca. 12.000 Seiten, vor 100 Jahren kreiert und bestens dokumentiert, zeigt dem Aufrichtigen durch das individuell zu erarbeitende Selbststudium der Original-Menschenkenntnis den Zukunfts-Weg der Menschheit in das Goldene Zeitalter, einer großartigen Epoche des Friedensreiches auf Erden – eben aufgrund dargelegter VERGEISTIGTER NATURWISSENSCHAFT. Heutige moderne Wissenschaftsbereiche bestätigen fortlaufend die Richtigkeit in ihren jeweiligen Forschungen, beispielsweise Masaru Emoto: Die Gedächtniskraft des Wassers.]

Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]

Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren.
Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.

Es wurde einmal versucht, Huter zu veranlassen, mit seinen schlimmsten, ihn bekämpfenden Gegnern, die, wie sich nach seinem Tode herausstellte, völlig entartet waren, einen Kompromiß zu schließen. Das lehnte Huter völlig und ganz entschieden ab. Hier stand sozusagen das gute und dort das böse Prinzip, es gab daher nur noch einen Kampf bis zum letzten. Und den hat Huter bis zur völligen Aufopferung mit allen ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln geführt. Seine Gegner vereinigten sich. Huter allein war zu schwach, es fehlte die gesammelte Tatkraft der guten Menschen, und er ging an diesem letzten großen Kampf seines Lebens zugrunde. Er holte aber noch aus diesem Kampf seine letzte große Entdeckung heraus, indem er den Typus des Halbentarteten fand, den er vorher vermutet und berechnet hatte, dessen er aber niemals habhaft werden konnte.

So hat Huter bis zum Letzten für die Wahrheit seiner Entdeckungen gekämpft, bis seine Herzkraft versagte. Sein Sterben war mild.

Huter DgM 100

Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

KAMPF MK HU KUPFER

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wird zum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keine andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.


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