DgM 089

Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Juni 1940, Nr. 89
LEBENSENTARTUNG UND LEBENSVERVOLLKOMMNUNG
DREI UNEHRLICHE CHARAKTERE
Und die äußeren Merkzeichen an Augen- und Gesichtsausdruck
Genaue psychologische Deutung der Physiognomie dieser abwegigen Naturen. Welcher Art sind ihre üblen Handlungen, wodurch sie das gesellschaftliche Leben stören?
HOHE GESELLSCHAFTSKULTUR
auf idealer Grundlage
nach den natürlichen Gesetzen
der SYMPATHIE UND LIEBE
IN MEMORIAM CARL HUTER, GEBOREN 9. OKTOBER 1861, GESTORBEN 4. DEZEMBER 1912 IN DRESDEN. GROSSMEISTER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS UND VOLLENDER DER BESTREBUNGEN DES GRÖSSTEN DEUTSCHEN KÜNSTLERS, ALBRECHT DUERER (1471-1528)
SOURCE: KÜNSTLER KAPHAMMEL, BRAUNSCHWEIG = GEBURTSTADT VON MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM.
Am Morgen eines ungeheuren Schlafes!“

Friedrich Nietzsche
Mit der Wiederbegründung des Heiligen Deutschen Reichs findet die Wiedergeburt von Atlantis und seiner ganzheitlich-kosmo-philosophischen (kosmoterischen) Spiritualität statt – mit der Gründung des „vierten“ Deutschen Reichs beginnt auch der Aufstieg des vierten Atlantischen Reichs, des Heiligen Atlantischen Reichs Europäischer Völker .

DIE LEBENSSTRAHLKRAFT,
DIE HÖHERE GEISTIGE NATUR IM MENSCHEN
Der liebende Gedanke, die Lebenskraftsteigerung,
die Formbildung- und geistige Wachstumskraft.

WIE DAS GUTE EINES MENSCHEN
sich offenbart -, und wie seine nachteiligen,
fehlerhaften Seiten in Form und Ausdruck
zu erkennen sind.
GRUNDLEGENDE ENTDECKUNGEN
für die wissenschaftliche [Physiognomische Psychologie] und ethische Schönheits-Religion und mein Kampf um die Wahrheit und um die höchsten Menschheits-Ideale von CARL HUTER (1910) Fortsetzung



CARL HUTERs

IDEAL- UND GESELLSCHAFTSLEHRE
Die Pflege des Schönen als Vorschulung zur
Erfassung des Göttlichen in der Natur
Wer möchte sich durch solche Physiognomien noch täuschen und überreden lassen?

Schweinegrippe – ein riesiger Schwindel?
Michael Grandt
Der Europarat wird im Januar einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der klären soll, wie stark Wissenschaftler und staatliche Behörden durch die Pharmaindustrie beeinflusst worden sind. Man habe Millionen gesunder Menschen unnötigerweise dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt, heißt es in dem einstimmig beschlossenen Antrag des EU-Gesundheitsausschusses.
Umsichtige Bürger haben es geahnt und meine Kollegen und ich haben in unzähligen Artikeln hier auf der KOPP-Online-Seite und in KOPP Exklusiv schon lange darauf hingewiesen: Die Anzeichen verdichten sich, dass die Schweinegrippe-Epidemie ein riesiger Schwindel ist, initiiert von Wissenschaftlern und der Pharmaindustrie.

Dringlichkeitssitzung und Untersuchungsausschuss
Im Januar 2010 wird sich nun der Europarat mit der Frage beschäftigen, wie groß der Einfluss der Pharmaindustrie auf Wissenschaftler und staatliche Behörden bei den Kampagnen gegen Vogel- und Schweinegrippe in Wirklichkeit ist.
Geplant sind dazu sogar eine Dringlichkeitsdebatte und ein Untersuchungsausschuss. Initiiert wurde beides von dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Mediziner Wolfgang Wodarg (SPD). Er ist Gesundheitsexperte, Internist und Spezialist für Lungenheilkunde, für Hygiene und Umweltmedizin. Von 1994 bis 2009 war er Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. Dr. Wodarg ist Mitglied des Gesundheitsausschusses des Europarates. Dort führt er den Vorsitz.
Unsere Mainstream-Medien, die über den Ausbruch der Schweinegrippe in Sondersendungen und mehrseitigen Artikel berichtet haben, sind diesbezüglich ziemlich schweigsam. Nur hier und da sieht man eine kleine Meldung. Aber das wundert mich nicht.

Zum Vergleich: Edler, guter Mensch

Man betrachte die oben stehenden drei Bilder, – es sind asoziale Menschen, die geborenen Feinde jeder guten Gesellschaftsordnung.

Bild 1 zeigt einen Schwindler und Scheckfälscher.
Dieser Mann kaufte in Geschäften Waren und bezahlte sie mit einem gefälschten Scheck, wobei er meist noch Wechselgeld herausbezahlt bekam.
Die Ladeninhaber fielen auf den Schwindel herein, weil sie sich durch das sichere Auftreten des Mannes täuschen und beeindrucken ließen. Es gab diese Menschenkenntnis noch nicht, und so standen sie dem schlauen Betrüger im Moment der Überraschung hilflos gegenüber. –
Betrachtet man die Kopfform, den Augen- und Gesichtsausdruck, so findet man sehr wohl deutliche Anhaltspunkte, die den Betrüger schnell erkennen lassen.
1. Allein schon der umflorte und verschleierte Blick deutet auf ein genau entgegengesetztes Gedankenleben wie der offene, reine, klare und ehrliche Ausdruck der Augen des guten Menschen.
Zum Vergleich guter Mensch. [Hinzugefügt]
2.Die nach unten zu häßliche, formlose und öde Nasenbildung, – die den Charakter und Willen zeigt, – läßt den üblen Charakter sofort vermuten.
Die Augenwölbungen rechts und links der Nasenwurzel sind nach oben zu auffallend groß, eckig und ungleich, wodurch zwei ungleiche Stirnhälften entstehen. In der Unterstirn liegt die Beobachtung und Auffassung der sichtbaren Dinge der Welt und diese ist bei solcher Form und Gehirnveranlagung und bei dem betrügerischen Ausdruck der Augen zweifellos nicht gut, sondern abnorm gerichtet.
3. Des weiteren läßt die äußere Linienführung des Gesichtsbaues, der Ansatz der Ohren und die seitliche Kopfform ganz den edlen regelmäßigen und schönen Schwung vermissen; – dies deutet auf eine Zerfahrenheit der inneren lebendigen Kräfte, welche die Form bauen und die Gehirnorgane beleben.
4. Das Kinn z.B. ist nicht schön und edel gerundet, sondern breit und schwer auslaufend, was auf die Disharmonie im Impuls- und Tatleben deutet.
5. Gegenüber diesem wuchtigen Kinn sind die weichen mittleren Gewebsteile seitlich der Nasenform wie belanglos, was auf Tathärte im Gefühlsleben deutet.
6. Im weiteren sind die Ohren hart und grobförmig und durch die im Mittelhirn wirkende starke elektrische Breitenenergie weit vom Kopfe abgetrieben, was auf eine starke und harte elektrische, unruhige und das Gute verneinende Energie im Gefühlsleben deutet.
7. Ferner sitzen die Ohren aber auch ungleich, links hoch, rechts tief, ein Zeichen, daß die Aufnahme durch das Ohr und die damit verbundene innere seelische Einstellung in sich ungleich und zerfahren ist und leicht zur Entgleisung und zur Verneinung des Guten, der Harmonie des Lebens treibt, wenn nicht Charakter und Willen diese Schwächen stark beherrschen. Das letztere kann man aber bei diesem Augen- und Gesichtsausdruck, der das unehrliche Gedankenleben zeigt, nicht feststellen.
8. Betrachtet man, wie unordentlich und unfein das Haar sich auf der vorderen Region des Oberhauptes legt, – in dieser Region liegen die Gehirnorgane, die für das Wohlwollen und die Menschenliebe tätig sind, – so wird der üble Eindruck nur noch verstärkt, ebenso durch den gespannten und faden Ausdruck des Mundes mit dem spritzig und unternehmend gezierten Schnurrbart.
9. Wo der obere Strich hinzeigt, liegen die Gehirnorgane für den Sachen- und Geldbesitz.
Hier ist eine überstarke und sehr gespannte plastische Ausbuchtung deutlich zu erkennen. Der obere Seitenhauptbau mit den höheren Trieben für das ideale Wirtschaftsleben ist dahingegen stark abgeflacht und zeigt auch keine Spannkraft.
Bei der schon geschilderten Gesamtanlage ist daher der Geld- und Sachenbesitzsinn abnorm stark und beherrscht alle übrigen Gehirnanlagen und gibt den Impuls zu Schwindel und Betrug.
10. Die breite Nasenwurzel zeigt eine scharfe, genaue und schnelle Formerfassung, die eckige und tiefe Augenwölbung zugleich Disharmonie in der Beobachtung.
Dort, wo der untere Strich hinzeigt, lokalisiert sich an der Gehirnbasis der Sprachen-, Schrift- und Zeichenausdruckssinn. Hier liegt Geschick, eine spitzige Spannkraft, wobei die oberen großen Augenlider sich schwer und dick über das Auge legen, gleichsam als wollten sie das geschickt geübte Geheimnis dieses Mannes, die Schriftzeichenfälschung, verdecken.
Das sagt uns hier die lebendige Ursprache der Natur in Form und Ausdruck. Es ist im Gesamtausdruck der sehr kluge, abgefeimte und schadenfrohe Spezialist im Betrug, der im Guten nicht mehr zu bessern ist, – gegen den man sich aber durch schnelle Beobachtung und Menschenkenntnis hätte schützen können.
Interessant ist, mit dieser Beurteilung die alte, an sich gute, aber durchaus unzureichende Menschenkenntnis zu vergleichen:
James Walters, Scheckfälscher, 35 Jahre alt, kein Beruf, verheiratet, mittelstark gebaut, 5 Fuß 9 Zoll groß, 152 Pfund schwer, dunkelbraunes Haar, braune Augen, lange Nase, dünnes Gesicht, gutes Aussehen, Narbe am Hinterkopf. Bei seiner Festnahme lagen mehrere Klagen gegen ihn vor. Er wurde schuldig gesprochen und zu 3 Jahren 4 Monaten Gefängnis verurteilt; er hatte schon vorher eine Gefängnisstrafe von 2 1/2 Jahren abgebüßt.

Bild 2
Zeigt eine der gewandtesten Betrügerinnen, die in England und Amerika ihre Opfer ausbeutete, die sogar noch einem Manne, der sie im Gefängnis besuchte, 900 Dollar stahlt.
Sie hatte meist zwei Dienerinnen und wohnte in den ersten und besten Hotels. Sie trat sehr geschickt auf und gab vor, große Liegenschaften, Werte und Kostbarkeiten zu besitzen. Es gelang ihr, selbst erfahrene alte Geschäftsleute zu täuschen.
Auf Grund dieser wissenschaftlich fundierten Menschenkenntnis ist aus dem Augen- und Gesichtsausdruck die Betrügerin deutlich und schnell zu erkennen.
1. Das Auge hat bei aller Lebhaftigkeit den typischen schwülen, verschleierten und betrügerischen Ausdruck.
2. Sie verstand gut zu schwätzen und zu plaudern, was schon der sprechende Mund ausdrückt, aber die dicken Lippen sind formlos und lose, sie haben einen häßlichen Zug. Diesen zeigt auch besonders die schwere und grobe Oberkieferpartie zwischen Nase und Mund in Verbindung mit der unteren formlosen Nasenspitze. Dieser Zug deutet auf Dreistigkeit und Gemeinheit.
3. Dabei ist die Frau unmäßig im Essen und Trinken, das zeigt der enorme Fettansatz unter dem Kinn, wobei der Hals fast verschwindet, – sie ist daher belastet, das Blut verdickt, und die Gewebe im Gesicht haben den schwülen matten Ausdruck, die moralische Verblödung kennzeichnend.
4. Sie bewahrt aber dabei eine gewisse nachgeahmte bessere äußere Lebensart, das zeigt der Schwung und die Wölbung unter der Unterlippe.
Dabei ist sie einerseits sehr eitel und selbstgefällig, das zeigt die breite Einkerbung am Kinn und symbolisch auch die Verzierung am Hals mit dem kostbaren Spitzenkragen.
Anderseits ist sie aber sehr unordentlich, – das zeigt der schwüle Ausdruck und auch das unordentliche kruselige Haar, das in Verbindung mit dem lebhaften Oberhaupt den krausen, abenteuerlichen Sinn bekundet. Sie ist dabei fett und wiegt 245 Pfund.
5. Von wirklichem ethischem Arbeitswillen ist keine Spur vorhanden, das zeigt die weichbreite, schlaffe, eingefallene obere Nasenform, obwohl das länglich-breite Gesicht nicht nur die Körperanlage für die Ernährung, sondern auch für die Bewegung verrät.
Die plastische Spannkraft seitlich der Augen und vor dem Ohr nach der Schläfe zu zeigt das stark gepflegte Nahrungs-, Ruh- und Schlafleben.

Der Wert von Ruhe und Schlaf. Hier abnormal [Hinzugefügt]
6. Sie ist aber von einer getriebenen abwegigen Geschäftstätigkeit, das zeigt die breite Ausbuchtung der Schläfe und des unteren Seitenhauptes, wo der Hab-, Sachen-, Geschicklichkeits- und Kompositionssinn liegt.
Hier liegt die Hauptkraft und Spannung – und die nimmt sie neben ihrer Faulheit, Gefräßigkeit, Eitelkeit und Frechheit völlig gefangen.
Wie berechnend und klug sie dabei im praktischen Denkleben ist, das zeigt der plastische Übergang vom breiten untern Seitenhaupt zur Schläfe und die Kraft, die sich über die ganze breite Unterstirn zieht. Sie hat dabei Mut und Tatkraft, das zeigt das sehr große, aber fahle und häßliche Ohr mit dem übergroßen Gewebsanhang am unteren Teil. Angedeutet ist die Raffiniertheit im Denkleben auch durch die einseitig hochgezogene breitschwere Augenbraue.
Ausschlaggebend ist aber der schwüle und betrügerische Augen- und Gesichtsausdruck. Es ist das betrügerische, geschäftige und geschäftliche Schwindeltalent, die geschickte Diebin und Hochstaplerin.
Bild 3
Dieser noble Herr im spiegelblanken Zylinder, – den er allerdings tief in die Stirn drückt, um die Augen zu beschatten, – ist in Wirklichkeit ein alter Schwindler, Hochstapler und Betrüger.
Man sieht, er versteht es, sich nach außen hin vorteilhaft vor zustellen, der Bart ist gepflegt, der Schlips flott gebunden. Er treibt sich auf den Hauptbahnhöfen und den Landungsplätzen der Schiffe herum, und wer sich von ihm täuschen läßt, der büßt seine Geldbörse, Brieftasche und womöglich noch sein Handgepäck ein. Aber die Menschenkenntnis kann uns vor einem solchen Schwindler bewahren. Er hat den harten, lauernden, hypnotischen Dauerblick der eng liegenden Augen, den langen Hals, die hängenden Schultern und ein Gesicht, das an einen Raubvogel erinnert.
Die Augenbrauen sind schwer und flammenartig; der kurze Nasenrücken ist hart gebogen, hartförmig und lederartig ist der kahle große Oberkiefer, wie auch der scharf geschnittene Mund und die Wangen.
Das alles deutet auf Gefühlsverrohung und schwere Disharmonie. Dabei ist das Gesicht nach den Ohren zu, in der elektrischen Spannungsachse, breit auslaufend. Das Ohr ist übergroß, formlose und häßlich und zeigt in Verbindung mit dem Gesamtbild die gemeingefährliche Veranlagung. Verbrecher sind häufig geborene Schauspieler, aber wer nur etwas Menschenkenntnis hat, wird sich durch den äußeren Schliff dieses betrügerischen Gesellen mit seiner Gauner- und Habgierphysiognomie nicht täuschen lassen, sondern ihn sofort erkennen und weit von sich abweisen.

Huter-Freund – Veredelung durch Selbst-Studium der Original-Menschenkenntnis

Der größte Medizinskandal des Jahrhunderts
Wodarg hält den Umgang mit der sogenannten Schweinegrippe für »einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts«. Man habe Millionen gesunder Menschen unnötigerweise dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt, schreibt er in seinem einstimmig beschlossenen Antrag. Aber auch Wissenschaftler und Behörden seien durch geschäftssüchtige Pharmaunternehmer beeinflusst worden und die Pharmakonzerne hätten sich mit Steuermitteln bereichert. Zudem sei die Kontrolle und Dokumentation der Nebenwirkungen durch die Impfung mehr als lückenhaft.

Körperverletzung in Kauf genommen
Dafür, dass die Impfstoff-Hersteller so prächtig verdienen konnten, habe man »auch Körperverletzung in Kauf genommen«, sagte Wodarg dem Tagesspiegel. Dabei sei die Schweinegrippe »erheblich harmloser« als alle Grippewellen der Vorjahre und habe »nicht einmal ein Zehntel der hierbei üblichen Todesfälle« verursacht.

WHO unter dem Einfluss der Pharmaindustrie?
Laut Wodarg muss sich der Europarat vor allem auch mit der Rolle der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO) befassen, die im Juni für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe ausgerufen hat (Hintergründe dazu in meinem Artikel »Hat die WHO die Pandemiestufen für die Schweinegrippe heimlich verändert?«)
Seiner Auffassung nach kann es nicht sein, dass man die Pandemie-Definition einer Organisation überlasse, die offensichtlich dem Einfluss von Pharmaverkäufern unterliege.
Rückendeckung erhält Wodarg vom Schweizer Gesundheitsminister, der ebenfalls Zweifel an der Seriosität der WHO geäußert hatte.
Donnerstag, 17.12.2009
© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Was Huter (weiter unten) in kurzen Worten über die richtige Gesellschaftskultur schreibt ist so einfach und klar, daß man fühlt, es entspricht dem Werden in der Natur. Wer mit offenen Augen und freiem Sinn viel Lebenserfahrung gesammelt hat, – der weiß, daß erst die idealen und höheren Interessen jeder Arbeitsgemeinschaft die Würze und das Glück des Lebens verleihen. Was edle Gesellschaftskultur ist, wird durch das vortreffliche Bild von Prof. Karl Bauer, München, so recht illustriert, das Goethe und Frau von Stein, ihrem jüngsten Kinde und Carl August, dem Großherzog von Sachsen-Weimar, zeigt.


Goethe mit Frau von Stein und dem Großherzog Karl August von Prof. Karl Bauer in München.
Man glaubt förmlich zu sehen, daß über dem Zusammensein dieser Personen, die in einem Freundschaftsverhältnis zueinander standen, ein großes Glück liegt. Es ist das höhergeistige Interesse und die Sympathie, die diese Personen verbindet und so ähnlich sollte sich jede Gesellschaftskultur im großen und im kleinen aufbauen.
Die Personen haben sich gegenseitig als Menschen und in ihrer schöpferischen Arbeit gefördert. Diese Harmonie war nur denkbar durch das höhergeistige Interesse, das die Richtung angab. Daraus entstand für Goethe die große innere Freude, die stärkste Anregung zum Dichten und Schaffen, für Frau von Stein eine innerliche Vertiefung, Selbstbildung und Veredelung und für den Großherzog ein kultureller Hochstand, der dem ganzen Lande zugute kam.
So pflegte dieser Kreis, zu dem ja noch viele weitere menschlich hochstehende Persönlichkeiten gehörten, z.B. die Großherzogin Mutter und Herde, eine innere und äußere Kultur, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaftlichkeit, die befruchtend auf viele Jahrzehnte fortwirkte.
Solche harmonische gesellschaftliche Bindungen sind im kleinen und im großen zu erstreben, – denn tatsächlich gibt es ja kein größeres Glück auf Erden, als im Kreise gleichgesinnter Menschen, mit denen man harmoniert, zu arbeiten und nicht nur geschäftlich tätig zu sein, sondern ebenso stark und noch stärker die edle und höhergeistige Interessen zu verfolgen.
Man hat von dem ganzen Bilde einen sehr guten Eindruck, – denn die Augen- und Gesichtsformen der Personen haben bei aller Kernigkeit die wohltuende Rundung, Offenheit und Schönheit. Auch der Raum paßt gut dazu, das Sofa, der einfach gedeckte Tisch mit den Blumen und das verträumte Kindchen, das halb unbewußt die Geistesschwingungen mitfühlt und so in seiner Weise Anteil nimmt.
Wie natürlich und geistesgeweckt ist allein die Körperhaltung Goethes, – kühn zeigt sicht der Genius in dem ausgesprochen wohlgeformten Gesicht mit der breitkernigen, klaren und hohen Stirn, dem großen, offenen Auge, der darstellenden Kraft in der schönen deutschen Nasenform, dem sprechenden Mund und dem impulsiven Kinn.



Harmonisches Naturell [Hinzugefügt]
Die wohlgeformte, schöne Gestalt der Frau von Stein mit der klassisch reinen Nasenform und dem interessierten Blick, dem belebten Zug des Mundes zeigt die rege geistige Anteilnahme und die Seelenverbundenheit.
Und der Großherzog rechts davon mit der kurzen Tonpfeife, dem klaren Gesicht und dem Blick des Wohlwollens, das auch Wange und Mundzug widerspiegeln, zeigt das Glück, das er empfindet, mit solch geistig interessierten Menschen einig zu gehen.
Es ist Wahrheit, daß erst die geistige Kultur das materielle Glück sichert, das ohne dieselbe leicht versimpelt, fad und öde wird, den sicheren Halt verliert und keine tiefere innere Befriedigung verleihen kann.
Wir kennen den Geist der Zeit und die Personen unseres Bildes aus der Überlieferung und nehmen durch die lebendige Sprache der Formen mit eigenem Aug` und Sinn unmittelbar die ganze Wahrheit auf.
Was wäre diese schöne Darstellung ohne Menschenkenntnis? – lediglich ein schönes Bild der Erinnerung und ein graphisches Kunstwerk. So aber lernen wir daraus mit Menschenkenntnis auf naturwissenschaftlicher Grundlage, wie der Geist in den Formen sich offenbart, daß der Mensch selbst nach Körperbau, Aug` und Angesicht das höchste Studienobjekt ist, das wir auf Erden kennen. –




GRUNDLEGENDE ENTDECKUNGEN
Fortsetzung des Originaltextes von Carl Huter, 1910.
X.GESELLSCHAFTSKULTUR.
Zur richtigen Gesellschaftskultur ist es notwendig, daß man sich Freunde und Mitarbeiter sucht oder heranbildet, die gern und selbstlos nicht über Gebühr hinaus eigenen, egoistischen Interessen nachgebend, mit einem treu und redlich schaffen und arbeiten.
Auf solcher gemeinsamen Grundlage läßt sich jeder Betrieb, jedes Geschäft, jedes Unternehmen, gleichviel welcher Art, aufbauen und erfolgreich durchführen.
Ein Mensch allein vermag wenig, zwei Gleichgesinnte vermögen mit vereinter Kraft viel – viele Gleichgesinnte können alles.
Wir sehen hieran, daß auch jede gesellschaftliche Organisation durch ideale Interessen, mindestens durch das Band der Sympathie und Liebe aufgebaut sein muß. Alle Gesellschaftslehren, die diesem zuwiderlaufen, sind Irrtümer.
Wenn die Sympathie zwei zusammenarbeitende Menschen beruflich vereint, so ist einer von beiden der Leiter, der andere, der sich diesem Unterordnende.
Zwei Herren kann es nicht geben. In einem Betriebe können mehrere Besitzer, viele Arbeiter, aber es kann nur ein oberster Betriebsleiter sein.
Jede Organisation hat daher einen Leiter und ist aristokratisch aufgebaut.
Selbst der Vorzug der organischen vor der anorganischen Materie kennzeichnet sich durch das Vorherrschen des aristokratischen Lebens- oder Leitprinzips. An der Spitze kann immer nur eine geistige Leitkraft dirigieren.
Man stelle sich vor, auf einer Lokomotive würden zwei Führer um die Herrschaft der Führung sich streiten, ein solcher Zug würde in kurzer Zeit zum Stillstand oder zur Entgleisung kommen.
Ähnlich ist es mit jedem Staat.
Viele können an einem Tage im Jahre einen Regenten, Präsidenten, Staats- oder Heerführer, Häuptling oder König wählen, aber diese Vielen können nicht 365 Tage im Jahre über diesen herrschen und regieren wollen, dabei würde die ganze Staatsmaschine zerstört werden.
Aber der Eine kann 365 Tage über viele regieren und alles bleibt in Ordnung.
Es gibt demokratisch ausgebautes, aristokratisches Staatsprinzip, aber es gibt kein demokratisches Regierungssystem, denn auch jede Republik hat ein aristokratisches Regierungssystem.
So wie dieses Gesetz im Großen gilt, so herrscht es auch im Kleinen und im kleinsten Gemeinschaftsleben, in der Ehe. Auch in der Ehe soll einer herrschen. Daß diese Herrschaft dem schwachen Geschlecht zufallen soll, wird man diesem nicht zumuten können, diese Bürde wäre zu schwer, es könnten nur seltene Ausnahmefälle in Frage kommen.
Die Ehe kann aufgebaut sein wie eine Republik, das heißt, das Weib kann sich ihren Mann frei als ihren Herzenskönig erwählen.
Ist aber diese Wahl einmal getroffen, so soll sie auch das Szepter der Regierung dem Manne überlassen und sich ihm fügen und unterordnen und ihm treu dienen und ergeben sein; ohne dieses Verhältnis der Unterordnung unter die Herrschaft eines Einzigen kann auch keine Ehe bestehen.
Zwei können niemals zu gleicher Zeit regieren und verschiedene Meinungen gegen einander durchsetzen. Einer von ihnen muß sich immer fügen.
Was aber ein Weib vermag, ist, daß sie ihren Gatten in Liebe gewinnen kann für sich und ihre Ideen.
Sie kann also nicht mit der Kraft und dem Willen, sondern nur mit der Liebe vorherrschend wirken.
Damit nun diese wichtigste Gesellschaftsform, die Ehe, harmonisch und glücklich werde, ist nötig,
daß sich die Ehegatten im Geschlechtsempfinden möglichst nahestehen,
im Temperament verschieden sind, aber nicht zu konträr liegen
und sich im Naturell völlig ergänzen,
daß sie im Charakter viele harmonische Berührungspunkte haben
und in der Moral und im Lebens-Ideal einer Meinung sind.
Nur auf diesen Grundlagen läßt sich eine harmonische Ehe-Gemeinschaft aufbauen.
Daß dieses mit Hilfe der wissenschaftlichen Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] möglich ist, habe ich tausendfältig nachgewiesen. Es ist also moralische Pflicht jedes Mannes, jedes Weibes, eine glückliche, harmonische und achtbare Ehe zu gestalten zu suchen mit Hilfe der Charakterologie und praktischen Menschenkenntnis.
Solche Glücksehe nenne ich auch die ethisch-schöne, die kallisophische oder göttliche Ehe. Die Kinder aus solcher Ehe sind meist begabte und glückliche, seelenreine Kinder.
Beide, Mann und Weib, sollten streng genommen rein in die Ehe gehen, d.h. ohne vorher geschlechtliche Berührung gehabt zu haben. Fand diese statt, so haben beide ideale Verluste erlitten; aber einen Vorwurf sollte darum keiner dem andern machen, denn es ist möglich, den Verlust durch um so größere Liebe und Freude für einander wieder gut zu machen. Selbst Krankheiten sind durch die Liebe und mit gutem Willen zu heilen und zu überwinden; auch aus solchen Ehen, wo die Ehegatten krank waren und enthaltsam lebten, können nach Gesundung glückliche Nachkommen hervorgehen.
Wo jedoch Mann und Weib solche Liebes-Lebensehe nicht fanden, da sollen ihnen die Möglichkeiten gegeben sein, durch Neugründungen von verschlechtslosen, kallisophischen Familiengemeinschaften die Annehmlichkeiten der Familie zu genießen. Das Kneipenleben würde dadurch verringert, die Gemütsverrohung vermindert, die seelische Kultur gefördert werden.
Was ich sonst noch über Liebe, Ehe und Familie gelehrt und geschrieben habe, behandelt nur die Auseinandersetzung mit wichtigen Irrungen sexueller Art, die immer bestanden haben und immer bestehen bleiben werden, auch außerhalb dieser idealen Eheform.
Ich habe dafür befriedigende Lösungen zu finden mich bemüht und dieses ist in meinen Schriften, „Die neue Ethik“, „Die Liebe, Ehe und Familie der Zukunft“, „Huter – und Häckel“, dargelegt, auch ist dieses in der Schrift meiner Anhänger „Ergänzungen zu Carl Huters neuer Ethik“ und der Schrift „Welche intellektuellen und moralischen Qualitäten sind erforderlich, um ordentliches Mitglied des Huterschen Bunde zu werden“ noch eingehender erklärt. (Der Bund bestand zu Huters Lebzeiten. – Die Originalwerke sind teilweise noch lieferbar.) [Gesamtschau-Digital: Carl Huters Menschenkenntnis unter http://www.chza.de – kreiert by Medical-Manager Wolfgang Timm, © 2004-2009, im Auftrag vom kleinen Verlag Carl-Huter-Zentral-Archiv in enger Kooperation mit der sehr renommierten Physiognomischen Gesellschaft Schweiz, PGS.]



XI. DIE IDEALLEHRE.
Jede Ehe, jede Familie, jede Gemeinschaft sollte einem Ideale dienen.
Jedes Haus sollte einen Idealkultus, eine Geist- und Gottesdienst und einen ethischen Schönheitskultus haben.
Wo man der alten Religion aus abweichenden Meinungen und Gewissensnot nicht mehr dienen kann, da soll man sich einer andern Religionsgemeinschaft anschließen oder eine neue Religion suchen; denn ohne Ideallehre, d.h. ohne ernstes Nachsinnen über den letzten Grund des Lebens und die höchsten Bestimmungen und Ziele des Lebens wird ein Stillstand eintreten, Fadheit, moralischer Verfall, Splitterrichterei und Unzufriedenheit würden die Folgen sein.
Denn erfahrungsgemäß haben nur die Menschen, die Ehen, die Familien, die Völker die meiste Lebenskraft in sich, welche die stärkste Religion haben.
XII. IDEALKULTUR,
Daher soll jeder eine Idealkultur treiben, einmal für sich allein in seiner Behausung, in seinem Garten.
Er soll aber auch das Ideale, so wie es hier gelehrt wird, in Gemeinschaft mit andern und mit seinen Lieben und in Gemeinschaft mit vielen Gleichgesinnten pflegen.
Man soll die Ideale, harmonische Liebe, Ehe, Familie auf dem Hausaltar als Vorbild pflegen, und darüber soll Licht, Liebe und Schönheit glänzen.
Die Wahrheit über den Tod = Unsterblichkeit der Seele [Hinzugefügt]
Der Glaube an Unsterblichkeit der Seele, Wiedersehen und Vergeltung, wenn der Tod die Ehe zerrissen, die Familie betrübt hat, soll bei jedermann, in jeder Ehe und in jeder Familie und sonstigen Lebensgemeinschaften wieder gepflegt werden.
ICH LEHRE, MAN SOLL ÜBERALL WIEDER GLAUBEN, LIEBEN UND HOFFEN LERNEN.
Viel Großes, Gute, Herrliche und Schöne ist schon in den herrschenden Religionen erreicht, Größeres, Heiligeres, Weltumfassendere soll noch durch diese meine Lehre und Neukultur geschaffen werden. Das ist mein fester Wille und der Wille eines großen Teiles meiner Schüler und Anhänger.
Fortsetzung folgt.
[Hinzugefügt] Im 16. Jahrhundert gab della Porta, ein Verwandter von dem großen Architekten Porta, dem Miterbauer der Peterskirche in Rom, ein Werk über vergleichende Tier- und Menschenstudien heraus, das die gesamte Kunst und das Kunstgewerbe seiner Zeit beeinflußt hat.

Dann trat Johann Caspar Lavater in Zürich mit seinem gewaltigen Sammelwerk „Physiognomische Fragmente“ 1774 bis 1778 an die Öffentlichkeit; durch ihn wurde die Physiognomik ganz besonders populär gemacht.
Er hatte die bedeutendsten Maler, Schriftsteller, Philosophen und Naturforscher als Freunde für die Sache gewonnen. Dieses erweckte bald den Neid niedriger und gemeiner Naturen, deren Hauttalent gewöhnlich darin besteht, alles Schaffen großer Männer, das sie nur halb verstehen, dem sie aber nichts Ebenbürtiges an die Seite zu stellen vermögen, herabzusetzen, in den Schmutz zu ziehen und zu entstellen.

So fand auch Lavater in dem Zyniker Lichtenberg einen gemeinen Gegner und siehe da, nach dem Grundsatz „Gleich und Gleich gesellt sich gern“, schlug sich die größere Masse derer, die Lavaters Arbeiten unverstehend gegenüberstanden, in Verbindung mit noch anderen Neidern und Ignoranten – auf Lichtbergs Seite und Lavaters Arbeit fand nur noch liebevolles Studium bei den Verständigen. Heute stellt Lavater bei den praktischen Amerikanern, die neuerdings für jedes Lavatersche Originalwerk einen Preis von 1000 Dollar zahlen, in hohem Ansehen.
Mancher Zurückgebliebene in der alten Welt, bei dem die Suggestionen des verlogenen, geistigen Verbrechers Lichtenberg, noch heute mehr gelten als die edlen Arbeiten des wunderbaren Höhenmenschen Lavater, läßt sich auch in diesem Punkte von dem klugen Amerikaner überholen.
Lavater war aber nur Sammler und Gefühlsphysiognomiker und in diesem Sinne müssen auch seine Werke gelesen und verstanden werden.
Lavater hat keine wissenschaftliche [Physiognomische Psychologie] begründen wollen, das hat er seither immer und immer wieder betont, er wollte nur durch Wort und Bild das Interesse für diese werdende Wissenschaft wecken, er wollte anregen und fördern und das hat er im hohen Maße getan.
Daher bleibt er der edelste und beste Vorkämpfer der guten Sache, einer natürlichen Psychologie, die ich vertrete.
Fortsetzung folgt.

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