DgM 087

Was diese Inschrift aussagt ist, dass sich am Enddatum nicht nur eine kosmische Kraft manifestiert, sondern neun Kräfte und dass diese durch eine Neunstufige Pyramide symbolisiert werden, die Bolon Yookte darstellt – den Gott der Neun Stufen. Aus Jenkins´ Artikel geht klar hervor, dass Bolon Yookte mit dem Weltenbaum in Verbindung gebracht wurde, welcher in meinem demnächst erscheinendem Buch „The Purposeful Universe“ als die Quelle der Schöpfung dargestellt wird, nicht als ein Mythos, sondern als Realität. Angesichts des Tortuguero Denkmals kann nach meinem Empfinden das Modell der Neun Unterwelten und der Dreizehn Himmel nur von jemanden abgelehnt werden, der nicht nur die tatsächlichen Maya Inschriften ignoriert, sondern auch die gewaltigen empirischen Beweise wie das Kalendersystem der Maya mit der Realität verbunden ist. Wenn stattdessen die Beweismittel anerkannt werden ist es leicht nachzuvollziehen, wie die Maya in ihrer Mythologie die Gottheiten, Zeitraster und kosmischen Energien miteinander austauschten und zwar in einer Art und Weise, dass sie Sinn ergeben für die Evolution und deren Umsetzung in den biologischen und historischen Gegebenheiten.


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© April 1940, Nr. 87
DIE PHYSIOGNOMIK DES GUTEN
UND DES SCHLECHTEN MENSCHEN
WIE ERKENNT MAN DIEBE UND SCHWINDLER?
Wem kann man Vertrauen schenken von
den hier abgebildeten 5 Personen
Das Bild Nr. 1 zeigt den guten, genial-schöpferischen Menschen, den großen deutschen Bildhauer Ernst Friede. Aug. Rietschel.
Die anderen vier Bilder zeigen Berufsverbrecher, – und diese Zusammenstellung ist getroffen, um sprechend die volle Lebenswahrheit vor Augen führen zu können.
In Bild 1 sehen wir den geistig-schöpferischen Höhenmenschen mit dem klaren, fest gestellten, großen und schönen Auge. Die Iris ist leuchtend, plastisch und voll gespannt – wie die innere Nerven- und Lebensfülle, die seelische und geistige Kraft zum Wahren und Schönen.

Die Augen der Bilder 2-5 sind tief gestellt und kommen wie von unten hervor, der Blick ist gekniffen, brütend, frech oder glasig, schmutzig oder stechend, – das rechte vom linken Auge stark verschieden, der Blick schweift umher, richtet sich nach unten oder liegt wie lauernd in den Ecken.
Betrachtet man in Verbindung mit dem Auge den Mund, so findet man letzteren bei Bild 1 edel-freundlich und feinstens belebt.
Bei den Bildern 2-5 ist aber der Ausdruck des Mundes zum mindesten schwül und entwertend und grenzt an das Idiotenhafte.
Bei Bild 1 ist die Nasenform voll, klar und schön ausgebildet und edel belebt, – die hohe Charakterstarke Gestaltungskraft kennzeichnend.
Bei den Bildern 2-5 sind die Nasenformen unentwickelt oder häßlich und unklar wie der Charakter.
Bei Bild 1 ist das Kinn edel und schön abgerundet, es kennzeichnet den Willen zum Guten, die Würde und Schaffenskraft.
Bei den Bildern 2-5 ist das Kinn abnorm, sozusagen verschlampert, weil die Personen keine edle Würde haben und auch nicht arbeiten, um wirkliche Werte zu schaffen.
Bei Bild 1 ist das Angesicht lebendig und schön durchgeistigt, es zeigt die reinste und feinste Stoff- und Blutbeschaffenheit, und die Haut ist von wunderbarer Klarheit, voll innerer Wärme und wie von innen heraus durchleuchtet, wodurch allein schon die geistige künstlerische Schöpferkraft zum Ausdruck kommt.

Bei den Bildern 2-5 sind Haut und Gewebe von matter Konstanz und Strahlung, – das ist allein schon das typische Kennzeichen der Diebe, des zu schwachen edlen Lebensgeistes, der die Tugend nicht mehr von Laster zu unterscheiden vermag. Der Stoff des Gewebes ist schmutzig und verminderwertet und erzeugt kein edles Seelenblut.
Bei Bild 1 ist das Haar sprechend geistvoll, gewellt, weich und zart. –
Bei den Bildern 2-5 dagegen ist das Haar geistlos, wirr, strohig oder verkümmert, wie der innere edle Lebensgeist verkümmert ist.


Wie schön ist allein das Ohr bei Bild 1 in Form und Ausdruck, wie kernig die Stirn, wie großartig der Formen- und Gestaltsinn über den Augen und in der Augenzwischenbreite modelliert! Alle Formen – der Kopfbau, die Stirn, die Nase, Untergesicht, Wangen und Ohr – sind sowohl einzeln, wie auch im Zusammenklang bestens proportioniert, – gleichlaufend ist das Proportionsgefühl für das Wahre, Gute und Schöne in der Welt.

Gute Proportionen nach dem goldenen Schnitt [Hinzugefügt]
Bei den Bildern 2-5 sind die einzelnen Formen verbildet und teils sehr häßlich und sie stehen zueinander in Mißklang, wie das moralische und körperliche Menschsein unzuverlässig ist und von dem Weg des Guten und Edlen abirrt. Das ist die Wahrheit!
Jeder Mensch mit gesundem Sinn, der sich bemüht, scharf und genau zu sehen, und der dabei die Form fühlend-sehend nachempfindet und sich auf sein eigenes ungetrübtes Urteil verläßt, kann sich von der Wahrheit des Gesagten überzeugen.
Alles andere willkürliche Beschönigen, Bekritteln und Benörgeln der physiognomischen Tatsachen ist demgegenüber unwahr.
Betrachten wir nun die Bilder 2-5 im einzelnen nach der alten üblichen und nach der neuen Menschenkenntnis. Der Unterschied zwischen dieser und jener ist in die Augen springend.

Bild 2. Alte Menschenkenntnis: Frank R., Dieb und Einbrecher, 39 Jahre alt, mittelstark gebaut, ohne Beruf, verheiratet, 5 Fuß 6 Zoll groß, Gewicht 132 Pfund, lichtbraunes Haar, braune Augen, dünnes Gesicht, frisches Aussehen, kleinen hellfarbigen Schnurrbart.
(Dieser Mann wurde stets rückfällig, er legte sich viele Namen zu und so oft er auch eingesperrt wurde, jedes Mal gelang es ihm, wieder auszubrechen.)
Neue Menschenkenntnis, die sich an die alte, übliche anschließen sollte: Eine Gaunerphysiognomie, kneift und zwinkert mit den Augen, -und nur durch einen kleinen Schlitz sticht das Auge scharf hervor.
Der Mund ist formlos und häßlich und deutet auf das schmutzig-sinnliche Genußleben des Mannes. Da aus dem Geschlechts-Nervengeflecht das Gehirn hervorwächst, so ist auch dieses in der Qualität entwertet und der hohe Stirnbau macht darum einen matten und unbelebten Eindruck.
Dabei ist der Mund wie zum Hohn und Spott schief und pfiffig nach links oben verzogen, wobei das Kinn abnorm lang und breit auslaufend ist, der Unterkiefer stark unsymmetrisch.
Das deutet auf übelste Gesinnung, Falschheit, Verschmitztheit, Hinterhältigkeit, Heimtücke und Verschlagenheit.
Rechts der Stirn deutet die Diebesecke auf angeborenen Hang zum Stehlen.

Die breithohe Stirn gibt kund, daß er bei seinen Ein- und Ausbrüchen auch die fernliegenden Umstände, an die kein Mensch denkt, beachtet. Die formlosen, verdickten Augenlider zeigen den inneren moralischen Tiefstand und die Haltlosigkeit.
Die oben weiche und eingesunkene, unten breite und üble Nasenform zeigt Faulheit und den unsicheren diebischen Charakter.
Das Gewebe an Hals und Gesicht ist stark minderwertig und matt, aber dabei geschmeidig und im Farbton kalt, wobei der Unterkiefer in der Tiefe eine starke Härte bekundet; – daher bricht und biegt der Mann, was sich ihm in den Weg stellt, – und er ist sozusagen unter der Hand wieder verschwunden.
Dabei liegt im Ausdruck und in der Haltung Schlauheit, Einbildung, Selbstgefälligkeit und Eitelkeit.
Der Mann entwischte in den verschiedenen Gefängnissen den Wärtern auf unglaublich schlaue Weise, bahnte sich den Weg durch Gitter, Mauern, Türen, Fenster und Dächer, – nahm mit, was nicht niet- und nagelfest war, so daß ein Aufseher, als er in ein anderes Gefängnis kam, erleichtert aufseufzte.
Frank R. liegt im Bewegungs-Empfindungs-Naturell mit schwerer Disharmonie.
Allein mit dieser Bezeichnung ist eine genaue wissenschaftliche Begründung und Umgrenzung verbunden, so daß der Kenner der Naturellehre mit der Erfassung dieses Begriffs die Grundveranlagung und den Wert des Menschen erkennt.
Bild 3. Alte Menschenkenntnis: Harry B., Taschen- und Ladendieb, 42 Jahre alt, verheiratet, Tüncher, kräftig gebaut, 5 Fuß 6 Zoll groß, 170 Pfund schwer, schwarze Haare, grau meliert, braune Augen, rundes Gesicht, frisches Aussehen, Narben an Hals und Gesicht, kurze, dicke Nase.
Der Mann kannte sich als alter Taschen- und Ladendieb in vielen großen Städten sehr gut aus. Seine Frau, siehe Bild 4, war in demselben Fach tätig und ebenso als sehr kluge Taschen- und Ladendiebin in allen großen Städten bekannt.
Neue Menschenkenntnis: Bild 3, Ernährungs-Bewegungs-Naturell mit starker Disharmonie.
Das Auge mit den schwülen Blick liegt in den Ecken und deutet auf Verstocktheit und Verschlagenheit.
Von der breiten, eingesunkenen Nasenwurzel, wo der Formen- und Gestaltsinn und der Sinn für die Beobachtung der Bewegung liegt, spannen sich Stirn und Augenbrauen zu den ausgewölbten Schläfen und zum unteren Seitenhaupt, wo das Handgeschick, der Sachen- und Besitzsinn liegt, und die Plastik und Fülle hier deutet auf die Geschicklichkeit, im berechneten Moment den begehrten Gegenstand verschwinden zu lassen.

Die eingedrückte Nase zeigt, daß er Kleinheiten beachtet, aber sonst bewegungsfaul und weiche Knochen hat und einen kleinlichen, egoistischen, habsüchtigen, üblen, unbeherrschten und diebischen Charakter.
Der Haarwirbel auf der Vorderstirn mit den in die Stirn fallenden dolchartigen Haarlocken deutet auf Verwegenheit und moralische Degeneration.
Die langen und dicken Wangen deuten auf brutalen Eigenutz, – das unten fette und schwammige Gewebe des Gesichts gibt kund, daß er herumlungert, reichlich ißt und trinkt und sich zu keiner regelrechten Arbeit entschließen kann.
Dabei ist das Gewebe hartbrüchig und matt wie Blei, – den Dieben eigentümlich und deutet auf mangelnde Lebensdurchstrahlungs- und fehlende moralische Unterscheidungskraft, sowie auf träge und fette Blut- und Stoffbeschaffenheit.
Bild 4. Alte Menschenkenntnis: Mary B. (Es ist die Frau des Mannes, Bild 3). Sehr kluge und in allen großen Städten bekannte Laden- und Taschendiebin, 48 Jahre alt, kräftig gebaut, 5 Fuß groß, 221 Pfund schwer, dunkelbraunes Haar, braunes Auge, dunkles Aussehen.

Neue Menschenkenntnis: Ernährungs-Naturell mit schwerer Disharmonie und starker elektrischer Energie, – daher die energische, kalte Spannung an Augen, Nasenform, Mund, Kinn und Wangen.
Die langen in die Stirn fallenden Haarlocken, der Turmbau des Hutes auf den Hinterhaupt und der gespannte Augen- und Gesichtsausdruck deuten auf Herrschsucht und Selbstherrlichkeit, Selbstgefälligkeit und Eitelkeit.
Der stechende Blick des rechten glasigen Auges mit der starken Augenbraue deutet auf die kluge, geschäftige und rührige Elster und Diebin, der kalte Blick des linken Auges zeigt Neid, Mißgunst und Habsucht.
Die straffe Nasenform zeigt Schnelligkeit, Gewandtheit, Fixigkeit und Willensdurchsetzung.
Die nach vorn zu plastischen Jochbeine zeigen starke Angriffsimpulse. Die liderliche Form der Oberlippe und unteren Nasenbildung, sowie die harte herabgezogene Mundlinie sprechen Bösartigkeit, Gefühlsrohheit und üble Denk- und Gemütseinstellung. Der Ausdruck an Augen und Gesicht erinnert an eine Kommandeurin vn raffinierter Klugheit und Getriebenheit.
Der sehr kurze Hals in Verbindung mit den zwingenden Blick und den straffen Zügen an Mund und Wangen läßt auf Zorn und Wutausbrüche schließen, auf eine starke suggestive Bezwingungskraft.

Bild 3 und 4.
Der Mann Bild 3, ist diesem Drachen in Frauengestalt, der voller Egoismus ist, nicht gewachsen; er muß ihr gehorchen, und sie läßt ihn nicht auf den Augen; daher macht der Mann auch bei aller Disharmonie und Verwegenheit einen erbarmungswürdigen, hilflosen und melancholischen Eindruck.
Bild 5. Alte Menschenkenntnis: Peter L. Falschspieler und Räuber. 45 Jahre, kräftig gebaut, verheiratet, kein Beruf, 5 Fuß 7 Zoll groß, 165 Pfund schwer, Haare schwarz und grau, dunkle Augen, frisches Aussehen, glattes Gesicht, hat manchmal einen Schnurrbart.
Bild 5.
(Er wurde der große Peter genannt und war einer der berühmtesten und dauerhaftesten Falschspieler. Er suchte seine Opfer auf den Zentralbahnhöfen des ganzen Landes und wurde in fast allen Großstädten festgenommen, aber ganz selten einmal überführt und verurteilt. Er kam stets wieder frei, weil seine Genossen im Falle seiner Verhaftung dem Opfer das erbeutete Geld sofort zurückgaben. Damit verlor der Richter die gesetzliche Handhabe gegen ihn. – Wenn man die Physiognomie dieses Mannes betrachtet, dann kann man wirklich diese Rechtsbegriffe nicht verstehen. Gefährliche Raubtiere sperrt man doch sonst ein, – aber diesen Gauner ließ man sein übles Handwerk dauernd ausüben.)
Bild 5. Neue Menschenkenntnis: Schmutziger, hinterhältiger und gemeiner Augen- und Gesichtsausdruck.
Der lange Hals mit dem überformten Gewebe am Kinn und nach dem Mittelgesicht hin deutet auf Belastung des inneren Nervensystems mit üblen Stoffen und auf Nervenvergiftung.
Das versteckte, argwöhnische, verglaste, stechende Auge deutet auf übelste Gesinnung, – die brutalharte Nasenform auf einen gemeinen Charakter, und diese Minderwertigkeiten werden noch verstärkt durch den brutal-gemeinen Ausdruck des Mundes.
Typisch sind wiederum die Diebesecken, sowie die matten Gewebe. Nichtsdestoweniger zeigt die Augenbildung und Unterstirn spitzfindige Beobachtung; besonders fällt die Eckenkraft auf, die von der Nasenwurzel – wo der Formensinn liegt – ausgeht und die sich von dort aus nach seitwärts zur Berechnung und zum Diebessinn hinzieht. In entsprechender Richtung über er seine verbrecherische Berufstätigkeit aus.
Interessant ist die freie Haltung von Kopf, Hals und Brust mit dem großen weißen Vorhemd; er ist sich seiner Sache völlig sicher, – wer ihm in die Fallstricke geht, ist verloren.
Das formlose wabbelige Kinn zeigt, daß er die ehrliche Arbeit nicht nötig hat. Es ist eine gemein-brutale Physiognomie von übelster schmutziger Gesinnung.
Was für eine gesunkene Welt zeigen uns diese 4 Bilder, – und was für eine Welt der Tugend, der Ideale und Schönheit liegt in Bild 1!?
Sollte man angesichts dieser überzeugenden Sprache des Geistes aus den lebendigen Formen nicht doch die alte Menschenkenntnis erweitern und auf eine neue wissenschaftliche Grundlage stellen, – um den Tatsachen gerecht zu werden? Sollte man sie nicht auch anwenden, um den guten Menschen zu erkennen, ihm Freiheit und Schutz auf allen Wegen zu geben!

GRUNDLEGENDE ENTDECKUNGEN
(Fortsetzung des Originaltextes von Carl Huter. 1910)

Mein System der wissenschaftlichen [Physiognomischen Psychologie] ist daher in erster Linie
Kraftrichtungs-, Lebenskraft- und allgemeine Körperformenkunde,
sie ist im weiteren eine neue Phrenologie- und Körperorgan-, Körperstruktur- und Körperareal-Lehre,
3. Formengefühls-Kombinationslehre,
4. Gesichtsausdruckslehre,
5. Augenausdrucks-,
6.I riszeichenkunde,
7. Impuls-, Geschlechts-, Temperament-, Naturell- und Eigengesetzlichkeitslehre,
8. Spannungs-, Emanations- und Strahlenlehre,
9. Vererbungs-, Entfaltungs- und Entwicklungslehre und schließlich
10. ethische Schönheits- und natürliche Krankheits-, Dekadenz-, Verfall- und Lebens-Qualitätslehre mit Wertungs- und Rangordnungswissenschaft der einzelnen Individuen untereinander nach ihren Körper- und Geisteskräften.
Durch die Liebe zu diesen neuen Lebensidealen und durch Zusammenschluß vieler zu dieser neuen wissenschaftlichen und ethisch-schönen Weltreligion fand ich meine Anhängerkreise.

Durch diese Lehre will ich Menschenglück verbreiten und neuen Glauben in die Herzen der Menschen pflanzen.
Durch tiefes Denken, liebendes Wollen, hingebendes Streben, kraftvolles Gestalten und treues Zusammenarbeiten wollen wir, die das erkannt haben, die alte Weltlehre besiegen!

Dogma [Hinzugefügt]
Diese meine wissenschaftliche Menschenkenntnis, Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] ist zu einer Vollkommenheit ausgebaut, daß jeder Forscher, der sie studiert, auch ein Anhänger derselben geworden ist. Die Verbreitung der Forschungsresultate wird durch meine Vorträge und Unterrichtskurse bewirkt.
Anderseits habe ich die Einrichtung getroffen, daß durch Wandtafeln, Postkarten, plastische Büsten, Modelle und durch ein Museum und psychologisches Institut in Leipzig (bestand zu Huter`s Lebzeiten. D.H.) diese Lehre ihre anschauliche Verbreitung finden kann.

PSYCHOLOGISCHE INSTITUT IN LEIPZIG 1910-1911 [Hinzugefügt]
Was mit diesem System geleistet ist, wurde von vielen hervorragenden Gelehrten, Künstlern, Schriftstellern, Schulmännern, Juristen und behördlichen Personen längst anerkannt und haben selbst auch die Gegner zugegeben.
Mehr als 300 der angesehensten Zeitungen und Zeitschriften haben meine Forschungsresultate in kurzen oder längeren Artikeln anerkennend besprochen und ich hatte die Ehre, sie nicht nur in auserwählten Gesellschaften von Fachgelehrten, sondern auch in Schriftsteller- und Künstlerkreisen und vor Vertretern der Presse vorzutragen.
Ich habe in kaufmännischen, Techniker-, Bürger- und Arbeitervereinen mit beweisführenden Demonstrationen gelehrt und experimentiert und
fand auch in fürstlichen Kreisen dankbare Hörer und Schüler.
VI. Die neuen Lebens-Ideale, die ich auf die wissenschaftliche Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] aufgebaut habe, insbesondere die neue Ethik über Liebe, Ehe, Familie und Gesellschaft der Zukunft, die natürliche Gesundheitspflege, Heilkunde und das ethische Recht.

Das Lebens-Ideal, das ich auf die psycho-physiognomische Wissenschaft aufgebaut habe, ist das Ideal der ethischen Schönheit.
Ich will die Harmonie des einzelnen Menschen mit sich selbst und der Welt,
die Harmonie der Menschen untereinander in Ehe, Beruf, Familie, Gesellschaft, Staat und Weltpolitik,

ich will das Streben nach einem gemeinsamen Ziel anbahnen, das durch die Vergöttlichung der menschlichen Natur in vollendeter körperlicher und geistiger Schönheit erreicht werden kann.

Ich nenne diese Neukulturlehre KALLISOPHIE.
Sie umfaßt:
1. Welterkenntnis,
2. Lebenserkenntnis,
3. Geisteserkenntnis,
4. Formenerkenntnis,
5. Menschenkenntnis,
6. Erkenntnis der letzten Weltenergie,
7. Geschlechtserkenntnis,
8. Charaktererkenntnis,
9. Persönlichkeitskultur, Gesundheitspflege und Heilkunde,
10. Gesellschaftskultur, neue Ethik,
11. Ideallehre, Kunst und Religion,
12. Idealkultur, neue Rechts- und Staatslehre!
Kallisophie [Hinzugefügt]
Die neue Ethik, die aus der neuen Naturwissenschaft, der [Physiognomischen Psychologie], gewonnen wurde, lehrt: da alles, was ist, durch Liebe entstanden istund eine Vervollkommnung des Lebens nur durch LIEBE möglich ist, so gibt es auch keine Geistes- und Erkenntniskraft, kein Studium und keine Wahrheitserkenntnis ohne Liebe.

(Die Natur schafft mit unendlicher Liebe und Freude immer wieder neue Formen und Gestalten, – ähnlich wie ein Maler oder Zeichner immer wieder aufs neue malt und zeichnet und seine Lust und Freude dabei immer größer wird. Die obigen 12 Hauptpunkte sind nachfolgend kurz erklärt.)
1.Wollen wir die Welt richtig erkennen, so müssen wir uns mit ganzer Liebe der Naturbeobachtung hingeben und jeder in der Stille und allein für sich die hauptsächlichsten Grunderkenntnisse aller heutigen Naturwissenschaften, so wie ich sie in meinem großen Lehrwerke „Menschenkenntnis“ in Verbindung mit zahlreichen neuen Entdeckungen und Erklärungen organisch zusammengeschlossen habe, vergleichend kennenlernen. Nur dadurch kommen wir zu einem tieferen und umfassenden Weltbilde.
Mit einem derartigen bessern Weitblick wächst auch der Sinn aus den engbegrenzten, konfessionellen kirchlichen und auch aus den indifferenten spießbürgerlichen Anschauungen heraus.
Es wächst auch der Sinn aus der Kneipe und aus der Kinderstube heraus, sowie aus der dumpfen Arbeitsstätte, aus den umgebenden Einflüssen traditioneller Gewohnheiten und Suggestionen einer verzopften Wissenschaft für eine höhere, freiere Natur- und Welterkenntnis.
Man kommt dahin, sich eine eigene Weltanschauung zu bilden, wenn man die Lehren großer Naturforscher, Ethiker, Okkultisten, Religionsstifter und Philosophen miteinander und mit der Natur selber und ihrer Geschichte vergleicht und aus eigener Anschauung beobachten gelernt hat.
2.Durch richtige Welterkenntnis, die uns überall Stoff, Kraft und Empfinden, Form- und Schönheitsgestalten, also Vervollkommnung lehrt, gelangen wir auch zu einer richtigen Erkenntnis vom Leben.
Ich habe durch Experimente nachgewiesen, daß Leben überall ist, auch da, wo uns etwas tot erscheint, denn da schlummert das Leben nur.
Es ist einer meiner wichtigsten Lehrsätze, daß in allen lebenden Organismen die Lebenskraft als organisierende und strahlende Kraft sich offenbart und der Form, dem Willen und Gefühl des Individuums Charakter und Richtung gibt.
Form und Seele, Physiognomie und Charakter ist daher eine Einheit. Einen Widerspruch zwischen diesen gibt es nicht.
3.Alle Geisteserkenntnis geht durch die innere Gefühls- und äußere Formenerkenntnis.
Solange jemand dieses nicht erkannt hat, wird er stets der Gefahr ausgesetzt sein, urteilslos auf guten Glauben hin ein Spielball bald dieser, bald jener verkehrten Ansicht und Einrede zu werden, er wird dadurch ein nervöser, wankelmütiger Charakter ohne jeden Halt und ohne Grundsatzrichtung im Leben, er wird leicht Sklave von Vorurteilen, hypnotischen Suggestionen, Tratsch und Klatsch und schließlich manches Unsinnigen.
Daher braucht der Mensch eine feste Grundlage in seiner Welt-, Lebens- und Geisteserkenntnis und die ist ihm ein für allemal durch sein eigenes Urteil an der Hand der [Physigonomischen Psychologie] gegeben.
Daher braucht der Mensch eine feste Grundlage in seiner Welt-, Lebens- und Geisteserkenntnis und die ist ihm ein für allemal durch sein eigenes Urteil an der Hand der [Physigonomischen Psychologie] gegeben.


Der gute Geist offenbart sich bei einem guten Menschen in einer schönen Stirn und in einem ganz bestimmten Augen- und Gesichtsausdruck,
ein schlechter Geist durch eine andere Stirn und einen schlechten Augen- und Gesichtsausdruck. Alles andere ist Unwahrheit. –


Der offene gute Geist

Der versteckte, rohe und schlechte Geist
Man weiß, die Natur will das Gute; viele Menschen aber verkennen diesen Naturzweck, sie irren ab und bringen durch Haß, Widerspruch, Kampf und Neid Hindernis und Leid. – Diese zu überwinden soll und muß unsere vornehmste Aufgabe sein.
(Fortsetzung folgt.)

FRANZ ANTON MESMER ZUM 150. TODESTAG

Wie an den sehr weichen, vollen und langen Formen und der hochgehenden Stirn leicht zu erkennen ist, steht bei diesem weltberühmten deutschen Arzt, geboren in Iznang am Bodensee, an erster Stelle das Ernährungs-, an zweiter Stelle das Empfindungs- und an dritter Stelle das Bewegungs-Naturell. Auffallend ist das weiche Auge mit dem verinnerlichten und forschenden Blick.

Mesmer war nicht nur ein scharf denkender, sondern auch ein ebenso stark fühlender Mensch (man beachte den weichen Mund), dabei aber körperliche sehr impulsiv (man beachte das starke, wohlgerundete Kinn). Die lange, wohlgeformte Nase und die starken Augenbrauen machen aber auch die geistige Impulsivität sprechend deutlich. Charakteristisch hat der Maler dieses Bildes die Hand dargestellt, womit angedeutet sein soll, daß die Hand wohltuend und heilend wirken kann.

Mesmer brachte in die damalige Schulmedizin ein ganz neues Moment, er entdeckte den tierischen Magnetismus (Mesmerismus), die Tatsache, daß im lebendigen Körper und in der Wirkung von Mensch zu Mensch die besten Heilkräfte verborgen liegen. Das erkannt zu haben ist Mesmers Verdienst, und man muß den Mut bewundern, mit welchem dieser Mann es wagte, gegen die seinerzeitige Strömung in der Schulmedizin neue Wege zu zeigen. Mit Mesmer trat die Wirkung der Persönlichkeit, die Bedeutung der seelischen Kräfte in den Mittelpunkt der Heilmethoden.

Neue Heilmethode von und nach Carl Huter [Hinzugefügt]
Von Mesmer bis Huter ist nun ein sehr weiter Weg. Was niemandem gelang, die Natur- und Lebenskräfte zu erkennen, welche die lebendige Form bauen, die Gesetze aufzufinden, nach denen sie aus der Natur heraus geworden sind, das zu finden, ist Huter vorbehalten geblieben, wobei ihm die ganzen großen Fortschritte der modernen Naturwissenschaft und Medizin zugute kamen. Nunmehr ist in dem anatomischen Strahlengebilde des Zentrosomas der als höchste Seelen- und Geistesenergie aus dem Empfindungsvermögen der Materie entwickelt hat.

Damit ist die Bedeutung des tierischen Magnetismus als Heilfaktor nicht vermindert. Aber es ist erstmalig naturwissenschaftliche festgestellt, daß der Magnetismus der Lebewesen nicht mit der belebenden Kraft an sich zu identifizieren ist. Jedoch kann das hier nur kurz erwähnt werden. Durch Huter ist der Weg zu einer neuen Heilmethode vorgezeichnet, wonach zuerst die Höhe oder der Grad der lebenden Kraft erkannt werden muß, die in jedem Falle zu stärken ist. Der Arzt sollte alle guten Heilmethoden kennen und beherrschen, um sie dann nach Maßgabe der lebenden Kraft in jedem Falle individuell, wie es die Naturellehre Huters ermöglicht, zum Segen des Kranken als sein Diener und Helfer anzuwenden.

Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]
Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, – denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.




[Hinzugefügt] Im 16. Jahrhundert gab della Porta, ein Verwandter von dem großen Architekten Porta, dem Miterbauer der Peterskirche in Rom, ein Werk über vergleichende Tier- und Menschenstudien heraus, das die gesamte Kunst und das Kunstgewerbe seiner Zeit beeinflußt hat.
Dann trat Johann Caspar Lavater in Zürich mit seinem gewaltigen Sammelwerk „Physiognomische Fragmente“ 1774 bis 1778 an die Öffentlichkeit; durch ihn wurde die Physiognomik ganz besonders populär gemacht.
Er hatte die bedeutendsten Maler, Schriftsteller, Philosophen und Naturforscher als Freunde für die Sache gewonnen. Dieses erweckte bald den Neid niedriger und gemeiner Naturen, deren Hauttalent gewöhnlich darin besteht, alles Schaffen großer Männer, das sie nur halb verstehen, dem sie aber nichts Ebenbürtiges an die Seite zu stellen vermögen, herabzusetzen, in den Schmutz zu ziehen und zu entstellen.
So fand auch Lavater in dem Zyniker Lichtenberg einen gemeinen Gegner und siehe da, nach dem Grundsatz „Gleich und Gleich gesellt sich gern“, schlug sich die größere Masse derer, die Lavaters Arbeiten unverstehend gegenüberstanden, in Verbindung mit noch anderen Neidern und Ignoranten – auf Lichtbergs Seite und Lavaters Arbeit fand nur noch liebevolles Studium bei den Verständigen. Heute stellt Lavater bei den praktischen Amerikanern, die neuerdings für jedes Lavatersche Originalwerk einen Preis von 1000 Dollar zahlen, in hohem Ansehen.
Mancher Zurückgebliebene in der alten Welt, bei dem die Suggestionen des verlogenen, geistigen Verbrechers Lichtenberg, noch heute mehr gelten als die edlen Arbeiten des wunderbaren Höhenmenschen Lavater, läßt sich auch in diesem Punkte von dem klugen Amerikaner überholen.

Lavater war aber nur Sammler und Gefühlsphysiognomiker und in diesem Sinne müssen auch seine Werke gelesen und verstanden werden.
Lavater hat keine wissenschaftliche [Physiognomische Psychologie]
Begründen wollen, das hat er seither immer und immer wieder betont, er wollte nur durch Wort und Bild das Interesse für diese werdende Wissenschaft wecken, er wollte anregen und fördern und das hat er im hohen Maße getan.
Daher bleibt er der edelste und beste Vorkämpfer der guten Sache, einer natürlichen Psychologie, die ich vertrete.
Fortsetzung folgt.

















13.12.2009 Da ein Handschlag – dort ein Faustschlag

Welch auffällige Duplizität der Ereignisse. Vor einigen Tagen schlich sich ein Pärchen ins Weiße Haus und schüttelte Präsident Obama die Hand. Heute berichten die Medien, dass der italienische Ministerpräsident von einem Mann ins Gesicht geschlagen wurde. In beiden Fällen ein totales Versagen der Sicherheitskräfte. Halb Italien mag Schadenfreude empfinden. Im Hinblick auf die „vier Könige in sieben Tagen“ beschleicht einem doch ein mulmiges Gefühl.
SOURCE: MANFRED DIMDE

Nordkorea

Zwangsumtausch statt Marktwirtschaft

Mit seiner Währungsreform hat Nordkoreas Diktator Kim Jong-il einen Großteil der Ersparnisse seines Volkes zerbröselt. Sein Ziel: das Ende des privaten Handels.




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