80. TODESTAG VON FERDINAND TÖNNIES AUS NORDFRIESLAND 

80. TODESTAG VON DEM SOZIOLOGEN DEUTSCHLANDS – FERDINAND TÖNNIES. (HELIODA1)

 

[Herren Hans-Jürgen Hansen und Wolfgang Timm / WestküsteNet und Carl-Huter-Zentral-Archiv waren als Gäste anwesend!]

Ferdinand-Tönnies-Gedenkveranstaltung

http://www.heimatbund-eiderstedt.de/heimatbund-eiderstedt/arbeitskreise/thusnelda-kuehl/ferdinand-toennies-gedenkveranstaltung.html


Ferdinand Tönnies
Am 09. April 2016 

http://www.westkuestenet.de/gesell7.php

jährt sich zum achtzigsten Mal der Todestag des Begründers der Soziologie als Wissenschaft, Ferdinand Tönnies aus Oldenswort (Eiderstedt). 
http://helioda1.blogspot.de/2016/04/80-todestag-von-dem-soziologen.html?m=1
Aus diesem Anlass 

veranstaltet der Heimatbund Landschaft Eiderstedt am 10. 04. 2016 um 15:00 Uhr im Herrenhaus Hoyerswort (Oldenswort) eine Gedenkfeier.   

Als Begründer der Wissenschaft von der Gesellschaft ist Ferdinand Tönnies weltweit bekannt. 
Weit weniger weiß man von der Zivilcourage dieses knorrigen Eiderstedters, mit der er gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Unrecht aufgetreten ist. 

Albert Einstein hat einmal gesagt: 

„Die Größe eines Wissenschaftlers liegt in dem, was übrigbleibt, wenn man ihm seine Wissenschaft wegnimmt.“ 
Das gilt in besonderem Maße für Ferdinand Tönnies. 

Die Festveranstaltung in Hoyerswort 

ist deshalb nicht so sehr dem Wissenschaftler, sondern 

dem Menschen Ferdinand Tönnies gewidmet, 
der ganz im Sinne von John F. Kennedy mit Zivilcourage gegen Unrecht und Unterdrückung ein Leben lang gekämpft hat.

In drei Lesungen durch Bernd-F. Kraus (Bundesgaarder Archiv Niebüll) 

werden drei Dokumente vorgestellt, in denen Tönnies sich öffentlich gegen eine Mehrheitsmeinung äußerte, die er für falsch hielt. 
Das war einmal seine Sympathieerklärung für streikende Hafenarbeiter in Hamburg 1897. 
Und das waren zum anderen 

eine öffentliche Polemik gegen Hitler 

sowie 

sein Aufruf in der Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung vom 31. Juli 1932 gegen die Politik der NSDAP: „Schleswig-Holsteiner, hört!“ 
Als einer der ersten Soziologen kritisierte Tönnies ab 1930 öffentlich den erstarkenden Nationalsozialismus.[7] 

Text der Hitler-Kritik & NSDAP-Kritik
Am 31. Juli 1932 sind Reichtagswahlen angesetzt. 
Am 29. Juli veröffentlicht Ferdinand Tönnies in der Schleswig – Holsteinischen Volkszeitung 
unter der Überschrift „Schleswig- Holsteiner hört“ 
folgenden Text:

„Ich spreche zu Euch, meine lieben Landsleute, als ein alter Mann. 
Ein alter Mann ist ein erfahrender Mann und die Erfahrung bedeutet gerade in politischen Dingen viel. 
Auf Grund meiner Erfahrung und meiner Beobachtung des sozialen Lebens, die mehr als 60 Jahre gedauert hat, 
behaupte ich, 
dass der Weg, den die so genannte nationalsozialistische Arbeiterpartei geht und Euch führen will, 
ein Irrweg ist. 

Aus dem Wahn, als ob er ein richtiger Weg wäre, 
kann es nur ein trübseliges Erwachen geben, wenn man wirklich diesen Weg gehen würde. 

Diese NSDAP ist eine Partei, die keine Partei sein will und doch sein muss, 
eine Partei, die einen Ausländer, der unsere Verhältnisse gar nicht kennt, 
zum Führer hat, 
einen Mann, 
den ein unklares, schwärmerisches, auf Unkenntnis der Wirklichkeit beruhendes Denken auszeichnet, 
der mit seinem schwachen Geist sich einbildet, Probleme zu lösen, 
an denen teils durch die Jahrhunderte, teils etwa seit hundert Jahren 
die besten Geister der Nation gearbeitet haben; 
sie ist eine Partei, 
deren Endziel eine heillose Zerrüttung aller Verhältnisse sein würde, 
die allmählich sich gebessert hatten, bis eine Weltkrisis eingetreten ist, 
unter der auch die vor Reichtum strotzenden Vereinigten Staaten ebenso schwer leiden wie unser verarmtes deutsches Reich… 
Adolf Hitler redet töricht als einer, der vom Wesen und den Ursachen dieser Katastrophe des kapitalistischen Wirtschaftssystems nichts weiß 
und 
in seiner Unwissenheit die Schuld auf die deutsche Arbeiterklasse zu schieben wagt 
und 
auf die Partei, die die Rechte und Interessen der deutschen Arbeiterschaft vertritt. 

Die NSDAP ist eine Partei, 
die allen alles verspricht 
und zwar so, dass das, was einem versprochen wird, 
die Versprechungen, die dem anderen gegeben werden, 
unmöglich macht, 

eine Partei, die aus bewusster Unwahrhaftigkeit, groben Irrtümern und blinden Gefühlen, 
die sie an die Stelle wissenschaftlichen Denkens schiebt, 
zusammengesetzt ist, 

kurz 
eine Partei, zu der ein Denkender, zumal ein politisch Denkender, 
sich nicht bekennen kann.

Er endet mit der Bitte, nicht die NSDAP sondern die SPD als Schutzwehr der Verfassung zu wählen.

Ein Aufruf dieser Art war 1932 schon lebensgefährlich, 
erste Morde von Nazis an Stadtverordneten und jüdischen Rechtanwälten ereignen sich in Kiel wenige Monate danach. 

Der Aufruf hat auch bekanntlich nichts mehr genützt. 

Die Lesungen werden eingeleitet und interpretiert von Prof. Dr. Arno Bammé (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt). 
Die öffentliche Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Stefan Harmsen am Pianino. 
Gäste sind herzlich willkommen.

Im Anschluss findet für Interessierte eine Führung mit Hauke Koppmann statt: 

Auf den Spuren von Ferdinand Tönnies in Oldenswort
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Ferdinand Tönnies
http://www.westkuestenet.de/gesell7.htm

Ein großer Haubarg in Eiderstedt und ein herrschaftliches Haus in Husum, das sogenannte Cornilsche Kavaliershaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Schloß vor Husum“, 
prägten die Kindheit und Jugend des am 26. Juli 1855 geborenen Soziologen Ferdinand Tönnies. 

Bereits mit 16 Jahren besaß er sein Abitur, 
mit 22 Jahren promovierte er und reichte schon mit 26 Jahren seine Habilitationschrift ein. 

Dem frühreifen Tönnies blieb allerdings der unmittelbare Anschluß einer Universitätslaufbahn versagt. 

Viele Jahre des Wartens im Status als Privatgelehrter und Privatdozent wurden ihm nicht erspart.

Früh schon beschäftigte er sich neben der Philosophie Thomas Hobbes‘ und Friedrich Nietzsches 
mit den sozialen Theorien von Karl Marx. 

Vor allem Marx beeinflußte ihn in stärkerem Maße, sich mit der „sozialen Frage“ der Arbeiterklasse auseinanderzusetzen. 

Tönnies erlebte hautnah den Hamburger Hafenarbeiterstreik von 1896/97 
und 
trat zusammen mit einigen anderen sozial eingestellen Wissenschaftlern öffentlich für die Streikenden ein 
und 
verfaßte über die Ereignisse eine umfangreiche wissenschaftliche Analyse. 

Sein Eintreten für die im Hafen Arbeitenden hat ihm geschadet, unterbrach seine wissenschaftliche Laufbahn. 
Dennoch 
stand er innerlich der sozialdemokratisch orientierten Arbeiterbewegung nicht sehr nahe, ebensowenig wie er Marx‘ Kapitalismus-Analyse in allen Punkten teilte. 

Erst 1930, 
im hohen Alter also, 
entschloß Tönnies sich angesichts des Vordringens der nationalsozialistischen Bewegung zu folgenden zwei ungewöhnlichen Schritten: 
Er trat der SPD bei, 
gleichzeitig trat er aus der Kirche aus.

Bis er eine Professur in Kiel erhielt, mußte Tönnies sich finanziell als Verfasser von Beiträgen für eine Reihe von Zeitschriften übers Wasser halten. 

Unter dem Pseudonym „Normannus“ erschienen z. B. für die monatlich erscheinende Zeitschrift „Das freie Wort“ etliche politische Artikel. 

Darin äußerte er sich u. a. 1908 
mehrmals über die damals im deutschen Kaiserreich aufsehenerregende Amtsenthebung des Husumer Bürgermeisters Lothar Schücking, 
der zuvor eine anonyme Schrift unter dem Titel „Die Reaktion in der inneren Verwaltung Preußens“ 
veröffentlicht hatte.

1908 war auch das Jahr, in dem Tönnies ebenso wie Schücking in einem anderen Wahlkreis für die „Freisinnige Volkspartei“ versuchte, ein preußisches Landtagsmandat für seinen Heimatwahlkreis Husum-Eiderstedt-Friedrichstadt zu erhalten. 

Er erzielte zwar einen Achtungserfolg, 
unterlag aber dem Kandidaten der „Nationalliberalen Partei“. 

Um ein Haar hätte er gegen seinen eigenen Bruder kandidieren müssen, der Mitglied und eine Zeitlang auch Abgeordneter dieser Partei gewesen war.
Tönnies erhielt im Jahre 1909 eine außerordentliche Professur in Kiel, die drei Monate später sogar in eine ordentliche Professur umgewandelt wurde. 


1909 
wurde von ihm und anderen Soziologen die „Deutsche Gesellschaft für Soziologie“ ins Leben gerufen 
und 
ein Jahr später, 

1910
 
der „Erste Deutsche Soziologentag“ veranstaltet. 
1912 
wurde sein 1887 entstandenes Hauptwerk „Gemeinschaft und Gesellschaft“ neuaufgelegt, die acht Auflagen bis zu seinem Tode am 11. April 1936 erreichte. 
In der Weimar Zeit nach dem verlorenen 1. Weltkrieg setzte sich Tönnies sehr für den Erhalt und Ausbau der jungen aber gegenüber reaktionären Kräften anfälligen Demokratie ein. 
Es schmerzte ihn schließlich schwer, daß undemokratische Kräfte die Oberhand gewann 
mit der Folge, 
daß die Nationalsozialisten ihn nach 1933 aus dem Staatsdienst entfernten, so daß er im hohen Alter nochmals am eigenen Leibe unter Geldnot leiden mußte. 

Zwar veröffentlichte Tönnies noch einiges, aber um ihn herum wurde es still.
Eine Krankheit im Frühjahr 1936 hatte er dann nicht mehr überstanden. 

Ferdinand Tönnies starb 81jährig am 9. April 1936 in Kiel und wurde auf dem Friedhof „Eichhof“ in Kiel beigesetzt.
Tönnies 

wird heute immer wieder gerne unter das Bild eines Gelehrten gesteckt, der „hinterm Nordseedeich mit friesischen Grassoden die urbane Modernität verpflastern will“. 
Tönnies 

wird zudem häufig als Idylliker, als „konservativer alter Mann“, als ein Sozialromantiker beschrieben, dem die „heile Welt“ verlorengegangen ist, der mit „Grausen vom modernen Berlin, seinem Lärm und Gestank“ dachte. (S. 57) 
Dennoch ist dieses Bild falsch. 
Tönnies ist alles andere als ein verstiegener Sozialromantiker. 
Zwar sind manche seiner Einfälle und Notizen auf seinen Deichwanderungen in Nordfriesland, 
manche auf Sylt entstanden, die Insel, die er seiner Kopfschmerzen halber aufsuchte. 

Manches trug er auch während der Fahrt auf der Eisenbahn in seine Notizbücher ein. 
Der von ihm geprägte Begriff „Gemeinschaft“ entspricht jedoch absolut nicht einer Idylle. 

Denn die Sittlichkeit der Sitte ist eigentümlich, 
daß erbarmungslos mit Opponenten umgegangen wird. 

Unter Umständen mag darin der sozialpsychologische Grund zu suchen sein, daß befreiende Ausbrüche in Richtung „Gesellschaft“ unternommen wurden. (S. 58)

Das Leben selbst verläuft für Tönnies nicht konfliktfrei und harmonisch wie im Begriff des „Sozialen“. 
Dennoch, 
jedesmal wenn Soziales entsteht, entsteht auch A-Soziales, also etwas Ausgegrenztes, Verneinung. 

Es ist ein Irrtum zu glauben, durch die Bildung von immer mehr Sozialen könne das A-Soziale aus der Welt herausorganisiert werden. (S. 58 f.) 

Es ist nur der neutralisierenden Sicht eines Wissenschaftlers zu verdanken, wenn dieser sich bemüht, 
„alle irrationalen und minder rationalen Gedankenbildungen“ psychologisch „verstehen“ zu wollen. 

Als ob es niemals etwas schlechthin unvernünftig sein könne, ihren eigenen Sinn haben müsse und nicht zuletzt auf menschliches Wollen zurückzuführen sei. (S. 61) 

Der Gegenstand der Soziologie ist nach Tönnies das Soziale am Leben, nicht das Leben allgemein. (S. 65)

Heute steht 
der Name Ferdinand Tönnies 
im Gegensatz zu Max Weber und der neuerlichen Wiederentdeckung Georg Simmels merkwürdig fern der wissenschaftlichen Diskussion in der Soziologie und in der Philosophie. 

Doch könnte er im Zusammenhang mit der angelsächsischen zivilgesellschaftlichen Kommunitarismus-Debatte doch wieder aktuell werden. 

Bisher wurde er zwar in vielen soziologischen Abhandlungen pflichtgemäß in der Reihe mit anderen soziologischen Klassikern abgehandelt. 

Aber nachdem beiläufig das Gegensatzpaar „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ gefallen ist, wird schnell zur eigentlich Tagesordnung übergegangen. 

Möglicherweise würde Tönnies heute anders gewichtet und die Wirkung seines soziologischen Werks eine andere sein, wenn im Dritten Reich der Nationalsozialismus nicht die ganze soziologische Tradition, von Ausnahmen abgesehen, ausgelöscht oder in die Emigration gezwungen hätte. 

Lediglich das soziologische Werk Max Webers konnte über den Umweg der amerikanischen Soziologie und über die ebenfalls emigrierte Kritische Theorie der Frankfurter Schule in der Bundesrepublik wieder Fuß fassen.

Der wissenschaftliche Standort von Tönnies Theorie läßt sich wie folgt darstellen: 
Er unterscheidet in der Soziologie die drei Bereiche reine, angewandte und empirische Soziologie. 

Die „reine“ Soziologie faßt er als statische auf, 
die Begriffe der „reinen“ Soziologie dienen ihm als theoretische Hilfsmittel, um die soziale Wirklichkeit in etwa annähernd erfassen zu können. 

Die von ihm geprägten Begriffe „Gemeinschaft und Gesellschaft“, „Wesenwille und Kürwille“ sind für ihn idealtypische, sich gegenseitig ausschließende gedankliche Konstruktionen, die er ähnlich wie bei Max Weber aus historischem Material gewann. 

Dennoch 
sind auch die festehenden Begriffe der reinen Theorie Veränderungen unterworfen, 
d. h. sie müssen entsprechend der wechselnden historischen Wirklichkeit immer wieder geändert werden. 

Das Wandelnde der geschichtlichen Prozesses bedarf als Konstantes der Erklärung. 

Was sich wandelt, ist die menschliche Gesellschaft und nicht ihre Begriffe, die nur abgeleitet sind.

Gegenüber der statischen Begrifflichkeit der „reinen“ Soziologie 
ist die „angewandte“ Soziologie eine dynamische Theorie historischer Prozesse. 

Tönnies versucht die Gesellschaft in ihrer geschichtlichen Entwicklung mittels des deduktiven Vorgehens der angewandten Soziologie zu begreifen. 

Er wollte sich des Mittels rationaler Deutung bedienen, um alle ihm zugänglichen positiven Beziehungen der Menschen zueinander zu erklären. 

Mit Hilfe der Begriffe der „reinen“ Soziologie, die ja eigentlich Konstrukte sind, 
die die soziale Wirklichkeit nur annähernd erfassen können, 
wollte er die gewaltige Umwälzung der westlichen Gesellschaft vom Mittelalter in die moderne Neuzeit deutlich machen. 

Die idealtypisch angelegten Begriffe der reinen Soziologie sollten wie eine Meßlatte auf die gesellschaftliche Wirklichkeit angelegt werden. 

In diesem Prozeß sind auch die feststehenden reinen Begriffe Veränderungen unterworfen, sie müssen entsprechend der wechselnden Wirklichkeit geändert werden. 

Aber: 
das Wandelnde der geschichtlichen Prozesse bedarf der Erklärung und nicht die Begriffe von der menschlichen Gesellschaft. 

Die „empirische“ Soziologie verfährt wiederum induktiv und erforscht die Gesellschaft mittels statistischer und soziodemographischer Methoden.

Vergegenwärtigt man die Unterscheidung von „reiner“, „angewandter“ und „empirischer“ Soziologie, so wird auch deutlich, daß die Begriffspaare „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ wie auch die von Tönnies geprägten und uns so befremdlichen Begriffe „Wesenwille“ und „Kürwille“ der Begrifflichkeit der „reinen“ Soziologie zugehören und als reine Konstrukte sich gegenseitig ausschließen. 

Einen anderen Stellenwert erfahren aber diese Begriffe, wenn sie innerhalb der „angewandten“ Soziologie mit der sozialen Wirklichkeit verglichen werden. 

Als dynamische Theorie der historischen Begriffe geht sie über eine statische Theorie der Begriffe hinaus. 
Tönnies hat beide Ebenen immer klar geschieden. 

Er versuchte eben nicht, wie Helmuth Plessner und Leopold von Wiese meinten, den Eindruck zu erwecken als hätte es „Gemeinschaft“ oder „Gesellschaft“ wirklich gegeben oder „Gesellschaft“ hätte sich naturwüchsig aus „Gemeinschaft“ entwickelt.

Der Agent sozialen Wandels ist die widersprüchliche Natur im Menschen. 
Der Mensch, der nach Eintracht strebt, wirkt ihr zugleich entgegen. 

Diesem Widerspruch entspringt auch der Fortschritt. 

Für Tönnies treffen beide Prinzipien gleichermaßen zu: 
das soziale 
und 
das unsoziale Wesen des Menschen. 

Nach Aristoteles ist der Mensch ein soziales Wesen, nach Hobbes seiner Natur nach aber unsozial. 

Ursprünglich wurde der Mensch in eine Gemeinschaft hineingeboren, deren erste Stufe die Familie ist. 

Das menschliche Verhalten innerhalb der engeren Familie ist noch natürlich. 
Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Verwandten und Freunden ist total und keiner Infragestellung unterworfen. 

Hier siedelt Tönnies den auf die Einheit von Wollen und Denken gründenden Begriff des „Wesenswillen“ an, der auf gemeinsame Empfindungen wie Gefallen, Gewohnheit oder Gedächtnis beruht 
und dem schließlich auch Gesinnung und Gewissen entspringt. 

„Gemeinschaft“ und „Wesenwille“ 
zeichnen als das Ursprünglichere die Einheit von Leben und Denken in Persönlichkeit und Kultur. 
Der Mensch ist ganz, wenn sich Mittel und Zweck einschließen.

Dagegen sind „Gesellschaft“ und „Kürwille“ Bewegungsmomente des sich ausdifferenzierenden und fortschreitenden sozialen Lebens, in welcher sich Mittel und Zweck ausschließen. 

Die Entwicklung geht von der Einheit in die Individualität. 
Alle daraus folgenden Bindungen werden aufgelöst. 

Gerade deswegen ist man aber bestrebt, die verlorengegangene natürliche Einheit durch freien Entschluß wieder herzustellen. 

Der „Kürwille“ als das auf Überlegung beruhende zweckorientiertes Handeln führt zu „Gesellschaft“. 

Er beherrscht dadurch das menschliche Verhalten, weil er ein Zweck, ein Ziel verfolgt. 

Um ein Ziel zu erreichen, sind ihm alle dem Zweck dienende Mittel recht, auch wenn sie mit den Begriffen Gefallen, Gewohnheit und Gewissen im Widerspruch stehen. 

Während in der Liebe der Mutter zum Kind noch Mittel und Zweck vereint sind, trennt das dem „Kürwillen“ zugehörige Denken die Einheit von Mittel und Zweck.

Der Faktor des Denkens, der Vernunft also, gestaltet als dynamisches Element in zunehmender Weise das Handeln der Menschen. 

Es fördert sowohl die geistige Entwicklung des einzelnen Menschen wie auch jede Kulturentwicklung. 

Mit dem Denken verliert der Mensch die paradiesische Unschuld. 

Es gibt keinen Weg zurück, die Einheit von Emotion und Überlegung wird aufgegeben. 

Die Macht des Denkens über das Handeln vollendet sich in der Entfremdung des Menschen von sich selbst. 

Dieses Prinzip ist von Anfang an in der menschlichen Natur und in der in ihr begründeten Geschichte der Zivilisation enthalten 
und 
wird zur „zweiten“ Natur des Menschen. 

Um die auflösende Kraft der Vernunft zu überwinden, muß das erkannt werden, was den Menschen zum Menschen macht. 

Die Vernunft muß aufhören, eine berechnende und zergliedernde Denkungsart sein zu wollen.

Die durch Austausch und Handel gekennzeichnete Gesellschaft gab es zu allen Zeiten. 

Dagegen ist die Ausbreitung des Kapitalismus 
und 
die damit verbundenen Überproduktionskrisen und der Kriege 
ein Merkmal der neueren Jahrhunderte. 

Kriege 
wurden auch früher schon geführt, 
aber ihre heutige Wucht erhielten diese erst, 
als in den fortgeschritteneren Stufen der kapitalistischen Gesellschaftsentwicklung der Industrialismus und der Militarismus ein „Bündnis“ miteinander eingingen. 

Kapitalismus und Industrialismus bedingen einander. 
Karl Marx stand Pate, als Tönnies den Gedanken formulierte, daß die bestimmende Grundlage für den Begriff „Gesellschaft“ in der „Enthüllung des ökonomischen Bewegungsgesetzes“ zu finden ist.

Zwischen den Anschauungen Marx und Tönnies besteht der Unterschied lediglich darin, daß bei Marx Kapitalismus Gesellschaft, 
bei Tönnies dagegen Gesellschaft Kapitalismus hervorbringt. 

Der Individualismus der Gesellschaft bedingt ein Streben nach Gewinn und Ausbeutung. 
Güter werden Waren, 
Menschen Nummern, 
die Quantität überschattet die Qualität. 

Es ist schließlich die ausgebildete „Form“ des Kapitalismus, die sich über die Gesellschaft stülpt und damit die Lebensform der Menschen prägt. 

Für Tönnies besteht trotz dieser Entwicklung dennoch kein Grund zum Pessimismus. 

Zwar ist die moderne Zivilisation mit ihren „großartigen“ intellektuellen Errungenschaften im unwiderstehlichen Prozeß der Auflösung begriffen, 
aber es läßt sich auch eine entgegengesetzte Tendenz innerhalb der industriellen Entwicklung feststellen: 
Technik spart Arbeit und der Bereich der Freizeit wird erweitert. 

Um die immer komplizierter werdende Arbeit ausüben zu können, erfordert sie selbst eine größere Vorbildung und Fähigkeit zum selbständigen Denken. 

Die Zusammenarbeit in Werkgruppen und beruflichen Organisationen erhöht ebenso die Chance, 
daß die Ausbeutung der arbeitenden Menschen – wenn nicht verhindert- doch zumindest vermindert werden könnte. 

Wenn das Prinzip der Herrschaft durch das Prinzip der Genossenschaft ersetzt werden könnte, 
dann wäre nach Ansicht von Tönnies eine gerechtere und universelle Gesellschaftsordnung möglich.

Tönnies 
unterstellt indirekt den rationalen Handlungen der Menschen gewollte, nicht frei gewählte sondern determinierte Motive 
und 
er erweist sich dabei als ein Verfechter der deterministischen Willenstheorie. 

Zwei Willensformen sind möglich, 
einmal den eingebundenen Willen (Wesenswille), der auf gemeinschaftliche Formen menschlichen Zusammenlebens zurückgeht, 
zum anderen den freien Willen (Kürwille), der auf freier Entscheidung der lebenden Individuen in der Gesellschaft beruht.

Freie Entscheidungen und freie Handlungen lassen sich Tönnies zufolge jedoch immer rational nachvollziehen. 

Sie entspringen der Notwendigkeit menschlichen Handelns, wenn diese sich auch letzten Ursachen und oft jeder Erklärung entziehen. 

Menschliches Handeln unterliegt nicht nur Naturgesetzen, sondern auch Gesetzen, die menschlich verursacht sind. 

Sie schaffen in der Gesellschaft somit soziale Tatsachen und sind daher wie die Naturgesetze meßbar. 

Nicht meßbar ist lediglich alles, was nicht in die bejahenden positiven Beziehungen der Menschen eingeht z. B. die destruktiven oder irrationalen Verhaltensweisen. 

Als Negatives können sie lediglich in der Abweichung vom Normalen festgestellt werden.

Tönnies vertritt somit einen sozialpsychologischen Voluntarismus, 
den zwei anderen Denkern aus dem nordfriesischen Raum mit ihm teilen: 
Friedrich Paulsen und Julius Bahnsen. 

Es gibt ein Wille, in dem Denken und ein Denken, in dem Wille enthalten ist. 

Das mit dem Willen verbundene Denken gibt die Anstöße zur Vergesellschaftung der Menschen bis hin zur Staatsgründung. 
Es entspringt inneren und nicht äußeren, womöglich gar durch einen Gott gesteuerten Ursachen. 

Tönnies wollte in der gleichen Art, wie durch die Entwicklung der Technologien die Beherrschung der Natur möglich wird, 
eine „Kunstlehre“ sozialen Verhaltens entwickeln, 
die durch den menschlichen Intellekt zu erreichen ist, 
sofern dieser in den Dienst menschlichen Selbsterhaltungs- und Geschlechtstrieb gestellt wird.

Wie Tönnies die zwei unterschiedlichen Zustände von Gemeinschaft und Gesellschaft unterscheidet, 
entsprechen ihnen zwei unterschiedliche Willensformen: „Wesenwille“ und „Kürwille“. 

Während der Wesenswille keine Handlungsspielräume zuläßt, ist zwar das Wollen beim Kürwillen auch nicht frei, weil er an Naturgesetzlichkeiten und Spielregeln gebunden ist. 

Er kann aber immerhin sein Zwecke selbst bestimmen und die zur Verfügung stehenden Mittel danach aussuchen, welche am besten und am ehesten zum Ziel führen. 
Auch hat der die Freiheit, sich für etwas oder dagegen zu entscheiden.

Tönnies 
war Positivist, d. h. er läßt nur das gelten, was der wissenschaftlichen Überprüfung standhält. 

Der Positivismus 
verzichtet überhaupt darauf, Welträtsel lösen zu wollen. 
Auf politischem Gebiet besteht Tönnies wissenschaftliches Ethos des Denkens und Forschens im Erkennen und Verstehen dessen, was ist – und was werden soll. 

Erkenntnis fragt nicht danach, was für einen Nutzen sie hat oder welchen Schaden sie anrichtet. 

Tönnies kritischer und konstruktiver Rationalismus wendet sich daher sowohl gegen eine verengte empirischen Denkweise wie auch gegen eine idealistische Lebensphilosophie irrationalistischer Richtung. 

Entgegen beiden Richtungen versucht Tönnies seine wissenschaftliche Soziologie zu begründen.

Der Hobbsche Terminus „Krieg aller gegen alle“ mit dem Kontrast Naturzustand versus Staatsgründung kann für Tönnies nichts anderes heißen, daß er nicht nur im vorstaatlichen Zustand sondern auch innerhalb des geordneten bürgerlichen Zustands gedacht werden muß. 

In der Wissenschaft vom sozialen Leben muß also konsequenterweise die Feindseligkeit mitberücksichtigt werden. 

Aufgabe des Staats, überhaupt aller Institutionen ist es, die in ihnen lebenden Menschen zu zwingen, sich gegenseitiger Gewalt zu enthalten. 

Das wissenschaftlich Problem besteht nun darin, wie das Verhältnis menschlicher Natur und der Notwendigkeit menschlichen Zusammenlebens zueinander bestimmt werden kann.

Tönnies hat wahrscheinlich auch entscheidend durch seine in der „Philosophischen Terminologie“ entwickelten Zeichentheorie, die 1896 als Preisschrift in der englischen Philosophiezeitschrift „Mind“ veröffentlicht wurde, 
den neopositivistisch geprägten Wiener Kreis, insbesondere Carnap und Neurath beeinflußt.

HANS-JÜRGEN HANSEN
Zuletzt geändert am 03.06.2002
  

Große Forscher und Forscherinnen von der Förde:
Ferdinand Tönnies
Der Begründer der deutschen Soziologie lehrte vor und nach dem ersten Weltkrieg als Professor an der Kieler Universität.
http://www.uni-kiel.de/grosse-forscher/index.php?nid=toennies
Ferdinand Tönnies

Ferdinand Tönnies (1855 – 1936)

„Wenn er nicht Wissenschaftler geworden wäre, wäre er als Publizist ein mindestens ebenso bedeutender Mann gewesen.“ 
Davon ist Dr. Cornelius Bickel vom Institut für Soziologie überzeugt. 

Ferdinand Tönnies 
ist aber Wissenschaftler geworden. 
Heute erinnern das Studentenwohnheim in der Freiligrathstrasse 11 und die „Ferdinand Tönnies-Gesellschaft“ an den ersten deutschen Soziologen.

Tönnies wurde am 26. Juli 1855 auf dem Haubarg ‚Die Riep‘ bei Oldenswort auf der Eiderstedt-Halbinsel geboren. 

Sein Vater war ein sehr vermögender Großbauer. 
In die Fußstapfen seines Vaters wollte Tönnies aber nicht treten, 
vielmehr reizte ihn die Wissenschaft. 

Durch seinen Schulkameraden, Hans Storm, lernte der junge Ferdinand den Schriftsteller Theodor Storm kennen. 

„Ferdinand Tönnies und Theodor Storm, 
das war fast wie eine lebenslange Vater-Sohn-Beziehung“, 
berichtet Bickel.

 Im Alter von 16 Jahren machte Tönnies sein Abitur. 
Anschließend studierte er Philologie, Archäologie, Geschichte und Philosophie in Jena, Leipzig, Bonn, Berlin und Tübingen. 

Mit 22 Jahren promovierte er im Fach Alte Philologie in Tübingen. 

1881, 26-jährig, habilitierte er sich an der Universität Kiel. 

Daneben war der junge Gelehrte auch als Autor sehr aktiv. 
Unter dem Pseudonym „Normannus“ schrieb er für diverse Zeitungen, 
unter anderem für die monatlich erscheinende Zeitschrift ‚Das freie Wort‘.

Als Kritiker des Wilhelminischen Obrigkeitsstaat 
und 
großer Anhänger und Verfechter der Arbeiterbewegung 
konnte Ferdinand Tönnies lange Zeit in der Wissenschaft nur schlecht Fuß fassen. 

Erst 1909, 
im Alter von 54 Jahren, 

erhielt Ferdinand Tönnies eine außerordentliche Professur, 1913 den Lehrstuhl für „wirtschaftliche Staatswissenschaften“ an der Universität Kiel. 

1916 wurde er auf eigenen Wunsch emeritiert. 
Die Gründe dafür kennt man bis heute nicht. 

1921 
erhielt er einen Lehrauftrag für Soziologie in Kiel. 

Bickel: 
„Eigentlich hat Tönnies die Kieler Universität nie wieder verlassen. Zu stark war er mit ihr, aber auch mit der nordischen Umgebung und den Traditionen verwurzelt, 
so dass er bis zu seinem Tod im Norden blieb.“

Tönnies 
war führender Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und deren einziger Präsident bis 1933. 

Unterstützt vom preußischen Kultusminister baute er die Soziologie als Lehrfach in Deutschland von Kiel aus auf. 

„…, zu der Zeit, war Tönnies das Synonym für Soziologie in Deutschland“, 
betont der Kieler Soziologe. 

Er erhielt die juristische Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg; 

Bonn verlieh ihm 1927 den Dr. rer. pol. h.c. 

Als Mitglied zahlreicher internationaler soziologischer Gesellschaften und Institute erfuhr Tönnies große Wertschätzung. 

Seine öffentliche Kritik an Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus führte 1933 zu seiner Entlassung aus dem Beamtenstand. 

Seine Pension wurde auf Existenzminimum gekürzt 
und 
jegliche Möglichkeit zum Publizieren eingestellt. 

Isoliert in seinem Kieler Haus im Niemannsweg 61 starb Ferdinand Tönnies am 9. April 1936 im Alter von 80 Jahren. 
Kerstin Nees 

Gemeinschaft und Gesellschaft
In verschiedenen Werken, aber insbesondere durch sein Erstlingswerk »Gemeinschaft und Gesellschaft«, erschienen 1887, 
formulierte Tönnies die Grundlagen der Soziologie als Wissenschaft. 

So trennte er etwa die allgemeine von der speziellen Soziologie, 
letztere unterteilte er nochmals in eine reine, angewandte und empirische Soziologie.

Zunächst wenig beachtet wurde ab der zweiten Auflage 1912 »Gemeinschaft und Gesellschaft« zum Standardwerk der neuen Disziplin. 

Tönnies 
entwickelt die Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft als Grundkategorien der reinen Soziologie. 

In der Gemeinschaft bündeln sich menschliche Beziehungen um ihrer selbst willen (Familie, Nachbarschaft, Freundschaftsbeziehungen). 

Sie sind geprägt durch Zusammengehörigkeit und Solidarität, gegründet auf den so genannten Wesenswillen. 

Diesen Prozessen steht die Gesellschaft gegenüber, geprägt durch die Trennung von Zweck und Mittel, beruhend auf Kalkül und Rationalität und letztlich bezogen auf Interesse wie Nutzen des Individuums.

In seinem Spätwerk »Geist der Neuzeit« (1935, 2. Aufl. 1998 im Rahmen der kritischen Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe) 
wandte Tönnies diese Begriffe an 
und folgerte, 
dass man im (europäischen) Mittelalter Kollektive vorwiegend als Gemeinschaft verstanden habe, dass sich dies aber mit der Neuzeit zu Gunsten der Anschauung gewandelt habe, 
alle Kollektive eher als Gesellschaft zu verstehen.

Buchtipp zum Thema: 
Carstens, Uwe: Ferdinand Tönnies. Friese und Weltbürger. Eine Biografie. Norderstedt 2005

ANHANG
Andreas Elgoog:

Deutschland hat keine Verfassung

Artikel 146 GG Eine vom deutschen Volk selbst bestimmte Verfassung ist seit 1989 überfällig! 

Doch 

die Politiker fürchten eine Verfassung wie der Teufel das Weihwasser!

Wie schaffen wir es gemeinsam die vom Volk gewollte Verfassung anzustoßen? 

Zur Not auch ohne +Alternative für Deutschland (sorry aber hier hört man von Euch nicht viel)

Was müssen wir TUN um den Prozess zu starten?? 

Mittlerweile ist es mir sogar egal wenn ich dafür sterben müsste! 

Diese Welt und dieses…

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Weissager sagt BRD ist kein Staat:

Immer weniger Menschen in Europa wollen weder den €URO noch die €U weiter haben. Gut. 

Lasst uns jetzt Nägel mit Köpfen machen.

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen will EU loswerden
Nicht nur die Holländer sagen “Nein” wenn es darum geht, die Europäische Union und ihre Abkommen, Verträge und Tätigkeiten zu legitimieren, auch in…
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MENSCH WOLFGANGVONBRAUNSCHWEIG / MEDICAL-MANAGER DIPLOM PSYCHOLOGE PUBLIZIST WOLFGANG TIMM 
Wolfgang Timm Einschulung auf Sylt Wenningstedt-Kampen; 
Abitur in Hamburg 1980; 
Diplom in Psychologie an Uni Heidelberg, 4.12.1990; 
Beruflich tätig als Wissenschaftlicher Angestellter FU Berlin, Uni Flensburg; an Reha-Kurkliniken in St. Peter-Ording und auf Sylt Westerland. 

Geschult in SYSTEMISCHEN SEHEN (berufsbegleitender Abschluß in Systemtherapie/-beratung in Stuttgart 1993); 

geschult in klassisches Sehen von u. nach Carl Huter’s Original-Menschenkenntnis;

Abschluss als Klassenbester in VOLLZEITWEITERBILDUNG Dienstleistung und Management im Gesundheitswesen mit Fachärzten in München, 2002. 

VATER von Sohn Jorge, 32 Jahre, Madrid.
AKADEMISCHE PUBLIKATION von Wolfgang Timm, Husum, JUNI 1991 HÖRPÄD, HEIDELBERG. 

 Juni 1941 erschien letzte Ausgabe von „Der gute Menschenkenner“ Nr. 101. 
  

 Es folgte NAZI-VERBOT und Totalvernichtung aller Werke von CARL HUTER (1861-1912). Rettung über die Schweiz!

  
 Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Heidelberg.  
Februar 1995 Erwachen – aus der Matrix des Kollektivs. 

WISSENSCHAFTLER FU Berlin, Uni Flensburg. 

DIPLOM PSYCHOLOGE, Reha-KLINIKEN. 

     
 2004 KREATION+PUBLIKATION GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS& KALLISOPHIE.

 http://www.chza.de&nbsp;

  
Seit Oktober 2007 Kooperation CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum, und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich.    

Oktober 2005 VERTRIEB-DIGITAL (9 DVDs) 101 Ausgaben & Der gute Menschenkenner 1932-1941. 
 Hauptsponsor Carl-Huter-Zentral-Archiv, http://www.chza.de: Mr. JingJing Zhu, Shanghai. INHABER CHZA Herr JingJing ZHU; Kommissarischer Geschäftsführer CHZA: Medical-Manager Diplom Psychologe Publizist Wolfgang Timm, Husum. 

  
 In der Jubiläumsausgabe zum 150. Geburtstag vom Privatgelehrten CARL HUTER am 9. Oktober 2011, der Fachzeitschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE, Oktober 2011, Nr. 72, der PHYSIOGNOMISCHEN GESELLSCHAFT SCHWEIZ wurde die vom Autor Medical-Manager Wolfgang Timm Ende Neunziger Jahre erstellte “LISTE DER PRIMÄRLITERATUR VON CARL HUTER VON 1893 BIS 1952” publiziert. 

EDITED BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV. 
http://www.chza.de&nbsp;
  

   

Zum 25 jährigen Jubiläum Diplom in Psychologie an Universität Heidelberg am 4. Dezember 1990 -auf den Tag genau: am Todestag vom Privatgelehrten Carl Huter, gestorben 4.12.1912 in Dresden!
  

Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg   

Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/alumni/alumni1990.html&nbsp;

  
http://helioda.macbay.de/Qualifikation.html http://helioda.macbay.

  
Für alle auf „HELIODA1 BLOG“ veröffentlichten Inhalte, Kommentare, Meinungen und Blogs sind ausschließlich ihre Autoren verantwortlich. Diese Beiträge stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. 

  
Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!   
Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite http://www.chza.de !   

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