255 JAHRE PETER III. – DER KIELER ZAR ALS BEGRÜNDER DER DEUTSCH-RUSSISCHEN DYNASTIE ROMANOW-HOLSTEIN-GOTTORF – SONDERAUSSTELLUNG IN HUSUM. (HELIODA1)


Sonderausstellung: 255 Jahre Peter III. zugleich Herzog von Holstein-Gottorf- Der Kieler Prinz auf dem Zarenthron –
So 14. Mai 2017 15.00 Uhr


Sonderausstellung: 255 Jahre Peter III. zugleich Herzog von Holstein-Gottorf | Husum Tourismus

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Sonderausstellung / Ausstellungsprojekt zu Peter III.




Im Schloss vor Husum ist ein Ausstellungsprojekt zu Peter III. zu sehen.


Der 1728 in Kiel geborene Enkel des russischen Kaisers Peter I., Prinz Carl Peter Ulrich, ab 1745 regierender Herzog von Holstein-Gottorf, wurde 1762 in Personalunion auch Zar Peter III. von Russland.


Historiker haben das durch die Zeitgenossen Katharinas gezeichnete negative Bild Peters lange Zeit weitgehend übernommen, so etwa W. Klutschewskij und die meisten westlichen Historiker, die den Zaren als schwärmerischen Wirrkopf betrachteten, der letztlich zum Wohle Russlands habe gestürzt werden müssen. 

Andere Historiker, wie etwa Alexander S. Mylnikow in Russland und Elena Palmer in Deutschland, lehnen dieses negative Bild in neuerer Zeit entschieden ab und bezeichnen Peter wegen seiner Reformprojekte als umsichtig regierenden Herrscher und fortschrittlichen Reformer.


Am 13. Juni 2014 wurde vor dem Kieler Schloss ein Denkmal für Zar Peter III. enthüllt.[9] Das Bronzestandbild schuf der russische Künstler Alexander Taratynov


Zar Peter III. vor dem Kieler Schloss. Er trägt in seiner rechten Hand eine Urkundenrolle mit den Begriffen „Frieden“, auf Russisch „Mir“, die Jahreszahl 1762 sowie seinen Namenszug auf Deutsch und Russisch. Der Abstand zu seinem Thron symbolisiert das vorzeitige Ende seiner Herrschaft.[8]



Die Ausstellung des Kieler Zarenvereins erlaubt den Besuchern einen faszinierenden Einblick in das Leben und Wirken eines aufgeklärten Fürsten am St. Petersburger Hof, dessen soziales Reformwerk weitsichtig geplant und von großem Verantwortungsgefühl für das russische Volk geprägt war. 

„Die Abschaffung der Folter und der Geheimpolizei, 

die Förderung religiöser Toleranz, erste Maßnahmen zur Aufhebung der Leibeigenschaft 

sowie wichtige Wirtschaftsreformen machen deutlich, 

dass der Holsteiner Zar seiner Zeit weit voraus war,“ 

so die Einschätzung des Vorsitzenden des Kieler Zarenvereins Jörg Ulrich Stange.


​​
Das Reformwerk des Zaren blieb jedoch unvollendet. 

Seine Gattin Katharina II. arrangierte ein Mordkomplott, dem er zum Opfer fiel. Katharina die Große setzte als seine Nachfolgerin schließlich viele Reformen fort und erzielte für Russland eine Modernisierung nach westlichem Vorbild. 

An ihrem Gemahl ließ sie dagegen kein gutes Haar und verbreitete in ihren Memoiren allerlei Spott und üble Nachrede.
Die Ausstellung überzeugt darin, dass sie nunmehr die falschen Behauptungen Katharinas widerlegt 

und 

dank aktueller Forschungen russischer Historiker und Recherchen der Ausstellungskuratoren eine neue Perspektive auf die Biografie des Regenten wirft.




Eine Ausstellung des Kieler Zarenvereins in Kooperation mit dem Museumsverbund Nordfriesland.
 

Eine Ausstellungsbroschüre ist gegen eine geringe Schutzgebühr erhältlich.
Laufzeit: 14.05. – 25.06.2017
Öffnungszeiten: 

März bis Oktober: Di bis So, 11 bis 17 Uhr
Die Ausstellungen im Schloss vor Husum werden von der Nord-Ostsee-Sparkasse unterstützt.
Weitere Informationen zum Termin


Die Ausstellung wurde am 14. Mai um 15 Uhr im Rittersaal des Schloss vor Husum eröffnet. 

[Herr Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv / CHZA / Helioda1 war vor Ort anwesend, hatte anschließend noch Gespräche mit Herren Haupenthal und Jörg Ulrich Stange vom Kieler Zarenverein in lockerer Atmosphäre.]

Dafür tritt der russische Zar Peter III., dargestellt von Helmut Grieser, höchstpersönlich auf. Er wird begleitet von einem Barockensemble, das eine historische Szene vom Sankt Petersburger Zarenhof spielen wird.

http://www.museumsverbund-nordfriesland.de/schloss-vor-husum/39-0-Sonderausstellungen.html

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