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DgM 032

Der gute Menschenkenner 032 von 101

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS           

CARL HUTER (1861-1912)

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Der Menschenkenner und die neue Zeit

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

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Herausgegeben von Amandus Kupfer in Schwaig bei Nürnberg

 CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV

Medical-Manager Wolfgang Timm

http://www.chza.de 

 BRD de jure erloschen

The “German Empire”

The documents of capitulation of the German War Might of the 7th of May in 1945 and of the 9th of May in 1945 finished indeed the struggles, but not the existence of the German Empire. The government of the empire became arrested on the 23rd of May in 1945. A peace treaty was not signed, neither with the FRG nor with the former GDR, and is lacking until today.

The Federal Constitution Court in Karlsruhe (President Prof. Dr. Jutta Limbach) decided on 31st of July in 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] and on the 21st of October in 1987 [Bd.77, S.137,150,154,160,167] unanimous and how intended, that the German Empire in 1945 not perished but continued.

Page 15 to 16: … The Grundgesetz (Basic Law) — not only a thesis of the International Law and of the State Law sees that the German Empire outlasted the breakdown of 1945 and neither perished by the capitulation nor by the exertion of foreign state power in Germany by the allied occupation mights nor perished later; this is to recognize from the preamble, from article 16,article 23article 116 and article 146 of the Basic Law. This corresponds to the jurisdiction of the Federal Constitution Court in which the senat persists. …

The German Empire (see e.g. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) owns still competence in law, but is as whole state not able to act by itself because of lacking organization, especially because of lacking institutionalized organs … the responsibility for „Germany as whole thing” (= German Empire) have — even — the four mights. The Federal Republic of Germany is in this way not “successor in law” of the German Empire, but identical as state with the state of the “German Empire”, — under reference to its territorial expanse only “partially identical”, so that insofar the identity demands no exclusivity. The Federal Republic of Germany includes in this way, concerning its state people and its state territory, not the whole Germany regardless of that it recognizes a consistent state people of the subject of the International Law “Germany” (German Empire) … and a consistent state territory „Germany” (German Empire) … It (= Federal Republic of Germany) limits its sovereignty in legal terms of state to the field of application of the Basic Law.

“The Federal Republic of Germany agrees the statement of the four mights and emphasizes that the in this statement mentioned incidents and circumstances will not occure, what means, that a peace treaty or a peace regulation is not intended“. Protocol of the Bureau of the Federal Chancellor in negotiations of the 17th of July on 1990 in Paris, appendix No. 354 B.

(furthermore dissertation of Dr. Michael Rensmann, occupation law in the re-united Germany)

  Form Geist

EXTRA LIFE INTELLIGENCE TRANS ENERGY 

PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN DER ZUKUNFT 

 

© September 1935, Nr. 32

 

Der gute Menschenkenner

nach Carl Huters Psycho-Physiognomik

© September 1935, Nr. 32

1. TAG DER SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN GESCHICHTE „MYTHEN“. Westküstenet.info + Carl-Huter-Zentral-Archiv dabei

1. Tag der Schleswig-Holsteinischen Geschichtezum Thema MYTHEN

http://www.geschichte-s-h.de/1-tag-der-schleswig-holsteinischen-geschichte/


1.Tag der Schleswig-Holsteinischen Geschichte

Sonnabend, 11. Juni 2016

Hohes Arsenal, Paradeplatz 11, Rendsburg

http://helioda1.blogspot.de/2016/06/1-tag-der-schleswig-holsteinischen.html


Die Geschichte des Landes ist reich an Mythen. Sie sind deshalb Thema des ersten Tages der Schleswig-Holsteinischen Geschichte. Die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte lädt in Zusammenarbeit mit dem Akademiezentrum Sankelmark, dem Landeskulturverband, dem Nordfriisk Instituut und dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund am 11. Juni in das hohe Arsenal nach Rendsburg. Von 10.15 Uhr an gibt es dort Vorträge, Führungen , Informationen, Stände, Aktionen für die ganze Familie, die Geschichtsinteressierte zu einem auch unterhaltenden Forum zusammenbringen sollen und spannende Information und Austausch verbinden sollen.


Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.



Sonnabend, 11. Juni 2016

Hohes Arsenal, Paradeplatz 11, Rendsburg
Die Geschichte des Landes ist reich an Mythen. Sie sind deshalb Thema des ersten Tages der Schleswig-Holsteinischen Geschichte. Die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte lädt in Zusammenarbeit mit dem Akademiezentrum Sankelmark, dem Landeskulturverband, dem Nordfriisk Instituut und dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund am 11. Juni in das hohe Arsenal nach Rendsburg. 

Von 10.15 Uhr an gibt es dort Vorträge, Führungen , Informationen, Stände, Aktionen für die ganze Familie, die Geschichtsinteressierte zu einem auch unterhaltenden Forum zusammenbringen sollen und spannende Information und Austausch verbinden sollen.
Programm des 1. Tages der Schleswig-Holsteinischen Geschichte
ab 9.00 Uhr

Eintreffen, Begrüßungskaffee und -tee

[Herren Hans-Jürgen Hansen / Westküstenet.info und Wolfgang Volker Dieter Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv trafen gegen 9:15 Uhr, begrüßten u.a. Herrn Thomas Steensen / Nordfriisk Instituut, Beiratssprecher der GSHG]
9.30 Uhr

Jörg-Dietrich Kamischke, Vorsitzender GSHG

Begrüßung

Preis der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte
10.15 Uhr

Prof. Dr. Thomas Steensen, Nordfriisk Instituut,

Beiratssprecher der GSHG


Einführung: Mythen in Schleswig-Holstein
10.30 Uhr

Prof. Dr. Oliver Auge

Up ewich ungedeelt?

11.10 Uhr: Tee-/Kaffeepause
11.40 Uhr

Dr. Thomas Hill

Die Hanse – Supermacht des Meeres?
12.00 Uhr

Dr. Claas Rieken

Lieber tot als Sklave?


[Sehr beeindruckender Vortrag, Schlussteil dieses sehr lebendigen Vortrages von Herrn Claas Riecken wurde von W. Timm/ Carl-Huter-Zentral-Archiv auf Video aufgenommen.]

12.20 Uhr

Dr. Paul-Heinz Pauseback

Vom Tellerwäscher zum Millionär?

Schleswig-Holsteiner in Amerika
12.45 Uhr

Anke Spoorendonk,

Ministerin für Justiz, Kultur und Europa

Grußwort


[Tja unsere SH-Kulturministerin ist uns beiden Hans-Jürgen Hansen, Wolfgang Timm innerhalb 1 Woche 3 mal begegnet, erste Begegnung am 5. Juni in der Galerie Peters in Husum, Treibweg 41 zur Eröffnung der Ausstellung „Fünf Nordfriesen malen ihre Heimat“, dort hielt Frau Ministerin Sporendonk die Rede; zweite Begegnung am 6. Juni im Kinocenter in Husum zur Filmpremiere „Erlösung“. Nach dem Film nutzten wir die Gelegenheit mit Frau Sporendonk ins Gespräch zu kommen, ich äußerte, Sie sind ja nun schon Dauergast in Husum, etc.; drittens am 11. Juni in der historisch sehr interessanten Stadt Rendsburg.]

13.00 Uhr

Mittagspause – im Hohen Arsenal werden kleine Gerichte angeboten

[Sehr interessante Stadtführung]

14.15 Uhr

Karen Bruhn, Julian Freche, Martin Göllnitz, Melanie Greinert, Swantje Piotrowski, 

Swantje Piotrowski M.A.
Das Kieler Gelehrtenverzeichnis online –
Neue Wege und Möglichkeiten der NS-Aufarbeitung an der CAU

Frederike M. Schnack, Jens Boye Volquartz, Frederic Zangel

Schleswig-Holstein Sciene Slam

Historikerinnen und Historiker stellen jeweils fünf Minuten ihre Forschungsprojekte vor
15.15 Uhr: Tee-/Kaffeepause
15.45 Uhr

Prof. Dr. Peter Wulf

Der Mythos der „Stunde Null“

Schleswig-Holstein vor 70 Jahren
16.30 Uhr

Jahresversammlung 2016 der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte
 
Und sonst?
13.30 Uhr

Stadt auf dem Bindestrich.

Mythen in Rendsburg – ein Rundgang

Leitung: Dr. Jens Ahlers

Prof. Dr. Detlev Kraack
Den ganzen Tag:
„Markt für Schleswig-Holsteinische Geschichte und Geschichten“
mit Informationen, Ständen Aktionen, Büchertischen und vielem andern mehr zu
Geochaching

Was sind echte Trachten

Digicult

Archäozoologie

Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Erforschung Nationalsozialismus

Archäologie in Schleswig-Holstein

Orts- und Regionalgeschichte

Persönlichkeiten aus Schleswig-Holstein

Bibliotheken

Archive

Dänische Minderheit

Friesische Volksgruppe

Deutsche in Dänemark

„Das Millionenspiel“ – Ein Quiz zur Geschichte Schleswig-Holsteins

Mitmachangebote in den Museen im Hohen Arsenal
[Gegen 16:40 Uhr verließen wir Rendsburg wieder Richtung Husum. Es war Sommerwetter mit Sonnenschein.]

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer (PDF-Download)
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DAS GESICHT VON RUNGHOLT: AUSSTELLUNG IM NISSENHAUS, HUSUM

RÄTSELHAFT UND WIDERSPRÜCHLICH

Der Rungholt-Mythos

bekommt ein Gesicht

Husum

Im Husumer Nordsee-Museum [Nissenhaus] ist gestern die Ausstellung „Rungholt – rätselhaft und widersprüchlich“ eröffnet worden (wir berichteten). 


„Der Untergang der Stadt Rungholt – des Atlantis der Nordsee –, der in den legendären Zeilen des Dichters Detlev von Liliencron beschrieben wird, beschäftigt, ja fasziniert bis heute die Menschen vor Ort genauso wie viele Wissenschaftler“, erklärte Kulturministerin Anke Spoorendonk in ihrem Grußwort. 

Der Name Rungholt habe Literaten wie Theodor Storm gefesselt und die Fantasie zeitgenössischer Musiker wie Achim Reichel oder der Flensburger Rockband Santiano angeregt.

„Die Ausstellung zeigt, dass die Spurensuche in unserer Geschichte eine spannende Forschungsdisziplin ist, in der man auch mit Hilfe von Molekularbiologie und Rechtsmedizin neue Erkenntnisse gewinnt. 

Der Mythos, die Sage, bekommt damit ein Gesicht. 


Ein Gesicht, das uns daran erinnert, dass es sich um menschliche Schicksale handelt, die über Jahrhunderte hinweg gänzlich unvermittelt wieder Gegenwärtigkeit beanspruchen und als solche auch betrachtet werden müssen“, so Spoorendonk. 

Die Ausstellung habe auch die Forschung zur Geschichte des Landes Schleswig-Holstein ein gutes Stück vorangebracht.

hn

 Die versunkene Stadt Rungholt regt bis heute die Phantasie der Menschen an. 


Sie war Inspirationsquelle wichtiger Literaten und Spekulationsobjekt von Forschern und Laien. 


Dennoch wissen Experten relativ wenig über die, für den Norden, wichtige Handelsstadt. 


Mehr fundierte Erkenntnisse zu erlangen wird durch Meereserosionen und die unsachgemäße Bergung von Fundstücken erschwert. 

Dies sorgt dafür, dass jeden Tag wichtige Kulturspuren und die letzten Zeugen menschlicher Katastrophe verschwinden. 


Die Realität, den Mythos und die neuesten Forschungsergebnisse dieser mittelalterlichen Handelsstadt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist Ziel dieser Ausstellung. 


Rungholt

Rungholt was a wealthy city in Nordfriesland, in the Danish duchy of Schleswig. It sank beneath the waves when a storm tide (the second „Grote Mandrenke“) in the North Sea tore through the area on January 16, 1362.


Rungholt was situated on the island of Strand, which was rent asunder by another storm tide in 1634, and of which the islets of Pellworm, Nordstrand and Nordstrandischmoor are the only remaining fragments.



Relics of the city were being found in the Wadden Seauntil the late 20th century, but shifting sediments have carried the last of these into the sea. In the 1920s and 1930s, some remains of the city were exposed; they suggested a fairly large population for that region and time, and it is likely that Rungholt was a major port.


Impressed by the fate of the city, the relics, and not least legend’s excessive descriptions, 


the German poet Detlev von Liliencron wrote a popular poem called „Trutz, Blanke Hans“ about this lost city which starts with the words: 

„Heut bin ich über Rungholt gefahren, die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren“. („Today I traveled over Rungholt; the city sank 600 years ago.“)



Local myth has it that one can still hear the church bells of Rungholt ringing under the water when sailing through the area on a calm night.


Andreas Busch birgt Balken der sogenannten „Rungholtschleuse“

Wir sind über Rungholt gefahren

Erstellt am 1. Februar 1994

Hans-Jürgen Hansen

http://www.westkuestenet.de/nordstr5.php

Losgetreten wurde der Streit um Rungholt durch einen Spiegel-Artikel vom 21. Nov. 1994. 

Danach setzten auch andere Publikationsorgane wie „Die Zeit“ und „taz-Hamburg“ nach und hielten dieses Thema noch bis ins neue Jahr hinein fast zwei Monate am Kochen. 


Auch die heimische Lokalpresse, die „Husumer Nachrichten“ und insbesondere die „Flensborg Avis“ nahmen sich dankbar des Streites um das friesische „Atlantis“ an. 


Was hat der Rungholt-Ausgräber und -Forscher denn nun eigentlich entdeckt, daß es ein solches Rauschen im bundesdeutschen Blätterwald veranlaßte?



Es sind denn auch weniger die Scherben und Holz-, Mauer-, Stein- und Brunnenreste, die die Gemüter an diesem Streit beteiligten Wissenschaftler und Museumsfachleute eregten. 
Es ist mehr die Lage des Ortes „Rungholt“, die angeblich nicht südlich, sondern nördlich der Hallig Südfall zu suchen sei. Eine C-14-Analyse am im Nissenhaus ausgestellten Schleusentor oder Thermoluminezenz-Analysen an Keramik-Resten könnten es beweisen. 

Doch, oh Wunder, einige Ergebnisse der duchgeführten Untersuchungen sind bei beiden Parteien nicht mehr aufzufinden oder nicht mehr zugänglich.

Der Leiter des Landesamtes für Vor- und Frühgeschichte, Prof. Joachim Reichstein spricht von Raubgrabung und überzieht dem Ethnologen und Prof. Hans Peter Duerr aus Bremen mit einem Rechtsverfahren. Dieser wiederum wirft dem Schleswiger Archäologen vor, daß wichtige Erkenntnisse zurückgehalten würden. 
Bei allem Streit geraten viele Positionen durcheinander und verwischen sich derartig, daß sich fast keiner mehr auskennt. 

Der Spiegel sieht im zweiten Artikel (19. Dez. 1994) die Nordseeküste bereits als „Bermuda-Dreieck“ an und zitiert einen nicht genannten Kenner: 

Die ganze Rungholt-Forschung ist in einem Sumpf von subjektiven Ansichten und persönlichen Eitelkeiten gefangen.“ 
So soll dieser Beitrag soll wenigstens etwas Licht auf diesen absurden Streit werfen und aufzeigen, daß mehr Gelassenheit der Sache Rungholt dienlicher gewesen wäre.
Duerr hält Rungholt, welches er im übrigen nie mit Atlantis verglichen haben will, höchstens für ein „Bauern-Städtchen“ mit „maximal zweitausend Einwohnern“ oder „eine größere Siedlung mit ein paar tausend Einwohnern“. 

Diese Angaben decken sich mit denen denen des Landesamtes für Vor- und Frühgeschichte, wonach es sich laut Reichstein bei der Besiedelung um Südfall herum um „einzelne Warfgruppen“ gehandelt haben müsse, deren „Bewohner“ am „Fernhandel teilgehabt“ hätten. Rungholt könne aber nicht 4000 Einwohner gehabt haben (wie im ersten Spiegel-Artikel behauptet worden ist). 

Das damalige Leben habe sich auf Warfgruppen abgespielt, die kaum Platz für eine so große Stadt geboten haben könne.


Das Gebiet, wo Duerr sein Rungholt vermutet, heißt im Volksmund bis heute tatsächlich Rungholt oder vielmehr Rungholt-Sand. Auf einer alten Landkarte steht dort „silva rungholtina„. 

Der Name drückt aus, daß an der Stelle damals ein Waldgebiet minderer Qualität (rung = wrong (engl.) = gering; holt = Wald), also ein Niederwald oder Krattgebiet vorhanden war. Später gab es dort ein Dünengebiet wie bei St. Peter-Ording, danach eine Sandfläche. 

Neben diesem Wald lag das sogenannte „Fedderingman-Gebiet“, ein Warfen-Gelände mit neun verstreut liegende Brunnenringen. Hier war ein Herrensitz mit einer eigenen Kapelle ansässig. Hier wohnte eine Geschlechtersippe, die sich „Fedderingmannen“ nannten. 

Der Zusatz „vel Rip“ (oder Rip) hinter dem Ortsnamen „Fedderingman Capell“ könnte bedeuten, daß der Ort auch „Fedderingmanrip“ genannt wurde. Wird wieder die englische Bezeichnung genommen, bedeutet Rip „Uferrand“. 

Es könnte also sein, daß die Ansiedlung ursprünglich am Uferrand eines Priels lag, die aber später zur Zeit der Sturmflut 1362 verlandet war. Die Warfen wurden errichtet, als das umliegende Land noch seinen alten Halligcharakter besaß. Erst nach Schutz durch Deiche entstanden die Wege, Gräben, Dammstellen und Sielzugbrücken.



Das sagenumwobende Rungholt wird vor der Sturmflut von 1362 überhaupt nur ein einziges Mal urkundlich erwähnt als Adresse auf der Rückseite eines Testaments aus dem Jahre 1345. 

Albert Panten, der dieses Dokument vor einigen Jahren im Hamburger Staatsarchiv in einem Urkundenbuch entdeckt hatte, entziffert es als: „Edemisherde parrochia Rungheholte judices consiliarij iurati Thedo bonisß cum heredibus“ und übersetzt mit: 

„Edomsharde Kirchspiel Rungholt Richter, Ratsleute, Geschworene Thedo Bonisson samt Erben“. Erst im 17. Jahrhundert sind die zahlreichen Karten, Chroniken und Sagen über Rungholt und Umgebung entstanden. Auch wurde in diesen schon von ähnlichen Ereignissen berichtet, die auch Dürrs Entdeckerdurst angeregt haben könnten. So berichtete Peter Sax im Jahre 1637 von Warfen im Watt zwischen Nordstrand und Eiderstedt, die gezeigt werden könnten, „da Häuser gestanden… Wege, Äckern …, Gruften und Graben. Man kann finden Kessel, Grapen, Kröge, Schüssell…“.

Die Phantasie beflügelte im 19. Jahrhundert auch den Dichter Detlev von Liliencron, der einige Zeit auf der Insel Pellworm ansässig gewesen war, mit seiner Ballade „Trutz Blanke Hans“. 
Nach dieser Darstellung war Rungholt eine „mittelalterliche Stadt mit großen Kornspeichern am Hafen, mit einem kunstvoll gebauten Stadttor und mit einem gepflasterten Marktplatz sowie einer wuchtigen, aus Backsteinen erbauten Domkirche“. Nach der Sage ist Rungholt an einem Tage untergegangen und mit ihm 4000 Menschen ertrunken. Nach der Legende soll der Alkolhol schuld gewesen sein. 

„Gottlose Trunkenbolde wollten einem Priester eine Sau als angeblichen Todkranken unterschieben, der er das Abendmahl reichen sollte. Der Trug flog auf, der Priester floh, doch die Bösewichte entwendeten ihm die Büchse mit den heiligen Sakramenten und soffen daraus munter weiter.“ Die Folgen blieben nicht aus. Der Gottesmann betete um die Bestrafung der Frevler und die folgte denn auch prompt mit der „Großen Mandränke“ im Jahre 1362.



Nach Angaben des Spiegel soll der legendäre Ort Rungholt die „größte Hafenstadt an der sumpfig-mäandernden nordfriesischen Küste“ gewesen sein. „Vergleichbar einem tropischen Mangrovensumpf“ ragte die „flußreiche Küstenzone weit in die Nordsee“ hinein. „Entwässerungskanäle durchzogen das flache Grasland. Über Bohlenwege und kleine Holzbrücken bahnten sich die Friesen trockenen Fußes den Weg.“
Dieses Bild ist nur teilweise richtig. 

Vor 1200 hatten die Einwohner flach gesiedelt. Die gesamte Küste war durch einen Sandwall geschützt. Die drei Außensände sowie die Sandbänke vor Amrum und Sylt zeugen heute noch von der einstigen Nehrung. Das Binnenland war bis zum Geestrand und auf einige Geestinseln und Uferstreifen überhaupt nicht oder schwach besiedelt. 

Erst ab etwa 1000 setzte eine größere Kolonisation der Friesen ein. Das Gebiet bestand ansonsten aus umfangreichen Moorflächen, unter denen eine alte fruchtbare Kleischicht lag, die den späteren siedelnden Bewohnern aus zwei Gründen zum Verhängnis wurde:
Zum einen wurde, wie im Spiegel richtig angegeben, der vom Meer überspülte Torf getrocknet und verbrannt; aus der Asche ließ sich das kostbare Salz heraussieden.

 In den nicht überschwemmten Gebieten wurde die Torfschicht zu Feuerungszwecken weggenommen und die darunterliegende alte Marsch als fruchtbaren Ackerboden gewonnen. Dadurch geriet das Land unter dem Meeresspiegel und Eindeichungen bewirkten nun, daß „Entwässerungskanäle“, also Sielzüge mit ihren Schleusentoren das „flache Grasland“ durchzogen und über die natürlich auch Holzbrücken gelegt werden mußten.
Diese Maßnahmen waren erforderlich, weil vermutlich um etwa 1180 eine der zahlreichen Stürme den Strandwall an mehreren Stellen durchstoßen hatte und damit auch die Hever, die damals wohl noch ein Fluß war und von Nord nach Süd in die Eider floß, als Wasserstraße (an der auch Ansiedlung Rungholt lag) beeinflußte. 
Der Flußlauf verlandete wohl schnell und die Einwohner mußten sich an anderer Stelle weiter südlich einen Zugang zum nun von Ost nach West verlaufenden Heverstrom verschaffen. Die Bewohner konnten jetzt auch nicht mehr flach siedeln, sondern sie mußten Warfen aufschütten und wegen des Salzwassers (vorher war es ja Süßwasser) Brunnen graben oder sie mit Soden aufsetzen. 
Bald darauf wurden auch Deiche gebaut, weil das Land besonders nach Abbau des Torfes in der Regel niedriger als der Meerwasserspiegel lag und vor allem weil Ackerflächen Meeresüberschwemmungen nicht vertrugen. 

Daß Menschen geschützt werden sollten, war nie Absicht beim Bau der ersten Deiche gewesen. Dazu waren ja die aufzuschichtenden Warfen da.

Auf alten Karten (die zwei aufgefundenen Karten des Husumer Johannes Mejer gehen auf die Clades Rungholtina von Peter Sax aus Koldenbüttel zurück) ist Hallig Südfall nicht eingezeichnet. 



Auf den Karten von Mejer ist Rungholt gleich zweimal eingezeichnet, als Ort und als Wald (in den Ausrissen im Spiegel merkwürdigerweise die obere Bezeichnung durch den Hinweis auf den unteren Kirchort Rungholt überdeckt und in der „Zeit“ vom 13. Jan. 1995 ist im Ausriß der Wald Rungholt eingezeichnet, der untere Ort aber abgeschnitten worden).
 In der älteren Vorlage von Sax, die erst nach der großen Sturmflut von 1634 erstellt wurde und die Gegebenheiten dieser Zeit berücksichtigte, stimmt mit den bisherigen Grabungsergebnissen sogar weitgehend Überein. 

Die damalige Schleuse war zwar noch kein Raub des Meeres gewesen, aber sie verlor durch die vorherige Sturmflut weitgehend ihre Funktion, weil das Gebiet später nicht wieder bedeicht wurde.
Deswegen ist auch durch die Altersbestimmung nach der C-14-Methode eigentlich nicht unbedingt zu befürchten, daß sich Duerrs These, die Schleuse sei nach 1362 erbaut, sich bestätigen sollte. Darum ist eigentlich nicht zu verstehen, weshalb Ergebnisse einer solchen Überprüfung zurückgehalten werden sollten. 
Tatsächlich tut sich ein Widerspruch auf, wenn auf der einen Seite Lengsfeld bestätigt, daß mehrere Alterbestimmungen von den Schleusenbalken gemacht worden sind (die Ergebnisse mögen ja tatsächlich verschludert worden sein) oder, wie Reichstein auf einer Pressekonferenz im Januar behauptet, (vielleicht auch zu Recht) vom Landesamt bisher solche Altersbestimmungstest nicht vorgenommen wurden. 
Ob der damalige Museumsleiter Wohlenberg die wissenschaftlichen Ergebnisse verschwieg, „aus Angst, eines seiner attraktivsten Ausstellungsstücke zu verlieren“, mag dahingestellt sein lassen.

 Ich denke, daß für die Faszination des Museum-Besuchers es reichlich egal sein dürfte, ob der Schleusenbalken aus der Zeit vor 1362 oder vor 1634 stammt. Bedeutend dürfte die Jahreszahl eigentlich nur für die damit befaßten Fachleute sein, weil mit ihr auch bestimmte Erkenntnisse und Konsequenzen für die Lebensweise der damaligen Bewohner gewinnen ließen.
Was fand der Bremer Ethnologe Duerr nun eigentlich auf der „Wallfahrt im Watt“ im Sommer 1994, auf der er sich selbst vom „Gemauschel“ der Museums-Leitung zu überzeugen wollte. In einem Priel fand er Pferdeschädel „in großer Zahl“ und Keramikscherben. Aus dem nassen Grund ragten „Pfosten und aufrecht stehende Flechtwände“. Duerr: „Wir waren auf ein mittelalterliches Langhaus gestoßen, auf der Feuerstelle lagen noch Fischgräten.“ 
Etwas abseits, „in 2000 Schritten Entfernung hob sich ein Fundament aus behauenen Findlingen aus dem Schlamm – typisch für mittelalterliche Kirchen.“ In einem späteren Spiegel-Artikel wurden daraus die Ruinen eines „riesigen Steinhauses“ mit „Findlingsfundament und Ziegelsteinstümpfen“. Wenn Duerr die Phantasie nicht durchgegangen sein dürfte (hoffentlich hatte er ein Photoapparat dabei), dürfte es sich hiernach wohl um die „Fedderingman Capell“ handeln.
Rheinische Krüge (wie konnte Duerr eigentlich innerhalb eines Tages es beurteilen, daß es sich um solche handelte?), Reste von Holzfässern (die auch schon früher an dieser Stelle gefunden worden waren) und Kuhschädel nahm Duerr (als Notbergung) mit, um sie einige Tage später beim zuständigen Landesamt im Schleswig abzugeben. Dafür wurde „der glückliche Finder“ hart gestraft mit einer Anzeige wegen Raubgrabens unter Androhung eines Bußgelds bis zu 50.000 Mark.
Duerr vermutete, daß die „Fischköppe“ – (seine Gegner konterten ebenfalls unter die Gürtellinie, er sei ein langhaariger, gebürtiger Kurpfälzer und „Hexenforscher“) – von ihren eigenen Versäumnissen ablenken wollten und daher mit Watt-Zutrittsverbot reagierten und ihm einen Sammelausweis verweigerten. 
Die neuen „Rungholt-Artefakte“ seien zu gewichtig, daß ihnen nicht weiter nachgegangen werden dürften. Noch nie sei ein komplettes mittelalterliches Haus im Watt aufgespürt worden. Eine ganze mittelalterliche Stadt, „bestehend aus bis zu 50 Meter messenden friesischen Langhäusern“ liege womöglich unter dem Schlick. Reichstein hält dem jedoch entgegen: 

„Wo ein Laie die Reste von Häusern, Kirchen und Feuerstellen zu sehen glaubt, kann der Fachmann dank langjähriger Kenntnis derartiger Siedelreste durchaus zu einem anderen Ergebnis kommen.“
Die Flachbodensiedlung Rungholt müsse durch die Schlammlawine der Sturmflut von 1362 nahezu luftdicht abgeschlossen sein, behauptet Dürr weiter. So seien seine Studenten auf ein Holzfaß gestoßen, „daß noch unverrückt auf einem Podest stand – gleichsam im Matsch erstarrt und gut konserviert“ war. 
Aber auch Andreas Busch berichtete von einem Holzfaß, als er im Jahre 1963 als über 80jähriger zusammen mit Wohlenberg und dem Pächter der Hallig Südfall seine letzte Rungholt-Expedition unternahm.

 Der Bauer und Pächter Brauer fand an einer Wattrinne, die zwanzig Jahre zuvor entstanden war, auf festem, altem Kleiboden ein Stück Leder, das Nahtlöcher aufwies. Im Boden steckten mehrfach Tierknochen. 
Beim Weitergehen in südwestlicher Richtung sah er drei Brunnen. Aus dem zweiten Brunnen ragten die Dauben eines Holzfasses heraus. „Beim Hineinstecken eines Stockes stieß er auf den Faßboden, den er mit einem kräftigen Ruck durchstoßen konnte. Das Holz war mürbe.“
Für die dem Spiegel erzählte „abenteuerliche Story“ des Bremer Forschers hat der wissenschaftliche Mitarbeiter und Experte des Landesamtes, Hans-Joachim Kühn nur ein „müdes Lächeln“ übrig. Seit Jahren schon führt er Ausgrabungen im Wattenmeer durcht. 
Die angeblichen „Neuentdeckungen“ Duerrs kenne man schon seit etwa zwanzig Jahren und diese seien zudem gut kartiert (Diese Aussage mag Duerr kaum glauben, denn Kühn habe ihm im vergangenen Dezember selbst noch geschrieben, daß das Gebiet nördlich von Südfall noch nicht näher untersucht worden sei. 
Vielleicht ist dieses Mißverständnis dadurch zu klären, daß wohl zwischen Bekanntwerden von Funden und genaueren wissenschaftlichen Untersuchungen Unterschiede bestehen). 
Es gäbe überall zahlreiche Plätze und vergleichbare Artefakte, es sei daher nicht verwunderlich, wie Kühn in den „Husumer Nachrichten“ vom 23. 11. 1994 äußert, daß die Pferde noch so dalägen, wie sie damals in den Stallungen ertrunken seien. 


„Draußen gibt es Hunderte alter Siedlungen, zum Teil älter als Rungholt“. 
Rungholt kann auch deswegen nicht an der von Duerr untersuchten Stelle gelegen haben, weil der Ort einen Zugang zum Meer gehabt haben muß. 

Die Funstellen müßten zudem Funde aufweisen, die auf weite Handelsverbindungen hindeuteten, so wird in der „Zeit“ vom 9. 12. 1994 geschlußfolgert. 

Südwestlich von Südfall seien tatsächlich rheinische Krüge entdeckt worden. An dieser Stelle verlief auch vor 1362 ein Priel, da das Wattenmeer sonst rundherum festes Land war und geradezu flächig besiedelt gewesen sei, ließe sich nur hier ein Handelshafen anlegen lassen. Das Kirchspiel Rungholt, mutmaßt Kühn vom Landesamt, könne nur dort gewesen sein.


Zur Erforschung der Siedlungshöhen, um weitere Hinweise auf Meerespiegel-Schwankungen zu bekommen, bedürfe es eigentlich flächenhafter Grabungen, so Kühn weiter. Dies sei aber unmöglich, da es nur „mit gewaltigem technischen Aufwand“ und ebenso gewaltigen Finanzmitteln zu bewerkstelligen sei. 

Was die Datierung der Schleusenreste angeht, seien sie für ihn bis heute nicht datiert (Duerr will die Aussage, daß der Kernstück der Rungholt-Forschung, der Schleusenbalken, aus der Zeit um 1700 stammt, von einem früheren Mitarbeiter Wohlenbergs erhalten haben wie es zweiten Spiegel-Artikel heißt. 
Auf die Frage von Lengsfeld, wer der Informand gewesen sein könne, weicht Duerr in einem Leserbrief am 4. 1. 1995 in der Flensborg Avis wieder aus und bemerkt nur: 

„Dem Manne kann geholfen werden“). 

„Wer solle denn ein Interesse gehabt haben, in jüngerer Zeit da zwei Schleusen mitten ins Wasser zu setzen.“ Er werde immerhin in Kürze einen neuen Datierungsversuch durchführen lassen. 
Für Lengsfeld dagegen, dem derzeitigen [Stand 1994] Leiter des Nissenhaus-Museums, besteht kein Zweifel daran, daß der Schleusenbalken tatsächlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammt. Der Schleusenbalken sei wie andere Fundstücke auch wiederholt zwischen 1977 und 1985 von verschiedenen Wissenschaftlern auf ihr Alter hin untersucht worden. 

Er selbst habe, obwohl es noch in der Amtszeit seines Vorgängers Wohlenbergs geschehen sei, die Untersuchungsberichte selbst in den Hände gehalten. Es hätte sich keine Passage gefunden, die ein jüngeres Alter ergeben hätte. Gerne hätte er gewußt, von wem Duerr sein Information erhalten habe. 
Lengsfeld versprach jedoch ebenso, daß der Balken noch einmal untersucht werden solle, wenn neue wissenschaftliche Methoden einer exaktere Bestimmung erlaubten und finanzielle Möglichkeiten dafür beständen. 

Die neue Expertise sollte dann vom Schleswiger Landesamt für Bodendenkmalpflege und Archäologie hergestellt werden.

Daß die von Duerr geborgenen Scherben nachweislich vor 1362 gebrannt wurden, wird ihm wohl kaum einer abstreiten, nur eben, daß es Scherben aus Rungholt gewesen sein können, denn es sagt ja auch niemand, daß Nordfriesland nicht vorher weitflächig besiedelt worden ist. 

Auch daß die Nachbarorte, das Kirchspiel Riep („Fedderingmanriep“!), das bis 1532 bestand und die Nachbarorte Niedamm („neuer Damm“) und Halgenes („Hallignase“?) nach der Jahrhundertflut wiederbesiedelt wurden, bestreitet niemand. 
In der Auflistung der Einnahmen des Domkapitel zu Schleswig 1437 ist das Kirchspiel Rungholt nur lapidar als „submersa“ (untergegangen) wie viele andere Kirchspiele von Nordstrand auch vermerkt. Demnach könnte tatsächlich theoretisch die (jetzt wohl unbrauchbare) Schleuse dem Ort Nydam und die „Kirchwarf“ von Rungholt dem „Dörfchen“ Halgenes zugeordnet worden sein.

Für Kühn ist die Sache klar. 

Er schildert, was ihn am Vorgehen Duerrs eigentlich stört: 

„Da holt einer ohne Konsultation der Fachwelt und ohne die üblichen archäologischen Sicherungs-Maßnahmen Fundstücke aus dem Watt. Die Landesarchäologen hätten in diesem Falle mit Kollegen anderer Forschungsbereiche zusammen Fundort-Sicherung und Fund-Entzifferung betrieben. 

So sei das herausgeholte Material ‚kaum verwertbar‘. So ist nicht einmal ein Laie vorgegangen wie damals 1921, Andreas Busch, der die Rungholt-Spuren entdeckte.“


Duerr hält dagegen, daß er das Landesamt für Vor- und Frühgeschichte bereits im vergangenen Jahr von der geplanten Suche nach Kulturspuren im Rungholt-Watt unterrichtet habe. 

Kühn habe ihm sogar Ratschläge mit auf den Weg gegeben, die zum Gelingen der Sache beitragen sollte. Umso erstaunter sei er gewesen, daß Kühn ihn erst eiskalt abblitzen ließ, als Duerr ihn schließlich einige Zeit nach der Expedition privat anrief, „um mit dem Kollegen“, wie er hoffte, „die Fundstücke zu interpretieren und fachzusimpeln“. 
Sechs Wochen später hätte er dann aufgrund seiner Fundmeldung im Juni ein Einschreiben vom Landesamt mit der Mitteilung erhalten, daß gegen ihn ein Ermittlungsverfahren bei der zuständigen Behörde des Kreises Nordfriesland eingeleitet sei, weil er eine „Ordnungswidrigkeit“ wegen „Grabens nach Kulturdenkmalen“ begangen habe. 

Dies hätte ihm unter Umständen eine Strafe bis zu 50 000 Mark eingebracht.
Für Kühn ist jedoch die Anzeige wegen der Raubgrabung berechtigt und er kritisiert den Kreis Nordfriesland, der sie wegen „Geringfügigkeit“ nicht weiter verfolgen wolle. 

Damit ermuntere der Kreis geradezu zu archäologische Raubgrabungen und sei eine deutliche Aufforderung, da weiterzugraben und noch mehr kaputtzumachen. 
Das gesamte Wattenmeer sei Grabungsschutzgebiet. 

Jede Suche nach Relikten der Vergangenheit müsse durch Schleswig genehmigt werden. 

Wer dagegen als Wattspaziergänger zufällig auf Hinterlassenschaften früherer menschlicher Besiedlung stoße, dürfe diese in der Regel behalten. 

Es bestehe in Schleswig-Holstein eine Melde-, jedoch keine Abgabepflicht. 

Im Bedarfsfalle würde der Fund auf Anforderung begutachtet werden, das Landesmuseum würde in manchen Fällen dem Finder sogar den Ankauf des Exponats anbieten.
Auch nicht auf sich sitzen lassen will Kühn den Vorwurf, daß das Landesamt die kostbaren Siedlungsreste im Watt sich selbst überlasse. 

Es würde regelmäßig im Watt gearbeitet, nicht nur beim plötzlichen Auftauchen von Siedlungsresten würde das Landesamt tätig, sondern die Archäologen gingen in Zusammenarbeit mit dem Husumer Amt für Land- und Wasserwirtschaft auch systematisch vor. 
Mit dem Hinweis auf das vor einigen Jahren durchgeführte Norderhever-Projekt wies der Schleswiger Wissenschaftler darauf hin, nur durch akribische Arbeit habe man feststellen können, daß vor rund 1000 Jahren das heutige Wattenmeer bis zu den heutigen Außensänden eine fast zusammenhängende und von Friesen bewohnte Siedlungsfläche gewesen sei.

APRIL 2016

http://www.rungholt-ausstellung-husum.de/aktuelle-forschung/

Auf Rungholt wurden Gefäße der sogenannten spanisch-maurischen Lüsterkeramik aufgefunden. Diese Lüsterkeramik zeichnet sich zum einem durch einen speziellen Brandverfahren, sowie einer Goldglasur aus.

 Die spanisch-islamische Lüsterkeramik war im Mittelmeerraum weit verbreitet. 

Archäologen konnten sie für Sardinien, Libanon, Italien, Israel, Türkei und Ägypten belegen. Die Krüge stammen vermutlich aus Malaga, wie die Werkstattmarke (mālaqī – aus Málaga) im Fuß des Eiderstedter Kruges zeigt. 
Nur der Husumer Krug deutet mit seiner abweichende Fußform auf eine andere Produktionsstätte. Infrage könnte die Region um Valencia kommen, die seinerzeit ebenfalls für die Herstellung von Lüsterkeramik bekannt war. Die Krüge sind


sicherlich über den Seeweg in den Norden gelangt. 

Der Landweg galt im Mittelalter als unsicher und beschwerlich. Auch die Lage der aufgefundenen Lüsterkeramiken in den Küstenstädten des Nord- Ostseegebietes spricht für diese These. Die Handelsschiffe segelten damals von Málaga und später von Valencia aus nach England und Flandern. 
An der flandrischen Küste liefen die Schiffe im 14. Jahrhundert vor allem den Brügger Vorhafen Sluis an. Brügge galt als Stapelplatz für Keramik aus Valencia. Zwischen Flandern und Friesland mit der Edomsharde, sowie den Hansestädten bestanden gute Handelsverbindungen. 

Davon zeugen Handelsverträge zwischen der Edomsharde , Hamburg und Brügge. 

Ob die Krüge als Teil einer Handelsladung oder als persönliches Geschenk eines wohlhabenden Kauffahrers, etwa an einen Geschäftsfreund, in das Rungholt-Gebiet gekommen sind, wissen wir nicht. 
Vielleicht wurden diese Gefäße in einem privaten Haushalt verwendet oder auch einen kirchlichen Gebrauch zugeführt. Die englischen Funde aus dem 14. Jahrhundert wurden ausschließlich in dem höfischen Bereich verbundenen Gebäuden gemacht. Für Friesland und dem Rungholt-Gebiet kommen sicher auch nur vermögende Besitzer infrage. 
Auch

Fundumstände des Eiderstedter Kruges mit vergesellschafteter Importkeramik deuten darauf hin. Welche Wertschätzung diesen Gefäßen entgegengebracht wurde zeigt eindrucksvoll die untere Hälfte eines Kruges aus Nordstrand. 

Die Oberkante des offensichtlich zerbrochenen Gefäßes wurde sorgfältig abgeschliffen, so dass es nun als Becher fungieren konnte. Heute ist der ursprüngliche Glanz dieser Gefäße kaum noch zu erahnen. Durch die Lagerung im Wattboden hat sich die Glasur schwärzlich verfärbt, die blaue Bemalung ist aschgrau geworden und die Lüsterbemalung ist nur noch bei bestimmtem Lichteinfall zu sehen. 


Die Rekonstruktion des Husumer Kruges 

zeigt deutlich den prächtigen Glanz – mit leuchtend weißer Glasur, bemalt in schönem Kobaltblau und goldglänzend schimmerndem Lüster, den diese Gefäße ausstrahlten.

 Heute bekamen wir die Bilder der Rekonstruktion des Husumer Kruges. Zunächst wurde der Krug aus der Ausstellung vermessen und skizziert. 


Im Laufe der Anfertigung der Skizze kamen immer mehr Details zum Vorschein, die vorher nicht offensichtlich waren. Danach konnte die Keramikerin Elke Strietzel die Krug formen, brennen und bemalen.

 

 

JANUAR 2016

Im Januar kam die Zusage der Friede-Springer Stiftung die wissenschafltichen Untersuchungen der Menschen von rungholt maßgeblich zu unterstützen. Dafür werden in den kommenden Wochen die menschlichen Überreste in ein DNA-Labor gegeben. aDNA-Analysen und Altersbestimmungen werden durchgeführt. Die Ergebnisse werden wir hier veröffentlichen. Mit Hilfe der Bürger möchte der Museumsverbund Nordfriesland zu dem mit der Gerichtsmedizinerin Constanze Niess und der Europa-Universität Flensburg den Schädel K4064 eine Gesichtsrekonstruktion angedeihen lassen. Es wird das erste mal seit vielen Jahrhunderten sein, dass wir einem Rungholter in die Augen blicken können.
OKTOBER 2015


Im Oktober wurden Proben von der sogenannten Rungholtschleuse genommen und an zwei unabhängige Labore gegeben. Dabei wurden jeweils zwei Proben zur Untersuchung übergeben. 

Das Gutachten des Berliner Labors ist eindeutig. Die erste Probe konnte der geringen Anzahl von Jahresringen nicht identifiziert werden. Die zweite Probe hingegen konnte klar einer Zeit zugeordnet werden. 

Die Probe der Schleuse stammt aus dem 14. Jhr. Die Eiche, die für den Bau der Schleuse genutzt wurde fing an 1269 zu wachsen das Wachstumsende war 1331. Da eine Grenze zwischen Kern- und Splintholz nicht erkennen ist, wurden für das Fälldatum 20 Jahre aufgeschlagen. 

Das entspricht also einer Nutzungszeit von max. 1351-1362. Die Untersuchung des Labors beruht auf Regionalchronologien für die entsprechende Holzart.


JULI 2015

Im Juli diesen Jahres wurde ein anthropologisches Kurzgutachten in Auftrag gegeben. 

Der zu untersuchende Schädel wurde dafür in das Institut für Ur- und Frühgeschichte der CAU Kiel gebracht. Der Schädel (K4064), der aus der Sammlung des Nissenhaus stammt, konnte so einwandfrei zugeordnet werden. 

Das Gutachten ergab, dass es sich bei den menschlichen Überresten um einen Mann mittleren Alters handelte. 


Für die Altersbestimmung wurden dabei Entwicklungsstand und Abnutzungszustand des Gebisses, sowie der Verwachsungsgrad der cranialen und maxillaren Suturen herangezogen. Dabei handel es sich um die Schädelnähte und die Verwachsungen des Oberkiefers. Sein Alter wurde auf 30-40 Jahre geschätzt. Auffällig an dem Schädel sind starke Muskelansätze und sowie eine kräftige Kinnpartie. Die Zähne zeigen auf den Zahnkronen sogenannte transversal verlaufenden Rillen. Diese Rillen entstehen während der Zahnentwicklung und können stressbedingt sein. Dieser Stress kann sowohl auf Krankheit als auch auf die Ernährung zurückgeführt werden. Diese Rillen tauchen in unterschiedlicher Ausprägung an den Zähnen auf und sind während der Kindheit des Rungholters entstanden.    
2012

Bereits 2012 wurde von der Uni Mainz ein DFG Projekt mit dem Schwerpunkt 1630 initiiert. Ziel war es mittelalterliche Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter zu untersuchen. Prof. Dr. Jürgen Newig war mit beteiligt an diesem Projekt und dankenswerter Weise wurde Rungholt als mittelalterliche Hafen in das zu untersuchende Gebiet aufgenommen.  

Folgende wissenschaftliche Einschätzung des Gebietes entstammt der offiziellen Internetseite des DFG Projektes (http://www.spp-haefen.de/de/die-projekte/der-handelsplatz-rungholt-nordfriesland/):

GEOARCHÄOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN ZU HÄFEN DES 12. UND 13. JAHRHUNDERTS ENTLANG DER HEVER (NORDFRIESLAND) AUSGEHEND VOM HANDELSPLATZ RUNGHOLT

Als Grenzbereich zwischen glazial geformter Geest, holozänen Mooren und Marschen sowie gezeiten-geprägten Wattflächen stellt die Küstenregion Nordfrieslands einen geomorphologisch hoch dynamischen Naturraum dar. Wie kaum ein anderer Küstenraum ist er seit dem mittleren Holozän und insbesondere in historischer Zeit sowohl stetigen als auch abrupten Umweltveränderungen, beispielsweise durch den steigenden Meeresspiegel und Stürme, ausgesetzt. Durch den einsetzenden Deichbau und die Gewinnung sowie Urbarmachung weiter Landflächen unterlagen die Küstenregionen Nordfrieslands etwa ab dem 11. Jh. auch großräumigen geomorphologischen Umwälzungen. Zusätzlich führte die weiträumige Bedeichung der Küste zu einer beträchtlichen Vergrößerung des Tidenhubs.

Paläogeographische Veränderungen in Küstenregionen wirken sich insbesondere auf Hafenstandorte aus. Bereits im frühen Mittelalter (bis in das 11. Jh.) war der nordfriesische Küstenraum in ein Netz überregionaler Seehandelsbeziehungen zwischen Nord- und Ostseeraum eingebunden. Während sich frühmittelalterliche Siedlungen zumeist auf Geestrandlagen oder Warften konzentrierten, bot die großflächige Gewinnung eingedeichten Kulturlands ab dem 12. und 13. Jh. das Potential einer Etablierung neuer seewärtiger Siedlungs- aber auch Handelsstandorte an einer bis dahin schwer zugänglichen Küste. Zwar war die Schiffbarkeit an den Geestrand reichender Gezeitenrinnen bei Niedrigwasser eingeschränkt, das auflaufende Hochwasser ermöglichte den Schiffen jedoch die Zufahrt von der Nordsee bis weit in die Küstenmarschen hinein.

Während frühmittelalterliche Hafenstandorte bereits Gegenstand intensiver aktueller Forschung zu (See-)Handelsstrukturen im deutschen Nordseeraum sind, liegen für den Zeitraum flächenhafter Kulturlandgewinnung im 12. und 13. Jh. bislang nur wenige gut dokumentierte Befunde zu Hafenanlagen und/oder Seehandelsaktivitäten in Nordfriesland vor (z.B. List auf). Eine offene und bisher in der Wissenschaft wenig aufgegriffene grundsätzliche Frage ist daher jene nach der Existenz, Entwicklung und Bedeutung (über-)regionaler hochmittelalterlicher Handelshäfen im nordfriesischen Raum. Zwar existieren neben kartographischen und vereinzelt auch archäologischen Belegen insbesondere historische Daten zu (über-)regional agierenden nordfriesischen Hafenstandorten des 12. und 13. Jh.

Dezidierte geoarchäologische Kenntnisse zu deren Lage, Bedeutung und Einbindung in die Paläoumwelt fehlen jedoch weitestgehend. Als mögliche Ursache hierfür können die verheerenden Auswirkungen hoch- und spätmittelalterlicher Sturmfluten an der nordfriesischen Küste gesehen werden. Erreichten die Marschgebiete Nordfrieslands zu Beginn des 14. Jh. ihre maximale Ausdehnung, führten die 1. Grote Mandränke im Jahr 1362 und weitere schwere Sturmfluten zu massiven Landverlusten. Das im 12. und 13. Jh. gewonnene Kulturland und darin etablierte Siedlungen wurden in weiten Teilen wieder in tidengeprägte Wattgebiete umgewandelt und gingen verloren. Bei der Detektion und Rekonstruktion potentieller Hafenstandorte nehmen daher Flächen ehemaligen Kulturlands im Bereich heutiger Wattgebiete eine Schlüsselstellung ein. Infolge der heute eingeschränkt zugänglichen Lage im Wattenmeer und der schwierigen Arbeitsbedingungen unter Gezeiteneinfluss fanden Handelssiedlungen des 12. und 13. Jh. sowie zugehörige Hafenanlagen im Gebiet der ehemaligen nordfriesischen Marschflächen bisher kaum Berücksichtigung. Infolge der spätmittelalterlichen Landverluste besteht diesbezüglich also eine deutliche Forschungslücke.

Mit der Eindeichung großer Marschgebiete im südlichen Nordfriesland scheint auch die Gezeitenrinne des Hever-Stroms ab dem Hochmittelalter als schiffbarer Verkehrsweg und Handelsroute zwischen Nord-see, Marschen und Geest gedient zu haben. Der nordwestlich des RUNGHOLT-Projekt-Gebietes gelegene Bereich der Norderhever war bereits in den 1980er Jahren Gegenstand übergeordneter naturräumlich-historischer Untersuchungen. Die zentrale Bedeutung der Hever für die angrenzenden Gebiete kommt bis heute in vielen Ortsnamen, Flur- und Gewässerbezeichnungen zum Ausdruck. Einen engen regionalen Bezug zur Nordsee drückt schon der Begriff Hever (fries.: Meer, Wattenmeer) aus. Ein weiteres Indiz intensiver Seehandelsbeziehungen ist die im Mündungsbereich gelegene und teils aus importierten Tuffsteinen errichtete Alte Kirche Pellworms, deren ursprünglich wohl 52 m hoher Turm etwa seit dem ausgehenden 13. Jh. als markantes Seezeichen die Einfahrt in die Hever kennzeichnete. Weitere kartographische und historische Hinweise untermauern die Idee eines im Gebiet der Hever im 12. und 13. Jh. etablierten (über-)regionalen Seehandels. So verzeichnet die von MEJER (1652) für das 13. Jh. erstellte Karte Nordfrieslands neben kleineren, als Anlegestelle geeigneten Seitenarmen der Hever auch mehrere teils über Schleusensituationen angebundene Binnengewässer, die als mögliche Hafenstandorte in Frage kommen. Ebenso wie in anderen Gebieten Nordfrieslands fehlen jedoch auch hier dezidierte geoarchäologische Befunde zu Hafenstandorten und auch -anlagen.

 

Das Projekt fokussiert daher drei ausgewählte potentielle Hafenstandorte entlang der als Entwicklungsachse betrachteten Hever: den Handelsort Rungholt (Hallig Südfall), die Trendermarsch (Nordstrand) sowie die Mildeburg (Mildstedt). Alle drei Standorte unterliegen zwar denselben paläogeographischen, beispielsweise durch Meeresspiegelfluktuationen bedingten Küstenveränderungen. Aufgrund der individuellen topographischen Lage sind jedoch unterschiedliche Auswirkungen zu erwarten. Die ausgewählten Hafenstandorte sind daher bestens geeignet, Aufschlüsse über die komplexe Mensch-Umwelt-Wechselwirkung an der Schnittstelle von Land und Meer zu liefern.

Das RUNGHOLT-Projekt zielt somit auf die küstengeomorphologische und geoarchäologische Erfassung und Untersuchung von Hafenanlagen des 12. und 13. Jh. n. Chr. im Gebiet der Hever (Nordfriesland) ab, für deren Lage, Nutzung und infrastrukturelle Anbindung bislang ausschließlich historische, kartographische und archäologische Hinweise vorliegen. Die Untersuchungen sollen dabei größtenteils im Bereich früherer Kulturlandschaftsräume, die heute im Wattenmeer liegen, durchgeführt werden. Im Rahmen des Projekts sollen erstmalig detaillierte geophysikalische, sedimentologische, paläogeographische und geoarchäologische Untersuchungen belastbare Belege für ausgewählte Hafenstandorte erbringen und eine Rekonstruktion der Paläoküstenlandschaft unter Berücksichtigung von Meeresspiegelveränderungen und Sturmflutereignissen im Kontext früher nordfriesischer Landgewinnungsmaßnahmen erlauben.


DENKMAL FÜR FRANZISKA ZU REVENTLOW IM HERZOGINNENGARTEN SCHLOSS HUSUM EINGEWEIHT

Husumer Nachrichten – Freitag, 20.05.2016

Alles möchte ich immer


Denkmal für Franziska zu Reventlow im Herzoginnengarten feierlich eingeweiht

Husum

http://helioda1.blogspot.de/2016/05/denkmal-fur-franziska-zu-reventlow-im.html






[Fotos Copyright by Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum]


„Aus einem einzigen Block Jurakalkstein hat Elsbeth Arlt vier unterschiedlich große Blöcke brechen lassen“, 

beschreibt Kunsthistorikerin Dr. Dörte Nicolaisen das Denkmal für Franziska zu Reventlow in der Feierstunde im Schloss vor Husum anlässlich der Einweihung des Kunstwerkes, das im Herzoginnengarten seinen Platz gefunden hat. 


„Über diese Blöcke sind die einzelnen Wörter des Satzes ‚Alles möchte ich immer‘ verteilt, eingraviert in den Stein


Nur dort sind die Bruchstellen geglättet und poliert. . .“

Franziska zu Reventlow 


wurde im Schloss vor Husum geboren 

und 

fühlte Zeit ihres Lebens eine tiefe Verbundenheit zu ihrer Heimat. 

Und 

der Verein „5plus1“ zur Förderung von Literatur und Theater hatte schon im Sommer 2014 begonnen, sich für ein Denkmal stark zu machen.

Xx

„Franziska zu Reventlow gehört zu den besonderen Frauengestalten am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert“, 

sagte Angelika Zöllmer-Daniel, Vorsitzende des Vereins „5plus1“. 

Ihre Lebensdaten, 1871 bis 1918

fallen zusammen mit der Epoche des zweiten deutschen Kaiserreichs, 

aber zu den Konventionen dieser Zeit befand sie sich in einer Art Daueropposition. 


Sie war Lebenskünstlerin, Kosmopolitin und Pazifistin – 

und 

sie war Schriftstellerin, auch wenn sie sich selbst nie ernsthaft als solche betrachtet hat. 

Ihre Tagebuchaufzeichnungen, ihre Briefe, ihre Essays und Romane sind von ungewöhnlicher Frische und werden immer noch neu aufgelegt und immer noch und immer wieder gelesen.“

Xx

Das Denkmal ist das letzte große Werk der Flensburger Künstlerin Elsbeth Arlt, die im Herbst 2015 verstorben ist. 

Ihr Kunstwerk im Herzoginnengarten wird in Beziehung treten zu den Denkmälern für Theodor Storm und Ferdinand Tönnies.“ 


Dr. Uwe Haupenthal, Leiter des Museumsverbundes Nordfriesland, nannte Elsbeth Arlt eine Künstlerin, die „beinahe alles“ konnte. 

Sie habe häufig die stilistische Ausrichtung geändert, 

sei sich selbst dabei aber immer treu geblieben.

bgö


80. TODESTAG VON FERDINAND TÖNNIES AUS NORDFRIESLAND 

80. TODESTAG VON DEM SOZIOLOGEN DEUTSCHLANDS – FERDINAND TÖNNIES. (HELIODA1)

 

[Herren Hans-Jürgen Hansen und Wolfgang Timm / WestküsteNet und Carl-Huter-Zentral-Archiv waren als Gäste anwesend!]

Ferdinand-Tönnies-Gedenkveranstaltung

http://www.heimatbund-eiderstedt.de/heimatbund-eiderstedt/arbeitskreise/thusnelda-kuehl/ferdinand-toennies-gedenkveranstaltung.html


Ferdinand Tönnies
Am 09. April 2016 

http://www.westkuestenet.de/gesell7.php

jährt sich zum achtzigsten Mal der Todestag des Begründers der Soziologie als Wissenschaft, Ferdinand Tönnies aus Oldenswort (Eiderstedt). 
http://helioda1.blogspot.de/2016/04/80-todestag-von-dem-soziologen.html?m=1
Aus diesem Anlass 

veranstaltet der Heimatbund Landschaft Eiderstedt am 10. 04. 2016 um 15:00 Uhr im Herrenhaus Hoyerswort (Oldenswort) eine Gedenkfeier.   

Als Begründer der Wissenschaft von der Gesellschaft ist Ferdinand Tönnies weltweit bekannt. 
Weit weniger weiß man von der Zivilcourage dieses knorrigen Eiderstedters, mit der er gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Unrecht aufgetreten ist. 

Albert Einstein hat einmal gesagt: 

„Die Größe eines Wissenschaftlers liegt in dem, was übrigbleibt, wenn man ihm seine Wissenschaft wegnimmt.“ 
Das gilt in besonderem Maße für Ferdinand Tönnies. 

Die Festveranstaltung in Hoyerswort 

ist deshalb nicht so sehr dem Wissenschaftler, sondern 

dem Menschen Ferdinand Tönnies gewidmet, 
der ganz im Sinne von John F. Kennedy mit Zivilcourage gegen Unrecht und Unterdrückung ein Leben lang gekämpft hat.

In drei Lesungen durch Bernd-F. Kraus (Bundesgaarder Archiv Niebüll) 

werden drei Dokumente vorgestellt, in denen Tönnies sich öffentlich gegen eine Mehrheitsmeinung äußerte, die er für falsch hielt. 
Das war einmal seine Sympathieerklärung für streikende Hafenarbeiter in Hamburg 1897. 
Und das waren zum anderen 

eine öffentliche Polemik gegen Hitler 

sowie 

sein Aufruf in der Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung vom 31. Juli 1932 gegen die Politik der NSDAP: „Schleswig-Holsteiner, hört!“ 
Als einer der ersten Soziologen kritisierte Tönnies ab 1930 öffentlich den erstarkenden Nationalsozialismus.[7] 

Text der Hitler-Kritik & NSDAP-Kritik
Am 31. Juli 1932 sind Reichtagswahlen angesetzt. 
Am 29. Juli veröffentlicht Ferdinand Tönnies in der Schleswig – Holsteinischen Volkszeitung 
unter der Überschrift „Schleswig- Holsteiner hört“ 
folgenden Text:

„Ich spreche zu Euch, meine lieben Landsleute, als ein alter Mann. 
Ein alter Mann ist ein erfahrender Mann und die Erfahrung bedeutet gerade in politischen Dingen viel. 
Auf Grund meiner Erfahrung und meiner Beobachtung des sozialen Lebens, die mehr als 60 Jahre gedauert hat, 
behaupte ich, 
dass der Weg, den die so genannte nationalsozialistische Arbeiterpartei geht und Euch führen will, 
ein Irrweg ist. 

Aus dem Wahn, als ob er ein richtiger Weg wäre, 
kann es nur ein trübseliges Erwachen geben, wenn man wirklich diesen Weg gehen würde. 

Diese NSDAP ist eine Partei, die keine Partei sein will und doch sein muss, 
eine Partei, die einen Ausländer, der unsere Verhältnisse gar nicht kennt, 
zum Führer hat, 
einen Mann, 
den ein unklares, schwärmerisches, auf Unkenntnis der Wirklichkeit beruhendes Denken auszeichnet, 
der mit seinem schwachen Geist sich einbildet, Probleme zu lösen, 
an denen teils durch die Jahrhunderte, teils etwa seit hundert Jahren 
die besten Geister der Nation gearbeitet haben; 
sie ist eine Partei, 
deren Endziel eine heillose Zerrüttung aller Verhältnisse sein würde, 
die allmählich sich gebessert hatten, bis eine Weltkrisis eingetreten ist, 
unter der auch die vor Reichtum strotzenden Vereinigten Staaten ebenso schwer leiden wie unser verarmtes deutsches Reich… 
Adolf Hitler redet töricht als einer, der vom Wesen und den Ursachen dieser Katastrophe des kapitalistischen Wirtschaftssystems nichts weiß 
und 
in seiner Unwissenheit die Schuld auf die deutsche Arbeiterklasse zu schieben wagt 
und 
auf die Partei, die die Rechte und Interessen der deutschen Arbeiterschaft vertritt. 

Die NSDAP ist eine Partei, 
die allen alles verspricht 
und zwar so, dass das, was einem versprochen wird, 
die Versprechungen, die dem anderen gegeben werden, 
unmöglich macht, 

eine Partei, die aus bewusster Unwahrhaftigkeit, groben Irrtümern und blinden Gefühlen, 
die sie an die Stelle wissenschaftlichen Denkens schiebt, 
zusammengesetzt ist, 

kurz 
eine Partei, zu der ein Denkender, zumal ein politisch Denkender, 
sich nicht bekennen kann.

Er endet mit der Bitte, nicht die NSDAP sondern die SPD als Schutzwehr der Verfassung zu wählen.

Ein Aufruf dieser Art war 1932 schon lebensgefährlich, 
erste Morde von Nazis an Stadtverordneten und jüdischen Rechtanwälten ereignen sich in Kiel wenige Monate danach. 

Der Aufruf hat auch bekanntlich nichts mehr genützt. 

Die Lesungen werden eingeleitet und interpretiert von Prof. Dr. Arno Bammé (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt). 
Die öffentliche Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Stefan Harmsen am Pianino. 
Gäste sind herzlich willkommen.

Im Anschluss findet für Interessierte eine Führung mit Hauke Koppmann statt: 

Auf den Spuren von Ferdinand Tönnies in Oldenswort
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Ferdinand Tönnies
http://www.westkuestenet.de/gesell7.htm

Ein großer Haubarg in Eiderstedt und ein herrschaftliches Haus in Husum, das sogenannte Cornilsche Kavaliershaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Schloß vor Husum“, 
prägten die Kindheit und Jugend des am 26. Juli 1855 geborenen Soziologen Ferdinand Tönnies. 

Bereits mit 16 Jahren besaß er sein Abitur, 
mit 22 Jahren promovierte er und reichte schon mit 26 Jahren seine Habilitationschrift ein. 

Dem frühreifen Tönnies blieb allerdings der unmittelbare Anschluß einer Universitätslaufbahn versagt. 

Viele Jahre des Wartens im Status als Privatgelehrter und Privatdozent wurden ihm nicht erspart.

Früh schon beschäftigte er sich neben der Philosophie Thomas Hobbes‘ und Friedrich Nietzsches 
mit den sozialen Theorien von Karl Marx. 

Vor allem Marx beeinflußte ihn in stärkerem Maße, sich mit der „sozialen Frage“ der Arbeiterklasse auseinanderzusetzen. 

Tönnies erlebte hautnah den Hamburger Hafenarbeiterstreik von 1896/97 
und 
trat zusammen mit einigen anderen sozial eingestellen Wissenschaftlern öffentlich für die Streikenden ein 
und 
verfaßte über die Ereignisse eine umfangreiche wissenschaftliche Analyse. 

Sein Eintreten für die im Hafen Arbeitenden hat ihm geschadet, unterbrach seine wissenschaftliche Laufbahn. 
Dennoch 
stand er innerlich der sozialdemokratisch orientierten Arbeiterbewegung nicht sehr nahe, ebensowenig wie er Marx‘ Kapitalismus-Analyse in allen Punkten teilte. 

Erst 1930, 
im hohen Alter also, 
entschloß Tönnies sich angesichts des Vordringens der nationalsozialistischen Bewegung zu folgenden zwei ungewöhnlichen Schritten: 
Er trat der SPD bei, 
gleichzeitig trat er aus der Kirche aus.

Bis er eine Professur in Kiel erhielt, mußte Tönnies sich finanziell als Verfasser von Beiträgen für eine Reihe von Zeitschriften übers Wasser halten. 

Unter dem Pseudonym „Normannus“ erschienen z. B. für die monatlich erscheinende Zeitschrift „Das freie Wort“ etliche politische Artikel. 

Darin äußerte er sich u. a. 1908 
mehrmals über die damals im deutschen Kaiserreich aufsehenerregende Amtsenthebung des Husumer Bürgermeisters Lothar Schücking, 
der zuvor eine anonyme Schrift unter dem Titel „Die Reaktion in der inneren Verwaltung Preußens“ 
veröffentlicht hatte.

1908 war auch das Jahr, in dem Tönnies ebenso wie Schücking in einem anderen Wahlkreis für die „Freisinnige Volkspartei“ versuchte, ein preußisches Landtagsmandat für seinen Heimatwahlkreis Husum-Eiderstedt-Friedrichstadt zu erhalten. 

Er erzielte zwar einen Achtungserfolg, 
unterlag aber dem Kandidaten der „Nationalliberalen Partei“. 

Um ein Haar hätte er gegen seinen eigenen Bruder kandidieren müssen, der Mitglied und eine Zeitlang auch Abgeordneter dieser Partei gewesen war.
Tönnies erhielt im Jahre 1909 eine außerordentliche Professur in Kiel, die drei Monate später sogar in eine ordentliche Professur umgewandelt wurde. 


1909 
wurde von ihm und anderen Soziologen die „Deutsche Gesellschaft für Soziologie“ ins Leben gerufen 
und 
ein Jahr später, 

1910
 
der „Erste Deutsche Soziologentag“ veranstaltet. 
1912 
wurde sein 1887 entstandenes Hauptwerk „Gemeinschaft und Gesellschaft“ neuaufgelegt, die acht Auflagen bis zu seinem Tode am 11. April 1936 erreichte. 
In der Weimar Zeit nach dem verlorenen 1. Weltkrieg setzte sich Tönnies sehr für den Erhalt und Ausbau der jungen aber gegenüber reaktionären Kräften anfälligen Demokratie ein. 
Es schmerzte ihn schließlich schwer, daß undemokratische Kräfte die Oberhand gewann 
mit der Folge, 
daß die Nationalsozialisten ihn nach 1933 aus dem Staatsdienst entfernten, so daß er im hohen Alter nochmals am eigenen Leibe unter Geldnot leiden mußte. 

Zwar veröffentlichte Tönnies noch einiges, aber um ihn herum wurde es still.
Eine Krankheit im Frühjahr 1936 hatte er dann nicht mehr überstanden. 

Ferdinand Tönnies starb 81jährig am 9. April 1936 in Kiel und wurde auf dem Friedhof „Eichhof“ in Kiel beigesetzt.
Tönnies 

wird heute immer wieder gerne unter das Bild eines Gelehrten gesteckt, der „hinterm Nordseedeich mit friesischen Grassoden die urbane Modernität verpflastern will“. 
Tönnies 

wird zudem häufig als Idylliker, als „konservativer alter Mann“, als ein Sozialromantiker beschrieben, dem die „heile Welt“ verlorengegangen ist, der mit „Grausen vom modernen Berlin, seinem Lärm und Gestank“ dachte. (S. 57) 
Dennoch ist dieses Bild falsch. 
Tönnies ist alles andere als ein verstiegener Sozialromantiker. 
Zwar sind manche seiner Einfälle und Notizen auf seinen Deichwanderungen in Nordfriesland, 
manche auf Sylt entstanden, die Insel, die er seiner Kopfschmerzen halber aufsuchte. 

Manches trug er auch während der Fahrt auf der Eisenbahn in seine Notizbücher ein. 
Der von ihm geprägte Begriff „Gemeinschaft“ entspricht jedoch absolut nicht einer Idylle. 

Denn die Sittlichkeit der Sitte ist eigentümlich, 
daß erbarmungslos mit Opponenten umgegangen wird. 

Unter Umständen mag darin der sozialpsychologische Grund zu suchen sein, daß befreiende Ausbrüche in Richtung „Gesellschaft“ unternommen wurden. (S. 58)

Das Leben selbst verläuft für Tönnies nicht konfliktfrei und harmonisch wie im Begriff des „Sozialen“. 
Dennoch, 
jedesmal wenn Soziales entsteht, entsteht auch A-Soziales, also etwas Ausgegrenztes, Verneinung. 

Es ist ein Irrtum zu glauben, durch die Bildung von immer mehr Sozialen könne das A-Soziale aus der Welt herausorganisiert werden. (S. 58 f.) 

Es ist nur der neutralisierenden Sicht eines Wissenschaftlers zu verdanken, wenn dieser sich bemüht, 
„alle irrationalen und minder rationalen Gedankenbildungen“ psychologisch „verstehen“ zu wollen. 

Als ob es niemals etwas schlechthin unvernünftig sein könne, ihren eigenen Sinn haben müsse und nicht zuletzt auf menschliches Wollen zurückzuführen sei. (S. 61) 

Der Gegenstand der Soziologie ist nach Tönnies das Soziale am Leben, nicht das Leben allgemein. (S. 65)

Heute steht 
der Name Ferdinand Tönnies 
im Gegensatz zu Max Weber und der neuerlichen Wiederentdeckung Georg Simmels merkwürdig fern der wissenschaftlichen Diskussion in der Soziologie und in der Philosophie. 

Doch könnte er im Zusammenhang mit der angelsächsischen zivilgesellschaftlichen Kommunitarismus-Debatte doch wieder aktuell werden. 

Bisher wurde er zwar in vielen soziologischen Abhandlungen pflichtgemäß in der Reihe mit anderen soziologischen Klassikern abgehandelt. 

Aber nachdem beiläufig das Gegensatzpaar „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ gefallen ist, wird schnell zur eigentlich Tagesordnung übergegangen. 

Möglicherweise würde Tönnies heute anders gewichtet und die Wirkung seines soziologischen Werks eine andere sein, wenn im Dritten Reich der Nationalsozialismus nicht die ganze soziologische Tradition, von Ausnahmen abgesehen, ausgelöscht oder in die Emigration gezwungen hätte. 

Lediglich das soziologische Werk Max Webers konnte über den Umweg der amerikanischen Soziologie und über die ebenfalls emigrierte Kritische Theorie der Frankfurter Schule in der Bundesrepublik wieder Fuß fassen.

Der wissenschaftliche Standort von Tönnies Theorie läßt sich wie folgt darstellen: 
Er unterscheidet in der Soziologie die drei Bereiche reine, angewandte und empirische Soziologie. 

Die „reine“ Soziologie faßt er als statische auf, 
die Begriffe der „reinen“ Soziologie dienen ihm als theoretische Hilfsmittel, um die soziale Wirklichkeit in etwa annähernd erfassen zu können. 

Die von ihm geprägten Begriffe „Gemeinschaft und Gesellschaft“, „Wesenwille und Kürwille“ sind für ihn idealtypische, sich gegenseitig ausschließende gedankliche Konstruktionen, die er ähnlich wie bei Max Weber aus historischem Material gewann. 

Dennoch 
sind auch die festehenden Begriffe der reinen Theorie Veränderungen unterworfen, 
d. h. sie müssen entsprechend der wechselnden historischen Wirklichkeit immer wieder geändert werden. 

Das Wandelnde der geschichtlichen Prozesses bedarf als Konstantes der Erklärung. 

Was sich wandelt, ist die menschliche Gesellschaft und nicht ihre Begriffe, die nur abgeleitet sind.

Gegenüber der statischen Begrifflichkeit der „reinen“ Soziologie 
ist die „angewandte“ Soziologie eine dynamische Theorie historischer Prozesse. 

Tönnies versucht die Gesellschaft in ihrer geschichtlichen Entwicklung mittels des deduktiven Vorgehens der angewandten Soziologie zu begreifen. 

Er wollte sich des Mittels rationaler Deutung bedienen, um alle ihm zugänglichen positiven Beziehungen der Menschen zueinander zu erklären. 

Mit Hilfe der Begriffe der „reinen“ Soziologie, die ja eigentlich Konstrukte sind, 
die die soziale Wirklichkeit nur annähernd erfassen können, 
wollte er die gewaltige Umwälzung der westlichen Gesellschaft vom Mittelalter in die moderne Neuzeit deutlich machen. 

Die idealtypisch angelegten Begriffe der reinen Soziologie sollten wie eine Meßlatte auf die gesellschaftliche Wirklichkeit angelegt werden. 

In diesem Prozeß sind auch die feststehenden reinen Begriffe Veränderungen unterworfen, sie müssen entsprechend der wechselnden Wirklichkeit geändert werden. 

Aber: 
das Wandelnde der geschichtlichen Prozesse bedarf der Erklärung und nicht die Begriffe von der menschlichen Gesellschaft. 

Die „empirische“ Soziologie verfährt wiederum induktiv und erforscht die Gesellschaft mittels statistischer und soziodemographischer Methoden.

Vergegenwärtigt man die Unterscheidung von „reiner“, „angewandter“ und „empirischer“ Soziologie, so wird auch deutlich, daß die Begriffspaare „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ wie auch die von Tönnies geprägten und uns so befremdlichen Begriffe „Wesenwille“ und „Kürwille“ der Begrifflichkeit der „reinen“ Soziologie zugehören und als reine Konstrukte sich gegenseitig ausschließen. 

Einen anderen Stellenwert erfahren aber diese Begriffe, wenn sie innerhalb der „angewandten“ Soziologie mit der sozialen Wirklichkeit verglichen werden. 

Als dynamische Theorie der historischen Begriffe geht sie über eine statische Theorie der Begriffe hinaus. 
Tönnies hat beide Ebenen immer klar geschieden. 

Er versuchte eben nicht, wie Helmuth Plessner und Leopold von Wiese meinten, den Eindruck zu erwecken als hätte es „Gemeinschaft“ oder „Gesellschaft“ wirklich gegeben oder „Gesellschaft“ hätte sich naturwüchsig aus „Gemeinschaft“ entwickelt.

Der Agent sozialen Wandels ist die widersprüchliche Natur im Menschen. 
Der Mensch, der nach Eintracht strebt, wirkt ihr zugleich entgegen. 

Diesem Widerspruch entspringt auch der Fortschritt. 

Für Tönnies treffen beide Prinzipien gleichermaßen zu: 
das soziale 
und 
das unsoziale Wesen des Menschen. 

Nach Aristoteles ist der Mensch ein soziales Wesen, nach Hobbes seiner Natur nach aber unsozial. 

Ursprünglich wurde der Mensch in eine Gemeinschaft hineingeboren, deren erste Stufe die Familie ist. 

Das menschliche Verhalten innerhalb der engeren Familie ist noch natürlich. 
Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Verwandten und Freunden ist total und keiner Infragestellung unterworfen. 

Hier siedelt Tönnies den auf die Einheit von Wollen und Denken gründenden Begriff des „Wesenswillen“ an, der auf gemeinsame Empfindungen wie Gefallen, Gewohnheit oder Gedächtnis beruht 
und dem schließlich auch Gesinnung und Gewissen entspringt. 

„Gemeinschaft“ und „Wesenwille“ 
zeichnen als das Ursprünglichere die Einheit von Leben und Denken in Persönlichkeit und Kultur. 
Der Mensch ist ganz, wenn sich Mittel und Zweck einschließen.

Dagegen sind „Gesellschaft“ und „Kürwille“ Bewegungsmomente des sich ausdifferenzierenden und fortschreitenden sozialen Lebens, in welcher sich Mittel und Zweck ausschließen. 

Die Entwicklung geht von der Einheit in die Individualität. 
Alle daraus folgenden Bindungen werden aufgelöst. 

Gerade deswegen ist man aber bestrebt, die verlorengegangene natürliche Einheit durch freien Entschluß wieder herzustellen. 

Der „Kürwille“ als das auf Überlegung beruhende zweckorientiertes Handeln führt zu „Gesellschaft“. 

Er beherrscht dadurch das menschliche Verhalten, weil er ein Zweck, ein Ziel verfolgt. 

Um ein Ziel zu erreichen, sind ihm alle dem Zweck dienende Mittel recht, auch wenn sie mit den Begriffen Gefallen, Gewohnheit und Gewissen im Widerspruch stehen. 

Während in der Liebe der Mutter zum Kind noch Mittel und Zweck vereint sind, trennt das dem „Kürwillen“ zugehörige Denken die Einheit von Mittel und Zweck.

Der Faktor des Denkens, der Vernunft also, gestaltet als dynamisches Element in zunehmender Weise das Handeln der Menschen. 

Es fördert sowohl die geistige Entwicklung des einzelnen Menschen wie auch jede Kulturentwicklung. 

Mit dem Denken verliert der Mensch die paradiesische Unschuld. 

Es gibt keinen Weg zurück, die Einheit von Emotion und Überlegung wird aufgegeben. 

Die Macht des Denkens über das Handeln vollendet sich in der Entfremdung des Menschen von sich selbst. 

Dieses Prinzip ist von Anfang an in der menschlichen Natur und in der in ihr begründeten Geschichte der Zivilisation enthalten 
und 
wird zur „zweiten“ Natur des Menschen. 

Um die auflösende Kraft der Vernunft zu überwinden, muß das erkannt werden, was den Menschen zum Menschen macht. 

Die Vernunft muß aufhören, eine berechnende und zergliedernde Denkungsart sein zu wollen.

Die durch Austausch und Handel gekennzeichnete Gesellschaft gab es zu allen Zeiten. 

Dagegen ist die Ausbreitung des Kapitalismus 
und 
die damit verbundenen Überproduktionskrisen und der Kriege 
ein Merkmal der neueren Jahrhunderte. 

Kriege 
wurden auch früher schon geführt, 
aber ihre heutige Wucht erhielten diese erst, 
als in den fortgeschritteneren Stufen der kapitalistischen Gesellschaftsentwicklung der Industrialismus und der Militarismus ein „Bündnis“ miteinander eingingen. 

Kapitalismus und Industrialismus bedingen einander. 
Karl Marx stand Pate, als Tönnies den Gedanken formulierte, daß die bestimmende Grundlage für den Begriff „Gesellschaft“ in der „Enthüllung des ökonomischen Bewegungsgesetzes“ zu finden ist.

Zwischen den Anschauungen Marx und Tönnies besteht der Unterschied lediglich darin, daß bei Marx Kapitalismus Gesellschaft, 
bei Tönnies dagegen Gesellschaft Kapitalismus hervorbringt. 

Der Individualismus der Gesellschaft bedingt ein Streben nach Gewinn und Ausbeutung. 
Güter werden Waren, 
Menschen Nummern, 
die Quantität überschattet die Qualität. 

Es ist schließlich die ausgebildete „Form“ des Kapitalismus, die sich über die Gesellschaft stülpt und damit die Lebensform der Menschen prägt. 

Für Tönnies besteht trotz dieser Entwicklung dennoch kein Grund zum Pessimismus. 

Zwar ist die moderne Zivilisation mit ihren „großartigen“ intellektuellen Errungenschaften im unwiderstehlichen Prozeß der Auflösung begriffen, 
aber es läßt sich auch eine entgegengesetzte Tendenz innerhalb der industriellen Entwicklung feststellen: 
Technik spart Arbeit und der Bereich der Freizeit wird erweitert. 

Um die immer komplizierter werdende Arbeit ausüben zu können, erfordert sie selbst eine größere Vorbildung und Fähigkeit zum selbständigen Denken. 

Die Zusammenarbeit in Werkgruppen und beruflichen Organisationen erhöht ebenso die Chance, 
daß die Ausbeutung der arbeitenden Menschen – wenn nicht verhindert- doch zumindest vermindert werden könnte. 

Wenn das Prinzip der Herrschaft durch das Prinzip der Genossenschaft ersetzt werden könnte, 
dann wäre nach Ansicht von Tönnies eine gerechtere und universelle Gesellschaftsordnung möglich.

Tönnies 
unterstellt indirekt den rationalen Handlungen der Menschen gewollte, nicht frei gewählte sondern determinierte Motive 
und 
er erweist sich dabei als ein Verfechter der deterministischen Willenstheorie. 

Zwei Willensformen sind möglich, 
einmal den eingebundenen Willen (Wesenswille), der auf gemeinschaftliche Formen menschlichen Zusammenlebens zurückgeht, 
zum anderen den freien Willen (Kürwille), der auf freier Entscheidung der lebenden Individuen in der Gesellschaft beruht.

Freie Entscheidungen und freie Handlungen lassen sich Tönnies zufolge jedoch immer rational nachvollziehen. 

Sie entspringen der Notwendigkeit menschlichen Handelns, wenn diese sich auch letzten Ursachen und oft jeder Erklärung entziehen. 

Menschliches Handeln unterliegt nicht nur Naturgesetzen, sondern auch Gesetzen, die menschlich verursacht sind. 

Sie schaffen in der Gesellschaft somit soziale Tatsachen und sind daher wie die Naturgesetze meßbar. 

Nicht meßbar ist lediglich alles, was nicht in die bejahenden positiven Beziehungen der Menschen eingeht z. B. die destruktiven oder irrationalen Verhaltensweisen. 

Als Negatives können sie lediglich in der Abweichung vom Normalen festgestellt werden.

Tönnies vertritt somit einen sozialpsychologischen Voluntarismus, 
den zwei anderen Denkern aus dem nordfriesischen Raum mit ihm teilen: 
Friedrich Paulsen und Julius Bahnsen. 

Es gibt ein Wille, in dem Denken und ein Denken, in dem Wille enthalten ist. 

Das mit dem Willen verbundene Denken gibt die Anstöße zur Vergesellschaftung der Menschen bis hin zur Staatsgründung. 
Es entspringt inneren und nicht äußeren, womöglich gar durch einen Gott gesteuerten Ursachen. 

Tönnies wollte in der gleichen Art, wie durch die Entwicklung der Technologien die Beherrschung der Natur möglich wird, 
eine „Kunstlehre“ sozialen Verhaltens entwickeln, 
die durch den menschlichen Intellekt zu erreichen ist, 
sofern dieser in den Dienst menschlichen Selbsterhaltungs- und Geschlechtstrieb gestellt wird.

Wie Tönnies die zwei unterschiedlichen Zustände von Gemeinschaft und Gesellschaft unterscheidet, 
entsprechen ihnen zwei unterschiedliche Willensformen: „Wesenwille“ und „Kürwille“. 

Während der Wesenswille keine Handlungsspielräume zuläßt, ist zwar das Wollen beim Kürwillen auch nicht frei, weil er an Naturgesetzlichkeiten und Spielregeln gebunden ist. 

Er kann aber immerhin sein Zwecke selbst bestimmen und die zur Verfügung stehenden Mittel danach aussuchen, welche am besten und am ehesten zum Ziel führen. 
Auch hat der die Freiheit, sich für etwas oder dagegen zu entscheiden.

Tönnies 
war Positivist, d. h. er läßt nur das gelten, was der wissenschaftlichen Überprüfung standhält. 

Der Positivismus 
verzichtet überhaupt darauf, Welträtsel lösen zu wollen. 
Auf politischem Gebiet besteht Tönnies wissenschaftliches Ethos des Denkens und Forschens im Erkennen und Verstehen dessen, was ist – und was werden soll. 

Erkenntnis fragt nicht danach, was für einen Nutzen sie hat oder welchen Schaden sie anrichtet. 

Tönnies kritischer und konstruktiver Rationalismus wendet sich daher sowohl gegen eine verengte empirischen Denkweise wie auch gegen eine idealistische Lebensphilosophie irrationalistischer Richtung. 

Entgegen beiden Richtungen versucht Tönnies seine wissenschaftliche Soziologie zu begründen.

Der Hobbsche Terminus „Krieg aller gegen alle“ mit dem Kontrast Naturzustand versus Staatsgründung kann für Tönnies nichts anderes heißen, daß er nicht nur im vorstaatlichen Zustand sondern auch innerhalb des geordneten bürgerlichen Zustands gedacht werden muß. 

In der Wissenschaft vom sozialen Leben muß also konsequenterweise die Feindseligkeit mitberücksichtigt werden. 

Aufgabe des Staats, überhaupt aller Institutionen ist es, die in ihnen lebenden Menschen zu zwingen, sich gegenseitiger Gewalt zu enthalten. 

Das wissenschaftlich Problem besteht nun darin, wie das Verhältnis menschlicher Natur und der Notwendigkeit menschlichen Zusammenlebens zueinander bestimmt werden kann.

Tönnies hat wahrscheinlich auch entscheidend durch seine in der „Philosophischen Terminologie“ entwickelten Zeichentheorie, die 1896 als Preisschrift in der englischen Philosophiezeitschrift „Mind“ veröffentlicht wurde, 
den neopositivistisch geprägten Wiener Kreis, insbesondere Carnap und Neurath beeinflußt.

HANS-JÜRGEN HANSEN
Zuletzt geändert am 03.06.2002
  

Große Forscher und Forscherinnen von der Förde:
Ferdinand Tönnies
Der Begründer der deutschen Soziologie lehrte vor und nach dem ersten Weltkrieg als Professor an der Kieler Universität.
http://www.uni-kiel.de/grosse-forscher/index.php?nid=toennies
Ferdinand Tönnies

Ferdinand Tönnies (1855 – 1936)

„Wenn er nicht Wissenschaftler geworden wäre, wäre er als Publizist ein mindestens ebenso bedeutender Mann gewesen.“ 
Davon ist Dr. Cornelius Bickel vom Institut für Soziologie überzeugt. 

Ferdinand Tönnies 
ist aber Wissenschaftler geworden. 
Heute erinnern das Studentenwohnheim in der Freiligrathstrasse 11 und die „Ferdinand Tönnies-Gesellschaft“ an den ersten deutschen Soziologen.

Tönnies wurde am 26. Juli 1855 auf dem Haubarg ‚Die Riep‘ bei Oldenswort auf der Eiderstedt-Halbinsel geboren. 

Sein Vater war ein sehr vermögender Großbauer. 
In die Fußstapfen seines Vaters wollte Tönnies aber nicht treten, 
vielmehr reizte ihn die Wissenschaft. 

Durch seinen Schulkameraden, Hans Storm, lernte der junge Ferdinand den Schriftsteller Theodor Storm kennen. 

„Ferdinand Tönnies und Theodor Storm, 
das war fast wie eine lebenslange Vater-Sohn-Beziehung“, 
berichtet Bickel.

 Im Alter von 16 Jahren machte Tönnies sein Abitur. 
Anschließend studierte er Philologie, Archäologie, Geschichte und Philosophie in Jena, Leipzig, Bonn, Berlin und Tübingen. 

Mit 22 Jahren promovierte er im Fach Alte Philologie in Tübingen. 

1881, 26-jährig, habilitierte er sich an der Universität Kiel. 

Daneben war der junge Gelehrte auch als Autor sehr aktiv. 
Unter dem Pseudonym „Normannus“ schrieb er für diverse Zeitungen, 
unter anderem für die monatlich erscheinende Zeitschrift ‚Das freie Wort‘.

Als Kritiker des Wilhelminischen Obrigkeitsstaat 
und 
großer Anhänger und Verfechter der Arbeiterbewegung 
konnte Ferdinand Tönnies lange Zeit in der Wissenschaft nur schlecht Fuß fassen. 

Erst 1909, 
im Alter von 54 Jahren, 

erhielt Ferdinand Tönnies eine außerordentliche Professur, 1913 den Lehrstuhl für „wirtschaftliche Staatswissenschaften“ an der Universität Kiel. 

1916 wurde er auf eigenen Wunsch emeritiert. 
Die Gründe dafür kennt man bis heute nicht. 

1921 
erhielt er einen Lehrauftrag für Soziologie in Kiel. 

Bickel: 
„Eigentlich hat Tönnies die Kieler Universität nie wieder verlassen. Zu stark war er mit ihr, aber auch mit der nordischen Umgebung und den Traditionen verwurzelt, 
so dass er bis zu seinem Tod im Norden blieb.“

Tönnies 
war führender Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und deren einziger Präsident bis 1933. 

Unterstützt vom preußischen Kultusminister baute er die Soziologie als Lehrfach in Deutschland von Kiel aus auf. 

„…, zu der Zeit, war Tönnies das Synonym für Soziologie in Deutschland“, 
betont der Kieler Soziologe. 

Er erhielt die juristische Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg; 

Bonn verlieh ihm 1927 den Dr. rer. pol. h.c. 

Als Mitglied zahlreicher internationaler soziologischer Gesellschaften und Institute erfuhr Tönnies große Wertschätzung. 

Seine öffentliche Kritik an Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus führte 1933 zu seiner Entlassung aus dem Beamtenstand. 

Seine Pension wurde auf Existenzminimum gekürzt 
und 
jegliche Möglichkeit zum Publizieren eingestellt. 

Isoliert in seinem Kieler Haus im Niemannsweg 61 starb Ferdinand Tönnies am 9. April 1936 im Alter von 80 Jahren. 
Kerstin Nees 

Gemeinschaft und Gesellschaft
In verschiedenen Werken, aber insbesondere durch sein Erstlingswerk »Gemeinschaft und Gesellschaft«, erschienen 1887, 
formulierte Tönnies die Grundlagen der Soziologie als Wissenschaft. 

So trennte er etwa die allgemeine von der speziellen Soziologie, 
letztere unterteilte er nochmals in eine reine, angewandte und empirische Soziologie.

Zunächst wenig beachtet wurde ab der zweiten Auflage 1912 »Gemeinschaft und Gesellschaft« zum Standardwerk der neuen Disziplin. 

Tönnies 
entwickelt die Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft als Grundkategorien der reinen Soziologie. 

In der Gemeinschaft bündeln sich menschliche Beziehungen um ihrer selbst willen (Familie, Nachbarschaft, Freundschaftsbeziehungen). 

Sie sind geprägt durch Zusammengehörigkeit und Solidarität, gegründet auf den so genannten Wesenswillen. 

Diesen Prozessen steht die Gesellschaft gegenüber, geprägt durch die Trennung von Zweck und Mittel, beruhend auf Kalkül und Rationalität und letztlich bezogen auf Interesse wie Nutzen des Individuums.

In seinem Spätwerk »Geist der Neuzeit« (1935, 2. Aufl. 1998 im Rahmen der kritischen Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe) 
wandte Tönnies diese Begriffe an 
und folgerte, 
dass man im (europäischen) Mittelalter Kollektive vorwiegend als Gemeinschaft verstanden habe, dass sich dies aber mit der Neuzeit zu Gunsten der Anschauung gewandelt habe, 
alle Kollektive eher als Gesellschaft zu verstehen.

Buchtipp zum Thema: 
Carstens, Uwe: Ferdinand Tönnies. Friese und Weltbürger. Eine Biografie. Norderstedt 2005

ANHANG
Andreas Elgoog:

Deutschland hat keine Verfassung

Artikel 146 GG Eine vom deutschen Volk selbst bestimmte Verfassung ist seit 1989 überfällig! 

Doch 

die Politiker fürchten eine Verfassung wie der Teufel das Weihwasser!

Wie schaffen wir es gemeinsam die vom Volk gewollte Verfassung anzustoßen? 

Zur Not auch ohne +Alternative für Deutschland (sorry aber hier hört man von Euch nicht viel)

Was müssen wir TUN um den Prozess zu starten?? 

Mittlerweile ist es mir sogar egal wenn ich dafür sterben müsste! 

Diese Welt und dieses…

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Weissager sagt BRD ist kein Staat:

Immer weniger Menschen in Europa wollen weder den €URO noch die €U weiter haben. Gut. 

Lasst uns jetzt Nägel mit Köpfen machen.

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen will EU loswerden
Nicht nur die Holländer sagen “Nein” wenn es darum geht, die Europäische Union und ihre Abkommen, Verträge und Tätigkeiten zu legitimieren, auch in…
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MENSCH WOLFGANGVONBRAUNSCHWEIG / MEDICAL-MANAGER DIPLOM PSYCHOLOGE PUBLIZIST WOLFGANG TIMM 
Wolfgang Timm Einschulung auf Sylt Wenningstedt-Kampen; 
Abitur in Hamburg 1980; 
Diplom in Psychologie an Uni Heidelberg, 4.12.1990; 
Beruflich tätig als Wissenschaftlicher Angestellter FU Berlin, Uni Flensburg; an Reha-Kurkliniken in St. Peter-Ording und auf Sylt Westerland. 

Geschult in SYSTEMISCHEN SEHEN (berufsbegleitender Abschluß in Systemtherapie/-beratung in Stuttgart 1993); 

geschult in klassisches Sehen von u. nach Carl Huter’s Original-Menschenkenntnis;

Abschluss als Klassenbester in VOLLZEITWEITERBILDUNG Dienstleistung und Management im Gesundheitswesen mit Fachärzten in München, 2002. 

VATER von Sohn Jorge, 32 Jahre, Madrid.
AKADEMISCHE PUBLIKATION von Wolfgang Timm, Husum, JUNI 1991 HÖRPÄD, HEIDELBERG. 

 Juni 1941 erschien letzte Ausgabe von „Der gute Menschenkenner“ Nr. 101. 
  

 Es folgte NAZI-VERBOT und Totalvernichtung aller Werke von CARL HUTER (1861-1912). Rettung über die Schweiz!

  
 Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Heidelberg.  
Februar 1995 Erwachen – aus der Matrix des Kollektivs. 

WISSENSCHAFTLER FU Berlin, Uni Flensburg. 

DIPLOM PSYCHOLOGE, Reha-KLINIKEN. 

     
 2004 KREATION+PUBLIKATION GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS& KALLISOPHIE.

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Seit Oktober 2007 Kooperation CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum, und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich.    

Oktober 2005 VERTRIEB-DIGITAL (9 DVDs) 101 Ausgaben & Der gute Menschenkenner 1932-1941. 
 Hauptsponsor Carl-Huter-Zentral-Archiv, http://www.chza.de: Mr. JingJing Zhu, Shanghai. INHABER CHZA Herr JingJing ZHU; Kommissarischer Geschäftsführer CHZA: Medical-Manager Diplom Psychologe Publizist Wolfgang Timm, Husum. 

  
 In der Jubiläumsausgabe zum 150. Geburtstag vom Privatgelehrten CARL HUTER am 9. Oktober 2011, der Fachzeitschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE, Oktober 2011, Nr. 72, der PHYSIOGNOMISCHEN GESELLSCHAFT SCHWEIZ wurde die vom Autor Medical-Manager Wolfgang Timm Ende Neunziger Jahre erstellte “LISTE DER PRIMÄRLITERATUR VON CARL HUTER VON 1893 BIS 1952” publiziert. 

EDITED BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV. 
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Zum 25 jährigen Jubiläum Diplom in Psychologie an Universität Heidelberg am 4. Dezember 1990 -auf den Tag genau: am Todestag vom Privatgelehrten Carl Huter, gestorben 4.12.1912 in Dresden!
  

Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg   

Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/alumni/alumni1990.html&nbsp;

  
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Für alle auf „HELIODA1 BLOG“ veröffentlichten Inhalte, Kommentare, Meinungen und Blogs sind ausschließlich ihre Autoren verantwortlich. Diese Beiträge stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. 

  
Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!   
Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite http://www.chza.de !   

Der Biike-Empfang des Friesenrats Sektion Nord in Bredstedt 2016

Die Biike als Beitrag zur Integration

Bredstedt, Montag 22. Februar 2016, SHZ.

Fotos Copyright 2016 by Carl-Huter-Zentral-Archiv, Wolfgang Timm, Husum.

   

Die Biike-Tradition ist identitätsstiftend 

und 

leistet einen Beitrag zur Integration, wurde beim Biike-Empfang betont. 

Nicht immer kann der Biike-Empfang des Friesenrats Sektion Nord unmittelbar am Tag der Biikefeier stattfinden – in diesem Jahr aber passte es: 

  
Foto: Bike in Schobüll-Husum.
Der 21. Februar [2016] fiel auf einen Sonntag und so fanden sich am Vormittag der traditionellen Biikefeier zahlreiche Freunde der… mehr»
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Die Biike als Beitrag zur Integration

Bredstedt, Montag 22. Februar 2016, SHZ

Die Biike-Tradition ist identitätsstiftend und leistet einen Beitrag zur Integration, wurde beim Biike-Empfang betont.
Nicht immer kann der Biike-Empfang des Friesenrats Sektion Nord unmittelbar am Tag der Biikefeier stattfinden – in diesem Jahr aber passte es: 
Der 21. Februar fiel auf einen Sonntag und so fanden sich am Vormittag der traditionellen Biikefeier zahlreiche Freunde der friesischen Sprache im Kultur- und Veranstaltungszentrum „Altes Heizwerk“ in Bredstedt ein. 

[Meine Wenigkeit Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Deutschland und Freund Hans-Jürgen Hansen / WestküsteNet, Nordfriesland, waren auf Einladung von Ilse Johanna Christiansen vor Ort – nach Begrüßung unserer „Friesenfrau“ Johanna, schüttelten wir beide noch die Hand vom SPD-Bundestagsabgeordnetenen Ilgen; möglicherweise unser zukünftiger Ministerpräsident 2017, sozusagen Cand. MP SH, Herr Liebing, CDU-Landesvorsitzender, kreuzte auch unsere Wege, wie schon zuvor bei der Momsen-Preisverleihung an Herrn Prof. Dr. Laage Herbst 2015 und anderen offiziellen Veranstaltungen in Husum]

Die Vorsitzende Ilse Johanna Christiansen führte durch das Programm.
Man muss einem Nordfriesen nicht erzählen, was eine Biike ist“, sagte sie. 
Wohl aber könne man nicht oft genug darauf hinweisen, 

dass das traditionelle Volksfest unter dem Leitsatz 

„Wissen. Können. Weitergeben.“ 

im Dezember 2014 in das Verzeichnis des immateriellen Unesco-Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde. 




Wichtige Kriterien für die Aufnahme sind unter anderem 

die Weitergabe von Wissen und Können, 

freier Zugang zur Tradition, 

die Einbindung der gesamten Gemeinschaft, 

nachweisbare Lebendigkeit 

und 

eine identitätsstiftenden Komponente.
Die Biike ist aber auch ein integrationsstiftendes Element“, sagte Ilse Johanna Christiansen 

und 

erklärte, dass nach dem geplanten Vortrag über Nordfrieslands Mythen und Gespräche darüber hinaus 

zusätzlich noch eine Gesprächsrunde über die Integration der Flüchtlinge in Nordfriesland geplant sei.
Zunächst aber erteilte sie Frank Trende das Wort. 
[Es liegt Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv Videoaufnahme dieser Mythen-Rede vom Dithmarscher Frank Tende durch Hans-Jürgen Hansen / WestküsteNet vor.]
Der Autor aus Dithmarschen sammelt Mythen, Sagen und Geschichten. 

Er erklärte, dass Menschen und Kulturen mit fabelhaften Erzählungen ihr Welt-, aber auch ihr Selbstverständnis zum Ausdruck bringen können. 

Nicht immer seien diese Geschichten wahr, zumal sie oft auch auf sehr unterschiedliche Weise erzählt werden, gab er zu. 

Aber man könne sie ohne Zweifel als Einladung betrachten, sich dem Land und den Leuten – in diesem Fall den Nordfriesen – zu nähern. 
Beispielhaft erwähnte er 

Theodor Storms Schimmelreiter, 

die sagenhaften Geschichten von Nis Puk, 

den Rungholt-Mythos mit seinem wahren Kern 

und 

die Geschichte des armen Husumer Mütterchens, das ihr gesamtes Hab und Gut opferte, um die Eisläufer vor der Stadt vor einer Sturmflut zu warnen und sie so vor dem Tod zu bewahren. 
Trende schloss sein spannendes Referat mit dem weisen Zitat: 

Wie groß ist die Welt? – So groß, so klein, so weit, wie ich denken kann“.
Unter der Moderation von Stefan Hartmann (Syltfunk) teilten danach einige politische Vertreter ihre persönlichen Ansichten zum Thema Mythen 

und 

kamen dabei auch zu der Erkenntnis, dass die Mythologie gerade in der heutigen Welt für viele Menschen ein Anker sein könne. 

Geschichten seien keine verstaubte Angelegenheit, sondern könnten durchaus den Horizont weiten. 
Wortbeiträge lieferten unter anderem Schleswig-Holsteins Minderheitenbeauftragte Renate Schnack, der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen, Margarethe Ehler von der CDU, Lars Harms vom SSW und Angelika Beer von der Piratenpartei sowie Dithmarschens Kreispräsident Hans-Harald Böttger. 

In der zweiten Gesprächsrunde kamen Vertreter des Amtes Mittleres Nordfriesland zu Wort, ein Flüchtlingsbetreuer und zwei Mitarbeiterinnen der Awo-Kleiderkammer.   

Sie sprachen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit den mehr als 340 Flüchtlingen, die derzeit im gesamten Amtsgebiet betreut werden.
Passende Schlussworte fand Helen Christiansen vom Präsidium der Jugend Europäischer Volksgruppen, einem Netzwerk von Jugendorganisationen der europäischen Minderheiten: 

„Ich studiere in Kopenhagen und weiß, dass ich jederzeit zurückkehren kann in meine nordfriesische Heimat. 

Flüchtlinge können nicht zurück.“ 
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Norma Schulz von der Insel Föhr, die auf sehr schöne Weise eigene friesische Songs zu Gehör brachte, 

und 

von Thora Kahl, die mit ihren Kindern Momme (8) und Miie (10) den „Biikesung“ anstimmte sowie die friesische Nationalhymne „Gölj-Rüüdj-Ween“.

Die vollständige Meldung im Original finden Sie hier.
ANHANG 

http://helioda1.blogspot.de/2016/02/leiden-bequemlichkeitsverblodung.html?m=1

Wandel der Gesellschaft: Psychologe fällt vernichtendes Urteil: “Deutsche leiden an Bequemlichkeitsverblödung”

Für viele drängt sich der Eindruck auf, dass die Welt gewissermaßen auf der Kippe steht, so viel Schlimmes scheint in dieser derzeit zu geschehen. 

Drei Forscher unterschiedlicher Disziplinen teilen diese Einschätzung und rechnen mit klaren Worten mit dem Wahnsinn ab.
Quelle: Wandel der Gesellschaft: Psychologe fällt vernichtendes Urteil: „Deutsche leiden an Bequemlichkeitsverblödung“ – FOCUS Online

MENSCH WOLFGANGVONBRAUNSCHWEIG / MEDICAL-MANAGER DIPLOM PSYCHOLOGE PUBLIZIST WOLFGANG TIMM 

Wolfgang Timm Einschulung auf Sylt Wenningstedt-Kampen; 

Abitur in Hamburg 1980; 

Diplom in Psychologie an Uni Heidelberg, 4.12.1990; 

Beruflich tätig als Wissenschaftlicher Angestellter FU Berlin, Uni Flensburg; an Reha-Kurkliniken in St. Peter-Ording und auf Sylt Westerland. 
Geschult in SYSTEMISCHEN SEHEN (berufsbegleitender Abschluß in Systemtherapie/-beratung in Stuttgart 1993); 
geschult in klassisches Sehen von u. nach Carl Huter’s Original-Menschenkenntnis;
Abschluss als Klassenbester in VOLLZEITWEITERBILDUNG Dienstleistung und Management im Gesundheitswesen mit Fachärzten in München, 2002. 
VATER von Sohn Jorge, 32 Jahre, Madrid.

AKADEMISCHE PUBLIKATION von Wolfgang Timm, Husum, JUNI 1991 HÖRPÄD, HEIDELBERG. 
    
Juni 1941 erschien letzte Ausgabe von „Der gute Menschenkenner“ Nr. 101. 

  
 Es folgte NAZI-VERBOT und Totalvernichtung aller Werke von CARL HUTER (1861-1912). Rettung über die Schweiz!
  

 Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Heidelberg.  

Februar 1995 Erwachen – aus der Matrix des Kollektivs. 
WISSENSCHAFTLER FU Berlin, Uni Flensburg. 
DIPLOM PSYCHOLOGE, Reha-KLINIKEN. 
     

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Oktober 2005 VERTRIEB-DIGITAL (9 DVDs) 101 Ausgaben & Der gute Menschenkenner 1932-1941. 

 Hauptsponsor Carl-Huter-Zentral-Archiv, http://www.chza.de: Mr. JingJing Zhu, Shanghai. INHABER CHZA Herr JingJing ZHU; Kommissarischer Geschäftsführer CHZA: Medical-Manager Diplom Psychologe Publizist Wolfgang Timm, Husum. 
  

 In der Jubiläumsausgabe zum 150. Geburtstag vom Privatgelehrten CARL HUTER am 9. Oktober 2011, der Fachzeitschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE, Oktober 2011, Nr. 72, der PHYSIOGNOMISCHEN GESELLSCHAFT SCHWEIZ wurde die vom Autor Medical-Manager Wolfgang Timm Ende Neunziger Jahre erstellte “LISTE DER PRIMÄRLITERATUR VON CARL HUTER VON 1893 BIS 1952” publiziert. 
EDITED BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV. 

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Zum 25 jährigen Jubiläum Diplom in Psychologie an Universität Heidelberg am 4. Dezember 1990 -auf den Tag genau: am Todestag vom Privatgelehrten Carl Huter, gestorben 4.12.1912 in Dresden!

  
Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg   
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Gilt weiterhin BESATZUNGSSTATUS der Bundesrepublik D?

  
 

Im Jahre 1990 ist die DDR gemäß Artikel 23, Grundgesetz der Bundesrepublik beigetreten. Der Beitritt erfolgte aufgrund eines Vertragskomplexes, durch den nach offizieller Darstellung die Nachkriegsära abgeschlossen und Deutschland wieder eine volle Souveränität erhalten habe.

  
Ein klassischer Friedensvertrag sei dadurch überflüssig geworden und die Notwendigkeit des Abschlusses eines solchen durch die politischen Ereignisse überholt.

Diese Darstellung lässt sich bei näherer Nachprüfung nicht aufrechterhalten:

https://bewusstscout.wordpress.com/2014/09/20/nachdem-es-sogar-juristen-gibt-die-die-bundesbereinigungsgesetze-nicht-kennen-und-dass-besatzungsrecht-wieder-gilt/

    
[JUBILÄUM 25 JAHRE DIPLOM IN PSYCHOLOGIE AN UNI HEIDELBERG, 4. DEZEMBER 1990 – WOLFGANG TIMM, HUSUM; 4. DEZEMBER = TODESTAG VON CARL HUTER, BEGRÜNDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS, NICHTAKADEMISCH. JAHR 1986 Wechsel Cand. Psych. Wolfgang Timm von Uni Mannheim an Universität Heidelberg erfolgte im großen Jubiläumsjahr 600 Jahre Uni Heidelberg, Oktober 1986! Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang 

  
http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/alumni/alumni1990.html http://helioda.macbay.de/Qualifikation.html http://helioda.macbay.&nbsp;

  
LINK: http://helioda1.blogspot.de/2015/12/jubilaum-25-jahre-diplom-in-psychologie.html [Bearbeitung Wolfgang Timm, Husum] 

  

Nachdem es sogar Juristen gibt, die die Bundesbereinigungsgesetze nicht kennen … 

und 

dass Besatzungsrecht wieder gilt

Die Bereinigungsgesetze wurden durch die Alliierten beschlossen und verordnet und im Bundestag ohne Zustimmung nur zur Kenntnis genommen! 

Also direkt durch die Alliierten für deren Besatzungsverwaltung Bundesrepublik verordnet!

  

https://bewusstscout.wordpress.com/2015/04/17/es-gilt-das-besatzungsrecht-der-alliierten-millitarbehorden-gemas-bundesbereinigungsgesetze/

Die Alliierten haben mit diesen Entscheidungen der Bundesrepublik viele Gesetze durch Streichung des Geltungsbereiches einfach als Gesetz weggenommen! 

Die BRD wendet diese aber regelwidrig weiterhin an!

  

Hier das 1. Bereinigungsgesetz komplett als PDF
Hier das 2. Bereinigungsgesetz komplett als PDF
Hier das 3. Bereinigungsgesetz komplett als PDF

Interessant sind auch die im Dritten Bundesbereinigungsgesetz nachfolgend vorgenommenen Handlungen:

Bundesverwaltungsamt
Mit diesem Gesetzartikel ist dokumentiert, dass alle Bewohner in Deutschland (Artikel 5 Grundgesetz) die bei den Alliierten wieder als Deutsche registriert sind weiterhin in der Besatzungsverwaltung Bundesrepublik Deutschland verwaltet werden. 

Dies musste so organisiert werden, da der Deutsche Boden durch den Artikel 7 des 2plus4-Vertrages ja am 29.09.1990 freigegeben wurde und das Deutsche Reich (Fachbegriff der Alliierten “Deutschland” nach Shaef-Gesetz Nr. 52) ja ohne Bürger frei geworden ist. 

Die Bürger werden in der Besatzungsverwaltung Bundesrepublik Deutschland durch selbst gewählte deutsche Strukturen weiter durch die Besatzungsmächte bis zu einem Friedensvertrag verwaltet.
Interessant ist auch der Artikel 28 des 3. Bundesbereinigungsgesetzes:



Deutsche Schulden

Deutsche Auslandsschulden verjähren nicht! 

Interessant auch im Hinblick auf die derzeitige Forderung der Griechen. 

  
Deutschland ist in der Haftung. 

Bei einem Friedensvertrag wird über deren Forderungen an Deutschland geredet werden müssen.
Es gilt also weiterhin Besatzungsrecht für alle Bewohner in der Bundesrepublik Deutschland. Die Alliierten haben in das Shaef-Gesetz Nr. 4 hineingeschrieben:

“Es besteht die unwiderlegbare Rechtsvermutung im besetzten Gebiet Deutschlands oder einem der politischen Bezirke, für das ein Amtsblatt der Militärregierung gilt, Kenntnis von den Veröffentlichungen zu haben.”


Person tötet Mensch! – YouTube

  

http://youtu.be/nQSLjiCKxWc


  

Warum lassen wir uns von Firmen-POLIZEI und Firmen-STAATEN einkesseln? Wake News Radio/TV – 4.2.16

by haunebu7

Wake News Radio/TV informieren: LIVE-Sendung 04.02.2016 http://www.wakenews.tv/watch.php?vid=… alle Links auf dieser Seite: https://mywakenews.wordpress.com/2016…
https://terraherz.wordpress.com/2016/02/05/warum-lassen-wir-uns-von-firmen-polizei-und-firmen-staaten-einkesseln-wake-news-radiotv-4-2-16/

Unfairhandelbar: TTIP – Freihandelsabkommen USA-EU

In „GLOBALE TÄUSCHUNG“

  

TTIP-Texte – Maulkorb für Abgeordnete
USA drohen mit disziplinarischen Massnahmen, wenn TTIP-Texte durchsickern.


Machen wir uns nichts vor:

Die hauptsächlichen ungeklärten Fragen, über die die Verhandlungsführer noch immer feilschen, zeigen deutlich, dass es bei TIPP

nicht um «freien» Handel geht – mehr dazu im Video weiter unten!


TTIP-EU-USA-300×169


Das Wirtschaftsministerium feiert es als Erfolg, dass Bundestagsabgeordnete künftig TTIP-Dokumente unter Aufsicht lesen dürfen. 

Doch ein bisher geheimes Dokument der EU-Kommission macht klar, dass diese Leseräume jederzeit geschlossen werden können, falls Abgeordnete den Inhalt der TTIP-Dokumente der Öffentlichkeit verraten.


Letzten Dienstag hatte das Wirtschaftsministerium die Bundestagsabgeordneten informiert, dass zum 1. Februar die TTIP-Leseräume eingerichtet werden. 

In diesen Leseräumen können die Parlamentarier Einsicht nehmen in die aktuellen Verhandlungsdokumente. 

Ein bisher geheimes Schreiben der EU-Kommission, das correctiv.org vorliegt, zeigt jedoch, dass die Leseräume jederzeit wieder abgeschafft werden können.


USA stellen die Bedingungen 


Bereits im Dezember hatte die EU-Kommission die Regierungen der Mitgliedsstaaten haarklein darüber informiert, an welche Bedingungen das Leserecht geknüpft ist:


– Die Leseerlaubnis kann jederzeit widerrufen werden. 

Wörtlich heißt in dem am 14. Dezember 2015 verfassten Dokument über die „Einrichtung von Leseräumen in den Mitgliedsstaaten“: 

„Die USA betonten, dass die Übermittlung von konsolidierten TTIP-Texten und deren Verfügbarkeit in den Leseräumen der Mitgliedsstaaten nur auf Probe (trial basis) erfolgt, und von der Integrität und Zuverlässigkeit der Vorgehensweise abhängt. 

Die USA haben darauf hingewiesen, dass sie die Genehmigung (…) in einem oder allen Mitgliedsländern widerrufen würden, falls eine unbefugte Veröffentlichung der Dokumente oder deren Inhalte erfolgen soll.

“ In einem solchen Fall wolle man die Quelle der unbefugten Veröffentlichung ermitteln und „die entsprechenden Maßnahmen, darunter disziplinäre und/oder rechtlichen Maßnahmen“ angewenden. 


Mit anderen Worten: 

Gibt ein Abgeordneter Informationen über das, was er gelesen hat, an die Öffentlichkeit, wird der Mitgliedstaat bestraft.


– Bundestagsabgeordnete werden beim Lesen der TTIP-Dokumente von einem Sicherheitsbeamten beaufsichtigt. Er „wird während der gesamten Zeit des Besuchs anwesend sein“ und soll nicht nur die persönlichen Daten des Parlamentariers und die Zeitpunkte der Einsichtnahme erfassen, sondern auch die Dokumente registrieren, die gesichtet werden.


– Die Texte werden nicht ausgedruckt sondern können nur an Computern gelesen werden, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Maximal acht Abgeordnete dürfen gleichzeitig an den Computer-Arbeitsplätzen TTIP-Texte lesen.


– Wörtliche Zitate dürfen nicht abgeschrieben werden. „Besucher dürfen handschriftliche Notizen mitnehmen; solche Notizen dürfen aber im Umfang oder inhaltlich keine Kopien (…) von vertraulichen Inhalten wiedergeben.“


– Es herrscht Handyverbot. „Mobiltelefone oder andere elektronische- oder Aufnahmegeräte sind im Leseraum nicht zugelassen.“

  

Hintergrund


Die USA haben in der Vergangenheit immer wieder durchblicken lassen, dass sie es nicht für nötig halten, die nationalen Parlamente der EU-Staaten in den TTIP-Informationsfluss einzubeziehen. 

Auch die EU-Kommission sieht die Parlamente der Mitgliedstaaten in der zweiten Reihe. 

EU-Kommissarin Cecilia Malmström hatte kürzlich bei einer Diskussion mit dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages gesagt, dass Leserechte ein „Bonus“ für den Bundestag seien. Mitarbeitern der Abgeordneten – die oft deren fachliche Arbeit erledigen – bleibe der Zutritt zu den Räumen verwehrt.


Bei dem Treffen hatten die Parlamentarier die Kommissarin so verstanden, dass TTIP-Dokumente ins Deutsche übersetzt würden. 

Die EU-Kommission hat jetzt klar gestellt, dass das nicht geschehen werde. 

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Peter Ramsauer (CSU), informierte den Bundestag darüber am Montag per Brief: 

„Übersetzungen, die nicht von Rechts- und Sachverständigen formell überprüft und freigegeben worden sind, könnten zu Missverständnissen führen“, schrieb Ramsauer, die Kommission zitierend.

  

Eineinhalb Jahre lang hatten das Wirtschaftsministerium und zuletzt auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) dafür gekämpft, die Vertragsentwürfe zu dem Freihandelsabkommen TTIP den Parlamentariern zugänglich zu machen. 

Die fehlende Transparenz der Verhandlungen ist einer der Hauptkritikpunkte an dem Handelspakt.


TTIP – Freihandelsabkommen – Gefährliche Geheimnisse



Quellen: Dokuhelden – correctiv.org


Das ist wichtig! 

Was ist TISA?

 Ihr dachtet TTIP war ein dicker Hund? 

Wartet, bis ihr TISA kennenlernt! 

Das »Trade in Services Agreement« oder auch »Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen« ist noch schwerer zu durchschauen, als die beiden anderen Verhandlungsstränge TTIP/TAFTA. 

Wer wissen will, worum es geht, muss…hier weiter

  

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Abb.: http://stoppt-freihandelsabkommen.jimdo.com/


Nun wird es Zeit sich klar zu werden, dass wir alle auf dieses Theaterspiel der paar “Mächtigen” hereingefallen sind. Es hilft nur System-Boykott, ein Ausscheren aus diesem Sklavensystem, solange es noch ohne viel Blutvergiessen möglich ist!


Heute wollen wir auch viele eurer Zusendungen diskutieren, es liegen schon viele vor!


Also, weiter geht es mit der Aufklärung, dem Aufwecken unserer Mitmenschen, nur wir alle bzw. eine grosse Zahl von Menschen können eingreifen!


Da wir in 2016 das Format von Wake News Radio/TV straffen, hört ihr in der ersten Stunde der LIVE-Sendung immer die Wiederholung der jeweils letzten Sendung, heute die Sendung “Wann hat der Terror gegen uns ein Ende?” vom 02.02.2016


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Darüber und vieles mehr immer in der LIVE-Sendung!


Brauchen Gesetze, Verordnungen etc. einen Geltungsbereich?
Der Geltungsbereich des Gesetzes ergibt sich aus dem Geltungsbereich des Gesetzgebers. 

Der Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland ist klar definiert und damit auch der Geltungsbereich der von Ihr angewendeten Gesetzgebung. 

Sie ist durch die Alliierten eingesetzt und für Ihre Aufgabe, die Rechtsstaatlichkeit auszuüben und zu schützen, legitimiert. 

Nun sollte die Bundesrepublik Deutschland noch vom Menschen in die […]
https://bewusstscout.wordpress.com/2016/02/05/brauchen-gesetze-verordnungen-etc-einen-geltungsbereich/

FAZIT by CHZA/wolfgangvonbraunschweig:

  

Es gilt BESATZUNGSSTATUS der BRD, somit ist Bundesrepublik D FREMDBESTIMMT und nicht souverän! Es fehlen FRIEDENSVERTRÄGE!!!


https://bewusstscout.wordpress.com/2016/02/05/brauchen-gesetze-verordnungen-etc-einen-geltungsbereich/

SOUVERÄNITÄT DER BRD VÖLLIG IM ARSCH: 2+4- UND EINIGUNGSVERTRAG HALTEN RECHTLICHER ÜBERPRÜFUNG NICHT STAND – US-MILITÄRGESETZE „SHAEF“ UND SOMIT DAS BESATZUNGSRECHT HABEN BIS HEUTE, 2016, VOLLE GÜLTIGKEIT

Souveränität der BRD völlig im Arsch: 2+4- und Einigungsvertrag halten rechtlicher Überprüfung nicht stand – US-Militärgesetze »SHAEF« und somit das Besatzungsrecht haben bis heute volle Gültigkeit! 

  
Im Jahre 1990 ist die DDR gemäß Artikel 23, Grundgesetz der Bundesrepublik beigetreten. Der Beitritt erfolgte aufgrund eines Vertragskomplexes, durch den nach offizieller Darstellung die Nachkriegsära abgeschlossen und Deutschland wieder eine volle Souveränität erhalten habe.
Ein klassischer Friedensvertrag sei dadurch überflüssig geworden und die Notwendigkeit des Abschlusses eines solchen durch die politischen Ereignisse überholt.

  
Diese Darstellung lässt sich bei näherer Nachprüfung nicht aufrechterhalten:

Gemeinhin wird der so genannte „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ als alles regelnder Basisvertrag zwischen den vier Siegermächten des II. Weltkrieges und den Teilstaatprovisorien BRD und DDR angesehen, durch den Deutschland seine volle Souveränität gemäß Artikel 7 (2) wieder gewonnen habe. Dieser Artikel 7 (2) lautet:
„Das vereinte Deutschland hat demgemäß seine volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten.“

Dieser Wortlaut bedeutet für den normalverständigen Bürger, dass keinerlei Regelungen aus früherem Besatzungsrecht mehr fort gelten können, die sich bis dahin aus dem so genannten „Überleitungsvertrag“ mit dem offiziellen Namen „Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen“ in seiner revidierten Fassung vom 23.10.1954, veröffentlicht im BGBl. Teil II am 31.3.1955, ergaben.

Dieser „Überleitungsvertrag“ umfasste ursprünglich 12 Teile, von denen in der Fassung vom 23.10.1954 die Teile II, VIII und XI als bereits gestrichen ausgewiesen sind und dieser Vertragstext zu jenem Zeitpunkt so noch 9 Teile mit insgesamt 83 Artikeln und 224 Abschnitten fortgeltender Bestimmungen der Alliierten enthielt. Solange er galt (also bis September 1990), konnte überhaupt nicht von einer Souveränität der Bundesrepublik Deutschland gesprochen werden.

Die Politiker und die Medien, die über Jahrzehnte den Staatsbürgern und Wählern der BRD eine solche Souveränität suggerierten, handelten wider besseres Wissen oder ohne Kenntnis dieses Vertrages.

Zur Gewährung einer vollen Souveränität war dieser „Überleitungsvertrag“ mit seinen alliierten Vorschriften infolge des „Zwei-plus-Vier-Vertrages“ also aufzuheben.
Dazu diente die »Vereinbarung vom 27./28. September 1990 zu dem Vertrag über die Beziehung der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten (in der geänderten Fassung) sowie zu dem Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen (in der geänderten Fassung)«, veröffentlicht als Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt 1990, Teil II, Seite 1386 ff.

Hierin wird in Punkt 1 bestimmt, dass die alliierten Bestimmungen suspendiert werden und nun außer Kraft treten – doch vorbehaltlich der Festlegungen des Punktes 3. Und hier ist nun das Erstaunliche zu lesen:
„3. Folgende Bestimmungen des Überleitungsvertrages bleiben jedoch in Kraft:
Erster Teil: Artikel 1, Absatz 1, Satz 1 bis

„… Rechtsvorschriften aufzuheben oder zu ändern“ sowie

Absätze 3, 4 und 5,

Artikel 2, Absatz 1,

Artikel 3, Absätze 2 und 3,

Artikel 5, Absätze 1 und 3,

Artikel 7, Absatz 1,

Artikel 8
Dritter Teil: Artikel 3, Absatz 5, Buchstabe a des Anhangs, Artikel 6, Absatz 3 des Anhangs
Sechster Teil: Artikel 3, Absätze 1 und 3
Siebenter Teil: Artikel 1 und Artikel 2
Neunter Teil: Artikel 1
Zehnter Teil: Artikel 4“

Doch damit noch nicht genug:
Zusätzlich zu dieser detaillierten Festschreibung, welche Teile des Überleitungsvertrages von 1954 in Kraft bleiben, wird in der „Vereinbarung vom27./28. September 1990 …“ (BGBl. 1990, Teil II, S. 1386 ff) in Ziffer 4 c festgelegt, dass die in Ziffer 1 dieser „Vereinbarung“ zugestandene Suspendierung der übrigen Teile des Überleitungsvertrages deutscherseits die weitere Erfüllung bestimmter Festlegungen „nicht beeinträchtigt“.
Mit welchem Recht spricht man von einer „Suspendierung“ des Überleitungsvertrages von 1954, wenn in der hier zitierten „Vereinbarung vom 27./28. September 1990 … „(siehe oben) festgelegt wird, dass er in seinen grundsätzlichen Bestimmungen fortgilt?
Ein Beispiel aus den oben zitierten Bestimmungen, die in Kraft bleiben, aus dem ersten Teil den Artikel 2, Absatz 1.

Dieser Artikel des Überleitungsvertrages von 1954 lautet:
„Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der alliierten Behörden oder aufgrund solcher Maßnahmen begründet oder festgestellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind.

Diese Rechte und Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen und Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige, nach innerstaatlichem deutschem Recht begründete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen.“

Also gelten doch ganz offenbar grundsätzliche Bestimmungen des Besatzungsrechts auch weiterhin…

Denn das heißt doch ganz klar und unzweifelhaft, dass bestimmte bisher im Rahmen des früheren Besatzungsrechts seitens der Alliierten festgelegten Entscheidungen für Deutschland fort gelten, ohne Rücksicht darauf, ob sie mit dem derzeitigen deutschen „Rechtssystem“ vereinbar sind oder nicht. Und das bedeutet, dass sich die deutsche Politik für alle Zukunft daran auszurichten und zu halten hat.

Die ausdrückliche Festschreibung der Fortgeltung des hier zitierten und der anderen aufgezählten Artikel des Überleitungsvertrages belegt, dass die Bundesrepublik offenkundig weiterhin den zeitlich unbegrenzt ergangenen Bestimmungen des früheren Besatzungsrechts unterworfen ist.


Querverweise
:
Bestaetigung BMdJ (PDF)


2+4-Vertragstext Original (PDF)

http://www.documentarchiv.de/brd/2p4.html
EinigungsvertragUeberleitungsvertrag (PDF)

http://www.documentarchiv.de/brd.html

WEIHNACHTSGRUSS 2015 DER EHRENPRÄSIDENTIN FRAU EDER, PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, AN HERRN WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM

Lieber Herr Timm 

Von Herzen wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und für „2016“ viel Gesundheit, Glück und Erfolg!

 

Herzliche Grüsse

Lieselotte Eder

  

 

Lieselotte Eder

Carl-Spitteler-Strasse 9

8053 Zürich

Tel. ++41 (044) 262 58 68

e-mail: info@physiognomik-eder.ch

oder l.eder@bluewin.ch

http://www.physiognomik-eder.ch

http://www.heilerkurs-eder.ch
PGS und CHZA kooperieren!
 
  
Re: Weihnachtswünsche



Liebe Frau Eder,
von Herzen wünsche ich auch Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und für „2016“ viel Gesundheit, Glück und Erfolg!
LINK WEIHNACHTSGRUSS Carl-Huter-Zentral-Archiv

http://helioda1.blogspot.de/2015/12/feliz-navidad-frohe-weihnachten-merry.html


PS
: Das Jahr 2015 war für mich ein schwieriges Jahr, vier Freunde in Husum sind verstorben, drei völlig unerwartet so in meinem Alter, eine sehr gute ältere Freundin verstarb mit 67 Jahren an Krebs, habe auch guten Kontakt zu ihren Söhnen, die nun ihr erstes Weihnachten ohne ihre Mutter verbringen – aber Blick nach vorn, das Jahr 2016 wird schon!

  
  

  


ANLAGE

Ein bezaubernder WEIHNACHTSGRUSS von Iris Kaufmann an Wolfgang Timm

  

Iris Kaufmann

Möhlenredder 31

22885 Barsbüttel/Hamburg
T: 040/4015455

Email: aloha@christuslicht.net

Url: http://www.christuslicht.net

Die Ausstellung „Bürger auf Abwegen“ über Theodor Storm und Thomas Mann musste für das Storm-Haus neu gedacht werden (Helioda1)

Quelle: shz.de / Husumer Nachrichten, 2. Dez. 2015.

http://www.storm-gesellschaft.de/museum/ausstellungen/buerger-auf-abwegen-thomas-mann-und-theodor-storm/#c840

AngekommenHusum

Die Ausstellung

„Bürger auf Abwegen“ über Theodor Storm und Thomas Mann musste für das Storm-Haus ganz neu gedacht werden.

Seite 8

Mehr als ein Transport von A nach B


Die Ausstellung „Bürger auf Abwegen“ musste vor dem Umzug vom Lübecker Buddenbrookhaus ins Storm-Haus ganz neu gedacht werden 
Husum 

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LINK:
http://helioda1.blogspot.de/2015/12/jubilaum-25-jahre-diplom-in-psychologie.html
[Bearbeitung Wolfgang Timm, Husum]
Bin ich ein Bürger oder ein Künstler? 
Und schließen sich diese beiden Lebensentwürfe gegenseitig aus oder lassen sie sich vereinen? 
Diese Fragen beschäftigten den Literaturnobelpreisträger Thomas Mann ein Leben lang. 
Bei seiner Suche nach Antworten blickte er immer wieder auf den Husumer Dichter Theodor Storm.
Der gemeinsamen Tagung der Theodor-Storm-Gesellschaft und der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft zu eben jenen Themen folgte die Ausstellung „Bürger auf Abwegen“, die zunächst im Buddenbrookhaus in Lübeck gezeigt 

und 
jetzt im Husumer Storm-Haus feierlich eröffnet wurde. 
Der erste Teil des Festaktes fand im Kulturkeller statt. 
    
Der erste Teil des Festaktes fand im Kulturkeller statt. Dort wurden auch die Reden gehalten. Foto: Thomas Lorenzen


Anschließend folgte ein Rundgang durch die Ausstellung. 

Mit dabei Professor Philipp Theisohn, Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft, Professor Hans Wißkirchen, Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft, und Dr. Christian Demandt, Leiter des Storm-Zentrums.

  
Freuen sich über die gelungene Ausstellung im Storm-Haus: deren Szenograf Sven Klomp, der Leiter der Storm-Zentrums, Dr. Christian Demandt, der Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft, Prof. Phillip Theisohn, und der Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft, Prof. Hans Wißkirchen (v. l.).

Foto: Bettina Görke

„Die Bürgerlichkeit war der Rahmen, aus dem heraus beide Dichter künstlerisch wirken konnten“, erklärte Szenograf Sven Klomp. 
Gemeinsam mit seiner Frau Nina Nicolaisen oblag ihm die gestalterische Umsetzung des Ausstellungskonzepts. 
„Es sind zwei Orte, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten“, sagte Klomp und machte damit die Größe der Herausforderung deutlich. 
Während es im Buddenbrookhaus drei große Ausstellungsräume gibt, die flexibel zu nutzen sind, mussten die Elemente in Husum in das historische Wohnhaus integriert werden. 
In Lübeck herrschte eher Leichtigkeit: 
„Man konnte durch das Leben der beiden Bürger Storm und Mann flanieren und zugleich ihrem Weg als Künstler folgen“, so Klomp.

Zu den zentralen Elementen der Raumgestaltung gehörten drei Schreibtische, die für Thomas Manns Beschäftigung mit Storm in wichtigen Lebensphasen standen. 
Darum herum gruppierten sich Stationen, die Kernthemen im Leben beider Autoren in den Blick nahmen und durch Originalexponate anschaulich werden ließen.

Im Storm-Haus mussten diese Elemente dagegen thematisch passend in die historischen Räume integriert werden, sodass sich eine neue Anordnung ergab. 
„Hier bildet Storms Wohnung den bürgerlichen Rahmen, aus dem heraus die künstlerische Tätigkeit erst möglich wird. 

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Die Atmosphäre lebt vom Gegensatz zwischen Alt und Neu, zwischen antiken Möbeln und modernen Ausstellungselementen.“ 

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Die gemeinsame Heimat Norddeutschland ist durch einen grünen Horizont dargestellt, der sich an den Wänden entlangzieht. 
Diese Farbe wurde auch in der Gestaltung des Ausstellungskatalogs verwendet.

Storm und Mann präsentierten nach außen hin eine solide, bürgerliche Lebensweise. 
So sehr sie sich jedoch um Perfektion und das Aufrechterhalten ihrer jeweiligen Fassade bemühten, gab es in beider Leben Brüche. 
Nur aus ihnen heraus konnte das künstlerische Werk überhaupt erst entstehen. 
„Die Selbstinszenierung haben wir durch die großen Fotos dargestellt“, erklärt Klomp. 
„Sie sind auf den zwei- oder dreiteiligen Paravents und zeigen, wie sich Storm und Mann für Fotografen ganz bewusst mal als Bürger und mal als Künstler in Szene setzen.“

Thomas Mann war dafür bekannt, Menschen genau beobachten und anschließend analytisch und treffend beschreiben zu können. 
Das zeigt sich nicht nur in seinen Überlegungen zu Storm, mit denen er der Wissenschaft um Jahrzehnte voraus war. 
„Die Gucklöcher in den Paravents sollen das auch den Ausstellungsbesuchern ermöglichen“, erläutert Sven Klomp. 
„Wie Mann können sie sich hinter einem bürgerlichen Bild verstecken und andere Menschen beobachten.“

Auch die Literatur ist mit diesem analytischen Blick bis zur Kernszene buchstäblich durchbohrt worden. 
„Ich würde mich freuen, wenn die Leute die Bücher in die Hand nehmen und zum (Wieder-)Lesen inspiriert würden“, formuliert Klomp seine Ziele. 
„Generell soll die Ausstellung den Blick öffnen, eine andere Perspektive ermöglichen und so dazu führen, dass sich die Besucher sich eine Meinung bilden und austauschen.“
Sven Klomp und Nina Nicolaisen haben nicht allein an der Ausstellung gearbeitet. 
„Wir haben viele Gespräche geführt“, berichtete der Szenograf. 
„Und wir möchten besonders Wilfried Bachhofen, Professor Heinrich Detering, Maren Ermisch, Anna-Lena Markus und Anne Heinrich für die wunderbare Zusammenarbeit danken. Ohne ihr fundiertes Fachwissen und ihr Engagement wäre die Ausstellung so nicht möglich gewesen.“

Bettina Görke

Die Ausstellung bleibt bis zum 15. April 2016 im Storm-Haus und ist (bis Ende März) dienstags, donnerstags sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ab 1. April gelten dann folgende Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonnabends 11 bis 17 Uhr, sowie sonntags und montags 14 bis 17 Uhr.
Am Freitag, 4. Dezember, führt Dr. Malte Denkert durch die Sonderausstellung „Bürger auf Abwegen“. Beginn: 16 Uhr.
Sonderausstellung »Bürger auf Abwegen«

»Er ist ein Meister, er bleibt.«

Dieser Satz, in dem Thomas Manns Storm-Essay 1930 kulminiert, hatte weitreichende Folgen. Er befreite den Husumer vom Ruf des Heimatdichters. Schon früh hat Thomas Mann kongenial Züge an Storms Person und Werk erkannt, die seine Zeitgenossen nicht wahrhaben wollten. Die Widersprüche zwischen der Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit und den Katastrophen zerbrechender Familienordnungen, zwischen bürgerlicher Ehe und unerlaubten sexuellen Neigungen und Trieben, zwischen Sehnsucht nach kindlicher Glaubensfestigkeit und einem todverfallenen Pessimismus, zwischen Bindung an heimatliche Orte und Landschaften und dem Hereinbrechen weltpolitischer Konflikte, zwischen bürgerlicher Ökonomie und den Abenteuern musikalischer Artistik: diese Widersprüche, um die sein eigenes Lebenswerk kreist, hat Thomas Mann in Theodor Storm wiedererkannt. Für ihn wie für sich selbst hat er proklamiert, Dichtertum sei »die lebensmögliche Form der Inkorrektheit«.

Sonderausstellung im Storm-Haus vom 26.11.2015 bis 15.4.2016.

Öffnungszeiten

November bis März:

Di, Do, Sa und So: 14–17 Uhr

Besondere Öffnungszeiten während der Festtage

24. Dez und 25. Dez: geschlossen; 26. Dez und 27. Dez: 14–17 Uhr; 28., 29. und 30. Dez: 11–17 Uhr; 31. Dez geschlossen; 1. Jan: 14–17 Uhr; 2. Jan: 11–17 Uhr; 3. Jan: 14–17 Uhr.

Ab April:

Di bis Fr: 10–17 Uhr; Sa: 11–17 Uhr; So und Mo: 14–17 Uhr

  
Laage sr. & Laage jr. in Ausstellungseröffnung im Storm-Haus

Links

Do. 26.11. Vernissage »Bürger auf Abwegen: Thomas Mann und Theodor Storm«Bürger auf Abwegen
 http://helioda1.blogspot.de/2015/11/theodor-storm-stadt-husum-auf-abwegen.html
 
http://helioda1.blogspot.de/2013/07/husum-theodor-storm-der-grosse-sohn-der.html?m=1

https://helioda1.wordpress.com/2015/12/02/die-ausstellung-burger-auf-abwegen-uber-theodor-storm-und-thomas-mann-musste-fur-das-storm-haus-neu-gedacht-werden-helioda1/

WER BIN ICH? WAS BIN ICH? DER MENSCH IST DER GESTALTER UNSERER ZUKUNFT – PAUL SCHÄRER 2. TEIL. (HELIODA1)

http://helioda1.blogspot.de/2015/11/wer-bin-ich-was-bin-ich-der-mensch-ist.html

Führungen auf Anfrage.

Buchungen: E-Mail: info@storm-gesellschaft; Telefon: 04841/8038630 (Mo–Do 8–17 Uhr, Fr 8–12 Uhr)
Offene Führungen:

04.12.2015 16.00 Uhr Führung: Dr. Malte Denkert

19.12.2015 15.00 Uhr Führung: Bettina Görke

08.01.2016 16.00 Uhr Führung: Dr. Malte Denkert

16.01.2016 15.00 Uhr Führung: Bettina Görke

23.01.2016 15.00 Uhr Führung: Bettina Görke

05.02.2016 16.00 Uhr Führung: Dr. Malte Denkert

20.02.2016 15.00 Uhr Führung: Roman Mulke

27.02.2016 15.00 Uhr Führung: Roman Mulke

05.03.2016 15.00 Uhr Führung: Roman Mulke

11.03.2016 16.00 Uhr Führung: Dr. Malte Denkert

02.04.2016 15.00 Uhr Führung: Bettina Görke

09.04.2016 15.00 Uhr Führung: Bettina Görke

http://www.storm-gesellschaft.de/museum/ausstellungen/buerger-auf-abwegen-thomas-mann-und-theodor-storm/#c840


Begleitprogramm:

Begleitprogramm_Buerger_auf_Abwegen_01.pdf

  
AKADEMISCHE PUBLIKATION von Wolfgang Timm, Husum, JUNI 1991 HÖRPÄD, HEIDELBERG. 

   
  

Juni 1941 erschien letzte Ausgabe von „Der gute Menschenkenner“ Nr. 101. 

 Es folgte NAZI-VERBOT und Totalvernichtung aller Werke von CARL HUTER (1861-1912). Rettung über die Schweiz!

  
 Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Heidelberg.

  
 Februar 1995 Erwachen – aus der Matrix des Kollektivs. 

WISSENSCHAFTLER FU Berlin, Uni Flensburg. 

DIPLOM PSYCHOLOGE, Reha-KLINIKEN. 

  
 2004 KREATION+PUBLIKATION GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS& KALLISOPHIE.

 http://www.chza.de&nbsp;

  
Seit Oktober 2007 Kooperation CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum, und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich.    

Oktober 2005 VERTRIEB-DIGITAL (9 DVDs) 101 Ausgaben & Der gute Menschenkenner 1932-1941. 
Kooperation CHZA & AU1979verus, WOLFGANG TIMM &; ALEXANDER ALTHOVEN, 2009-2011.   

 Hauptsponsor Carl-Huter-Zentral-Archiv, http://www.chza.de: Mr. JingJing Zhu, Shanghai. INHABER CHZA Herr JingJing ZHU, Kommissarischer Geschäftsführer CHZA ist Medical-Manager Wolfgang Timm. 

  
 In der Jubilaeumsausgabe zum 150. Geburtstag vom Privatgelehrten CARL HUTER am 9. Oktober 2011, der Fachzeitschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE, Oktober 2011, Nr. 72, der PHYSIOGNOMISCHEN GESELLSCHAFT SCHWEIZ wurde die vom Autor Medical-Manager Wolfgang Timm Ende Neunziger Jahre erstellte “LISTE DER PRIMAERLITERATUR VON CARL HUTER VON 1893 BIS 1952” publiziert. 

EDITED BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV. 
http://www.chza.de&nbsp;
Code 24 und Code 25 (Bezug Diplom PI HD 4.12.1990 Wolfgang Timm, Husum)

  
 Hei_PI: Psychologisches Institut Heidelberg : Masterfeiern 2014 und 2015 mit Talar!  

   

Zum 25 jährigen Jubiläum Diplom in Psychologie an Universität Heidelberg am 4. Dezember 1990 fand auf den Tag genau, am Todestag vom Privatgelehrten Carl Huter, gestorben 4.12.1912 in Dresden, der naturwissenschaftliche Begründer der Original-Menschenkenntnis, nichtakademisch, eben am 4. Dezember 2015 zum zweiten mal Masterfeier ( früher Diplom) mit Talar CODE-ORANGE, Drakula-Umhänge mit oranger Schärpe, 
d.h. Psycho-Physiognomisch: WIR UNTERWERFEN UNS DER NEUEN SATANISCHEN WELTORDNUNG!!!

http://f20.blog.uni-heidelberg.de/2015/12/09/masterfeier-2015/

Masterfeier 2015  
 Code-Orange = Unterwerfung NWO plus Drakula-Umhänge wie unsere BRD-Rechtsverdreher! Alumnifeier 2014 in Hörsaal 2   

http://f20.blog.uni-heidelberg.de/2014/12/14/masterfeier-2014-mit-talar/&nbsp;
Gruß Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg   

Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/alumni/alumni1990.html&nbsp;

  
http://helioda.macbay.de/Qualifikation.html http://helioda.macbay.

  
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 Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit! 

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite http://www.chza.de

  
Wer bin ich? Was bin ich? Der Mensch ist der Gestalter unserer Zukunft