DgM 097








LEBEN, SEELE UND DASEINSZWECK
SPRICHT AUS DEN LEBENDIGEN FORMEN
ZU UNS. –
LERNEN WIR DIE SPRACHE
DER NATUR RICHTIG VERSTEHEN!

MENSCHENKENNTNIS

Ist ein gutes Hilfsmittel,
um sich vor Leid,
Enttäuschung, Schaden und
Verdruß zu schützen! [Hinzugefügt]


GRUNDLEGENDE ENTDECKUNGEN

Fortsetzung des Originaltextes von Carl Huter, 1910.


Der gute Menschenkenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Jan. 1941, Nr. 96

DIE PHYSIOGNOMIE

DES EHRLICHEN UND
FLEISSIGEN MENSCHEN

Und wie erkennt man
Unehrlichkeit,
Verwegenheit,
Arbeitsscheu und
Verschlagenheit?

DIE PHYSIOGNOMIK SCHULT

DEN BLICK FÜR DIE BEDEUTUNG
DER LEBENSFORMEN.

Es bauen und formen die
Inneren Kräfte und bringen
Zum Ausdruck in Aug`und
Gesicht der Seele Gestalten,
ob gut oder böse, natürlich
oder verdorben, ob vernünftig
oder betört das menschliche
Wesen.


Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Februar 1941, Nr. 97

DIE KRAFT DES GUTEN

IM MENSCHEN
und die Energie des Bösen
in Form und Ausdruck

WELCH EIN UNTERSCHIED IN
AUGEN – UND GESICHTSAUSDRUCK!


DIE PHYSIOGNOMIK SCHULT
DEN BLICK FÜR DIE BEDEUTUNG
DER LEBENSFORMEN
[Hinzugefügt]

Zwei entgegengesetzte Welten – das Licht des
Geistes, des Lebens und der Liebe – und der
Degenerierte Geist in Körperform und Gestalt.

LEBEN, SEELE UND DASEINSZWECK
SPRICHT AUS DEN LEBENDIGEN FORMEN
ZU UNS. – LERNEN WIR DIE SPRACHE
DER NATUR RICHTIG VERSTEHEN!
[Hinzugefügt]

MENSCHENKENNTNIS
ist ein gutes Hilfsmittel,
um sich vor Leid,
Enttäuschung, Schaden und
Verdruß zu schützen!
[Hinzugefügt]

Das Böse verzehrt sich,
Das Gute bleibt ewig,
Drum wähle das Beste,
Vermeide das Schlechte!

DER LEBENS- U. FORMENAUSDRUCK

der obigen vier Bilder
Wenn man das Werden der Welt, des Lebens und des Menschen von einem natürlichen Standpunkt aus betrachtet, dann vermag man den Ausdruck der obigen vier Bilder und die Bedeutung der äußeren Formbildung für die Wesenart des Menschen leichter zu überblicken.
Man weiß, – daß Leben auf natürliche Weise entstanden und demzufolge auch vernünftig zu erklären ist.


Das Empfindungsvermögen, – das hervortretende Merkmal des Lebens, – ist als Ur- und Empfindungsenergie in allen Dingen und im ganzen Weltall vorhanden. Es ist die treibende Kraft, die das Sehnen des einen nach dem andern, die Geneigtheit, Sympathie und Antipathie, Anziehung und Abstoßung der Stoffe und Kräfte, die Festigung und Formbildung der Materie wachrief und mehr oder weniger stark belebend wirksam ist. Wo das Empfinden in einem Gegenstand leitend gewesen ist, da sagen wir, das Ding ist lebendig, es lebt.


Universum [Hinzugefügt]

Die in der lebenden Materie stark konzentrierte Empfindungsenergie ist die Lebens- und Geisteskraft des Individuums [HELIODA]. Sie organisiert die Lebensmaterie, schafft die Organe, belebt und bildet nach ihrem jeweiligen Vermögen die inneren und äußeren Formen und beherrscht dementsprechend die Lebensstoffe und –kräfte.


Helioda [Hinzugefügt]

Es ist – mit andern Worten gesagt – die Kraft zum Leben, die Lebens-Liebeskraft, die vorwärts und aufwärts strebt zum Glück, zur Schönheit – und damit zu immer größerer Vollendung, Schaffenskraft und Einsicht, Macht, Weisheit und Gerechtigkeit. Das heißt, die Lebenskraft beherrscht in vollendeter Weise den gesamten Formenausdruck der belebten Körpermaterie, ordnet und richtet die Stoffe und Kräfte und offenbart sich in Formen, Farben und Erscheinungen dem Auge, dem Verstand und dem Gefühl.
Daher ist der Lebens- und Formenausdruck auch ebenso einfach und natürlich zu verstehen und zu erfassen, was wir hiermit an unseren Bildern, die aus Kunst und Leben gegriffen sind, versuchen wollen.







Bild 1, Beatrice, Cenci, ein Werk des Malers Guido Reni, ist ein wunderbar fein belebter und geformter Frauenkopf.
Schön und kraftvoll gerundet ist die Stirn, auffallend kraftvoll und dennoch klassisch schön ist der Stirnansatz und lang die Nasenform gebildet. Herrlich und voller Empfindungstiefe ist das Auge, glücklich und fein gebildet die Augenumrahmung mit den Augenbrauen.
Lieblich ist auch die Form des Mundes; das Kinn ist nur klein, – aber alle Gewebe an Wangen, Hals und Stirn sind außerordentlich feinplastisch und empfindungs- und nervenreich und von der innewohnenden Lebenskraft durchstrahlt und durchleuchtet. Wunderbar weich und schön quillt das Haar unter dem malerischen Faltenwurf der Kopfbedeckung hervor. Bei aller Belebtheit liegt über allen Formen eine wunderbare Grazie und natürliche Ruhe, verbunden mit einer sehr feinen Proportion aller Formen.
Damit hat der Künstler uns ein gesundes, hochentwickeltes und edles Menschenkind vor Augen geführt.





Bild 2 zeigt uns den holländischen Maler Anton van Dyck, nach E. Hader, den Schöpfer großer Kunstwerke, – und nie ist der Schöpfer weniger wert wie sein Werk. –
Wie klar, scharf und lebensfreudig beobachtend blickt das Auge; – wie prachtvoll, sprechend und schön ist die Augenumrahmung; – wie lebendig die feinkernige hochgewölbte Stirn, – und von welch feinster weicher Haarfülle ist das Haupt gekrönt! Welcher Eifer, Fleiß und welche Gestaltungskraft sprechen aus der fein geformten, langen Nasenbildung! –
Sprechend und schön ist die Oberlippe, der Mund und das Kinn gebildet, und in der Haut liegt eine gespannte Feinheit und Reinheit, eine frische Durchstrahlungs-, Durchleuchtungs- und Empfindungskraft.
Großartig ist, dem idealen Typus entsprechend, die Proportionalität der Formen; daher hat er auch als Maler das großartige Proportionsgefühl, – die Gefühls- und Geisteskonzentriertheit, die aus allen Formen spricht. Das ist der Lebens- und Persönlichkeitsausdruck dieses großen Malers.

Bild 3. Und nun das Gegenteil. Das Auge möchte weh tun, – wenn man den Vergleich mit Bild 1 und 2 sieht. Man denkt und fühlt dabei, daß die Idee, „alle Menschen seien gleich“, ein Irrwahn ist, – und man fragt: Sollten alle Menschen gleiche Rechte in allen Dingen haben?

Dieser Mann, Bild 3, benutzte seine Lebensrechte, um Diebereien und Einbrüche zu begehen; – vornehme Wohnungen auszurauben, war seine Spezialität. Und wie ist nun die Formbildung? Ganz entgegengesetzt von Bild 1 und 2, – sie steht außer aller guten Proportionalität.



Ungleichmäßig, oben hinten einseitig hoch und vorne nieder und eckig ist die Kopfbildung; nach rechts ist die Augenstellung geneigt, nach links der schiefe Mund mit dem rohen verschlagenen Ausdruck; den lüsternen Charakter zeigt die unangenehme Bildung der Nasenform, die verzogene Gewebspartie um Nase und Mund.
Dabei ist das Kinn hart, lang und grob, und beide Gesichtshälften sind stark verschieden. Unschön und hartförmig sind die Formen der Ohren. Das alles zeigt, daß die Lebensstoffe und –kräfte zersplittert und zerfahren sind, daß die Formbildung verunglückt ist.
Und wie ist der Lebensausdruck? – der Ausdruck der Augen ist nicht gleich, auch die Formbildung ist ungleich; unklar, verschleiert, schwül und prüfend blickt das Auge. Dumpf und matt ist die Tonart der Gewebe, gleichsam wie gummiartig; es fehlt alle Verfeinerung durch die innere geistige Lebens- und Empfindungsenergie; sie hat ihr Ziel der Veredelung des Lebensgeistes, der inneren und äußeren Formbildung nicht erreichen können.

Selbst-Veredelung mit Hilfe der Original-Menschenkenntnis [Hinzugefügt]

Sollte man das nicht für wert halten, es zu beobachten, um die Lebenswahrheit zu erkennen und sich danach zu richten?

Und nun Bild 4. Die Hexe. Hier liegt eine völlige Verknöcherung und Verbildung aller Formen und des Lebensausdrucks vor. Das kann jeder sehen. Huter schrieb einmal unter ein Bild, das einen menschlichen Teufel darstellte: „Mag selbst der Teufel im Bunde gierig seine Krallen ausstrecken, wie der Geier nach der Beute, das Gute bleibt doch ewig.

Aber Menschenkenntnis, praktische Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie] studiere man von der Jugend bis ins Alter und lehre und verbreite sie allerorten – in Hütten und Palästen, so wird die Wahrheit siegen, daß das Schöne und Gute das bessere Teil ist, das sich der Mensch erwählen kann, das Gegenteil nur eitel Torheit ist und Unheil bringt.“

Der Künstler hat die Hexe ganz richtig im völlig matten, dumpfen und dunklen Gewebston dargestellt, womit er hat sagen wollen, daß das Licht des Geistes, des Lebens und der Liebe gegenüber den rohen Naturkräften wie erloschen ist.

Außerordentlich häßlich ist die ganze Formbildung, die Gewebe erinnern an die Materie der Erde. Typisch für die verworfene, böse Natur dieses Weibes ist besonders das tief unter der Achse liegende, schlangenartig hervorstechende Auge, die Verbildung und Verknöcherung der unteren sonst weichen Nasenteile. Ferner die langen, spitzen Raubtierzähne, sowie das breite, heftig vorspringende Kinn.


Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein [Hinzugefügt]

Als stärkster Beobachter der menschlichen Natur hat der bildende Künstler auch hier durch sein Werk die Wahrheit kundgetan.





VOLKSTÜMLICHE DARLEGUNGEN
ÜBER DIE WELT- UND LEBENSRÄTSEL.

Vorlesungen im einstigen Huter-Museum, 1910. (Fortsetzung)
Da nun der Empfindungsäther sich ebenfalls besonders zu sammeln gesucht hat, so muß notwendigerweise, das der Empfindungsäther feiner ist als der Schweräther, dieser den Schweräther in den großen Weltnebelringen durchdrungen haben und der Empfindungsäther ist in den großen innersten Hohlraum dieser Ringe gelangt und hat sich immer mehr gesammelt, immer mehr konzentriert. Auf diese Weise wurde die Grundlage zur Entwicklung der Sonnensysteme mit ihren Planeten gegeben.
Die Sonne unseres Planetensystems ist als Zentralkörper einer dieser Ringe in einem großen Hohlraume.
Dieser Ringkörper ist ein Hohlkörper mit zusammengepreßtem Weltäther erfüllt. Je feiner dieser Empfindungsäther wurde, um so mehr konnte er alles durchdringen und selbst in die feinsten Fernen des den Riesenweltnebelball umgebenden neutralen Äthers eindringen.

Urstoff [Hinzugefügt]

Um diese näher zu erklären, stellen wir uns einen großen Weltnebelball vor, vielleicht zehnmal größer als unser heutiges Sonnen- und Planetensystem. Der neutrale Uräther differenzierte sich 1. in den Empfindungsäther, aus dem sich das Geistige entwickelte, 2. in den Schweräther, aus dem das chemische Element hervorging, und 3. in den Fliehäther, der die Kraft hervorrief.
Die nichtdifferenzierte Äthermasse bilden den heutigen neutralen Weltäther.
Es lag im Weltäther nach unserer Vorstellung also Kraft, Stoff und Empfinden.


Spiegelt sich in den Grund-Naturellen wider [Hinzugefügt]
In der Mitte des vorgestellten gigantischen Nebelgebildes bildete sich notwendigerweise, nachdem sich der verdichtete Schweräther konzentriert hatte, – da bei dem Sammeln von außen her sich alle Massen nach innen konzentriert hatten, – in der Folge ein Kern.
Dieser Kern war eine Hohlkugel, denn als sich die Materie mehr und mehr verdichtete, wurde der Weltäther, der in sich ein raumerfüllender, innerer Gegenstand ist, in den Hohlraum dieses Kernringes zusammengepreßt.
Dieses Zusammenpressen hat eine Grenze gebildet, denn vom Mittelpunkt kam ein Gegendruck durch den zusammengepreßten Äther, und in dem Kernringe haben sich durch Druck und Gegendruck die festesten, metallischen Stoffe mit ihrer Spannkraft gebildet.
Die Empfindungsätherteile waren aber feiner als die Schwerätherteile und haben diesen harten Ring durchdringen können.
Nicht nur aus dem innersten Hohlraum unseres Sonnensystems, aus dem innersten Kernring unserer Sonne, sondern aus allen Sonnen des Universums durchdrangen sie die festesten Kernringe und die inneren Hohlräume dieser Ringe. Je mehr der Äther verfeinert war, je besser konnte er nach dem Mittelpunkt drängen.
In der Mitte mußte sich notwendigerweise der feinste Empfindungsäther gesammelt haben.
Nachdem sich nun der erste oder der Kernring gefestigt hatte, preßten die Massen, die zum Mittelpunkt dringen wollten, den Äther zurück und infolgedessen bildete sich, durch Äthermassen von dem ersten getrennt, ein zweiter Kernring um den ersten.
Der innere kugelförmige Körper fing an, sich durch die doppelte Kraft des inneren und äußeren Druckes zu bewegen. Er fing an, sich um die eigene Achse in rotierende Bewegung zu setzen.
Der zweite Ringkörper fing in der Folge auch an sich zu bewegen.
So bildete sich nach und nach ein dritter, vierter, fünfter, sechster, siebenter, achter und neunter Ringkörper.
Diese wickelten sich bei der Rotation auf und schoben sich an einzelnen Punkten zu geballten Massen zusammen, und so bildete sich allmählich ein Planet, ursprünglich mit einem länglichen Kern.
Dasselbe wiederholte sich bei der Bildung eines zweiten, dritten und vierten Planeten, und so hat sich nach und nach das Planetensystem entwickelt.
Nach und nach rollte sich die Materie um den Kern auf, wickelte sich zur Kugel auf.


Universum [Hinzugefügt]

So bildete sich der Sonne zunächst der Merkur, dann Venus, Erde, Mars, dann der Planetoidenring, Asteroide genannt, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
Die ersten vier sind die Nahplaneten, die letzten vier die Fernplaneten.

Mars [Hinzugefügt]
Nun hat sich der Empfindungsäther in hohem Maße in dem innersten Hohlring der Sonne angesammelt.
Die Nahplaneten sind festere Körper als die Fernplaneten, weil sich die schwerstwiegenden Metalle hier bilden konnten.
Um den innersten Sonnenball lagern sich die festesten Stoffe, – aber die Sonne ist hohl und von Empfindungsäther angefüllt.
Außer diesem Ring hat die Sonne wahrscheinlich noch einen zweiten Ring; den ersteren nenne ich, zufolge der hier vorwiegenden Kräfte, die ich späterhin erkläre, – den magnetischen Ring, den zweiten, den elektrischen Ring. Der zweite Ring entstand durch den von den Planeten ausgehenden Ätherdruck und die dadurch bedingte Ansammlung von Stoffen. Das ist meine Theorie, meine Hypothese.






Sonne [Hinzugefügt]

Ist auch dem neutralen Weltäther, der die Urelemente, Kraft, Stoff und Geist trug, – der Geistäther teilweise entzogen und in den Sonnen konzentriert, so bleibt trotzdem jedem Fliehäther noch Empfindungsäther anhaftend, und auch jedem Schweräther, selbst jedem Atom bleibt das Empfindungselement anhaften.
Da also nichts empfindungslos ist, so ist alles beseelt, und alles Empfinden ist ein einheitliches Agens, ein einheitliches Etwas, das die Welt verbindet.



Empfindungsvermögen der Materie [Hinzugefügt]
Es ist nicht der Bewegungsäther, der die Welt verbindet, es ist auch nicht der Schweräther, sondern der feinste Empfindungsäther verbindet alles im Weltall.
Das ist auch der Grund, weshalb die Körper, die arm an Empfindungsstoff sind, sich nach der Sonne sehnen und nach dem Mittelpunkt, und deshalb sehnen sich die Planeten nach dem Zentralpunkt, der Sonne. Dieses Sehnen der Materie ist die Sympathie der Planeten mit der Sonne.
Je mehr Empfinden die Sonne gesammelt hat, je mehr hat sich dort die Liebe, die Sympathie entwickelt.
Da ich nachgewiesen habe, daß sich aus dem Empfinden das Sehnen und die Sympathie entwickelt, so muß in dem Sehnen des Empfindungsäthers in der Sonne eine große Sympathie für die Planeten aufgespeichert sein, – und ich vergleiche die Sonne mit einer fürsorgenden Henne, die für ihre Kleinen sorgt und an diese ihre Strahlen aussendet.
Daher erklärt Huter nicht nur die Bewegung und den Aufbau unseres Planetensystems, sondern auch die Entstehung des Lebens auf unserm Planeten durch das Empfinden, welches durch die Strahlung von der Sonne ins Weltall gesandt wird.
Durch die Sonnenstrahlen wird in die Oberfläche der Planeten das Lebenselement hineingepflanzt.
Aus diesem Grunde sage ich, daß durch das Sonnenlicht die Lebenskraft in die Materie eingepflanzt wird und daher lehre ich, daß die Sonnenstrahlen die Lebensstrahlen sind, welche die Oberfläche der Planeten befruchten, – wodurch die Lebewesen geschaffen wurden.
Bei der Entstehung des Lebens wirkten zwei Ursachen zusammen.
In der irdischen Materie, die sich in einem Urzustande befand, d.h. in ganz anderer Wesensart, wie wir sie heute kennen, schlummerte das Empfindungselement. Zu diesem traten die Sonnenstrahlen, die zugleich auch Geistesstrahlen sind, in polare Wechselbeziehung.
Die Geistes-Sonnenstrahlen, welche ich das positive Lebenselement nenne, wirkten auf die Planeten ein und regten dort das negativ Geistige, das Empfindungselement in der chemischen Materie an und brachten es im lebenden Eiweiß zum Lebenserwachen.
Infolgedessen muß denn auch auf unserem Planeten das Leben da entstanden sein, wo sich die Sonnenstrahlen am meisten konzentriert haben, in den heißen Zonen.


Erde [Hinzugefügt]

Ich habe nun eine gewisse Einleitung in meine neue Weltlehre gegeben und komme nun weiter auf die Kraftentwicklung zurück.
Wir haben gesehen, daß die Konzentrationsenergie die erste Urkraft gewesen ist.
Nachdem die Festteile des Äthers sich gesammelt hatten, taten dies auch die feinen Teile.
Nachdem die kräftigen, starken Teile sich gefestigt hatten, haben die festen Teile die leichten chemischen Teil angezogen.
Die zweite Kraft, die sich entwickeln konnte, muß notwendigerweise Anziehungskraft, Attraktion, sein.
Jeder Körper hat mehr oder weniger diese Anziehungskraft.

Mensch [Hinzugefügt]

Wenn wir dies auf die Menschen übertragen, müssen diejenigen starke Attraktionskraft besitzen, die die stärksten Menschen sind, das sind die, welche die meisten chemisch-positiven, also schwermetallischen Bestandteile im Blute haben.
Es sind körper- und spannkraftstarke magnetische Menschen, die starke physische Attraktionskraft haben, nicht geistige Attraktionskraft, siehe Bild 1.





Bild 1. Napoleon. Aus Form und Spannung spricht stärkste körperliche Attraktionsenergie, die für seine Erfolge durch Verbindung mit besonderer Verstandeskraft maßgebend war.

Da nun auch das Geistige eine ganz außerordentliche Konzentration entwickelt hat und schließlich zu der Attraktion übergegangen ist, so hat der stärkste geistige Mensch die stärkste geistige Attraktion, wie der Künstler, Musiker usw., siehe Bild 2.




Bild 2. Kant. Alles drückt die stärkste geistige Attraktionskraft, das stärkste Verstandesleben aus. Seine Philosophie ist die klassische, die Weltgeltung hat.


Der Unterschied zwischen beiden Typen ist so, wie wir ihn zwischen Bewegungsmenschen und Geistmenschen beobachten, siehe Bild 3 und 4.



Bild 3. Bewegungsmensch. Herrschernatur.



Bild 4. Geistmensch, von Schelling, bedeutender Philosoph. Harder

Der Bewegungsmensch hat physische, der Geistmensch hat geistige Attraktion, der physische strahlt wenig aus, der geistige mehr. Die physische Kraft festigt, gibt aber zu wenig; die geistige zieht an und gibt zurück.
Eigentlich ist ja der Ernährungstypus der Sammler der Massen. Siehe Bild 5


Bild 5. Grundtypus Ernährung.




Bild 6. Empfindungstypus. Archiv

Empfindungs- und Ernährungstypus sind Gegensätze, siehe Bild 5 und 6.

Chemisches Stoff-Ernährungs-Naturell [Hinzugefügt]

Aus dem Ernährungs-Naturell ist durch starke Festigung und Fortsetzung dieser Entwicklungsrichtung das Bewegungs-Naturell hervorgegangen.

Physikalisches Kraft-Bewegungs-Naturell [Hinzugefügt]

Aus dem Empfindungselement hat sich durch starke Konzentration und Fortsetzung dieser Richtung in der Entwicklung das Ideale entwickelt.

Ideales Empfindungs-Naturell [Hinzugefügt]

Das Bewegungselement rief in der fortgesetzten Steigerung, da die Kraft zersplittert und das Empfinden vermindert wurde, das Disharmonische hervor.
Die Fortsetzung des Disharmonischen ist das Verbrecherelement. – Die Fortsetzung des gesteigerten Geistigen ist der Zerfall des Materiellen. Es stellt sich im menschlichen Körper das Physische dem aus dem Empfinden entwickelten Engelhaften entgegen.

Ideales Naturell – Verbrecher-Naturell [Hinzugefügt]

Je reicher der Mensch an idealen Gütern wurde, desto ärmer ist er an materiellen Gütern geworden. Fortsetzung folgt.


[FRANZ GRILLPARZER, DEM BEDEUTENDSTEN DICHTER DER OSTMARK ZUM 150. GEBURTSTAG (STAND 1941)]

Franz Grillparzer Anton Hähnisch

Gewaltige psychologische Erfassungskraft verbunden mit größtem Feingefühl und reichster schöpferischer Phantasie drückt dieser sehr feine, hohe und gerade aufsteigende Stirn- und Vorderhauptbau aus, auf welchen sich in edler Feinheit die Haarlocken legen und gleichsam andeuten, daß hier die geistige Werkstatt des dichterischen Schaffens zu suchen ist.

Diese lange Achse des Gehirnbaues vom plastischen oberen Vorderhaupt mit dem ausgeprägten National- und Sozialsinn zum fein ausgebauten unteren Hinterhaupt und Kleinhirn, wo die Heimatliebe, die Anhänglichkeit und Treue liegt, in Verbindung mit der starken Plastik des Gehirnbaues etwas oberhalb der Ohren zum Hinterhaupt zu, wo der Sinn für die eigene Art und Rasse liegt, – lassen verstehen, daß Grillparzer eine eindeutig großdeutsche Haltung eingenommen hat. Er hatte noch erlebt, daß sein 80. Geburtstag in ganz Deutschland als ein Nationalfesttag gefeiert wurde.

Ganz fein empfindsam ist bei Grillparzer das Auge und seine Umgebung gebaut –und großartig, schöpferische Darstellungskraft zeigt sich in der fein gebauten, langen und tiefgehenden Bildung der Nasenform, die ein wenig an das Danteprofil erinnert und die aufwühlende Dramatik seiner Dichtungen versinnbildlicht.
Das tief-eindrucksvolle Erleben des großen Dichters ist sprechend durch den lebenswahren, bewegten Ausdruck des Mundes gekennzeichnet. Das Ohr gibt das geadelte Seelenleben kund und im starken Kinn prägt sich die Tatkraft aus, sein Schaffen zur Anerkennung zu bringen und sich mit seiner dichterischen Eigenart trotz aller äußeren Hemmungen und Lebenstragik durchzusetzen.
Großen Einfluß hatten seine Dichtungen in seiner Heimatstadt Wien und besondere Bedeutung für das dortige Volkstheater.
Ganz unwillkürlich wünscht man sich, wenn man Grillparzers Schaffen würdigen will, ein Bildnis des Dichters zu sehen, um in seinem Angesicht etwas von dem Geist zu erblicken, der in seinen Werken zum Ausdruck kommt.






DIE ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & KALLSIOPHIE UNSERES GROSSMEISTERS CARL HUTER (1861-1912) IST SOZUSAGEN DAS „MASTERPROGRAM“ ZUR SELBSTVERDELEUNG. DIE INTENSIVE REDLICHE BESCHÄFTIGUNG MIT DEN GRUNDLAGEN UND ENTDECKUNGEN DER BAHNBRECHENDEN PHYSIOGNOMISCHEN PSYCHOLOGIE & KALLISOPHIE STÄRKT DIE LEBENSLICHTLEITSTRAHLKRAFT, HELIODA, IN UNSEREN BILLIONEN LEBENDEN ZELLEN. DIESE HAUPTLEITSTRAHLKRAFT VEREDELT DIE FORMEN UND GEWEBE UNSERES KÖRPERS, IST DIE KRAFT FÜR DIE NATÜRLICHE SCHÖNHEIT.



Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll

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